Soundprobleme bei London Grammar?

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widescreen2000
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 07. Mai 2017, 10:58
Hallo miteinander,

um meine Frage beantworten zu können, solltet ihr im Besitz der CD "If You Wait" von London Grammar sein. Alternativ Lossless-codiert.

Ist euch beim Hören schon einmal aufgefallen, dass Hannah Reids Stimme, immer dann, wenn sie in höhere Tonlagen übergeht, ein metallisches Scheppern im Hintergrund hat? Hört sich an, als wäre ausschließlich die Stimme eine schlechte MP3, mit 128k Bitrate oder weniger komprimiert oder wie ein Skype-Telefonat mit niedriger Bandbreite. Die Instrumente klingen jedoch ganz normal nach CD-Qualität. Clipping ist es nicht, das klingt ganz anders.

Bei den Titeln Hey Now, Strong oder Nightcall. Falls ihr die Doppel-CD habt, ist auf der 2. CD "Help" auch extrem auffällig.

Um die Anlage auszuschließen, habe ich im Vergleich das Eva Cassidy-Album "Nightbird" gehört, dort gibts nichts dergleichen. Absolut reine Stimme.

Kann dieses Problem jemand bestätigen? Oder höre ich inzwischen Gespenster?
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 08. Mai 2017, 19:26
Ein entschiedenes "Jein".

Die allersauberste Aufnahme ist es mit Sicherheit nicht. Auf den Vocals ist m.E. Höhenanhebung und/oder Exciter und ein Limiter drauf, und zuweilen fängt auch der ganze Mix an zu zerren.

Das hört sich für meine Ohren zwar alles nicht wie ein schlechtes MP3 an, aber ich stecke weder in deinen Wiedergabegerätschaften noch deinen Ohren drin.

Zu bemerken wäre vielleicht noch, daß die Deluxe anscheinend auf -0,01 dB normalisiert ist, die 08/15-CD-Ausgabe dagegen auf -1,30 dB. Hat dein DAC vielleicht Probleme mit Pegeln um die oder über 0 dBFS? Herauszufinden wäre das einfach genug, mal einen digitalen Lautstärkesteller aktivieren und etwas runterregeln oder sowas.
widescreen2000
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 10. Mai 2017, 23:07
Danke für die erste Rückmeldung. Deiner Antwort entnehme ich, dass du dich audiotechnisch deutlich besser auskennst, als ich.

Die Wiedergabeprobleme habe ich wie folgt überprüft:

1. FLAC: über HD-Soundkarte am PC auf Logitech Z-5400 wiedergegeben. Im Auto auf Bang&Olufsen ebenfalls so gehört.
2. ALAC aus FLAC erstellt, auf Roku Soundbridge gestreamt, optisches Kabel auf Marantz SR7008, daran hängen Canton Reference 7
2a. dasselbe auf eine zweite Soundbridge, auf Marantz SR6002 an Canton Chrono SL 526
3. Original 2CD, Wiedergabe sowohl am PC als auch an Philips BD-Player (Ausgabe über o.g. Anlage) und im Auto
4. ALAC von CD erstellt, Stream siehe 2.+2a.
5. Alles auch auf Sennheiser HD-Kopfhörern

Immer sind diese Geräusche deutlich hörbar. Also scheidet ein Problem in der Wiedergabekette wohl aus, oder? Unterschiedlicher geht ja kaum.

Interessant finde ich, dass diese Störgeräusche massiv stärker zu hören sind, wenn man z.B. das YouTube-Video von Strong anhört. Bei der Textpassage "And a lion, a lion..." ist es besonders stark zu hören. Hörs dir dort mal an, ob du es dann zumindest wahrnimmst. Dann weißt du, auf was du achten musst.
Und dort ist es sicher nur eine max. mittelmäßige MP3 als Unterlage des Videos. Scheint also durch Komprimierung verstärkt zu werden.

Pegelsenkung ändert gar nichts. Selbst wenn ich es über Software schon vor der Wiedergabe nochmals künstlich absenke. Aber prinzipiell ist eh schon per ReplayGAIN alles auf 93 dB abgesenkt.

Es ist überall auf allen Anlagen, egal ob billig oder zumindest gehoben (High-End will ich es mal noch nicht nennen) zu hören. Zumal ich sowas zum ersten Mal bemerkt habe. Die Anlagen gibt es aber alle schon länger in dieser Form. Und bei vergleichbarer Vocals-lastiger Musik etc. habe ich so etwas noch nie wahrgenommen. Ich habe am Anfang gedacht, dass es vielleicht eine Eigenart ihrer Stimme ist, aber das kann einfach nicht sein, das klingt wie starke Komprimierung und elektronisch. Erinnert an Skype-Telefonate mit niedriger Bandbreite, natürlich nicht ganz so extrem, sonder nur im Hintergrund wahrnehmbar. Aber einmal gehört, kriegt man es nicht mehr ausgeblendet und kann die Musik nicht mehr richtig genießen.

Besonders tragisch finde ich es, wo die Band doch sogar extra betont, dass sie audiophil ist und auf so etwas achtet. Bisher dachte ich nicht, dass ich so extrem pingelig sei, habe ich bis vor wenigen Monaten noch ausschließlich mit 320k-MP3s gehört und konnte damit gut leben. Aber gerade erst auf Lossless umgestellt (leichte Vorteile bei meiner bekannten Musik bemerkt, aber nur im Grenzbereich), dann eine gerne als Demo für absolute High-End-Anlagen verwendete Band gefunden und sowas kommt heraus!
Selbst eine 192k-MP3 von Eva Cassidy klingt bei den Vocals sauberer als diese London Grammar-CD.

Mich wundert nur, dass du es (trotz deines Nicknames) gar nicht so tragisch findest. Ich habe es die ersten 5-6x zwar nicht bemerkt. Als es mir dann aber plötzlich auffiel, dachte ich zuerst, meine Quelle im Netz hätte mir eine FLAC für teures Geld untergejubelt, die vielleicht von einer Lossy-Quelle konvertiert wurde. Daher habe ich mir die Doppel-CD trotzdem nochmal gekauft, um ganz sicher zu sein.

Oder kann es sein, dass vielleicht die erste Charge CDs, aus der auch die YouTube-Videos und die meisten online erhältlichen Versionen erstellt wurden, einen "Defekt" hat?

Wenns meine Ohren wären, würde ich doch bei Eva Cassidy dasselbe hören, oder nicht? Die Stimmen sind jedenfalls in derselben Liga, aber selbst Evas Bootlegs klingen sauberer.

Ich höre gerade ein paar MP3-Previews im Netz (Mono und 24k, also unterirdisch, aber als Preview erkennt man zumindest, um welchen Song es sich handelt). Dort sind genau dieselben Nebengeräusche hörbar, nur viel stärker und auch die ganze Zeit im Vordergrund. Langsam lege ich mich fest, dass es wirklich irgendwas mit Kompression zu tun hat.

Noch irgendwelche anderen Ansätze?


[Beitrag von widescreen2000 am 10. Mai 2017, 23:17 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 12. Mai 2017, 17:46
Hallo!


.....ist euch beim Hören schon einmal aufgefallen, dass Hannah Reids Stimme, immer dann, wenn sie in höhere Tonlagen übergeht, ein metallisches Scheppern im Hintergrund hat? ...........


Was du meinst ist stinknormaler Klirr der durch das Mikrofon respektive das gesamte Aufnahmeequipment verursacht wird und tritt eigentlich bei der fraglichen Stimmspur nicht sonderlich in Erscheinung.


Klar ist die Gesangsstimme mit etwas viel Exciter angereichert hier wird halt reichlich K² draufgepackt aber das ist bei so unausgebildeten etwas rauhen Stimmen die nicht immer exakt den Ton treffen eigentlich normal.


......... Die Instrumente klingen jedoch ganz normal nach CD-Qualität. .........


Was wundert dich daran? Bei Popmusik ist es eigentlich schon seit etwa 40 Jahren üblich falls im Studio produziert wird die einzelnen Musiker Solo aufzunehmen und dann das Endergebniss im Mixer entstehen zu lassen.



.....Clipping ist es nicht, das klingt ganz anders..........


Das ist richtig, hier liegt keine analoge oder digitale Übersteuerung vor, Clipping ist schließlich nichts weiter als der Umstand dass die Amplitude höher wäre als die verfügbare Railspannung des verwendeten Verstärkers es zulässt so dass die Spitzen gekappt werden. Dieser Umstand liegt hier eindeutig nicht vor.


...... Zumal ich sowas zum ersten Mal bemerkt habe. ...........


Nun, so etwas nennt man (ohne Ironie) schlicht und ergreifend "Gehörbildung" mit etwas Übung wirst du solche Effekte auch bei anderen Musikstücken heraushören.

Als guter Maßstab gilt hier sich zuweilen unverstärkte Gesangsstimmen und Konzertflügel Live anzuhören, -hier bietet sich das althergebrachte "Kunstlied" geradezu an, nur wird diese Art Musik wohl nicht ganz deinem Geschmack entsprechen-.

MFG Günther
widescreen2000
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 17. Mai 2017, 17:34
Lieber Günther,

mein Musikgeschmack ist sicherlich umfassender und auch mein Gehör deutlich erfahrener, als du mir aufgrund der fehlenden Informationen zugestehst. Ich habe schon oft echte Livemusik ohne jegliche Elektronik gehört. Und in den letzten 25 Jahren habe ich etwas Vergleichbares nur bei 96k- oder 128k-MP3s aus zweifelhaften Quellen wahrgenommen. Oder bei kaputten Lautsprechern. Oder vielleicht Ferro-Kassetten.

Natürlich wundert mich trotz der üblichen Praktiken in der Popmusik, wenn alles in halbwegs guter Qualität aufgenommen wird und nur eine Teilspur dann stark abfällt. Würde man ja nicht unbedingt annehmen, dass das nicht beim Recording oder Mixing auffällt.

Je mehr Reaktionen ich lese, desto mehr werde ich bestärkt, dass hier irgendwas Grundlegendes nicht stimmt. So eine miese Qualität (die zumindest bei mir vorliegt) soll allen Ernstes aufgrund dieser Erklärungen völlig normal sein? Das kann ich nicht glauben! Dann stimmt etwas mit meiner CD-Pressung nicht o.ä.. Wenn das am Aufnahme-Equipment liegt, gehört das meiner Meinung nach auf den Müll! Das würde ich auch als Musiker/Sänger niemals akzeptieren.
Ich habe in meinem Leben wahrlich schon viel Musik in allen möglichen Qualitäten auf völlig verschiedenen Anlagen gehört. Aber so schlecht klang noch keine Aufnahme, selbst alte nicht aus 80ern oder 70ern. Selbstgemachte Aufnahmen von Schulchören klingen besser.

Wärst du bereit, mir mal von deiner Quell-CD, die ja "ganz normal" klingt, den Song "If You Wait" (hier hört man es definitiv am besten) als 320k-MP3 codiert zu senden (gerne auch nur die ersten 2 Minuten, um nicht als Raubkopierer zu gelten)? Ich kann dir dann, falls es Unterschiede gibt, gerne auch meine im Vergleich senden.
Natürlich könnte man auch Lossless-Formate nehmen. Eine bessere MP3 reicht dafür aber schon locker aus. Wahrscheinlich würde ich es schon am Telefon erkennen, wenn es dieselbe schlechte Aufnahme ist.

Kann natürlich auch gerne audiophilanthrop machen, wenn er will. Ihr scheint ja beide funktionierende Originale zu haben.

Erst gestern habe ich fraglichen Song leise im Hintergrund beim Autofahren gehört, und selbst auf der Autobahn hört man dieses Scheppern so auffällig und störend, dass ich einfach nicht glauben kann, dass das normale Musikhörer wirklich akzeptieren. Das würde sogar im UKW-Radio sofort auffallen. Da kann ich ja gleich Mittelwelle hören!

Wäre also einer bereit, der die Störgeräusche nicht hat (oder normal findet), mir eine Demo-Datei bereitzustellen?
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 17. Mai 2017, 20:36
Hallo!


......Je mehr Reaktionen ich lese, desto mehr werde ich bestärkt, dass hier irgendwas Grundlegendes nicht stimmt.........


Du hast recht, neben einem technischen Fehler der extrem unwahrscheinlich ist da du den Fehler ja auf unterschiedlichen Abspielgeräten wahrnimmst bleiben nicht viele Möglichkeiten offen.

Allerdings ist es eigentlich auch unwahrscheinlich das du gleich zweimal den gleichen Schaden einmal an einem Tonträger und einmal an einem File das aus einer gänzlich anderen Quelle stammt hast.

Ohne dir jetzt auf den Schlips treten zu wollen, -ich spreche hier aus meiner eigenen Erfahrung-:

Bist du dir sicher das du dich nicht selbst Verrückt machst? Kann es nicht sein das ein ursprünglich kleiner Fehler der dir aufgefallen ist bei dir gerade scheinbare riesige Dimensionen annimmt?

Wie gesagt spreche ich hier aus eigener Erfahrung, vor vielen Jahren hatte ich mnir eine CD gekauft mit der ich anfangs eigentlich recht zufrieden war und von der ich mir -da Live-Aufnahme-, auch nicht unbedingt die perfekte Aufnahme versprach.

Nach einer Weile ging mir der etwas hölzerne Dirigierstil, die etwas undurchsichtige Aufnahme des Orchesters und eine hartnäckige Dröhnneigung im Tiefonbereich so auf den Wecker das ich die gesamte Aufnahme als unerträglich empfand.

Ich habe diese Aufnahme dann deswegen Jahrelang nicht gehört und erst vor ca. 3 Jahren einmal hervorgekramt um sie mit einer Alternativaufnahme zu vergleichen.

-Was soll ich sagen, die alte Aufnahme ist zwar kein Meilenstein der Aufnahmegeschichte aber durchaus erträglich und eigentlich recht durchschnittlich ohne das die Fehler die mich damals zu meinem Urteil verleiteten sie wirklich so unanhörbar machen wie ich lange Zeit geglaubt habe.

Zu deiner Bitte:

Leider stecke ich gerade bis über beide Ohren in Arbeit und das kommende WE ( High-End in München) ist auch schon ausgefüllt. Deswegen müsstest du für deine zwei Minuten bis zum 26. warten.

Aber möglicherweise erfüllt ja jemand anders deine Bitte, -rechtliche Bedenken habe ich da weniger da du ja offenbar im Besitz eines Originales bist-.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 17. Mai 2017, 20:37 bearbeitet]
widescreen2000
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 18. Mai 2017, 10:27
Dass meine Sinne möglicherweise etwas schärfer reagieren, als bei anderen, wurde mir schon öfter bescheinigt. Meine Sehfähigkeit bringt jedenfalls die Optiker regelmäßig zur Verzweiflung, wenn die Messskala bei 180% endet.

Aber in einem Forum, in dem viele selbsternannte Audiophile unterwegs sind, dachte ich eigentlich, dass die anderen auch sehr spitze Ohren haben. Bisher warte ich auch noch auf den Beweis des Gegenteils. Aber wir sind ja jetzt dran.

Daher begrüße ich dein Angebot außerordentlich, meiner Bitte nachzukommen. Mach dir keinen Stress, ich wär am liebsten auch auf der High-End, werde es aber wohl nicht schaffen.
Falls sich bis dahin jemand anders findet, der an der Aufklärung dieses Mysteriums mitarbeiten möchte, ist dieser jederzeit willkommen.

Aber was du beschreibst, erlebe ich, seit ich mein Hörequipment vor ein paar Jahren massiv aufgewertet habe, mit meinen Lieblingsmusikern. Deren Aufnahmen neigen bei höheren Lautstärken leider zu Verzerrungen im Hochtonbereich. Das ist manchmal regelrecht schmerzhaft, fast vergleichbar mit einer Kreissäge. Da ist es jedoch einfach generell bei allen Instrumenten/Stimmen so, nicht nur eine Spur alleine. Das macht es mir schwerer, deren Musik anzuhören. Wenn man dann vergleichbare Songs von z.B. Pink Floyd einlegt, kommen die trotz ihres Alters auch bei höchsten Pegeln absolut sauber. Womit ich auch in diesem Fall meine Wiedergabekette ausschließen kann und mich damit abgefunden habe. Aber das hält sich in einem Rahmen, der der Masse sicher nicht auffällt und den Genuss zumindest nicht ganz unmöglich macht. Man kann es hier über das Herunterregeln der Höhen oder generell etwas weniger Lautstärke einigermaßen kompensieren.

Aber kein Vergleich, was ich hier bei London Grammar höre. DAS ist nicht tolerierbar. Kein Klangregler kann daran etwas verbsssern. Warten wir mal ab, was deine Aufnahme bringt. Gibt ja nur 2 Möglichkeiten:
1. Deine Aufnahme klingt besser. Dann sende ich dir mal meine zu, damit du ebenfalls urteilen kannst. Wenn mir das jemand mit unabhängigem Gehör bestätigen würde... Im Anschluss werde ich mich mal mit Universal Music in Verbindung setzen oder die Band anschreiben, weil hier ja offensichtlich fehlerhafte Pressungen vorliegen.
2. Deine Aufnahme ist genau so "schlecht". Dann muss ich wohl mal zum Ohrenarzt oder zum Psychiater.
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 18. Mai 2017, 19:46
Hallo!


...Wenn man dann vergleichbare Songs von z.B. Pink Floyd einlegt, kommen die trotz ihres Alters auch bei höchsten Pegeln absolut sauber........


Na ja, das ist kein Wunder, mit der alten analogen Aufnahmetechnik hat man kaum jemals höhere Frequenzen als 12-16 KHz aufgenommen, das war zur Zeit der Schallplatte und des UKW-Radios als Hauptmusikquellen auch gar nicht notwendig, Schallplatten haben in aller Regel keine höheren Frequenzen als 12-14 KHz zu bieten, das hat technische Gründe, bei höheren Frequenzen brennen die Schneideköpfe beim Matritzenschnitt sehr, sehr schnell aus.



....... Deren Aufnahmen neigen bei höheren Lautstärken leider zu Verzerrungen im Hochtonbereich. Das ist manchmal regelrecht schmerzhaft, fast vergleichbar mit einer Kreissäge............


Das ist sehr ungewöhnlich, zwar ist gerade bei Pop-/Rocjmusik die verwendete Aufnahmetechnik nicht die bestmögliche, aber was du da beschreibst klingt eher nach einem unkontrollieren Hochtonanstieg oder einem Flattern der Hochtöner, -so etwas kenne ich allenfalls von alten Hochton-Metallkalotten-.


......Man kann es hier über das Herunterregeln der Höhen oder generell etwas weniger Lautstärke einigermaßen kompensieren.............


Hier kann ich nur mutmaßen, genaueres könnte man nur vor Ort aussagen aber so etwas würde ich eher als Lautsprecher- oder Hörraumproblem verorten.


............ Deine Aufnahme klingt besser. Dann sende ich dir mal meine zu, damit du ebenfalls urteilen kannst..........


Hmmm, kannich mir zwar nicht vorstellen aber das wird ein Experiment klären müssen.

Eigentlich werden diese Aufnahmen alle vom gleichen Master gezogen, es gibt m.E. keinen Grund ein zweites Master zu mischen, ach ja, meine Aufnahme respektive die CD ist von 2013.


.........Aber in einem Forum, in dem viele selbsternannte Audiophile unterwegs sind, dachte ich eigentlich, dass die anderen auch sehr spitze Ohren haben............


Na ja, ca. 80% der Seh- und Hörlreistung ist schlichte Extrapolation wo aus wenig viel gemacht wird. Inwieweit hier die Organische Hörleistung eine Rolle spielt und inwieweit die Korrekturleistung des Hochleistungsrechners zwischen den Ohren da eine Rolle spielt ist wohl höchst inviduell.

Insgesamt habe ich die Beobachtung gemacht das z.B. Klirr, -vor allem Geradezahliger bei vielen HiFi-Freunden gar nicht als solcher wahrgenommen wird sondern sehr oft umgedeutet, so gibt es z.B. etliche Hörer die z.B hohe Dosen von K² wohlig goutieren und von einen "Räumlichkeitseinduck" reden anstatt diesen Klirr eindeutig als solchen zu identifizieren.

Möglich also das der von dir bemängelte Effekt von den allermeisten Leuten einfach "zurechtgerückt" wird und der etwas rauhen unausgebildeten Stimme die sich im Grenzbereich bewegt zugeschrieben wird, möglich aber auch das sich dieser Grenzbereich bei dir als intolerabler Fehler bemerkbar macht.

Schaun wir einfach mal.

MFG Günther

Edit:

Ich habe mir gerade die CD respektive einzelne Teile, -insbesondere von die erwähnte Passagen nach längerer Zeit einmal angehört.

Also, neben grausig viel Exciter und/oder Enhancer die klar eine leicht höhere Verzerrungsrate generieren und einer leichten Kompression gibt es noch einige Kiekser was aber bei einer so unausgebildeten Stimme nicht weiter verwunderlich ist. Das ist normaler Pop-Aufnahme-Alltag.

Möglicherweise reagiest du auf die durch die Verfremdung durch die Effektgeräte erzeugten Artefakte etwas empfindlicher als der Durchschnitt und hast nun diese Störung einmal im Ohr und wirst sie auch immer wieder hören.

Ich würde an deiner Stelle einfach die CD beiseitzelegen und das ganze nicht weiter verfolgen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 18. Mai 2017, 20:20 bearbeitet]
kinodehemm
Inventar
#9 erstellt: 19. Mai 2017, 13:07
Moin

selektive Befindlichkeiten sind ein Thema, das man völlig ohne Ergebnis über zig Seiten plattkloppen kann..
Für Ultrahochbegabte mit 180% Seh-,Hör-und Leidensfähigkeit ist das HF aus meiner Sicht ein eher ungeeignetes Terrain..
widescreen2000
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 19. Mai 2017, 14:32
Lieber kinodehemm,

wieso ist es ungeeignet? Und warum stört dich das? Weil deine Wahrnehmungsfähigkeit weniger als 100% ist? Musst ja nicht lesen oder teilnehmen. Ich glaube, hier gibt es deutlich sinnlosere Threads.

Ich bin der Meinung, dass ich hier sehr zielführend ohne seitenlange Diskussionen auf dem Weg einer Lösung bin. Wenn Günther Zeit für die Demodatei hatte, sollten wir ein Ergebnis haben. Und alle, die aus Interesse mitlesen, wissen danach auch mehr.

Ich überprüfe nur auf diesem Weg, ob meine Wahrnehmung subjektiv ist oder ob sich das objektiv bestätigen lässt. Wen sollte ich deiner Meinung nach sonst fragen, als ein Forum, in dem Musikhörer aller Arten diskutieren? Im Popmusik-Forum bei den Kiddies werd ich wohl keine sinnvollen Antworten bekommen. Und die hier waren bereits sehr erhellend und genau das, was ich gesucht habe, wenn ich auch noch kein abschließendes Ergebnis habe.

Oder was sind deine Alternativen?
widescreen2000
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 19. Mai 2017, 14:38

:( Hier kann ich nur mutmaßen, genaueres könnte man nur vor Ort aussagen aber so etwas würde ich eher als Lautsprecher- oder Hörraumproblem verorten. :(


Ist in diesem Fall auch auf allen Anlagen gleich hörbar. Aber deswegen hab ich den Thread nicht aufgemacht. Ich harre da lieber den Dingen, bis du von der High-End zurück bist. Auch wenn ich inzwischen davon ausgehe, dass das Ergebnis schlecht für mich ausfallen wird. Aber warten wirs ab.
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 19. Mai 2017, 16:00
Hallo!

Wenn du magst kannst du einmal die genauen Zeiten bei denen für dich der Effekt am deutlichsten zutage tritt notieren, dann werde ich die Files für dich punktgenau mit dem Sound-Editor zurechtschneiden und wir sparen Zeit.

Auch wenn es noch etwas dauern wird kommen wir so wahrscheinlich zu einem bestimmten Ergebnis.

MFG Günther
kinodehemm
Inventar
#13 erstellt: 19. Mai 2017, 16:06
Moin

@widescreen


Oder was sind deine Alternativen?


LG bzw die gigsende Hannah wären jetzt nichts, was mich an meinem Gehör oder meinem Equipment zweifeln liesse, egal wie es klingt.
Könnte aber auch schlicht daran liegen, das ab einer gewissen Menge an Tonträgern zuhause eine gewisse Gelassenheit aufkommt, was einzelne Ausrutscher in diesem Bereich betrifft.

Ansonsten hast du recht, um hier in die Top 5 der sinnlosesten threads zu rutschen, reicht dieses Thema nicht aus, da ist noch Luft nach unten..


[Beitrag von kinodehemm am 19. Mai 2017, 16:12 bearbeitet]
widescreen2000
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 19. Mai 2017, 16:34
@Günther:

Aber genau das macht dir doch Arbeit, wenn du noch extra schneidest. Im Prinzip reicht der Song If You Wait komplett am Stück, dann musst du nur 2-3x klicken (zumindest wenn du es mit LAME machst). Alles andre ist doch mehr als ich von dir verlangen würde. Aber wenn du schneiden willst, genügt ein Schnitt bei 2 min vollkommen, wir wollen ja nicht den Abmahnanwälten Futter liefern.

Ich kann dir die Zeiten gerne aufschreiben, aber ohne Lücken und Sprünge lässt es sich eh besser beurteilen. Und die 2 min zum Hören investiere ich dann schon.

Aber ich bin inzwischen regelrecht begeistert, wie du dich hier für mich einsetzt!
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 20. Mai 2017, 05:50
Hallo!

Liefere mir die Zeiten trozdem, ich will damit auf jeden Fall die Files zurechtschneiden.

Die zurechtgeschnittenen Soundschnipsel lassen sich dann auch gut unkomprimiert versenden und vor allem kann ich dann auch auf einem Stick in meinem BK- und Freundeskreis noch einige Meinungen einholen ohne ständig das gesamte Stück respektive die Stücke anhören zu müssen, -soo toll finde ich den Sound schließlich nicht-.


........LG bzw die gigsende Hannah wären jetzt nichts, was mich an meinem Gehör oder meinem Equipment zweifeln liesse, egal wie es klingt.............


Na ja, wenn ich der einzige auf weiter Flur wäre der bei einer ganz bestimmten CD den Sound als unerträglich ( nicht aus künstlerischer Sicht, -das geht mir öfter so-. ) empfinden würde und alle anderen sind damit offenbar zufrieden würde ich auch wissen wollen woran das liegt.

Ich denke mal das es hier ja auch nicht darum geht ein Fass aufzumachen wegen einer mäßiger Pop-Formation oder einer an sich durchschnittlichen Aufnahme aus dem Pop-Sektor sondern um die ganz persönliche Beunruhigung eines Users der halt wissen will wo der Hase im Pfeffer liegt.

MFG Günther
widescreen2000
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 22. Mai 2017, 02:00
Nachdem ich nun noch einmal intensiv per Kopfhörer durch die die Songs gegangen bin, fallen mir aufgrund der Angaben hier doch noch ein paar Unterschiede auf. Es ist nicht in jedem Song gleich stark. Besonders auffällig ist es bei If You Wait, da fast ständig präsent. Bei vielen anderen (z.B. Sights, Strong, Nightcall) ist es nur bei bestimmten Tonlagen da, aber immer noch teilweise deutlich hörbar. Help ist auch ein schlimmer Vertreter.

Hier sind die genauen Zeiten je Song (nicht vollständig):

If You Wait: 1:28-1:34 1:42-2:00 2:14-2:27 2:38-2:46 3:00-3:22

Hey Now: 0:49-1:15

Strong: 1:08-1:32 2:26-2:49 3:25-3:34

Help: 0:24-0:50 1:12-1:34 2:23-3:10

Flickers: 0:48-0:53 1:08-1:13

Nightcall: 1:37-2:05 2:16-2:26 2:39-3:00

Wasting My Young Years: 0:50-1:01 1:37-2:01

Stay Awake: 1:18-1:22 1:34-1:38
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 22. Mai 2017, 19:25
Hallo!

Danke, nächstes WE ( ab Do.) werde ich mich irgendwann dransetzen und die einzelnen Ausschnitte für dich machen.

Das weitere folgt dann.

Eigentlich glaube ich nicht das meine Aufnahme wesentlich anders sein wird als die deinige. M.E. müssen da andere Faktoren eine Rolle spielen.

Ach ja, sei froh das du nicht zur diesjährigen High-End gekommen bist.

Normalerweise gibt es immer etwas zumindest Interessantes zu sehen oder zu hören, diesmal ist mir allerdings nichts dergleichen über den Weg gelaufen (Abgesehen natürlich von der einen oder anderen sehenswerten jungen Dame die die Anbieter und Hersteller assistierten)

Es gab im Grunde nichts weiter zu sehen als Röhrenverstärker, Plattenspielere und Hornlautsprecher, dazu vereinzelt den einen oder anderen Digitalverstärker, pikanterweise hatte da kein einziger eine HDMI-Schnittstelle für Hochbitmaterial.

Die Musikvorführungen waren diesmal besonders nichtssagend und beschränkten sich auf Soundmaterial von alten Schallplatten so das eine gültige Aussage über einzelne Komponenten praktisch unmöglich ist da hier viel zu viele Faktoren im Spiel sind.

Na ja, lustig war´s zwar trozdem aber auf keinen Fall ein besonderes Erlebnis wie so einige Messen in den Vorjahren.

MFG Günther
widescreen2000
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 22. Mai 2017, 20:28
Ich bin inzwischen auch etwas weiter mit meinen Gedanken. Möglicherweise ist das wirklich der Exciter, von dem du schreibst. Zumindest die Beschreibung bei Wikipedia lässt mich aufhorchen:


Zu viel des Effekts verschlechtert die Signalqualität erheblich, der Klangeindruck wird unnatürlich, verzerrt, lästig


So könnte ich es auch beschreiben.

Denn es ist nicht bei jedem Song gleich schlimm. Nur über Kopfhörer kann ich es in praktisch jedem Track des Albums finden. Ist auch abhängig von der gesungenen Tonhöhe. Das ware eine reine Kompression ja nicht.

Kannst du mir ein paar Sänger(innen) bzw. Songs nennen, bei denen dieser Effekt auch exzessiv verwendet wird? Vielleicht hatte ich einfach noch nie einen Künstler, der diese Technik so stark einsetzt? Denn Mainstream-Pop höre ich relativ selten, außer es passt wirklich gut rein.

Trotzdem interessieren mich weiterhin deine Samples.

High-End hätte mich trotzdem interessiert, zumindest am Canton-Stand hätte ich ein paar bekannte Gesichter getroffen. Ich war ja einer der 10, die auf das Jubiläums-Event nach Weilrod durften. Ich weiß nicht, ob du das mitbekommen hast, hat ja das HiFi-Forum mit veranstaltet.
Daher war ich auch so überrascht, weil ich London Grammar genau von dort als Empfehlung mitnahm. Auf den Reference 1K klangen sie jedenfalls bombastisch! Aber da hat man sie ja auch nur 1x gehört und konnte nicht gleich auf solche Details achten.
TomorrowNeverKnows
Stammgast
#19 erstellt: 22. Mai 2017, 21:04

widescreen2000 (Beitrag #18) schrieb:


zumindest am Canton-Stand hätte ich ein paar bekannte Gesichter getroffen. Ich war ja einer der 10, die auf das Jubiläums-Event nach Weilrod durften. Ich weiß nicht, ob du das mitbekommen hast, hat ja das HiFi-Forum mit veranstaltet.
Daher war ich auch so überrascht, weil ich London Grammar genau von dort als Empfehlung mitnahm. Auf den Reference 1K klangen sie jedenfalls bombastisch! Aber da hat man sie ja auch nur 1x gehört und konnte nicht gleich auf solche Details achten.


Canton hat seit Jahren schlechte Präsentationen mit üblen Moden. Dieses Jahr wars etwas besser. Da keine raumakustische Hardware zu erkennen war, vermute ich, man hat dieses Jahr den Bass zurück genommen (waren ja die gleichen Lautsprecher). Der Bass kam dafür aus dem Nachbarraum. Seit Jahren weiß man, was das fürn übler Raum ist, aber Canton bemüht sich nicht um einen anderen Raum. Bei einer Hörprobe plötzlich ein Vibrieren im ganzen Raum: Decke, Boden und die Magengegend aller Hörer. Es kam vom Nachbarraum: Cabasse - die Knutschkugel mit 50 cm Bass spielte auf - mit London Grammar...
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 23. Mai 2017, 21:18
Hallo!



..........Kannst du mir ein paar Sänger(innen) bzw. Songs nennen, bei denen dieser Effekt auch exzessiv verwendet wird? Vielleicht hatte ich einfach noch nie einen Künstler, der diese Technik so stark einsetzt? Denn Mainstream-Pop höre ich relativ selten, außer es passt wirklich gut rein.
............


Mir geht es da nicht viel anders als dir, in meiner Sammlung befinden sich vorwiegen Tonträger mit Klassik, neuer Musik, -das ist das was aus der klassischen Musik heute geworden ist-, und Jazz.

Popmusik nimmt insgesamt nur einen sehr kleinen Sektotr ein,Mainstream ist da halt noch seltener vertreten.Halbwegs aktuell sind bei mir eher solche (Pop-) Sachen wie "Red Snapper" oder "Quaa" da wird wesentlich weniger mit Effekten gearbeitet.

Die Soundschnipsel bekommst du natürlich, aber ich nehme schon an das dir der Exciter respektive der Enhancer so sauer aufstösst.

Es gibt im übrigen beide "Geräte" als downlodbare Plug-Ins für die meisten Sound-Editoren. Hier kannst du eigentlich selbst ein Experiment machen, nimm eine dir gut bekannte Stimme und reichere sie kräftig damit an, dann sollte es sich herausstellen ob hier der Hund begraben ist.

MFG Günther
Buschel
Inventar
#21 erstellt: 18. Jun 2017, 12:05
Hallo zusammen,

habe das Album gestern auch erstmalig gerippt und angehört und war gleich enttäuscht wegen der Störgeräusche während der lauten Stimmpassagen. Wenn ich mir diese Passagen in Adobe Audition anschaue, sind sofort die geclippten Sequenzen erkennbar. Es handelt sich definitiv um Clipping, auch wenn die größten Amplituden bei weniger als -1 dBFS liegen (exakt bei +/- 28174). Das ist leider stümperhaft und ärgert mich.

Eine manuelle Nachbearbeitung ist bei der Menge an Problemen auf diesem Album nicht wirklich sinnvoll möglich. Hier mal beispielhaft Sequenzen vom Titel "Strong".

Image6

Image2

Image4

Grüße,
Andree


[Beitrag von Buschel am 18. Jun 2017, 12:11 bearbeitet]
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Edelweisskoenig am 09.02.2004  –  Letzte Antwort am 20.03.2004  –  10 Beiträge
Regionalcode bei DVD Audio ???
KlaDiMu am 02.06.2004  –  Letzte Antwort am 02.06.2004  –  5 Beiträge
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wiseman am 05.07.2004  –  Letzte Antwort am 07.07.2004  –  5 Beiträge
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