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Neue Lautsprecher - DALI o.ä. - FRAGE

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-Lea-
Neuling
#1 erstellt: 21. Jun 2015, 10:06
Liebe Gemeinde,

ich habe ein paar Fragen. Es wird einem ja immer empfohlen, möglichst hochwertiges Lautsprecherkabel zu verwenden,am besten Vollkupfer oder Silber, was Gegenstand meiner Fragen ist.

Nun habe ich mich interessiert für die DALI Ikon 6 MK II.

Durch Zufall habe ich ein Video über die DALI Werke gesehen, dort kann man sich anschauen, wie diese Lautsprecher gebaut werden. Nun was habe ich da gesehen? WAS HABE ICH DA GESEHEN?

In den DALI Lautsprechern wird intern (wie ich das gesehen habe) ziemlich billiges Kabel verwendet? Und die Chassis werden mit Kabelschuhen angeschlossen, es wird nicht einmal verlötet? Örks?

Entschuldigung, wenn ich das jetzt sage, aber da wird dann für 600 EUR Kabel gekauft und in den Boxen selber wird Billigkabel mit Kabelschuhen verwendet?

Kann das denn gut sein?

Kann man den Klang der Boxen verbessern, indem man die Kabel austauscht?

Sollte man von DALI lieber die Finger lassen?

Was soll ich nur tun?

Grüße
Lea
Octaveianer
Stammgast
#2 erstellt: 21. Jun 2015, 10:18
Interessante frage , ob der tausch klanglich was bringt. Ich höre ja nun schon sehr lange mit hochwertigen Komponenten, aber diese frage habe ich mir auch nich nie gestellt, mal gespannt bin ob jemand das so schon mal getestet hat...
ATC
Inventar
#3 erstellt: 21. Jun 2015, 10:22

-Lea- (Beitrag #1) schrieb:


In den DALI Lautsprechern wird intern (wie ich das gesehen habe) ziemlich billiges Kabel verwendet? Und die Chassis werden mit Kabelschuhen angeschlossen, es wird nicht einmal verlötet? Örks?


Das billige Kabel besteht vermutlich aus Kupfer, wo liegt also das Problem?

Kabel verbinden zwei Stellen miteinander, die klingen nicht, das ist nicht deren Aufgabe.

In anderen Lautsprechern sieht das in den Preisklassen natürlich nicht anders aus,
deswegen braucht man das Produkt nicht meiden.

Das braucht man auch nicht zu testen, jeder hat ganz andere Baustellen an seiner Anlagenkonfiguration samt Aufstellung und Raum wo es sich lohnen würde sich Gedanken darüber zu machen.

Gruß
Octaveianer
Stammgast
#4 erstellt: 21. Jun 2015, 10:25
Ist klar das ein kabel nicht klingt, es beeinflusst aber daraus resultiert es dann , dass es sich anders anhört.
ATC
Inventar
#5 erstellt: 21. Jun 2015, 10:32
Na dann teste doch mal,
wenn es etwas beeinflusst (was?) dann kann man das messen.
Mach uns mal schlau.
RheaM
Stammgast
#6 erstellt: 21. Jun 2015, 10:33

-Lea- (Beitrag #1) schrieb:
Liebe Gemeinde,

ich habe ein paar Fragen. Es wird einem ja immer empfohlen, möglichst hochwertiges Lautsprecherkabel zu verwenden,am besten Vollkupfer oder Silber, was Gegenstand meiner Fragen ist.

Nun habe ich mich interessiert für die DALI Ikon 6 MK II.

.....

Sollte man von DALI lieber die Finger lassen?

Was soll ich nur tun?

Grüße
Lea


Mach dich mal kundig bzgl. "Kabelklang", gibt einige Threads dazu. Und zu den Dalis frag doch mal im entsprechenden Thread, die werden dir sagen das die Ikon sehr gute LS sind, abhängig natürlich von deinen Hörgewohnheiten und räuml. Gegebenheiten.
Tywin
Inventar
#7 erstellt: 21. Jun 2015, 10:36
Hallo,


ich habe ein paar Fragen. Es wird einem ja immer empfohlen, möglichst hochwertiges Lautsprecherkabel zu verwenden,am besten Vollkupfer oder Silber, was Gegenstand meiner Fragen ist.


Kupfer ist für alle stromführenden Kabel das üblich Material. Silber macht für diesen Zweck gar keinen Sinn, da es nicht viel besser Strom leitet als Kupfer und sehr viel teurer ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Leitf%C3%A4higkeit


Nun habe ich mich interessiert für die DALI Ikon 6 MK II.


Als Alternative zur Ikon 6 nenne ich hier schon mal die Dynavoice Definition DF-6, die es etwa für den halben Preis gibt.


In den DALI Lautsprechern wird intern (wie ich das gesehen habe) ziemlich billiges Kabel verwendet? Und die Chassis werden mit Kabelschuhen angeschlossen, es wird nicht einmal verlötet? Örks?


Na ... ob solche Lautsprecher dann noch gut klingen können? .... Wenn sie in deinen Ohren nicht gut klingen sollten, kann das ganz viele Gründe haben, aber das hat mit löten, Kabelschuhen und Kabeln "gar nichts" zu tun.

Wenn Du an gutem Stereo-Klang interessiert bist, können die folgenden Infos hilfreich sein:

http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=66
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=173
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=83
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html


Entschuldigung, wenn ich das jetzt sage, aber da wird dann für 600 EUR Kabel gekauft und in den Boxen selber wird Billigkabel mit Kabelschuhen verwendet?


Hier im Forum wirst Du kaum Menschen finden die auf solche Bauernfängerei hereinfallen. Hersteller, Vertrieb, Werbung/Marketing/Schwurbelpresse versuchen gutgläubigen und leicht beeinflussbaren Menschen das Geld aus den Taschen zu ziehen.

Schade, dass in den Schulen weder Medienkompetenz noch Betriebswirtschaft ein Thema sind und viele Leute auch leider ihr Hirn beim Brot und Spiele rezipieren vollkommen zur Ruhe gebracht haben.


Kann man den Klang der Boxen verbessern, indem man die Kabel austauscht?


Nein.


Sollte man von DALI lieber die Finger lassen?


Dali ist "einer" von unzähligen Produzenten von Lautsprechern, die alle nur mit Wasser kochen.


Was soll ich nur tun?


Befasse Dich mit den Themen Raumakustik, Lautsprecherpositionierung und Hörplatzposition. Höre viel gute Livemusik und Lautsprecher. Kaufe Lautsprecher erst, wenn Du sie zu Hause gehört und möglichst auch verglichen hast. Glaube nicht jeden Unsinn, sei kritisch und vergiss Kabel.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 21. Jun 2015, 12:59 bearbeitet]
RheaM
Stammgast
#8 erstellt: 21. Jun 2015, 11:07

Tywin (Beitrag #7) schrieb:
Hallo,



Dali ist "einer" von unzähligen Produzenten von Lautsprechern, die alle nur mit Wasser kochen.



VG Tywin


Aber einer der besseren. Aber natürlich zählt nur der individuelle Geschmack. Und noch ne Frage an den TE: Wieviele Videos von anderen LS- Herstellern hast du gesehn?
Martin.nz
Neuling
#9 erstellt: 21. Jun 2015, 11:31
Hallo,
Zu Beginn: Kupfer leitet Strom besser als Silber, Kopferoxid hingegen schlechter
Da das Kupfer in Kabeln nach und nach oxidiert werden sie mit der zeit schlechter
Daraus resultiert der Vorteil von Silberkabeln, die aber durch Übergangswiederstände wieder zunichte gemacht werden
Silberkabel lohnen sich nicht als einzelne Maßnahme, sondern erst wenn beispielsweise Schwingspulen, Kondensatoren und weitere Elemente der Kette ebenfalls aus Silber sind
Da dies meist nicht der Fall ist würde ich zu Kupferkabeln raten
Mit Dali habe ich privat keine Erfahrung und auch auf messen habe ich sie nicht wirklich gehört
Allerdings habe ich bei vielen namenhaften Lautsprecherherstellern einfache Stegleitungen als Verkabelung gesehen, also ist dies nicht unbedingt ein Nachteil gegenüber der Konkurenz
Bei meinen Lautsprechern habe ich die ursprüngliche Verkabelung ausgetauscht und in diesem Zuge gleich die Frequenzweiche außerhalb des Gehäuses gelagert, sowie die Terminals ganz herausgenommen und direkt angelötet
Danach klang es in allesn Belangen besser
Am meisten legte jedoch die Dynamik im Bass zu
Allerdings ist Aufstellung wichtiger und der Kabeltausch eine Tuningmaßnahme die sich erst später lohnt
Giustolisi
Inventar
#10 erstellt: 21. Jun 2015, 12:33

Kupfer leitet Strom besser als Silber

Das ist falsch

Daraus resultiert der Vorteil von Silberkabeln, die aber durch Übergangswiederstände wieder zunichte gemacht werden

Die Übergangswiderstände sind bei kupfer und silber so klein, dass sie keine Rolle spielen, wenn man keine dicke Oxidkruste drauf hat, was in Wohnräumen nicht vorkommt.

Silberkabel lohnen sich nicht als einzelne Maßnahme, sondern erst wenn beispielsweise Schwingspulen, Kondensatoren und weitere Elemente der Kette ebenfalls aus Silber sind

Silber lohnt sich da, wo der minimal niedrigere Widerstand eine Rolle spielt. Bei Kabeln, die wir benutzen um Hifi Geräte oder Lautsprecher zu verbinden, ist das nicht der Fall.

Da dies meist nicht der Fall ist würde ich zu Kupferkabeln raten

ich würde auch zu Kupfer raten, weil es viel billiger und bei diesem Einsatzzweck nicht schlechter ist.

Kabel sind die billigste und unwichtigste Komponente einer Hifi Anlage.
Martin.nz
Neuling
#11 erstellt: 21. Jun 2015, 13:07
Je nach Kabelaufbau ergeben sich kapazitive und induktive Wiederstände, die in Verbindung mit dem ohmschen Wiederstand eine frequenzabhängige Phasenverschiebung zur Folge hat
Und der Übergangswiederstand an Kabelenden kann zu mehr oder weniger starkem Aufschwingen des Kabels führen
vanye
Inventar
#12 erstellt: 21. Jun 2015, 13:45

Sternhagelfinn (Beitrag #11) schrieb:

Und der Übergangswiederstand an Kabelenden kann zu mehr oder weniger starkem Aufschwingen des Kabels führen

Du meinst, man sollte immer einen Sicherheitsabstand zur Anlage einhalten, damit man nicht von den eigenen Kabeln erschlagen wird? Na, dann male ich mir mal schnell ein Warnschild ...
Tywin
Inventar
#13 erstellt: 21. Jun 2015, 13:48
Was auch immer sich da bei wem und wo aufschaukelt und verdreht, es hat für das Hören von Musik "NULL" Relevanz.

Man kann natürlich die Abstimmung einer Box per Änderungen an der Frequenzweiche verändern, DAS hört man dann ... vielleicht.


[Beitrag von Tywin am 21. Jun 2015, 13:50 bearbeitet]
Giustolisi
Inventar
#14 erstellt: 21. Jun 2015, 13:52

Je nach Kabelaufbau ergeben sich kapazitive und induktive Wiederstände, die in Verbindung mit dem ohmschen Wiederstand eine frequenzabhängige Phasenverschiebung zur Folge hat

Das liest sich wie das Werbegesülze der Kabelhersteller.
Ja, ein Kabel hat eine Kapazität. Ja, ein Kabel hat eine Induktivität. Aber beide sind schon bei billigen Kabeln so klein, dass sie für Hifi Anlagen keine Rolle spielen, denn sie haben erst im Ultraschallbereich Auswirkungen.

Und der Übergangswiederstand an Kabelenden kann zu mehr oder weniger starkem Aufschwingen des Kabels führen

Hast du schon mal die Übergangswiderstände gemessen? Weißt du wie klein die sind?

Bei der ganzen Diskussion werden die Dimensionen oft außer acht gelassen. Ein paar parallele Pikofarad im Cinchkabel interessieren nicht. Dazu sind Die Aus- und Eingänge von Hifi Geräten zu niederohmig. Ein paar Mikrohenry in Reihe interessieren auch nicht, dazu ist der Kram viel zu hochohmig. Der ohmsche Widerstand interessiert erst bei extrem dünnen und extrem langen Leitungen, dafür ist die ganze Geschichte auch zu hochohmig.

Bei Lautsprecherkabeln spielen so kleine Kapazitäten und Induktivitäten auch keine Rolle, sie zeigen ihre Wirkung erst weit oberhalb des Übertragungsbereichs. Da muss nur der ohmsche Widerstand gering genug sein, was bei den üblichen Längen mit 1,5mm², bei größeren Längen (zum Beispiel rear Lautsprecher) mit 2,5mm² erreicht werden kann.

Das kann in anderen Konstellationen anders aussehen.
Nehmen wir mal ein instrumentenkabel, wie es E- Gitarristen einsetzen. Da hat man für gewöhnlich passive Tonabnehmer mit etwa 4 bis teilweise über 20 Kiloohm Gleichstromwiderstand und Eingangswiderstände am Verstärker im Bereich eines Megaohms. Dort können schon kleine Kapazitäten Auswirkungen haben, deswegen sind gute Instrumentenkabel auf niedrige Kapazität getrimmt. Dafür sind der ohmsche Widerstand und die Induktivität fast egal

Bei manchen Car hifi Anlagen hat man sehr niederohmige Subwoofer und extrem leistungsstarke Verstärker. Da muss der Widerstand des Kabels auch bei kurzen Leitungen sehr niedrig gehalten werden.

Man sollte nichts von einem System einfach so auf ein ganz Anderes übertragen. Es sind immer die jeweiligen Verhältnisse und Größenordnungen zu beachten.
Oft wird irgendwas von der Hochfrequenztechnik (zum Beispiel Leitungswellenwiderstand oder Skineffekt) auf Hifi Anlagen übertragen, wo derartige Effekte einfach nicht zum tragen kommen.

Eine Analogie:
Nur weil sich eine aerodynamische Formgebung bei einem schnellen Sportwagen positiv auswirkt, muss das bei einem Gabelstapler nicht auch so sein. Er erreicht nicht die Geschwindigkeiten, bei denen die Aerodynamik eine Rolle spielt.
Beide gehorchen den gleichen physikalischen Gesetzen, doch beim einen ist es wichtig und beim anderen ist es egal, da die Rahmenbedingungen Andere sind.


[Beitrag von Giustolisi am 21. Jun 2015, 13:56 bearbeitet]
Martin.nz
Neuling
#15 erstellt: 21. Jun 2015, 13:52
Es gibt nicht nur mechanische Schwingungen
Wie dem auch sei ich werde dich nicht davon überzeugen, dass Kabel die Klangwiedergabe beeinflussen und du mich nicht vom Gegenteil
Ich von meiner Seite kann das direkte anlöten von Kabeln anstatt Kabelschuhen empfehlen und bei bedarf auch den Tausch gegen hochwertigere wie immer man das auch definieren möchte
Tywin
Inventar
#16 erstellt: 21. Jun 2015, 13:57

Ich von meiner Seite kann das direkte anlöten von Kabeln anstatt Kabelschuhen empfehlen und bei bedarf auch den Tausch gegen hochwertigere


Und ich halte das für Blödsinn, den ich ich mit dem Anbringen einer Doppelauspuffblende an einem E-Auto gleichsetze
-Lea-
Neuling
#17 erstellt: 21. Jun 2015, 13:59
Vorab vielen Dank für die Antworten und bitte keinen Streit.

Ich habe auch Videos von anderen Boxenherstellern gesehen, dort handelt es sich um wesentlich dickere Kabel, die direkt an die Chassis verlötet werden.

Das war ja auch einer der Gründe, die mich stutzig machten.

Ich hoffe, ich darf hier links nach Youtube posten, ansonsten bitte ich um Benachrichtigung, damit ich die links entfernen kann:

DALI Herstellung:

https://www.youtube.com/watch?v=nkRXcJuUhzM

FOCAL Herstellung (bei ca. 3:42 sieht man, dass die Kabel dicker sind und verlötet werden):

https://www.youtube.com/watch?v=EpIqGrrXcj8

Das andere Video finde ich nicht mehr wieder, leider.

Grüße
Lea
Giustolisi
Inventar
#18 erstellt: 21. Jun 2015, 14:00

Wie dem auch sei ich werde dich nicht davon überzeugen, dass Kabel die Klangwiedergabe beeinflussen

Du verbreitest diese Ansicht aber ohne schlüssige Begründung und andere user könnten darauf rein fallen.

und du mich nicht vom Gegenteil

Du stellst deinen Glauben auch nicht in Frage. Du könntest dir eben so gut die Ohren zu halten und lalalalala singen.

Ich von meiner Seite kann das direkte anlöten von Kabeln anstatt Kabelschuhen empfehlen und bei bedarf auch den Tausch gegen hochwertigere wie immer man das auch definieren möchte

Warum? Weil du daran glaubst?

Ich lasse mich jederzeit gern vom Gegenteil überzeugen, aber nur durch eine schlüssige Argumentation und nicht nur durch Behauptungen.


[Beitrag von Giustolisi am 21. Jun 2015, 14:02 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#19 erstellt: 21. Jun 2015, 14:07
Lea, ich hab auch vor Jahrzehnten dolles dickes Kabel gekauft und eingesetzt. Letztens habe ich es es verschenkt, da es mir viel zu steif/schwer/unhandlich ist und "NULL,NIX" zum Klang beiträgt.

Ich hatte so Zeugs gekauft, weil Händler und Schwurbelpresse mir so etwas eingetrichtert haben, damit mein Geld deren Kassen füllt.

Und ja, Crimpen und Löten sind die elektrisch besseren Verbindungen als eine Verbindung per Stecker. Davon hört man aber "gar nichts" und wenn mal ein Chassis kaputt ist, dann ist eine Steckverbindung die viel praktischere Verbindung.

Du kannst ja auch deine Kaffeemaschine direkt am Sicherungskasten anlöten, da es die elektrisch bessere Verbindung ist, der Kaffee wird davon aber nicht besser.


[Beitrag von Tywin am 21. Jun 2015, 14:08 bearbeitet]
RheaM
Stammgast
#20 erstellt: 21. Jun 2015, 14:10
Und wenn dir das so wichtig ist, es gibt genug Auswahl an Lautsprechen. Aber ich denke ob da nun gesteckt oder gelötet wurde ist das geringste Auswahlkriterium.
baerchen.aus.hl
Inventar
#21 erstellt: 21. Jun 2015, 14:14
Hallo,

guck dir nur mal die dünnen Drähte an mit denen die Bauteile auf der Weiche verbunden sind..... da wird schnell klar, dass die dicke der Anschlusskabel zu den Chassis keine wirkliche Rolle spielt. Auch spielt es keine Rolle, ob das Kabel gelötet, mit Kabelschuh verklemmt oder gar mit einer Lüsterklemme angeschraubt ist......

Gruß
Bärchen
busch63
Stammgast
#22 erstellt: 21. Jun 2015, 14:23

-Lea- (Beitrag #1) schrieb:
Was soll ich nur tun? Grüße Lea


Liebe Lea, ich kann sehr empfehlen sich bei rüstigen, älteren LS umzuschauen! Es gibt genügend wirklich hervorragende gebrauchte LS bei dem die Handelsspanne und Vertriebskosten weg fallen und man für 300€ den Klang für den Gegenwert von 2000€ (oder mehr) Neupreis erhält. meist bestens gepflegt.
z.B. ASW Cantius ML V oder Genius Modelle - sehr guter Klang und sehr hochwertig verarbeitet zum Bruchteil der DALI (Hype) Preise.

oder Ecouton Audiolabor LQL 150/155 (über jeden Zweifel erhaben)

...gibt natürlich auch weitere sehr gute Modelle und Marken.


[Beitrag von busch63 am 21. Jun 2015, 14:30 bearbeitet]
vanye
Inventar
#23 erstellt: 21. Jun 2015, 14:33
Das Ding bei Lautsprechern ist halt, dass die Geschmäcker sehr unterschiedlich sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Lautsprecher blind nach Empfehlung kauft und der dann "der richtige" ist, ist klein. Gerade bei Lautsprechern ist Probehören Pflicht - und zwar am besten in den eigenen vier Wänden.

Und genau hier liegt die Crux: Gebrauchte Lautsprecher sind zwar viel günstiger, aber der Service, den ein Händler bietet (also inklusive Probehören) entfällt dann halt.
busch63
Stammgast
#24 erstellt: 21. Jun 2015, 14:53

vanye (Beitrag #23) schrieb:
Gerade bei Lautsprechern ist Probehören Pflicht - und zwar am besten in den eigenen vier Wänden.
Und genau hier liegt die Crux: Gebrauchte Lautsprecher sind zwar viel günstiger, aber der Service, den ein Händler bietet (also inklusive Probehören) entfällt dann halt.


Stimmt schon etwas eigene Arbeit und Mut ist notwendig.
Was ist wenn die gewählten NEU LS dann zuhause plötzlich nicht mehr so schön klingen?
Welcher Händler liefert seine Neu-LS in den eigenen Wohnraum zum probehören?

Wenn ich die Neu-LS dann zuhause nicht gut finde und zurückgeben möchte, kostet das meist rund 10% oder mehr vom LP - dann kann ich auch gebr. LS versuchen und mich doppelt freuen wenn es passt.
Giustolisi
Inventar
#25 erstellt: 21. Jun 2015, 14:59
Welcher Lautsprecher überhaupt in Frage kommt ist erst einmal vom eigenen Raum und den Aufstellmöglichkeiten abhängig.
Kabel sind das kleinste Problem, denn sie sind billig und dann schon von so guter Qualität, dass bei einer größeren investition keine hörbare Verbesserung mehr auftritt.
Tywin
Inventar
#26 erstellt: 21. Jun 2015, 15:03
Hallo,


Welcher Händler liefert seine Neu-LS in den eigenen Wohnraum zum probehören?


Jeder Versandhändler.


Wenn ich die Neu-LS dann zuhause nicht gut finde und zurückgeben möchte, kostet das meist rund 10% oder mehr vom LP


Ich handele - bei Bedarf - immer ein Rücktrittsrecht mit dem Verkäufer aus, ansonsten kaufe ich die Ware nicht. Bei Fernabsatz gilt ehedem das gesetzliche Rücktrittsrecht.

Bislang war Probehören zu Hause für mich nie ein Problem.

VG Tywin
vanye
Inventar
#27 erstellt: 21. Jun 2015, 17:46

busch63 (Beitrag #24) schrieb:
Welcher Händler liefert seine Neu-LS in den eigenen Wohnraum zum probehören?

Jeder, der will, dass ich bei ihm Lautsprecher kaufe. Die meisten verlangen dafür eine kleine Gebühr, die bei Kauf vom Preis abgezogen wird.


[Beitrag von vanye am 21. Jun 2015, 17:46 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#28 erstellt: 22. Jun 2015, 06:32

Sternhagelfinn (Beitrag #9) schrieb:

Bei meinen Lautsprechern habe ich die ursprüngliche Verkabelung ausgetauscht und in diesem Zuge gleich die Frequenzweiche außerhalb des Gehäuses gelagert, sowie die Terminals ganz herausgenommen und direkt angelötet
Danach klang es in allesn Belangen besser
Am meisten legte jedoch die Dynamik im Bass zu

Wie hast du das festgestellt? (Warnung: Mit der Antwort "Ich habe vor und nach dem Umbau hingehört." machst du dich komplett lächerlich.)
Martin.nz
Neuling
#29 erstellt: 22. Jun 2015, 10:28
Auch ich bin kein Freund von überteuerten Kabeln für mehere Hundert bzw. Tausend Euro, allerdings leuchtet mir nicht ein, warum ich eine phasenoptimierte Frequenzweiche ohne Kondensatoren und Spulen mit minimalen ohmschen Wiederstand verwende um einen frequenzabhängige Phasenverschiebung oder einen Phasensprung durch Kapazitäten zu vermeiden und all diese Dinge bei der Verkabelung unwichtig sein sollen.
Ich persönlich habe ein 6 strangiges geschirmtes Kabel, welches niederinduktiv und niederohmig ist (Kostenpunkt: 10Euro/Meter) als Basis verwendet dies Kreuzverschalten und stumpf (sodass die Litzen im Querschnitt und nicht seitlich aufliegen (bei Marsh abgeschaut)) mit Frequenzweiche und Chassis verlötet. Dabei beinnhaltet meine Frequenzweiche keine dünnen Kabel als Verbindung, sondern alle Teile (Zwei Spulen, ein Wiederstand) sind direkt miteinander verlötet. Darüber hinaus habe ich an jeder Lötstelle die Frequenzen oberhalb von ca. hundert Kilohertz mit einem Kondenstaor und einem Wiederstand kurzgeschlossen (eine Empfehlung von Nelson Pass), was sich natürlich auch messtechnisch sowie klanglich bemerkbar macht und die Reflexionen aufgrund des Übergangswiederstandes kurzschließt und somit den Verstärker entlastet (regelt gegen diese Reflexion). Auf PassDiy hat Pass Kabel vermessen. Dort kann man auch die unterschiedlichen Impulsverhalten von Kabeln sehen
Laut meinem Verständnis lassen sich niederohmige Kabel nur mit geringen induktivem und kapazitivem Wiederstand realiesieren, da die Phasenverschiebung bei niedrigem Ohmschen Wiederstand sonst Frequenzabhängig gegen +/- 90° tendiert.
ATC
Inventar
#30 erstellt: 22. Jun 2015, 10:36

Sternhagelfinn (Beitrag #29) schrieb:
... allerdings leuchtet mir nicht ein, warum ich eine phasenoptimierte Frequenzweiche ohne Kondensatoren und Spulen mit minimalen ohmschen Wiederstand verwende um einen frequenzabhängige Phasenverschiebung oder einen Phasensprung durch Kapazitäten zu vermeiden und all diese Dinge bei der Verkabelung unwichtig sein sollen.


ja, das ist das Problem eben.

Vllt liest du ja Giustolisi´s Beitrag oben nochmal durch.
Martin.nz
Neuling
#31 erstellt: 22. Jun 2015, 11:09
Was ist das Problem?
Dadof3
Inventar
#32 erstellt: 22. Jun 2015, 11:28

Sternhagelfinn (Beitrag #31) schrieb:
Was ist das Problem?

Das liegt darin, dass du nur mit deinem Glauben argumentierst, und keine Argumente vorbringst, die hier nicht schon tausend mal durchdiskutiert wurden.

Wenn du deine Konstruktion in einem ordentlich durchgeführten Blindtest von der unmodifizierten Version des Herstellers unterscheiden kannst, dann wäre die Sache interessant.

So bleibt nur der subjektive Glauben deinerseits, und ich habe hier schon viel zu viel haltlose und eindeutig eingebildete Wahrnehmungen gelesen, um dem weitere Beachtung zu schenken.

Bis heute hat noch niemand andere (ausreichend dicke) Kabel in einem Blindtest heraushören können, und auch keine gesteckten Kabelschuhe gegen Lötstellen.
Martin.nz
Neuling
#33 erstellt: 22. Jun 2015, 11:44
aber als Argument habe ich doch die Messungen von Pass angeführt in denen deutlich wird, dass es Unterschiede zwischen Kabeln gibt
und aus meiner Sicht hast du auch nicht mehr vorzubringen als Ich höre keinen Unterschied was so ziemlich das gleiche ist wie ich höre einen Unterschied
Und das ist eben das was ich am Anfang meinte, dass ich euch nicht von meiner und ihr mich nicht von eurer Sicht überzeugen werdet
Dadof3
Inventar
#34 erstellt: 22. Jun 2015, 11:48
Ich argumentiere nicht damit, dass ich keinen Unterschied höre, sondern dass noch niemand einen Unterschied gehört hat - es sei denn, er wusste, welches Kabel gerade spielt, dann ist der Unterschied nämlich meistens gewaltig!

Dass Unterschiede gemessen werden können, steht nicht in Frage, aber sie sind so winzig, dass sie nicht hörbar sind. That's it.

Aber wir lassen die Diskussion lieber, das wurde hier schon tausend mal durchgekaut, und du lässt dich ja nach eigenen Worten nicht überzeugen, also lass uns das gut sein lassen.


[Beitrag von Dadof3 am 22. Jun 2015, 11:50 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#35 erstellt: 22. Jun 2015, 12:18

Aber wir lassen die Diskussion lieber, das wurde hier schon tausend mal durchgekaut


In einem Thread in der Voodoo Abteilung über knapp 4 Jahre und über 11.Tausend Beiträge lang. Ergebnis =0,00........
Giustolisi
Inventar
#36 erstellt: 22. Jun 2015, 14:54

allerdings leuchtet mir nicht ein, warum ich eine phasenoptimierte Frequenzweiche ohne Kondensatoren und Spulen mit minimalen ohmschen Wiederstand verwende um einen frequenzabhängige Phasenverschiebung oder einen Phasensprung durch Kapazitäten zu vermeiden und all diese Dinge bei der Verkabelung unwichtig sein sollen.

Wenn es dir einleuchtet, dann erleuchte uns. Mach das aber bitte mit Argumenten und nicht nur mit Behauptungen.
Übrigens sorgen auch die niederohmigsten Spulen für Phasenverschiebungen. Dabei sind Phasenverschiebungen nicht mal was Schlimmes, die kommen auch ohne Weiche vor. Ist ein fähiger Entwickler am Werk, kann er das alles berücksichtigen und die Weiche so abstimmen, dass die Phasenverschiebungen berücksichtigt werden und im Ergebnis keine Rolle spielen.

Ich persönlich habe ein 6 strangiges geschirmtes Kabel

Eine abschirmung ist bei lautsprecherkabeln nicht notwendig. In Wohnräumen ist keine Einstreuung so stark, dass sie hörbar wäre. Das kannst du auch ganz einfach testen. Nimm eine zweiadrige Stegleitung, schließe ein ende an den lautsprecher an und verbinde die Adern am anderen Ende. Wenn dann Geräusche aus dem Lautsprecher kommen (was nicht der Fall sein wird), macht eine Abschirmung Sinn.

Dabei beinnhaltet meine Frequenzweiche keine dünnen Kabel als Verbindung

wäre bei den kurzen Strecken auch egal.

sondern alle Teile (Zwei Spulen, ein Wiederstand) sind direkt miteinander verlötet.

was soll der Verzicht auf Kondensatoren und eine steilere Trennung bringen?

Darüber hinaus habe ich an jeder Lötstelle die Frequenzen oberhalb von ca. hundert Kilohertz mit einem Kondenstaor und einem Wiederstand kurzgeschlossen

was soll das bringen?

was sich natürlich auch messtechnisch sowie klanglich bemerkbar macht

Hast du die Messungen? das wäre interessant.

und die Reflexionen aufgrund des Übergangswiederstandes kurzschließt und somit den Verstärker entlastet (regelt gegen diese Reflexion). Auf PassDiy hat Pass Kabel vermessen. Dort kann man auch die unterschiedlichen Impulsverhalten von Kabeln sehen

Da sind wir wieder in einem Bereich, der für Hifi nicht relevant ist.

Laut meinem Verständnis lassen sich niederohmige Kabel nur mit geringen induktivem und kapazitivem Wiederstand realiesieren, da die Phasenverschiebung bei niedrigem Ohmschen Wiederstand sonst Frequenzabhängig gegen +/- 90° tendiert.

Die phasenverschiebung findet weit außerhalb des Übertragungsbereichs statt und ist damit egal.

aber als Argument habe ich doch die Messungen von Pass angeführt

dann verlinke die Messungen

in denen deutlich wird, dass es Unterschiede zwischen Kabeln gibt

Natürlich gibnt es Unterschiede. Nur spielen die für den Einsatzzweck keine Rolle. Das ist wie mit dem Gabelstapler und der Aerodynamik.

und aus meiner Sicht hast du auch nicht mehr vorzubringen als Ich höre keinen Unterschied was so ziemlich das gleiche ist wie ich höre einen Unterschied

Hast du dir die technischen Argumente überhaupt durchgelesen und hast du sie auch verstanden?
Wenn du zu meinen Erläuterungen Fragen hast, beantworte ich sie dir gern.
-Lea-
Neuling
#37 erstellt: 23. Jun 2015, 20:47
Hallo,

vielen lieben Dank für Eure Antworten und die Zeit, die Ihr euch genommen habt. DANKE!

Es geht nicht unbedingt um das Geld, sprich ich möchte gerne neu kaufen. Ich wusste nur nicht, in wiefern sich dieses Kabel intern in den Boxen nun auswirkt.

Ich werde das mit den Kabeln nun vergessen, diese Dinge aus dem Kopf tilgen und mich für 3 Stunden zum Probehören anmelden und mir dann die Box aussuchen, die mir am besten gefällt.

Ich kann meinen Verstärker und meine Platten zum Probehören mitnehmen, von daher denke ich, das ist ganz OK so.

Also Danke nochmal! Ihr habt mir sehr weiter geholfen!

LG
Lea


[Beitrag von -Lea- am 23. Jun 2015, 20:51 bearbeitet]
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