100% Kupferkabel

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Tyler_d1
Stammgast
#1 erstellt: 18. Jan 2026, 14:00
Hi Leute!

Ich bin auf der Suche nach einem reinen Kupferkabel.
2x6mm²
mindestens 15 Meter

Hat jemand vielleicht eine gute Bezugsquelle?

Für die kürzeren Längen hätte ich noch alte Kabel - ist da was dran, dass man alte Kabel (30 Jahre) erneuern sollte? Die sind ja eigentlich schön eingepackt in ihrer Isolierung ... aber sicherheitshalber frag ich mal. :-)
Yamahaphilist
Stammgast
#2 erstellt: 18. Jan 2026, 14:16
OFC Cu Kabel dürfte herstellerunabhängig von gleicher Qualität sein. Im Lauf der Jahre oxidierte Kabelenden kann man neu abisolieren.
Tyler_d1
Stammgast
#3 erstellt: 18. Jan 2026, 22:02
Habt ihr vielleicht einen Tipp, wo ich so ein "richtiges" OFC-Kabel ohne Voodooaufpreis beziehen kann?



Yamahaphilist (Beitrag #2) schrieb:
OFC Cu Kabel dürfte herstellerunabhängig von gleicher Qualität sein. Im Lauf der Jahre oxidierte Kabelenden kann man neu abisolieren.

Bedeutet das, dass ich bei den alten Kabeln einfach bei den beiden Enden ca. 10cm abschneide?
Kunibert63
Inventar
#4 erstellt: 18. Jan 2026, 23:29
Verlegekabel für Fotovoltaik ist klasse.

https://www.amazon.d...PR4Y0J7HWD6QREBTKBP3
n5pdimi
Inventar
#5 erstellt: 19. Jan 2026, 07:39

Tyler_d1 (Beitrag #3) schrieb:
Habt ihr vielleicht einen Tipp, wo ich so ein "richtiges" OFC-Kabel ohne Voodooaufpreis beziehen kann?




Reichelt.de - einfach nen 50m Ring holen. Abe wozu brauchst Du denn 6mm2? Willst Du Dein Geld in Kupfer anlegen?
dan_oldb
Inventar
#6 erstellt: 19. Jan 2026, 09:43
Uwe_Mettmann
Inventar
#7 erstellt: 19. Jan 2026, 13:20

Kunibert63 (Beitrag #4) schrieb:
Verlegekabel für Fotovoltaik ist klasse.

https://www.amazon.d...PR4Y0J7HWD6QREBTKBP3

Das ist leider nicht zu empfehlen, da es eine Einzelleitung ist. Du musst somit davon zwei direkt nebeneinander führen (Hin- und Rückleiter), damit sich eine geringe Kabelinduktivität ergibt. Das ist schwierig und daher ist es besser gleich ein Zwillingskabel zu verwenden, wie z.B. das von dan_oldb empfohlene.


Gruß

Uwe
Kunibert63
Inventar
#8 erstellt: 19. Jan 2026, 16:43
Tcha für Lautsprecher. Ist das gefragt worden? Kupfer sonst keine Bedingungen, oder habe ich wieder was überlesen? Vielleicht will unser TE tatsächlich schweißen. Pimpen ließen sich die Solarkabel mit einem hübschen Schlauch. Dann hast Du deine Abstände.

Oder man gugelt weiter und findet

https://amzn.eu/d/7SMuTa7

Oder man gucke genau auf die Baumarktkabel. Hauptsache OFC. Will ich meine Kabel in Kabelkanäle legen und Ecken überwinden dann nehme ich lieber 2,5mm.

In Schön und man meint der Preis wäre angemessen

https://amzn.eu/d/h2OAih9
Uwe_Mettmann
Inventar
#9 erstellt: 19. Jan 2026, 17:19

Kunibert63 (Beitrag #8) schrieb:
Tcha für Lautsprecher. Ist das gefragt worden? Kupfer sonst keine Bedingungen, oder habe ich wieder was überlesen?

Ja, Kupfer und Lautsprecherkabel ist gefragt worden. Also Lautsprecherkabel und somit ergibt sich folglich die Bedinung, dass die Kabelinduktivität nicht so hoch ausfallen darf, dass es zu einem hörbaren Höhenabfall kommt, und diese Anforderungen erfüllt deine erste Solarkabelempfehlung eben nicht (oder nur mit erheblichen Konfektionierungsaufwand). Daher wird doch noch erlaubt sein, darauf hinzuweisen.


Gruß

Uwe
Kunibert63
Inventar
#10 erstellt: 19. Jan 2026, 21:16
Ich konnte nur vermuten, dass im ersten Beitrag Lautsprecher gemeint sein könnten, weil 2x6mm gefragt wurden.... Aber seis drum.

Vielleicht meldet sich derjenige der neuerdings nur noch Solarkabel verwendet oder der Thread "läuft" mir noch mal über den Weg. Dann erklärst Du ihm, dass seine Solarkabel ungeeignet seien. Die Kabel waren ihm noch über.

Wenn ich mir die Beschriftungen auf Lautsprecher- und Solarkabeln durchlese sind das die gleichen Kabel. Solar sind halt für die Verlegung im Freiem bessere ummantelt. Für Solar gibt es noch kein Voodoo. Auch Voodoo-frei ist gefragt worden. Aber noch nicht erklärt was daran angeschlossen wird.
Uwe_Mettmann
Inventar
#11 erstellt: 19. Jan 2026, 22:02

Kunibert63 (Beitrag #10) schrieb:
Wenn ich mir die Beschriftungen auf Lautsprecher- und Solarkabeln durchlese sind das die gleichen Kabel.

Können wir leicht klären, welcher Induktivitätsbelag (µH/m) ist denn für die Solarkabel angegeben?

Allerdings würde es mich wundern, wenn es dazu eine Angabe gibt. Wie du aber unschwer aus meine beiden vorherigen Beiträgen entnommen hast, geht es um die Kabelinduktivität und wenn der zu hoch ist, hat das einen Einfluss auf die hohen Frequenzen und das ist nun einmal Fakt.


Gruß

Uwe
Uwe_Mettmann
Inventar
#12 erstellt: 20. Jan 2026, 00:21
Nachtrag:

Uwe_Mettmann (Beitrag #11) schrieb:

Können wir leicht klären, welcher Induktivitätsbelag (µH/m) ist denn für die Solarkabel angegeben?

Ich habe jetzt mal die Induktivität einer freiverlegten Einzelleitung (hin und wieder zurück) vermessen. Wenn man dies als Lautsprecherleitung nimmt, ergibt sich eine Induktivitätsbelag von ca. 1,8 µH/m. Ich hätte ehrlich mit etwas mehr gerechnet. Dennoch hat das schon einen Einfluss. Der TE hat von einer Kabellänge von 15 m geschrieben. Nimmt man nun an, dass dies die Länge eines Kabels ist (er hat schließlich geschrieben, kürzere Stücke hat er noch), ergibt sich bei einer Lautsprecherimpedanz von 4 Ohm einen Höhenabfall bei 20 kHz von 2,6 dB. Für viele Menschen ist das nicht hörbar, aber für Menschen mit einem sehr guten Gehör hingegen schon.

Aber eigentlich brauchen wir darüber nicht philosophieren, denn warum sollte man die Lösung mit den Einzelleitungen wählen, wenn es eine bessere Lösung gibt, das Zwillingskabel, welches dieses Problem nicht hat, da es nur einen Höhenabfall von 0,8 dB aufweist.

Warum sollte man die zufriedenstellende Lösung zufrieden geben, wenn die optimale Lösung ohne Nachteile so nah ist?


Gruß

Uwe
Tyler_d1
Stammgast
#13 erstellt: 27. Jan 2026, 19:51
Danke schon mal für eure Tipps!

Ja, Lautsprecherkabel für 5.1.

Kupfer deshalb, weil es (wenn ich mich richtig erinnere) nach Silber der zweitbeste Leiter ist.
Und die 2x6mm², weil ich von elektrischen Dingen wenig Ahnung hab und da auf der sicheren Seite sein möchte.

Reicht das wenn ich bei den ganz alten Kabeln an beiden Enden 10cm abschneide?

Und habe ich das richtig verstanden - ein doppeltes Kabel ist besser, als 2 Einzelne?



n5pdimi (Beitrag #5) schrieb:

Tyler_d1 (Beitrag #3) schrieb:
Habt ihr vielleicht einen Tipp, wo ich so ein "richtiges" OFC-Kabel ohne Voodooaufpreis beziehen kann?




Reichelt.de - einfach nen 50m Ring holen. Abe wozu brauchst Du denn 6mm2? Willst Du Dein Geld in Kupfer anlegen?

Bei dem Kabel von Reichelt steht "CCA Litze".
Yamahaphilist
Stammgast
#14 erstellt: 27. Jan 2026, 20:08
Bei üblicher Nutzung reicht 2,5 mm2 allemal, 4mm2 ist schon sicherheitsverdächtig, 6mm2 könnte übertrieben sein und ruhig schlafen könnte man an sich sogar schon ab 1,5mm2, nur mal so.
Die PVC Ummantelung auch älterer Kabel schützt die Kupferlitzen an sich völlig ausreichend über viele Jahre, da genügt es eigentlich die letzten 1-2 cm neu abzuisolieren. Etwas anderes ist es, wenn Kabel z.B. unter dem Teppich gelegen haben und Generationen an Bewohnern über diese Kabel gelaufen sind, diese also mechanisch belastet haben. Dann kann der PVC Mantel brüchig geworden sein. Aber selbst dann, wenn die Kupferlitzen noch unbeschädigt sind, kann allenfalls etwas Sauerstoff dran gekommen sein. Was soll’s?
dan_oldb
Inventar
#15 erstellt: 27. Jan 2026, 23:26
[/quote]
Bei dem Kabel von Reichelt steht "CCA Litze".
[quote]

Reichelt hat zigtausende von Kabel, darunter auch 50m Ringe Lautsprecherkabel aus OFC statt CCA, z.B.
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/lautsprecherlitze_2x2_5mm_transp_50m-ring-9844

Grundsätzlich verliere ich aber den Faden, worum geht es hier genau? Soll es möglichst günstig oder sogar billig sein, soll es möglichst dick sein, brauchst du weitere Links zu Shops, gibt es ein Budget das nicht überschritten werden soll/kann/darf oder soll ein Mindestbetrag ausgegeben werden fürs gute Gefühl?
Denn der generelle Tenor seit Beitrag 2 von vor über Woche ist: Nimm OFC Kabel in 2,5 oder wenn es sein soll 4mm², welches und woher ist egal.
fplgoe
Inventar
#16 erstellt: 28. Jan 2026, 06:12

Yamahaphilist (Beitrag #14) schrieb:
...Was soll’s?

Danke.

Ich habe noch 20 Jahre alte Baumarkt-Kupferstrippen im Keller liegen. Alle Jubeljahre kommen die mal (bei einer Party irgendwo in einer Halle) zum Einsatz. Da ist weder etwas spröde, noch ist -von den Enden (die man kürzen kann) abgesehen- etwas oxidiert.

'Versilbert' bringt im Kabelwiderstand gar nichts, bestenfalls bei dem leichten Kupferoxid nach Jahren im Keller. Und zu den Einflüssen auf die Impedanz sage ich lieber nichts, sonst fährt wieder jemand aus der Haut.

Das ist wirklich mehr Voodoo, als alles andere.


[Beitrag von fplgoe am 28. Jan 2026, 12:47 bearbeitet]
n5pdimi
Inventar
#17 erstellt: 28. Jan 2026, 10:05

dan_oldb (Beitrag #15) schrieb:


Reichelt hat zigtausende von Kabel, darunter auch 50m Ringe Lautsprecherkabel aus OFC statt CCA, z.B.
https://www.reichelt...transp_50m-ring-9844



Genau das Kabel hatte ich im Sinn, nur keine Zeit und Lust, das kokret rauszusuchen, da ich davon ausging, dass man das schon problemlos selbst finden kann auf der Reichelt Seite.
Die Reste von genau so einem Ring habe ich auch noch zuhause. Schön deutlich sind die unterschiedlichen zwei Leitungen gekennzeichnet. Das ist praktisch.
Genau sowas brauchst Du - nicht mehr und nicht weniger (also vielleicht Meter).

Kleiner Tip: Wenn am Ende das Kabel weder in die Klemme am Verstärker noch am Lautsprecher passt, weil es viel zu dick ist, sagt das relativ viel darüber aus, mit welchen Kabeldicken die Leute rechnen, die den Krempel ursprünglich konstruiert haben....
fplgoe
Inventar
#18 erstellt: 28. Jan 2026, 11:21
Notfalls gibt es dann sog. Stiftkabelschuhe zum Verpressen oder eben Bananenstecker, falls entsprechende Schraubklemmen verbaut sind.

Oder man macht sich das Leben einfach leichter, indem man keine Hochstromkabel verlegt.
Mechwerkandi
Inventar
#19 erstellt: 28. Jan 2026, 11:24

fplgoe (Beitrag #16) schrieb:

Und zu den Einflüssen auf die Impedanz sage ich lieber nicht, sonst fährt wieder jemand aus der Haut.

Du hast den Proximity- und den Skin-Effekt vergessen!
fplgoe
Inventar
#20 erstellt: 28. Jan 2026, 11:28
Sorry, das stimmt natürlich. Und erst auf subatomarer Quantenverschiebungsebene stattfindende Prozesse...
flexiJazzfan
Inventar
#21 erstellt: 28. Jan 2026, 12:06
Also es soll eine 5.1 Anlage verkabelt werden. Das sind pro Lautsprecher(chen) im Wohnbereich ganz normale Kabellängen zum AV . Ein paar Watt und Volt pro Anschluss sind im Spiel. Wie macht man das bei Bügeleisen mit 240 Volt und 3 Kilowatt ? Man hat 0,75 mm² Litzen (bei 3 m Kabellänge). So toll leitet Kupfer!
Dann haben wir aber noch ganz viele teuflische Störteufelchen, die an unseren wertvollen Musiksignalen knabbern: Sauerstoff und andere Element im Kupfer, Korngrößen der Kristalle, Induktivitäten, Kapazitäten, Störstrahlungen, Mikrofonieeffekte und vor allem Erwärmung … .

Zur Größenordnung dieser Effekte bei LS-Kabeln fällt mir eine Analogie aus der Wasserleitung ein: Wenn man in einen Bach einen Ziegelstein wirft, wird dieser in seinem Lauf „behindert“. Beweis: Wenn man zweihundert dieser Ziegelsteine an einer Stelle hineinschüttet tritt er über die Ufer.
Alles richtig beobachtet, aber wie ist vergleichbar unsere reale Größenordnung in der Audiokabeldiskussion? Wir beschäftigen uns im übertragenen Sinn mit der Frage ob eine Handvoll Kieselsteine die Wellen im Bach 100 m weiter sichtbar verändern könnten.

Radio Eriwan: Im Prinzip ja …. .


Gruß
Rainer
fplgoe
Inventar
#22 erstellt: 28. Jan 2026, 12:50
Bring die Leute nicht auf Ideen... ein paar Ziegelsteine in den Nil geschmissen, schwupp... Sphinx überflutet!
Mechwerkandi
Inventar
#23 erstellt: 28. Jan 2026, 15:01

fplgoe (Beitrag #22) schrieb:
ein paar Ziegelsteine in den Nil geschmissen, schwupp... Sphinx überflutet! :L

Technisch-wissenschaftlich betrachtet ist das allein eine Frage des Volumens der Ziegelsteine, ausgehend der Überlegung, dass die Dichte der Ziegel höchst wahrscheinlich > 1 ist.
Nick_Nickel
Inventar
#24 erstellt: 07. Feb 2026, 10:31
Ich habe bei Silent Wire auf der Webseite gelesen die haben ein neues "Superkupfer" gefunden!
fplgoe
Inventar
#25 erstellt: 07. Feb 2026, 11:33
Aber nur bei Kühlung auf den absoluten Nullpunkt, oder wo ist der Haken?

/Edit: Gerade mal überflogen..."ununterbrochene Kupferkristalle", "Teilchenkollision", "Viskosebandierung ", "mit Quartzsand gefüllten PE-Innenschlauch", "ausgewogene Energiebalance, "... das Beste eine "Laufrichtungsanzeige". Da muss man doch mindestens unter Alkoholeinfluss stehen, wenn man für 2x3 m -je nach Ausfertifgung- 2.000-3.000 € hinlegen soll.

Und sie erzählen etwas von bisher unentdeckt bei ihnen lagernden 300 kg Kupfer, einem "Schatz", der jetzt (ZITAT!) "gehoben wurde". Keller ausgemistet?

Mit Zertifikat und Holzköfferchen. Wenn es nicht so gruselig wäre, dass es da wieder begeisterte und überzeugte Musikhörer geben wird, könnte man darüber lachen.


[Beitrag von fplgoe am 07. Feb 2026, 11:51 bearbeitet]
Yamahaphilist
Stammgast
#26 erstellt: 07. Feb 2026, 17:51
Manch einer benötigt so ein Kabel um mitreden zu können, als Selbstbestätigung, zum Zeichen, im Leben angekommen zu sein….. wo auch immer. Der Sinn des Lebens ist sicher ein anderer, so könnte es sein.

Allerdings: ganz sicher ist eine gute Abschirmung das A und O eines guten Kabels und ein vernünftiger Querschnitt.


[Beitrag von Yamahaphilist am 08. Feb 2026, 13:29 bearbeitet]
Max
Stammgast
#27 erstellt: 08. Feb 2026, 13:28
Das "Wunderkabel" gibts doch schon seit 2023. Der Webauftritt ist auch nicht mehr ganz taufrisch "Zum Start 2024". Scheinen alle Ressourcen für die Entwicklung von "Wunderkabeln" gebunden zu sein

Gruß vom Küchentisch
Max
der_Lauscher
Inventar
#28 erstellt: 08. Feb 2026, 18:23

fplgoe (Beitrag #25) schrieb:
wenn man für 2x3 m -je nach Ausfertifgung- 2.000-3.000 € hinlegen soll.

ist doch ein "Schnapper", ohne Kupfer kostet es wesentlich mehr - siehe hier
8erberg
Inventar
#29 erstellt: 08. Feb 2026, 19:13
Hallo,

tja...

Peter
fplgoe
Inventar
#30 erstellt: 08. Feb 2026, 19:22

der_Lauscher (Beitrag #28) schrieb:
...ohne Kupfer kostet es wesentlich mehr...

Und bei fast hunderttausend Euro noch PLUS Versandkosten...

OK, ist ja vermutlich auch kein DHL-Paket für 10 €, eher eine Lieferung per Sicherheitsdienst in gepanzertem Fahrzeug... das kostet natürlich mehr.
jandus
Stammgast
#31 erstellt: 08. Feb 2026, 19:24
Hier ein Beitrag von Malte Ruhnke :

Nochwas... lest Euch mal den folgenden Artikel von Forbes durch, da geht es insbesondere um Kabelverkäufer und die Ausnutzung des "Kabel kosten ja nur 10% der Anlage"-Phänomens:

http://www.forbes.com/global/1998/1228/0120037a.html

Gruß,

M.

http://www.hifi-foru...read=11&postID=40#40

Auch sein Beitrag davor ist interessant
der_Lauscher
Inventar
#32 erstellt: 08. Feb 2026, 22:02

fplgoe (Beitrag #30) schrieb:
Und bei fast hunderttausend Euro noch PLUS Versandkosten...

auch das Kleingedruckte lesen
Versandkostenfrei ab 50 € inkl. MwSt. Einkaufswert

Ein Kabel mit OFC-Kupfer ist etwas billiger Nordost (und da ist der Versand auch dabei)


[Beitrag von der_Lauscher am 08. Feb 2026, 22:22 bearbeitet]
Tyler_d1
Stammgast
#33 erstellt: 10. Feb 2026, 22:42
An was ich noch nicht gedacht habe - ich habe einige Aussen- und Innenecken in der Sockelleiste.
Lassen sich die oben empfohlenen Kabeln alle um 90 Grad knicken, oder sind da welche dabei, die man nicht so biegen kann?
n5pdimi
Inventar
#34 erstellt: Gestern, 09:15
Welches Kabel meinst Du jetzt genau? 2,5er Quadrat Lautsprecher Litzenkabel lässt sich easy 90 grad in der Sockelleiste legen, bei 6er oder so einem Solarstrom Kabel wird das natürlich deutlich schwieriger.
8erberg
Inventar
#35 erstellt: Gestern, 09:28
Hallo,

CCA-Kabel lassen sich eh schlechter biegen und es besteht die Gefahr das das Aluminium bricht.

2,5 qmm reicht für normale Entfernungen aus und lässt sich aus OFC gut biegen.

Ich kann mich noch erinnern das wir Kneipensäle, Schulaula oder Scheunen für Feten mit 1,5 qmm beschallt haben.
Ja, es funktionierte und ja, es war laut und ja, die Feten waren gut.

Peter
fplgoe
Inventar
#36 erstellt: Gestern, 09:31
Ich habe auch 4 mm² Solarkabel in Verwendung (nicht für die Hifi-Anlage), das ist vom Material deutlich robuster ausgelegt, lässt sich aber auch gut biegen. Allerdings, gerade wenn es noch 6 mm² sein soll, eng in einer kleinen Sockelleiste wird das sicher schwierig. In einem etwas geräumigeren Kabelkanal sollte das kein Problem sein.


8erberg (Beitrag #35) schrieb:
...CCA-Kabel lassen sich eh schlechter biegen ...

Von CCA war eigentlich nicht die Rede.


[Beitrag von fplgoe am 11. Feb 2026, 09:32 bearbeitet]
Mechwerkandi
Inventar
#37 erstellt: Gestern, 09:36

8erberg (Beitrag #35) schrieb:

CCA-Kabel lassen sich eh schlechter biegen und es besteht die Gefahr das das Aluminium bricht.

Halte ich für ein Gerücht.
Al-Kabel sind zwar aus Hausinstallationen wieder verschwunden, aber in erster Linie aus dem Grund, das Al unter statischer Belastung (Klemmen) zum Kriechen (plastische Verformung bei andauernder Belastung) neigt und sich damit die Verbindung lockert.
Yamahaphilist
Stammgast
#38 erstellt: Gestern, 10:42
Neben dem Leitermaterial wäre auch die Anzahl der Litzen ein Biegekriterium.
flexiJazzfan
Inventar
#39 erstellt: Gestern, 13:14
Die Kupferlitzen allein lassen sich in jedem Fall auch um 90 Grad Ecken biegen. Biegesteif sind vor allem die „Ummantelungen“, die für den beweglichen Einsatz als Schutz ausgelegt sind. Also kann man bei Festverlegung mit etwas Vorüberlegung die Ummantelung genau an den Biegestellen entfernen und durch PP Schrumpfschlauch ersetzen.
Gruß
Rainer
Tyler_d1
Stammgast
#40 erstellt: Gestern, 17:07
Ok, aber ich kenn ja die die Kabel (Liezen und Ummantelung) nicht. Aber hätte ja sein können, dass jemand von euch schon verschiedene dieser Kabel verarbeitet hat.

Da ihr mir erklärt habt, dass ich trotz der langen Länge mit dem 6mm²-Kabel keinen Mehrwert habe, nehme ich also Eines mit 4mm².

3 Kandidaten habe ich mal rausgesucht:

Kabel Nr. 1:


Kabel Nr. 2:


Kabel Nr. 3:


Ich denke der Hersteller ist ok - wird schon das drin sein (im Kabel), was er angibt.

Kabel Nr. 3 hat 150g auf 1 Meter und ist somit das Schwerste der 3. Es ist preislich das Günstigste. Aber vom Gefühl her, lassen sich die anderen Beiden leichter Hochkannt um die Ecke biegen.

Kabel Nr. 2 ist günstiger und um ca. 20% schwerer als als Kabel Nr. 1.

Ich finde es irgendwie komisch, dass bei einem gleichen Leitungsquerschnitt über 50% Gewichtunterschied zwischen Kabel 1 und Kabel 3 sind. Hauptanteil wird ja wohl eher das Matall und nicht der Gummimantel sein, oder?

Was meint Ihr dazu?
Mechwerkandi
Inventar
#41 erstellt: Gestern, 17:21

Tyler_d1 (Beitrag #40) schrieb:

Hauptanteil wird ja wohl eher das Matall und nicht der Gummimantel sein, oder?

4 mm² Cu ist 4 mm² Cu. So oder so.
Der Gewichtsunterschied kann also nur von der Isolierung herrühren.
Das 3te ist eben doppelt isoliert und damit schwerer.
fplgoe
Inventar
#42 erstellt: Gestern, 17:29

Tyler_d1 (Beitrag #40) schrieb:
...Gewichtunterschied ... Hauptanteil wird ja wohl eher das Matall ...

Kupfer hat ein spezifisches Gewicht von 8,96 g/cm³, wo meinst Du, soll bei gleicher Länge und Querschnitt dann der Gewichtsunterschied herkommen?

Gerade Kabel #3 Deiner Aufzählung ist ja eine Mantelleitung, natürlich ist da mehr Isoliermaterial vorhanden.
8erberg
Inventar
#43 erstellt: Gestern, 19:35
Hallo

bei Beschallung wird doch meist ELa also 100 Volt-Technik eingesetzt. Da ist der Querschnitt (fast) völlig egal...
Was soll da son Oschi?
Wir hatten vor langer Zeit die alte Ela Anlage in einer Schule ausgebaut (Geschenk der Gemeinde) das war mit 0,25 qmm verdrahtet...

Peter
fplgoe
Inventar
#44 erstellt: Heute, 03:33
Es geht hier doch um 15 m Kabel und die Verlegung durch irgendwelche Sockelleisten, wie kommst Du auf 100 V Technik?


[Beitrag von fplgoe am 12. Feb 2026, 03:36 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#45 erstellt: Heute, 03:39

Tyler_d1 (Beitrag #40) schrieb:

3 Kandidaten habe ich mal rausgesucht:

Kabel Nr. 1:


Kabel Nr. 2:


Kabel Nr. 3:




Der Text bei 3. (Beschallung).

Peter
fplgoe
Inventar
#46 erstellt: Heute, 03:54
Auch da geht es bei 4 mm² dann sicher nicht mehr um 100V Technik. Festverlegung gibt es bei üblicher Hifi-Technik auch, und der Begriff 'Beschaller' betrifft sicher auch Systeme mit üblichen Verstärkern und niederohmigen Lautsprechern, z.B. bei Bühnenaufbauten, etc.
8erberg
Inventar
#47 erstellt: Heute, 09:15
Hallo,

ok, bei "Beschaller" denk ich immer an Objektbau (öffentliche Gebäude, Gaststätten, Theater, Hotels o.ä.)
Da arbeitet man fast ausschließlich mit 100 V-Technik, gibt ja früher im Hifi-Bereich aktive Unternehmen die da "Unterschlupf" gesucht und gefunden haben ( z.B. WHD die ja heute auch Wahnsinnsprojekte wie "Elbphi" durchziehen)

Bei Bühne - ja, früher gab es noch viele die die Monitore passiv hatten (aber die Zeiten das ich den Krempel gewuchtet habe sind 40 Jahre her), dachte heute ist alles aktiv. Da kenn ich micht nicht mehr aus.

Peter
Tyler_d1
Stammgast
#48 erstellt: Heute, 13:37
Da die Kabel in einem Kabelkanal mit einigen anderen Kabeln verlegt werden, wäre dann das SC-Meridian SP240 die beste Wahl, weil es besser geschirmt ist?
n5pdimi
Inventar
#49 erstellt: Heute, 13:51
Wo bitte ist das geschirmt? Das ist einfach nur in dickes Gummi eingegossen? Und Lautsprecherkabel brauchen keine Schirmung, da sie "signalbedingt" unanfällig für Störeinstreuungen sind.

Schon spannend, was man aus so einem trivialen Kabel für eine Wissenschaft draus machen kann...
der_Lauscher
Inventar
#50 erstellt: Heute, 13:56

Tyler_d1 (Beitrag #48) schrieb:
Da die Kabel in einem Kabelkanal mit einigen anderen Kabeln verlegt werden, wäre dann das SC-Meridian SP240 die beste Wahl, weil es besser geschirmt ist?

es ist nicht geschirmt, da kein metallischer Mantel und/oder Geflecht außen rum ist. Es hat "nur" eine zusätzliche, runde Ummantelung aus nicht leitenden PVC, läßt sich wegen der runden Form dadurch schöner in Kanäle und Rohre einziehen
fplgoe
Inventar
#51 erstellt: Heute, 15:51
...aber auch schlechter um Ecken biegen.
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