brückenmodus?

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Riddler
Stammgast
#1 erstellt: 13. Sep 2004, 14:03
hab mal ne Frage zu den Brückenangaben bei Lautsprechern/ Amps.

dass beide (LS/Amp) in der regel auf 4 Ohm laufen is ja bekannt..
Stimmt es aber, dass beim brückenbetrieb am Amp der Automatisch auf 2 Ohm runtergeht?
Denn es gibt viele hersteller die geben z.b.
4 x 111 Watt RMS oder 2 x 278 Watt 4 Ohm. 4 x 139 Watt RMS 2 Ohm
an.
Wie kommt dann das 2x 278 @ 4 Ohm zustande?


Und schadet es eigentlich Lautsprechern, die mir 4 ohm angegeben sind, wenn sie auf 2 Ohm laufen?
Ein Händler sagte nämlich, wenn man einen Sub mit 2 anschlüssen bei meinem nicht jeden sub einzeln, sondern in reihe schaltet würd er nur noch auf 2 ohm laufen, was weniger klangbild aber mehr druck bringt (also vom amp in den einen sub, von dem dann direkt zum anderen Woofer)??
Kann mir da jemand helfen?
Gruß!
Sunstriker
Stammgast
#2 erstellt: 13. Sep 2004, 14:21
die 2x kommen auf grund von bruecke zustande !!!
2 ohm bekommst du wenn du die LS in reihe schaltest steht auch im einsteigerthreat !!
Riddler
Stammgast
#3 erstellt: 13. Sep 2004, 14:25
sollte sich aber ein widerstand in reihe nicht addieren (im dem fall verdoppeln) und nciht halbieren?
Sunstriker
Stammgast
#4 erstellt: 13. Sep 2004, 14:29
s*** ja hast recht sorry meint ich ja ! also reihe ergibt dann 8 Ohm und parallel 2 Ohm !!!
steelrat
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Sep 2004, 14:40
Die 2*278W kommen dadurch zustande, daß im Brückenbetrieb jeder Kanal der Brücke nur die Hälfte des Widerstandes sieht.
Also bei einem 4Ohm Lautsprecher an jedem Kanal 2Ohm.

Der Verstärker kann an einem 2Ohm Widerstand höhere Leistung abgeben kann, als an einem 4Ohm Widerstand (theoretisch das doppelte, in der Praxis mangels ausreichend Spannung meistens nur 1,5-1,8).

Für die Brücken-Werte verdoppelt man somit einfach die Werte, die ein Kanal an 2 Ohm liefern kann.

Die Lautsprecher laufen immer mit dem Widerstand, mit dem sie angegeben sind, nur "sehen" die Verstärker bei Brückenschaltung eben nur einen Teil davon.

Damit ein Sub mit Doppelschwingspule (das meinst Du wohl mit zwei Anschlüssen?) und 2 mal 4 Ohm als 2Ohm Last läuft, müssen die Spulen parallel geschaltet werden.
Mehr Druck bringt das sicher, da der Verstärker wie oben geschildert auch mehr Leistung abgibt. Warum das aber weniger Klangbild bringen soll, ist mir schleierhaft.
Vorausgesetzt, wir reden hier nicht von low-budget-Endstufen.

bye, Elmar
Riddler
Stammgast
#6 erstellt: 13. Sep 2004, 14:57
weißt nicht ob das ein sub mit doppelschwingspule ist
bzw weiß nciht ob man das dann auf einen woofer beziehen muss. wenn das auch für einen sub mit 2x 30er woofern gilt, bei denen jeder n seperaten anschluss hat, dann trifft das zu
aber macht es dann überhaupt sinn, wie der händler sagte, einen solchen sub dann in reihe (und nicht parallel) zu schlaten? dort waren nämlich alle typen dieses subs so verkabelt! (ok vielleicht weil sie nicht genug kanäle an den amp's frei haben)! hab den dann mal so daheim angeschlossen... finde schon dass der bass druckvoller ist als vorher, dafür aber nciht mehr so fein trennen kann, da klingt es jetzt richtig komisch..
wenn ich die neue endstufe hab (wird evtl eine Infinity Reference 7540 für 199€ - Werte stehen ja ganz oben im 1. thread), werd ich wohl jeden der Woofer separat an 2 Kanälen anschließen....
steelrat
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 13. Sep 2004, 16:29
Jetzt verstehe ich dich

Du möchtest also insgesamt 2 Lautsprecherchassis verbauen, von denen jedes 4 Ohm hat.

Da gäbe es dann 2 Möglichkeiten:

1.
Jeweils einen Kanal eines 2kanal-Amps oder eine Brücke eines 4kanal-Amps je Chassis.
Somit wirksamer Widerstand 4 Ohm, Leistung nach Deinen Angaben 111W an einem Kanal, bzw. 278W bei 2 Kanälen in Brücke.

2. theoretische Möglichkeit
beide Chassis parallel schalten und an die Brücke hängen. Wirksamer Widerstand 2 Ohm. Kann an dem Amp nur an der Brücke betrieben werden, wenn der Amp 1Ohm-stabil ist (1Ohm deswegen, weil jeder Kanal der Brücke nur die Hälfte des Widerstandes sieht, also 1 Ohm) Leistung ca. 450W bei Brücke an 2Ohm.
Aber bitte erst kontrollieren, ob der Amp 1Ohm-stabil ist!!!

Wenn Du bei Variante 1 eine bessere Räumlichkeit hörst, ist evtl. die obere Trennfrequenz falsch gewählt. Subwoofer sollten nur in dem Bereich spielen, der vom menschlichen Ohr/Hirn nicht mehr geortet werden kann (also max. 80Hz, eher darunter).

bye, Elmar
Riddler
Stammgast
#8 erstellt: 13. Sep 2004, 18:09
ja super vielen dank!
Hatte vorhin mal ne andere endstufe von nem bekannten an je 2 kanälen gebrückt dran.. da ging schon noch etwas mehr als bei mir
haben jetzt so rumgespielt dass es mit den gleichen einstellungen auch bei mir geht.... aber das billig ding ist schon "relativ" weit aufgedreht... sagen wir ca. 85%..
Muss man halt schon aufpassen dass das nicht doch verzerrt und mir den bass abschießt...
Werd mir das mit dem amp wohl doch überlegen müssen.. nicht wegen noch mehr leistung sondern wohl eher der sicherheit für den sub wegen... und evtl der höherwertigen verarbeitung!
Danke jedenfalls nochmal!
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