PostRetro Koax

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steve_01
Stammgast
#1 erstellt: 11. Mai 2025, 19:37
Hallo zusammen,

Kennt jemand die PostRetro Lautsprecher von Quint und kann dazu seine Eindrücke schildern. Finde die interessant.

Danke!

VG Steve
steve_01
Stammgast
#2 erstellt: 26. Jan 2026, 13:31
Hallo Zusammen,
konnte die LS inzwischen direkt beim Entwickler Nico Germanos (Quint-Store) probe hören und muss sagen dass ich sie MEGA finde.
Ich kann nur jeden raten, der Lautsprecher sucht sich diese anzuhören.

Viele Grüße Steve
Apalone
Inventar
#3 erstellt: 28. Jan 2026, 06:03

steve_01 (Beitrag #2) schrieb:
....und muss sagen dass ich sie MEGA finde.....


Wobei die "Klangbeschreibung" ja ein ein bisschen dürftig ist...
stoske
Inventar
#4 erstellt: 28. Jan 2026, 08:33
Eine "Klangbeschreibung" ist per se auch ohne jeden Nährwert. Sie beschreibt den gehörten Raum und den subjektiven, suggestiven Eindruck einer Person. Mit beidem kann niemand etwas anfangen, genaugenommen nicht mal der Hörer selbst (sein Raum ist anders). Sinnvoller als "Mega" kann es nicht werden.


[Beitrag von stoske am 28. Jan 2026, 08:35 bearbeitet]
steve_01
Stammgast
#5 erstellt: 28. Jan 2026, 09:51
Danke für die die "Hilfe " Mega ist Mega ....was soll ich sagen...

Es gab oder gibt von der Firma Live Act Audio die Kategorie Emotion Line, da gibt es auch Testberichte ( war eine Auftragsarbeit von Hr. Germanos ) da kommt das gleiche bzw. ähnliche Lautsprecherchassis mit der großen 3" BE Membran zum Einsatz.

Die PostRetros sind von ihm sehr aufwendig vermessen und Dokumentiert, einfach mal im Quint-Store schauen da ist alles hinterlegt, das finde ich super. Welcher Hersteller/Entwickler ist so offen und in der Zeitschrift HiFi-Test gibt es auch einen Test zu den Lautsprechern.

Im Nachbarforum hat ein User viel besser als ich es kann seine Eindrücke geschildert, siehe Link.

aktives-hoeren

Aber letztendlich hilft nur selber hören ob einen das ganze gefällt.

Viele Grüße Steve
Apalone
Inventar
#6 erstellt: 28. Jan 2026, 10:52

stoske (Beitrag #4) schrieb:
Eine "Klangbeschreibung" ist per se auch ohne jeden Nährwert. Sie beschreibt den gehörten Raum und den subjektiven, suggestiven Eindruck einer Person. Mit beidem kann niemand etwas anfangen, genaugenommen nicht mal der Hörer selbst (sein Raum ist anders). Sinnvoller als "Mega" kann es nicht werden.


das ist mMn komplett haltlos!
Mit dieser Begründung wäre jegliche Verbalbeschreibung aller Schallwandler sinnlos.

Kann man so sehen, ist aber eher sinnlos.
stoske
Inventar
#7 erstellt: 28. Jan 2026, 12:21

Apalone (Beitrag #6) schrieb:
Mit dieser Begründung wäre jegliche Verbalbeschreibung aller Schallwandler sinnlos.


Bezüglich dessen, was der Leser glaubt daraus „ersehen“ zu können, stimmt das auch.

Im Rahmen dessen, was sachlich und objektiv wäre, ist die Beschreibung möglich, aber in solchen Fällen belanglos, denn Neugeräte funktionieren in der Regel.

Das was man hören will, nämlich die „Klangbeschreibung“, ist genau das, was sinnvoll gar nicht möglich ist. Obwohl, im psychologischen Sinne gibt es auf beiden Seiten freilich ein Motiv, nur die Ableitung ins Technische ist halt Einbildung (wenn Der die Mega findet, dann finde ich die auch Mega).


[Beitrag von stoske am 28. Jan 2026, 18:37 bearbeitet]
flexiJazzfan
Inventar
#8 erstellt: 28. Jan 2026, 15:22
Der moderne Wettbewerber wäre die KSD C 100. Wer Retro und DIY will soll dabei bleiben.

Gruß
Rainer
steve_01
Stammgast
#9 erstellt: 28. Jan 2026, 17:41

Wer Retro und DIY will soll dabei bleiben.

Es ist aber POSTRetro die verwendeten Materialien und Umsetzung sprechen für sich.
steve_01
Stammgast
#10 erstellt: 29. Jan 2026, 08:35
Die KSD C100 ist bestimmt ein sehr guter Speaker! Fixt mich aber gar nicht an...
Buddy_Casino
Stammgast
#11 erstellt: 29. Jan 2026, 10:41

steve_01 (Beitrag #9) schrieb:
Es ist aber POSTRetro die verwendeten Materialien und Umsetzung sprechen für sich.

Yep, bei DIY Plänen lohnt es sich nach dem Konstrukteur zu gehen, und Nico Germanos weiß was er tut. Die Abstrahlung wird sicher suboptimal sein aufgrund der Ränder, aber wer die Optik mag und das Geld hat wird hier nicht viel falsch machen.
steve_01
Stammgast
#12 erstellt: 29. Jan 2026, 13:48

Die Abstrahlung wird sicher suboptimal sein aufgrund der Ränder


Der Lautsprecher wurde sehr Aufwendig vermessen und ich sehe da keine bedenkliche Abstrahlungsfehler.

PostRetro


[Beitrag von steve_01 am 29. Jan 2026, 14:50 bearbeitet]
Buddy_Casino
Stammgast
#13 erstellt: 30. Jan 2026, 13:05
Tatsächlich, sieht ziemlich gut aus. Hätte nicht gedacht dass das geht.
stoneeh
Inventar
#14 erstellt: 30. Jan 2026, 17:01
Die Trennung zum HT erfolgt recht niedrig, und der hat sein eigenes WG in der Mitte und interagiert mit den Kanten des Gehäuses daher nicht wirklich.

Verbesserungspotential seh ich bei den nach vorne rausstrahlenden Ports. Da wäre es anzuraten, und auch relativ einfach realisierbar, die Porteigenresonanz, die unbehandelt in der Doku sowohl noch im Gesamtfrequenzgang als auch Wasserfalldiagram zu erkennen ist, via Absorber zu eliminieren (bzw. deutlich abzuschwächen).
steve_01
Stammgast
#15 erstellt: 31. Jan 2026, 09:04
Wie kann ich die Porteigenresonanz verbessern?
stoneeh
Inventar
#16 erstellt: 31. Jan 2026, 10:33

stoneeh (Beitrag #14) schrieb:
via Absorber


Im Prinzip einfach Rohr in der Mitte anbohren, mit Filz, Dämmwolle o.ä. umwickeln, mit Gaffatape umwickeln, fertig. Dokumentation dazu gibt's zB in meinem KPS-65 Baubericht ab Post #27.
steve_01
Stammgast
#17 erstellt: 31. Jan 2026, 14:00
Ok. Danke für die Info werde mir das zu gemühte führen. Kann halt nicht gegen messen, habe keine Ausrüstung.
Bin nur Consumer
stoneeh
Inventar
#18 erstellt: 31. Jan 2026, 15:58
Die Maßnahme ist wie gesagt relativ simpel, aber es können trotzdem, wenn man's das erste mal macht, ein paar Versuche notwendig sein, um sie gut hinzukriegen, bzw zu realisieren, was gegeben sein muss, dass die Sache funktioniert. Die Dämmwolle um die Löcher muss nämlich lose genug sein, um absorbierende Wirkung zu entfalten; wickelt man die Dämmwolle zu fest, presst man sie zu sehr zusammen, und sie wirkt nicht mehr als Absorber. Gleichzeitig muss aber die Umwickelung mit Dämmwolle & Tape dicht genug sein, dass kein signifikanter Druckverlust stattfindet, weil sich sonst die Tuningfrequenz des Ports ändert. Man hat schnell heraussen wie und was, aber nur wenn man jedesmal objektiv via vorher-nachher Vergleich (Messung) prüfen kann, welchen Effekt man bewirkt hat.

Die gute Nachricht ist aber, dass es dafür kein kalibriertes Mic braucht, sondern es eigtl. jedes tut.. wennst zB ein Gesangsmic oder Headset-Mic wo rumliegen kannst, kannst auch das in ARTA oder REW einbinden, an den Port halten (Fachbegriff: Nahfeldmessung), den Ausgangszustand messen, Messung speichern, nach Behandlung des Ports wieder messen, und schaun ob sich das Tuning eh nicht geändert hat, und ob die Porteigenresonanz im Pegel gesunken ist.

Um's unmissverständlich zu machen, um das hier geht's (Messung aus der in Post #12 verlinkten Doku):

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