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Klang vom PC auf Spitzeniveau

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Autor
Beitrag
woopee
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Dez 2010, 13:54
Hallo allerseits,

da ich die letzen Monate viel experimentiert habe, um einen richtig guten Klang (vergleichbar mit CD-Playern jenseits der 1500 Euro) mit dem Abspielen von Files vom PC zu erreichen, möchte ich euch meinen jetzigen Stand - für den vergleichbar wenig Aufwand erforderlich und mit dem ich sehr zufrieden bin - nicht vorenthalten.


PC Abspielsoftware: Foobar 2000 (Kernel-Streaming)

USB/Digital-Abnahme asynchron: Musiland USD 01
(Absolute Empfehlung für USB Abnahme des digitalen Signales, deutliche Klangsteigerung gegenüber des USB-Anschlusses des V-Dac. Werden bei Ebay angeboten)
D/A Wandlung: Musical Fidelity V-DAC
Stromversorgung DAC: Musical Fidelity V-PSU

Mit dieser Konfiguration legen sogar MP3 Files o. ä. klanglich richtig zu.

Hier hat man einen Einsatz von ca. 500,-- Euro für das o. a. Equipment und ein Ergebnis auf Top Niveau für kleines Geld. Stellt für mich die meisten z. Z. verfügbaren Streaming-Lösungen klanglich locker in den Schatten, bis vielleicht auf Linn Geräte.

Abgehört wird an JBL LS80 und Harman Kardon AVR 7300.

Gruß
Jens


[Beitrag von woopee am 22. Dez 2010, 14:03 bearbeitet]
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 22. Dez 2010, 17:13
Ich habe mir eine RME Fireface UC gekauft. Mit ein bisschen Glück kriegt man sie für 600 Euro.

Und die dürfte klanglich und vor allem auch funktionell nochmal deutlichst über deinem Equipment liegen.

Dennoch, es geht nur darum das man selbst zufrieden ist.

PS: Der PC führt zu unrecht ein Schattendasein bei der Audiowiedergabe.
Erik030474
Inventar
#3 erstellt: 22. Dez 2010, 17:19

skinner@vrisom schrieb:
Dennoch, es geht nur darum das man selbst zufrieden ist.


Stimmt, am Ehesten würde ich den V-DAC noch gegen einen "vernünftigen" DAC ersetzen, in meinem Hörtest hat der V-DAC vor allen Dingen durch das Weglassen des höheren Frequenzbereiches überzeugt ...
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 22. Dez 2010, 17:35
Mir schien es so, das alle DACs < 1000 Euro irgendwie gesoundet sind. Deswegen das Studioequipment.
-Richy-
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 22. Dez 2010, 18:05
Ich habe eine ASUS Xonar Essence ST (PCI Version) eingebaut.
Diese Soundkarte (und nur die PCI Version, nicht PCIe) besitzt einen extrem jitterarmen S/PDIF Koax Ausgang.
Deswegen so Jitterarm weil nur auf diesem Model ein spezieller Quarz für die Taktstabilisierung verbaut wurde.

Außerdem besitzt diese Karte eigene Asio-Treiber die im exclusiv Modus arbeiten und automatische Samplerate Umschaltung bieten, je nach Quelle. Der Kopfhörerausgang dieser Karte ist übrigens klanglich auch ein Traum.

An S/PDIF Ausgang ist koaxial ein Benchmark HDR DAC angesschlossen der wiederum direkt die Mono Endstufen SAC IGEL 60 treibt.

Sagen wir mal so, Ich bin zufrieden.
woopee
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 22. Dez 2010, 18:24
Okay, ich finde aber, insbesondere Studio-DAC´s haben andere Prios...z. B. Latenzen fürs Recording etc,, klingen vermeindlich "neutral" und nach meinem Geschmack vielfach zu nüchtern, kalt und unmusikalisch. Aber das ist ja auch ne Endlosdiskussion.
Ich will "emotionale" Musikwiedergabe, will sagen, mein Knie muss bei beliebten Scheiben mitwippen und das hat bei den "kleinen" DAC´s der V-DAC am besten drauf, besser als DACMAGIC, Beresford Caiman etc. Ich hatte mal einen Wadia - für mich unbezahlbar - hier, das war natürlich nochmal eine hörbare Steigerung, aber sehr sehr teuer, leider. Außerdem um den Klang des V-DAC zu beurteilen, muss man das Ganze mit dem USD 01 gehört haben. Der V-DAC über USB ist nett, aber nichts wirklich Überzeugendes, mit dem asynchron abgenommenen USB Signal sieht das aber schon ganz anders aus. Und der Hochtonbereich, verglichen mit richtig guten CDP´s, ist nach meinem Geschmack auch sehr geil, nicht hart, aber kein Detail fehlt. Mir gefällt es und mindestens eine handvoll Leute -die sich ernsthaft mit HIFI beschäftigen - stimmen mir zu.

Aber letztlich bleibt es "Geschmackssache" ;-)

@skinner...

"Dürfte" ist eh immer schwierig (auch wenn dein Studio-DAC 600 Tacken gekostet hat), den V-DAC schon mal mit USD 01 und V-PSU gehört!?
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 22. Dez 2010, 18:41
Ich habs nicht gehört.

Bei Wandlern kommt es übrigens nicht auf die Latenz an. Die Prioritäten der Studiogeräte liegen immer auf maximaler neutraler Klangqualität. Sonst hätte RME wohl kaum eine Version der Fireface als USB im Angebot.

In der Fireface sind mit die Besten Wandler verbaut, die man zur Zeit kriegen kann. Die genauen Typen habe ich nicht im Kopf, allerdings sind die Eingänge mit AKMs beschaltet und die Ausgänge mit Wandlern von Analog Devices. Dazu ist das Design erstklassig gelöst, was der Klangqualität nur zuträglich sein kann.

Bei der Fireface handelt es sich mit um das Beste Audiointerface am Markt.

Den V-Dac geben viele ab, weil Ihnen die Verfärbung nicht gefällt.

Nachdem ich meinen Wohnraum mit starken Raumakustischen Maßnahmen behandelte, rückte die Wandlerdiskussion in den Vordergrund. Und da ist und bleibt die Fireface konkurrenzlos. (siehe auch die Threads von fujak) Ich will keine Verfärbungen. Ich will die Musik so hören wie sie auf der Scheibe ist. Da ergibt sich ein bisher unbekanntes Musikvergnüngen.

Und wenn ein Becken im einem Orchester richtig geschlagen wird, dann soll das auch vor meiner Nase passieren. Und wenn ein Flügel gefühlvoll und filigran spielt naja dann soll er das auch so tun.

Aber nicht immer warmer Sound und mit bumm bumm untenrum oder was es noch so an "Gimmicks" gibt, die die Wandler dazugeben.


[Beitrag von skinner@vrisom am 22. Dez 2010, 18:42 bearbeitet]
woopee
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 22. Dez 2010, 18:44
Okay, deine Aussage macht mich neugierig. Ggf. teste ich das Ding mal an.
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 22. Dez 2010, 18:56
Ich benutze das Ding übrigens auch als Vorverstärker und nehme auch akustische Sachen damit auf (Mikrofonverstärker eingebaut, 2x).

D.h. ich habe Notebook, Fireface und Endstufe in der Kette. Dann kommen schon die Lautsprecher. Man hat optimale Klangqualität und wenig Geräte. Verlässliche Geräte.

Reizvoll an der Fireface ist zum Einen die Klangqualität (wenn man erstmal weiß was einem entgeht...) und zum anderen diese ganzen Möglichkeiten mit den Ein und Ausgängen und der Mixersoftware. Dazu kann das Gerät auch Standalone benutzt werden - es hat einen optischen und einen koaxialen Eingang.
woopee
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 22. Dez 2010, 18:56
Na ja, ob ein geschlagenes Becken sich richtig anhört, da ist dann m. E. immer noch der Lautsprecher (und natürlich die Raumakustik) das limitierende Element. Wenn Du behaupten kannst, dass das bei Dir alles optimal ist, dann bin ich bei Dir. Also ich habe mal ne abartig teure Kombi aus Backes & Müller und Vorstufe sowie einem ebenso teuren Plattenspieler in optimierten Räumlichkeiten gehört,
ja das war schon ne andere Welt und ich würde wagen zu behautpen, da hörst Du wirklich jede abweichende Nuance, auch bei einem DAC und Du kannst sogar beurteilen, welcher "besser" oder "richtiger" oder "authentischer" klingt.
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 22. Dez 2010, 19:00
Ich habe durchgängig 0,32 Sekunden Nachhallzeit. Alles eingemessen.

Meine Lautsprecher sind die Visaton Concorde. Als Raumkorrektursoftware setze ich Acourate ein (Zeitkorrektur: der Impuls wird korrigiert - Hochton und Bass "drücken" also zur gleichen Zeit, normal tun sie das ganz leicht versetzt und natürlich Frequenzgangkorrektur nach einer Zielkurve, die ich vorgebe).

Von daher spricht das schon für die Fireface, das ich sie einsetze.

Ich behaupte schon das sich meine Anlage mit einer Backes&Müller messen kann. Nächster Schritt wäre natürlich die Aktivierung. Was mit der Fireface und Acourate problemlos möglich ist. Brauche nur weitere Endstufen. Der Rest ist ja schon da.


[Beitrag von skinner@vrisom am 22. Dez 2010, 19:02 bearbeitet]
woopee
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 22. Dez 2010, 19:02
Wenn Dir das Musikhören dann auch noch Spaß macht, ist doch alles cool ;-)
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 22. Dez 2010, 19:03
Ja manchmal vergisst man worum es eigentlich geht.

Aber nach Sturm & Drang lehnt man sich einfach nur noch zurück und kann genießen - ohne das etwas nervt oder besonders auffällt. Höchstens die fetten Pauken in Gershwins Raphsody in Blue.


[Beitrag von skinner@vrisom am 22. Dez 2010, 19:03 bearbeitet]
michl8888
Stammgast
#14 erstellt: 22. Dez 2010, 19:05

Ich habe mir eine RME Fireface UC gekauft. Mit ein bisschen Glück kriegt man sie für 600 Euro.

Hast du das Fireface UC wirklich schonmal für 600 Euro gesehen?
Für den Preis wäre es für mich auch interessant.....
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 22. Dez 2010, 19:09
Ja ich hab sie mir neuwertig - einmal zum Testen ausgepackt - für 620 Euro inklusive Nachnahmeversand gekauft bei ebay Kleinanzeigen.
michl8888
Stammgast
#16 erstellt: 22. Dez 2010, 20:35
Ist wirklich ein Spitzenpreis. Da hast du echt Glück gehabt.
fujak
Inventar
#17 erstellt: 23. Dez 2010, 06:41
Hallo woopee,

zunächst Mal Glückwunsch zu Deinen klanglichen Entdeckungen. Es waren exakt auch meine Gründe, die mich vor 2 Jahren dazu bewogen haben, von regulärer Wiedergabekette mit CD-Player auf PC + DAC (und DRC) umzustellen.

Ich kann als "Fireface-Nutzer der ersten Stunde" die Ausführungen von skinner@vrisom nur unterstreichen. Wenn Dich dazu mehr interessiert, dann kannst Du mal links auf mein Avatar/Profil klicken und Dir meine entsprechenden Threads duchlesen, was man mit guter digitaler Signalverarbeitung und -wandlung klanglich herausholen kann.

Grüße und weiterhin viel Hörgenuss
Fujak
woopee
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 23. Dez 2010, 09:29
Hi Fujak, danke für die Info, hört sich sehr interessant an und bei deiner Kette sollte man die Unterschiede in der Tat wahrnehmen können. Ich habe gerade mal bei RME gestöbert und bin auf einen neuen Wandler Namens "Babyface" gestossen.

Käme mir noch mehr entgegen, weil kleiner und unauffälliger.
Kennt den schon jemand?

Gruß
Jens
fujak
Inventar
#19 erstellt: 23. Dez 2010, 10:15
Hallo Jens,

das Babyface trägt den Namen nur wegen seiner Größe. In seinen inneren Werten und vom Klang spielt es in der gleichen RME-Liga wie Adi-2 und das Fireface UC, jedenfalls nach Aussagen vom RME-Chef Daniel Fuchs.

Es gibt allerdings noch weitere interessante DACs in dieser Preisklasse, z.B. GD-Audio oder der kleine Styleaudio Carat Sapphire (bei Ebay mittlerweile für knapp 400,- €).

Grüße
Fujak


[Beitrag von fujak am 23. Dez 2010, 10:15 bearbeitet]
Falcon
Stammgast
#20 erstellt: 23. Dez 2010, 19:28

-Richy- schrieb:
Diese Soundkarte (und nur die PCI Version, nicht PCIe) besitzt einen extrem jitterarmen S/PDIF Koax Ausgang.


Hat da wer schon heimlich am Eierpunsch genippt?
fujak
Inventar
#21 erstellt: 23. Dez 2010, 20:15

Falcon schrieb:

-Richy- schrieb:
Diese Soundkarte (und nur die PCI Version, nicht PCIe) besitzt einen extrem jitterarmen S/PDIF Koax Ausgang.


Hat da wer schon heimlich am Eierpunsch genippt? :D


Möglicherweise der Fragesteller?
Falcon
Stammgast
#22 erstellt: 24. Dez 2010, 02:34
Nein, ganz sicher nicht. Ich trinke so gut wie gar keinen Alkohol.
woopee
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 24. Dez 2010, 11:44
@Fujak

Okay, besten Dank für die Info, allerdings bin ich mir nicht sicher was die Stromversorgung angeht, "Babyface" kriegt ja auschließlich über die USB Schnittstelle Strom und ich könnte mir vorstellen, dass das gegenüber den Fireface-Geräten mit Nachteilen verbunden ist.

Ggf. wäre ja auch der M2Tech in Verbindung mit dem ADI-2 von RME eine Option!? Habe irgendwo gelesen, dass lt. RME der reine Wandler mindestens so gut sein soll, wie der vom Fireface.


[Beitrag von woopee am 24. Dez 2010, 11:48 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#24 erstellt: 24. Dez 2010, 12:10

woopee schrieb:
Ggf. wäre ja auch der M2Tech in Verbindung mit dem ADI-2 von RME eine Option!? Habe irgendwo gelesen, dass lt. RME der reine Wandler mindestens so gut sein soll, wie der vom Fireface.


Der Wandler ist nicht das Problem. Zuverlässig Einsen und Nullen in analoge Signale umwandeln können alle gleich gut. Wichtiger ist, wie das analoge Signal ab dem Zeitpunkt der Wandlung behandelt wird.
woopee
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 24. Dez 2010, 12:38

Erik030474 schrieb:

woopee schrieb:


Der Wandler ist nicht das Problem. Zuverlässig Einsen und Nullen in analoge Signale umwandeln können alle gleich gut. Wichtiger ist, wie das analoge Signal ab dem Zeitpunkt der Wandlung behandelt wird.


Ist schon klar soweit, aber letztlich im Hinblick darauf, wo die Qualitätsunterschiede entstehen unerheblich, weil ja sowohl ADI-2, Fireface UC als auch Babyface das Signal analog an den Amp übergeben und da ist halt die Frage, in welcher Quali kommt es bei den o. a. Interfaces.Interne Schaltungsdetails interessieren mich da weniger.
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 24. Dez 2010, 13:48
Bei den RME Geräten machst du ja erstmal nichts falsch. Die haben da schon ausgewogene Produkte. Such dir eins raus was auf deinen Anwendungszweck passt.

Mit anderen Geräten zu kombinieren, ist natürlich auch möglich.

Ich bin der Meinung man sollte dann lieber auf ein System setzen. Deswegen nutze ich auch die Interne Clock der Fireface.

Die Designs sind unterschiedlich. Aber laut RME nehmen sich die Wandler alle nichts, die Studiogeräte sind auf Neutralität getrimmt und die Bauteile wurden so aufeinander abgestimmt, das sie auch neutral arbeiten. Da ist es weniger wichtig, welche jetzt genau verbaut wurden.
fujak
Inventar
#27 erstellt: 24. Dez 2010, 16:31
Hallo Woopee,

das USB-Thema kann ein Problem sein, muss aber nicht. Von Daniel Fuchs weiß ich, dass die USB-Versorgung beim Fireface UC komplett galvanisch vom PC entkoppelt ist. Beim Babyface hingegen ist das konstruktionsbedingt nicht möglich. Das ist immer eine mögliche Jitterquelle. Und das wiederum kann sich nach meiner Erfahrung wiederum klanglich negativ auswirken. Ich würde Dir vorschlagen, diese Problematik beim Babyface mal mit Daniel Fuchs von RME zu besprechen.

Ansonsten ist die Kombination ADI-2 und Hiface sicher eine günstigere Alternative zum Fireface UC. ADI-2 hat sogar den besseren D/A-Wandler, klanglich aber ist da kein Unterschied zum Fireface UC hörbar.

Grüße
Fujak
woopee
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 28. Dez 2010, 12:53
Hallo, so ich habe mir mal spasseshalber das M2Tech Hiface besorgt, um es mit dem Musiland 01 USD zu vergleichen. Angeschlossen und Treiber installiert ein wenig gehört und gedacht.... hhmmmm....hört sich etwas blutleerer an als sonst,
die gezupften Funky Guitars haben zu wenig Dynamik und sind schlechter ortbar, die Stimme macht nicht so an. Dann umgestöpselt auf den Musiland und siehe da, mehr Blut, mehr Dynamik, bessere Differenzierung der Instrumente und Stimmen,
einfach mehr Muskialität und Mitwippeffekt und das aus einer chinesischen 50 Euro-Box ;-)). Bei mir bleibt eindeutig der Musiland am USB Ausgang. Das Hiface ist - ich glaube auch objetktiv gesehen - eine hörbare Verschlechterung. Dazu sei allerdings gesagt, dass der V-Dac direkt über USB angeschlossen klanglich extrem abfällt, auch gegenüber dem Hiface. Vielleicht werde ich die nächsten Tage noch den rme adi-2 sowie den Musical Fidelity M1 im Vergleich zum V-Dac antreten lassen.


[Beitrag von woopee am 28. Dez 2010, 12:56 bearbeitet]
pinoccio
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 28. Dez 2010, 13:01
Hi

Da du hier "objektiv" postulierst, dein Hörtest taugt mE nicht dafür. Auch wenn dich der Satz oder die Fragen vlt. ärgern, aber wurde wenigstens mal auf gleiche Pegel geachtet? Waren alle Klangverbieger aus dem Signalweg? Von Verblindung ganz zu schweigen...

Gruss
Stefan
fujak
Inventar
#30 erstellt: 28. Dez 2010, 13:17
Hallo woopee,

besten Dank für Deinen Hörvergleich. Deinen Klangeindruck in tonaler Hinsicht kann ich dahingehend bestätigen, dass der Musiland 01 USD im Bass aufdickt und das Hiface daher im Vergleich tatsächlich blutleer wirken kann. Das Hiface klingt schlanker aber überträgt mehr Details im Bass. Das Hiface hat tonal große Ähnlichkeit mit dem USB-Eingang des RME Fireface UC, welches einen wirklich sehr guten USB-Eingang (ebenfalls bis 192/24) hat. Insofern würde ich Deinen Begriff des "objektiv schlechter" mit einem Fragezeichen versehen.
Wenn Du mit dem Hiface eine Weile hörst, kann es durchaus sein, dass Dir dann der Musiland 01 USD im Bass zu kräftig (und vor allem zu unsauber) klingt. Ich persönlich könnte nicht auf Dauer mit einem Musiland-Konverter hören.

Einen sehr guten Vergleich gibt es übrigens auch hier: http://www.head-fi.o...-x-vs-m2tech-hiface.

Grüße
Fujak
woopee
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 28. Dez 2010, 13:34

pinoccio schrieb:
Hi

Da du hier "objektiv" postulierst, dein Hörtest taugt mE nicht dafür. Auch wenn dich der Satz oder die Fragen vlt. ärgern, aber wurde wenigstens mal auf gleiche Pegel geachtet? Waren alle Klangverbieger aus dem Signalweg? Von Verblindung ganz zu schweigen...

Gruss
Stefan


Hallo Stefan,

ja ich weiß, "objektiv" ist ein gefährliches Wort ;-)

Damit meinte ich nur, dass der Unterschied so deutlich hörbar war, dass das nach meiner Einschätzung auch andere geübte Ohren herausgehört und ähnlich bewertet hätten.

Der Pegel war übrigens abgeglichen, und gehört wurde "sehend".

Vielleich noch ein Statement zu meiner Sichtweise in Bezug auf Abhören von Musik.

Jeder hat andere Prioritäten. Eine Fraktion fühlt sich pudelwohl, wenn messtechisch alles nachweisbar im Lot ist,
und man Instrumente und stimmen zählen kann. Die anderen lassen sich von der Musik gerne anmachen und wollen eine "emotionale" Musikwiedergabe, ohne dabei auf ein gewisses Maß an Authentizität, eine gute Auflösung, Räumlichkeit etc. verzichten zu wollen.
Zu der letztgenannten Gruppe von Hörern zähle ich mich.
Und ich bin der Meinung schon genug gehört zu haben, um Gutes von Schlechtem unterscheiden zu können.

Eine interessante Entwicklung ist für mich die steigende Beliebtheit von Röhrenverstärkern. Eine aus heutiger Sicht veraltete Technologie, die auch messtechnisch gegen moderne Transistortechnologie eher schlecht abschneidet. Dennoch hat die eine oder andere Konfiguration solch einen Charme, dass man schwer wiederstehen kann, weil es sich einfach "geil" anhört und man Gänsehaut bekommt. Und genau das ist für mich der Spaß und die Faszination beim Musikhören.

Davon abgesehen ist heute der Großteil aller kommerziellen Aufnahmen qualitativ eher "schlecht" bis "grottenschlecht", gemessen an dem was machbar wäre. Und wenn ich mir die dann über hochanalytische, vermeindlich neutrale und blutleere Ketten antun würde, würde mir persönlich der Spaß abhanden kommen.

Aber das nur so am Rande ;-)

Gruß
Jens
woopee
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 28. Dez 2010, 13:44

fujak schrieb:
Hallo woopee,

besten Dank für Deinen Hörvergleich. Deinen Klangeindruck in tonaler Hinsicht kann ich dahingehend bestätigen, dass der Musiland 01 USD im Bass aufdickt und das Hiface daher im Vergleich tatsächlich blutleer wirken kann. Das Hiface klingt schlanker aber überträgt mehr Details im Bass. Das Hiface hat tonal große Ähnlichkeit mit dem USB-Eingang des RME Fireface UC, welches einen wirklich sehr guten USB-Eingang (ebenfalls bis 192/24) hat. Insofern würde ich Deinen Begriff des "objektiv schlechter" mit einem Fragezeichen versehen.
Wenn Du mit dem Hiface eine Weile hörst, kann es durchaus sein, dass Dir dann der Musiland 01 USD im Bass zu kräftig (und vor allem zu unsauber) klingt. Ich persönlich könnte nicht auf Dauer mit einem Musiland-Konverter hören.

Einen sehr guten Vergleich gibt es übrigens auch hier: http://www.head-fi.o...-x-vs-m2tech-hiface.

Grüße
Fujak



Hallo Fujak,

ja der Musiland kommt im Bass etwas punchiger bzw. druckvoller, aber - zumindest bei meiner Konfiguration - nicht unkontrollierter und undifferenzierter.

Davon abgesehen, ist auch der Mittel-Hochtonbereich dynamischer, einzelne Instrumente kommen klarer und differenzierter.


Ich würde hier mal wieder das Wort "musikalischer" strapazieren. Meine Meinung.

Hiermit streiche ich also das Wort "objektiv"!

Ich habe übrigens mit Win7-Treiber und Kernel Streaming über Foobar gehört.

Ach ja, im Hinblick auf den Hinweis Erfahrungsbericht im "head-fi" Forum....ist interessant, allerdings habe ich auch einen anderen Thread gelesen, wo ein User genau meinen Eindruck bestätigt.

Insofern bleibt es wohl doch sehr subjektiv und nicht zuletzt von DAC, Amp, LS, Raumakustik und der präferierten Musikrichtung abhängig, was besser gefällt.

Wäre ja auch schlimm wenn nicht, dann hätten wir in einer Preisklasse alle den gleichen Verstärker, die gleichen Lautsprecher etc. ;-)

Gruß
Jens

EDIT: Ich höre hier jetzt schon ne ganze Zeit im Wechsel mit unterschiedlichen Pegeln und Musikrichtungen und mein erster Eindruck bestätigt sich immer mehr, der Musiland hört sich hier über den gesamten Frequenzbereich besser bzw. sogar "klarer" und dynamischer an.


[Beitrag von woopee am 28. Dez 2010, 14:29 bearbeitet]
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