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Veranstaltungsprogramm Oktober 2006 in der BASTION Bochum

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no-budget-arts
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#1 erstellt: 04. Sep 2006, 14:21
PolarZoo
mit
Joyce Hotel

Mit einer weiteren Ausgabe der Reihe PolarZoo meldet sich die BASTION am Samstag, dem 07. Oktober 2006, aus der langen Sommerpause zurück. Der Auftakt der Spielzeit 2006/2007 ist vielleicht auch ein Abschied: Eventuell wird dies der letzte Abend der beliebten PolarZoo-Reihe, die vor knapp zwei Jahren erstmals mit der schwedischen Band Nervous Nellie in der BASTION Station machte. Ob der PolarZoo weiter existiert oder nicht, entscheidet sich in den nächsten Wochen, darüber an dieser Stelle bald mehr. Freuen darf man sich an diesem Abend, neben dem obligatorischen skandinavischen Musikfilm-Programm, auf ein ganz besonderes Konzert-Highlight: Die dänische Band Joyce Hotel, die 2005 eines der besten Konzerte in der BASTION bot, präsentiert ihr neues Album Limits. Wer den Auftritt der Band im letzten Jahr gesehen hat, weiß, dass Joyce Hotel neben ihrer großartigen Bühnenpräsenz auch mit fantastischen Visuals überzeugen können.

Joyce Hotel
Joyce Hotel sind ein weiterer Beweis für die unglaubliche Vielfalt der dänischen Musikszene. Aus dem Underground kommend, hat es das Kopenhagener Quartett in den vergangenen fünf Jahren geschafft, sich zwischen all den Pop- und Retro-Rock-Bands des Landes zu etablieren. Von der heimischen Musikpresse werden Joyce Hotel oft mit Radiohead und dEUS verglichen, aber auch Pink Floyd und die späten Depeche Mode gelten als Referenz. Die stilistische Vielfalt auf dem Debütalbum Joyce Hotel reichte von rockigen Gitarrennummern über tanzbare Uptempotracks bis hin zu bittersüßen Pianosongs. Über trockene Bass-Grooves, schepperndes Schlagzeug und bedrohliche Orgelklänge schiebt sich allmählich eine Gitarrenwand, begleitet von Kristian Funders prägnantem und todtraurigem Gesang – mit scheinbar einfachen Mitteln erzeugen Joyce Hotel auch live eine dichte Atmosphäre, verlieren zu keinem Zeitpunkt den roten Faden und steigern die Stimmung bis zur letzten Minute ihres herausragenden Sets. Auf dem neuen Album Limits haben die vier Dänen ihren muskalischen Horizont erweitert, Extreme noch weiter ausgelotet, sind ruhiger, tanzbarer, vertrackter, progressiver, melodiöser und organischer geworden. Stets mit einem leicht melancholischen Unterton, zusammengehalten durch die Texte von Hauptsongschreiber, Gitarrist, Sänger und Organist Kristian Funder.

Im Anschluss an das Konzert: Party zum Auftakt der Spielzeit 2006/2007: A Strangelove Space Invasion mit den DJs Dr. Strangelove & Kekskringel!

Termin PolarZoo:
Samstag, 07. Oktober 2006
Einlass: 19.00h
Eintritt: 4,00 €


Bee & Flower
Tour 2006

Die Musik von Bee and Flower (Berlin/NYC) lässt den Zuhörer versinken in einer anheimelnden, luxuriösen und orchestrierten Welt aus launischen Streichern, Klavier, Percussion, geisterhaften Slideguitars und einer saftigen weiblichen Stimme. Bee and Flower vereinen Elemente von klassisch arrangierten Film-Soundtracks mit geschicktem Rock-Songwriting und erzeugen so einen fortschrittlichen, einzigartigen Musikstil. Die Songtexte erzählen Märchen über die universelle menschliche Erfahrung: über Hoffnung und Herzschmerz, Liebe und Leben, Isolation und Einsamkeit.
Bee and Flower wurden 1999 in New York City gegründet von Dana Schechter (Singer/Songwriterin, Bassistin, Multi-Instrumentalistin, Komponistin und Produzentin) und Roderick Miller (Keyboarder/Komponist).
Das zweite, in Berlin aufgenommene Bee and Flower-Album betört mit einem 25-teiligen Streichersatz, einem Wirbelwind von Flügeln, analogen Synthesizern, delikaten melodiösen Percussion-Einlagen, einer mammutartigen "Bass-Sektion", Keyboards, Gitarren, Lap Steels und einschmeichelnden Stimmen-Arrangements. Für die Aufnahmen des neuen Bee and Flower-Albums kamen einige Special Guests ins Studio, sowohl diese als auch die Bandmitglieder bei Live-Konzerten sind u.a. Mitglieder von Nick Cave and the Bad Seeds, Calexico, Keren Ann, Iggy Pop, Angels of Light, Stephan Eicher, Swans und Bertrand Burgalat.
Die Debüt-CD von Bee and Flower What’s Mine is Yours (Neurot Recordings, 2003) löste überschwengliches Lob bei den Kritikern aus, Rezensionen wurden u.a. veröffentlicht im New Yorker, Village Voice und Time Out New York. Die Band hat zwei Original-Film-Soundtracks komponiert, tourte in den USA und wurde auf mehreren Compilations veröffentlicht. Ihr aufwendig produziertes Musikvideo zu dem Song I Know Your Name wurde auf 35mm in Los Angeles gefilmt und mit 3D- und 2D-Animationen des Regisseurs Josh Graham bestückt.

Im Anschluss an das Konzert: Party mit DJ Andre Noll

Termin Bee and Flower:
Montag, 09. Oktober 2006
Einlass: 19.30h
Eintritt: 4,00 €


PowerSolo
Empty Stallion Tour 2006

Am Montag, dem 16. Oktober 2006, verwandelt das dänische Trio PowerSolo die BASTION mit ihrem wüsten Mix aus Rockabilly, Country, Blues und Surfrock in die größte Scheune Bochums und nimmt das Publikum mit auf einen Höllenritt auf Eseln...

Bereits mit ihrem zweiten Album It’s raceday… and your pussy is gut sorgten PowerSolo auch außerhalb Dänemarks für Furore. Der Donkey Punk-Sound der Band schien nicht wenigen Kritikern geeignet, das Trash-Rock-Psychobilly-Erbe von Bands wie Hasil Adkins, The Cramps und Southern Culture On The Skids anzutreten. Die Tremolo-liebenden, spindeldürren Gitarristen Kim Kix und The Atomic Child, sowie Drummer J.C. Benz, der nur Snare, Floor-Tom und Bass-Drum benötigt, um den unverwechselbaren PowerSolo-Sound zu kreieren, traten zweimal beim Roskilde Festival auf und tourten durch ganz Europa und die USA. Das neue Album Egg, das Anfang August erschienen ist, führt nahtlos fort, was das letzte Album der verschrobenen Hillbilly-Freunde an heißblütigem Chaos veranstaltet hat. Auf Egg werden PowerSolo von einer ganzen Schar illustrer Gäste unterstützt, darunter Jon Spencer von der Jon Spencer’s Blues Explosion und Dorthe Gerlach, Sängerin der dänischen Überband Hush. Live gilt für PowerSolo nach wie vor: das Trio betritt die Bühnen so selbstsicher wie der Revolverheld das Kaffeekränzchen – und schießt locker aus der Hüfte in die Menge!

Im Anschluss an das Konzert: Party mit Elvis Pummel

Termin PowerSolo:
Montag, 16. Oktober 2006
Einlass: 19.30h
Eintritt: 4,00 €


Mannhai & Truckfighters
Hellroad Tour 2006

Ein Stonerrock-Paket der Extraklasse gastiert mit der finnischen Band Mannhai und den Schweden von Truckfighters am Sonntag, dem 29. Oktober, in der BASTION. Zwei Bands, die sicherlich nicht nur Fans von Kyuss und den Hellacopters begeistern dürften.

Mannhai
Das Mannhai ist ein Fabelwesen aus der indischen Mythologie, das nachts vom Himmel steigt, um kleine Kinder zu entführen. Hinter Mannhai verbirgt sich aber auch eine 1999 gegründete finnische Band, in deren Reihen sich mit Sänger Pasi Koskinen und Bassist Oppu Laine gleich zwei ehemalige Mitglieder der erfolgreichen finnischen Metal-Band Amorphis finden. Nachdem das Quartett bereits drei erfolgreiche Alben veröffentlicht hatte, stürmte Spaceball, die erste Single aus dem aktuellen, vierten Album Hellroad Caravan, sogar den ersten Platz der finnischen Charts. Hellroad Caravan führt Mannhai zurück zu ihren musikalischen Wurzeln und zeigt die Band zugleich abwechslungsreicher und überraschender als je zuvor. Explosiver Rock’n’Roll mit deutlichen Black Sabbath Einflüssen trifft auf Alice in Chains, Mother Love Bone, Firebird, Kiss und trockene Wüstenriffs à la Kyuss oder Queens of the Stone Age. Natürlich lässt Koskinens charismatischer, stonerrock-untypischer Gesang auch Amorphis als Einfluss mehr als einmal durchscheinen. Zwischen allem Blues, Rock, Punk und Rotz ist Mannhai auf Hellroad Caravan ein spannender Sound gelungen, der live alles, was sich ihm in den Weg stellt, überrollen dürfte.

Truckfighters
Das schwedische Quartett Truckfighters hat im Juni 2006 sein Debütalbum mit dem Titel Gravity X, veröffentlicht. Auf Gravity X präsentieren sich die vier Schweden als Fuzzrock-Band, die sich weit über die üblichen Genregrenzen hinaus bewegt: Bei mehr als einer Stunde Spielzeit sucht man unter den dreizehn Stücken der Platte vergeblich nach kurzen, eingängigen Nummern. Trotzdem wirkt Gravity X zu keinem Zeitpunkt langatmig oder langweilig, vielmehr vermitteln die Songs den Eindruck, man wäre Zeuge einer äußerst lebendigen und charmanten Jam Session solch unterschiedlicher Bands wie Fu Manchu, Trouble, Mustasch, The Cult und Queens of the Stone Age – unangepasst und endlos weit wie die Wüste.


Im Anschluss an das Konzert: Party mit Le Concierge

Termin Mannhai & Truckfighters:
Sonntag, 29. Oktober 2006
Einlass: 18.00h
Eintritt: 4,00 €
 

Informationen und Vorverkauf: 0234 / 911 77 90, ELPI, DisCover und Touristinfo

[no-budget-arts] BASTION, Metzstr. 23, 44793 Bochum
www.no-budget-arts.de
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