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Max. Spannung bei 'Line in'-Eingang?

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»ami8
Neuling
#1 erstellt: 21. Okt 2004, 19:43
Liebe Leute hier,

ich werde die 16bit-Soundkarte meines alten 133Mhz-Notebooks als Oszilloskop im Kfz-Bereich verwenden. Dazu möchte ich die Schutzschaltung von http://xoscope.sourceforge.net/hardware/hardware.html bauen. Der Schaltplan sagt, dass |V_out| der Schutzschaltung <12V wäre!

Meine Frage:
Sind 12V nicht zu viel für den "Line in"-Eingang?
Kennt jemand einen Link wo diese wahrscheinlich standardisierte Größe steht?


Wenn jemand schon so lieb ist, die Schaltung zu checken, habe ich eine Frage zu den "-12V". Die habe ich am Notebook wohl nicht zur Verfügung. Lt meinem Elektronik-Bauteile-Verkäufer könnte man das weglassen...
Eure Meinung?

Sorry, wenn meine Frage(n) nicht klassisch HiFi-bezogen ist. Aber ich denke hier sind die ExpertInnen am ehesten zu finden die wissen wie die Spezifikationen der Eingänge sind, auch wenn es sich um einen verpönten 'Line In' handelt.

Vielen Dank!
»Horst
ths
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 21. Okt 2004, 20:59
Hi,
12V sind mit Sicherheit zuviel für den Line-in. Ob was kaputtgehen kann, hängt von der Eingangsschaltung ab. Keine Ahnung wie hoch der Normwert für Line-in ist. Wenn ich raten müsste: so um die 1Veff. Goooogle mal! Die Info in der Schaltung soll wohl nur darauf hinweisen, dass die Ausgangsspannung nicht größer als 12V Spitze werden kann.

Die -12V braucht man natürlich zwingend. Die liegen ja nicht nur an D3, sondern auch am IC1. Ist im Schaltplan nicht mit eingezeichnet.

Du weisst aber, dass Du mit dem Teil keine Gleichspannungen und sehr niederfrequente Wechselspannungen messen kannst, oder?

Gruß

Thomas Schindler
»ami8
Neuling
#3 erstellt: 22. Okt 2004, 11:42
Hallo Thomas,
danke für deine Antwort! Bin leider kein Elektroniker --> noch ein paar (Rück-)Fragen:

@|Vmax|<12V in "Line in":
Über deine angesprochene Google-Suche kam ich zu diesem Forum. Habe auch noch etliche andere ausgespuckte Links verfolgt, aber nichts Passendes gefunden. Dann (erfolglos) hier in den alten Postings gestöbert, mich vom z.T. sehr hohen Niveau erschlagen lassen und dann selbst gefragt.
Vielleicht kann mir jemand anders die Normspannung sagen.

@-12V in Schaltung:
Kannst du mir bitte sagen wo die -12V am IC1 anliegen? Beim "-"-Pol, d.h. es ist eine Verbindung zur (mir im Notebook noch unbekannten -12V-Quelle notwendig?

@Frequenz der Soundkarte:
Ich möchte Signale der Einspritzdüsen und Zündung abtasten. Brauche ich da dann eine minimale Drehzahl von 20[Hz]*60[Hz/min]=1200U/min? Wenn 20Hz die untere Grenze einer Soundkarte sind?

lg
»Horst
ths
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 22. Okt 2004, 13:06
Hallo!


@|Vmax|<12V in "Line in":
Über deine angesprochene Google-Suche kam ich zu diesem Forum. Habe auch noch etliche andere ausgespuckte Links verfolgt, aber nichts Passendes gefunden. Dann (erfolglos) hier in den alten Postings gestöbert, mich vom z.T. sehr hohen Niveau erschlagen lassen und dann selbst gefragt.
Vielleicht kann mir jemand anders die Normspannung sagen.


Gehe einfach von den schon genannten 1V aus, das ist zumindest die richtige Größenordnung und da geht auch noch nichts kaputt. Wenn es zu viel war, übersteuert der Eingangsverstärker, das siehst Du im Oszillogramm. Sorgen würde ich mir erst bei über 3V Spitze machen. Selbst wenn in irgendeiner Norm eine konkrete Spannung für 0dB drinnsteht, wer sagt denn, dass das Notebook sich exakt daran hält? Studionorm ist übrigens 0dB=0,775Veff könnte beim Line-in ähnlich sein.


@-12V in Schaltung:
Kannst du mir bitte sagen wo die -12V am IC1 anliegen? Beim "-"-Pol, d.h. es ist eine Verbindung zur (mir im Notebook noch unbekannten -12V-Quelle notwendig?


Schau Dir die Leiterplatte an und verfolge die -12V-Leitung! Und nochmals: Ja, Du brauchst die -12V oder eine andere Schaltung!


@Frequenz der Soundkarte:
Ich möchte Signale der Einspritzdüsen und Zündung abtasten. Brauche ich da dann eine minimale Drehzahl von 20[Hz]*60[Hz/min]=1200U/min? Wenn 20Hz die untere Grenze einer Soundkarte sind?


[Hz]*[Hz/min] ist aber nicht [U/min]!?

Wenn ich Dich richtig verstanden habe:

20 Hz = 20 1/s = 20*60 1/min = 1200 1/min

Beim Viertakter sicher nochmals *2 = 2400 1/min!

Sieht also nicht gut aus!

Sicher gehts noch etwas weiter runter, aber das hat dann nichts mehr mit "messen" zu tun.

Was geben denn die Erfinder des "Soundkarten-Oszilloskops" an?

Gruß

Thomas Schindler
»ami8
Neuling
#5 erstellt: 23. Okt 2004, 23:29
Hallo Thomas,

@Vmax in Line-In:
Habe 'weitergeforscht'. Im Artikel http://www.elektor.de/miniproj/download/020189de.pdf (~200kB) habe ich lesen können dass die max. Eingangsspannung 1 bis 1,5V wäre. Die obere praktische Grenze kann man so wie du sagst durch Verzerren erkennen.
Technisch hängt der höchstmögliche Spannung von der Betriebsspannung der Soundkarte (immer 5V?) ab.
Lt. diesem Artikel gibt es gar keine Norm für Audiogeräte (Kasettendeck, CD/DVD-Player, Tuner...) und kann 0,2 bis 2V betragen.

@-12V in Schaltung:
Danke, dass ich die Schaltung auch auf der Leiterplatte verfolgen könnte bin ich *natürlich* nicht gekommen. Der IC hat ja noch mehr Anschlüsse!
Habe auch was die div. Stecker und Buchsen rund um's Notebook betrifft weitergeforscht. Leider liegen da nirgends -12V an. Vielleicht an dem 240-Pin Stecker für eine/die Desk Station.

@"andere" Schaltung:
Wenn das mit den -12V so schwierig ist, werde ich den Verstärkerteil eben weglassen (muß ich eben mit Mixer bzw Software tricksen).
Sind die -12V auch zwingend für die "150V Input Protection" (d3, D3) notwendig? Der Hochspannungsschutz ist mir schon sehr wichtig!

@Frequenz der Soundkarte:
Ja, meine Einheitenrechnung war nicht exakt, habe Zwischenschritte einfach ausgelassen. Mein 4Takter 2Zylinder (Citroën 2CV) arbeitet mit Wasted spark, d.h alle 360° kommt ein Zünd-Bild, das sich aber nur alle 720° von der Form und Größe wiederholt, Einspritzsignal kommt alle 360° oder 180°.
Die 20Hz nahm ich als Untergrenze, da ich las dass Soundkarten im Bereich 20 bis 20kHz arbeiten, detto in der Hilfe von Winoszi.
Ich wundere mich eh dass das ein Problem sein soll, denn mit der Abtastrate von 44kHz habe ich mit einer sehr primitiven, suboptimalen Schutzschaltung und Goldwave hübsche Bilder von Zündsignalen (Leerlauf bis über Nenndrehzahl) bekommen. Nur ist es lästig mit dem Soundeditor Signale aufzunehmen und dann den File abspielen.


Danke für deine Geduld!
»Horst
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