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Gebrauchter Verstärker bis 100€

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Mietzevogel
Neuling
#1 erstellt: 03. Dez 2012, 20:54
Hallo

Ich habe vor einiger Zeit alte Boxen bei uns im Keller gefunden.
Diese sind von Dantax, Produktname Opus 7.

Da ich nicht viel mit Hifi Technik am Hut habe frage ich nach einiger suche hier.

Könnt ihr mir einen Verstäker empfehlen den man gebraucht für unter 100Euro bekommt.
Als armer Schüler hat man leider nicht so viel Geld um sich einen teuren zu kaufen.

Das gesamte System sollte dann zum gelegentlichen Musikhören mit Klinkenstecker am Laptop oder Ipod erfolgen.
Also die gesamte Palette von Film gucken, bis gelegentlich laute Musik hören.

Dann danke ich schon mal für eure Hilfe

Grüße
kadioram
Inventar
#2 erstellt: 03. Dez 2012, 23:24
Hi,

sind das diese?

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Falls ja: Glückwunsch

Sooo alt sind die nicht, Anfang 90er Jahre, die Bestückung ist hochwertig, Hochtöner dürfte von Seas sein, Rest wahrsch. von Vifa.

Schau mal, was auf dem Typenschild hinten sonst noch für Angaben zu finden sind.

Allerdings kann ich dir jetzt schon sagen, dass du mit 100 Euro selbst am Gebrauchtmarkt nicht allzuleicht einen passenden Verstärker finden wirst, mit dem du diese LS adäquat befeuern kannst.

Wenn dir das aber egal ist, dann wär mein Vorschlag dieser (nicht täuschen lassen von dem ), du bräuchtest lediglich noch Adapter.
Mietzevogel
Neuling
#3 erstellt: 04. Dez 2012, 09:03
Power: 250-350 Watts
Frequency: 28 Hz - 28KHz
Impedence: 4-8 Ohms
Origin: Made in Denmark

das steht noch auf dem Typenschild
Und es sind genau die Dinger wie auf dem Foto.

Warum ist es schwer einen Verstärker in der Preisklasse zu finden?
ich will die Boxen ja nicht voll auslasten, reicht nicht einer der nur 2x100w bringt oder weniger?

Gruß
kadioram
Inventar
#4 erstellt: 04. Dez 2012, 10:02
Wenn du nicht sehr laut, also nur Zimmerlautstärke hören willst, dann tut es wahrscheinlich auch ein kleinerer Verstärker. Aber auch nur dann.

Das Problem mit kleinen Verstärkern an großen LS ist, dass sie bei doch unversehens auftretenden Pegeln (kann auch mal aus Versehen passieren) in die Knie gehen, dabei Verzerrungen produzieren ("Clipping"), die Hochtöner killen und schlimmstenfalls dann durchbrennen. Dann sind sowohl Amp alsu auch LS kaputt.

Leider scheinen keine Angaben zum Wirkungsgrad der LS auf dem Typenschild vermerkt zu sein.

Aber "standesgemäße" Elektronik für unter 100 Euro ist nicht drin, generell ist aber ein gebrauchter Verstärker für max. 100 Euro kein Problem, die gibt´s zichfach. Achte einfach auf Marke, schau, dass du einen möglichst großen Denon, Kenwood, Pioneer, Akai etc...

Der verlinkte Universum ist, bis auf die alten DIN-Anschlüsse (dazu kann man stehen wie man will), imo ein "best buy" in Hinsicht auf den (zu erwartenden) Preis im Verhältnis zur Leistung (Power, Verarbeitung, Haptik etc.). Ist z.Zt. auch noch ein andere mit Sofortkauf drin.


Aber blöde Frage: wenn du schon solche LS im Keller findest, wo ist dann der Verstärker, an dem sie einst ja wohl mal hingen?


EDIT: wenn die LS technisch in Ordnung sind, dann kannst du, wenn du ihren Klang magst und du pfleglich mit ihnen umgehst, damit bis an dein seeliges Ende hören.
Ziehe es mal in Betracht, dein Budget aufzustocken (Weihnachten!). Für derartige LS bezahlst du heute neu min. einen 4-stelligen Betrag.


EDIT2: Bsp. für einen passenden "Antrieb" zu rel. günstigem Kurs wäre die Wangine WPA 120, ist eine Endstufe, zu der du noch einen Vorverstärker bräuchtest. (alles in allem je nach Preamp ca. 250 Euro).


[Beitrag von kadioram am 04. Dez 2012, 10:21 bearbeitet]
Mietzevogel
Neuling
#5 erstellt: 04. Dez 2012, 10:50
Danke für die ausfühliche Hilfe.

Die Lautsprecher kommen au einer Ladenauflösung, es gab also keine Verstäker oder wir haben die nicht bekommen, ich habe mir bei uns erstmal die größten genommen, die machten den besten Eindruck auf mich.

Es sind noch 2 andere Lautsprecherpaare von Dantax vorhanden, Namen müsste ich jetzt raten (Opus 5 und Str-XXX ) (Folgen nachdem ich wieder Zuhause bin) aber diese haben "nur" 75w und 90 oder sowas in dem Dreh.

Der Wirkungsgrad von den Opus 7 müsste auf dem Typenschild draufstehen, ich bin bloß grad nicht da, ich guck das heut abend nach, ich habe das einfach von der nächstbesten Website kopiert.

Wären die Lautsprecher mit weniger Leistung besser für einen Verstärker in dieser Preisklasse?

Der velinkte Verstärker wäre auch kein Problem, es gibt doch bestimmt Adapter für diese Anschlüsse oder?

Gruß
kadioram
Inventar
#6 erstellt: 04. Dez 2012, 10:57
Klar, Adapter gibt es für ein paar Euro.

HIER mal ein Link mit ein wenig Infos zu den LS (die Opus 7 scheinen die teuersten gewesen zu sein).

Mit dem Universum könntest du zumindest alle deine LS mal anschließen und probehören, nimm die, die dir am besten gefallen. Die Opus 5 dürften eine Nummer kleiner sein.
Leider ist der Hersteller hierzulande nicht sonderlich prominent, falls du einen Teil verkaufen willst, erwarte also nich all zu viel Erlös.
kadioram
Inventar
#7 erstellt: 04. Dez 2012, 11:11
Noch ein Spartip: warte noch mit dem Kaufen bis zum neuen Jahr, dann ist durch Weihnachten bedingt das Angebot meist größer und die Preise dadurch etwas niedriger.
audiojck
Inventar
#8 erstellt: 04. Dez 2012, 11:16
Hmm, bei den alten Stereokisten sollte Weihnachten vermutlich nicht so ins Gewicht schlagen.
Ich würde die auch in jedem Fall behalten. Der Gebrauchtmarkt sieht bei solchen Geräten für Verkäufer meist düster aus.

Für 100€ bekommst du mit ein bisschen Geduld auf jeden Fall schon was brauchbares. Einfach nach Marken schauen und dann nach Leistungsaufnahme und Gewicht schauen, das lässt meist auf die Klasse schließen. Der Universum ist zwar nicht so hübsch, aber Power sollte der reichlich haben und durch die etwas abgegriffene Optik wird der sicher auch nicht so teuer.

Und sonst wie schon gesagt: Verstärker lieber zu groß als zu klein. Mit einem zu schwachen Verstärker machst du dir eher die Lautsprecher kaputt als mit einem zu starken.
Mietzevogel
Neuling
#9 erstellt: 04. Dez 2012, 11:17
Vielen Dank für deine Hilfe.

Wenn es dann doch nicht der Universum wird, auf was sollte ich achten wenn ich denn eienn anderen kaufen würde?

Im Internet findet man auch nicht viel über diese Firma, also erwarte ich auch gar keinen hohen verkaufswert.

Gruß

Edit:
Ist es also besser einen Verstärker zu haben der mehr ausgibt als die Lautsprecher hergeben?


[Beitrag von Mietzevogel am 04. Dez 2012, 11:22 bearbeitet]
kadioram
Inventar
#10 erstellt: 04. Dez 2012, 11:26

Mietzevogel schrieb:

Im Internet findet man auch nicht viel über diese Firma, also erwarte ich auch gar keinen hohen verkaufswert.


Du wirst nicht nichts bekommen, das ist klar. Ich würde an deiner Stelle die Opus 7 behalten, selbst wenn du (noch) in einem eher kleinen Zimmer (Eltern) wohnen solltest, wo Standlautsprecher ja eher ungeeignet sind (dröhn).

Zum Thema verkaufen:
Finde raus, wie die anderen bestückt sind (Chassis einfach rausschrauben und schauen, was drauf steht), das ist schonmal eine wichtige Info, die imo bei unbekannten Lautsprechern eine Menge im Preis ausmachen können (sofern sie mit Markenchassis bestück sind, also Seas, Vifa, etc...).

Das Geld aus dem Verkauf würde ich dann "reinvestieren".
Mietzevogel
Neuling
#11 erstellt: 04. Dez 2012, 13:07
Ich hab mal ein paar Verstärker rausgesucht und gefunden.

Sollten diese Verstärker also möglichst von einem bekannten rennomierten Hersteller sein, viel Leistung besitzen und schwer sein?

Bsp1
Bsp2

So etwas in der Art?
Gibt es sonst noch was worauf man achten muss?

Gruß
audiojck
Inventar
#12 erstellt: 04. Dez 2012, 13:51
Das geht in die richitige Richtung ;-)
Tendenziell geht's bei Auktionen auch nochmal günstiger, bzw. mehr für's Geld. Die Händler haben ja schon einen Preis kalkuliert, mit dem sie inkl. Garantie noch Gewinn machen.
Aber mal ehrlich. Wenn der Verstärker seit 20 Jahren läuft wird er nicht im 21. den Geist aufgeben. Zumindest ist es nicht sehr wahrscheinlich. Ich würde es also drauf ankommen lassen und einen schönen Onkyo, Denon, Akai, Sony, Yamaha von privat kaufen.
Mietzevogel
Neuling
#13 erstellt: 04. Dez 2012, 13:57
Gut, dann hätte ich noch eine letzte Frage bezüglich der Leistung.

Ich hab ja schon gelernt warum der Verstärker nicht weniger haben soll als die LS aber wie ist das umgekehrt?
Und wieviel Kulanz ist dabei gegeben?
Also kann ich mir einen Verstärker mit 2x100W holen, und ihn an LS mit jeweils 250 betreiben?


Gruß
audiojck
Inventar
#14 erstellt: 04. Dez 2012, 15:13
Also tendenziell lieber einen Verstärker mit 250 Watt an Lautsprechern "mit 100 Watt". Die Wattzahl beschreibt normalerweise die thermische Belastbarkeit, sprich wie viel Strom kann der Lautsprecher ab, bis dir die Schwingspule verglüht. Meist wirst du dir das Chassis vorher mechanisch "kaputthauen", weil die Schwingspule hinten an den Magneten anschlägt. Da solltest du vorher wieder leiser drehen, aber das fällt auf. Der Klang sollte schon vorher in die Grütze gehen und bei deinen Lautsprechern wirst du wahrscheinlich kaum in die Verlegenheit kommen. Die sollten schon sehr laut gehen.

Gefährlicher ist das sogenannte Clipping. Wenn der Verstärker eigentlich zu schwach ist und du trotzdem lauter drehst, schneidet er praktisch die Spitzen des Musiksignals ab und es kommt ein relativ großer Gleichstromanteil aus dem Verstärker. Das grillt vor allem Hochtöner ziemlich schnell und im Zweifel kann man das schon eher mal überhören und sehen kannst du es auch nicht.

Also einfach "gesund" dimensionieren. Natürlich brauchst du auch keine 1000 Watt. Aber wenn der Lautsprecher für 100 Watt konzipiert ist können es ruhig echte 100 Watt also auch gerne ein bisschen mehr auf dem Papier sein. Sonst musst du eben selber vorsichtig sein. Es funktioniert auch mit einem 1 Watt Röhrenverstärker oder ähnlichem (wo das Clipping glaube ich auch nicht auftritt, aber das ist ein anderes Thema)

Such dir einfach mal ein paar raus und dann kannst du hier ja nochmal abnicken lassen, ob du bieten solltest. Was ich immer wieder als anhaltspunkt nehmen (und hier auch viel zu oft predige) ist auf das Gewicht zu schauen. Da in dem Verstärker ja wirklich nur Verstärker drin ist heißt ein höheres Gewicht auch meist "mehr Verstärker" (größereres Netzteil, stärkere Transistoren mit größeren Kühlkörpern)
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