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Klangverbesserung via DAC Möglich?

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Autor
Beitrag
ingope
Stammgast
#1 erstellt: 02. Feb 2014, 12:33
Hallo Foris

Aktuell sieht meine "HiFi" Kette am PC wie folgt aus:

PC --> Technics SU-VX 600 --> 2 x Nubert 311

Würde es etwas "bringen" wenn ich nun zwischen PC und Technics einen DAC hänge?
Musik ist alles Flac bzw. auch vieles 24 bit.

Das Board im PC ist ein ASUS P8Z77-V LE Plus - Soundchip wäre also ein:


Realtek® ALC889 8-Channel High Definition Audio CODEC
- Supports : Jack-detection, Multi-streaming, Front Panel Jack-retasking
Audio Feature :
- Absolute Pitch 192kHz/ 24-bit True BD Lossless Sound
- Blu-ray audio layer Content Protection
- Optical S/PDIF out port(s) at back panel


Würde hier ein DAC eine Verbesserung bringen oder ist das mehr im Voodoo Bereich angesiedelt?

Und kennt jemanden diese DACs hier, taugen diese was?

http://www.ebay.com/...&hash=item1c33a0adf8

und:

http://www.ebay.com/...&hash=item1c37ccfd07

Vielen Dank für Eure Meinungen.

LG
Ingo
Rentner323
Stammgast
#2 erstellt: 02. Feb 2014, 13:04
Der Klang einer Audio-Kette ist immer nur so gut wie das schwächste Glied!

Und bei dir (nicht abwertend gemeint) ist das definitiv NICHT die Soundkarte.
ingope
Stammgast
#3 erstellt: 02. Feb 2014, 13:19
Ok, gib mir einen Tip...
stoske
Inventar
#4 erstellt: 02. Feb 2014, 13:37
Die Aufgabe eines DAC ist so einfach und unkritisch, dass selbst
der Billigste weit über das Hörvermögen hinaus linear ist. Und selbst
die besten und teuersten DAC machen nichts anderes. Einfluss hat,
und auch das nur bedingt, die Elektronik drumrum, davor, dahinter.
Und das wird in der Regel nicht besser, wenn es mehr wird.
(Just my 2 Cents)

> Der Klang einer Audio-Kette ist immer nur so gut wie das schwächste Glied!

Diese Analogie ist bei HiFi nicht anwendbar, denn sie geht davon aus,
dass jedes Glied identisch ist und den gleichen Anteil hätte. Nichts ist
davon weiter entfernt als die sog. Hifi-Kette. Hier hat sogar der Raum
mit den größten Anteil und der gehört nicht mal zur "Kette".
ingope
Stammgast
#5 erstellt: 02. Feb 2014, 13:44

stoske (Beitrag #4) schrieb:

Und das wird in der Regel nicht besser, wenn es mehr wird.



Ok, verstanden. Also bist du eher der Meinung das ein DAC hier nicht viel bringt?
(Ich weiß es nicht, daher muss ich fragen )

Ich habe nur die Befürchtung, sie mag unbegründet sein, das weiß ich eben nicht, das der Soundchip
im PC die Umwandlung der digitalen Daten in analoge (da Klinke der Ausgang ist) nicht besonders
gut vornimmt. (Aber nochmals: Ich weiß es nicht ) und daher ein DAC es hier besser machen könnte.

Ich bin absolut mit dem Sound nicht unzufrieden, im Gegenteil. Die Nuberts klingen einfach toll am PC.
Im Vergleich zu Logitech Brüllwürfen liegen dazwischen nicht nur Welten sondern eher Galaxien
stoske
Inventar
#6 erstellt: 02. Feb 2014, 13:58
> Also bist du eher der Meinung das ein DAC hier nicht viel bringt?

Genau. Der DAC-Chip selbst auf deiner Soundkarte wird sich von keinem
anderen DAC relevant unterscheiden.
Einen Unterschied kann es aber durchaus geben, wenn nicht nur der DAC,
sondern auch die zugehörige Elektronik aus dem Gehäuse des meist
nicht sonderlich gut geschirmten PCs entfernt und nach aussen verlagert
wird. So gibt es oft den Umstand, dass man den Rechner durch leise
Störgeräusche "arbeiten" hört, sich also der meist hohe Takt des Rechners
auf die meist nicht separat geschirmte Karte in nächstem Umfeld auswirkt.
Das hat aber mit dem DAC selbst auch nichts zu tun.
NDakota79
Stammgast
#7 erstellt: 02. Feb 2014, 14:03
Ein günstiger DAC kann durchaus eine leichte (!) Verbesserung bringen, denn der Klinken bzw. Kopfhörerausgang des PC/Laptop sind meist minderwertig. Zumindest habe ich diese Erfahrung bei meinem Macbook gemacht.
Mit dem DAC selbst hat das, wie schon gesagt wurde, nichts zu tun.
ingope
Stammgast
#8 erstellt: 02. Feb 2014, 14:12

NDakota79 (Beitrag #7) schrieb:
Ein günstiger DAC kann durchaus eine leichte (!) Verbesserung bringen...



Hallo NDakota79,

danke dir. Ja genau deswegen frage ich. Da war die Erklärung von stoske schon sehr einleuchtend und ist auch sehr ok das
es etwas bringen kann wenn man es vom PC trennt.

Hintergrund meiner Frage ist das ich vor X Jahren mal eine externe Philips USB Soundkarte an einen sehr viel
älteren PC angeschlossen habe und mit der USB Soundkarte klang die Musik deutlich "anders". Ich sag mal
ganz bewußt nicht besser.
Sie klang A. lauter (was ja nicht besser ist) und B. wie ich fand detailreicher und "offener"

Gibt es denn hier Erfahrungen mit so einem USB DAC hier?
http://www.ebay.com/...&hash=item1c33a0adf8
von SMSL.
Sind die ok?

Oder muss man gleich zum 3 mal teueren Model greifen?
http://www.ebay.de/i...&hash=item3cdb066084
cr
Moderator
#9 erstellt: 02. Feb 2014, 14:15
Da würde ich aber allenfalls nur eine ext. Soundkarte aus dem semiprof. Bereich nehmen, wo man um 100 Euro schon eine gute Auswahl hat.
USB-Soundkarte hat auch den Vorteil, dass man sie zB nur für einen besimmten Mediaplayer definieren kann, mit dem man Musik hört, der ganze PC-Klimbim wie Windows-Sounds, bleibt dann auf der internen)


[Beitrag von cr am 02. Feb 2014, 14:17 bearbeitet]
NDakota79
Stammgast
#10 erstellt: 02. Feb 2014, 14:15
Der günstige reicht völlig. Es geht ja im Grunde nur darum, dass digital aus dem PC gegangen wird, um Störungen oder schlechte Analogausgänge zu vermeiden.
cr
Moderator
#11 erstellt: 02. Feb 2014, 14:20
Bevor ich 49 Dollar (mit Versand, Zoll wohl 80) zahle, kauf ich lieber was Ordentliches oder gleich was richtig Billiges wie die Behringer UCA beim Thomann um 30 Euro.
ingope
Stammgast
#12 erstellt: 02. Feb 2014, 14:30
Hallo cr,

ja da hast du wohl recht, obwohl besagter Behringer wieder bei 16 bit/44 khz limitiert, den hatte ich auch schon im Auge, zum Thema
ganz billig

Hättest du eine Empfehlung zum Thema externe Soundkarte für das was ich möchte?

Hm?
http://geizhals.de/a...m0uc00-a1043335.html

Edit:
50 dollar = 38 € plus 19% = 45 €.
Versand ist laut Anbieter mit drin, da hatte ich schon mal gefragt.


[Beitrag von ingope am 02. Feb 2014, 14:31 bearbeitet]
Rentner323
Stammgast
#13 erstellt: 02. Feb 2014, 15:06
Dein Thread Title: Klangverbesserung via DAC Möglich?

Bei deinem Setup: Nein!

Ohne jetzt zu pauschalisieren, üblicherweise macht man sich um den DAC erst ab Boxen um 1000 Euro Stückpreis sorgen. Die Lautsprecher sind der größte Einflussfaktor auf die Klangqualität (und wie schon gesagt der Raum).
NDakota79
Stammgast
#14 erstellt: 02. Feb 2014, 15:28
Es geht auch eigentlich nicht primär um die Funktion des DAC, sondern, wie schon gesagt wurde, darum, die mögliche Störquelle PC und die minderwertige 3,5mm analog Klinke zu beseitigen.
Es können Brummschleifen entstehen, die Klinke kann Wackelkontakte und Störgeräusche verursachen, der Massekontakt ist meist miserabel usw.
Daher kann sich ein güngstiger DAC, grade bei diesem Setup, eben doch lohnen. Anders wäre das, wenn z.B. der Verstärker einen Digitaleingang hätte.

Natürlich darf man keine große Klangsteigerung erwarten, man hat halt nur eine zuverlässige, störfreie Verbindung. Mit Kopfhörern habe ich im Vergleich übrigens einen minimalen Unterschied – bei hoher Lautstärke – zwischen dem Kopfhörerausgang meines Macbooks und einem digitalen Weg festgestellt. Der Bass war etwas voller (lauter). Das wird man mit Lautsprechern vermutlich nicht hören aber es gibt diese Unterschiede.
cr
Moderator
#15 erstellt: 02. Feb 2014, 15:57
Die obige Rechnung geht noch nicht ganz auf. Zwar weiß ich nicht, wies in Deutschland ist, aber normalerweise hebt der Zoll auch noch eine Aufwandsentschädigung für die Einhebung der MWST ein.
--------------------------------------------------------------


ESI, Tascam, NuMark, mAudio...
http://www.thomann.de/de/cat.html?gf=usb_audio_interfaces&oa=pra

Hängt davon ab, was du ev. noch haben willst (für künftige Erweiterungen)

zB SPDIF Out, wenn du mal digital in einen AVR oder DAC-(Vor)verstärker willst
Eingang für Aufnahmen
KH-Ausgang
..............
Rentner323
Stammgast
#16 erstellt: 02. Feb 2014, 16:12

Es können Brummschleifen entstehen, die Klinke kann Wackelkontakte und Störgeräusche verursachen, der Massekontakt ist meist miserabel usw.
Daher kann sich ein güngstiger DAC, grade bei diesem Setup, eben doch lohnen.


Da der TE keine dieser Probleme beschrieben hat, gehe ich davon aus, dass er davon auch nicht betroffen ist.


[Beitrag von Rentner323 am 02. Feb 2014, 16:13 bearbeitet]
cr
Moderator
#17 erstellt: 02. Feb 2014, 16:23
Gegen eine Brummschleife nützt sowieso ein USB-Interface nichts. Da braucht man zusätzlich einen Lichtleiter zum DAC (billiges USB-Interface - Lichtleiter - DAC mit opt.SPDIF-Eingang)
Soundwise
Inventar
#18 erstellt: 02. Feb 2014, 16:46
Das wär doch ein Fall für den Stoner DAC.
Kostet nicht viel und ist ein quasi vollwertiger DAC. Aber ob das in Deinem Setup was bringt ?
Ausprobieren, es geht nicht um viel Geld.
NDakota79
Stammgast
#19 erstellt: 02. Feb 2014, 18:32

cr (Beitrag #17) schrieb:
Gegen eine Brummschleife nützt sowieso ein USB-Interface nichts. Da braucht man zusätzlich einen Lichtleiter zum DAC (billiges USB-Interface - Lichtleiter - DAC mit opt.SPDIF-Eingang)


Ja das stimmt, habe übersehen, dass es um einen USB-DAC geht.
ingope
Stammgast
#20 erstellt: 02. Feb 2014, 19:00

cr (Beitrag #15) schrieb:
Die obige Rechnung geht noch nicht ganz auf. Zwar weiß ich nicht, wies in Deutschland ist, aber normalerweise hebt der Zoll auch noch eine Aufwandsentschädigung für die Einhebung der MWST ein.


Nein, bis zu 126 € nicht. Erst darüber wird noch etwas fällig, bzw. kann etwas fällig werden, dessen Name mir gerade nicht einfällt.
Unter diesem Betrag kommen ausschließlich die 19% MwSt dazu. Ich habe dazu ca. 10 Lieferungen pro Woche aus dem
Ausland



cr (Beitrag #15) schrieb:

ESI, Tascam, NuMark, mAudio...
http://www.thomann.de/de/cat.html?gf=usb_audio_interfaces&oa=pra

Hängt davon ab, was du ev. noch haben willst (für künftige Erweiterungen)

zB SPDIF Out, wenn du mal digital in einen AVR oder DAC-(Vor)verstärker willst
Eingang für Aufnahmen
KH-Ausgang
..............


Super, ich danke dir. Das schaue ich mir gleich mal an.

Nein, Brummen o.ä. habe ich nicht. Der Klang ist sehr sauber und gut, keinerlei Störgeräusche o.ä.

Ich möchte es mit einer externen Lösung wie cr sie empfohlen hat zumindestens mal probieren. Ist kein
Unterschied zu hören war es eben Lehrgeld

Stoner DAC - interessant, ich gehe mal Lesen Danke dir.


[Beitrag von ingope am 02. Feb 2014, 19:02 bearbeitet]
cr
Moderator
#21 erstellt: 02. Feb 2014, 21:03
Noch als Anmerkung: Einige Interfaces haben eine recht tiefe Ausgangsspannung, was lästig ist.(meine zB nur 0,4V, was mir aber egal ist, da ich nur den Optoausgang verwende).

Viel mehr als 1V geht eh nicht, wegen der USB-Versorgung, aber das sollten sie auch haben! Ist immer noch um 6dB leiser als ein CD-Player.


Nein, bis zu 126 € nicht. Erst darüber wird noch etwas fällig, bzw. kann etwas fällig werden, dessen Name mir gerade nicht einfällt.


Gut zu wissen (bei mir ist es anders (Schweiz), bis ca 50 Euro gar nix, auch keine MWST, wenn drüber 8% MWST + 15 CHF Nachschaugebühr, je nach Spediteur, bei manchen 50!, da vergehts einem (Post 15).


[Beitrag von cr am 02. Feb 2014, 21:06 bearbeitet]
Werner_B.
Inventar
#22 erstellt: 02. Feb 2014, 22:25

cr (Beitrag #17) schrieb:
Gegen eine Brummschleife nützt sowieso ein USB-Interface nichts.

Doch, genau dann, wenn der DAC eine galvanische Isolierung am USB-Anschluss hat: Peachtree DacIT, Violectric DAC V800, Grace Design m903; die aktuellen Cambridge DACs haben einen Ground-Lift-Schalter auf der Rückseite ... allerdings alle ein klein wenig teurer als das, was hier bisher in Betracht gezogen wurde

Es gibt auch USB-Isolatoren, die das leisten (allerdings nur bis 24/96, verwenden alle den gleichen Chip, der eben nicht schneller kann).

Gruss, Werner B.
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