Netzteil für Sonic Impact T-Amp (12V 30W)

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hifiwahn
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Mai 2006, 07:57
Habe einen Sonic T-Amp bekommen und benötige ein 12V 30W Netzteil.
* Was gibt es an fertigen Geräten?
* Kann man ein Schaltnetzteil verwenden?
* Oder Selberbauen? Ich bin elektronisch nicht so sehr bewandert und wurde einfach einen Ringtrafo nehmen, ein paar Dioden und Elkos.

Was würdet Ihr empfehlen bzw. womit betreibt Ihr den Sonic T-Amp?
++Stefan++
Stammgast
#2 erstellt: 16. Mai 2006, 09:49
Das Problem des "einfachen" Netzteiles ist die oft hohe Leerlaufspannung. Ich habe einen Rinkern mit 9V Wechselspannung am Ausgang. Am Kondensator messe ich allerdings 17V (100 000uf). Unter geringer Belastung bricht die Spannung dann ein, bis zu 14V ein.
Du solltest also ein Stabilisiertes Netzteilaufbauen.
Kannst bei Reichelt einfach mal nach Spannungsregler suchen (nach Preis sortieren) und dann sehen, welche regler so in etwa an deine gewünschte Leistung herankommen (gibt auch geschaltette). LM 350 wäre vll ein Anfang.
hifiwahn
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Mai 2006, 11:31
Danke für die Antwort Stefan! Ich dachte schon, es gibt nur Batteriehörer? :-)

In den ersten paar Tagen hatte ich mir einfach ein (sehr)kleines Universalnetzteil mit nur 300mA von meinen Kindendern geborgt. Für eine gute Zimmerlautstärke kein Problem. Jetzt habe ich im Baumarkt bei den Restposten ein geregeltes 1,2A Netzteil für 7,50 Euro erstanden.

Jetzt beim schreiben fällt mir auf, das ich noch garkeinen Vollelautstärke-Test durchgeführt habe. (Beim meinem Sony TA770ES mit 120W durfte ich es nie - der ist jetzt meine Vorstufe für den T-Amp - Spaß muss sein!) Bei halben LS-Regler ist der T-Amp schon recht laut und klingt immer noch sehr sauber. Übrigens mit ca.3dB Bassanhebung liefert er ein starkes Fundament!

Wenn ich "gross" bin baue ich mir mal ein schönes Netzteil.
Angesteckt vom Preis für des Sonic Impact T-Amp habe ich mal versucht ein mögl. Billiges Netzteil zu Planan. Ich komme so auf ca. 30 Euro!
Was haltet Ihr von diesem Trafo?
www.pollin.de Ringkerntrafo HBL-50 50VA Best.Nr. 300 398 5,95 EUR
++Stefan++
Stammgast
#4 erstellt: 16. Mai 2006, 12:41
Wenn es dir um den Preis geht würde ich den Trafo auf jeden Fall bei Pollin bestellen, kann gut sein, dass du bei anderen Versandhändlern das doppelte zahlst, und er ist kein bischen "besser".
Dann noch ein Paar Elkos Best.Nr. 210 148 -> 10 stück wären ja gut machbar
Und dann noch einen Gleichrichter mit etwas "luft" von der Belastung her Best.Nr. 150 042
:tom:
Stammgast
#5 erstellt: 16. Mai 2006, 14:29
Wenn es dir um den Preis geht geht's doch auch noch viel billiger:
http://www.pollin.de...OTk=&w=Njk1OTc5&ts=0

Ich würde mir dafür nicht die Arbeit machen, für 30 Euro ein Netzteil selbst zusammen zu basteln.
Obwohl's ja dann immer noch billiger wie der Verstärker selbst wäre, bei Spectrum Audio kosten die Dinger 75(!) Euro *kopfschüttel*.

MfG Tom
++Stefan++
Stammgast
#6 erstellt: 16. Mai 2006, 15:49
Das wäre zumindest konsequent angewendette Schalttechnik, wenn das Netzteil gut genug ist. Eventuell braucht man vielleicht noch eine "Drosselung"?
HEY, das benutze ich, für meine selbstgebaute SATA Gehäuse platten ;-)
Was man auch nicht weiß, ist ob die 5V Schiene belastet werden muss, damit die 12V stabiel bleibt.


[Beitrag von ++Stefan++ am 16. Mai 2006, 16:01 bearbeitet]
:tom:
Stammgast
#7 erstellt: 16. Mai 2006, 19:32
Was meinst du mit Drosselung?

MfG Tom
hifiwahn
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 17. Mai 2006, 06:25
Ich hatte irgendwo gelesen das Schaltnetzteile für HIFI-Anwendungen nicht geeignet sind, das sie Oberwellen produzieren. Kann man diese nicht entsprechend Filtern?

Schaltnetzteile gibt es ja wie Sand am Meer!
++Stefan++
Stammgast
#9 erstellt: 17. Mai 2006, 09:31
Schaltnetzteile schwingen nicht "generell" noch sind sie ungeeignet für Audioanwendungen (habe in meinem Revox selbst ein Schaltnetzteil). Allerdings kann es sein, dass gerade dieses Netzteil von Pollin nicht ganz so geeignet ist.
Mit Drosselung meine ich einen Tiefpass, wie man ihn in passiven Frequenzweichen findet. Welche werte man nun genau dafür braucht, kann ich nicht sagen.
Auf jedenfall würde ich probieren, mit noch weiteren Elkos die Spannung zu stabilisieren. Am besten noch mit Folienkondensatoren direkt am IC.
:tom:
Stammgast
#10 erstellt: 17. Mai 2006, 14:54
Das Steckernetzteil welches es z.B. bei Spectrum Audio als Zubehör zu dem T-Amp gibt, ist ja auch ein Schaltnetzteil. Außerdem gibt es auch einige Leute die sagen, dass die Tripath-Verstärker mit Schaltnetzteilen besser klingen als mit herkömmlichen NTs.
Sorgen um eine zusätzliche Siebung kann man sich sicherlich machen aber mir persönlich wäre es bei dem Preis nicht wichtig solange es seinen Zweck erfüllt. Die Leute die diese billigen Dinger mal entwickelt haben, werden an solche Sachen ja auch zumindest schonmal gedacht haben ;-).

MfG Tom
++Stefan++
Stammgast
#11 erstellt: 18. Mai 2006, 14:33
Die Zusätzliche Siebung kostet doch gerademal 25cent
hifiwahn
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 19. Mai 2006, 06:16
Wie würdest Du die denn Aufbauen? Mach doch mal eine Skizze!

Kennt jemand das Netzteil welches Spectrum Audio für den T-Amp verkauft? Gibts da Besonderheiten?
++Stefan++
Stammgast
#13 erstellt: 20. Mai 2006, 11:31
Ich als Leie würde einfach diesen Kondensator paralel zum Ausgang des oben genannten Schaltnetzteiles anschließen und HOFFEN, dass das Netzteil sich dann durch den kurzzeitigen Kurzschluss beim Laden nicht ausschaltet.
MACMOON
Neuling
#14 erstellt: 10. Jun 2006, 11:58
hallo zusammen,
auch ich bin auf der suche nach einem geeignetem netzteil für meinen T-AMP. leider scheint es schwierig zu sein eine einfache antwort auf diese frage zu bekommen. es werden hier meistens lösungen angeboten die in der regel auf den selbstbau eines netzteils hinauslaufen. ich habe von derlei dingen keine ahnung und besitzte auch keinen lötkolben. ICH WILL KAUFEN!!!
problematisch scheint es zu sein ein gerät zu finden welches über einen passenden stecker für die eingangsbuchse des T-AMP verfügt.
drum hier noch einmal die frage welches netzteil ist für den betrieb des T-AMP am besten geeignet und wo bekomme ich es her?

Tom
:tom:
Stammgast
#15 erstellt: 10. Jun 2006, 20:16
@Tom:
Wenn's "Plug & Play" sein soll, bietet sich das Ding von Spectrumaudio doch an.. So sehr teuer is es ja auch nicht.

MfG Tom
psone
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 10. Jun 2006, 22:10
Hallo,

oder das für 25 euro von den ebay frizzen der die amps verkauft:


UNSERE EMPFEHLUNG
Klanglich die beste Lösung. Größtmögliche Leistung.
Dieses Netzteil ist ein stabilisiertes Netzgerät alter herkömmlicher bewährter Bauweise. Speziell umgebaut und eingestellt für den T-Amp - gibt es so nicht zum Kaufen! (natürlich auch für den Super-T) mit Kabel


oder bei pollin.de einen 12V 7Ah Bleigelakku plus Ladegerät, kostet zusammen auch ca 25 euro - da fehlt aber der passende Stecker.

grüsse, matze
Sebastian_(raven13)
Stammgast
#17 erstellt: 11. Jun 2006, 09:19
hm... ich kann mal meine Lösung vorstellen,
läuft an meinem T-Amp wie Lutzi, keinerlei Probleme!

und das Beste: Kostet fast nix!



Die Bauteile ham mich 7 € beim grosen blauen C gekostet
den Traffo gibts auf jedem Flohmarkt unter 5€ ( ich hatte noch einen zuhause)

und das Netzteil ist irgendwo bei 5A ( Halogenlampentrafo )
die Bauteile halten das locker aus,
nur den Spannungsstabilisator 12V habe ich auf ein Alu-
plättchen montiert zwecks der Abwärme.
Der Elko ist ein 35V Bauteil, eim Netzwerk kommen etwa 16V vor, ich wollte lieber auf Nummer sicher gehen, vielleicht geht aber ein 16V auch ?
läuft auf Vollanschlag prima und wird auch nichtmal handwarm dabei. (bis auf den Stabilisator, aber das ist fast nix)

so sieht es fertig aus :



( wer will kann natürlich noch ein schönes gehäuse zimmern.)

ich hab die schaltung jetzt im Kopf nachgebaut, sie dürfte aber so passen, sollte jemanden ein Fehler auffallen, einfach bescheid sagen

schöne Grüße

Sebastian


[Beitrag von Sebastian_(raven13) am 11. Jun 2006, 09:20 bearbeitet]
rayy
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 30. Dez 2010, 15:21
Hallo,
ist zwar schon etwas älter der Beitrag, aber die Idee mit dem selberzusammenlöten finde ich interessant.

habe nähmlich einen Trafo (von einem ausgeschlachteten Alpine Kassettendeck) mit 13,3 und 24 Volt ausgangsleistung zuhause und würde gerne basteln.

kann gut löten aber mit der elktrotechnik bin ich nicht soo gewandt.

welche teile genau benötigt man vom "grossen blauen C"
gleichrichter
elko
spannungsstabilisator
kondensator

aber welche genau soll ich mir von dort bestellen, welche sind vernünftig und für diese Leistung für den T-Amp ausrichend.

danke für eure hilfe und grüße
ray
On
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 30. Dez 2010, 15:38
Hallo,

was für ein Lautsprecher soll angeschlossen werden? 4 oder 8Ω

Vielleicht hellt Dich diese kurze Anleitung etwas auf:

http://www.schaltplan.de.tl/Einfach-Gleichstrom.htm

Volt ist übrigens die Spannung und nicht die Leistung. Lies auch hier: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/index.htm




Grüße
On


[Beitrag von On am 30. Dez 2010, 15:42 bearbeitet]
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