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Rauscharme, kompakte USB-Soundkarte für InEars

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Beitrag
CharlesDreyfus
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 05. Okt 2016, 14:36
Hallo,

ich habe bei meinem Notebook (Lenovo U410) schon länger das Problem, dass der 3,5mm Klinkenausgang (Onboard-Sound) sporadische Fiep-Geräusche von sich gibt. Es handelt sich dabei um ein kurzzeitges, hochfrequentes Quiken, das in der Tonalge auch schonmal ebenso kurzzeitig oft auf- und absteigt.
Das Problem tritt auch dann auf, wenn das Notebook auf Akku läuft, spricht nicht per Netzteil angebunden ist. Die Treiber sind auf dem aktuellsten Stand. Es macht auch kaum einen Unterschied, ob ich nun den Intel- oder Lenovo-Treiber (in dem Fall "Conexant") nehme.

Was ich bisher herausgefunden habe:
Die Geräusche betreffen nur den Klinkenausgang. Diverse USB-Geräte - von einer Speedlink USB-Soundkarte bis hin zu einem höherwertigeren Kopfhörerverstärker oder Interface - leiden lediglich unter einem Grundrauschen, anderwaltig aber unter keinerlei Fiepen oder Ähnlichem.

Daher suche ich nun nach einer möglichst kompakten, externen Lösung. Gefunden habe ich bisher folgende Kandidaten:

- Ugreen Externe USB Soundkarte Adapter https://www.amazon.d...atibel/dp/B016CU2PEU
- CSL – USB mini Soundkarte extern https://www.amazon.d...atibel/dp/B017NH8M0C
- TerraTec AureonDualUSB https://www.amazon.d...ingang/dp/B000WL23KC
- Creative Sound Blaster Play! 2 https://www.amazon.d...chwarz/dp/B00JFRHLOM
- HiFiMeDIY Sabre Tiny USB- DAC https://www.amazon.d...CM2706/dp/B00CWVDPC0
- Fiio K1 https://www.amazon.d...A4rker/dp/B0189EVGAG
- nexum Aqua https://www.amazon.d...silber/dp/B01I1RSFQO
- M-Audio Micro DAC https://www.amazon.d...andler/dp/B00X67G4Q8
- Audioquest Dragonfly Black https://www.amazon.d...Preamp/dp/B01DP5JHHI

Befeuert werden soll in meinem Fall hauptsächlich ein Paar Inear-Kopfhörer: RHA MA750i.
Von meinen bisherigen Vergleichen mit einem Interface (Audient iD14) und einem KHV (Musical Fidelity V90-HPA) weiss ich, dass diese auch nicht sonderlich von höherwertigen Wandlern profitieren. Die derzeitige Onboard-Lösung vom Notebook klang speziell mit diesen Hörern jeweils nicht wesentlich schlechter. Daher würde ich die Kosten auch gerne so gering wie möglich halten. In diesem Sinne würden der nexum, M-Audio und Audioquest tendenziell also schonmal rausfliegen. Wenn möglich, dann würde ich ganz gerne bei um die 50 Euro bleiben.

Vor kurzem habe ich mir auch schonmal probeweise den Fiio K1 bestellt, da ich auch schon einige recht positive Erfahrungen mit dem E10K machen durfte. Ernüchterndesweise litt dieser allerdings unter einem recht starken Grundrauschen:
http://www.hifi-foru...ad=9603&postID=65#65

Daher wäre im Folgenden auch die Frage, ob es nicht noch weitere kompakte USB-Soundkarten gäbe, die eine annehmbare Qualität und ein geringes Grundrauschen haben.
Den ganzen Billig-Karten traue ich noch nicht so ganz über den Weg. Von einigen Reviews und Roundups weiß ich jedenfalls, dass all diese NoName-Gerät unter stellenweise gravierenden, qualitativen Schwankungen leiden.

Das wars soweit von meiner Seite.
Würde mich über ein paar Empfehlungen und Tipps sehr freuen

LG,
Dreyfus


[Beitrag von CharlesDreyfus am 05. Okt 2016, 15:04 bearbeitet]
Stereo33
Inventar
#2 erstellt: 06. Okt 2016, 09:31
Wenn du da etwas über USB anschliesst (egal ob Soundkarte oder Headset), dann läuft es über die angeschlossene Soundkarte Also logisch das es dann nicht die (gleichen) Störgeräusche hat.

Wenn auch die angeschlossene Soundkarte Störgeräusche macht, taugt sie entweder nichts, hat eine sehr unsaubere Stromversorgung (USB des Notebooks) oder ist anderweitig größeren Störungen ausesetzt.

Von den 20 € USB-Karten würde ich abraten. Bei dem Budget und der Größe kann allein schon die Hardware nicht so dolle sein, dann noch Treiber die auch was taugen sollten.

Würde zu einer höherwertigen Creative oder Asus (dort gibt es meist keine Treiber/Softwareprobleme) greifen. 35-50 € sollten ausreichen. Sowas kann man ggf. auch gebraucht kaufen, da ordentliche Soundkarten so gut wie nicht altern (schau nur vorher ob es noch Treiber für aktuelle OS gibt).
CharlesDreyfus
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 06. Okt 2016, 13:50
Der "Knackpunk" ist hier ja wie bereits erwähnt speziell der Klinken-Ausgang vom Onboard-Controller. Die Stromversorgung über USB scheint verhältnismäßig sauber zu sein. Jedenfalls werden neben einem Grundrauschen (bzw. Eigenrauschen) dort keinerlei Störgeräusche ausgegeben. Selbst bei billigen Einweg-Karten (z.B. Speedlink) nicht.

Creative oder ASUS stellen in meinen Augen eigentlich nur überteuerten Gaming-Schrott her. Einen nicht unerheblichen Teil des Preises zahle ich da jedenfalls für A) die Marke, B) weitestgehend nutzlose und auch noch unhandlich zu bedienende Software und C) eine Hand voll Features (mehrheitlich Surround-Simulationen), die nicht der Verbesserung des Klanges dienen.

Habe nun einfach mal etwas weiter recherchiert und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass der HiFimeDIY Sabre Tiny DAC hardwareseitig ganz in Ordnung zu sein scheint. Der hat jedenfalls einen ES9023 verbaut, der laut Netz eine sehr gute P/L bieten soll und unter Anderem auch schon bei den sehr beliebten Mini-DACs von Stoner Acoustic eingesetzt wurde. Von denen gab es auch noch etwas aufgebohrtere Ausführungen (UD110/UD120) mit nochmals besseren Chips, die mittlerweile allerdings nicht mehr produziert werden.

Mal schauen, was sich noch so finden lässt.
Mit den HiFimeDIY hätte ich jedenfalls schonmal einen annehmbaren Kompromiss.
Stereo33
Inventar
#4 erstellt: 06. Okt 2016, 16:57
Nunja, Creative ist OK, gibt sich nur mit den Treibern keine Mühe (und was nervt ist deren Umschaltphilosophie [man schaltet zwischen Rear und FP mittels "stecken"]).

Von Asus halte ich zwar generell auch nichts aber die Mainboards und vor allem Soundkarten glänzen mit guter Preisleistung und machen eigentlich keine Probleme ;-)

Zu einer Soundkarte gehören natürlich noch andere wichtige Teile, Wackelbuchsen oder undurchdachte Signalführung die Einstreuungen der umliegenden Stromversorgung abbekommt (macht sich meist nur im Mic-Kanal bemerkbar)...

Dann würde ich sagen versuch es mit einer günstigen Lösung.

Soundkarten werden leider auch in Fullsize-PCs teilweise wieder Pflicht, da Onboardsound oft verzerrt/übersteuert da die Hersteller mal wieder 0,002 cent sparen wollen (dann sollten sie es besser gleich ganz weg lassen und den Preis anpassen).

Halte uns auf dem Laufenden, mit welcher USB-.Karte es was wurde.
CharlesDreyfus
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 07. Okt 2016, 13:51
Ist halt immer die Frage, was tatsächlich hinter der Haube steckt
Im Zweifelsfall sehe ich mich halt lieber nach puristisch-zweckdienlichen Produkten um, anstatt mit einer größeren Fülle an Features/Komponenten (die ich nichteinmal zwingend benötige) eventuell qualitative Kompromisse einzuegehen. Mal ganz davon abgesehen gäbe es in dem Format lediglich Creatives Sound Blaster Play! 2, welcher schon verdächtig günstig ist, und andererseits den Sound Blaster X G1, welcher den Fokus auch wieder auf 7.1-Schnickschack legt.

Nach einigen weiteren Recherchen bin ich nun eigentlich wieder genau da gelandet, wo ich angefangen habe.
Bin zunächst zwar auf einige interessante Beiträge gestoßen, in denen es um günstige Chips bzw. DIY-Kits geht, die theoretisch mit deutlich teureren DACs mithalten können. Oft scheitert es da aber an der Verfügbarkeit und stellenweise auch an der Vertrauenswürdigkeit mancher Händler. Ich bin auch nicht gewillt, mir einfach mal zehn günstige Kits zu bestellen und dann auszusortieren.

Die HiFimeDIY scheinen da wirklich noch der beste Kompromiss zu sein.
Aber vor allem bei der kleinsten Variante, dem Sabre Tiny, hätte ich dann wieder den Nachteil, dass die Verarbeitungsquali aufgrund des geringen Kostenaufwandes wieder sehr fragwürdig ausfällt. Die Platine ist dort in ein einfaches, dünnes Kunststoffgehäuse eingelassen, das wohl nicht sonderlich widerstandswähig sein soll. Auch bei der Klinken-Buchse soll es Probleme geben.
Da wäre dann also die Frage, wie lange ich wirklich etwas davon habe...

Die nächst sinnvolleren Alternativen wäre da nach aktuellem Stand wohl lediglich der Dragonfly Black oder M-Audio Micro DAC. Beim Audioquest kann man auf Grundlage der meisten Reviews denke ich mal davon ausgehen, dass für für die knapp 100 Euro schon einen annehmbaren Gegenwert bekommt. Beim M-Audio bin ich mir nach wie vor unsicher. Nennenswerte Erfahrungsberichte sind kaum zu finden, erst recht keine Direktvergleiche. Von der äußeren Präsentation her zieht es mich derzeit eher zum Audioquest.

Irgendwo muss man dann aber auch realistisch bleiben und sich fragen, ob man für ein Paar 90-Euro InEars wirklich nochmal die selbe Summe in einen USB-DAC investierten sollte.

Macht mich bisher alles noch nicht so wirklich glücklich.


[Beitrag von CharlesDreyfus am 07. Okt 2016, 13:54 bearbeitet]
Stereo33
Inventar
#6 erstellt: 07. Okt 2016, 16:31
Passt schon. Die Gehäuse hätte ich fast auch noch erwähnt Also eine ordentliche interne Karte kostet schon 30-50 €. Extern dann natürlich etwas mehr. So lange du keine 150 € Karte mit 50 € KH/HS /15 € InEars verwendest ist das Verhältniss noch OK.

Kauf besser einmal was Gutes, ist auch umweltfreundlicher.


[Beitrag von Stereo33 am 07. Okt 2016, 16:31 bearbeitet]
j!more
Inventar
#7 erstellt: 07. Okt 2016, 18:49
Dragonfly black. Mittlerweile die dritte Generation. Ich hatte den ursprünglichen DGF, dann den 1.2 und jetzt den Red. Von den Messwerten her über jeden Zweifel erhaben, und vom Klang her erste Sahne. Die akuellen DFs machen zudem auch an mobilen Devices eine gute Figur, taugen also auch für unterwegs, wenn es denn mal sein soll. Für 100 Euro macht man da nix vberkehrt. Den Red habe ich nur gekauft, weil ich für einen offenen Kopfhörer mit schlechtem Wirkungsgrad mehr Leistung brauche. Meinen DF 1.2 packe ich gelegentlich für um die 70 Euro in den Biete-Bereich.
CharlesDreyfus
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 08. Okt 2016, 16:05
Ist natürlich die Frage, ob sich das für die RHA überhaupt lohnt :/
Da ich ein Upgrade zukünftig aber natürlich nicht ausschließen möchte, wäre etwas "Luft nach oben" sicher nicht verkehrt.

Der DragonFly Black gefällt mir bisher auch sehr gut. Habe schon einige Reviews gelesen, die ja größtenteils sehr euphorisch ausfallen.
Bedenken habe ich lediglich noch etwas wegen der Oberflächenbeschichtung. Die soll wohl aus einem matten Kunststoff bestehen, welcher langfristig nach einiger Beanspruchung wohl nicht mehr ganz so schick aussehen könnte. Weiß auch nicht, wie gut der DFB mit ein paar niederohmigen In-Ears harmoniert

Was ich sonst noch gefunden habe:
http://schiit.eu.com/fulla

Wäre in etwa gleich teuer und immernoch sehr kompakt. Soll vom Klang her sehr gut sein. Finden sich allerdings nicht viele Direktvergleiche dazu. Hier einer der wenigen:


FULLA - great dynamics (similar to Aegis, just a touch flatter in comparison), and also a touch less detailed (that one was a surprise).
DragonFly - good dynamics (but not as good as Aegis), a little less detailed, sound is smoother/warmer.

http://www.head-fi.o...ac-amp/reviews/14026


- E10k ($76) is warmer and smoother, it has a little less transparency and details, but compensates it with a lot of extra features like a handy volume pot, gain L/H, bass boost, LO and Coax Out, common micro-usb connection, and a solid build, though it's the largest one out of the bunch. Also, there is no easy connection to smartphone where you have to go through splitters with OTG adapters and external battery connection which bulks up your rig and makes no sense. In comparison, dSp is smaller and lighter, works seamless with a smartphone, and has a brighter and more revealing sound, though E10k warmer and smoother signature has a better organic tone.
...
- DragonFly is a little warmer and smoother, has a better bass texture, good soundstage, a solid build quality and a cool sample rate dragonfly-led indicator, smartphone compatibility only using USB Audio Pro app and extra OTG adapter. In comparison, dSp is brighter and little bit thinner, has a little more details, has the same soundstage depth, but width is a bit narrower, flimsier construction but it cost 1/2 of DF price.
...
- FULLA ($79) definitely has a slight edge in sound quality over its competition with a more detailed and textured sound, better extension, fuller body, and soundstage above the average in width (similar to dSp, but not the same as Astrapi) and the same in depth as Astrapi, build is solid but not highest quality finish due to sharp edges, no smartphone support (wasn't able to get it to work even with OTG splitter and external battery and USB Audio Pro), and it uses mini-usb connector, but has a dedicated volume knob (though small and a bit slippery). In comparison to dSp, FULLA is a little more detailed, had a deeper bass, soundstage is slightly deeper, sound is more airy (better separation), and FULLA has more power. FULLA is definitely more appropriate for a desktop setup, while dSp is more flexible including a mobile setup.

http://www.head-fi.o...cessor/reviews/12849
CharlesDreyfus
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 16. Okt 2016, 21:31
Kleines Update:
Habe mich mittlerweile für ein ganz anderes Gerät entschieden, undzwar den Calyx PaT, der (hier in DE) zwar etwas teurer war, dafür allerdings auch über sehr kompakte Abmaße verfügt. Habe mich nach einigen sehr positiven Reviews einfach mal dafür entschlossen ihn auszuprobieren.

Habe heute auch schon eine ganze Weile drübergehört und der Klang ist ansich wirklich sehr gut. Über die gesamte Bandbreite sehr detailliert und feinfühlig, andererseits aber auch noch ausreichend druckvoll. Auch an meinem LG G3 scheint er sehr gut zu funktionieren, wenn man mal von den auf iOS ausgelegten Media-Buttons, welche hier selbstverständlich keine Funktion haben absieht.

Allerdings...
das Rauschen fällt hier genau so intensiv aus, wie bereits bei dem K1 verzeichnet

Nachdem ich dann an verschiedenen Geräten kreuz und quer gehört habe, auch mit verschiedenen Kopfhörern, bin ich dann aber auf genau den Punkt gekommen, den ich bisher vollkommen vergessen habe:
sowohl der K1 als auch der Calyx PaT verfügen anscheinend über keinerlei analoge Lautstärkeregulierung!
Bedeutet im Klartext: niederohmige In-Ears bekommen viel zu viel Power, weshalb selbstverständlich auch das Grundrauschen viel zu stark angehoben wird. Die Lautstärke muss man hier also unbedingt digital bzw. systemseitig (per Windows oder eben Android) herunterregeln, um keinen Hörschaden zu bekommen.

Da habe ich bisher ehrlich gesagt überhaupt noch gar nicht drüber nachgedacht. Nachdem ich dann mit den DT990 drübergehört und weder mit dem Calyx + Notebook noch mit Calyx + Android Probleme hatte, bleib aber eigentlich nur noch diese Möglichkeit.

Der PaT verfügt zwar über hardwareseitige Lautstärke-Buttons, die unter Windows auch funktionieren. Allerdings regeln sie anscheinend nur die Systemlautstärke und eben nicht die des DACs ansich.

Von daher...
back to the drawing board

Nach meinen derzeitigen Vorstellungen suche ich einem DAC, der...
- möglichst klein ist
- keinen USB-Stecker, sondern eine Buchse besitzt (Kabel lässt sich mal ebenso austauschen - ein defekter Stecker eben nicht)
- über eine analoge Lautstärkeregelung verfügt
- unter 120 Euro kostet
- evtl. Anroid-kompatibel

Bisherige Kandidaten:

Audioquest DragonFly Black:
- laut Specs integrierte (analoge) Lautstärkekontrolle, die an die Systemlautstärke gekoppelt ist: "Digitally controlled (from the host) analog volume control. With DF Black connected to a PC or mobile device, adjusting the host's volume control will, through proxy, control the DF Black's onboard volume, ensuring maximum resolution regardless of volume setting."
- leider mit USB-Stecker und nicht -Buchse

M-Audio Micro DAC
- alte Revision (16/48) mit "Low Imp"-Modus -> womöglich passend für In-Ears
- neue Revision (24/192) anscheinend mit automatischer, analoger Volume-Control (?): "Included volume control delivers fine adjustments, eliminating volume stepping"
- jeweils mit USB-Buchse

Cambridge DacMagic XS:
- ebenfalls integrierte, analoge Volume-Control "features finger tip analogue volume control, fully bypassing the soundcard and volume control of your computer"
- mit Micro-USB-Buchse
(Anmerkung: gibt dazu auch eine neuere V2, die allerdings nur über eine andere Oberfläche verfügt... nur falls wer vor dem selben Rätsel stehen sollte ;))

Schiit Fulla:
- analoge Volume-Control per Dreh-Poti: "knob for volume control, connected to a real live analog volume pot, not a volume control chip"
- mit Micro-USB-Buchse
- leider nur über Schiit-UK zu bekommen, was mit dem Risikofaktor höherer Rücksendekosten verbunden wäre
(soll außerdem recht scharfe Kanten am Gehäuse haben - wobei man die auch mal eben schnell mit feinem Sandpapier anschleifen kann)


Das wäre soweit die aktuelle Liste.
Wenn möglich, dann würde ich schon gerne einen DAC mit USB-Buchse nehmen. Dann laufe ich nicht Gefahr, dass mir der Stick direkt am Notebook-Eingang irgendwann mal "abknickt" und ich muss auch ebenso wenig per wuchtigem USB-Adapter hinterher.
Bliebe bei der derzeitigen Auswahl also nur noch der Cambridge XS und der Schiit Fulla. An Test- bzw. Erfahrungsberichten findet man im Netz selbstverständlich nur wenige Anhaltspunkte (zumal es ja auch eher Nieschen-Produkte sind), erst recht keine weiteren Direkt-Vergleiche.
Der Cambridge wäre auch hier in DE noch einigermaßen einfach zu bekommen. Das also schonmal als Pluspunkt. Die Ausgangs-Impedanz liegt bei diesem übrigens bei 0.5 Ohm. Beim Schiit hingegen bei 0.4 Ohm. Laut Specs jedenfalls...

Vielleicht probiere ich den Cambridge einfach mal aus.
Mal schauen, vielleicht fällt euch ja auch noch etwas ein?

Nachtrag - noch ein paar Worte zum Calyx:
Mit der richtigen Quelle spielt der PaT wirklich erstaunlich gut. Bin von der Soundquali angesichts des winzigen Formats (gerade mal 60 x 30x 7.5 mm) wirklich überrascht.
Rein optisch gefällt mir der DAC auch sehr gut. Habe ich für das Modell mit goldenem Lack entschieden (das Baby-Blau fand ich furchtbar, rot war mir zu knallig), der je nach Raumbeleuchtung auch schonmal etwas ins Silber-Metallic geht. Macht zusammen mit den silbernen Knöpfen auf der Vorderseite auf jeden Fall einen sehr edlen und wertigen Eindruck. Die Unterseite ist übrigens gummiert, was (sofern man das Serien-Etikett ablöst) zum Beispiel das Verrutschen auf der Tischfläche verhindern kann.
Unter Windows 10 kann man mit den fünf Knöpfen sogar problemlos Foobar ansteuern: Vol+/Vol- (Systemlautstärke!), Play/Pause und Vor/Zurück.
Unter Android funktioniert das ganze nur mit wenigen Apps, die Audio an einen Host per USB-OTG ausgeben können. "PowerAmp" funktioniert ab und zu, liefert allerdings nur sehr schwammigen Sound (klingt dann bestenfalls nach Onboard). Mit "Hiby Music" hats dann aber funktioniert. Der Klang wird bei der App viel sauberer und mit deutlich höherer Auflösung übertragen. Die Bedienung ist auch annehmbar übersichtlich. Schade eigentlich, dass ich mir vor kurzem erst die Pro von PowerAmp zugelegt habe
Im Vergleich zum "Onboard-Sound" vom LG G3 fällt dann Gott sei Dank auch das partielle Grundrauschen, leichte Verzerren und Übersteuern weg, welche mich vorher an der einen oder anderen Stelle doch sehr gestört haben. Der Klang kommt über den Calyx auch nochmal eine Spur brillianter rüber. Schade nur, dass hier die Media-Tasten keinerlei Funktion mehr zeigen und man die Lautstärke anscheinend nur digital regulieren kann. Damit fällt der PaT ohne Weiteres wohl wieder raus. Die In-Ears sind da wohl einfach zu empfindlich. Mit ein paar DT990 (250 Ohm) hatte ich vergleichsweise jedoch keinerlei Probleme. Die lassen sich mit dem Calyx sogar erstaunlich weit aufdrehen (mehr, als die Gesundheit zulässt).


[Beitrag von CharlesDreyfus am 17. Okt 2016, 13:04 bearbeitet]
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