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Suche Plattenspieler zwischen 100 und 200 Euro

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DJMadMax
Stammgast
#1 erstellt: 10. Dez 2011, 11:47
Hidiho,

suche, wie schon in der Überschrift erwähnt, einen Schallplattenspieler im preislichen Rahmen bis max. 200 Euro.

Gedacht ist er für meinen Vater, der noch eine sehr große Plattensammlung aus der "long long time ago" besitzt

Er besitzt zwar einen garnicht so schlechten Dual-Schallplattenspieler (nein, noch nen alten, "echten") mit sehr hochwertigem Tonabnehmer, allerdings ist es schon etwas ärgerlich, dass immer ein Phono-Vorverstärker (derzeit ein "guter alter" Fisher CA-8060 Class AII) dazwischen gehängt werden muss.

Nun wäre die Frage:
Kommen moderne, neue Schallplattenspieler ohne Phono-Vorverstärker aus? Haben sie selbst einen eingebauten, der genug Saft auf die Cinch-Ausgänge gibt und man ihn somit an jeden gängigen Verstärker/Receiver anschließen kann?

Alternativ wäre natürlich auch die Frage:
Sollte ich vielleicht lieber den Fisher CA8060 als Vorverstärker durch einen "dedizierten" ersetzen?
Auch hier wäre dann der Preis von 100-200 Euro durchaus zu gewähren, allerdings muss ich dann wissen, ob diese Kombination "alter Dual-Plattenspieler + neuer, teurer Vorverstärker" besser ist, als ein "neuer Plattenspieler" für's gleiche Geld.

Bei Interesse kann ich gern mal schauen, was für ein Dual (und was fürn Tonabnehmer) genau das ist.

Cya, Mäxl
Crashdummy
Stammgast
#2 erstellt: 10. Dez 2011, 13:03
also Dual-Plattenspieler spielten eigentlich immer in der unteren Liga. Ich habe von denen nie was gehalten. Der Tonarm war durchweg lausig. Da hilft dann auch kein noch so guter Tonabnehmer.
Von daher braucht es für so ein Teil kein neuer Vorverstärker oder eine neue (teure) Nadel.

Wenn es was neues sein soll, dann schau dir den Debut III Phono USB näher an.
Info: http://www.project-a...t=turntables&lang=de
der hat einen integrierten Phono-Vorverstärker (Anschluss AUX usw.) und kann dank USB auch an den Rechner angeschlossen werden. Mitgeliefert wird ein Ortofon OM5e.
Allerdings kostet so ein Teil gut 350,-€. Liegt also über dein Budget.

Wenn es was neues und günstiges sein soll, was bei 200,-€ liegt, so wäre hier vielleicht der Thorens TD 158 oder der Pro-Ject Essential Basic interessant. Dafür benötigst du dann aber wieder einen zusätzlichen Phono-Vorverstärker.
Da wären dann der Musical Fidelity V-LPS und der Cambridge 640P interessant. Liegen aber so bei 120,-€ bis 150,-€.


[Beitrag von Crashdummy am 10. Dez 2011, 13:04 bearbeitet]
TheBigW
Stammgast
#3 erstellt: 10. Dez 2011, 14:22
mhhh, ich verstehe Deine Motivation nicht so ganz: geht es darum weniger Geraete rumstehen zu haben? Dann eventuell einfach einen neuen PreAmp mit eingebautem Phono vorverstaerker?
Rein Qualitativ glaube ich kaum, dass du bei dem Budget ansatzweise was besseres bekommst. Zumal ich alle Geraete aus der "guten alten Zeit" von der Optik und Haptik wesentlich besser finde als viele der heute produzierten Plastik - dominierten Geraete


[Beitrag von TheBigW am 10. Dez 2011, 14:23 bearbeitet]
DJMadMax
Stammgast
#4 erstellt: 16. Dez 2011, 13:14
Was Schallplattenspieler angeht, bin ich Laie!
Zumindest, um die Wertigkeiten der Geräte beurteilen zu können

Dachte daher immer, dass "DUAL" eine durchaus brauchbare Marke sei, aber das ist Geschwätz von meinem Vater, was ich so einfach nur "nachplappern" kann.

Zum Glück trifft dies aber nur auf Schallplattenspieler bei mir zu ^^ Mit restlicher "HomeHiFi-Hardware" bin ich ihm zum Glück weit überlegen.

Meine Motivation (bzw. die meines Vaters)?

Ganz einfach, was neues und/oder vor Allem GESCHEITES soll her.

Wenn hier bereits behauptet wird, dass der Dual nicht das Gelbe vom Ei ist, dann kann man tatsächlich über einen kompletten Wechsel nachdenken.

Der Debut III Phono USB gefällt mir jedoch RICHTIG gut! Wie genau funktioniert die Einspeisung über USB? Gibt's dafür eine mitgelieferte Software, die die Musik direkt digitalisiert aufnehmen kann?

Alternativ würde man ja über einen Chinch-Ausgang, bzw. einen Line-In in den PC gehen, da muss jedoch wieder analog-digital gewandelt werden, das würde ja bei der USB-Geschichte wegfallen, bzw. wäre wohl "auf technisch höherwertigem Wege" schon im Gerät direkt der Fall.

Werde das meinem Dad mal offerieren, Digitalisieren der Platten (vor Allem mit was Gescheiterem, als so nem 15 Euro Aldi-HAMA-teil) wäre bombig!

Aber nicht vergessen, ein "guter Schallplattenspieler" soll trotzdem vorhanden sein, ich will keine Lösung, die "nur zum Digitalisieren" gedacht ist.

Cya, Mäxl


[Beitrag von DJMadMax am 16. Dez 2011, 13:15 bearbeitet]
SharPei1
Stammgast
#5 erstellt: 16. Dez 2011, 15:49

Crashdummy schrieb:
also Dual-Plattenspieler spielten eigentlich immer in der unteren Liga. Ich habe von denen nie was gehalten. Der Tonarm war durchweg lausig. Da hilft dann auch kein noch so guter Tonabnehmer.
Von daher braucht es für so ein Teil kein neuer Vorverstärker oder eine neue (teure) Nadel.

Wenn es was neues sein soll, dann schau dir den Debut III Phono USB näher an.
Info: http://www.project-a...t=turntables&lang=de
der hat einen integrierten Phono-Vorverstärker (Anschluss AUX usw.) und kann dank USB auch an den Rechner angeschlossen werden. Mitgeliefert wird ein Ortofon OM5e.
Allerdings kostet so ein Teil gut 350,-€. Liegt also über dein Budget.

Wenn es was neues und günstiges sein soll, was bei 200,-€ liegt, so wäre hier vielleicht der Thorens TD 158 oder der Pro-Ject Essential Basic interessant. Dafür benötigst du dann aber wieder einen zusätzlichen Phono-Vorverstärker.
Da wären dann der Musical Fidelity V-LPS und der Cambridge 640P interessant. Liegen aber so bei 120,-€ bis 150,-€.


Moin,
also deine pauschale Aussage zu den Dual Plattenspieler zeugt von absoluter Unkenntnis!
Die Dual Spieler 1219, 1229, 701, um nur einige zu nennen, liegen im Einkauf mit entsprechender neuwertigen Nadel bei 100-150€ und halten bei konkreter Einstellung locker mit allem mit was heute neu um die 1.000,-€ kostet. Ein entsprechender Phonopreamp (z.B. NAD ) kostet 100,-€ und damit hat der TE alles was er braucht. Mehr Klang gibt es fürs Geld garantiert nicht.

Gruß Ralph
akem
Inventar
#6 erstellt: 16. Dez 2011, 19:38
Meine bescheidene Meinung: vergiß es! Für 100-200 Euro bekommst Du zwar einen halbwegs ordentlichen Tonabnehmer (das Ding vorne am Tonarm, wo die Nadel drin sitzt ). Aber um einen Plattenspieler zu bekommen, der von Deinem Papa das Prädikat "was Gscheites" bekommen würde (im Vergleich zu dem ollen Dual), müßtest Du mindestens nen Tausender anlegen!

Also: er soll den den Dual mal schön behalten - wenn er einen 100 Euro Dreher anfasst und hört, würden ihm die Tränen kommen (aber nicht vor Freude )...

Gruß
Andreas
Crashdummy
Stammgast
#7 erstellt: 16. Dez 2011, 19:51

SharPei1 schrieb:


Moin,
also deine pauschale Aussage zu den Dual Plattenspieler zeugt von absoluter Unkenntnis!
Die Dual Spieler 1219, 1229, 701, um nur einige zu nennen, liegen im Einkauf mit entsprechender neuwertigen Nadel bei 100-150€ und halten bei konkreter Einstellung locker mit allem mit was heute neu um die 1.000,-€ kostet. Ein entsprechender Phonopreamp (z.B. NAD ) kostet 100,-€ und damit hat der TE alles was er braucht. Mehr Klang gibt es fürs Geld garantiert nicht.

Gruß Ralph


Ein Wunder, dass nach dem Grammophon überhaupt was neues kam
Sorry. Mag sein das die genannten Dual mal vor 40 Jahren was besonderes waren. Vielleicht waren sie seinerzeit sogar mal Stand der Technik. Aber das ist jetzt 40 Jahre her. Du kannst mir hier doch nicht ernsthaft erzählen, dass die ollen Dinger in irgendeiner Form gegen einen aktuellen Plattenspieler in der Preisklasse von 1000,-€ anstinken können?
Mögen sie optisch ja was hermachen. Aber technisch? LOL
Sei mir nicht böse. Aber hier ist er wirklich mit dem billigen "Dual" im Ausgangsposting besser bedient.
hammermeister55
Stammgast
#8 erstellt: 16. Dez 2011, 20:07
Hallo zusammen,

hallo Crashdummy, aber sorry die Glanzzeiten der Plattenspieler waren nunmal die 70er und 80er, was dort an Entwicklungskosten und Material in Player investiert wurden, wird es nie wieder geben.
Alles was heute hergestellt wird beruht auf der Technik von damals, heute wird die Reduktion Material und Kosten als Weiterentwicklung verkauft. Das da was besseres rauskommt will ich stark bezweifeln.

MfG

Rüdiger
Crashdummy
Stammgast
#9 erstellt: 16. Dez 2011, 22:40

hammermeister55 schrieb:
Hallo zusammen,

hallo Crashdummy, aber sorry die Glanzzeiten der Plattenspieler waren nunmal die 70er und 80er, was dort an Entwicklungskosten und Material in Player investiert wurden, wird es nie wieder geben.
Alles was heute hergestellt wird beruht auf der Technik von damals, heute wird die Reduktion Material und Kosten als Weiterentwicklung verkauft. Das da was besseres rauskommt will ich stark bezweifeln.

MfG

Rüdiger


wer sagt das?
Wieder jemand, der einem erzählen will: "Früher war alles besser.
Wenn alle so denken würden, gäbe es keinen Fortschritt.
Ein Käfer war mal vor 40 Jahren das das Auto schlechthin. Vergleiche ihn mal mit dem aktuellen Golf.
Es ist nun mal so, dass sich in 40 Jahren einiges in diesem Bereich (Plattenspieler) getan hat. Sei es der Antrieb, der Tonarm, die Tonabnehmer und das Material. Die Fertigungstechniken erlauben ganz andere Materialien, was auch der Wiedergabequalität zugute kommt. Resonanzarme und verwindungssteife Tonarme die früher unmöglich herzustellen waren.
Natürlich profitieren heutige Produkte von den Investitionen die seinerzeit getätigt wurden. Aber das war "damals" nicht anders. Das ist nun mal der Fortschritt der Technik. Hier aber zu behaupten, dass alles Neue schlechter ist, ist einfach nicht wahr. Oder aber man will es nicht wahrhaben.
Die alten Teile hatten ihre Zeit. Punkt!


[Beitrag von Crashdummy am 16. Dez 2011, 22:41 bearbeitet]
SharPei1
Stammgast
#10 erstellt: 16. Dez 2011, 23:21
Chrashdummy,
du solltest einfach mal zur Kenntnis nehmen, dass die Hörerfahrungen sehr vieler ernstzunehmender Musikfreunde halt so sind wie hier geschildert.
Es ist einfach eine Tatsache, dass bestimmte hochwertige Audiogeräte aus den 60igern oder 70iger Jahren eine Qualitätsstufe erreicht hatten, die auch mit heutiger Technik nicht zu toppen ist. Dies gilt für Lautsprecher wie eben in diesem Falle für Spitzenplattenspieler von Dual.
Ein Dual 701 mit MM System Shure V15III + Jico Ersatznadel wird vom Klang kaum zu toppen sein, dass Medium Schallplatte ist hier einfach ausgereizt.
Die These "Früher war alles besser" ist hier überhaupt nicht Thema, es sind einfach Fakten.
Gruß Ralph
hammermeister55
Stammgast
#11 erstellt: 17. Dez 2011, 06:44
Hallo,

der Vergleich mit dem Golf ist gut, aber trifft es nun garnicht, die Schallplatte ist heute ein Nischenprodukt,
das vielleicht noch 1%-3% an Musikmedien ausmacht.
Früher als alles besser war, hatte die Schallplatte aber fast
100% aller Medien, na gut es gab auch noch die Kassette.

Und deswegen konnte und wurde damals, als alles besser war, auch schon der Plattenspieler als Spitzenprodukt hergestellt werden.

Vergleicht doch einmal die Gleichlaufwerte oder Rauschabstände
von heutigen PS und von damaligen PS in der gleichen Preisklasse.

MfG

Rüdiger
Crashdummy
Stammgast
#12 erstellt: 17. Dez 2011, 10:06

hammermeister55 schrieb:
Hallo,

der Vergleich mit dem Golf ist gut, aber trifft es nun garnicht, die Schallplatte ist heute ein Nischenprodukt,
das vielleicht noch 1%-3% an Musikmedien ausmacht.
Früher als alles besser war, hatte die Schallplatte aber fast
100% aller Medien, na gut es gab auch noch die Kassette.

Und deswegen konnte und wurde damals, als alles besser war, auch schon der Plattenspieler als Spitzenprodukt hergestellt werden.

Vergleicht doch einmal die Gleichlaufwerte oder Rauschabstände
von heutigen PS und von damaligen PS in der gleichen Preisklasse.

MfG

Rüdiger


das mag vielleicht für den Verkauf stimmen. In vielen Wohnzimmern wird immer noch Platte gehört. Ich hole hier auch ab und an meinen alten Thorens aus den Keller, und höre mir alte Platten an.
Und zu "früher war alles besser" folgendes
Ich selbst habe in den frühen '80 in einem Fachgeschäft genug Tonabnehmer im Kundenauftrag an Plattenspieler montiert/justiert um zu wissen, dass Dual-Plattenspieler bei der Einstellung nicht besonders dolle waren. Es war mir immer unverständlich, dass hier Leute teures Geld für einen Tonabnehmer ausgaben, der an diesen Teilen klanglich gesehen nie das volle Potenzial zeigen konnte.
Aber ich lasse dir hier da mal deine Illusion. An irgendwas muß man ja glauben.

--> @SharPei1
Klar, jetzt kommt das mit den " ernstzunehmende Musikfreunde" ins Spiel.
In den Bereich HIFI wird so viel Unsinn hineininterpretiert wie sonst nirgends.
Ich kann ja verstehen, wenn man hier einen Plattenspieler sein Eigen nennt, der einem das halbe Leben begleitet hat und eine Geschichte erzählen kann. Da sieht man über einiges hinweg und verklärt einiges. Aber es ist doch nun mal so, dass auch nach einem Dual 701 noch einiges kam das um Welten besser war. Hier aber den Dual 701 als die Spitze der Entwicklung zu bezeichnen, ist doch arg übertrieben und eher Wunschdenken.
hammermeister55
Stammgast
#13 erstellt: 17. Dez 2011, 11:11
Hallo,

verbreite du ruhig weiter deine Thesen, so bleiben mehr gute gebrauchte Geräte für die anderen, und die aktuellen Hersteller werden es dir sowiese danken.

Aber ich frage mich wirklich wo du die genialen Verbesserungen bei aktuellen Geräten siehst.

Langlebigkeit hast du den alten Geräten ja, schon attestiert.

MfG

Rüdiger
.JC.
Inventar
#14 erstellt: 17. Dez 2011, 11:43

DJMadMax schrieb:
Was Schallplattenspieler angeht, bin ich Laie!

.. aber das ist Geschwätz von meinem Vater, ...

Der Debut III Phono USB gefällt mir jedoch RICHTIG gut!


Kauf dir den Debut.
SharPei1
Stammgast
#15 erstellt: 17. Dez 2011, 17:43
Hallo Chrashi,
bei deiner Ignoranz bringt eine weitere Diskussion nicht wirklich etwas. Du hast eine vorgefertigte Meinung die auf Vermutungen und Technikhörigkeit basiert, warum auch immer.

Entscheidend ist immer was am Ende beim Lautsprecher und damit beim Hörer ankommt. Ob Jemand da tolle Tonarme vorher an seinen Plattendreher gebastelt hat oder nicht ist völlig Banane!
Habe in den letzten 30Jahren an Lautsprechern und Plattenspielern nahezu alles besessen oder gehört was Rang und Namen hatte. Als Dreher waren es u.a. Linn LP 12, Transrotor Fat Bob. Der Linn LP 12 liegt in der Vollausstattung locker über 10.000,-€ und kann sich im Blindtest gegen den angeführten Dual 701 nur minimal absetzten(es sind Nuancen), der Raum wird etwas größer dargestellt und die Basswiedergabe ist etwas substanzhafter.
Habe noch einen Thorens TD 126 MkIII mit SME Tonarm und einem Benz ACE-L TA. dieser tut sich ebenfalls gegen den ollen Dual schwer.
Die moderneren Materialien führen in diesen Fällen zu keinerlei Vorteil, das gleiche Phänomen zeigt sich bei Verstärkern und Lautsprechern wo ebenfalls in den letzten 30-40Jahren in der absoluten Spitze nichts besser geworden ist. Das Thema Highend ist klanglich in den 70igern ausgereizt gewesen auch wenn die Einführung der CD 1981 bei den Quellengeräten Vorteile bringen kann.

Gruß Ralph
Blaupunkt01
Stammgast
#16 erstellt: 17. Dez 2011, 20:15
@Crashdummy: Es mag ja sein, dass es neue Fertigungsverfahren und Materialien gibt.
Aber schraub mal einen aktuellen Plattenspieler für 500€ und einen Dual auf.
Alleine der Materialaufwand spricht Bände...
Zudem ist das Medium Schallplatte an sich schon der begrenzende Faktor.
Für alle die auf neue Technik stehen gibts CDs, SACDs, DVDs, Blue Rays,...

Aber das Thema wurde ja hier schon ausgiebig behandelt...
http://www.hifi-foru...um_id=84&thread=9980
akem
Inventar
#17 erstellt: 18. Dez 2011, 17:14
Ein Plattenspieler ist ein feinmechanisches Präzisionsgerät. Und Feinmechanik, die was taugt, hat schon immer Geld gekostet und wird auch immer Geld kosten.
Und was die neuen Fertigungsverfahren angeht: für sowas "Simples" wie einen Plattenspieler brauche ich keine hochmodernen Fertigungsverfahren. Sowas gibt's vielleicht in der Halbleiterfertigung oder in der Genforschung.
Die kleineren Modelle von Thorens (= das, was heute noch unter dem Namen Dual verramscht wird) hat es in den 80iger Jahren schon gegeben, nur daß sie jetzt das vierfache kosten. Aber verrate mir doch bitte mal: warum soll ich bestehende Fertigungsanlagen für ein uraltes Produkt gegen was Hypermodernes austauschen? Die Investitionskosten für die paar Dreher krieg ich in 1000 Jahren nicht wieder rein...
Wie gesagt: der einzige Unterschied ist, daß diese Modelle damals die Low-Budget Geräte waren und heute so viel kosten, wie damals die Topmodelle Das ist der einzige "Fortschritt". Und das ist zwar traurig aber auch logisch - Stichwort Stückzahlen. Die Fertigung hat nun mal gewisse Fixkosten, die gedeckt werden müssen, auch wenn es nur um geringe Stückzahlen geht. Aber jetzt erzähle mir bitte nicht, daß ein Plastikeimer für 50 oder 100 Euro besser sei als die damaliegen Topmodelle Die können nichtmal annähernd den damaligen Einstiegsmodellen das Wasser reichen!

Gruß
Andreas
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