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Cabasse IO an Marantz KI Pearl

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Cabrio_User
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Jan 2016, 22:30
Hallo,

Ich bin gerade dabei einen passenden Verstärker für meine Cabasse IO zu suchen. Budgetgrenze ist bei 500Euro (gerne auch Gebrauchtware).

Früher hatte ich die Cabasse Java an einem NAD Verstärker. Dies hat mir ganz gut gefallen. Den NAD hatte ich seinerzeit in der Bucht verkauft und die Javas bekam ein Freund. Der hat sich einen Marantz KI Pearl Lite zu den Lautsprechern geholt und bei den Besuchen bei ihm bin ich immer wieder aufs neue Fasziniert, wieviel mehr die LS mit dem Marantz im Vergleich zu meinem alten (wie ich fand) guten NAD bringen.

Aktuell habe ich jetzt ein paar Cabasse IO, welche mit einem Selbstbau Micro Cube Mivoc Sub zusammenarbeiten. Für die LS suche ich den passenden Verstärker. Was könnt ihr empfehlen? Wird der Marantz ein ähnliches AHA Erlebnis an den IO`s bringen wie er an den Javas gebracht hat?

Raumgröße beträgt 40qm, 10m lang und 4m breit.
Boden ist aus Buche Parkett mit Schalltrittdämpfung. Decke und Wände sind massiv Betonstein mit Rigips verkleidet. Im Raum stehen ein paar Schränke, Couch, Klavier, Esstisch sowie ein Kaminofen.

Ich bin über jeden fundierten Rat sehr dankbar. Bitte keine Hörensagentipps aus Halbwissen. Ich bin Musik Laie und kann sowas schlecht differenzieren.
dktr_faust
Inventar
#2 erstellt: 09. Jan 2016, 22:42
Das kommt drauf an was Du glaubst.........

www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=496

Ich würde eher hier dran drehen. Nach Deinen Beschreibungen könnte Dein Raum ein akustischer Albtraum sein, Dein Freund scheint da bessere Bedingungen zu haben.

Grüße
Tywin
Inventar
#3 erstellt: 09. Jan 2016, 22:55
Hallo,


Aktuell habe ich jetzt ein paar Cabasse IO, welche mit einem Selbstbau Micro Cube Mivoc Sub zusammenarbeiten. Für die LS suche ich den passenden Verstärker.


mach Dir hinsichtlich des Antriebs der IO keinen Kopf, die funktionieren an jedem Verstärker, da sie als Satelliten - ohne jeden Anflug von kraftzehrendem Tiefgang - keinerlei nennenswerte Anforderungen an einen Verstärker stellen.

Ein SA50 von SMSL genügt z.B. vollkommen als Antrieb für die IO.


Den Subwoofer und die Boxen zusammen mit den akustischen Rahmenbedingungen zu einem guten Ergebnis zu bewegen, ist dann ggf. schon schwieriger. Wobei der geringe Tiefgang der IO immer einen wirklich runden/vollständigen Klang verhindern wird.

Nachdem ich die IO im Wohnzimmer ersetzt hatte, nutze ich zwei der Boxen im Schlafzimmer zusammen mit einem kleinen Subwoofer an einem AVR - mit einem schon brauchbaren Einmessprogramm -, mit einem für mich zufriedenstellenden Ergebnis trotz suboptimaler akustischer Rahmenbedingungen.


Was könnt ihr empfehlen? Wird der Marantz ein ähnliches AHA Erlebnis an den IO`s bringen wie er an den Javas gebracht hat?


Meine schon länger verkauften Minorca waren nach den Goelette bislang die pingeligsten Boxen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit eines Verstärkers. Hinsichtlich der IO spielt das aber keine Rolle.


Raumgröße beträgt 40qm, 10m lang und 4m breit. Boden ist aus Buche Parkett mit Schalltrittdämpfung. Decke und Wände sind massiv Betonstein mit Rigips verkleidet. Im Raum stehen ein paar Schränke, Couch, Klavier, Esstisch sowie ein Kaminofen.


Jede Art von Schallreflexionen wird das Klangergebnis in Deinen Ohren nicht verschönern. Je halliger Dein Raum und je größer die Hörentfernung, desto mehr verschlechtert die Raumakustik das Klangergebnis.

Wenn Du an gutem Stereo-Klang interessiert bist, können die folgenden Infos hilfreich sein:

http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=66
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=173
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=83
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 09. Jan 2016, 22:58 bearbeitet]
Cabrio_User
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 09. Jan 2016, 23:14
Also einen kleinen Tripath von SMSL ist aktuell an den IO und das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend. Den kleinen Tripath hatte ich auch im Vergleich zu dem damaligen NAD testweise an den Javas. Bei den Javas hat der kleine Tripath den Klang relativ flach gemacht und es war kein Vergleich zum NAD mit dem die Javas deutlich voller und runder geklungen haben. Auch bei meinem Freund wurde der Test gemacht. Er hatte zuerst einen Marantz PM irgendwas. Der Tripath hatte dem Marantz PM zurück zum Händler gehen lassen. Erst der KI war dann ein wirklicher Schritt nach vorne und wie schon erwähnt nicht nur besser wie der SMSL sondern auch besser wie mein NAD.

Ich selbst habe verschiedene NADs seinerzeit getestet und jeder Klang etwas unterschiedlich. Das verändern der LS Positionen hat da meines Erachtens weniger Einfluss auf den Klang genommen.

Das 80% aller Verstärker identisch klingen sollen, kann ich bisher nicht nachvollziehen. Zumindest habe ich dann wohl bisher immer Verstärker gehabt, die zu den anderen 20% gehören.
dktr_faust
Inventar
#5 erstellt: 09. Jan 2016, 23:24
Du gehst da von falschen Voraussetzungen aus:

A) Nicht 80% aller Verstärker klingen gleich sondern ca. 99,xx%. Der Rest würde auch gleich klingen wenn er nicht entweder zu schwach dimensioniert für die verwendeten Lautsprecher oder eine schlichte Fehlkonstruktion wäre.
B) Ein Verstärker ist im 21. Jahrhundert kein Hexenwerk mehr, das bauen Elektrotechniklehrlinge im ersten Ausbildungsjahr mit hinreichender Qualität und Leistungsfähigkeit. Nur weil es ein Audiosignal ist, ist die Aufgabe der Signalverstärkung nicht anspruchsvoller (sondern sogar einfacher, s. C) als z.B. in wissenschaftlichen oder medizinischen Geräten - die sich eine Verfälschung des Signals durch den Verstärker keines Falls leisten können.
C) Du erhebst etwas zu Messgerät, dass dafür völlig ungeeignet ist: Dein Gehör.

Dein Problem ist mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Raum. Das wirst Du mit einem teurerem Verstärker nicht lösen. Wenn du keine akustischen Maßnahmen umsetzen kannst, musst Du versuchen mit technischen Mitteln gegenzusteuern: Ein Verstärker mit "Raumkorrektur". Da kommt in Deinem Budget nur ein AVR in Frage - gerne genommen werden die Denon, aber auch Yamaha, Onkyo und Co. sind empfehlenswert.

Grüße

Edit: Außerdem solltest Du in Erwägung ziehen, dass Dir evtl. Deine Lautsprecher nicht gefallen weil sie für Deinen Raum unterdimensioniert sind.....40m2 sind ganzschön groß. Könnte es sein, dass Dein Klavier unterschwellig mitschwingt und deswegen der Klang nicht passt?


[Beitrag von dktr_faust am 09. Jan 2016, 23:29 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#6 erstellt: 09. Jan 2016, 23:30
Hallo,


Den kleinen Tripath hatte ich auch im Vergleich zu dem damaligen NAD testweise an den Javas. Bei den Javas hat der kleine Tripath den Klang relativ flach gemacht und es war kein Vergleich zum NAD mit dem die Javas deutlich voller und runder geklungen haben.


die Java sondern ja auch reichlich Tiefton ab und benötigen daher auch ab erhöhter Lautstärke und Anforderungen durch eine möglicherweise dynamische Wiedergabe mehr Leistungsfähigkeit als ein SA 50 liefern kann. Dafür ist es der falsche Verstärker.

Die IO haben "NULL" Tiefgang, benötigen somit so gut wie keine Leistung, selbst bei sehr hoher Lautstärke.


Ich selbst habe verschiedene NADs seinerzeit getestet und jeder Klang etwas unterschiedlich.


Weil sie unterschiedlich leistungsfähig waren und somit unterschiedlich den Tiefton und die Dynamik der Wiedergabe kontrolliert/beeinflusst haben.

Das war bei meinen Minorca extrem zu bemerken. Zwischen z.B. meinen nicht sonderlich leistungsfähigen Geräten von Marantz und Dual lagen für meine Ohren "Welten" im Vergleich mit meinem recht leistungsfähigen Luxman Amp.


Das verändern der LS Positionen hat da meines Erachtens weniger Einfluss auf den Klang genommen.


Wenn die Boxen gut positioniert werden können, ist der Unterschied zwischen verschiedenen genügend guten Positionierungen womöglich gering .


Das 80% aller Verstärker identisch klingen sollen, kann ich bisher nicht nachvollziehen. Zumindest habe ich dann wohl bisher immer Verstärker gehabt, die zu den anderen 20% gehören.


Ich habe keine Ahnung wie weit Du Einflüsse durch akustische Rahmenbedingungen, unterschiedliche Lautstärken und unterschiedlicher Leistungsfähigkeit der Verstärker von einem - nicht ausgeschlossenen - "Sounding" eines Verstärkers trennen kannst.

Soweit ich Deine Einführung richtig verstanden habe, kannst Du das keinesfalls.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 09. Jan 2016, 23:32 bearbeitet]
Cabrio_User
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 10. Jan 2016, 08:40
Hallo Tywin,

Vielen Dank für deine Meinung und der Erklärung dazu.


Wobei manche deiner Ansichten, im Gegensatz zu meiner Praxis, für mich immer noch unglaubwürdig erscheint.

Ich habe sicherlich nicht viel Ahnung von HiFi, aber ich würde behaupten, dass ich deswegen durchaus einen Klangunterschied wahrnehmen kann. Wissen hat ja nichts mit den Körper Sinnen zu tun. Worin der Klangunterschied begründet ist, wenn man nur den Verstärker tauscht war, für mich Laien bisher logischerweise der Verstärker.

Die Cabasse IO sind mit einer Nennbelastbarkeit von 80Watt angegeben und in der Spitze von über 500W. Woher kommt eine solche Angabe, wenn hier sogar ein kleiner SMSL als tauglich empfohlen wird? Sorry für die blöden Fragen, habe echt wenig Ahnung.
Tywin
Inventar
#8 erstellt: 10. Jan 2016, 09:34
Hallo,

nachfolgend kannst Du die technischen Daten für diesen Lautsprecher aufrufen:

http://www.cabasse.com/de/collection/hi-fi-stereo/io2-stand/

Die Kugeln haben einen Wirkungsgrad von 93 dB mit einem Watt Leistung in einem Meter Entfernung, der in diesem Fall tatsächlich Aussagekraft hat, da bei einem Frequenzgang von 150-22000 kHz keine kraftzehrenden tiefen Töne wiedergegeben werden können.

Z.B. einem Verstärker mit 2x50W Leistung an 8 Ohm kannst mit den IO einen Schalldruck von 103.49 dB in 3 Metern Entfernung erzeugen:

Unbenannt

Hiermit kannst Du solche Faktoren ausrechnen wenn du magst:

http://www.sengpielaudio.com/Rechner-wirkungsgrad.htm

Wie schon geschrieben, genügt nach meinen Erfahrungen und auch hinsichtlich der technischen Eigenschaften der IO "nahezu jeder übliche" Verstärker für ein einwandfreies Ergebnis. Was Du aus meinen Antworten und den genannten Infos machst, ist Deine Sache.

Der derzeit von mir z.B. für den Zweck genutzte Denon AVR-X1100 macht seinen Job bis zu einem veritablen Hörschaden einwandfrei. Nützlich sind bei diesem Gerät die umfangreiche/vielseitige Ausstattung - insbesondere die schon brauchbaren Einmess- und Korrekturmöglichkeiten.

Mein weiteres Equipment findest Du wie bei vielen anderen Usern des Forums im Profil, falls es von Interesse ist.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 10. Jan 2016, 21:22 bearbeitet]
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