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Verstärker für Dynaudio Audience 82

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Autor
Beitrag
Analog-Fetischist
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 18. Jan 2015, 14:02
Hallo, seit gestern bin ich Besitzer von zwei Dynaudio Audience 82 Lautsprechern. Ich habe die Lautsprecher an meinem Pioneer A-777 gehört und war reichlich ent­täuscht von dem dünnen Klangbild. Also bin ich zu meinem Vater und habe mir seinen Accuphase E-205 geliehen und siehe da, mit dem Verstärker geht die Post ab Nun bin ich am überlegen ob ich mir einen E-205 anschaffen soll oder ob es für den Kurs von 500 - 600€ evtl. noch was besseres gibt? (gebraucht)

Ich freue mich auf Eure Antworten!

MfG, Till


[Beitrag von Analog-Fetischist am 18. Jan 2015, 14:04 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 18. Jan 2015, 22:35
Hallo Till,

hast Du die beiden Verstärker im Blindvergleich mit der gleichen gemessenen Lautstärke verglichen, oder hat Dir da deine Psyche ("Haben Wollen") ein Schnippchen geschlagen?

War die Klangregelung beiden Verstärkern ausgestellt und hast Du an den Boxen und dem Hörplatz - im Rahmen des Vergleichs - nichts verändert?

Wenn ich einen Blick in beide Geräte werfe, fällt mir wirklich kein Grund für einen Klangunterschied ein. Beide Verstärker sind gleichermaßen geeignet, deine Boxen genügend anzutreiben.

VG Tywin
Analog-Fetischist
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 18. Jan 2015, 23:04
Hi Tywin,

ich habe beide Amps im Linear-Modus laufen lassen. Der Accuphase klingt einfach besser. Gerade über den Phono-Amp zeigt sich deutlich der Unterschied. Als ich den Accu angeschlossen hatte, wurde mir schon nach 2 - 3 Sekunden der Klang bewusst.

MfG, Till


[Beitrag von Analog-Fetischist am 18. Jan 2015, 23:16 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#4 erstellt: 19. Jan 2015, 07:55

Analog-Fetischist (Beitrag #1) schrieb:
Nun bin ich am überlegen ob ich mir einen E-205 anschaffen soll oder ob es für den Kurs von 500 - 600€ evtl. noch was besseres gibt? (gebraucht)


Hallo Till,

Deine Erfahrung mit einem Pioneer A-777 kann ich nachvollziehen. Bei einem Gebrauchtkauf ist die Vergleichbarkeit vor der Auswahl etwas schwierig, weshalb ich dann tatsächlich zum Accuphase E-205 greifen würde. Ich selbst habe aber nur Erfahrungen mit dem E-211 gemacht, erster Kleiner mit Zeigern.

Hier die aktuellen Angebote:

http://kleinanzeigen...cuphase-e-205/k0c161
http://www.quoka.de/kleinanzeigen/accuphase/cat_66.html
http://www.highend-anlage.de/angebote/Accuphase-e-205

Grüße,

Carsten
Dadof3
Inventar
#5 erstellt: 19. Jan 2015, 08:06
Es ist völlig unmöglich, in verschiedenen Räumen oder mit zeitlicher Verzögerung von mehr als ein paar Minuten Unterschiede zwischen ausreichend dimensionierten und normal konstruierten Verstärkern herauszuhören.

Wenn du vergleichen willst, brauchst du beide Geräte im selben Raum, identische Aufstellung und Sitzposition, eine per rosa Rauschen und Pegelmessgerät abgeglichene Lautstärke und einen Helfer, der die Kabel so umsteckt, dass du nicht siehst, welches Gerät gerade spielt.

Wetten, dass du dann nicht mehr in der Lage bist, die Geräte voneinander zu unterscheiden?

Den Phonoeingang nehme ich hier aus. Den kann man aber auch deutlich preiswerter nachrüsten.


[Beitrag von Dadof3 am 19. Jan 2015, 08:09 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#6 erstellt: 19. Jan 2015, 09:14

Dadof3 (Beitrag #5) schrieb:
Es ist völlig unmöglich, in verschiedenen Räumen oder mit zeitlicher Verzögerung von mehr als ein paar Minuten Unterschiede zwischen ausreichend dimensionierten und normal konstruierten Verstärkern herauszuhören..


Dem stimme ich zu. Hat der TE geschrieben, dass er so verglichen hat? (Ich suche grad nach der Lesebrille ...)
Dadof3
Inventar
#7 erstellt: 19. Jan 2015, 11:20
Du hast recht, ich hatte das falsch gelesen.

Dennoch vermute ich, dass der wahrgenommene Unterschied, vom Phonovorverstärker abgesehen, auf andere Ursachen zurückzuführen ist. Diese Möglichkeit sollte man noch einmal kritisch prüfen, bevor man vorschnell Geld ausgibt.
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 19. Jan 2015, 11:33
... und möglichst viele der Aufklärungsseiten im Internet auswendig lernen.
Analog-Fetischist
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 19. Jan 2015, 14:23
Ich verstehe nicht so ganz warum man bei einem zweiandhalb mal so teurem Gerät keinen Unterschied hören sollte. Ich höre diesen ganz klar. Gerade die bessere Phonosektion macht sich ganz klar bemerkbar. Mir ging es eigentlich auch nur darum, ob es in der 500 - 600€ Gebrauchtklasse noch etwas gibt, dass Ihr mir empfehlen könnt.

Ich habe die beiden Verstärker im Übrigen im gleichen Raum mit gleicher Boxenaufstellung gehört.

MfG, Till
CarstenO
Inventar
#10 erstellt: 19. Jan 2015, 14:27
So hatte ich das verstanden.
Dadof3
Inventar
#11 erstellt: 19. Jan 2015, 15:00

Analog-Fetischist (Beitrag #9) schrieb:
Ich verstehe nicht so ganz warum man bei einem zweiandhalb mal so teurem Gerät keinen Unterschied hören sollte.

Glaube mir, es wurden schon bei weitaus größeren Preisunterschieden keine Unterschiede gehört. Ich selbst zum Beispiel war trotz aller Bemühungen nicht in der Lage, zwei 15000-€-Monoendstufen an 28000-€-Lautsprechern in einem für noch viel mehr Geld akustisch optimierten Hörraum von meinem Denon-AVR für 600 € klanglich zu unterscheiden.
Und ich reihe mich damit in eine lange Reihe von Blindtests ein, die dasselbe Ergebnis hatten.

Nach vielen Jahren der Diskussion, des Testens und Vergleichens gibt es hier im Hifi-Forum nicht mehr viele, die daran glauben, dass ausreichend dimensionierte Verstärker sich klanglich unterscheiden. Carsten ist einer der wenigen davon.

Und schon sehr viele Besitzer von sündhaft teuren Accuphase oder Macintosh usw. mussten schlucken, als sie feststellten, dass sie ihre teuren Schätzchen in einem ordentlichen Test nicht mehr von einem Einsteigergerät unterscheiden konnten. Dabei waren sie vorher fest überzeugt, dass es riesige Unterschiede gibt. Allein schon das Wissen um den Preis eines Geräts sorgt meist dafür, dass es als besser klingend empfunden wird.

Aber mach dir ruhig selbst ein Bild, lass deinen Vater mal vorbei kommen und dann macht ihr nach ordentlicher Auspegelung (mit rosa Rauschen und Pegelmessgerät) einen ABX-Blindtest.

Nur nicht von Schallplatte, denn Phonovorverstärker klingen, wie schon mehrfach gesagt, durchaus unterschiedlich. Um dieses Manko zu beheben, bedarf es aber nicht eines neuen Vollverstärkers.
CarstenO
Inventar
#12 erstellt: 19. Jan 2015, 15:21
Vielleicht ist es ja auch möglich, dass Tills Vergleichsergebnis einfach akzeptiert wird.


Dadof3 (Beitrag #11) schrieb:
Nach vielen Jahren der Diskussion, des Testens und Vergleichens gibt es hier im Hifi-Forum nicht mehr viele, die daran glauben, dass ausreichend dimensionierte Verstärker sich klanglich unterscheiden. Carsten ist einer der wenigen davon.


Oder es gibt User, die ihren Höreindruck nicht diskutieren wollen. Für die hätte ich unendlich viel Verständnis.


[Beitrag von CarstenO am 19. Jan 2015, 15:27 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#13 erstellt: 19. Jan 2015, 17:13
Hallo Carsten,


Vielleicht ist es ja auch möglich, dass Tills Vergleichsergebnis einfach akzeptiert wird.


wenn es im Grunde Konsens ist, dass ausreichend leistungsfähige - nicht gesoundete - "ansonsten mängelfreie" Verstärker nur verstärken und nicht den Klang verändern sollten, dann liegt der Verdacht auf der Hand, dass in diesem Fall Selbstbetrug und irrtümliche Selbsttäuschung im Spiel sind.

Natürlich verleitet auch mich ein Verstärker von z.B. Linn, Naim, McIntosh, Luxman oder Accuphase dazu, diesen Geräten nahezu mystische Fähigkeiten zuzuschreiben. Dann ist aber auch der Moment gekommen sein Hirn einzuschalten, gegen diese Einflüsse anzugehen, klaren Kopf zu bewahren und "ganz besonders" (selbst-) kritisch zu sein.

Da viele von uns oft und lange den gleichen Mechanismen erlegen waren, gestatten wir uns - auch ohne deine Erlaubnis - den Hinweis darauf, um den Till "möglicherweise" vor sich selbst zu schützen. Wenn er trotz dieser kritischen Anmerkungen und Hinweise von einem - für ihn relevanten - Mehrwert des teureren Verstärkers ausgeht .... auch gut.

Niemand von uns hat einen Nutzen davon, den Till auf diese Umstände hinzuweisen. Im umgekehrten Fall kann man allerdings darüber grübeln, warum Dich diese Hinweise stören.

Also, Markengeilheit, die Lust auf Exklusivität und Alleinstellungsmerkmale können gefährlich sein ... aber wem schreibe ich das?

VG Tywin
CarstenO
Inventar
#14 erstellt: 19. Jan 2015, 17:18
Ich weiß nicht, wem Du das alles schreibst. Mich interessiert´s nicht.
Marc-Andre
Inventar
#15 erstellt: 19. Jan 2015, 19:19

Analog-Fetischist (Beitrag #1) schrieb:
Nun bin ich am überlegen ob ich mir einen E-205 anschaffen soll


Hi,

ich weiß nicht ob ich bei den Preisen die dafür aufgerufen werden lieber etwas jüngeres kaufen würde...

Wenns unbedingt ein alter Accuphase sein muss ist es bestimmt kein schlechter Tipp dass du dir ein paar Euro für anfallende Reparaturen oder Ähnliches zur Seite legst.

-Ich persönlich- würde den Pio behalten, mir einen feinen Phono-Pre dazu holen und den Rest der Kohle in Platten investieren...oder in die Firma Ortofon...

Gruß

Marc
Analog-Fetischist
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 19. Jan 2015, 20:17
Also ich habe einen Thorens TD160 mit einem Benz Micro MC 20 E2. Das klingt schon ganz ordentlich Neue Software ist natürlich immer gut! Ich denke aber schon das ich mir den Accuphase zulegen werde, habe jetzt einige Stunden mit ihm gehört und bin begeistert.

Gruß, Till
Marc-Andre
Inventar
#17 erstellt: 19. Jan 2015, 20:25
Fein sind auch die alten Sony ES Verstärker...über die Phono-Sektionen hört man nur Gutes

Aber wenns unbedingt der Accu werden soll...bitteschön...wichtig ist ja dass es dir gefällt, warum dir das gefällt kann dir und anderen ja auch egal sein


[Beitrag von Marc-Andre am 19. Jan 2015, 20:26 bearbeitet]
ATC
Inventar
#18 erstellt: 19. Jan 2015, 21:02

CarstenO (Beitrag #12) schrieb:
Vielleicht ist es ja auch möglich, dass Tills Vergleichsergebnis einfach akzeptiert wird. :X


Sehe ich ganz genau so.

Wo ist hier das Problem für die Allesklingtgleich Fraktion, hier geht es um einen Dreher als Quelle,
die Phono Sektionen sind auf einmal auch unerheblich?

Ich glaube mittlerweile das breitet sich aus...

@TE
Wenn der Accu so spielt wie du es dir vorgestellt hast würde ich auch bei dem bleiben,
es gibt zwar auch andere Amps mit guter Phono Sektion welche aber trotzdem im Zusammenspiel mit deinem Dreher bzw. TA anders und eventuell wieder nicht befriedigend klingen könnten.
Dadof3
Inventar
#19 erstellt: 19. Jan 2015, 21:06

meridianfan01 (Beitrag #18) schrieb:
Wo ist hier das Problem für die Allesklingtgleich Fraktion, hier geht es um einen Dreher als Quelle,
die Phono Sektionen sind auf einmal auch unerheblich?

Ich bin wirklich jedem meiner Beiträge darauf eingegangen. Wie kommst du zu so einer Behauptung?
ATC
Inventar
#20 erstellt: 19. Jan 2015, 21:12
du bist hier nicht allein....

und trotzdem schreibst du auch:


Dadof3 (Beitrag #7) schrieb:


Dennoch vermute ich, dass der wahrgenommene Unterschied, vom Phonovorverstärker abgesehen, auf andere Ursachen zurückzuführen ist. Diese Möglichkeit sollte man noch einmal kritisch prüfen, bevor man vorschnell Geld ausgibt.


Was denn jetzt? Hopp oder Topp?
ZimTst3rn
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 19. Jan 2015, 22:24
Bei dem ganzen missionarischen Getue hier wird auch oft vergessen, dass Hifi ein Hobby ist. Da trifft man njcht immer Entscheidungen rein nach dem besten PLV. Wenn man einen Accu besitzen will gerade weil es ein Accu ist, dann ist das doch ok. Man kann den Leuten zwar sagen, dass es auch andere günstigere Sachen gibt, aber man muss doch nicht jedem seine Meinung aufzwingen. In anderen Hobbies geht es womöglich noch extremer ab.


[Beitrag von ZimTst3rn am 19. Jan 2015, 22:42 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#22 erstellt: 19. Jan 2015, 22:38
Der TE hat nach seinem Bekunden nicht nur bei Vinyl einen Unterschied gehört.

Ich verstehe auch euer Problem nicht. Es kommt doch hier laufend vor, dass Leute wahrgenommene Unterschiede vorschnell bestimmten technischen Komponenten in die Schuhe schieben und viel wahrscheinliche Ursachen ignorieren. Ob es bei Verstärkern, DACs, Kabeln usw. nun hörbare Unterschiede gibt oder nicht, sie sind auf jeden Fall sehr gering, daher ist der Hinweis, die eigenen Empfindungen noch einmal selbstkritisch zu hinterfragen, doch wohl sinnvoll. Wenn derjenige dann immer noch der Meinung ist, eine Verbesserung zu hören, dann hält ihn niemand hier vom Kauf ab.
dejavu1712
Inventar
#23 erstellt: 20. Jan 2015, 07:41
Hier in diesem Forum scheint die Akzeptanz von beiden Seiten zu fehlen und diese Diskussion zieht sich wie ein
roter Faden durch dieses Forum, ich muss zugeben es wirkt teilweise sogar ansteckend, man muss also aufpassen..

Ich würde auch nie auf die Idee kommen und mir ein so altes Gerät ohne FB, auch wenn ein Accuphase als solide
gilt, für vergleichsweise viel Geld zu kaufen, aber letztendlich muss der TE damit auf längere Sicht glücklich werden.

Man kann deshalb einmal auf seinen Standpunkt hinweisen, wenn der TE trotzdem anderer Meinung ist und die sicherlich
gut gemeinten Tipps ignoriert und sich dann trotzdem den Accuphase kauft, dann sollte man das auch akzeptieren können.

Es nutzt wenig immer weiter in das gleiche Horn zu blasen, man erreicht damit allenfalls das Gegenteil.
CarstenO
Inventar
#24 erstellt: 20. Jan 2015, 09:08

Analog-Fetischist (Beitrag #16) schrieb:
Ich denke aber schon das ich mir den Accuphase zulegen werde, habe jetzt einige Stunden mit ihm gehört und bin begeistert.


Hallo Till,

ich finde es gut, dass Du Deinen eigenen Höreindruck entscheiden lässt.

Viel Spaß beim Musikhören!

Grüße,

Carsten
glenfarclas
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 20. Jan 2015, 18:44
hallo Analog-Fetischist, auch ohne je einen Accuphase gehört zu haben, glaube ich Deinem Eindruck blind. Es kommen mehrere Faktoren zusammen, die Deinen Eindruck erwarten lassen:
1. Dynaudios sind selten Kostverächter. Sie spielen "gefällig", wenn ein Durchschnittsamp dran ist, und kommen aus den Puschen, wenn ein echter Brummer dranhängt. Ein 1000-DM-Verstärker aus den 90ern ist mit Sicherheit nicht die Kragenweite, um die es geht.
2. Der Pioneer war es damals nicht, und durch die Alterung der Bauteile ist er sicher nicht besser geworden - dünner, farbloser Klang geht auch teilweise auf dieses Konto. Ein Accuphase war besser und ist vor allem besser geblieben, weil Accuphase als so ziemlich einziger bekannter japanischer Hersteller nach typisch deutschem Ingeneursdenken gefertigt (sauberes Layout, Verwendung selektierter, alterungsbeständiger Teile) und nicht nur auf Anfassqualität Wert gelegt hat.
3. Im Gegensatz zu einigen alten Hasen, die hier gepostet haben, finde ich absolut unstrittig, dass man zwischen Verstärkern Unterschiede hören kann, zumal in einem akustisch ordentlichen Raum, sauberer Stromversorgung und Ruhe. Ich habe selbst diverse Verstärker (Harman, Rotel, Mission, Linn, Trigon) betrieben und die Unterschiede waren schon an alten 900 DM Heybrook hörbar.

Bestätigen kann ich aber auch, dass sündteure Elektronik so mies klingen kann, dass daneben günstige Elektronik nicht abfällt.
Daher würde ich - sollte so ein Unterschied nicht augen- bzw. ohrenfällig sein, mal überlegen, woran das liegt und nicht grundsätzlich die Fähigkeiten teurerer Geräte bzw. die Ohren deren Besitzer anzweifeln.

Auf jeden Fall viel Spass mit dem Accuphase!!!
CarstenO
Inventar
#26 erstellt: 20. Jan 2015, 18:53
Sehr schön. Herzlich willkommen im HiFi-Forum.
Marc-Andre
Inventar
#27 erstellt: 20. Jan 2015, 20:19

glenfarclas (Beitrag #25) schrieb:

Daher würde ich - sollte so ein Unterschied nicht augen- bzw. ohrenfällig sein, mal überlegen, woran das liegt und nicht grundsätzlich die Fähigkeiten teurerer Geräte bzw. die Ohren deren Besitzer anzweifeln.


Wer redet denn hier von teuren Geräten? So weit ich weiß ist der E-205 bis zu dreißig Jahre alt und wird so um 400Euro gehandelt...in der Bucht gibts gerade drei 205er; einer ist überholt, einer defekt und einer in Polen...
Dadof3
Inventar
#28 erstellt: 20. Jan 2015, 20:24

glenfarclas (Beitrag #25) schrieb:
sauberer Stromversorgung

Da war sicher nicht nur völliger Quatsch in deinem Beitrag, aber an diesem Punkt steige ich aus! Vermutlich hören wir alle keine Unterschiede, weil wir die CDs nicht grün angemalt haben ...

Ich glaube, die Diskussion kann beendet werden, wir haben ein paar Hinweise gegeben als Anregung, der TE ist aber auch ohne weitere Prüfung von der Qualität des Accuphase überzeugt und will ihn kaufen, alle sind glücklich Ende!


[Beitrag von Dadof3 am 20. Jan 2015, 20:25 bearbeitet]
dejavu1712
Inventar
#29 erstellt: 20. Jan 2015, 20:52
Der Beitrag des Kollegen ist für einige hier pure Provokation, für andere wiederum Balsam für die Seele.

Angesichts des Alters usw. ist der Accuphase nicht teuer sondern maßlos überteuert, aber jedem das seine!
glenfarclas
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 20. Jan 2015, 23:15
Also Leute! Bis vor kurzem hatte ich eine Linn LK1/Lk280 Kombi im Gebrauch. Gestört hat mich daran, dass ich zum Musikhören immer viele Knöpfe drücken musste und teilweise der doch sehr "runde" Bass. Bis dato dennoch klar mein bester Verstärker, obwohl er der mit Abstand älteste war (alle anderen zuvor neu gekauft, und das bis hinauf in die 1000-DM-Liga der 90er, um die es ja bei dem Pioneer geht. Und ich wette, dass ALLE, die hier einen Beitrag gepostet haben, den Unterschied zwischen einer 30 Jahre alten, guten Röhre und einem aktuellen 1000€-Transistor nicht nur hören, sondern in der richtigen Kombination auch bevorzugen würden. Das beste, was ich je gehört habe, war eine fette Röhrenendstufe an Elektrostaten. In einem schmalen Keller.

Klar ist vieles voodoo und Werbung. Angemalte CD´s höre ich nicht. Den Unterschied zwischen Mittags und abends (oder Sonntags) in der Großstadt fand ich hörbar, auf dem Land weniger. Wenn das nichts mit Strom zu tun hat und alles auf psychosoziale Phänomene zurückzuführen ist, frage ich mich, wieso Hersteller wie Naim, Linn oder cyrus so einen Aufstand mit ihren Netzteilen machen. Es geht dabei nur um Strom!
Also bitte nicht das Kind mit dem Bade ausschütten, nur weil man selbst von Gerede über voodoo angenervt ist.
Einen Accuphase für 500€ würde ich übrigens auch ausprobieren, wenn ich gerade einen Verstärker suchen würde. Zumal mit gutem Phonoeingang. Ist bei Gebrauchtgeräten doch mit wenig Risiko verbunden!
ZimTst3rn
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 20. Jan 2015, 23:25
Der Vergleich Röhre gegen Transistor kann aber nicht dein Ernst sein?
Dadof3
Inventar
#32 erstellt: 20. Jan 2015, 23:53
Natürlich klingen Röhrenverstärker anders, das bezweifelt doch niemand. Das sind halt, genau wie Schallplattenspieler Geräte, die aus ihrer technischen Unzulänglichkeit eine Tugend machen. Dagegen ist nichts zu sagen - wem's gefällt. Aber das sind anders als Transistorverstärker und CD-Spieler halt keine Geräte, die nach Hifi (im Wortsinn) streben, sondern nach subjektiv gutem Klang.

Solange es Leute gibt, denen man einreden und demonstrieren kann, dass eine Komponente Einfluss auf den Klang hat, und diese viel Geld dafür bezahlen, solange werden diese Geräte auch produziert und angeboten. Auch und gerade von Naim, Linn und Cyrus. Ob es einen objektiven Unterschied gibt, geht den Gesellschaftern doch am Allerwertesten vorbei.
dejavu1712
Inventar
#33 erstellt: 21. Jan 2015, 07:47

glenfarclas (Beitrag #30) schrieb:

Das beste, was ich je gehört habe, war eine fette Röhrenendstufe an Elektrostaten. In einem schmalen Keller.


Das sind die Leute, die sich sündhaft teure Boxen in ein akustisch unbehandeltes Designer Wohnzimmer stellen
und die "Kette" dann noch mit Kabel, Netzteilen und sonstigem Humbug für viel Geld klanglich optimieren wollen.


glenfarclas (Beitrag #30) schrieb:

Den Unterschied zwischen Mittags und abends (oder Sonntags) in der Großstadt fand ich hörbar, auf dem Land weniger.
Wenn das nichts mit Strom zu tun hat und alles auf psychosoziale Phänomene zurückzuführen ist, frage ich mich, wieso
Hersteller wie Naim, Linn oder cyrus so einen Aufstand mit ihren Netzteilen machen. Es geht dabei nur um Strom!


Wenn jemand so was schreibt, kann ich ihn definitiv nicht mehr ernst nehmen....

Viel Spaß noch!
glenfarclas
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 21. Jan 2015, 08:49
Das ist ja ein starkes Stück. Was ich selbst nicht 1:1 erlebt habe, existiert nicht? Ich hab´mal in einer Großstadt in Bahnhofsnähe gewohnt, da konnte man einfahrende Zügebereits vorher am Flimmern des Computermonitors "sehen". Ist das für Euch auch schon Einbildung? Und wenn ich dann sage, dass Musik abends weiträumiger und entspannter klang, ist das auch nur Einbildung? Wie gesagt, in anderen Wohnlagen stellte ich das so nicht mehr fest, also bin ich jetzt geheilt oder was? Und indirekt hier alle, die bereit sind, mehr als 400€ für einzelne Elektronik-Komponenten auszugeben, als Phantasten abzutun, finde ich gelinde gesagt befremdlich. Worum geht es in diesem Forum denn eigentlich???

Wenn jemand sagt, CD-Player und Verstärker haben gegenüber Raum und Lautsprechern einen nur geringen und meist sogar unerheblichen Einfluß, bin ich dabei. Leuten zu unterstellen, sie würden sich dennoch gehörte Unterschiede nur einbilden, geht mir aber klar zu weit.

Ach ja, djavu: In einem halligen Wohnzimmer rette ich mit Kabeln auch nix mehr, da widerspreche ich nicht. Meine Erfahrungen beziehen sich großteils auf kleinere, aber akustisch sehr vorteilhafte Räume mit variabler Stellmöglichkeit. Und da klang beispielsweise ein Kimber 4TC etwas anders als eine Baumarktstrippe. Aber wie gesagt, auch in meinen Augen von untergeordneter Bedeutung.


[Beitrag von glenfarclas am 21. Jan 2015, 08:54 bearbeitet]
Marc-Andre
Inventar
#35 erstellt: 21. Jan 2015, 14:33
Hi,


glenfarclas (Beitrag #34) schrieb:
Das ist ja ein starkes Stück. Was ich selbst nicht 1:1 erlebt habe, existiert nicht? Ich hab´mal in einer Großstadt in Bahnhofsnähe gewohnt, da konnte man einfahrende Zügebereits vorher am Flimmern des Computermonitors "sehen". Ist das für Euch auch schon Einbildung?


Da gab es wohl ein Problem...allerdings hat das nichts mit der "Sauberer-Strom-Verarsche" der Vodoo Industrie zu tun...


glenfarclas (Beitrag #34) schrieb:
Und wenn ich dann sage, dass Musik abends weiträumiger und entspannter klang, ist das auch nur Einbildung?


Was du wahrnimmst besitzt ja wohl keine Allgemeingültigkeit und daraus lassen sich mit sicherheit auch keine physikalischen Tatsachen ableiten, oder?


glenfarclas (Beitrag #34) schrieb:
Und indirekt hier alle, die bereit sind, mehr als 400€ für einzelne Elektronik-Komponenten auszugeben, als Phantasten abzutun, finde ich gelinde gesagt befremdlich. Worum geht es in diesem Forum denn eigentlich???


Hat hier keiner gesagt, es wurde lediglich als seltsam und falsch empfunden dass der Klang mit dem Kaufpreis eines anständig konstruierten Verstärkers oder CDPs steigten soll...ausgenommen sind hier aber ganz klar Sonderfälle wie zu schwach dimensionierte Amps an schwierigen Impedanzen und Derartiges...


glenfarclas (Beitrag #34) schrieb:
Leuten zu unterstellen, sie würden sich dennoch gehörte Unterschiede nur einbilden, geht mir aber klar zu weit.


Und dass du behauptest ich würde mir das nicht nur einbilden geht MIR klar zu weit

Der E-205 ist mit sicherlich ein ordentlich konstruierter Verstärker der im Normalbetrieb nich klingen sollte sonder einfach das Signal verstärkt....

Für einige Behauptungen hier würde man als Technischer Angestellter bei Accuphase sofort rausfliegen...

Aber bitte nicht auf den Schlips getreten fühlen Hoffe das funktioniert auch mal

Gruß

Marc
glenfarclas
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 21. Jan 2015, 21:39
Sorry, ich wollte keiner Voodo-Industrie gleich welcher Marktlücke das Wort reden. Ebensowenig gehöre ich zu den überzeugten Jüngern einer Marke. Es war nur der vorsichtige Versuch, Gründe zu finden, warum manche Leute Unterschiede, die für andere deutlich sind, in bestimmten Situationen vielleicht nicht hören konnten. Die Möglichkeit, dass (wie bei mir leider allmählich auch) Unzulänglichkeiten des Gehörs zu dieser Einschätzung geführt haben könnten, habe ich aus Höflichkeit weggelassen. Nicht jeder hat das Gehör eines Tonmeisters.
Tywin
Inventar
#37 erstellt: 21. Jan 2015, 21:52



glenfarclas (Beitrag #34) schrieb:
Und wenn ich dann sage, dass Musik abends weiträumiger und entspannter klang, ist das auch nur Einbildung?



Was du wahrnimmst besitzt ja wohl keine Allgemeingültigkeit und daraus lassen sich mit sicherheit auch keine physikalischen Tatsachen ableiten, oder?


Das ist so ein alter Hut. Das hat gar nichts mit Strom zu tun. Das hat was mit deiner psychischen Verfassung an einem "entspannten Abend" zu tun. Zu dem Thema finden sich im Web zig Abhandlungen.
Navarone
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 22. Jan 2015, 12:13

glenfarclas (Beitrag #36) schrieb:
Es war nur der vorsichtige Versuch, Gründe zu finden, warum manche Leute Unterschiede, die für andere deutlich sind, in bestimmten Situationen vielleicht nicht hören konnten.

Vielleicht mag man das dann aber lieber in den dafür vorgesehenen Unterforen/Bereichen "versuchen", in denen bereits seit Jahren etliche solcher Themen behandelt wurden und werden.
Zumal eine derartige Grundsatzdiskussion dieser Kaufberatung abträglich erscheint und dem TE in toto auch nicht sonderlich weiterhelfen wird. Und möglicherweise hat er sich auch deshalb seit Tagen hier nicht mehr zu Wort gemeldet...

Gruß Toni
Analog-Fetischist
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 23. Jan 2015, 19:20
Hi,

bitte kein Streit! Diese Diskusionen bringen rein gar nix. Ich sag immer "Jeder wie er es mag"

Zur Info meiner Person:

Ich bin 32 Jahre alt und Musik war und ist seit dem ich denken kann, einer der wichtigsten Lebensinhalte in meinem Leben. Mit neun Jahren habe ich angefangen Gitarre zu spielen. Auch da war es jedes mal ein "Erlebniss" auf die nä. bessere Klampfe zu wechseln. Mein Vater sagt immer, dass ich die ganzen Texte als vierjähriger in englisch mitsingen konnte ohne ein Wort englisch zu können. (Pink Floyd, Led Zeppelin, Tom Petty, U2, Joe Cocker, Neil Young usw.)

Will damit sagen: Manche sehen Musik und deren Wiedergabe als ein rein technisches Unterfangen an, andere wiederum sehen es als Passion sich ständig musikalisch/technisch weiter zu entwickeln.

Ich will hier keinem etwas unterstellen, aber aus meiner Erfahrung weiss ich, das viele Menschen Unterschiede einfach nicht heraushören können.

Das ist ja auch nicht weiter wild und spart ungemein Geld

Zum Thema Stromversorgung: Ich wohne auf einem kleinem Dorf so das dieses kein Problem darstellt. Aber mein Onkel wohnt in der Grosstadt, direkt neben einem Industriegebiet und da war die Wiedergabe teils recht nervös. Jetzt hat er sich ins Wohnzimmer einen Drehstromanschluss legen lassen und hat mehrere Stromfilter. Er hat die drei Phasen aufgeteilt in: Endstufe, Analog und Digital. Gut, seine Anlage war sündhaft teuer. Klang auch vorher schon gut doch jetzt ist es wirklich der Hammer.

Wer kann sich solche Anlagen leisten? Meist hochbezahlte Menschen die etwas auf dem Kasten haben und ordentlich verdienen. Anscheinend sind die alle bescheuert und haben keine Ahnung, zumindest nach der Meinung einiger hier.

Ich für mein Teil werde weiterhin versuchen, mich im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten, weiter zu entwickeln.

Wer meint da schon angekommen zu sein, gerne! Ich will keinem was madig machen und wenn man zufrieden ist, total knorke.

MfG, Till


[Beitrag von Analog-Fetischist am 23. Jan 2015, 19:23 bearbeitet]
Analog-Fetischist
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 30. Jan 2015, 19:16
Liebe Leute,

heute ist mein neuer (alter) E-205 eingetroffen....

Was soll ich sagen, ich bin einfach happy

Das Gerät wurde am 5.11.2012 komplett geprüft und revidiert. Dabei wurden umfangreiche Arbeiten ausgeführt. Unter anderem wurden die LS-Relais getauscht und alle Schalter und Potis gereinigt und konserviert. Diese Arbeiten hat die Firma TGE in Essen vorgenommen.

Ich höre gerade "Sting -The soul cages von Vinyl"

Samt und Seide!

Vielen Dank an alle für den netten Austausch hier!

MfG, Till

E-205
ATC
Inventar
#41 erstellt: 30. Jan 2015, 19:22
Sehr schön,

wünsche dir viel Spaß mit dem Teil

Analog-Fetischist
Schaut ab und zu mal vorbei
#42 erstellt: 30. Jan 2015, 20:12
Danke
dejavu1712
Inventar
#43 erstellt: 30. Jan 2015, 20:26
Trotzdem ich eine andere Einstellung zu dem Thema habe, wünsche ich Dir dennoch viel Spaß
mit dem "alten" Accuphase und hoffe das dieser lange ohne einen Defekt bzw. Reparatur anhält.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 31. Jan 2015, 11:47

glenfarclas (Beitrag #34) schrieb:
Ich hab´mal in einer Großstadt in Bahnhofsnähe gewohnt, da konnte man einfahrende Zügebereits vorher am Flimmern des Computermonitors "sehen". Ist das für Euch auch schon Einbildung?


das war keine einbindung, das waren außerirdische die bei euch den strom angezapft haben.
wenn ein zug reinfährt ist der schon lange davor am bremsen, abgesehen davon hat die bahnstromversorgung mit der stromversorgung der satdt nichts zu tun, es sind zwei unterschiedliche netze.
yahoohu
Inventar
#45 erstellt: 31. Jan 2015, 11:57
Moin TE,

gute Entscheidung, zudem ist TGE ein gute Adresse für Reparaturen/Revisionen.
Ich wünsche Dir viel Spaß mit dem Gerät.

Gruß Yahoohu
Analog-Fetischist
Schaut ab und zu mal vorbei
#46 erstellt: 31. Jan 2015, 12:35

Soulbasta (Beitrag #44) schrieb:

glenfarclas (Beitrag #34) schrieb:
Ich hab´mal in einer Großstadt in Bahnhofsnähe gewohnt, da konnte man einfahrende Zügebereits vorher am Flimmern des Computermonitors "sehen". Ist das für Euch auch schon Einbildung?


das war keine einbindung, das waren außerirdische die bei euch den strom angezapft haben.
wenn ein zug reinfährt ist der schon lange davor am bremsen, abgesehen davon hat die bahnstromversorgung mit der stromversorgung der satdt nichts zu tun, es sind zwei unterschiedliche netze.


Ja Klar... die DB hat ihre eigenen Kraftwerke

Manchmal frage ich mich wo dieses erworbene "gefährliche Halbwissen" herkommt....
Analog-Fetischist
Schaut ab und zu mal vorbei
#47 erstellt: 31. Jan 2015, 12:36
@ Yahoohu

Vielen Dank!
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 31. Jan 2015, 12:52

Analog-Fetischist (Beitrag #46) schrieb:

Soulbasta (Beitrag #44) schrieb:

glenfarclas (Beitrag #34) schrieb:
Ich hab´mal in einer Großstadt in Bahnhofsnähe gewohnt, da konnte man einfahrende Zügebereits vorher am Flimmern des Computermonitors "sehen". Ist das für Euch auch schon Einbildung?


das war keine einbindung, das waren außerirdische die bei euch den strom angezapft haben.
wenn ein zug reinfährt ist der schon lange davor am bremsen, abgesehen davon hat die bahnstromversorgung mit der stromversorgung der satdt nichts zu tun, es sind zwei unterschiedliche netze.


Ja Klar... die DB hat ihre eigenen Kraftwerke

Manchmal frage ich mich wo dieses erworbene "gefährliche Halbwissen" herkommt....


von eigenen kraftwerken war nicht die rede obwohl auch solche zum teil vorhanden sind, glaubst du wirklich dass die banh an der stadtversorgung mit dran hängt?
sie haben ihre eigene trafos und umformer weil sie in deutschland, schweiz und österreich (österreich hat fast nur eigene kratwerke) mit 16,7 Hz betrieben werden.
so viel dazu, abgesehen von dem unsinn, dass der klang sich dadurch ändert.
Marc-Andre
Inventar
#49 erstellt: 31. Jan 2015, 13:55

Analog-Fetischist (Beitrag #39) schrieb:

Ich will hier keinem etwas unterstellen, aber aus meiner Erfahrung weiss ich, das viele Menschen Unterschiede einfach nicht heraushören können.


Hier; deine Erfahrung gegen die Wissenschaft

http://www.ifaa-akustik.de/files/Vdt00.pdf


Leute wie du sind der Grund dafür dass ich mit kaum jemanden über dieses Hobby spreche, ich habe Angst für einen esoterischen Spinner gehalten zu werden

In den Medien wird sich seit Jahren über sowas lustig gemacht...
Tywin
Inventar
#50 erstellt: 31. Jan 2015, 14:23
Hallo,


Leute wie du sind der Grund dafür dass ich mit kaum jemanden über dieses Hobby spreche, ich habe Angst für einen esoterischen Spinner gehalten zu werden


Ich habe mich vor Jahren hingesetzt und - rückblickend - "krampfhaft", nach Klangunterschieden gesucht und sie nach vielem Hin- und Herschalten "vermeintlich" auch gefunden.

Vielleicht sollte man besser mal für sich definieren, was man selbst für einen Klangunterschied hält.

Inzwischen ist meine Bedingung für einen "Klangunterschied", dass ich hinsichtlich mir gut bekannter Musik, Geräte und Akustik, beim Betreten eines Raums - ohne zu sehen welche Geräte arbeiten - zweifelsfrei und reproduzierbar das Gerät benennen kann, welches arbeitet.

Wenn ich Geräte auf diese Weise nicht auseinander halten kann, dann gibt es keinen Klangunterschied. Zumindest keinen, der für mich eine Relevanz hat.

Ich denke, dass Goldohren andere Maßstäbe für einen Klangunterschied anlegen, welche aber gar keinen Nutzen für das Musikhören haben. Hier hat sich oft die "Suche nach Unterschieden" vollständig vom "Musik Hören" gelöst und verselbstständigt.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 31. Jan 2015, 14:24 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#51 erstellt: 31. Jan 2015, 14:36

Analog-Fetischist (Beitrag #46) schrieb:
Ja Klar... die DB hat ihre eigenen Kraftwerke

Manchmal frage ich mich wo dieses erworbene "gefährliche Halbwissen" herkommt....

Dieses gefährliche Halbwissen kannst du zum Beispiel der Wikipedia entnehmen: http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrom#Deutschland

Es gibt zwar Verbindungspunkte der Bahnoberleitungen zum öffentlichen Netz, aber die Bahn bezieht ihren Strom dennoch nicht von den Stadtwerken Wuppertal ...

Ich denke eher, dass elektromagnetische Felder für die beobachteten Effekte verantwortlich sind. Röhrenmonitore reagieren auf so etwas sehr empfindlich.

Natürlich kann es auch störende Impulse im Stromnetz geben. Wenn ich bei mir zuhause das Licht anmache, flackert der Fernseher kurz und es kommt ein leichtes Knacken aus den Lautsprechern. Das hat aber nichts mit "sauberem" Strom zu tun.
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