Richtige Phase ???

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Hansolo
Stammgast
#1 erstellt: 27. Jul 2003, 11:14
Hi
Habe gelesen das Receiver (und andere Hifi
Komponenten)Richtig gepolt ans Stromnetz
angeschlossen werden sollten.Wie kann man das
rausfinden wo die Phase am Verstärcker
hin muss wenn das nicht gekennzeichnet ist
Wo die Phase am Stromanschluss ist ,ist Klar
(Phasenprüfer)aber am Gerät
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#2 erstellt: 27. Jul 2003, 12:26
-Nimm alle Kabel vom Verstärker ab
-Schliess den Strom an
-Schalte das Gerät an

Miss mit einem digitalen Multimeter von einem Cinch-Stecker die Abschirmung gegen die Erdkontakte Deiner Steckerleiste. Sollte ein Wert zwischen 0,xy und 120 Volt rauskommen.
Dreh den Stromstecker.
Miss nochmal.

Einer von beiden Werten sollte deutlich kleiner sein, das wäre dann dir richtige Polung. Markier die Einfach die Steckerseite, die an der Phase liegen sollte und fertig:)

Das ganze gilt auch für alle anderen Geräte an der Anlage...

Allerdings gibt es auch Geräte, wo beide Positionen einen exakt gleichen hohen Wert anzeigen, die würde ich mal für nicht so hochwertig erachten.

Viel Spaß,

Michael
cr
Inventar
#3 erstellt: 27. Jul 2003, 12:33
Im Studiobereich ist das anscheinend kein Thema. Daher wird das Ganze wohl eher irrelevant sein. Mit der Suchfunktion findest du einiges (auch unter Steckdosenleisten u.ä.)
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#4 erstellt: 27. Jul 2003, 13:43
Ich bin mir nicht sicher, ob das bei chesky records oder z.B. Aufnahmen an denen Mark Levison mitwirkt auch keine rolle spielt. Nebenbei bemerkt kenne ich leider studios, in denen es auch keine Rolle spielte.

Bei denen spielte es aber auch keine Rolle, das Sie keine E-Gitarren aufnehmen können und der Aufnahmeraum eine (stets Hörbare) Akustik eines leeren Kleinstkellerraumes hatte

Es ist ein Fakt(!), das die Steckerpolung auf die meisten Geräte einen (den beschriebenen) Effekt hat, ebenso, das im Zusammenspiel mit einer Hifi-Anlage hörbare Unterschiede auftreten, die je nach Gerätekonzept auch sehr groß sein können.

Ebenso ein Fakt ist es, das viele Leute das nicht wissen, oder vehement ignorieren und damit u.U. einen Großteil des Potentials Ihrer Anlage verschenken. Ich habe mittlerweile einige Bekannte und Freunde mit diesem kleinen Kunstgriff erfreuen können, von daher würde ich hier mal davon absehen wieder den Anti-Voodoo rauszukehren.
cr
Inventar
#5 erstellt: 27. Jul 2003, 13:44
Dass das ein Fakt ist, würde ich nicht sagen. Es ist eine Behauptung oder Hypothese, sonst gar nichts.
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#6 erstellt: 27. Jul 2003, 13:50
Tust mir eigentlich leid

Selbst wenn es mal messbare nachvillziehbare Effekte gibt, musst Du als Erde-ist-eine-Scheibe Vertreter auftreten.

Nebenbei: Es gibt Ohren, die den Unterschied nie hören werden, und es gibt Geräte, die so schlecht sind, das sie die Unterschiede überhaupt nicht reporoduzieren können, da eh' nur Krach herauskommt.

Gegen ersteres kann man ausser Gehörtraining nicht viel machen - gegen letzteres sehr wohl durch Anschafung einer abgestimmten preiswerten Kette.

Und wenn Messgeräte das widerspiegeln, was man auch reproduzierbar kören kann ist das sicherlich keine Behauptung, eher die Behauptung des Gegenteils. Guten Tag
cr
Inventar
#7 erstellt: 27. Jul 2003, 13:56
Die Messungen, von denen du redest, zeigen nur, dass sich das Potential zu Masse ändert. Es gibt keine Messungen, die zeigen, dass sich das Ausgangsssignal ändert. Das muß man schon unterscheiden. Sonst ist die Argumentation schlichtweg unseriös.
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#8 erstellt: 27. Jul 2003, 13:57
dann mach welche
cr
Inventar
#9 erstellt: 27. Jul 2003, 14:00
Habe leider kein Klirrfaktormessgerät. Selbst wenn der gleichbleibt, würdest du dann eben behaupten, dass es noch andere Parameter gibt, die man ev. nicht erfassen kann.
burki
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 27. Jul 2003, 14:14
Hi Bombenleger,

das Thema hatten wird doch schon ausfuehrlichst, wobei ich da zu einer noch wesentlich "fundierteren" Diskussion bei beisammen gegeben hab ...

Noch eins:
Aussagen wie

Ebenso ein Fakt ist es, das viele Leute das nicht wissen, oder vehement ignorieren und damit u.U. einen Großteil des Potentials Ihrer Anlage verschenken.

oeffnen Tuer und Tor fuer alle moeglichen Behauptungen und fuehren z.B. dazu, dass Einsteiger stark verunsichert werden.
Nur mit dem dicksten und auch teuersten Kabel kann dann die Kompaktanlage ueberhaupt "klingen", wobei es eben IMHO evtl. Nuancen sein koennten.

Suche nochmals etwas nach meinen Links (hab da jetzt kein Bock drauf) und vielleicht wirst Du dann Dir nochmals ueberlegen, ob Du mit Deiner Methode wirklich die "richtige" Phase messen tust ...

Gruss
Burkhardt
cr
Inventar
#11 erstellt: 27. Jul 2003, 18:35
Ich verstehe das Problem überhaupt nicht. Wie kann es bei etwas völlig Symmetrischem, wie einem Trafo (auch sein Schaltbild ist symmetrisch) so was wie eine Phase oder genauer gesagt Polung geben?
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#12 erstellt: 27. Jul 2003, 19:46
Hi Burki,

magst ja Recht haben, aber gibt es nun z.B. bei Deinen Komponenten Unterschiede? Ich meine ganz subjektiv?

Da wäre ich mir aus der Entfernung erst mal sicher.

Wieso sollte ich also eine Haltung wie damals in der Schule annehmen: Erst erzählen Sie Dir, was 'richtig' ist - nämlch einfach zu verstehen.
Später - wenn Du mehr gelernt hast - erzählen sie Dir, das alles was Du bisher gelernt hast ein Haufen Scheiss war und wir jetzt zu einer viel richtigen Erklärung kommen. (Hab' ich in Chemie so erlebt)

Es spricht ja keiner (zumindest nicht ich) davon dicke und teure Kabel anzuschaffen, wenn die Komponenten preiswert sind um sofort "den" High-End "Sound" zu erreichen.

Die korrekte Ausphasung der Geräte ist einfach eine Tatsache, auf die manche Hersteller eingehen, und andere Komplett ignorieren. Trotzdem gibt aus auch bei den Top-Ignoranten (Herstellern) Klangunterschiede, die in Summer bei der ganzen Anlage auch sehr groß ausfallen können. Ich denke da z.B. an eine sehr teure Linn Kombi, die nur klingt, wenn Sie korrekt angeschlossen ist oder an manche Röhrenamps.

Daher sehe ich kein Problem, wenn mal jemand den Versuch zu hause durchführt und positiv überrascht ist?
jakob
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 27. Jul 2003, 20:11
@cr,

"Die Messungen, von denen du redest, zeigen nur, dass sich das Potential zu Masse ändert."

Eher gesagt, das Potential der Masse und der darauf bezogenen Signale.

"Es gibt keine Messungen, die zeigen, dass sich das Ausgangsssignal ändert. Das muß man schon unterscheiden. Sonst ist die Argumentation schlichtweg unseriös."

Vielleicht nicht unseriös, aber nicht so überzeugend.

"Ich verstehe das Problem überhaupt nicht. Wie kann es bei etwas völlig Symmetrischem, wie einem Trafo (auch sein Schaltbild ist symmetrisch) so was wie eine Phase oder genauer gesagt Polung geben?"

Ja was denn nun? Warst Du nicht eben noch der Meinung, es gebe etwas zu messen, aber das sei nicht so aussagekräftig?
Und nun gibt es überhaupt kein Problem und deswegen vermutlich wohl auch keine Unterschiede mehr zu messen?

Ein Trafo ist leider nicht so symmetrisch wie sein Schaltbild. Führ Dir nochmal vor Augen, wie Trafos hergestellt werden- die einzelnen Wicklungslagen werden übereinandergewickelt; bei Ringkerntrafos liegen auch Primär- und Sekundärwicklung übereinander auf dem Kern.

@burki

Deine Schilderung des Messvorganges beim letzten Mal entsprach nicht der tatsächlichen Vorgehensweise. Der Begriff Phasenlage mag hier in die Irre führen, aber da die Netzphase nun einmal so heißt...

Wie schon bei früherer Gelegenheit, müssen wir wirklich alle 3-4 Wochen die gleichen strittigen Fragen von Anfang an durchkauen?
Wäre es nicht sinnvoller, die technischen Fragen ein für allemal zu klären und am Ende kann dann jeder seinen persönlichen Schluss ziehen, ob er es für hörbar hält oder nicht?

Gruss
burki
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 27. Jul 2003, 23:53
Hi,

@Langhaarigerbombenleger,
es geht vorallem darum, dass Du mit Deiner Messung nicht unbedingt das messen tust (gravierende Messfehler aufgrund anderer Effekte sind das Problem), was Du meinst --> es ist ein Lotteriespiel (vielleicht sind die nochmals gedrehten Stecker doch die bessere Lsg. ?) ...

@Jakob

Wie schon bei früherer Gelegenheit, müssen wir wirklich alle 3-4 Wochen die gleichen strittigen Fragen von Anfang an durchkauen?
Wäre es nicht sinnvoller, die technischen Fragen ein für allemal zu klären und am Ende kann dann jeder seinen persönlichen Schluss ziehen, ob er es für hörbar hält oder nicht?

das klappt nicht, denn sonst wuerde es praktisch kein Hifi-Forum geben. d.h. man kann noch so viel Versuche machen und immer wieder kommt jemand daher und meint "aber da steht" oder "ich hoere doch" oder "ich habe gelernt dass" oder "selbst in der 10. Klasse" oder ...
Ich bin auch extra nicht auf das eigentliche Thema eingegangen , sondern hab mich vorallem an den von mir zitierten Auspruch vom bomber "aufgehaengt".
Bevor dieses Thema im Voodoobereich jaemmerlich "verendet", moechte ich nur sagen, dass ich keineswegs pauschal mit Schulphysik kontere, sondern mir durchaus bewusst bin, dass die Schwelle zwischen Hoeren und Nichthoeren sehr klein sein kann ...

Gruss
Burkhardt
Hansolo
Stammgast
#15 erstellt: 28. Jul 2003, 07:04
Hi Leute
O Man ,wusste gar nich was Ich da für ne
Lawine lostrete
Werde es trotzdem ausprobieren wie von
Langhaarigerbombenleger beschrieben ob
Voodoo oder nich, wichtig ist doch das es
funktioniert und das man dran glaubt alles
Richtig gemacht zu haben um alle eventuellen
Fehler auszumerzen
Many Thanks
Hansolo
SchePi
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 28. Jul 2003, 07:23
Hallo Leute,

dann will ich auch noch was zum Thema beitragen (auch wenns sinngemäss geklaut ist, ein dickes "Sorry" an den Inhaber dieser Signatur!):

"Alles ist messbar, sogar der Placebo-Effekt!"

Ich hab am WE die Stecker gedreht und gewendet, subjektiv hat sich im Klang nichts verändert (meine Steckerleiste ist anscheinend furchtbar schlecht...). Wer den Versuch macht und einen Unterscheid hört, soll damit glücklich werden, Messwerte sind nun mal auch nicht das ganze Leben

Greets
SchePi
jakob
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 28. Jul 2003, 08:25
Hi burki,

"Bevor dieses Thema im Voodoobereich jaemmerlich "verendet", moechte ich nur sagen, dass ich keineswegs pauschal mit Schulphysik kontere, sondern mir durchaus bewusst bin, dass die Schwelle zwischen Hoeren und Nichthoeren sehr klein sein kann ..."

Ist mir schon aufgefallen

Ansonsten habe ich mich unscharf ausgedrückt. Ich finde es nur erstaunlich, daß unter den "Langzeitforumsteilnehmern" so ein gemeinsamer Stand nicht zu erzielen sein soll.

Gruss
fensterflieger
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 28. Jul 2003, 17:38
hi

aber so viel ich das in der schule mitbekomme(n habe) ist es doch so dass aus unserer steckdose 50hz wechselstrom kommt! also welchen effekt sollte das ganze dann haben wenn sich so und so die polung ständig ändert.

lg. fabian stöckl
burki
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 28. Jul 2003, 17:48
Hi,

@Jakob,

Ich finde es nur erstaunlich, daß unter den "Langzeitforumsteilnehmern" so ein gemeinsamer Stand nicht zu erzielen sein soll.

naja, Du siehst ja, wie man immer wieder aneinander vorbeischreibt und was eben einem Forum fehlt, ist der gemeinsame Hoertest (selbst dann wird sich mit Sicherheit nicht alles klaeren).

@fensterflieger
schon mal ueberlegt, wofuer es Trafos gibt und was Jakob mit dem "nicht so symmetrischen Trafo" meint ?

Gruss
Burkhardt
Interpol
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 28. Jul 2003, 18:36
ich habe es auch mal probiert, schon monate her, da hatte ich noch keinen sub.
ganz ohne messungen. da ich nur cd-player und amp angeschlossen hatte (alle andern kabel komplett ab!), gab es nur 4 verschiedene moeglichkeiten die stecker einzustoepseln.

ergebnis: null unterschied.

kein wunder, bei meiner miesen, japanischen consumer anlage

mfg
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#21 erstellt: 28. Jul 2003, 19:32
@burki

stimmt schon - wobei bei meinen Versuchen zum einen
-(zu 99%) die geringer gemessene Position die richtige war
[einzige Aussnahme: T+A DVD1210, T+A gibt die Polung vor, die andere Variante liegt aber nur im 10tel Volt bereich darunter. Besser klingen tut aber die empfohlene]
-das Ziel ist, die Potentiale möglichst nah zusammen zu bringen (laut meinen Quellen). Das heisst im Gesamtsystem gilt nur das Optimium der Summe.

Das Problem mit dem gemeinsamen Hörtest scheitert ja schon an einem gewissen Hang zum "Separatismnus" vieler Teilnehmer - obwohl hie und da viele Einladungen ausgesprochen werden, werden doch nicht viele angenommen und verlaufen im Sande (kein Vorwurf - kommt Zeit kommt Rad, ich habe im August Urlaub).

Eigentlich müssten ja dann auch die Teilnehmenden einen Teil Ihrer Geräte mitbringen, um auch so "strittige" Themen wie CD-Player Klang zu erörtern bzw. zu hören. Da das ganze dann aber unter den Vorgaben der "Prinzipienverfechter" im 100%er DBT ausfallen müsste, haben die Voodoos eh' verloren, da ein wissenschaftlicher Test von uns Amateuren wohl nicht geleistet werden kann

Ich denke das wird ein ewiger lockerer Disput, der evtl. mit steigender "Hörerfahrung" der Voodoo-Gegner abebbt, aber von Neulingen stets wieder angefacht wird. So wird's wohl bleiben, denke ich...
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