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Klinke oder Chinch?

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Torst3n
Neuling
#1 erstellt: 25. Mai 2011, 14:53
Hallo,

ich habe Folgendes Problem: Möchte für meinen PC ne neue Soundkarte Kaufen. Ich habe 2 Karten zur Auswahl. Die erste hat Chinch Ausgänge, die zweite 6,5mm Klinke Ausgänge. Verbunden werden soll das ganze dann mit nem Verstärker mit Chinch Eingängen. Von der Qualität her gefällt mir die Karte mit den Klinken Ausgängen besser.

Jetzt zur Frage: Welcher Ausgang bietet mir die bessere Signalqualität? Der Klinkenstecker wird sich wahrscheinlich eher mal verdrehen als der Chinch Stecker. Hört man das dann?

Grüße,

Torsten
NuTSkuL
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 25. Mai 2011, 15:29
jetzt bin ich zwar kein profi, aber meines wissens sollte es da keine großen soundunterschiede geben.
und das verdrehen kann ich nich ganz nachvollziehen. wenn du den desktop rechner hast, dann steht der doch nur da und da wird sich nix verdrehen oder so.

prinzipiell würd ich sagen, nimm einfach die, die sich besser anhört! um dir aber onkret zu helfen wär es ratsam, dass du mal die beiden modelle genauer bezeichnest und v.a. was du für ne hifi anlage hast (ob sich in diesem preissegment überhaupt ne teure soka lohnt).

ne alternative (zu der ich jetzt auch greigen werde) ist noch ein externen D-A wandler. gibts schon gute teile für 150€.
Torst3n
Neuling
#3 erstellt: 25. Mai 2011, 15:39
Zur Auswahl stehen die Reloop Play oder die Native Instruments Audio 2. Das ganze geht dann an nen Mixer der an nem Phonic Max 850 hängt. Das Ganze kann sich halt meiner Meinungs nach sschon verdrehen wenn man drannkommt. Würde das an die Anlage weitergegeben werden? Also würde man an "Drehgeräusch" hören?


[Beitrag von Torst3n am 25. Mai 2011, 15:42 bearbeitet]
NuTSkuL
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 25. Mai 2011, 17:02
also bei meiner alten mini hifi-anlage, die ich auch per klinke->chinch angeschlossen hatte, konnte man teilweise ein knistern hören,w enn man dran gekommen ist. allerdings muss ich dazu sagen,d ass es sich dabei um ne 25€ soundkarte gehandelt hat und ich in der realität nie an den stecker gekommen bin. wie auch?
rstorch
Inventar
#5 erstellt: 25. Mai 2011, 22:28
Ein guter cinch Stecker ist besser als Klinke. Besserer Kontakt, größere Kontaktfläche

Klinke kann auch irgendwann mal ausleihern.

Wenn die Ausgänge symmetrisch sind, geht das natürlich nur über Klinke oder XLR.
cr
Moderator
#6 erstellt: 27. Mai 2011, 01:58
Unsymm. 6.3-Klinke wäre wohl eine Rarität. Wird also vermutlich symmetrisch sein.
Habe auch etliche Geräte mit 6.3-Klinke, Kontaktprobleme gibts da keine.
georgy
Inventar
#7 erstellt: 27. Mai 2011, 02:22

cr schrieb:
Unsymm. 6.3-Klinke wäre wohl eine Rarität. Wird also vermutlich symmetrisch sein.


Ich kenne das nur umgekehrt.
cr
Moderator
#8 erstellt: 27. Mai 2011, 03:23
Kein Kopfhöreranschluss und keine Klinke 3.5"!

Klinke 6.3 ist praktisch immer sym. (außer Kopfhörer)
Das ganze preiswerte semiprof. Zeugs hat praktisch immer Klinke-6.3-sym., bestenfalls parallel auch noch XLR, zB etliche Verstärker wie Phonic etc, der Millennium KHV, um nur ein paar zu nennen.
Aber bei den Specs der Soundkarte wird man das ja wohl finden könnnen...
rstorch
Inventar
#9 erstellt: 28. Mai 2011, 15:38
Es gibt 6,3 mm Klinken mit Spitze, Ring und Schaft und es gibt Klinken ohne Schaft.

Werden die mit Ring für Stereosignale genommen, ist das unsymmetrisch.
Werden dir mit Ring für Einzelsignale genommen und + und - auf Spitze und Ring augelegt, ist das symmetrisch.

Man spricht halt bei den Klinken mit Ring auch von symmetrischen Klinken, auch wenn die bei Stereisignalen oder als Insertklinken in ein Mischpult unsymmetrische Verbindungen schaffen

Klinken ohne Ring oder unsymmetrische Klinken werden für Bass, Gitarre oder an billigen Mischpultausgängen oder Soundkarten benutzt.
cr
Moderator
#10 erstellt: 28. Mai 2011, 23:17
Der Phonic-Verstärker hat jedenfalls Klinke symmetrisch als Eingang (weiß ich, weil ich selber einen herumstehen habe).

Was die Soundkarte betrifft, wird man leider auch aus der Beschreibung bei Thomann nicht schlauer: dass ein Monoklinke-RCA-Kabel beiliegt, sagt auch nichts, denn das kann auch dazu dienen, die symmetrische Verbindung auf Cinch zu adaptieren.

Aber ein Userkommentar hat das Problem gelöst:
"Die Ausgänge sind zwar unsymmetrisch, das ist im DJ-Segment aber leider häufig so üblich und stellt bei kurzen Kabelstrecken auch kein wirkliches Problem dar. Zwei Adapterkabel von großer Klinke auf 2x Cinch sind dabei!"

Was Klinke generell betrifft: Ich habe bisher durch Drehen keine Störgeräusche gehabt. Probleme habe ich immer nur mit den Kabelklinkenbuchsen bei Verlängerungen, aber nie bei den Gehäusebuchsen. Die greifen meist relativ straff.

Positiv an diesem Audio-Interface ist zumindest die hohe Ausgangsspannung (mit USB sind rund 1,5 Veff möglich, was ok ist).
Was mir allerdings weniger gefällt, ist, dass die Line-Ausgänge zugleich die KH-Ausgänge sind (daher wohl auch die 6.3-Stereobuchsen). Sorgen würde ich mir daher weniger wegen der Buchsen, sondern wegen des Drehrädchens machens. Das ist Fehlerquelle No.1 (Potikratzen).
rstorch
Inventar
#11 erstellt: 29. Mai 2011, 14:41
Ich habe Klinkenstecker komplett aus meinem Studio verbannt. Nach ein paar Jahren gab es immer Kontaktprobleme. Für mich ist das semiprofessioneller Schrott.

Für kurze Verbindungen ist unsymmetrisch kein Nachteil. Im Gegenteil kann es klanglich vorteilhaft sein, denn man braucht weniger Elektronik im Signalweg.
Es gibt viele professionelle High End Geräte im Masteringbereich mit unsymmetrischen Ein und/ oder Ausgängen.
Natürlich auf XLR und nicht dem Klinkenkram.
Accuphase_Lover
Inventar
#12 erstellt: 29. Mai 2011, 22:07

rstorch schrieb:
Ich habe Klinkenstecker komplett aus meinem Studio verbannt. Nach ein paar Jahren gab es immer Kontaktprobleme. Für mich ist das semiprofessioneller Schrott.


So geht es mir mit dem Cinch-Schrott !

Aufgrund unterschiedlicher Massekranzdurchmesser von Stecker und Buchse, sitzt das Zeug mal richtig, mal locker, mal zu fest. Gerade Letzteres ist bei vielen nebeneinanderliegenden Anschlüssen ein ziemliches Ärgernis !

Ich gebe TRS-Verbindungen allemal den Vorrang vor Cinch-Mist. Tritt tatsächlich mal ein Kontaktproblem auf, dreht man einmal am Stecker und fertig.

Du hast allerdings recht, daß XLR-Verbindungen das Beste sind.
Wenn schon Cinch-Kabel selbst konfektionieren, dann mit den Cinchsteckern von Neutrik !
chilman
Inventar
#13 erstellt: 31. Mai 2011, 15:48
Für den Klang, also der Fragestellung des Threaderstellers ist die Verbingunsgart wohl vollkommen egal, sprich: Ich würde die besser klingende Karte nehmen.

Zur grundsätzlichen Diskussion:
Ich würde Klinken (also die 6,3er Variante, die 3,5mm sind nervig..) immer Cinch-Verbindungen vorziehen.
Zum Einen, weil ersteres System wesentlich robuster ist; wenn man auf nen Klinkenstecker tritt passiert im Allgemeinen nichts, ein Cinchstecker wird oft unbrauchbar.
Und zum Anderen, weil wenn wirklich eine Klinkenbuchse ausgeleiert sein sollte, kann man zur Not auch das Gerät aufschrauben und die Kontaktfedern vorsichtig nachbiegen, das geht mit Cinchbuchsen, aber auch mit XLR-Buchsen nicht, auch wenn XLR prinzipiell nochmal überlegen ist (vor allem weil es keinen Kurzschluss produziert beim verbinden.).
Ein weiterer (bedingter) Vorteil ist für mich, dass man auch mal rumexperimentieren kann und verschiedensten Kram miteinander verbinden kann mit Klinksteckern, vorrausgesetzt man passt mit dem Pegal auf, kann man natürlich auch als Nachteil sehen;)

Ich hatte zb. einmal den Fall, dass sich ein Billig-Klinkenstecker im Bass-Amp aufgelöst hat und steckengeblieben ist und das noch kurz vor einem Gig, also konnte ich schnell die Kiste aufschrauben und die Reste rauspopeln, hat danach wieder funktioniert
Seitdem benutz ich auch nur noch Neutrik oder Amphenol-Stecker.
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