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Erfahrung mit Super-DACs?

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Beitrag
GGeorg
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Sep 2005, 21:43
Hallo!

Hat jemand von Euch Erfahrung mit DACs wie zB DCS Elgar oder Nagra DAC? Bringt das auch mit Top-CD-Playern (zB Accuphase 67; Symphonic Line etc) noch etwas oder ist das in solchen Fällen nur rausgeschmissenes Geld?

Danke für Euren Feed-Back!


Georg
omulki
Stammgast
#2 erstellt: 25. Sep 2005, 23:43
Hallo,
das ist recht einfach:

Da es nicht allzu viele Varianten der im DAC verbauten Komponenten gibt, nehmen sich gute Geräte nicht viel. Ab einer gewissen Preisklasse kannst Du davon ausgehen, dass die DAC samt Analogteil weitgehend identisch aufgebaut sind und demzufolge auch entsprechend klingen.
Hörtests zeigen das dann auch.

Was bleibt sind bewusste Unterschiede (Sounding), die v.a. im Analogteil gerne von guten Herstellern eingebracht werden, um verschiedenen Geschmäckern gerecht zu werden.

Ein DAC ist - vielleicht nach dem Verstärker - im Bezug auf das Schaltungsdesign die simpelste Komponente einer Audiokette; Mit dem in der HF Technik üblichen Mindestmaß an technischem Geschick bei Signal- und Masseführung, sowie vernünftigen Bauteilen (besonders im Analogteil) kommt jeder qualitativ zum selben Ergebnis.

Mein DAC ist von meinem Player beim besten Willen nicht unterscheidbar. Trotz Upsampling und allen sinnlosen Finessen. Messtechnisch wäre er deutlich besser, aber nicht bei CD als Quelle...

In klaren Worten mein Statement:
Einen vernünftigen Player ab der 2000€ Klasse wertet kein externer DAC auf!
(Der Begriff vernünftig soll einige VooDoo und Röhrengeräte ausklammern und solche, bei denen das Gehäuse kein Budget mehr für die Elektronik übrig ließ).

Damit behaupte ich nicht, dass alle guten CD Player und DAC identisch klingen, s.o. zum Thema Sounding. Ich behaupte nur, dass sie gleich gut sind.

Hoffe das hilft...

Grüße,

Oliver.
richi44
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 26. Sep 2005, 07:31
Man kann einen CD-Spieler in einzelne Bereiche unterteilen. Der erste ist das Abspielgerät. Das Ausgangssignal ist ein Digitalsignal, bestehend aus den Audiodaten, aber auch bestimmte Hilfsdaten wie Identifikationsbits (Handelt es sich um eine CD-Wiedergabe oder DAT oder sonstige Daten?) Copierschutzbits, Preemphasis und was sonst noch. Diese Daten werden zwischengespeichert und mit dem Füllstand des Speichers wird die Umdrehungszahl des Spielers nachgeregelt. Ausgelesen wird das Signal quarzgenau, also weitestgehend jitterfrei, weshalb beispielsweise "Plattenmatten" keinen Einfluss auf das Digitalsignal haben, die die Spielereinheit verlassen.
In der nächsten Einheit werden die einzelnen Bits "sortiert", also beispielsweise das Bit, das angeben würde, es handle sich um eine DAT-Aufnahme wird ignoriert. In diesem Bereich findet auch die Fehlerkorrektur statt und bei portablen CD-Spielern wird hier eine weitere Speicherung vorgenommen, um Fehler durch mechanische Erschütterungen durch wiederholtes, schnelleres Lesen der Platte zu korrigieren. Am Ende steht ein fehlerfreier Datenstrom der digitalen Audiosignale.
Hier kann sich nun ein weiteres Teil anschliessen (DSP), das beispielsweise eine digitale Lautstärkeregelung enthält und andere Scherzfunktionen beinhaltet. Dieser Bereich gehörte eigentlich verboten, denn er beeinflusst die eigentlichen Audiodaten, was nicht sinnvoll ist. An diesem Punkt erfolgt auch meist die digitale Ausgabe aus dem Gerät, bei einzelnen Geräten erfolgt sie bereits vor den DSP-Funktionen, was aber heute (leider) eher die Ausnahme ist.
Jetzt folgt die eigentliche Wandlung des Digitalsignals in ein Analogsignal. Von den verschiedenen Möglichkeiten, die es einst gab, sind nur wenige erhalten geblieben und der Unterschied ist daher gering.
Was bleibt ist der Analogteil, der mit besseren oder schlechteren Bauteilen bestückt werden kann, in dem es aber auch nicht allzuviele Möglichkeiten und Varianten gibt.
Wenn man also diese Kette anschaut, so sind die grössten klanglichen "Sündenmöglichkeiten" im Bereich des Analogteils und in den DSP-Funktionen. Daher wird der Unterschied nicht gravierend ausfallen, es sei denn, man könnte so die digitale Lautstärke umgehen. Dann hätte man am externen DAC einen "unbehandelten" Ton zur Verfügung, am Analogausgang des CDP nicht.
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