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NuForce

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Äxpärte
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 27. Mai 2013, 11:14
Grüße allerseits!

Nach schönem Hören mit Röhren möchte ich mich verstärkertechnisch mal verändern.
Nicht daß ich explizit unzufrieden mit meiner Anlage wäre, aber durch die Werbung sind
neue Begehrlichkeiten geweckt worden:

Devialet und NuForce. Beide bauen ClassD Verstärker mit Schaltnetzteilen.
Da hat sich in den letzten Jahren, was die Klanggüte von "digitaler" Verstärkung anbelangt, wohl einiges getan-liest man.

Devialet sprengt mein Budget, leider!
Bei Nuforce allerdings gibt es eine neue Vor- Endstufenkombi, die HAP-100/STA-100, sowie den
Vollverstärker IA-18, die mich sehr interessieren. Ich werde mir die Geräte in jedem Fall bei einem Händler anhören.

Trotzdem:
Speziell über NuForce findet man so wenige private Besitzerreviews, und ich hoffe über diesen Thread Informationen ,Erfahrungen oder auch Hörberichte zu bekommen.

Grüße vom Äxpärtn...
Azuri
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 05. Dez 2013, 15:14
Hallo Äxpärte,

hast Du Dir die Nuforce-Geräte inzwischen mal angehört oder sogar gekauft? Ich liebäugele nämlich auch gerade mit dem HAP-100 und stehe vor dem gleichen Problem, daß man nahezu keine Erfahrungsberichte dazu findet (außer auf Head-fi.org, aber da die Nuforce-gesponsert sind, bin ich da lieber vorsichtig).
Äxpärte
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 12. Dez 2013, 12:18
Hallo Azuri,

Den HAP-100 mit STA-100 habe ich mir an einer Triangle Magellan Duetto angehört.

Und zwar im Vergleich mit einer Rowen Vor/End-Kombi.

Tendenziell warmer Klang, prima Mittendarstellung. Im vgl. zum Rowen weniger dynamisch: Aber die Rowens sind auch echte "kick ass" Verstärker.

Ich finde für den aufgerufenen Preis von ca. 1300 sind die Nuforce nicht zu toppen.

Ich bin dann letztlich doch an meiner Röhre hängen geblieben.

Grüße,

der Äxpärte
Plankton
Stammgast
#4 erstellt: 15. Dez 2013, 10:38
Oh, noch ein Umsteiger. Bei mir wird auch gerade "entröhrt" weil ich in letzter Zeit fast nur noch über so eine Class-D Winzkiste
gehört habe und mit der Zeit bemerkte, das ich nichts vermisse. Vorstufentechnisch habe ich mit einem all-in-one Gerät schon
das Ziel erreicht. Da Class-D mit meinen ZU-Audio Lautsprechern hervorragend harmoniert, wird sobald ich ihr habhaft werden
kann eine STA-100 getestet. Ich werde berichten......

Devialet fällt wegen Preises ganz klar aus, da sehe ich keinen Mehrwert.
Äxpärte
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 15. Dez 2013, 15:51
Hallo Plankton!

Um welche vorstufentechnische All-in-one Lösung handelt es sich denn bei Dir?

Grüße,
Plankton
Stammgast
#6 erstellt: 15. Dez 2013, 16:09
Hi Äxpärte,

ich habe mir einen naim unitiqute geholt. Kann für meine Zwecke alles und durch den Vorverstärkerausgang ist das lütte Ding ausbaufähig.
Ein Analogeingang ist für mich ausreichend da hier nur ein Plattenspieler für den Eingang vorhanden ist.

Beste Grüße
Äxpärte
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 15. Dez 2013, 16:17
Unitiqute! Schönes Gerät. Auf die Naims habe ich auch ein Auge...vor allem der
UnitiLite würd´mich interessieren. Seit kurzer Zeit hat ein Händler in Reichweite die Naims im Programm,
so daß ich mal vergleichen werde.

Der Devialet ist für mich mittlerweile auch außer Reichweite.

Im direkten Hörvergleich bleibe ich dann doch immer wieder bei meinem Röhrenverstärker hängen.

Zuletzt hatte ich einen Lavardin IS Reference. Der wäre es beinahe geworden.

Viel Spaß mit deinem Unitiqute,
Plankton
Stammgast
#8 erstellt: 15. Dez 2013, 16:35
Ich hatte naim gar nicht auf dem Schirm, die waren mir immer zu esoterisch. Das Teil ist aber wirklich gut
und vor allem hat man sich bei der Bedienung einen Kopf gemacht. Die App ist einfach nur klasse.

Mein Ayon Spark ist heute hier in den Verkäufen zu finden. So schön er auch ist gefällt mir das Konzept
des Unitiqute einfach besser.
traubenfluesterer
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 15. Dez 2014, 12:21
Hallo
Ich weiss, dass dieser Beitrag viel zu spät kommt, aber besser spät als nie.
Bis vor einem Jahr waren neben einigen älteren Vor/End Kombis, div. Unison Röhtrenamps schließlich die 845er Monos von Thöress nebst VV ebnefalls von Thöress die vermeintlich einzig glücklichmachende Verstärkerkombi.
Bis ich für meine Wohnzimmeranlage, wo ich nicht viel investieren wollte, die kleine ICON Kombi von NUFORCE für schlappe 600 € kaufte. Geräte, die eigentlich dazu dienen sollen, kleine LS neben dem Monitor zu betreiben, die im Rahmen ihrer Leistungsgrenzen aber durchaus auch ganz normale Standlautsprecher, in diesem Fall ACAPELLA "Fortüne", zu bis dahin nie gehörter Performance verhalfen.

Wie kann das sein? Es war sogar so, dass ich nicht nur diese LS noch nicht so gehört hatte, sondern dass ich Musik überhaupt noch nicht so transparent und lebendig über irgendeine Anlage gehört hatte. War das jetzt Psycho Akustik?
Ein befreundeter Händler sagte mir, dass wäre noch gar nichts, ich solle mir mal die richtigen Amps von NUFORCE anhören, insbesondere den IA 18.
Über die Weihnachtstage stellte er mir eine Vor/End Kombi zum Testen zur Verfügung. Ich weiss nicht mehr welche, aber der Preis wäre um die 1200,- € gewesen, also alles noch harmlos.
Diese installierte ich dann in meiner "Gummizelle" und betrieb damit meine Yorkville "Uniti" nebst einem Dipol Subbass über einen billigen Reckhorn Verstärker, da die Unitis nur bis 70 Hertz runter können.
Ich entdeckte meine gesamte Musik völli neu. Nie dagewesene Transparenz, Stimmen Wiedergabe, die einen bei geschlossenen Augen glauben machen, der Interpret stünde wirklich im selben Raum und dazu eine Dynamik die ich bis dahin nicht kannte. Wenn man etwas kritisieren wollte, dann vielleicht die etwas "dünne" Performance. Aber nur wenn man unbedingt wollte.
Ich gab die Verstärker zurück, und nachdem ich meine Eindrücke geschildert hatte, sagte der betreffende Händler: "Da geht noch richtig was, der IA 18 setzt da nochmal komplett einen oder mehrere oben drauf."
Na ja, wie Händler eben so sind, dachte ich und baute meine Anlage wieder auf die gewohnte Thöress Kombi zurück.
Und? Kaputt!!!, die Luxman Kombi, Kaputt!!!, Den dicken Sansui Kaputt!!!
Nichts war mehr wie vorher, das Musikhören machte keinen Spass mehr und es dauerte mehr als eine Woche, bis ich meine Anlage überhaupt wieder ertragen konnte. Also mußte ein IA18 her, den mein Händler gottseidank gerade verkauft hatte, sodass ich den nicht testen konnte, was im Nachhinein Glück war, denn in der geplanten Kombination hätte ich den Bassverstärker in Ermangelung eines VV/Ausgangs via Lausprecherklemmen betreiben müssen, was der IA 18 sofort mit Abrauchen quittiert hätte.
Aber ich glaubte Ihm, was die Qualität des Verstärkers angeht und kratzte alles Geld zusammen, verkaufte HiFi Komponenten, die ja inzwischen meiner Meinung nach sowieso kaputt waren, nur um schließlich zu erfahren, dass NUFORCE die gesamte "High End" Palette eingestellt hatte, den Vertrieb gewechselt hatte und kein Händler in Deutschland hatte noch einen IA 18. Also habe ich alle Vertiebe dieser Welt angeschrieben und in Frankreich konnte ich noch ein Exemplar ergattern, sogar für "nur" 2.700 € (Listenpreis 3.500 €) und schon war meine Musikwelt wieder ganz anders aus. Das Problem mit dem Bassverstärker wollte ich lösen, indem jemand das Gerät aufmacht, und einen der vielen Eingänge als VV/Ausgang umfunktioniert, aber niemand wollte das Risiko eingehen, weil in solche einem Fall natürlich jeder Garantie erloschen wäre. Die Lösung fand sich in Form eine kleinen Übertragers, sodass Endstufe und Bassverstärker galvanisch getrennt sind.
Zunächst stellte sich kein besondere AHA Effect ein, zwar stand mir jetzt Leistung ohne Ende zur Verfügung, aber der Sound schien eher grob, kühl, eingeengt usw. "Der muß lange eingespielt werden" sagte mein Bekannter, und tatsächlich hat es ungelogen etwa 150 Stunden gedauert, bis sich diesbezüglich nichts mehr änderte, aber schon über Nacht im Repeat Modus öffnete sich der Klang so extrem, dass ich eigentlich schon zufrieden war.
Und wie!!! Nie hätte ich gedacht, dass der Verstärker einen so gravierenden Einfluß auf das Musikgeschehen hätte. Ich glaubte immer, dass ab einer gewissen Preisklasse die Qualitätsunterschiede merginal wären und vieles auch Geschmacksache sei, wie etwa Röhre vs. Transistor.
Weit gefehlt. Ich hatte das Gefühl, dass der Verstärker komplett neu erfunden wäre. Es ist kaum zu beschreiben. Ich erfahre zum ersten Mal, was Dynamik wirlich bedeutet. Musikpassagen bei denen es in Extremen Momenten immer zu Verzerrungen kam, habe ich stets auf mangelnde Aufnahmequalität zurückgeführt, und jetzt stelle ich fest, dass die Vertärker solche Passgen einfach nicht gestemmt bekamen. Nie konnte ich Bass und Basedrum so sauber und differnziert vervolgen, Passagen, die ich vorher für Free Jazz gehalten habe werden auf einmal durchhörbar und Zusammenhänge stellten sich da ein, wo vorher nur Chaos zu herschen schien.
Anfangs hörte ich dann auch mit Pegeln, die sicherlich sehr ungesund waren. Einfach weil es jetzt möglich war. Alles bleibt sauber, und locker, man steht fast mit auf der Bühne.
Für nichts auf dieser Welt würde ich diesen Verstärker wieder abgeben und wer so ein Exemplar evtl. gebraucht schiessen kann, könnte das Thema Verstärker ein für allemal abhaken.
Übrigens die neuen Geräte sollen nicht annähernd so gut sein wie der hier beschriebene IA 18, dafür können sie mehr und kosten nur die Hälfte.

Gruß Traubenflüsterer
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