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Welche Elektrostaten könnt Ihr empfehlen?

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Autor
Beitrag
chris_1
Neuling
#1 erstellt: 29. Aug 2004, 14:04
Hallo,

ich bin am Überlegen mir ein Paar Elektrostaten zu kaufen.
Bisher habe ich mich schon mit diversen Selbstbauprojekten beschäftigt. Selbstbau wäre also auch möglich.

Welche Firmen bieten Eurer Meinung das beste bzw. preiswerteste Material an?
Wie unterscheiden sich die einzelnen Firmen?

Habe schon selbst mal geschaut:
Recht neu auf dem Markt gibts ja DIS. Die scheinen ja auch sehr günstig zu sein.
In meiner Nähe würde Haarustat liegen. Sind teurer aber vielleicht auch besser!!??

Da ich mit Elektrostaten bisher nur selten zu tun hatte, würde ich mich über Hilfe sehr freuen.

Gruß,

Chris
Schärfer_mit_Senf
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 29. Aug 2004, 14:59
Ich würde warten, bis Nubert welche rausbringt.

Gruß
BERND
-scope-
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 29. Aug 2004, 15:14
Hallo,




Welche Elektrostaten könnt Ihr empfehlen?


Hmmm...schwer zu beantworten....Das hängt sicherlich auch von den bisherigen Hörgewohnheiten ab.
Von einem "normalen" Vollbereichselektrostat (z.B. die ML CLS oder sicherlich auch diese schlanken DIS) ,darf man nicht die Basswiedergabe eines dynamischen LS erwarten.

Ich habe damit immer ziemliche Probleme, da ich bez. der Tieftonwiedergabe durch infinity Beta und Gamma VERSAUT! wurde .

Ich habe aber z.B mit der sequel 2 schon keine ausgeprägten Probleme mit dem "langsamen" Bass gehabt, und halte sie für einen (gebraucht) sehr günstigen Elektrostat mit akzeptablem Bassfundament. Neuere Modelle (die ja fast alle "ähnlich" aussehen und eine Weiterentwicklung darstellen, kämen für mich auch in Frage....Aber da wird´s dann schnell teuer.
MLuding
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 30. Aug 2004, 10:13
Hallo Chris,

in der neuen Stereoplay ist eine Marktuebersicht ueber Flaechenstrahler wie Martin Logan, Quad, Magnaplan etc. Im anschliessenden test hat die Quad ESL 989 (ich glaube so war ihr Name) ordentlich abgeraeumt....

Gruss
Martin
meierzwo
Stammgast
#5 erstellt: 30. Aug 2004, 14:42
Hallo,


-scope- schrieb:
Ich habe aber z.B mit der sequel 2 schon keine ausgeprägten Probleme mit dem "langsamen" Bass gehabt, und halte sie für einen (gebraucht) sehr günstigen Elektrostat mit akzeptablem Bassfundament.


Ich halte die gute alte Sequel 2 für recht aufstellungskritisch....perverserweise meine ich damit nicht die Folie (die ist 1A!) sondern den 25-er Bumser im Sockel. Unter 30qm würde ich da nicht anfangen, bei mir damals (22qm) hat der alles zusammengehauen und war nicht zu bändigen.

--meierzwo--


[Beitrag von meierzwo am 30. Aug 2004, 14:44 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 30. Aug 2004, 16:19
Hallo,

Die Sequel ist ein 1,8 Meter "grosser" Standlautsprecher , der mindestens!!! einen Meter Luft hinter seinem Arsch verlangt.

Was soll sowas in einer 22 Qm "Telefonzelle" ???

Da könnte es passieren, dass man mit der Nase beim Hören die Folien eindrückt
Merijn
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 30. Aug 2004, 22:19
Nur gutes ueber QUAD. Und ja, die basswiedergabe ist etwa apart. Dass heisst, trocken und ohne gehausegerausche. Extrem schnell, nicht zu laut aber alles ist da. Ich mag das ESL 63 und ESL 988 sehr gern und liebe das ESL 989!
-scope-
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 31. Aug 2004, 07:36
Hallo,


nicht zu laut aber alles ist da.


Das sagen die "Fans" von Vollbereichselektrostaten eigentlich (fast) immer.

In Wirklichkeit bleibt bei so mancher Musikrichtung zweifellos einiges an tieffrequentem in den Folien "stecken".


Abhilfe ist erst durch "Segelgrosse" Flattermänner zu schaffen....
Hubert789
Inventar
#9 erstellt: 31. Aug 2004, 09:11
Hallo zusammen,

obschon im Ausgangsbeitrag nach Selbstbaumaterial gefragt war, wenn ich es richtig verstanden habe, möchte ich die Gelegenheit nicht ungenutzt vorüber gehen lassen auf wunderbare Elektrostaten von Relco hinzuweisen.

Es gibt mehrere Modelle von denen die Relco Venus preislich wie auch optisch und natürlich auch klanglich sehr überzeugend ist.

Der Bass schmeißt einen nicht um (Gruß an scope), ist aber sehr vernehmlich.

Insgesamt ein sehr toller Lautsprecher mit absolut toller Auflösung und Räumlichkeit.

So, genug Propaganda.
Gruß
Hubert

P.S.: Welche Lautsprecher bei mir stehen, muss ich wohl nicht mehr sagen, oder?
meierzwo
Stammgast
#10 erstellt: 31. Aug 2004, 10:08

-scope- schrieb:
Hallo,

Die Sequel ist ein 1,8 Meter "grosser" Standlautsprecher , der mindestens!!! einen Meter Luft hinter seinem Arsch verlangt.

Was soll sowas in einer 22 Qm "Telefonzelle" ???

Da könnte es passieren, dass man mit der Nase beim Hören die Folien eindrückt :Y


Sowas soll was, wenn man von einer Wohnung (größer) in eine andere zieht (kleiner) und nicht direkt am Umzugstag die Logans verkauft sondern erst in der neuen Wohnung ausprobiert - und dann verkauft.

--meierzwo--
Klirrfaktor
Stammgast
#11 erstellt: 31. Aug 2004, 11:58
Hallo Nubert789,

Relco sind Magnetostaten, keine Elektrostaten!

Gruss
Rolf
Hubert789
Inventar
#12 erstellt: 31. Aug 2004, 12:44
Hallo Schwirrfaktor,

Du hast natürlich recht. Bei den Relco's handelt es sich um Magnetostaten.

Trotzdem hören sie sich sehr klasse an.

Gruß
Hubert
RTR
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 01. Sep 2004, 08:51
Hi Chris_1

zunächst einmal möchte ich Dich zu der Idee beglückwünschen
Dir ELS zu kaufen.
Frei nach dem Motto einmal ELS immer ELS ;-)

So nun zu dem Tipp

Also ich habe ELS von Michael Sombetzki ELS 120
Habe ihn persönlich kennengelernt und weiss seine Kompetenz
zu dem Thema zu schätzen.
Also dazu die Antwort "nur seine Elektrostaten sind zu empfehlen".
Das hat auch techische Gründe ...
Er ist der einzige, der eine 0,3 u Folie benutzt.
Ferner hat er dem allseits bekannten Lochblechproblem für sich ein Ende bereitet.
Zudem wird er von allen nahmhaften Herstellern beratend
eingesetzt. Er repariert und wertet dadurch ebenfalls
wo anders gekaufte ELS.

Zu meinen Speakern kann ich nur sagen, dass es Teilbereichselektrostaten sind, d.H. dass der Tiefbass durch zwei aktive Subwoofer mit handgefummelten Görlich Chassis erzeugt wird.

Wer sich Elektrostaten kauft, wird in Zukunft solche Musik hören wollen, bei der es auf Feindynamik und Räumlichkeit
ankommt. Besser gesagt ist Musik dann die genaueste Abbildung dessen, was die Musiker eigendlich wollten.

Menschen, die im Auto einen "akustischen Antrieb" einbauen, dessen Schalldruck nur mit Panzerglas und leerem Auto zu messen ist und dann von Klang reden, sollten sich der ELS Fangemeinde auf gar keinen Fall anschliessen.
ELS haben im allgemeinen immer einen geringeren Schalldruck
brauchen laststabile Endstufen (auf gar keinen Fall die T- 300 von ShengYa besser ShengNe -> anderes Thema)

Ps. bitte kauf' Dir nicht die ELS einer holländischen Firma, die bei Ebay die Dinger verkaufen.
Sie sind nicht schlecht, das will ich damit nicht sagen,
aber als Vollbereichs ELS nicht zu gebrauchen. habe Sie bei
Michael (waren zur Reparatur) gehört und wir sind beide dazu übergegangen diese nur mit einem aktiven Subwoofer der Fa. AudioData als brauchbar einzustufen. Das man sie in allen Farben kaufen kann hat hier wie so oft nichts mit Qualität zu tun. Die Beschichtung der Folie verliert zu schnell ihre dringend gebrauchte Leitfähigkeit und dann geht der Schalldruck, der ohnehin nicht vorhanden ist baden.
Dann müssen sie am besten zum Sombetzki, dünnere Folie -> bessere Auflösung -> glückliche Neukunden

also schau mal aud die Seite
www.sombetzki-elektrostaten.de
Sie ist zwar grotten schlecht, aber die Artikel sind sehr
interessant und geben alles wieder.

Ciao Roland
Merijn
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 02. Sep 2004, 10:32
Audiostatic in Die Niederlaende haette vor ein jaar her noch selbstbau Electrostaten. Weiss aber nicht ob sie noch immer lieferbaar sind...
xlupex
Inventar
#15 erstellt: 02. Sep 2004, 13:26
Ich fand die MArtin Logan Clarity sehr sehr geil!!! Unbedingt mal anhören! Preislich halbwegs okay (ca. 3700).
Mister_Two
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 02. Sep 2004, 14:15
Kann mich dem anschliessen, daß Vollbereichs-Elektrostaten in der Bass-Wiedergabe so manche, von dynamischen Tiefbässen "versaute" Leute (wie mich ), nicht zu 100% zufrieden stellen können.

Es ist aber auch etwas Gewöhnungssache, nachdem ich nun eine Zeitlang schon so gehört habe. Es ist tatsächlich "alles da", bis auf ca. 40Hz herunter - aber eben irgendwie ohne den "gewohnten" Druck untenrum. Aber selbst ohne diesen, würde ich mit keinem dynamischen LS mehr tauschen wollen.

Um so aufregender wird es dann aber, wenn man den Vollbereichs-ELS noch elektrostatische Subs dazustellt.
Das ist natürlich nicht jedermanns Sache, ein WomensAcceptanceFactor ist dann praktisch nicht mehr vorhanden, bei einer Breite von rund 2m, den nur die Elelektrostaten dann für sich beanspruchen.


Recht neu auf dem Markt gibts ja DIS. Die scheinen ja auch sehr günstig zu sein.


Ich habe die DIS-Elektrostaten und bin sehr zufrieden damit. Ich war auch anfangs skeptisch, mich über deren "3-2-1 Vertriebsweg" auf sowas einzulassen. Habe aber auch Verständnis dafür, daß ein "Quasi-1Mann-Unternehmen" ja schlecht ganzseitige Anzeigen in den div. Blättern schalten kann. Und auf Testberichte hoffen ist wohl noch unwahrscheinlicher.
Jedenfalls können die Dinger optisch keiner Logan oder anderen auch nur das Wasser reichen, aber darauf kam es mir auch nicht an.
Klanglich jedoch, können die sich mit anderen ELS durchaus messen (ich hab allerdings bisher auch nur einige wenige andere gehört).
Auch ist der rührige Service nicht zu verachten, wobei z.b. ein Folientausch mal eben mit ~100€ erledigt ist! (habs selbst nicht in Anspruch nehmen müssen, hatte halt interessehalber gefragt)
Wenn man dann noch bedenkt, daß man alle 4 LS, also 2 Vollbereichs und 2 Subs für 1800 auf 3-2-1 "schiessen" kann

Ich kann die jedem Einsteiger in diesen Bereich empfehlen, für das Geld bekommt man sonst nirgends einen wirklichen HiEnd Klang.

Allerdings brauchen die wirklich potente Verstärker, was ich schon leidvoll hab erfahren müssen.
Das hat nichts damit zu tun, möglichst laut zu hören, selbst bei Zimmerlautstärke sind die meisten Hifi-Verstärker schon überfordert.

chris_1 welche du dir auch letztendlich zulegst, wieder loskommen wirst du davon nur sehr schwer...
anhaefr
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 16. Sep 2004, 11:32
Hi RTR,
aus Dir spricht der wahre Sombetzki-Fan...

RTR schrieb:
Die Beschichtung der Folie verliert zu schnell ihre dringend gebrauchte Leitfähigkeit und dann geht der Schalldruck, der ohnehin nicht vorhanden ist baden. Dann müssen sie am besten zum Sombetzki...


Wie kommst Du denn zu der Aussage? Würd mich interessieren...

@Chris:

Hab selbst diese "Ebay-Dinger" und bin mehr als zufrieden damit. Die Qualität geht, am Preis gemessen, mehr als in Ordnung. Im Bassbereich werden meine von einem aktiven 30er Fostex im geschlossen Gehäuse unterstützt -> geht also in Richtung Hybrid. Mit oder ohne Sub ist letztendlich Geschmackssache. Ohne den Sub klingt´s meiner Vorstellung nach schon etwas schlank untenrum. Klanglich braucht´s jedenfalls den Vergleich zu den mehrfach teureren Martin Logan´s oder auch den Sombetzki´s nicht zu scheuen...


[Beitrag von anhaefr am 16. Sep 2004, 12:13 bearbeitet]
xlupex
Inventar
#18 erstellt: 16. Sep 2004, 21:12
Hallo Anhaefr!
Wie brinst du denn deine Elektrostaten zum schwingen? Mr Two schreibt, dass er PA-Endstufen angeschlossen hat, das schreckt mich ein bischen sehr ab - ich möchte eigentlich bei meiner Röhre bleiben.
Zur Zeit habe ich ein Auge auf die oben erwähnten Martin Logan geworfen, die geht mit meiner Röhre.

Aber mal noch ne Listeningfrage an euch Elektrostatenhörer:
So fein die Auflösung auch ist: Fehlt euch nicht hin und wieder die Köperhaftigkeit die normale Dynamische LS produzieren? Ich glaube, mir ist es schon bei Probhören aufgefallen, dass mich das irgendwann stören könnte...

@ Mister Two:
Ich hab jetzt auch Elektro, Trance und Chillout auf Elektrostaten gehört und muss sagen: Das ist ja schon fast eine Paradedisziplin der Dinger.
Hier könnte ich nun wahrscheinlich endlich meinen Spagat (Klassisches/Instrumentales bis Vollelektronisches) schaffen!
Wenn nur die Frage mit der Körperhaftigkeit nicht wäre...
Mister_Two
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 17. Sep 2004, 07:08
Hallo Xlupex

wg. Verstärkerfragen, klick mal unten auf meine Sig, da findest du ne Menge dazu...
Die PA's sind bei mir auch nur vorrübergehend, bis ich mich für geeignetes entschieden habe (sind halt "saubillig" im Vergleich zu Hifi-Sachen - und wenn die Lüfter nicht wären, sogar ne echte Alternative).

Körperhaftigkeit? Nun bei Elektronischem klingen sie auch wirklich elektronisch, wie du ja schon festgestellt hast.
Weil auch diese Aufnahmen meist von guter Qualität sind, da ja sowieso direkt alles digital "aufgenommen" ist.

Bei akustischen/Pop Sachen sieht das dann schon anders aus, da hörst du gnadenlos, ob beim Mix/Aufnahme auf audiophile Qualität, oder aber Ghettoblaster-Kompatibilität Wert gelegt wurde.
Ich habe z.b. Aufnahmen von Jan Gabarek, die sind einfach traumhaft, da steht das Sax vor dir! Andere Sachen klingen dagegen manchmal wie aus einem Tunnel....
Von daher kann ich nur sagen, es ist von der Aufnahme abhängig.
Hubert789
Inventar
#20 erstellt: 17. Sep 2004, 07:14

Mister_Two schrieb:
Hallo Xlupex

Ich habe z.b. Aufnahmen von Jan Gabarek, die sind einfach traumhaft, da steht das Sax vor dir! Andere Sachen klingen dagegen manchmal wie aus einem Tunnel....
Von daher kann ich nur sagen, es ist von der Aufnahme abhängig.



Hallo Mister_Two,

stimmt genau!
Denkst Du dabei z.B. an die Officium?

Grüße
Hubert
xlupex
Inventar
#21 erstellt: 17. Sep 2004, 07:35
Hallo Mister!
Hast du schon mal über einen Lüfterwechsel nachgedacht? Als ich meinen PC zum schweigen bringen wollte, waren die Pabstlüfter der Oberhit. Sind nicht teuer und extrem leise!
(Nur bestimmte Typen, damals waren es die mit dem NGL-Kürzel, glaube ich)

Zu den Staten: Es muss meine Röhre bleiben können, sonst geht nix! Die Logans können das.
Hab die Berichte im Staten-Forum gelesen
Mister_Two
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 17. Sep 2004, 09:18
Hubert789
damit (andere) meinte ich nicht Aufnahmen von Gabarek, die sind alle (soweit ich sie kenne) sehr gut, sondern ähnliches Material, von der Instrumentierung her.

Xlupex
Ja, hab ich. ich hab schon die Lüfter weiter ins gehäuse gesetzt, das bringt auch einiges. Aber Nachts...da nervt mich sogar der Lüfter vom Laptop
Von daher muss ich irgendwann wieder auf was Lüfterloses umsteigen.

Nimm doch deinen Verstärker einfach mal mit zum Händler, dann weisst du es genau, ob er es packt.
Es kommt dabei am wesentlichsten auf ein groß dimensioniertes, stromlieferfähiges Netzteil an.
Die Wattzahl ist, gerade bei Röhren, eher von 2ter Rangordnung. 40 Watt reichen meist schon aus, um Beschwerden vom Nachbar zu erlangen zu können.
xlupex
Inventar
#23 erstellt: 17. Sep 2004, 09:57
Die Martin Logan haben mit 30 Röhrenwatt den halben Laden zu Einsturz gebracht, echt süß wie extrem unbeteiligt die gleine Clarity dastand und drumherum ein echt dynamischer Höllenkrach abging! Aber tadellos, blitzsauber ohne zu verzerren oder merklich zu komprimieren!

Der Vorschlag meinen Verstärker einzupacken und damit zu dem Leuten von DIS zu fahren ist unakzeptabel. Ich bin zwar für`s Hobby schon einige 1000 km gefahren, aber das ist zu weit.
Btw: Würde gerne im Dezember an den Bodensee zum Triodenfestival, war da schon mal wer?
xlupex
Inventar
#24 erstellt: 17. Sep 2004, 09:58
Ach so, die Pabst-Lüfter sind deutlich leiser als die Lüfter vom Laptop!
anhaefr
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 17. Sep 2004, 10:14
@ Xuplex,

die ESL laufen an einem Harman Kardon Receiver, ist also nichts exotisches.
Ausschlaggebend für einen stabilen Betrieb der Lautsprecher ist weniger die Ausgangsleistung, sondern die Laststabilität bzw. die Stromlieferfähigkeit der Endstufe.
Der HK bietet für relativ kleines Geld einen ordentlichen Klang und ist hochstromfähig bis ~50 Ampere. Das Manko an der Sache: der Receiver ist eigentlich nicht ausgelegt für den Betrieb von LS unter 4 Ohm. Da die ESL´s bei ~7KHz ein Impedanzminimum von ca 1.5 Ohm haben wird das Gerät schon mehr als Handwarm. Jenseits der gehobenen Zimmerlautstärke kann´s dann auch schon mal passieren das sich der Receiver abschaltet...

Dein Verstärker dürfte auch keine Probleme mit den ESl´s anderer Hersteller haben, wenn er mit den Martin Logan´s zurechtkommt. Die ML Acent i hat z.B. ein Impedanzminimum von 1,2 Ohm bei 20KHz, die Clarity geht´s sogar bis auf 1,1 Ohm bei 20KHz runter... Ich würde die Martin Logan Hybriden in Verbindung mit der eher bescheidenenen Leistung einer Röhre sogar kritischer sehen, da nicht nur die Folie, sondern auch noch der Tieftöner angetrieben werden muss. Hast Du die Möglichkeit den Verstärker an den Martin Logan´s zu testen? Würde ich in jedem Fall vor einem Kauf raten...


[Beitrag von anhaefr am 17. Sep 2004, 10:53 bearbeitet]
Mister_Two
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 17. Sep 2004, 10:15
Achso, du interessierst dich für die D.I.S, dachte du meintest den Händler mit den Logan's da bei dir "umme Ecke" - aber warst du ja wohl schon

Ja, ich hab ja schon mit dem Gedanken gespielt, weil die Aolong ist soundmässig wirklich 1A - aber wenn's dann nicht passt mit den Lüftern, sind mal wieder 100€ in den Sand gesetzt (da sind 2 drin)
Luky&Dy
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 04. Mai 2008, 20:03
Hallo,





Dem neckst möchte ich Lautsprechern kaufen, nach mehren Hörsitzungen bei verschiedene HiFi Händlern, bin auf dem QUAD Vollelektrostatten ESL 988, ESL 989 begegnet, dann bin von dem weitem, tiefen Räumlichkeit das diese LS vorgebracht hat angetan.

Deswegen bin mit meine Ehefrau (spielt Geige in einer renommierten Kammerorchester) zum nächster Hörsitzung gegangen, wir haben verschiedenen LS die in Hochtöner bereich unterscheidet hat, mein Favorit bis dahin LS AURUM 970 meiner einziger Kritik war die zurück Haltung in Tieftonbereich des AURUM 970, dann folgte das Hörprobe des „QUAD Elektrostatten ESL 2905“ angeschlossen an eine Röhreverstärker in eine andre Raum, nach dem ersten töne, sagte meine Frau „das sind die LS was wir suchen, soll es so klingen“


Seit zwei tage habe ich die QUAD Vollelektrostatten ESL 989 (Einspielzeit etwa eine Woche) zum Probehören, und bereits nach halbe tag klingte sehr ausgewogen, musikalisch und stressfrei, meine Frau ist einfach begeistert.



Letztem wohnende bin bei HiFi Messe in München gewesen, für mich ist eine große Enttäuschung.


Mit freundlichen Grüßen,

Luky
Don-Pedro
Inventar
#28 erstellt: 04. Mai 2008, 20:15
Wer Geige spielt erkennt noch lange nicht zwangsläufig einen guten Lautsprecher.
Davon abgesehen: Glückwunsch!
Luky&Dy
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 04. Mai 2008, 20:27

Don-Pedro schrieb:
Wer Geige spielt erkennt noch lange nicht zwangsläufig einen guten Lautsprecher.
Davon abgesehen: Glückwunsch!







Hi,

Du hast recht, Sie hat keine Ahnung von LS aber Sie hat eine perfekte gehör, ist täglich Live dabei und weis vie Musik klingt.

Nicht in sonst wird Die QUAD Vollelektrostatten von Musikern bevorzugt.

Mit freundlichen Grüßen,

Luky
Don-Pedro
Inventar
#30 erstellt: 04. Mai 2008, 20:36
Zum einen würde mich interessieren welche Musiker die Quads bevorzugen, woher Du die Info hast und woher Deine Frau wissen möchte wie die Abmischung klingen soll, die der Tontechniker erstellt hat. Wenn sie selbst spielt hat sie eine plärrende Geige am Ohr, wenn die anderen spielen, dann hört sie die Instrumente um sich herum und nicht aus der Perspektive der Zuschauer.

Das Ich-spiele-ein-Instrument/Mein-Kumpel-ist-Professor-für-Musik/Ein-Bekannter-arbeitet-im-Tonstudio -Argument nervt bissle langsam!


P.S. Eine Elektrostat wie die Quad ist nicht mal ansatzweise in der Lage eine Pauke oder ähnlich tiefes Schlagwerk akzeptabel zu reproduzieren.


[Beitrag von Don-Pedro am 04. Mai 2008, 20:38 bearbeitet]
eklektisch
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 04. Apr 2009, 11:36
Klar: auch ein Musiker muß nicht das beste Gehör haben - meßtechnisch zumindest (Beethoven war am Ende sogar taub!). Fest steht aber: jeder hört tatsächlich unterschiedlich, und das nicht nur, weil er sich gerade woanders aufhält; NEIN: die meisten Leute geben sich mit einer "Stereoanlage" aus dem Kaufhaus für vielleicht 500,-€ zufrieden, und es gibt welche, die sich für 6000,-€ eine Bose-Anlage kaufen und das echt toll finden. Wer aber ersteinmal einen guten Elektrostaten - und damit meine ich nicht die in der Presse so hochgelobten Martin Logans mit dem muffigen Dröhnbass - längere Zeit gehört hat, also mindestens etwa ein Jahr täglich eine Stunde, kann das Zick-Zack-Bumm-Gedrösel einer normalen Kiste nicht mehr leiden, denn wenn man das Gehör schult, kann man immer besser Impulsinformationen auswerten, und Impulse werden nun mal von Elektrostaten - ganz voran der Quad - am genauesten wiedergegeben. Tatsächlich schade, daß der Tiefbaß bei den sauber arbeitenden Elektrostaten ärgerlicherweise zu kurz kommt. Einen Elektrostaten, der in den Keller geht, gibt' leider nicht zu kaufen (aber ätsch! Ich bau' mir einen...); allerdings habe ich auch keine normale dynamische Konstruktion am Markt gefunden, die eine Pauke so richtig wiedergeben kann. Es sind meistens Bassreflex-Systeme, die in die Nähe von 18-20 Hz kommen - tiefer aber auch da nicht und prinzipbedingt auch überhaupt nicht sauber - also nicht als Subwoofer für einen Elektrostaten zu gebrauchen. Mancheiner behauptet es gebe sie doch - diede Leute haben aber meine Aktiv-Konstruktion noch nicht gehört: vier kleine 25cm-Bässe erzeugen elektronisch mit Filter (nicht mit Anhebung durch Q) 10 Hetz bei -3 dB, QT 0,5 - da bebt der nicht unterkellerte Boden, als ob ein Zug vorbeifährt.
Viele Aufnahmen haben aber eben einfach nicht den Baß, den man von den Baßreflexkisten kennt, die irgendwie IMMER Baß machen, auch dann, wenn keiner sein soll (Der Radiosprecher klingt irgendwie nicht wie ein Mensch, sondern eher wie ein trampelnder Elefant. Das hat auch nix mit der Baßanhebung des Mikros oder der Abmischung zu tun (war selber im Tonstudio und habe Aufnahmen gemacht)). Dieses Phänomen hat mich damals kalt überrascht, als ich auf Görlich-Bässe umgestiegen bin: Manche Aufnahmen klangen so, als wäre der Baß kaputt (ich hab damals tatsächlich nachgeschaut!) - aber ein Kontrabaß bleibt eben ein Kontrabaß und 'ne Bass-Drum kommt knallhart rüber - man merkt trotzdem, daß da in den Tiefen sich was abspielt.

An Chris 1:
versuch es ruhig mal mit dem großen vom Haarhuis (www.Haarustat.de) - die sind durchaus zu gebrauchen und machen sogar Baß bis so 30 oder 40 Hz runter - aber nur, wenn er auch wirklich auf der Aufnahme vorhanden ist. Wenn Du sowieso schon auf Elektrostaten gekommen bist, dann ist das warscheinlich der richtige.
DesisfeiHiFi
Stammgast
#32 erstellt: 04. Apr 2009, 11:58
Wer einmal im Sweetspot eines Elektrotaten der Musik gelauscht hat, will nichts anderes mehr .
Ich liebe meine AudioStatic und empfehle sie gern weiter.
Probleme mit der Basswiedergabe kann ich nicht feststellen. Die unterste Frequenz ist mit 28 Hz angegeben.
Aber auch für Elektrostaten gilt: Probe hören und dann entscheiden.

Viel Erfolg ud eine gute Enscheidung wünsche ich!

Viele Grüße,
Christian
Chefkoch28
Stammgast
#33 erstellt: 22. Jun 2012, 00:26
ist zwar schon alt der thread, aber ich möchte doch mal sagen, das beste was ich bisher hörte war ein asr emitter 2 an sombetzkis. laststabil ohne ende und ein sauguter klang. leider bekommt man ja keine sombetzkis gebraucht zu kaufen, sonst hätte ich mir den traum schon erfüllt.

Chefkoch28
f.r.ank
Neuling
#34 erstellt: 23. Aug 2012, 10:13
Hallo zusammen,

wenn jemand Interesse an einem echten (!) Vollberich-Elektrostaten hat, auf JEDEN Fall vor einer Kaufentscheidung eine SILBERSTATIC anhören!!

Bin durch einen Artikel in der image hifi 01/2012 darauf aufmerksam geworden (von der Marke hatte ich zuvor von nie etwas gehört) und habe mir darufhin die Silberstatic Nr. 2 in Viersen bei Herrn Jesberg (netter, vollkommen unkomplizierter Typ) angehört.

Was soll ich sagen - einfach göttlich!!!

Wirklich kein Vergleich zu meinem alten Martin Logan Re-quest-Hybriden. Die Silberstatic Nr. 2 ist nunmehr auch für mich die Referenz ... und ich habe schon angefangen auf meinen Traum zu sparen.

ELEKTROSTATEN RULE!!
Salinas
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 24. Aug 2012, 09:56
so reizvoll Vollbereichselektrostaten für gewisse Formen der Musik auch sein mögen, es bleibt immer das Problem nicht ausreichenden Pegels im Tiefbass...war mal auf der Seite des Herstelles.

Solche Aussagen z.B. "Max Pegel 101 db bei 50 Hz für das Modell Nr. 1."

Da fragt man sich: unter welchen Bedingungen, Klirr etc etc??

Das schaffen "sauber" so gerade mal meine große Hummeln und da steckt ein ganz anderes Pfund dahinter...

Die Hifi Hersteller wissen schon, warum sie keine seriösen Messungen veröffentlichen.. da fällt so manches Kartenhaus dann schlicht zusammen bzw. kann man solche Statements dann nicht mehr abgeben...


[Beitrag von Salinas am 24. Aug 2012, 10:00 bearbeitet]
Keksstein
Stammgast
#36 erstellt: 25. Aug 2012, 01:10
Hallo,


Solche Aussagen z.B. "Max Pegel 101 db bei 50 Hz für das Modell Nr. 1."

Da fragt man sich: unter welchen Bedingungen, Klirr etc etc??


das gemeine an Elektrostaten ist das sie absolut keine Überlastung abkönnen. Wenn man einen Dynamischen LS überlastet ist er nicht sofort defekt, es wird unsauber und man kann leiser drehen. Wenn man einen Elektrostaten Powert schlägt halt irgendwann die Folie durch, das war es dann.

An die "alte Lehre" das Elektrostaten besser sind als andere LS glaube ich nicht, das zählte vielleicht vor ein paar Jahren noch.

Gruß
Salinas
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 26. Aug 2012, 15:41
hallo,

da du ja selbst Hummeln hast:

dieser Hersteller ist ja einer der wenigen, der sehr ausführliche Messungen bez seiner Produkte macht. Davon kann man bei Hifi Herstellern nur träumen...

Und diese Monitore bestätigen dann auch im harten Praxistest, was veröffentlicht wurde....

das ist der "kleine" aber feine Unterschied zu den meisten LS aus der Consumerschiene...
Keksstein
Stammgast
#38 erstellt: 27. Aug 2012, 16:55
Hallo Salinas,



Und diese Monitore bestätigen dann auch im harten Praxistest, was veröffentlicht wurde....

das ist der "kleine" aber feine Unterschied zu den meisten LS aus der Consumerschiene...


Jepp, das stimmt.

Wenn Firmen die Studios ausstatten Mist liefern spricht sich das scheinbar recht schnell unter Tontechnikern rum (ein ehemaliger Freund war Tontechniker) weshalb hier wirklich vom Hersteller auf Perfektion geachtet wird.

Die LS habe ich nicht aufgrund ihrer Messwerte gekauft (benötigt wäre wohl der passendere Ausdruck ) sondern weil sie Musik so wiedergeben können wie sonst nur wenige andere Produkte, ich denke bei Dir war das ein ähnlicher Grund oder?

Gruß

Jan
Chefkoch28
Stammgast
#39 erstellt: 27. Aug 2012, 22:36

Salinas schrieb:
so reizvoll Vollbereichselektrostaten für gewisse Formen der Musik auch sein mögen, es bleibt immer das Problem nicht ausreichenden Pegels im Tiefbass...war mal auf der Seite des Herstelles.

:.



hast du jemals sombetzkis gehört? mir fehlte da nix, nicht ein hauch von tiefbass. wenn man allerdings keine stromlieferfähigen verstärker (war damals die größte endstufe von yamaha) hat wirds nix mit ordentlichem klang an den sombetzkis. mit nem emmi passte es jedenfalls sehr, sehr gut. hat mich wirklich sehr beeindruckt. den vorwurf nach wenig oder keinem tiefbass hab ich dem studiohändler auch vorgehalten. nachdem er mir dann vorgeführt hat was ein emmi so kann an dem sombis war keine frage mehr zu stellen nach tiefbass. wenn du irgend die möglichkeit hast sombetzkis zu hören, mach das. es wird deine zweifel ausräumen, zumindest die elektronik ordentlich ist.

Chefkoch28
Salinas
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 28. Aug 2012, 13:23

Keksstein schrieb:


Jepp, das stimmt.

Wenn Firmen die Studios ausstatten Mist liefern spricht sich das scheinbar recht schnell unter Tontechnikern rum (ein ehemaliger Freund war Tontechniker) weshalb hier wirklich vom Hersteller auf Perfektion geachtet wird.

Die LS habe ich nicht aufgrund ihrer Messwerte gekauft (benötigt wäre wohl der passendere Ausdruck ) sondern weil sie Musik so wiedergeben können wie sonst nur wenige andere Produkte, ich denke bei Dir war das ein ähnlicher Grund oder?

Gruß

Jan


nein hören sollt man schon vorher... das war hier in hh gar nicht so einfach, weil der Hersteller logischerweise in Hifi Studios kaum oder gar nicht vertreten ist..

ja ich höre sehr viel Jazz, Funk, Flamenco und ähniches Zeug und ann bietet sich so ein hochwertiger aktiver Monitor geradezu an.
Geithain war auch sehr reizvoll mir aber schlicht zu teuer...leider....

Gruß
Dirk
Salinas
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 28. Aug 2012, 13:28

Chefkoch28 schrieb:



hast du jemals sombetzkis gehört? mir fehlte da nix, nicht ein hauch von tiefbass. wenn man allerdings keine stromlieferfähigen verstärker (war damals die größte endstufe von yamaha) hat wirds nix mit ordentlichem klang an den sombetzkis. mit nem emmi passte es jedenfalls sehr, sehr gut. hat mich wirklich sehr beeindruckt. den vorwurf nach wenig oder keinem tiefbass hab ich dem studiohändler auch vorgehalten. nachdem er mir dann vorgeführt hat was ein emmi so kann an dem sombis war keine frage mehr zu stellen nach tiefbass. wenn du irgend die möglichkeit hast sombetzkis zu hören, mach das. es wird deine zweifel ausräumen, zumindest die elektronik ordentlich ist.

Chefkoch28


nein kenne ich leider nicht, ging mir auch mehr um Pegelansprüche.. bei Vollbereichselektostaten muß die Fläche schon sehr sehr groß sein, um Tiefgang und Pegel zu haben. ML z.B. macht das ja deshalb mit Hybriden....
Aber ich glaube dir, daß du mit den o.g Produkten beeindruckt und überrascht warst. Es kommt auch sehr auf das Programmmaterial an, daß man hört und natürlich darauf, was man an Pegelfestigkeit gewohnt
ist.....

Gruß
Dirk
Keksstein
Stammgast
#42 erstellt: 28. Aug 2012, 15:01
Hallo Chefkoch28,

kann schon sein das ein Elektrostat Tief spielen kann (die Quad Elektrostaten können das glaub ich nicht so ganz???) nur geht das dann halt auf die Belastbarkeit. Oder sind die LS in den Tiefen mit einem Basschassis entlastet?


Hallo Salinas,


nein hören sollt man schon vorher... das war hier in hh gar nicht so einfach, weil der Hersteller logischerweise in Hifi Studios kaum oder gar nicht vertreten ist..


http://www.thomann.de/



Ich habe mir damals verschiedene Monitore nach hause kommen lassen oder auch sonst wo gehört. Die K+H haben mir am besten gefallen.

Geithain zu teuer?
für die 6000 die die O410 kostet bekommt man auch bei Geithain spitzen Monitore.

Gruß

Jan
Salinas
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 28. Aug 2012, 19:48

Keksstein schrieb:


.......Geithain zu teuer?
für die 6000 die die O410 kostet bekommt man auch bei Geithain spitzen Monitore.

Gruß

Jan


sicherlich, aber die haben nicht annährend die Power bzw Basspegelfähigkeiten einer O 410. Da braucht es dann schon mind. eine 933, 922 bzw eine 901 und da sind wir dann schon bei 10.000 bzw 12.000 Euronen... also ein ganz anderes Budget... die 0 410 ist m.M. im PL Verhältnis dagegen ein echtes Schnäppchen...

aber gut, K+H fertigt seit geraumer Zeit in Irland und kauft sämtliche Chassis von Cahssisherstellernzu, während Geithain in Deutschland alles selbst fertigt... Das muß sich natürlich auch im Preis niederschlagen....
Chefkoch28
Stammgast
#44 erstellt: 28. Aug 2012, 23:11
hallo Keksstein,

nein die sombetzkis haben keine tiefbassunterstützung. sie sind reine vollbereichselektrostaten.

Chefkoch28
conan2
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 03. Jan 2015, 09:45
Hallo,

mal ein paar Infos für Skeptiker bezüglich Bass bei Vollbereichselektrostaten.

Ich habe jetzt auch die Silberstatic Nr. 2. Zusätzlich betreibe ich für Filme noch 2 T & A TB 160. Dass die 160er Bass können ist ja wohl allgemein bekannt (laut Stereoplay 105 db bei 30 Hz). Vom Tiefbass her muss ich die Flächen jetzt zähmen, da ich bei 40 Hz (bezeichne ich jetzt mal als Tiefbass) eine Raumresonanz habe.

Die Silberstatic spielen den Bass einfach nur viel sauberer. Obwohl den TB 160 bei Testberichten immer ein knackiger, trockener Bass nachgesagt wird - im Vergleich zu den Silberstatic Flächen ist der Bass nicht präzise. Man hört das sehr deutlich beim Schlagzeug.

Also wenn man bereit ist sich 2 x 1,3 qm Flächen in den Raum zu stellen, und diese auch noch 1,2 m vor die Wand stellt, kann man auch mit Vollbereichselektrostaten Tiefbass hören. Sprecht darüber doch mal mit Euren Frauen Ich habe mir deshalb extra einen Raum eingerichtet

Viele Grüße

Peter
Anro1
Inventar
#46 erstellt: 03. Jan 2015, 10:00
Hallo Conan

das hört sich / sieht interessant aus, leider habe ich zu den Silberstatic Nr.2
oder anderen Silberstatic LSP´s weder auf der Hersteller Seite noch anderswo
weitere KennDaten oder Messprotokolle finden können.

Hatte jahrelang Martin Logans CLS / CLSII und war mit dem Bass auch recht zufrieden.
Aber mit 2 DSP entzerrten/Raumoptimierten 38er DiPole Subs die ergänzend <50Hz
mitspielen war die Wiedergabe dann doch insgesammt schlüßiger.

Grüsse
conan2
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 03. Jan 2015, 12:21
Hallo Anro,

in der Klang & Ton vom Oktober/November 2011 wurden die einzelnen Panels mal getestet. Da gibt es auch verschiedene Messungen. Ich glaube im Elektrostatenforum hat auch mal jemand Messungen reingestellt.

Bei diesen Flächen stehen dem Bass insgesamt 1,4 qm Fläche zur Verfügung. Ich denke, das hatten die CLS nicht, oder? Da ist dann ein Unterstützung sicher sinnvoll.

Ich werde mich wegen meiner Raumresonanzen auch noch mit dem Thema Messungen beschäftigen müssen. Ein dsp ist bei der Hifiakademie schon bestellt.

Wenn ich mit der Materie etwas vertrauten bin, stell ich hier mal was rein.

Viele Grüße

Peter
conan2
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 03. Jan 2015, 12:29
...ich hab sie gefunden (die Messungen)

http://www.elektrostaten-forum.de/thread.php?threadid=699
Anro1
Inventar
#49 erstellt: 03. Jan 2015, 13:00
Hallo Conan2

der Link führt auf die Forumsseite, aber Download der Daten nur über die Anmeldung in den Forum.

Stimmt das Panel CLS hatte knapp 1m² ~1,22 x 0,80m, ein schöner Klassiker.
Grüsse
conan2
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 03. Jan 2015, 13:15
Hallo Anro1,

als Freund von Flächen solltest Du dort doch längst angemeldet sein

Ich habe dort sehr viel über Flächen gelernt. Leider seit ein paar Jahren nichts mehr los.

Viele Grüße

Peter
Anro1
Inventar
#51 erstellt: 03. Jan 2015, 15:18
Hallo Peter

ja habe mal eine intensive "FlächenPhase" durchgemacht.
Martin Logan SL3, CLS, Prodigy, Summit, Odysee, sowie die Magnepan MG2.6R.
und ein Shakman ESL in einem Fronloaded Horn mit Pödzus/Görlich T/M Konus.

In der Summe der Eigenschaften war die Odysee IMHO der beste Lautsprecher, gefolgt von der Prodigy
und dann der Shackman, aber auch de MG2.6R und die CLs waren recht schön.
Kommt halt immer auf den Raum und die Abstimmung an.
Grüsse
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