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DAC and MacbookPro? Frage zum setup und Kaufempfehlung bitte

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Autor
Beitrag
dirkdigglerroyal
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 19. Jan 2015, 11:05
Hi!

Ich habe ein MacBook Pro und betreibe daran ein Paar Genelec 8030A
(aktive Studio Monitore, über XLR auf Cinch auf Klinke, rein in den Kopfhörereingang des MBP).
Ich habe des öfteren gelesen, dass der DAC des MBP nicht wirklich gut ist und man mit einem externen DAC unter Umständen einiges an Auflösung, Räumlichkeit und Dynamik dazu gewinnen könnte.

Nun meine Fragen:

1. Stimmt es, dass eine externer DAC den Klang des Systems verbessert?
2. Kann ich mit einem externen DAC immer noch die Lautstärke über das MBP steuern?
3. Könnt ihr einen DAC empfehlen, kompakt und evtl. sogar mit XLR output? (Fangen wir mal mit einem Budget bis 300 Euro an)

Bonusfrage:
4. Kann ich einen DAC an mein Airport Express anschließen und die Lautstärke über die verwendete Audioquelle (iPhone oder MBP) steuern? Mein APE liegt im Moment in der Ecke, weil es im Vergleich zum MBP wirklich hörbar schlechter klingt und außerdem alle paar Minuten der Sound aussetzt.

Vielen Dank für eure Einschätzung,
D


[Beitrag von dirkdigglerroyal am 19. Jan 2015, 11:06 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#2 erstellt: 19. Jan 2015, 16:21

dirkdigglerroyal (Beitrag #1) schrieb:
Ich habe des öfteren gelesen, dass der DAC des MBP nicht wirklich gut ist und man mit einem externen DAC unter Umständen einiges an Auflösung, Räumlichkeit und Dynamik dazu gewinnen könnte.

Hört sich mal wieder nach dem üblichen Quatsch an, der so ins Internet getippt wird.

Wenn ich mir ein paar Messungen ansehe, dann ist das MacBook zwar nicht perfekt, aber so gut, dass man es als "akustisch transparent" bezeichnen kann. Anders gesagt: Die Fehler sind so klein, dass sie praktisch nicht hörbar sind.
http://archimago.blo...io-survey-apple.html
Mal eben im "Vorbeigehen" starke Verbesserungen wahrnehmen? Das gehört wohl ins Reich der Mythen und Märchen. Lass dich von den Wahrnehmungstäuschungen anderen Forenteilnehmer nicht zu sehr verunsichern, sonst macht das Musikhören keinen Spaß mehr.

Du hast deinen Hörraum noch nicht akustisch optimiert? Dann steck das Geld dort hinein. Dort bekommst du eine faktische Verbesserung, deren tausendfach (nicht übertrieben!) über dem von anderer Hardware liegt.


Ausnahme:
Wenn du Störungen im Signal hast. Sei es durch externe Brummschleifen oder Störungen aus dem Computer selbst.
Aber das ist einfach zu prüfen:
Wenn keine Musik spielt (oder extrem leise) hörst du kein Brummen/Knistern?
Wenn du den PC belastest, hörst du auch keine Störgeräusche?
Dann ist alles in Ordnung.
dirkdigglerroyal
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 19. Jan 2015, 16:33
Hi, Danke für die ernüchternde Antwort.
Störgeräusche höre ich nicht, insofern is alles gut.
Ich frage deshalb, weil ich mir vor kurzem ein Airport Express gekauft habe, um meine Musik ein wenig komfortabler zu steuern (über Airplay).
Und dort habe ich einen deutlichen Qualitätsverlust wahrgenommen. Die Musik blieb kleben, war deutlich flacher, weniger details hörbar.
Sogar so weit, dass meine Freundin bemerkt hatte, dass die "irgendwie anders" klingen.
Im A/B Vergleich dann ganz deutlich.
Deshalb dachte ich dass, was nach unten möglich ist, auch nach oben möglich sein sollte.

Irgendeine Berechtigung oder Vorteil müssen externe DAC doch haben? Oder warum sollte sonst jemand hunderte, ja tausende Euros dafür hinlegen?


[Beitrag von dirkdigglerroyal am 19. Jan 2015, 16:35 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#4 erstellt: 19. Jan 2015, 16:43

dirkdigglerroyal (Beitrag #3) schrieb:
Ich frage deshalb, weil ich mir vor kurzem ein Airport Express gekauft habe, um meine Musik ein wenig komfortabler zu steuern (über Airplay).
Und dort habe ich einen deutlichen Qualitätsverlust wahrgenommen. Die Musik blieb kleben, war deutlich flacher, weniger details hörbar.
Sogar so weit, dass meine Freundin bemerkt hatte, dass die "irgendwie anders" klingen.
Im A/B Vergleich dann ganz deutlich.
Deshalb dachte ich dass, was nach unten möglich ist, auch nach oben möglich sein sollte.

Ein große Falle ist der Pegel:
Wenn im direkten Vergleich eine Quelle ein bisschen leiser ist, wird das nicht als Pegelunterschied wahrgenommen. Man denkt einfach, es klingt anders. Kaum vorstellbar, wenn man sich das noch nie genauer angeschaut hat und ziemlich tückisch.

Bei Computer-Audio kommt die Falle der Treiber und Programme dazu:
Manche Soundkartentreiber bringen Effektspielereien mit, die alles anders klingen lassen. Man muss schon genau schauen, dass da nichts (versehentlich?) aktiviert ist. Auch im Abspielprogramm kann sich sowas verstecken. Über Airplay abgespielt entfiele das.


dirkdigglerroyal (Beitrag #3) schrieb:
Irgendeine Berechtigung oder Vorteil müssen externe DAC doch haben? Oder warum sollte sonst jemand hunderte, ja tausende Euros dafür hinlegen?

Sicher. Ich habe auch mehrere zuhause. Eine ist für einen uralten Laptop mit wirklich extrem mieser Soundkarte.
Den zweiten, um weitere Anschlüsse (weiterer Digitalausgang und Mikrofon-Eingang) zu erhalten.
Und sei es nur, um einen zentralen Hardware-Lautstärkeregler zu bekommen.

Die mehrere tausend Euro teuren Teile sind (im nichtprofessionellen Bereich) natürlich oft einfach Luxusprodukte ohne weiteren Nutzen. Vergleichbar mit der Rolex.
dirkdigglerroyal
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 19. Jan 2015, 16:53
hmpf, schade, ich dachte, ich leg mal eben 300 Euro aufn Tisch und Level up
Also du meinst so wie's im Moment klingt, so klingt es. Und 'nen TEAC UD 501 (als Beispiel) dazwischen zu hängen mach Null Komma gar keinen Unterschied vom Sound her..?


[Beitrag von dirkdigglerroyal am 19. Jan 2015, 16:53 bearbeitet]
DaleWintry
Stammgast
#6 erstellt: 19. Jan 2015, 16:54
Prüfe doch mal, ob der Klinkenstecker auch richtig sitzt. Manchmal sind Klinkenbuchsen sehr straff ausgeführt, dass man denkt der Stecker sitzt und dabei fehlt noch 1mm.

Servus
dirkdigglerroyal
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 19. Jan 2015, 17:12

DaleWintry (Beitrag #6) schrieb:
Prüfe doch mal, ob der Klinkenstecker auch richtig sitzt. Manchmal sind Klinkenbuchsen sehr straff ausgeführt, dass man denkt der Stecker sitzt und dabei fehlt noch 1mm.


Werd ich bei Gelegenheit mal tun
dirkdigglerroyal
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 19. Jan 2015, 20:32

Ein große Falle ist der Pegel:
Wenn im direkten Vergleich eine Quelle ein bisschen leiser ist, wird das nicht als Pegelunterschied wahrgenommen. Man denkt einfach, es klingt anders. Kaum vorstellbar, wenn man sich das noch nie genauer angeschaut hat und ziemlich tückisch.


Der Pegel ist es übrigens nicht. Gleiche Lautstärke, schlechterer Sound.
golf2
Inventar
#9 erstellt: 20. Jan 2015, 07:58
Dann besorg Dir halt mal ein USB Interface zum testen (z.B. Behringer UCA 222 o.Ä.) , das steckst Du an den USB Port des Mac und den Ausgang Cinch an Deine Genelecs. Der USB Port könnte klanglich was bringen. Momentan gehst Du ja nur analog vom MBP auf die Genelecs so wie ich das verstanden habe. ..
dirkdigglerroyal
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 20. Jan 2015, 11:33
und das taugt was?
golf2
Inventar
#11 erstellt: 20. Jan 2015, 12:30
Der Behringer ist ansonsten nicht schlecht. Da gibts verschiedene Preisklassen - wie immer. Oder z.B. ein Focusrite Scarlett 2i2.
Probieren schadet nichts. Wenn der MPB die Thunderboltschnittstelle hat würde ich in dieser Richtung suchen.


[Beitrag von golf2 am 20. Jan 2015, 12:49 bearbeitet]
dirkdigglerroyal
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 20. Jan 2015, 14:17
Nagut. Ich werd mich ma in nen Hifi laden begeben und mein Zeugs durch diverse DACs drücken, wenn die das machen...
Amperlite
Inventar
#13 erstellt: 20. Jan 2015, 16:05

dirkdigglerroyal (Beitrag #10) schrieb:
und das taugt was?

Naja. Ist halt eine Plastik-Kiste. Aber die Preis-Leistung ist unschlagbar.
Klingt jedenfalls nicht anders, als mein guter CD-Spieler.

Ach und bevor die Hörschnecke wieder aufschreit: Für bestimmte Messungen ist die nicht geeignet. Falls du also präzise Mehrkanal-Messungen machen willst, brauchst du was anderes.

Wenn du irgendwann mal Raumakustik-Messungen machen willst, würde ich auch eher zu was anderem greifen, z.B. eine Tascam US-144MKII.


[Beitrag von Amperlite am 20. Jan 2015, 16:07 bearbeitet]
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