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Digital klingt nicht alles gleich !

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rat666
Inventar
#103 erstellt: 19. Feb 2026, 07:01

@rat666

da wirst du um einen persönlichen Test nicht herumkommen. Aber warum greifst du mit 1500 Euro so hoch ins Regal?

Nach deiner Definiton tut es auch ein Streamer für 199 Euro


Für 200€ wäre mir kein Gerät mit den geforderten Eigenschaften bekannt, außerdem finde ich den Eversolo ansprechend.

Nun zurück zu meiner Frage.
Wenn der Eversolo ein rauschfreies, jitterfreies und bitidentisches Signal ausgibt und über hochwertige DA Wandler verfügt, was soll dann klanglich darüber hinaus noch kommen? Was zeichnet den Innuos Musik Server in rein klanglicher Hinsicht gegenüber dem Eversolo aus?

Ich habe extra zur Master Edition des A6:gegriffen.

Alternativ bliebe noch ein Griff eine Stufe höher ins Regal zum A8, dessen Messwerte mehr als nur sehr gut sind (vom A6 Gen 2 Master sind mir keine bekannt, nur vom A6 Gen2).
Bei rein digitaler Ausgabe natürlich der bereits erwähnte T8 für knapp 1400€.

Wir sind bei allen Geräten von den Werten her weit jenseits der Hörschwelle.

Was mich wieder zu der Frage bringt, was macht der Innous rein klanglich besser?


[Beitrag von rat666 am 19. Feb 2026, 07:14 bearbeitet]
DB
Inventar
#104 erstellt: 19. Feb 2026, 09:24

Just_music (Beitrag #70) schrieb:

DB (Beitrag #64) schrieb:

Just_music (Beitrag #44) schrieb:
Das aber auch eine hochwertige Anlage notwendig ist diese Unterschiede hören zu können.

Definiere "hochwertige Anlage".


Da kann ich dir nicht weiterhelfen. Das muss jeder für sich definieren.

Deswegen schrieb ich so, wie ich es tat. Also, wie muß eine Anlage beschaffen sein, um Unterschiede im Digitalteil hören zu können?
jandus
Stammgast
#105 erstellt: 19. Feb 2026, 09:31
So als kleines Zwischenfazit: Er steht mit seiner These eigentlich alleine da,was auch hier im technisch basierten Hifi-Forum zu erwarten war.
Yamahaphilist
Stammgast
#106 erstellt: 19. Feb 2026, 09:50

rat666 (Beitrag #103) schrieb:
Was mich wieder zu der Frage bringt, was macht der Innous rein klanglich besser?


Nichts.
hifi_raptor
Inventar
#107 erstellt: 19. Feb 2026, 10:30
Morgähn
Ein letzter Versuch der Erklärung der Digitaltechnik.
Posten in so einem Forum ist auch Digitaltechnik. Auf einem C wird kein X, nur weil das Signal dahinter über weiß IT-Gott wie weit und wie viel HW läuft.
Und den beteiligten Komponenten auf diesem Weg ist es "sche....l" ob es Musikdaten, Videodaten, Bilder oder Navigationsdaten, oder sonstwelche Daten sind. Ich hätte mich als DBA schön bedankt wenn die Daten die geschrieben / gelesen werden ständig oder vor mir auch "nur" gelegentlich korrupt gewesen wären.
Die Technik sorgt dafür das alles und genau wie losgeschickt auch ankommt.
Erst bei einem Defekt funktioniert das nicht mehr und führt zu Fehlern. Dann muss man einschreiten.
Was die DA Wandler angeht würden die aufgezeigten Probleme schon vor 20 Jahren gelöst. Jetzt wird das ganze lediglich perfektioniert. Ich vermag aber nicht zu beurteilen, mangels Blindtests , wo eine Qualitätsgrenze nach unten hin verläuft.

<Persönlicher Klangeindruck Anfang>
Die ersten Netzwerkspieler mit internen DAC (Silent Angel und ähnliche auf Basis von einschlägigen Einplatinencomputern} Anfang der 2020er, waren alle dem Naim DAC hörbar unterlegen.
<Persönlicher Klangeindruck Ende>

Aber die Naim Kette ist schon hochwertig

Nur ändert das nichts an den Tatsachen. Und wir haben 2026.
Bei einem 20k Netzwerkplayer würde ich mir gar keinen Kopf um mögliche Wiedergabequalität machen.

Viel Spass noch und schöne Restwoche


[Beitrag von hifi_raptor am 19. Feb 2026, 10:48 bearbeitet]
rat666
Inventar
#108 erstellt: 19. Feb 2026, 10:51
Vermutlich muss sich da auch keine Gedanken drum machen.
Dennoch würde ich nie ein Gerät kaufen ohne mir vorher die Messwerte angesehen zu haben, ein Hörtest ist natürlich obligatorisch.
hifi_raptor
Inventar
#109 erstellt: 19. Feb 2026, 10:56
Morgähn
Logisch, man muss grundsätzlich jede Komponente seiner Begierde bei sich zu Hause ausprobieren!
Und jetzt breche ich eine Lanze für ordentliche Händler, die dir die Komponente für ein WE dafür überlassen!
Schöne Restwoche
rat666
Inventar
#110 erstellt: 19. Feb 2026, 11:12
Auch wenn ich eine Komponente bei mir zu Hause testen kann erwarte ich mir vom Hersteller die Zurverfügungstellung von seriösen Messdiagrammen.
Gerade im Highend Bereich gibt es aber häufig nur blumige Klangbeschreibungen und weniger bis keine Messwerte.

Weil die Hersteller dann zugeben müssten, dass sie es von den Werten her nicht besser hinbekommen als ein deutlich günstigeres Gerät.
hifi_raptor
Inventar
#111 erstellt: 19. Feb 2026, 11:53
Morgähn
Ist die alte Diskussion ob ich messbares auch hören kann. Also jetzt im Kontext von DA Wandlern eher nicht mehr.
Mein NAD M33 habe ich nur bei mir daheim gehört. Wenn ich mich bei dem über Messschriebe unterhalten muss und die Auswirkungen auf die Wiedergabequalität, dann gute Nacht Marie.
Ich halte es allerdings auch für ein Märchen das ein 20k Netzwerkplayer schlechtere Wiedergabequalitäten haben soll wie ein Wiim Mini.
Unabhängig von individuell subjektiv empfundenen Klang.
Bei zum Bleistift einer Plandrehmaschine für Vinyl haben Messschriebe sicher noch eine auch hörbare Aussagekraft.
Gruß
rat666
Inventar
#112 erstellt: 19. Feb 2026, 12:12
Ich gehe bei dem Musik Server weder von einer schlechten Wiedergabequalität noch von schlechten Messwerten aus.
Ich gehe davon aus, dass die Messwerte nicht besser sind als die z.B. vom Eversolo T8.
Dass das klanglich keine Auswirkung hat weil die Werte eh schon weit über der Hörschwelle liegen ist ein anderes Thema.
tomtiger
Administrator
#113 erstellt: 19. Feb 2026, 13:01
Hi,


Just_music (Beitrag #1) schrieb:
Das man mit reinem Betrug die Lohnkosten von 50 Mitarbeitern dauerhaft finazieren kann?


das ist aber jetzt nicht ernst gemeint, oder? Mit Betrug kann man natürlich weitaus mehr Gewinn machen als nur 50 Mitarbeiter zu finanzieren.



Glaubt Ihr Verschwöhrungsteoretiker ernsthaft, dasss dieses Geschäftsmodell auf Basis eurer Vorstellungen funktionieren könnte?

Nein, das könnte nicht funktionieren. Es gibt eindeutige klangliche Unterschiede zwischen den einzelnen Qualitätsstufen bei Innuos.


Ist das nun ernsthaft Dein Argument? Weil ein Geschäftsmodell funktioniert, ist das eine Grundlage, dass behauptete Eigenschaften existieren müssen?

Sollte das ernsthaft Dein Argument sein, verweise ich auf die Health Claims Verordnungen der EU. Viele Unternehmen haben sich eine goldene Nase verdient, mit falschen gesundheitsbezogenen Behauptungen, und wir reden da von Geschäftszweigen, die viele Zehnerpotenzen mehr an Gewinn abwerfen, als die Lohnkosten für 50 Mitarbeiter. Um das zu unterbinden, gibt es die Verordnung.




Aber wenn ihr nur der Theorie alles besser weiß, ist halt auch nur bein Bessererei ohne Know how.


Ich bin mir nicht ganz sicher, was der Satz bedeuten soll, aber wir haben die Praxis, nicht Theorie.

Und natürlich klingt nicht alles gleich, mein Equalizer arbeitet z.B. rein digital, natürlich hört man das. Also es ist kein Problem, eine Klangveränderung zu bewerkstelligen. Der - erwiesene - Punkt ist, wenn es um exakte Wiedergabe geht, machen das heute sogar sehr preiswerte Geräte so gut, dass es nicht hörbar besser geht. Ob man bei den von Dir erwähnten Produkten Abweichungen hören kann, wird man testen müssen. Bessere Wiedergabe, die auch hörbar ist, wird nicht möglich sein, wenn es rein um die Wiedergabe geht.


LG Tom
y0r
Inventar
#114 erstellt: 19. Feb 2026, 15:41

tomtiger (Beitrag #113) schrieb:
Hi,

Ist das nun ernsthaft Dein Argument? Weil ein Geschäftsmodell funktioniert, ist das eine Grundlage, dass behauptete Eigenschaften existieren müssen?

Sollte das ernsthaft Dein Argument sein, verweise ich auf die Health Claims Verordnungen der EU. Viele Unternehmen haben sich eine goldene Nase verdient, mit falschen gesundheitsbezogenen Behauptungen, und wir reden da von Geschäftszweigen, die viele Zehnerpotenzen mehr an Gewinn abwerfen, als die Lohnkosten für 50 Mitarbeiter. Um das zu unterbinden, gibt es die Verordnung.


Homöopathie lässt grüßen.
MOS2000
Inventar
#115 erstellt: 19. Feb 2026, 16:37
Ich glaube dass in diesem Thema überhaupt nicht von "digital" gesprochen wird. Hier geht es um irgendwelche Mischformen, mit Wandlungen dazwischen, oder DSPs zur Beeinflussung, was dann natürlich Veränderungen zur Folge hat. Sinngemäß: Beim CD-Player die analogen Ausgänge genutzt, Beim DAC irgendwelchen Analogen Ausgänge genutzt usw...

Da alle diese Schnittstellen unterschiedliche Parameter haben - unterschiedliche Ausgangsimpedanzen, unterschiedliche Ausgangsspannungen - werden sich immer Unterschiede einstellen - mal plakativ, mal subtil, ob positiv oder negativ empfunden hängt von der Empfänger-Blackbox ab. Die kann unmöglich genormt werden. Keine Referenzen - keine sinnvolle Diskussion möglich, nur subjektive Prosa.

Wäre eine "Kette" rein digital, ohne jegliches Processing, dann werden die Daten 1:1 weitergereicht, ob sie von einem 50 EUR DVD Player kommen oder von einem 20.000 EUR Streamer/Server würde keinen Unterschied machen. Es gibt auf der Quelle keine 10 Versionen einer Gitarre, mal eine kleine schlecht klingende und dann eine groß und angenehm klingende - es gibt nur -die- Gitarre die da drauf ist. Natürlich hört sie sich bei jeglicher Reproduktion durch irgendwelche Schallwandler in irgendwelchen Räumen immer unterschiedlich an, aber ein USB Kabel kann keine andere Gitarre auslesen als die auf dem Träger befindliche. Leider kann man ein Album von CD meist nicht mit einem vom Streaming-Service vergleichen, weil man auch dort nicht weiß ob es sich um das identische Mastering handelt - tut es meist nicht.

Subjektiv empfindet natürlich jeder einen Unterschied, wenn man sich mal eben einen kleineren Neuwagen ins WoZi gestellt hat. Es sei ihm gegönnt, die unendliche Geschichte dazu wird aber eben im hier Technik lastigen Forum sicher nicht unkommentiert hingenommen. Wen sowas stört, der sollte vielleicht überhaupt nicht im Internet stöbern, wo inzwischen -alles- längst schon vielfach widersprochen wurde, selbst Kindergarten-Physik.

Ich selbst mixe auch analog und digital, habe im DAC auch DSP-Rechenpower die ich je nach Quellmaterial viel oder wenig nutze.
Das schöne an HiFi ist, dass es eine Reise ist, bei der jeder einen anderen Weg und andere Transportmittel nutzen kann und trotzdem an einem Platz ankommt wo es ihm gefällt. Ist das geschehen so will man meist nur selten wieder weg, kauft sich höchstens man einen neuen Sonnenschirm oder eine neue Liege die zum Platz passt. Ideal wird es wohl empfunden wenn da noch niemand anderes am gleichen Platz angekommen ist.
Skaladesign
Inventar
#116 erstellt: 19. Feb 2026, 17:13
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