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Musikarchiv

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pingucharly
Neuling
#1 erstellt: 27. Aug 2006, 15:53
Ich habe mittlerweile zu viele CDs und LPs für mein Wohnzimmer. Ich möchte nun ein Archiv herstellen, das mir meine Musik in einer möglichst guten Qualität speichert, das mir einen schnellen Zugriff auf bestimmte Tonträger bzw. Titel ermöglicht und ich möchte die Musik über meine normale Anlage wiedergeben. Was gibt es da an Hardware, Software, welches Komprimierungsverfahren verwende ich. Ach ja, ich möchte mir keinen PC ins Wohnzimmer stellen.
FloGatt
Inventar
#2 erstellt: 27. Aug 2006, 16:33
Hallo,
also Codec würde ich dir schonmal FLAC oder mindestens OGG empfehlen. Also Software, die das beherrscht kann ich Jet-Audio nur empfehlen. Hardwaremäßig kenne ich mich da nicht so aus!



PS: Wilkommen im Forum!
FeG*|_N@irolF
Stammgast
#3 erstellt: 27. Aug 2006, 16:47
Ich kann dir nur Monkey Audio empfehlen!! Absolute Qualätverlustfrei!!
FloGatt
Inventar
#4 erstellt: 27. Aug 2006, 16:49
Flac aber auch. Free Lossles Aucio Codec.



PS: Das kan Jetaudio auch abspielen.
Hyperlink
Inventar
#5 erstellt: 27. Aug 2006, 18:32

pingucharly schrieb:
Ach ja, ich möchte mir keinen PC ins Wohnzimmer stellen.



Der Hermstedt Highfidelio (oder ähnliche Geräte) unterstützen und erstellen mittlerweile auch FLAC.

Auch gibt es interessante Streaminglösungen wie etwa die Squeezebox 3 von Slim Devices.

Lautlose passiv gekühlte PCs in hifiähnlichen Gehäusen wären auch noch eine Möglichkeit.
pingucharly
Neuling
#6 erstellt: 29. Aug 2006, 06:58
Erst mal vielen Dank für die Hinweise.
Die Software scheint das schnell lösbare Problem zu sein. Hardwaremäßig sind meine Ohren wohl recht anspruchsvoll, deswegen stehe ich streaming recht skeptisch gegenüber. Hat denn jemand Ideen zu einem leisen Rechner in HiFi-Baustein Optik, wenn der dann noch über einen kleinen screen bedienbar wäre, wären wir meinen Vorstellungen schon recht nahe.
bentz
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 29. Aug 2006, 12:07
Über die Frage der "besten" Komprimierung streiten sich die Geister.
Ob es nun FLAC sein muss oder ob es auch MP3 (APX) tut, wirst du wahrscheinlich selber testen müssen. Ich persönliche halte MP3 für völlig ausreichend und kann keinen Unterschied zu FLAC hören. Zu dem Thema findest du viel im Forum (Suche).

Der große Nachteil von FLAC ist die Größe. Ein Titel (~5min) hat in MP3 etwa 5-7MB, während der gleiche Titel in FLAC schonmal locker 35MB oder mehr einnimmt. FLAC setzt also große Festplattenkapazitäten vorraus, je nachdem wie groß dein Archiv ist. Ob es sich lohnt, musst du für dich selbst herausfinden.

P.S. Ich möchte hier jetz keine MP3vsFlac Diskussion starten
FloGatt
Inventar
#8 erstellt: 29. Aug 2006, 12:36
@bentz:
Ich auch nicht!
chilman
Inventar
#9 erstellt: 29. Aug 2006, 14:12
also ich würde auch mp3 nehmen, ohen jetz ne diskussion loszutreten..
aber vorteil von mp3 möchte ich hier noch anführen, dass das fast überall unterstützt wird...also kannst du die dateien auch mal auf nen externen player ziehen, der liest die auf jeden fall..oder auf dvd oder cd brennen und bei freunden im dvd player anhören (tauschen ist illegal )

ich kodier meine mp3s mittlerweile konsequent nur noch in 320kbit, ich kann da keinen unterschied zu cds oder flac oder sonstwas feststellen (habs ausprobiert)...
an hardware wäre einfach eine 08/15soundkarte zu empfehlen, die digital an den verstärker geht, allerdings jedoch 44khz passthrough unterstützen sollte, da hab ich nämlich unterschiede gheört, ehrlich gesagt abe rnoch nicht blind probiert;)

ansonsten wäre fürs wohnzimmer ein streaming-client vielleicht nicht schlecht, da wird die musik auf dem rechner im nebenzmmer gespeichert..und über das netzwerk (auch wlan) wiedergegeben...
eine aufgebohrte varainte davon wäre der hermstedt hifidelio, da brauchste auch keinen rechner, der kann die cds direkt einlesen...nur lieder nicht mehr aus urheberrechts gründen rausgeben, sodass das oben begründete argument für mp3 eigentlich wegfällt...nur kann das teil eben auch glaube ich flac udn anderen krams..
nähere erfahrungen hab ich mit dem dingen nicht, durfte es aber auf einer cebit ausprobieren, die bedienung und das design sind echt top...
Gelscht
Gelöscht
#10 erstellt: 29. Aug 2006, 14:48
ob man da nen unterschied hört, hängt meistens von der qualität des hifi-equipments ab.

der ideale kompromiss zwischen MP3 und FLAC ist MPC (Musepack).

Bei höchster Encodierungsqualität kommen am ende 270-290kbit Dateien raus, und die kann selbst ich nicht mehr von FLAC unterscheiden.
pingucharly
Neuling
#11 erstellt: 29. Aug 2006, 17:25
Allmählich nimmt die Sache für mich Konturen an. Hat denn jemand Erfahrungen mit dem Hermstedt-High Fidelio? Was kann das Teil, was kann es nicht? Verfügt es über einen eigenen Speicher? Wenn ja, wie groß ist der? Wir reden schon über Speicherkapazität für letztendlich ca. 2000 CDs.


[Beitrag von pingucharly am 29. Aug 2006, 17:26 bearbeitet]
Hyperlink
Inventar
#12 erstellt: 29. Aug 2006, 17:53
Wenn Dich das Gerät interessiert, so lies doch mal das Highfidelio-Forum quer.

2000 CDs werden aber nicht draufpassen.

2000 x ~55 min/CD = 110000 min.

1 min in Lame APS (-V 2 --vbr-new | --preset fast standard | 170…210 kbps VBR) = ca 1,4 MB

110000 x 1,4 = 154000 MB ~ 154 GB (hochwertige Qualität)


2000 CDs in FLAC = geschätzt 666 GB (Archivqualität)


[Beitrag von Hyperlink am 29. Aug 2006, 17:58 bearbeitet]
Bbaerle
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 30. Aug 2006, 16:13
Hatte die ähnliche Problematik

Da ich mir aber einen neuen Verstärker kaufen wollte, habe ich dies mit dem neuen YAMAHA RX-N600 gelöst.
Der Reciever ist Heimkinotauglich, Netzwerkfähig, mit USB Anschluß und du kannst über Media connect auf dein Musikarchiv zu greifen das du im Netzwerk frei gegeben hast.
Per onscreen Menue bequem darin blättern Playlisten spielen oder auch einfach Internetradio hören.
Das macht der dinger auch noch.

Bei der Software fehlt mir noch das geeignete Bediengerät als Oberfläche

Hab bisher den Musicmatch Player für die Datenverwaltung genommen, möchte aber die CD-Cover auflisten können.
Damit ich blättern kann wie im CD Regal.
Deshalb hab ich mir für nen zehner den Musicmatch deluxe bei Ebay bestellt in der Hoffnung das er diese Funktion beherscht, ähnlich wie bei dem update auf den Plus.

Bei der Menge an CD´s kannst du dir dann in einem anderen Zimmer den PC aufstellen und je nach Sammlungszuwachs dir Festplatten nachkaufen.


Gruß Peter
Hyperlink
Inventar
#14 erstellt: 30. Aug 2006, 16:35

Bbaerle schrieb:
Hab bisher den Musicmatch Player für die Datenverwaltung genommen, möchte aber die CD-Cover auflisten können.
Damit ich blättern kann wie im CD Regal.


Bisher habe ich eine solche Funktion aber nur bei Albumlist for Winamp gesehen.

ich nehme mal an, daß es in etwa so aussehen soll:

(Version 2.x)

Alternativ kann man noch in Foobar2000 mit der CoverArt-Komponente etwas ähnliches einrichten, dann ist aber immer nur ein Cover zu sehen, aber dieses folget dann dem Curser und zeigt das aktuelle Cover-Art.

Dummerweise übrigens alles kostenlos. (Geld für MusicMatsch zu bezahlen, ist eigentlich schon immer rausgeschmissenes Geld gewesen. Alles was es in MMJ gibt, gabs überall sonst schon immer kostenlos und in besser)

Gruss


[Beitrag von Hyperlink am 30. Aug 2006, 16:36 bearbeitet]
Bbaerle
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 30. Aug 2006, 18:34
Schade das es das fünfer nicht in deutsch gibt. Auch ne Anleitung zum integrieren der PlugIns wäre net schlecht, wegen dem screenschot von dir(genau so).

Genauso ist´s beim MM ja bisher. Nur sucht der sich bei der freeware Version nur einzelne Cover und nicht alle.
Weil mit scannen steh ich Weihnachten noch da und zwar 2007.
A.D.
Stammgast
#16 erstellt: 30. Aug 2006, 18:41
Wenn es wirklich ein "Archiv" werden soll so ist ein PC mit Festplatte als Datenspeicher denkbar ungeeignet!
Festplatten haben als mechanische Elemnete ein sehr begrenzte Lebensdauer und gehen nach 3-7 Jahren meistens den Geist auf, ohne das sich das grossartig vorher ankündigt.
Dann sind entweder alle oder zumindest einige Daten unweigerlich fursch!
Zum Archivieren sind Festplatten daher denkbar ungeeignet, ein regelmässiges Backup des Archivs ist unabdingbar
Bbaerle
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 30. Aug 2006, 19:01
Jetzt bin ich mal gespannt, welche form der Archivierung dir statt dessen vor schwebt, wenn nicht auf Platte.

Das ich nach der Archivierung meine MP3´s auf DVD´s brenne das is ja wohl eh klar. Ich mach mir doch die Arbeit net mehrmals.

Gruß Peter
A.D.
Stammgast
#18 erstellt: 30. Aug 2006, 19:29
weiss ich nicht...DVD vielleicht ? ...für ein ARCHIV ist eine Festplatte jedenfalls kaum geeignet (zu geringe Lebensdauer), da ist man bei gut behandelten DVDs vermutlich mindestens bei Faktor 10.

Das Was du willst würde ich eher als "Musikserver" bezeichnen, die im dunklen trockenen Schrank weggeschlossenen DVDs sind dann das Archiv
Reset
Gesperrt
#19 erstellt: 30. Aug 2006, 20:39
Hallo pingucharly

1.) Hardware:
Hier gibt es ein solches System:
http://www.sonos.com/products/?tref=ghome
Da ist eine FB mit Display dabei.

2.) Software:
FLAC, da verlustlos, da nur verlustlos für Archivzwecke geeignet.

3.) Festplatten:
Die Festplatten kannst du nach deinen Anforderungen kaufen. 1 Album = ca. 400 MB. 1x Festplatte im Gerät/PC, 1x Backup A zu Hause, 1x Backup B, extern gelagert. Damit erreichst du eine grössere Sicherheit.

4.) Qualität:
Ich sehe nicht ein, welchen Einfluss Streaming auf den Klang haben soll.

Gruss
pingucharly
Neuling
#20 erstellt: 01. Sep 2006, 07:56
Vieln Dank für die Beiträge. Ich habe zwar nicht alles verstanden, aber das liegt wohl in erster Linie an meinen großen Lücken im Bereich Computerpidgin. Egal - mir wurde geholfen, die wichtigsten Möglichkeiten mit Vor- und Nachteilen kenne ich nun und werde nun die einschlägigen Händler nerven.
MBU
Inventar
#21 erstellt: 03. Sep 2006, 02:37
Hallo zusammen,

ich würde empfehlen:

uPnP (universal Plug and Play) -Server: http://www.intradisk.de/

Streaming Client Terratec Noxon Audio:
http://entertainde.t...file=article&sid=255

Der Hifidelio ist zwar ein nettes, optisch ansprechendes Gerät, aber die AC97-"Soundkarte" halte ich nicht für der Weisheit letzter Schluß. Zudem ist das Gerät an allen Ecken und Enden "zubetoniert" - man kommt übers LAN nicht mehr an seine Musik ran, Sicherung nur mit viel Fachwissen (siehe http://www.hifidelio-user.de) oder viel Geld (hifidelio-kompatible USB-Platte). Einfachstes Zubehör (USB-Tastatur) kostet ein "Schweine-Geld".
Tobiwan35
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 08. Nov 2006, 11:05
Hallo,
ich kann nur eine Kombination aus NAS-Server mit UPNP-AV Server und Streaming Clients empfehlen.
Je nach gewünschtem Codec empfiehlt sich da der Noxon 2 in Verbindung mit einem Twonky Music Server auf NAS oder PC.
Es ginge auch per USB-Platte (FAT, eigenes Netzteil), ist dann allerdings nur verzeichnisorientiert.
Die Squeezebox kann auch u.a. Flac. Wie es mit einer Serveranbindung aussieht kann ich jedoch nicht sagen.
Flac ist zwar verlustlos (ähnlich Zip) sind aber fast so groß wie WAV. Wozu dann langwierig kodieren?
Die Intradisk ist lüfterlos und damit sehr leise.
Eine Sicherung der Daten dürfte bei dem Musikarchiv und hoher Qualität per DVDs / 4,7GB etwas langwierig werden. Außerdem halten selbstgebrannte DVDs auch nicht ewig. Die beste Sicherung sind für mich die Original CDS.
Wem die Lebensdauer einer Festplatte nicht reicht kann die Platten spiegeln. Das Freecom FSG-3 NAS hat Anschluß für 4*USB2 sowie 1*SATA.
Ansonsten kann man ja auch alles nochmal auf den PC spiegeln. In Verbindung mit NAS gibt es da FTP-Programme, die Verzeichnisse synchronisieren können, z.B.: den Total Commander.
Zum Streaming: Wo soll es da Probleme mit der Qualität geben? Es ist im Prinzip Netzwerk Datenübertragung. Was auf der einen Seite (z.B. 256kb/s MP3) reingesteckt wird kommt auch auf der anderen Seite wieder genauso heraus. Die Probleme liegen mehr in Verbindungsabbrüchen, speziell bei WLan, niedrige Bitraten von Internetradiostationen (hier nicht das Thema) sowie ungepufferter Zugriff per Laufwerksfreigabe (z.B. DBox2, Dreambox,...).
Gruss, Thomas
Hyperlink
Inventar
#23 erstellt: 08. Nov 2006, 18:40

Tobiwan35 schrieb:
Flac ist zwar verlustlos (ähnlich Zip) sind aber fast so groß wie WAV. Wozu dann langwierig kodieren?


Naja, also durchschnittlich 40-50% Platzersparniss, Robustheit gegenüber Dateifehlern, ein eingebautes flexibles System um Metadaten abzulegen und ein verbreiteter quelloffener Standard sind schon noch erwähnenswert. Mal abgesehen davon, daß FLAC sich damit als Langzeitarchiverungsformat quasi aufdrängt.

Ob ein Titel nun statt 38 MB nun nur 19-21 MB groß ist, macht schon noch etwas aus, wenn man bedenkt, dass beim Abspielen dasselbe an die Soundkarte geschickt wird.


Tobiwan35 schrieb:
Zum Streaming: Wo soll es da Probleme mit der Qualität geben? Es ist im Prinzip Netzwerk Datenübertragung. Was auf der einen Seite (z.B. 256kb/s MP3) reingesteckt wird kommt auch auf der anderen Seite wieder genauso heraus. Die Probleme liegen mehr in Verbindungsabbrüchen, speziell bei WLan, niedrige Bitraten von Internetradiostationen (hier nicht das Thema) sowie ungepufferter Zugriff per Laufwerksfreigabe (z.B. DBox2, Dreambox,...).


Jupp, volle Zustimmung.


[Beitrag von Hyperlink am 08. Nov 2006, 18:41 bearbeitet]
reellamer
Stammgast
#24 erstellt: 08. Nov 2006, 19:44
Also ich denk mir es ist Sinnlos seine CD's als FLAC o.ä. zu speichern. Ich hab einen Großteil meiner Sammlung als mp3 am PC gespeichert wegen der Einfachheit des Rippens, der o.g. Kompatiblität und der Datenmenge. Mir wäre aber ogg sympathischer.

Laut Blindtests ist kein Unterschied im Klang zwischen Original-CD und mp3 hörbar! Die meiste Klangqualität geht am Hörraum und durch schlecht abgestimmte LS verlohren. Ich stell mir vor man kann nur Unterschiede zwischen CD und gut gerippter mp3 hören wenn man Referenzlautsprecher und -elektronik gepaart mit einem idealen Hörraum hat...

Ich würde empfehlen: rippt mit Audiokatalyst (umstritten aber der schnellste Ripper den ich kenne!!) mit Variabler Bitrate eurer Wahl. Der hat CDDB und braucht ca. 4min für ein Album, je nach CD-Laufwerk!!
Zum abspielen würd ich mir was Shuttle-mäßiges zusammenstellen und alles passiv kühlen (für Prozessor aber Arctic-Cooling Lüfter statt passiv), Anleitungen für Super-Silent-PC's gibts sicherlich irgendwo im Netz, es gibt ja auch PC-Boards, Google hilft zu jeder Stunde!! Ich hab mal in einem alten PC-Magazin einen großen Artikel über das Thema gelesen, das Heft ist aber leider schon vor einem Jahr in den Müll gewandert.
Und wegen Datensicherheit: alles auf DVD und gut verräumen (nicht in den feuchten keller ) und am PC SATA mit 2facher Festplattenausführung.

...hab sicher noch was vergessen, hab aber jetzt Besuch bekommen!

schöne Grüße
_reellamer_
Hyperlink
Inventar
#25 erstellt: 08. Nov 2006, 20:16

reellamer schrieb:
Ich stell mir vor man kann nur Unterschiede zwischen CD und gut gerippter mp3 hören wenn man Referenzlautsprecher und -elektronik gepaart mit einem idealen Hörraum hat...


Kann man verm. auch komplett vergessen, mit wirklich guten Kopfhörern dürften die Chancen besser sein, sog. Problemsamples zu benutzen. Davon ab, sind aber die verlustbehafteten Codecs (mp3, AAC und ogg) gar nicht dafür gedacht völlig fehlerlos zu arbeiten, bzw es ist das primäre Entwicklungsziel.

Wer Fehlerfreiheit wünscht, benutzt die dafür vorgesehenen Lossless Codecs wie Flac.


reellamer schrieb:
Ich würde empfehlen: rippt mit Audiokatalyst (umstritten aber der schnellste Ripper den ich kenne!!) mit Variabler Bitrate eurer Wahl. Der hat CDDB und braucht ca. 4min für ein Album, je nach CD-Laufwerk!!


Du meinst sicherlich den Audiocatalyst, also den "Vorläufer/Stiefbruder" des Audiograbbers.

Mal abgesehen davon, daß das Programm gar nicht mehr ohne Austausch einiger DLL auf 2000/XP/Vista läuft, empfielst Du mit XING (old) hier allen Ernstes einen der schlechtesten mp3-Encoder, die jemals neben BLADE und aktuell iTunes angeboten wurden. Dies wundert mich insofern, weil Du Dir gleichzeitig oben Gedanken machst zur Qualität.
Der Audiocatalyst wird auch schon seit langen Jahren nicht mehr angeboten, ebensowenig wie Audiograbber seit 2003 vom Autor noch weiterentwickelt wird.

Die Systemanforderungen auf Real.com sagen alles über das Alter (meine Schätzung ab 1997)

# Windows 95/98 or NT 4.0
# Pentium Processor
# 16 MB RAM
# Standard Sound card
# CD-Rom supporting digital audio extraction
# DirectX Media 6.x installed


Ich rate dringend davon ab, den Audiocatalyst zu benutzen, egal wie schnell er ist. Wer schnell encodieren will, nimmt FLAC, Musepack oder einen optimierten Ogg-Codecs (zB Lancer) ... und rippt am besten im Burst Mode mit CDEX, musikCube oder EAC.


[Beitrag von Hyperlink am 08. Nov 2006, 20:21 bearbeitet]
reellamer
Stammgast
#26 erstellt: 09. Nov 2006, 09:25
@hyperlink
Ich war mir nicht im Klaren, dass der Audiocatalyst/Audiograbber wirklich eine so schlechte Qualität liefert (hörbar oder "nur" messbar?)!! Dachte mir alt muss ja nicht gleich schlecht sein.

Hab mir mal den Link von deiner Signatur durchgesehen: Jetz weis ich wies besser geht!
Wie lange dauert ein kompletter Ripvorgang ungefähr mit der dort beschriebenen Methode (mit 52x CD/DVD; 2GHz; 512DDRam)? Ist mir halt auch wichtig, dass ich nicht eine halbe Stunde daneben sitze bis eine einzige CD gerippt ist...

CDex hab ich früher auch benutzt, bin aber irgendwie davon abgekommen (Programmabstürze? ...ich weis nicht mehr). Ich hab normales "MidFi", d.h. Viecher+Subs, GrundigV2000, PC als Quelle. Ich höre (noch) keine wirkliche Verschlechterung beim Audiocatalyst-Rip.
HeiB
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 09. Nov 2006, 10:28
@pinqucharly: Ich habe das, was Du vorhast schon vor einiger Zeit betrieben, nur noch viel rigoroser d.h .Audio,Video und Pictures digitalisiert und per WLAN verfügbar gemacht für mein HiFi / LCD-TV im Wohnzimmer.

Zur Musik: Alle Leute fangen gleich an über Codecs zu plappern und vergessen dabei das Wichtigste. Wenn das Auslesen der CDs schon nicht richtig läuft ist das Ergebnis immer Müll (Stichwort zum googeln: Exact audio Copy, AccurateRip).
In diesem Forum gibt es ausschliesslich Leute mit dem absoluten Gehör (Kondome werden auch nur in XL verkauft ...), für Normalsterbliche, die nicht gerade Klassik-Freaks sind, sind aber MP3s mit 192kb vollkommen ausreichend.
Wichtig ist hier der Encoder (Stichwort: LAME).
Wenn Du paranoid bist encodiere mit 320kb. Warum MP3 ? Wenn Du wie ich denkst willst Du Deine MP3s ja auch auf der Stereoanlage, im Auto und beim Sport hören, oder ? Zu guter letzt: Multimedia client um Deine library KABELLOS per WLAN auch auf der Hifi-Anlage im Wohnzimmer geniessen zu können (Stichwort (aber keine Empfehlung): Philips SLM5500, Netgear Eva700, Pinnacle Showcenter usw.)


[Beitrag von HeiB am 09. Nov 2006, 10:34 bearbeitet]
Hyperlink
Inventar
#28 erstellt: 09. Nov 2006, 14:28
[quote="reellamer"](hörbar oder "nur" messbar?)[/url]

Beides, kann man auch selbst überprüfen mittels [url=http://www.mpex.net/info/abx.html]ABX-Test[/url].

[quote="reellamer"]Wie lange dauert ein kompletter Ripvorgang ungefähr mit der dort beschriebenen Methode (mit 52x CD/DVD; 2GHz; 512DDRam)? Ist mir halt auch wichtig, dass ich nicht eine halbe Stunde daneben sitze bis eine einzige CD gerippt ist...[/quote]

Kommt auf die Rechenleistung und die Ansprüche an.

Bei mir auf den 1Ghz-Rechner (hatte noch keine Zeit neue Rechner zu kaufen :-)) mit einem NEC-DVD-Brenner etwa zwischen 12 bis 16 Minuten, je nach Länge der CD und aktueller Systemlast. Wenn ich das Plextor-Laufwerk benutze etwa 10-12 Minuten.

Benutze ich allerdings den Burst Mode incl. Test&Copy mit EAC so gehts auch schneller.


[Beitrag von Hyperlink am 09. Nov 2006, 14:30 bearbeitet]
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