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Audiophile 2496 vs. ESI Juli@

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Janusz11
Neuling
#1 erstellt: 16. Jun 2007, 14:29
Hallo allerseits!

Ich möchte gerne Hörspielkassetten digitalisieren, mal den einen oder anderen Mix erstellen und vielleicht wage ich mich ja auch mal selber daran, Musik am Computer zu machen.

Dafür habe ich angefangen mich nach einer neuen Soundcard umzuschauen und mich letztendlich für die Audiophile 2496 entschieden.

Nun wurde mir allerdings von einem Fachhändler auch die ESI Juli@ empfohlen, da diese über bessere DAC/ADC verfügt. Allerdings verrichtet auf dieser der schlechtere Envy24 HT-S chip seinen Dienst (im Gegensatz zum Envy24 der Audiophile 2496).

Nur mal so zum Vergleich:

Envy24
max. Analog-Ausgänge: 8
max. Analog-Eingänge: 8
max. Analog-Auflösung: 24 Bits
max. Analog-Abtastrate: 96 kHz
max. Digital-Auflösung: 24 Bits
max. Digital-Abtastrate: 96 kHz

Envy24 HT-S
max. Analog-Ausgänge: 8
max. Analog-Eingänge: 4
max. Analog-Auflösung: 20 Bits
max. Analog-Abtastrate: 48 kHz
max. Digital-Auflösung: 24 Bits
max. Digital-Abtastrate: 192 kHz

Da ich sehr viel positives über die ESI Juli@ gelesen habe, ich allerdings nicht so der Hifi-Freak bin, bin ich nun etwas verwirrt.

Wenn ich mir überlege, daß ich Musikkassetten aufnehmen möchte, dann nehme ich an, ist doch die analoge Auflösung und Abtastrate wichtig für mich, oder? Allerdings spielen dabei wohl auch die DAC und vor allem ADC keine geringe Rolle, nehme ich mal an...

Wie gesagt, ich weiß nun wirklich nicht mehr weiter und wäre für jedwede Hilfe dankbar. Vielleicht hat hier ja jemand einen verläßlichen Tip für mich, welche der beiden Karten für die genannten Zwecke die bessere ist.

p.s.: Nicht ganz unwichtig ist, daß ich mit Linux arbeite.
lini
Inventar
#2 erstellt: 16. Jun 2007, 16:16

Janusz11 schrieb:
(...)

max. Analog-Auflösung: 20 Bits
max. Analog-Abtastrate: 48 kHz

(...)


Hmja, diese komische Angabe hat schon einige Leute verwirrt - und ich hab bis heute noch nicht wirklich herausgefunden, was diese Werte eigentlich sollen. Meine Vermutung geht aber dahin, dass der HT-S eigentlich in erster Linie dafür gedacht war, in Kombination mit AC97-Codecs eingesetzt zu werden. Auf jeden Fall aber kannst Du diese Angabe getrost ignorieren, denn letzten Endes hängen die Fähigkeiten in Sachen Quantisierung und Sampling-Rate sowohl beim HT als auch beim HT-S davon ab, was die per I2S angebundenen AD- und DA-Wandler oder per AC-Link angebundenen AC97-Codecs können - unterstützt werden dabei von beiden Sound-Prozessoren maximal 24 bit / 192 kHz (zumindest via I2S). Für einfache Musiker-Soundkarten mit 2x In und 2x Out und per I2S angebundenen Wandler-Chips macht es also hinsichtlich der Auflösung prinzipiell keinen Unterschied, ob die Karte den HT oder den HT-S nutzt.

Zu den vorgeschlagenen Modellen selbst: Das sind beides ordentliche, schlichte Musiker-Karten - nur zur Linux-Tauglichkeit kann ich mangels Erfahrung leider nichts sagen. Die ESI liefert halt noch etwas bessere Messwerte und bietet gegenüber der M-Audio noch Recording mit 24 bit / 192 kHz, einen optischen Digitalausgang und die wendbare Platine mit 2x 2 asymmetrischen Anschlüssen via Cinch oder 2x 2 symmetrischen Anschlüssen via 6,3-mm-Klinke (jeweils mit entsprechenden Ausgangspegeln). Fürs Digitalisieren von Hörspielkassetten sind allerdings beide locker gut genug - auch die 24/192-Aufnahmemöglichkeit bei der teureren ESI macht da keinen Unterschied, nur doppelt so große Files...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Janusz11
Neuling
#3 erstellt: 16. Jun 2007, 17:38
Vielen Dank für die rasche Antwort.

Gut, dann störe ich mich jetzt nicht mehr länger am Prozessor sondern schaue, ob mir der laut verschiedener Tests bessere Klang der Juli@ und deren bessere Wandler den höheren Preis wert sind.

Übrigens, was die Kompatibilität der beiden Katen mit Linux angeht, so soll die Audiophile ganz hervorragend unter Linux funktionieren. Und auch die Juli@ wird unterstützt, habe ich gesehen. Aber das nur noch mal so am Rande.

Danke nochmals und Gruß aus Hamburg zurück!

Lars


[Beitrag von Janusz11 am 16. Jun 2007, 17:43 bearbeitet]
lini
Inventar
#4 erstellt: 16. Jun 2007, 19:17

Janusz11 schrieb:
(...) Gut, dann störe ich mich jetzt nicht mehr länger am Prozessor sondern schaue, ob mir der laut verschiedener Tests bessere Klang der Juli@ und deren bessere Wandler den höheren Preis wert sind. (...)


Ich sag's mal so: Wenn Du knapp bei Kasse bist und die symmetrischen Anschlüsse sowie den optischen Digitalausgang nicht brauchst, kannst Du genauso gut die M-Audio nehmen, denn man braucht schon ordentlich hochwertiges Equipment, um überhaupt einen Unterschied wahrzunehmen - und selbst dann klingt die ESI nicht wirklich signifikant besser, sondern im Wesentlichen einfach nur ein bisschen anders... Wenn Dich hingegen rund 40 Euro Aufpreis nicht kratzen und Du schon aus Prinzip lieber hervorragende statt ohnehin schon sehr guter Messwerte haben willst, nimm lieber die Juli@ - dann bist Du auch anschlussmäßig auf der sicheren Seite, wenn Du kreativ tätig wirst und dadurch mehr mit Geräten aus der professionellen Musik-Elektronik in Kontakt kommst...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Janusz11
Neuling
#5 erstellt: 16. Jun 2007, 19:46
Vielen Dank, Manfred! Ich werde Deine Ratschläge beherzigen.
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