Endstufe für Horn-Hochtöner gesucht (es wird aktiv getrennt)

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Ezeqiel
Inventar
#1 erstellt: 18. Okt 2014, 20:56
Diese Frage passt formal wohl am besten hier hin, weil das Ganze ja eine Kaufberatung für's Wohnzimmer ist:

Ich suche eine lüfterlose Endstufe zum Betrieb an meinen beiden Hochtönern. Dabei handelt es sich um jeweils einen BMS 4550 auf einem Limmer 022 Horn. Sie sind aktiv getrennt bei etwa 1,5 kHz.

Die Endstufe sollte in ein 19-Zoll-Rack einbaubar sein, denn ohnehin ist mittlerweile der Großteil meiner Geräte so ausgestattet. Und deshalb wollte ich sie irgendwann in ein schickes 19-Zoll-Rack einbauen.

Und sie sollte nicht zu teuer sein.

Was würdet ihr da nehmen?

Viele Grüße,
Ezeqiel

*edit*: Ach ja, fast vergessen: die Endstufe sollte symetrische Eingänge haben. Ausgänge, in die ich Bananenstecker stecken kann, wären auch nett, ich würde mich aber auch an Speakon-Ausgänge gewöhnen, denke ich.


[Beitrag von Ezeqiel am 18. Okt 2014, 22:08 bearbeitet]
basti__1990
Inventar
#2 erstellt: 18. Okt 2014, 21:34
Hat zwar weder Bananenausgänge noch Speakon aber XLR, ist lüfterlos und günstig.
http://www.thomann.de/de/tamp_s100.htm


[Beitrag von basti__1990 am 18. Okt 2014, 21:34 bearbeitet]
Ezeqiel
Inventar
#3 erstellt: 18. Okt 2014, 21:58
Hm, Bananenstecker gehen wohl wirklich nicht, schade. Wenn ich mir aber die Abbildung der Rückseite ansehe, sehe ich da aber schon Speakon-Buchsen.

Was kann man qualitativ denn über die S100 sagen? Die Endstufe sollte halt ziemlich rauscharm sein, weil die Treiber/Horn-Kombination einen sehr hohen Wirkungsgrad hat, nicht zu vergleichen mit "normalen" Kalottenhochtönern.

Es können gerne noch andere Vorschläge gemacht werden....ein Vergleich schadet schließlich nie.

Ach ja, habe ich noch vergessen: Gain-Regler sollte das Teil haben (gibt's ja bei der S100). Manchen Heim-Endstüfchen geht sowas ja ab.

Viele Grüße,
Ezeqiel


[Beitrag von Ezeqiel am 18. Okt 2014, 22:06 bearbeitet]
basti__1990
Inventar
#4 erstellt: 18. Okt 2014, 22:07
ich kenne das Gerät leider nicht persönlich, bei Thoman gibts aber genügend Rezessionen die dir weiterhelfen sollten
Ezeqiel
Inventar
#5 erstellt: 18. Okt 2014, 22:29
Hm, ich habe die Rezensionen gerade mal gelesen....liest sich ein bisschen zwiespältig.

Da lesen sich die Rezensionen der Samson Servo 120a besser.

Viele Grüße,
Ezeqiel
Ezeqiel
Inventar
#6 erstellt: 15. Nov 2014, 15:32
Derzeit schwanke ich zwischen der Alesis RA-150 (die würde auch optisch gut zur schon vorhandenen RA-500 passen) und der Samson Servodrive 120a.

Leistungsmässig sind sich beide wohl recht ähnlich, wenngleich die Alesis auf dem Papier ein bisschen schwächer auf der Brust zu sein scheint.

Andererseits: Die gerade an den Hörnern angeschlossene RA-500 hat schon gezeigt, dass Alesis wohl ziemlich rauscharme Endstufen bauen kann, und 45 Watt müssten doch reichen, oder?

Viele Grüße,
Ezeqiel
Fosti
Inventar
#7 erstellt: 15. Nov 2014, 17:49
Moin

also ich habe 3 Samson Servo 120a, die seit Jahren klaglos ihren Dienst tun. Die RA-150 scheint etwas schwächer auf der Brust zu sein, aber bei einem HT-Horn sollte sich das bei einem Einsatz im Wohnzimmer nicht groß auswirken. Meine für den HT zuständige 120a blinzelt bei Geburtstagsparties mit 1-3 grünen LED's wenn die für den Bass zuständige mit allen roten Lampen Alarm schreit.

Wenn Du die RA-500 schon hast, würde ich vielleicht auch die RA-150 nehmen. Kenne die aber nicht weiter. Habe eben mal schnell nachgeschaut und gesehen, dass die RA-150 fast genausoviel wiegt wie die Samson. In der SA120a ist für schmale 60W ein riesiger Ringkerntrafo verbaut Deshalb gehe ich mal davon aus, dass das in der Alesis ähnlich gut sein wird.

Ich weiß noch, dass ich damals auch zwischen Alesis und Samson abgewägt habe. Die Samsons haben mir u.a. auch wg. der sehr flachen Bauseise zugesagt und waren damals noch wesentlich günstiger.

Viele Grüße,
Christoph


[Beitrag von Fosti am 15. Nov 2014, 17:52 bearbeitet]
Ezeqiel
Inventar
#8 erstellt: 15. Nov 2014, 18:43
Danke für den Post.

Alesis hat meines Wissens keine Ringkerntrafos verbaut. Spricht für eine....ahem....etwas geringere "Leistungsdichte" pro Gewichtseinheit als bei der Samson....

Viele Grüße,
Ezeqiel
kinodehemm
Inventar
#9 erstellt: 15. Nov 2014, 18:55
Moin

ich würde bei dieser Kombi ja eher ne Röhrenendstufe mit EL84 (SE?) in Betracht ziehen, Leistungsreserven dürften ja nicht das Thema sein.
Ob es sowas aber in 19"-Technik aktuell gibt..?
Ezeqiel
Inventar
#10 erstellt: 15. Nov 2014, 19:00
Der BMS4550 hat um die anvisierte Trennfrequenz herum und auch etwas darüber einen recht abenteuerlichen Impendanzgang. Ich vermute, da wäre eine Röhrenendstufe wohl nicht so geeignet.

Ich kenne auch keine im 19-Zoll-Gehäuse und vermute, dass so eine Endstufe auch nicht in sonderlich günstig zu haben sein würde.

Viele Grüße,
Ezeqiel
Ezeqiel
Inventar
#11 erstellt: 17. Nov 2014, 01:11
So, ich habe jetzt mal die Alesis RA-150 bestellt.

Viele Grüße und danke bis hierhin erstmal.
Ezeqiel
Ezeqiel
Inventar
#12 erstellt: 27. Mai 2017, 15:07
Möglicherweise hat die Alesis RA-150 einen Defekt, jedenfalls gibt es ein seltsames Störgeräuschproblem. Hier ist mehr darüber zu lesen.

Davon abgesehen scheint sich ein gewisses Grundrauschen ja nicht ganz vermeiden zu lassen, erst recht, wenn derart empfindliche Hochtöner im Spiel sind. Anstatt das rauschärmste an Endstufen auf dem Markt zu suchen, könnte ich doch auch einfach Spannungsteiler vor die Hochtöner schnallen. Dann muss die entsprechende Endstufe zwar mehr Leistung abgeben, aber dieses Grundrauschen müsste leiser sein.

Was haltet ihr davon?

Viele Grüße,
Ezeqiel
kinodehemm
Inventar
#13 erstellt: 27. Mai 2017, 15:20
Moin

- unruhiger Verlauf ja, würde ich jetzt aber nicht dramatisch sehen- müsste man messen/hören.
Aber ne Röhre mit +100dB SNR dürfte schwierig zu finden und nciht billig sein!

-kenne das Problem von meinen Radian an den 2360er JBL - werde die Tage mal ne Single-ended Transe (wie Buscher) probieren - ohne grosse Hoffnung auf 'noisecancelling' ..
günni777
Inventar
#14 erstellt: 27. Mai 2017, 16:02
Ich verwende die Behringer A-500 PA ohne Lüfter an alten Celestions. Grundrauschen bei 2 Uhr Pegelstellung ca. 20, Max 30 cm noch hörbar, weiter weg höre ich davon nichts mehr. Und der HT der Celestions UL-8 ist sehr gut und klar durchhoerbar.
Ezeqiel
Inventar
#15 erstellt: 27. Mai 2017, 16:40
@kinodemm: Auf das Ergebnis deines Versuchs bin ich mal gespannt.

@günni777: Naja, ich habe gerade mal nachgesehen: Kalottenhochtöner wie die in der UL-8 haben meistens einen Wirkungsgrad von um oder knapp über 90 dB/W/m. Meine Hochtöner kommen laut Datenblatt auf 113 dB/W/m in einem 90x70 Grad CD-Horn. Das Limmer 022 hat 75x45 Grad, aber das wird am Wirkungsgrad eher nicht viel ändern. Eine Endstufe hierfür muss also schon sehr rauscharm sein.

Viele Grüße,
Ezeqiel


[Beitrag von Ezeqiel am 27. Mai 2017, 16:43 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#16 erstellt: 27. Mai 2017, 18:11
Größenordnung 113 dB ist schon arg heftig. Da würde man anstatt eines simplen Vorwiderstands schon eher einen resistiven Spannungsteiler nehmen, dann halten sich auch die Abweichungen im Frequenzgang in Grenzen. 10 Ohm (10-20 W) zu 3,3 Ohm (5 W) oder so?

Plan B wäre ein Kopfhörerverstärker der robusteren Sorte, der so 1-2 W an 8 Ohm bringt. Wenn ich das mal richtig abschätze, sind wir da selbst bei 10 kHz noch über der 100-dB-Marke für 1 W - brauchst du denn derart abartige Pegel überhaupt? Wenn ich mal die Leistungsdichte von rosa Rauschen zugrundelege, entspräche das mindestens 110 dB bei 1 kHz und 120 dB bei 100 Hz. Nun gibt es zwar zuweilen Geräusche, die sich da nicht dran halten, aber trotzdem.

Als Orientierung würde ich hier nicht unbedingt die Belastbarkeit des Hochtöners heranziehen, sondern vielmehr das, was der Tiefmitteltonzweig maximal bringt. Das ist allerdings auch nicht von schlechten Eltern, der TMT hat 97 dB Kennschalldruck und 250 W Nennbelastbarkeit, und die Endstufe ist evtl. gebrückt (nominell 500 W / 8 Ohm)? Kommt mir jetzt auch ziemlich oversized vor. Da kann man ja PA für mittelgroße Veranstaltungen machen, wo unsereiner dann mit ER-20 im Ohr rumschlappt, weil per Default grob 20 dB zu laut, und das in Räumlichkeiten weit jenseits üblicher Wohnzimmergrößen.
Ezeqiel
Inventar
#17 erstellt: 27. Mai 2017, 18:24
Nein, die Endstufe für die TMTs ist nicht gebrückt. Es sind also gute 200 Watt pro TMT.

Und ich hatte auch nicht an einen Vorwiderstand gedacht, sondern tatsächlich so wie du an einen Spannungsteiler.

Ansonsten: es ist nicht soooooo wahrscheinlich, dass ich die Anlage oft "ausfahren" werde, allerdings wird darüber teilweise ziemlich dynamisches Material abgespielt, Filme eben. Es gibt da auch noch vier Subwoofer, die von einer Alto D4 angetrieben werden....

Darum würde ich wahrscheinlich eher nicht auf die Kopfhörerverstärkerlösung zurückgreifen wollen.

Viele Grüße,
Ezeqiel
günni777
Inventar
#18 erstellt: 27. Mai 2017, 19:27
Ja richtig, 90 dB Kennschalldruck bei den UL-8.

113 dB/1 W/1 m ist natürlich brutal. Ich würde mir da so um die 5 Lagen Zewa wisch & weg über die HTs pappen als Gehörschutz.

Betreibst Du die Lautsprecher im normalen Wohnzimmer oder für PA?
Ezeqiel
Inventar
#19 erstellt: 27. Mai 2017, 19:35
Im Wohnzimmer.

Stellt euch das mit dem Rauschen jetzt aber nicht zu schlimm vor. Jetzt mit der übergangsweise an die Hochtöner angeschlossene XLS 1502 ist das Rauschen vom Sofa aus und ohne, dass etwas abgespielt wird, zwar hörbar, es tritt aber schon sehr in den Hintergrund, sobald dann doch was läuft.

Rauschärmer als eine XLS 1502, die ich mir eigentlich als Subwooferendstufe für eine kleine Zweitanlage zugelegt habe, dürfte ein Nachfolger aber schon sein.

Viele Grüße,
Ezeqiel
günni777
Inventar
#20 erstellt: 27. Mai 2017, 20:16
Wohnzimmer mit oder ohne Nachbarn?

Mir fällt gerade Yamaha P 2500/5000 für ca. 350/450 beim Thomann ein. Der Lüfter soll sich im "normalen" Betrieb in der Praxis nie einschalten.?

Das sind ja bekanntermaßen exzellente Endstufen mit Top Werten. Wie die sich bzgl. Grundrauschen verhalten, weiß ich aber nicht.

Sonst frag doch mal beim User C4 im "Dynaudio C4" Thread an. Der hat sich auf unsere Empfehlung hin eine P7000 geordert und ist schwer angetan von den Fähigkeiten der P7000 an seinen C4.

Gruß Günni
Big_Määääc
Inventar
#21 erstellt: 28. Mai 2017, 08:54
brems den 4550 passiv ein,
sonst musst du echt tief in die Tasche greifen für rauscharme Ämps.

eig reicht für den Boliden 1/10 bis 1/4 Watt im Wohnraum.

habe den 4590 ( ähnlicher Würgegrad ) mit ca 1 Watt im Kellerraum beim Weiche-entwickeln und Horn-pimpen gemessen,
und hatte fast eine Woche lang ein dumpferes Hörvermögen

man braucht ab Mittelton echt kaum Ampleistung für Musik.
Apalone
Inventar
#22 erstellt: 28. Mai 2017, 09:45
Ist die komplette Kette symmetrisch? Frage deshalb, weil die Endstufe symm. sein soll.

Eigentlich ändert sich beim Einbremsen des HTs via Spannungsteiler der Signal-Abstand zum Grundrauschen nicht - ist nur auf einem anderen Niveau.

Was ich nicht nachvollziehen kann:
weshalb gehen so viele Tipps in Richtung PA-Hardware? Der Wirkungsrad des Hts mag das indizieren, aber:
im richtigen PA-Leben, sprich bei einem Konzert, ist die Wiedergabelautstärke so hoch, dass das Grundrauschen keinen mehr interessiert.

Ich würde eher kleine Endstufen v Spezialanbietern präferieren, die eben nicht f PA geeignet sind. Frage doch mal kleine Spezialisten wie Lake People oder THEL.

BTW:
Dass bei Spezialwünschen auch noch Optik, Bananenstecker usw. eine Rolle spielen müssen, werde ich nie verstehen...
günni777
Inventar
#23 erstellt: 28. Mai 2017, 10:33
@Apalone,

hast recht, ich hab gerade die Behringer A 500 mit meinem Creek 5250 SE im Leerlauf bei 2 Uhr Pegelstellung verglichen. Der Creek rauscht noch etwas leiser als die Behringer. Die macht sogar noch leisen Brumm zusätzlich. Der Unterschied war mir bisher nie aufgefallen. Kein Wunder, bei "normalen" Aufnahmen reicht mir mit beiden Amps ohne Vorstufe 9 Uhr Stellung dicke aus für gehobene Zimmerlautstärke.
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