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200Hz Hochpass am Soundkartenausgang - was tun?

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Amperlite
Inventar
#1 erstellt: 14. Apr 2013, 19:30
Hallo!

Ich möchte einen alten Laptop für eine Audioanwendung "wiederbeleben".
Es ist ein VIA Vinyl AC'97 Onboard-Chip verbaut, der laut Messung leider einen hoch angesetzten Hochpass integriert hat (gelbe Linie):

Hochpass

Da dieser auch am Line-Out aktiv ist , kann ich den Laptop für diese Anwendung fast vergessen. Ich habe noch ein Audiointerface hier (Vergleichsmessung in grün), aber dieses soll aus Mobilitätsgründen eigentlich nicht mitgeschleppt werden.

Nun zur Frage:
Ist anzunehmen, dass dieser Hochpass "fest verkabelt" ist oder wird dies in Software gelöst sein? Es gibt ein unglaublich hässliches Interface zum Treiber der Soundkarte, bei dem man allerdings nur Blödsinn ("3D Tiefe") einstellen kann. Dort steht alles auf Null.

Gibt es Möglichkeiten, dieses Verhalten zum umgehen, falls es im Treiber so konfiguriert ist? Kann man die Karte mit alternativen Treibern anders ansprechen?


[Beitrag von Amperlite am 14. Apr 2013, 20:03 bearbeitet]
DasOrti
Stammgast
#2 erstellt: 14. Apr 2013, 20:10
Wenn es sich bei der Audioanwendung um einen Player/Sampler o.ä. handelt könnte man
per integrierten EQ auf kosten des Maximalpegels Entzerren.
Habe aber sowas noch nie gesehen....auch der Sinn entzieht sich meiner Kenntnis.
Welches OS wird benutzt ? Win7 zB. lässt zwischen Small & Large Speakers umschalten (ohne einstellbare TF).

Ansonsten Treiber mal neu Installiert ?
Amperlite
Inventar
#3 erstellt: 14. Apr 2013, 20:13
Neuester Treiber ist drauf. OS ist ein Windows XP, optional könnte ich noch auf ein Win7 updaten, das geht von der Leistung gerade noch.
Amperlite
Inventar
#4 erstellt: 16. Apr 2013, 08:29
Hab nun mal ein Win7 drauf geworfen und dort in der Systemsteuerung den Ausgang auf "Vollbereichslautsprecher" umgestellt.
Bringt leider überhaupt nichts.
Ich habe zusätzlich eine RMAA-Messung gemacht und festgestellt, dass die Verzerrungen (THD+N) bereits bei geringem Pegel bei mehreren Prozent liegen.

So langsam wird mir klar, warum VIA diesen Onboard-Chip "AC97 Vinyl" nennt. Ein so grottenschlechtes Ergebnis muss doch Absicht sein... :cut

Edit:

Schnauze voll!
Vielleicht hole ich mir ein billiges Behringer Audiointerface. Dieses hat für den Preis hervorragende Werte und es ist kein Weltuntergang, wenn es bei einer Messung versehentlich beschädigt werden sollte.


[Beitrag von Amperlite am 16. Apr 2013, 10:08 bearbeitet]
DasOrti
Stammgast
#5 erstellt: 16. Apr 2013, 13:29
Win7 wäre nicht nötig gewesen, was ich gemeint hatte war, das fallst Win7 vorhanden ist dieses
einen solchen Effekt hervorrufen könnte.
Aber da Win7 auch auf schwächeren Systemen gut läuft ist das ja kein Schiffbruch.
Kann es sein, dass das Aufnahmegerät die Leptop Ausgabe überfordert ?
Fehlender Bass und hohe Verzerrungen würden ja dafür sprechen.
Mein Mp3-Player zB. bringt an meinen KH auch kaum Bass und Verzerrt stark, an der Anlage ist alles normal.
Auch die KH klingen am Amp angeschlossen äusserst Druckvoll.
Klingt es denn an hochohmigen Eingängen genau so wie es auf den Schrieb aussieht ?
Alternativ könnte ein Lautstärkeregler vielleicht helfen, hebt dieser doch auch den Wiederstand.

Google spuckt das hier ausVia Vinyl, wenn es denen wirklich um Hifi geht kann das keine Absicht sein.

Wenn das doch ein Fehler ist, ist es zumindest einfallsreicht diesen Vinyl zu nennen.
Amperlite
Inventar
#6 erstellt: 16. Apr 2013, 14:53
Der Ausgang wurde mit Loop-Kabel an die Soundkarte direkt wieder eingespeist. Der Eingang dürfte einige 10 KΩ haben.
Ebenso wurde am Audiointerface getestet, welches stolze 0,5MΩ Eingangsimpedanz hat.
Insofern schließe ich eine Überlastung aus.
cr
Moderator
#7 erstellt: 19. Apr 2013, 13:33
Etliche Sondkarten haben eine Einstellung für richtige Lautsprecher und Boardlautsprecher, wo die Bässe dann sinnvollerweise gekappt werden.
Gibts das nicht bei dieser Soundkarte?

Bzw. wenn das nicht geht, nimm doch einfach die kleine Behringer USB-Soundkarte um 28 Euro.


[Beitrag von cr am 19. Apr 2013, 13:34 bearbeitet]
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