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DAC Sinnvoll

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dele1981
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 03. Mai 2014, 23:47
Hallo zusammen,

eine kleine Frage. Seit kurzem bin ich Besitzer eines neuen Mac Mini´s und habe schon fleißig CD´s im ALAC-Format überspielt. Angeschlossen habe ich den Mac an einen älteren Pioneer A 445 Verstärker über ein 0815-Klinke/Chinch-Kabel für 6 EUR.

Mich würde interessieren, ob man einen nicht nur offensichtlich klanglichen Unterschied hören würde, wenn ich die Musik statt über den Mac wandeln zu lassen und analog an den Verstärker weitzugeben, einen DA-Wandler zum Einsatz kommen zu lassen. Oder z.B. durch einen Verstärker mit eingebauten DAC wie den Onkyo A 9050.

Gehört wird mit einem Beyerd. DT770 und Dali Zensor 1 Lautsprechern.

Vielleicht haben ja schon einige von euch Erfahrungen in diesem Bereich gemacht. Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
gabry
Stammgast
#2 erstellt: 04. Mai 2014, 10:51
Hallo!
Das ist eine Frage an die Goldohren!
Hörst Du Unterschiede bei LS-Kabeln? Wenn Du diese Frage eindeutig mit JA beantworten kannst, lohnt ein Hochwertiger Stand-Alone-DAC, z. B. ein V-DAC II von Musical Fidelity für ca. 250.- €! Oder siehe den Beitrag von Unserem Macdieter:
http://www.hifi-foru...ack=1&sort=lpost&z=1
Und da Post # 18 !! - Zwei Links !!
Gruß Gabriel
Dennis50300
Stammgast
#3 erstellt: 04. Mai 2014, 16:19
Wenn man Kopfhörer zum Hören benutzt zum Hören völliger Murks.

Wenn du allerdings vernünftige Boxen stehen hast und benutzen willst wäre sowas wie meine RX-V663 mit YPAO ein wahrer Segen.
Wenn du am Mac sowas wie WASAPI nutzen kannst macht das dann auch Sinn.

Denn durch das Einmesssystem kannst du dann "richtig" Hören, bei mir hat das ekliges Dröhnen weggemacht und das Rechts mehr Druck kommt als kommen dürfte/sollte.

Pure Direct benutze ich hier nurnoch für Kopfhörer.

Soviel auch zu dem Thema die GLE 470.1 können nicht wirklich unter 30HZ spielen... teure Boxen gut und schön, was die Raummoden die man aber sonst kaum beeinflussen kann so alles versauen können...
So spielt es nun schön neutral und ja die GLE 470.1 können sogar 20HZ wiedergeben (Esser Audio General Test Tone Generator beweist es, sonst dürfte ich da ja rein garnix hören)

Fazit:
Mit Boxen dank Einmesssystem würde sowas Sinn machen.
Ist ein schönes Gerät, dein Pioneer allerdings auch und als reiner Kopfhörerverstärker schon völlig ausreichend.
Wäre wohl eher interessant was da für die Umwandlung/Ausgabe am Werkeln ist in deiner Kette, also vor deinem Pioneer.

Solange das was da analog ausgibt taugt gibt es keinen Grund da was anzuschaffen, es sei denn da ist sowas wie Realtek HD am Start, die sind analog nämlich der letzte Rotz, deswegen geht ich ja auch über Lichtwellenleiter (SPDIF optical)

Das hat auch nix mit Goldohren zu tun, wenn der analoge ausgang Mist ist zum Pioneer, dann wird man das sogar sehr deutlich hören.

Gruss Dennis50300


[Beitrag von Dennis50300 am 04. Mai 2014, 16:22 bearbeitet]
dele1981
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 05. Mai 2014, 12:39
Vielen Dank für Eure Antworten. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob ich die richtigen Schlüsse daraus ziehen kann.... Einen neuen Verstärker wollte ich mir nicht direkt kaufen. Der Onkyo sollte nur als Beispiel dienen.

Möglicher Weise hatte ich meine Frage auch etwas unverständlich formuliert.

Ich möchte nur wissen, ob der Klang durch den Einsatz eines "normalen" DA-Wandlers, ob als Stand-alone oder im Verstärker integriert, wirklich besser wird. Quasi ein direkter Vergleich des Mac-Mini Wandlers mit einem externen. Vielleicht hat das ja jemand zu hause ausprobiert und kann mir sagen, ob er Unterschiede feststellten konnte, die nicht nur minimal waren. Sagen wir mal so, wie DVD und Bluray, dass es einem wie Schuppen von den Augen fällt ;-)

Oder ist der interne Wandler des Mac Mini schon so gut, dass man quasi keine Unterschiede hört?
Dennis50300
Stammgast
#5 erstellt: 05. Mai 2014, 14:08
Das kommt ganz darauf an, was da im Mac werkelt und wie es werkelt.

100% sicher wäre halt wenn du nen Lichtwellenleiter Ausgang hast und sich der DAC erst im AVR/Verstärker vorfindet. (Also dein D/A Wandler)

Das ganze muss dann bitgenau am "windows"-Mixer vorbei, bei dir dann wohl nicht Windows sondern OS X ? (da wird es mit Sicherheit aber auch sowas geben wo du am besten dran vorbei musst)


Gruss Dennis50300


[Beitrag von Dennis50300 am 05. Mai 2014, 14:09 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#6 erstellt: 05. Mai 2014, 19:50

Dennis50300 (Beitrag #3) schrieb:
Solange das was da analog ausgibt taugt gibt es keinen Grund da was anzuschaffen, es sei denn da ist sowas wie Realtek HD am Start, die sind analog nämlich der letzte Rotz, deswegen geht ich ja auch über Lichtwellenleiter (SPDIF optical)

Das hat auch nix mit Goldohren zu tun, wenn der analoge ausgang Mist ist zum Pioneer, dann wird man das sogar sehr deutlich hören.

Das spricht dafür, daß du entweder über die in der Vergangenheit bestehenden Treiberprobleme bei 44,1 kHz oder aber schlicht den im Vergleich zum CD-Player geringeren Ausgangspegel gestolpert bist (bei Auftreten störender Nebengeräusche wäre auch eine Masseschleife eine Möglichkeit, die von der optischen Verbindung brav aufgetrennt wird) - grundsätzlich ist nämlich gegen neuzeitliche Realtek-HDA-Chips bei vernünftiger Implementation klanglich nicht viel zu sagen. Die "klingen" genausowenig wie andere ordentliche D/A-Wandler.

Wenn du mal mistige Wandler hören willst, wäre so ein oller CMedia CMI8738 oder CMI8768/70 genau richtig. Die alten AC97-Realteks waren auch noch nicht so berückend.
Dennis50300
Stammgast
#7 erstellt: 12. Mai 2014, 16:59
@audiophilanthrop:

Jo Rauscherei ist mir sehr wohl nochbekannt von Realtek HD am Onkyo TX-7630

Ob "klingen" so wie ich es meine nun das ist was du meinst, keine Ahnung, die Definitiion von "klingen" im HiFi Bereich ist da ja Marketing vs. real so eine Sache.

Ich würd aber wetten das das Rauschen zumindest einiges übertönen könnte und Massetrennfilter ist ja alles andere als eine vernünftige Übertragung

Und ich würd ma sagen nen Asusbrett das um die 100€ kostet da sollte das Chip"chen" schon vernünftig verbaut worden sein.


Gruss Dennis50300
freak0ut
Stammgast
#8 erstellt: 16. Mai 2014, 09:48
Gab bei tomshardware.com nen ziemlich ausführlichen Test.

http://www.tomshardware.com/reviews/high-end-pc-audio,3733.html

Fazit:Teure DACs klingen anders, nicht besser. Unterschiede hört man nicht raus. Man bekommt natürlich mehr Funktionen und ein schickes Gerät, bezahlt natürlich dafür dementsprechend. Und denen traue ich ehrlich gesagt objektivere Testreihen zu als allen "Fach"magazinen der Hifiwelt


[Beitrag von freak0ut am 16. Mai 2014, 09:50 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#9 erstellt: 17. Mai 2014, 19:24
^ Den kannte ich noch nicht. Das Ergebnis überrascht mich aber nicht wirklich - der wohl hochohmigere Ausgang des Onboardsounds verzieht am HD800 den Frequenzgang etwas, was manchmal hörbar ist, aber das war's dann auch schon. Für impedanzkritische Hörer würde man also ggf. einen externen KHV bemühen müssen. Die Wandler vernünftiger Onboardsoundchips indes "klingen" letztlich genausowenig wie andere vernünftige Exemplare, auch wenn die Unterschiede meßtechnisch noch nachweisbar sind.

Die Schwachstellen der Onboardlösungen sieht man typischerweise eher auf Aufnahmeseite. Selbst wenn der ADC tatsächlich 24 Bit hergibt - viele Chips tun dies derzeit unter Windows nicht, obwohl sie es auf dem Papier können müßten - so können immer noch beim in der Hackordnung noch weiter unten stehenden Mikrofoneingang Überraschungen lauern. Die Eingangsverstärker sind von allenfalls mäßiger Rauscharmut (auch wenn es für typische Elektretkapseln reichen sollte), noch viel mehr Rauschen steuert aber oft die Mikrofon-Spannungsversorgung bei.
woody32
Stammgast
#10 erstellt: 26. Mai 2014, 06:44
wenn schon DAC dann evtl auch mal Richtung Audio-Interface aus dem Studioberich schauen..... Da bekommt man mehr fürs Geld als im HiFi-Bereich....

Habe selber einen EMU Tracker Pre aus der Bucht für 30€ und dazu noch ein TeraDak Netzteil (um die USB-Stromversorgung des Rechners zu umgehen; muss nicht unbedingt sein, diese Verbesserungen waren nur noch Nuancen). Diese Kombi ist an nem CambrigeAudio 740 (dient auch dem Yamaha 2067 als Endstufe) deutlich besser als per HDMI an dem Yamaha 2067. Der Amp + Lautsprecher war/ist in beiden Fällen gleich, nur wird mal im Yamaha gewandelt mal im EMU.....

Und der EMU hat auch noch einen Kopfhörerverstärker.......
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