Revox B790/B791/B795

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nakidei
Stammgast
#1 erstellt: 23. Jan 2005, 15:12
Moin,

ich soll für einen bekannten einen Revox mit Tangential Arm kaufen, er hatte dir frührer immer gesehen und wollte so einen schon immer haben, aber der preis...

jetzt will er sich endlich einen zulgen wenn auch ein par jahre später, ich habe mich im Internet mal ein wenig umgeschaut und auf der Seite www.revoxonline.ch dann herausbekommen das es den B790/B791/B795/B291/H9 gibt und das es eigendlich so wie ich das gesehen habe immer nur einfach die neuere version ist. ich habe mich mal ein wenig bei ebay umgeschaut und bin zu dem schluss gekommend das man die B790/B791/B795 wohl da bekommt den H9 habe ich gar nicht gefunden als ich dann die technischen daten verglichen habe ist mir aufgefallen das es da nicht viele unterschiede gibt und ich dann wohl den B790 nehmen würde da es einfach "das Oreginal" ist, was sagt ihr zu dieser entscheidung?

bei dem preis bin ich zu dem schluss gekommen das man ca. 300euro dafür bezahlen muss, ist das zu viel oder zu wenig?

jetzt noch um system/nadel bekommt man da heut zu tage noch passende für diesen plattenspieler? und wenn ja was würden gute ungefähr kosten?

gruß
nakidei
RealHendrik
Inventar
#2 erstellt: 23. Jan 2005, 23:24

nakidei schrieb:
ich soll für einen bekannten einen Revox mit Tangential Arm kaufen, er hatte dir frührer immer gesehen und wollte so einen schon immer haben, aber der preis...


Für einen Bekannten? Kann der nicht selbst kaufen?


... dann herausbekommen das es den B790/B791/B795/B291/H9 gibt und das es eigendlich so wie ich das gesehen habe immer nur einfach die neuere version ist.


Nicht ganz. Der 790er war der Ur-Tangentialspieler ca. 1977, noch mit einigen Kinderkrankheiten. Nur kurze Zeit später, etwa 1978, kam der B 795, vom Komfort her (Geschwindigkeitseinstellung weggefallen) abgespeckt, aber - mit Ausnahme der ganz frühen Exemplare - ein wesentlich besseres Gerät. Um 1980 erschien der praktisch baugleiche B 791 auf den Markt, der dann wieder Geschwindigkeitseinstellung hatte.

Die beiden Geräte haben sich jahrelang behauptet - die letzten B 795 habe ich noch um 1990 bei Händlern gesehen - , bis dann der B 291 kam, im Prinzip der Nachfolger des 791, von der Technik fast identisch: gleicher Tonarm, gleicher Motor, gleiches Gehäuse usw. Nur elektronisch hat sich ein bisschen was getan. Der H9 unterschied sich m.W. nicht vom 291, nur eine andere Typenbezeichnung...


ich habe mich mal ein wenig bei ebay umgeschaut und bin zu dem schluss gekommend das man die B790/B791/B795 wohl da bekommt [...] als ich dann die technischen daten verglichen habe ist mir aufgefallen das es da nicht viele unterschiede gibt und ich dann wohl den B790 nehmen würde da es einfach "das Oreginal" ist, was sagt ihr zu dieser entscheidung?


Würde ich mir heute einen Revox-Tangential kaufen, wäre es der 291 oder der 791. M.E. auch noch den 795, wobei es dann einer der letzten aus der Serie sein müsste.


bei dem preis bin ich zu dem schluss gekommen das man ca. 300euro dafür bezahlen muss, ist das zu viel oder zu wenig?


Zu solchem Preis solltest Du einen bekommen.


jetzt noch um system/nadel bekommt man da heut zu tage noch passende für diesen plattenspieler? und wenn ja was würden gute ungefähr kosten?


Kommt ganz auf Deine Ansprüche an. Da der Revox grundsätzlich einen sehr leichten Tonarm hat, muss es ein System mit großer Compliance sein. Auch solltest Du nicht gerade das 30-Euro-System aus dem Sonderangebot nehmen - es würde zwar funktionieren, aber Du würdest viel verschenken, was der Revox geben könnte.

Hätte ich freie Wahl, würde ich aktuell das Shure V15V MR einbauen, das ist ein sehr ordentliches (und entsprechend teures) MM-System, das ausgezeichnet an den Revox-Armen funktioniert. AKG (nicht mehr erhältlich) und einige Ortofons verhalten sich eher zickig an dem Arm.

Gruss,

Hendrik
nakidei
Stammgast
#3 erstellt: 24. Jan 2005, 00:17
moin,

danke für die tips werde dann auch versuchen einen B791 oder B291 zu bekommen ich denke das es im Internet zu kompliziert wäre beim 795 zu unterscheiden wie neu/alt dieser ist.

Es ist gerade ein B291 ausgelaufen für 755€ das beunrühigt mich ein bisschen da ich ja wie gesagt an ca. 300 dachte.

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=5744621038

gruß nakidei
RealHendrik
Inventar
#4 erstellt: 24. Jan 2005, 01:54

nakidei schrieb:
danke für die tips werde dann auch versuchen einen B791 oder B291 zu bekommen ich denke das es im Internet zu kompliziert wäre beim 795 zu unterscheiden wie neu/alt dieser ist.

Es ist gerade ein B291 ausgelaufen für 755€ das beunrühigt mich ein bisschen da ich ja wie gesagt an ca. 300 dachte.


Das ist in der Tat ein stolzer Preis - fast dreiviertel des Neuwerts... Andererseits ist gerade dieses Modell sehr gefragt, zum einen, weil alle schlechten Erfahrungen aus den Vorläufermodellen so ziemlich ausgemerzt sind, zum anderen, weil der Bedienungskomfort nochmal zugelegt hat durch das eingebaute Fernbedienungs-IR-Auge und durch die "Special"-Schaltung, die 17-cm-Schallplatten vollautomatisch anfahren kann (haben die älteren Modelle nicht). Außerdem noch +/- 20 % Geschwindigkeitseinstellung... Achja, und ein netter "Vorteil": Er hat ab Werk einen Tonabnehmer-Vorverstärker eingebaut, der standardmäßig nur als Impedanzwandler geschaltet ist und Einflüsse des Signalkabels auf den Klang ausschließen soll. Netterweise lässt sich dieser Impedanzwandler recht leicht in einen vollwertigen Vorverstärker mit RIAA-Entzerrung umbauen und kann ihn so direkt an Line-Eingängen betreiben...

Aber auch mit einem 791 oder 795 kann man glücklich werden. Ich sag' mal so: Wenn das Ding Baujahr 1981 oder jünger ist, kannst Du relativ bedenkenlos zugreifen. Je nach Bereitschaft des Verkäufers erkennst Du den älteren 795 an einer Reihe von Details: Plattenteller nur 1,1 kg statt 2,1 kg (wie er seit 1981 eingesetzt wird) - der schwerere Plattenteller hat allerdings gelegentlich Probleme mit einigen Moving-Coil-Tonabnehmern (die ich aber im ... Im alten 795 war standardmäßig ein Tonabnehmer "Revox P 20 MDR" eingebaut - kein schlechtes Teil, aber nicht gerade geeignet für den Spieler (und - sofern es tatsächlich noch Erstausstattung ist - ein untrügliches Kennzeichen für einen zu alten 795).

Gruss,

Hendrik
nakidei
Stammgast
#5 erstellt: 24. Jan 2005, 12:07
ich habe jetzt bei ebay ein paar leute angeschrieben und gefragt aus welchem jahr der 795ger ist den sie anbieten, werde dann wohl versuchen einen 291, 791 oder einen neueren 795ger zu bekommen.

mich wundert nur das nur einer was zu den revox tangential spielern was sagen kann, soweit ich das bis jetzt mitbekomen habe soll das teil wohl kult sein.

gruß
nakidei
Oliver67
Inventar
#6 erstellt: 24. Jan 2005, 12:19
Hendrik hat bereits alles gesagt Selbst beim Tonabnehmer (Shure V15Vmr) bin ich seiner Meinung.

Oliver
RealHendrik
Inventar
#7 erstellt: 24. Jan 2005, 17:04

nakidei schrieb:
mich wundert nur das nur einer was zu den revox tangential spielern was sagen kann, soweit ich das bis jetzt mitbekomen habe soll das teil wohl kult sein.


Naja, Kult... Es sind ganz nette Teile, die sehr gut funktionieren und tatsächlich ein sachlich-technisches Flair ausstrahlen. Darin liegt sicher das Haupt-Faszinosum.

Was die Kenntnis angeht: Ich habe schon mehrere von den Dinger komplett zerlegt incl. Tonarm (!) und wieder zusammengebaut, dabei natürlich die eine oder andere verbessernde Maßnahme berücksichtigt. Ich kenne so ziemlich jede Schraube in den Dingern mit Vor- und Nachnamen, habe sogar schon die Bronzefedern am Tonarm ausgetauscht... (Schweinearbeit! Lohnt den Aufwand auch nicht unbedingt.) Insofern erlaube ich mir auch, darüber umfassend zu informieren. - Zur Zeit habe ich übrigens keinen Revox Linatrack mehr... bei Gelegenheit (d.h. bei anstehender Muße, mehr Platz und vorhandenem Kleingeld) werde ich mir nochmal einen 291 zulegen und in dieses Gerät meine ganze Erfahrung legen... dafür lasse ich mir dann sogar ein eigenes Tonabnehmersystem bauen (genauer gesagt: umbauen).

Gruss,

Hendrik
marantz-fan
Stammgast
#8 erstellt: 24. Jan 2005, 18:02
Mich würde mal interessieren, wie die Revoxe klanglich einzustufen sind, beispielsweise im Vergleich zu einem Thorens TD-160. Ich nehme an, dass die hohen Preise v.a. darauf zurückzuführen sind, dass viele zu ihrer Revox-Anlage gerne auch den passenden Plattenspieler haben möchten. Letztens hat ein B-291 bei ebay sogar die 1000-Euro-Schallmauer durchbrochen! Also Revox Tuner/Receiver, Tapedecks und Bandmaschinen sind wohl über jeden Zweifel erhaben, aber wie steht es mit den Plattenspielern?

Gruß, Dirk
Oliver67
Inventar
#9 erstellt: 24. Jan 2005, 18:56
Das Laufwerk ist von Gleichlauf, Rumpeln, etc. Spitzenklasse. Thorens hat Riemenantrieb und gute Gleichlaufwerte dank seines schweren Tellers, Revox hat einen elektronisch geregelten Antrieb (wie viele Technics- und Sony-Laufwerke). Völlig unterschiedliche Philosophien.

Der Tangentialtonarm ist gut, und vor allem einer der wenigen hochwertigen, die nicht gleich separat als High-End verkauft wurden.

Man kann den B791 vielleicht mit einem Sony-PS-800X (richtige Bezeichnung?) vergleichen, oder mit einem der teuren Technics-Modelle damals, jedoch hat der Sony noch viele zusätzliche Features (Regelelektronik für Tonarm). Alles in allem ein sehr guter Plattenspieler ohne Voodoo.

Nur der serienmäßige Tonabnehmer war nicht angemessen, aber das ist heute egal.

Oliver


[Beitrag von Oliver67 am 25. Jan 2005, 10:56 bearbeitet]
A727
Stammgast
#10 erstellt: 25. Jan 2005, 09:53
Hallo zusammen,

ich würde dir zu einem B 791 raten, der gegenüber dem B 795 nicht nur etwas bessere Werte für Geräusch- und Fremdspannungsabstand hat, sondern auch über den etwas schwereren Plattenteller verfügt und als Schmankerl die elektronische Geschwindigkeitsfeinregulierung aufweist. Nachträglich lässt er sich auch noch mit der IR-FB aufpeppen, so dass er fast zum B 291 mutiert, der m.E. zu völlig überhöhten Preisen gehandelt wird. H9 war ein B 291 mit Optik der H-Serie.

Der B 795 war als preislich interessante Einsteigerversion gedacht. Gegenüber dem B 790 deutlich günstiger. Auch wurde er optisch auf die übrigen Revox-Komponenten angepasst.

Von den serienmäßigen Systemen wurden beim Revox B 791 / B 291 Shure V15 und Elac ESG 796 (Van-den-Hul-Schliff) eingebaut. Beides Systeme, die mit dem Arm wirklich gut harmonieren.

Preislich liegst du mit 300 Euro (+ 10 %) recht gut. Laß´dich nicht von den B 291 Fantasiepreisen abschrecken.

Bei mir dreht ein B 791 mit Elac ESG 796 H 30 seine Runden, und das zur vollsten Zufriedenheit.

Analoge Grüße
Bernd
RealHendrik
Inventar
#11 erstellt: 25. Jan 2005, 10:58

A727 schrieb:
ich würde dir zu einem B 791 raten, der gegenüber dem B 795 nicht nur etwas bessere Werte für Geräusch- und Fremdspannungsabstand hat, sondern auch über den etwas schwereren Plattenteller verfügt und als Schmankerl die elektronische Geschwindigkeitsfeinregulierung aufweist.


Sehr interessant... der Motor samt Lager und Plattenteller (bis auf die ganz frühen 795) und allem Drum und Dran sowie der Tonarm sind beim 791 und 795 völlig identisch. Lediglich die Elektronik unterschied sich durch die Geschwindigkeitsfeineinstellung - nicht jedoch die Motor-Phasengeneratoren. Insofern haben beide - gleiche Tonabnehmer vorausgesetzt und unter Vernachlässigung von Serienstreuungen - absolut identische Werte für Rumpel und Gleichlauf.

Der Unterschied ergibt sich aus der Tatsache, dass für die Messungen unterschiedliche Tonabnehmer herangezogen wurden.


Nachträglich lässt er sich auch noch mit der IR-FB aufpeppen, so dass er fast zum B 291 mutiert, der m.E. zu völlig überhöhten Preisen gehandelt wird.


Der 291 hatte schon noch ein paar Nettigkeiten mehr, z.B. einen integrierten Vorverstärker, der ab Werk als Impedanzwandler arbeitet (zum Betrieb an einem normalen Phonoeingang), aber leicht zu einem vollwertigen RIAA-Vorverstärker umgebaut werden konnte (zum Betrieb an einem Line-Eingang). Der integrierte IR-Empfänger ist nett, aber viel interessanter ist die "Special"-Schaltung, die (mittels einer Blende) optoelektronisch erkennt, wann die Einlaufrille einer 17-cm-Schallplatte erreicht wurde und dann automatisch das Spiel startet.

Übrigens: Mit etwas Bastelei ließe sich auch der 795 fernbedienungstauglich machen - ob das allerdings Sinn und Zweck hat nur für die Tasten "Tonarmlift"/"Tonarm nach links"/"TOnarm nach rechts"?

Viel interessanter wäre dann eine Schaltung, die - ohne weitere Bedienungselemente! - mehrere Sonderfunktionen auslöst. Möglich wäre z.B. "Stop", zwar nicht zwingend erforderlich, da das auch anders ausgeführt werden kann; "Repeat", also ständige Wiederholung ein und derselben Schallplattenseite; "Special", wobei allerdings einiges an Bastelei am Tonarm erforderlich ist (also nichts für Grobmotoriker); und für unverbesserliche Schrauber ein "Drive Inhibit", der zum Beispiel für die Einstellung der Auflagekraft den Tonarmlift zwar auslösen kann, aber den Plattenteller unbewegt läßt.


Von den serienmäßigen Systemen wurden beim Revox B 791 / B 291 Shure V15 und Elac ESG 796 (Van-den-Hul-Schliff) eingebaut. Beides Systeme, die mit dem Arm wirklich gut harmonieren.


Es wurden noch einige Tonabnehmer mehr verbaut. Frühe Spieler bekamen zum Beispiel ein gelabeltes AKG-System unter der Bezeichnung "Revox P20 MDR", übrigens ein System, das nun gar nicht richtig die Qualitäten des Revox ahnen ließ.

Das beste System, das je unter den Arm gebaut wurde, ist n.m.D. das Shure V15 V, das liegt v.a. an der Dämpfereinrichtung, die den sehr leichten, aber praktisch unbedämpften Tonarm ausgezeichnet unterstützen (und übrigens für die vermeintlich besseren Rumpel- und Gleichlaufwerte hauptverantwortlich sind). Die Shure bis V15 III haben mich in dem Spieler wahrlich nicht überzeugt.

Auch ELac ESG-Systeme harmonieren sehr ordentlich mit dem Spieler, wobei die Montage der Systeme höchst penibel vorgenommen werden muss, insbesondere bei den vdH-Schliffen des ESG 796 und 794. Die AKG-Systeme fand ich immer etwas "zickig" am Linatrack, und auch Ortofon ist hier 'rausgeschmissenes Geld.


Bei mir dreht ein B 791 mit Elac ESG 796 H 30 seine Runden, und das zur vollsten Zufriedenheit.


Schon eine sehr gute Kombination. Solltest Du übrigens mal gelegentlich an eine HSp-Nadel kommen (was im Neuzustand übrigens schier aussichtslos sein dürfte), wirst Du Dich wundern, was noch so in der Revox-Kiste schlummert!

Gruss,

Hendrik


[Beitrag von RealHendrik am 25. Jan 2005, 10:58 bearbeitet]
A727
Stammgast
#12 erstellt: 25. Jan 2005, 11:48
Hallo Hendrik,

werde mir die Mühe machen und die Werte zu Hause noch einmal heraussuchen. Deine Einschätzung hinsichtlich des (AKG) Revox P20 teile ich.

Analoge Grüße
Bernd
RealHendrik
Inventar
#13 erstellt: 25. Jan 2005, 12:04

A727 schrieb:
werde mir die Mühe machen und die Werte zu Hause noch einmal heraussuchen.


Kann ich Dir auch so geben. Quelle: Revox-Katalog von 1985.

Drehzahlgenauigkeit: +/- 0,01% bei 791 und 795
Plattenteller: 2,1 kg, 313 mm Durchmesser bei 791 und 795*
Tonhöhenschwankungen: bewertet 0,05% bei 791 und 795
Tonhöhenschwankungen: linear 0,1% bei 791 und 795

Jetzt kommt's:
Rumpelfremdspannungsabstand: 50 dB bei 791, 48 dB bei 795
Rumpelstörspannungsabstand: 52 dB bei 791, 50 dB bei 795
Rumpelgeräuschspannungsabstand: 72 dB bei 791, 70 dB bei 795

Alle Werte sind mit den jeweiligen Werkstonabnehmern gemessen, das ist beim 791 in der Zeit das Shure V15 V und beim 795 das Elac ESG 793 E 30. Und: Revox gibt diese Werte ausdrücklich an mit der Fußnote: B791: Zelle V15-VB mit abgesenkter Bürste.

Ich garantiere Dir, dass diese Werte genau andersrum aussähen, wenn Du das Shure unter den B795 schraubst und das Elac unter den B791.


Deine Einschätzung hinsichtlich des (AKG) Revox P20 teile ich.


Das ist wahrscheinlich sinngemäß auf alle AKG-Tonabnehmer zu übertragen. Ich habe den Linatrack außer mit einem Revox P 20 MDR auch noch mit einem AKG P8ES Nova, einem P 25 und einem P 10 gehört. Alles ordentliche Systeme, aber überzeugend war an dem Arm keines.

Gruss,

Hendrik

*) Die frühen Serien des B 795 hatten noch den 1,1-kg-Plattenteller des B 790. Der schwerere 2,1-kg-Teller ist ähnlich aufgebaut, hat aber - leider magnetische - Gewichte an der Unterseite montiert. Letzteres führt bei einigen sensiblen Tonabnehmern, vornehmlich MCs, zu hörbaren Störungen. Nach meiner Erfahrung ist das bei den allermeisten TA unhörbar.


[Beitrag von RealHendrik am 25. Jan 2005, 12:07 bearbeitet]
A727
Stammgast
#14 erstellt: 25. Jan 2005, 12:39
Hallo Hendrik,

danke für die Infos. Dass die unterschiedlichen Werte aus der Verwendung unterschiedlicher TA-Systeme resultieren, habe ich sozusagen verschlafen. Mit dem Gewicht des Tellers war es dann, zumindest in der Anfangsphase des B 795 so, dass dieser gegenüber dem Teller des B 790 und dem später folgenden B 791 "leichter" war.

So, dann vertragen wir uns wieder .

Analoge Grüße
Bernd
RealHendrik
Inventar
#15 erstellt: 25. Jan 2005, 15:00

A727 schrieb:
Dass die unterschiedlichen Werte aus der Verwendung unterschiedlicher TA-Systeme resultieren, habe ich sozusagen verschlafen.


Kann passieren.


Mit dem Gewicht des Tellers war es dann, zumindest in der Anfangsphase des B 795 so, dass dieser gegenüber dem Teller des B 790 und dem später folgenden B 791 "leichter" war.


Stimmt genau.


So, dann vertragen wir uns wieder


*grins* Ich kenne doch meine Revox-Plattenspieler bis auf die letzte Schraube...

Gruss,

Hendrik
uem
Stammgast
#16 erstellt: 26. Jan 2005, 14:22
Hallo Kollegen,

Bin hier auf eines meiner "Lieblingsthemen" gestossen:
REVOX Plattenspieler !
Habe einen B 795 (zur zeit bei meinem Bruder im Einsatz, mit Sure V15 X Zelle) und einen getunten B-291 "Empire Scientific", mit Benz Zelle. Weitere Infos in Threads, die ich im AAA, bzw. Revox Forum schon aufführte.
www.Analog-Forum.de -> Technik -> Phono - allgemein ->> „Revox Plattenspieler, - 291 “Empire Scientific“,

http://www.revoxforum.de/forum/showthread.php?t=676&highlight=urs

In diesen beiden Foren sind übrigens weitere, sehr kompetente Revox "Analogies" (die möglicherweise auch hier zu treffen sind ??)
Meine bescheidene & persönliche Meinung:
Die Revox Plattenspieler würde ich unter die Kategorie "hochstehende Liebhaber & Kult- Geräte" einordnen.
Fürs Geld kriegt man heute sicher ebenbürtiges (oder gar bessere tönende) Neugeräte.
-->>> ABER: Mir ist kein anderer Plattenspieler bekannt, der dank Fernsteuerung einen nahezu-„CD“ Bedienungskomfort offeriert und trotzdem super klingt !!!
PS: Zu meinem 795 habe ich so ein kleines Fernbedienungs-empfängerkästchen, das in einen (serienmässig ? vorhandenen) Anschluss am 795 passt.

Grüsse aus der Schweiz

Urs
OssySoft
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 12. Feb 2005, 21:45
Wow, ich besitze eine B790 und habe diese vor etwa 2 Wochen komplett gereinigt und überarbeitet. Hier werden gleich die Nadel und Tonabnehmer gewechselt, das ist die Ware Pracht.

Mir wirft man vor, ich würde den Charakter der Bandmaschine B77 ändern, nur weil ich eine Pausenschaltung einbau und anbiete!!!!

Infos zu der Pausenschaltung und dem B790 findet ihr unter "www.revox-bandmaschine.de"

Ich bin mit der B790 zufireden.
Sehr interessant die Beiträge!!!

Gruß
Thomas Schröder
hidodi
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 13. Feb 2005, 12:31
hallo,
besitze den b790 und bin damit restlos zufrieden.

gruss
hidodi
heisch
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 15. Feb 2005, 18:13
Ich möchte kurz meine Erfahrung zum Vergleich Thorens TD160 und Revox B790 (das ist nämlich die kombi die ich betreibe) zum Besten geben:

Meiner Meinung nach ist der Thorens der bessere, vielleicht "genauere" Plattenspieler, spielt absolut präzis, kraftvoll und ungemein dynamisch, gleichwohl spiele ich meine LPs gerne und oft mit dem Revox. Er klingt sehr harmonisch, rund und angenehm.

Wenn ich mich für einen von beiden entscheiden müsste, würde ich den Thorens behalten, glücklicherweise verlangt aber niemand diese Entscheidung von mir...

Grüsse aus der verschneiten Schweiz


Heinz
munschein
Neuling
#20 erstellt: 14. Apr 2007, 19:01
..........bei Gelegenheit (d.h. bei anstehender Muße, mehr Platz und vorhandenem Kleingeld) werde ich mir nochmal einen 291 zulegen und in dieses Gerät meine ganze Erfahrung legen... dafür lasse ich mir dann sogar ein eigenes Tonabnehmersystem bauen (genauer gesagt: umbauen).

Gruss,

Hendrik[/quote]

hallo hendrik

habe deinen beitrag über 791 sehr gut gefunden. ich besitze 2 solcher plattenspieler. der eine, den ich seit ca. 27 jahren habe musste ich in reparatur geben, weil die elkos von alleine austrockneten. 100 euro. jetzt läuft er gut. der andere, vor kurzem erworben, hat keine nadel und ich weiss nicht, wie man eine V15V psr bekommt. reparatur der nadel empfehlenswert? (bei schallplattennadel 80 euro) noch eine andere frage. der cartdrige ist bei beiden so lausig gesteckt und hängt wegen den 2 darüberliegenden schrauben ca. 3mm nach unten. beide 791 gleich. ist das original so? hier ein bild. öffnen http://chris-eitler.magix.net/ und dort bei schneeglöckli kommen die shure bilder. hoffe auf hilfe vom kenner. gruss


[Beitrag von munschein am 14. Apr 2007, 19:19 bearbeitet]
AudioDidakt
Stammgast
#21 erstellt: 24. Mai 2007, 11:18
Sers!

Ich hab auch nen B790. Im Sperrmüll gefunden (voll funktionsfähig) Also er hat schon seine Metzchen gemacht, glaube zwar es ist ein neueres Modell, auf irgendnem Bauteil stand was von 1980, aber dennoch hatte er Probleme.
Im Moment läuft er aber wieder ganz prima, habe mich mit viel Geduld und noch meht Kontaktspray ans Werk gemacht.

Nun eine Sache stört mich jedoch noch:
Habe nach einer Reparatur vom Fachmann ein anderes Tonabnehmersytem bekommen, nun aber wieder das alte dran gemacht (AKG P8E).Nun sind mir die Höhen zu krass, würde gerne die Auflagekraft ändern. Dachte immer das Auflagegewicht wäre bei den Tangetialarmen fix.
Aber heute morgen bin ich darauf gestossen, dass es da doch Einstellungsmöglichkeiten gibt. Habe sofort meinen T-arm genauer unter die Lupe genommen, aber keine Justierungsschraube oder ähliches entdecken können.

Wie stelle ich denn die Auflagekraft der Nadel eines B790 ein?
Weiss das jemand?
tomcat
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 29. Mai 2007, 23:41

SchiZoID schrieb:
Wie stelle ich denn die Auflagekraft der Nadel eines B790 ein?


Beim B791 (sollte in dieser Beziehung zum B790 identisch sein) ist das eine Schraube hinten am Tonarmschlitten. Wenn beim Tonabnehmersystem "vorne" ist, dann ist diese Schraube hinten am Schlittenrücken. Die Schraube, die von oben zugänglich ist, ist für die Höhenbegrenzung (damit das System sich nicht auf die Gummimatte absetzen kann) zuständig.

Ich hoffe das hilft.

Viele Grüße!


[Beitrag von tomcat am 30. Mai 2007, 13:13 bearbeitet]
tomcat
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 29. Mai 2007, 23:47
Hallo,

ich habe einen Revox B791 erstanden und er scheint mir auch in einem sehr guten Zustand zu sein. Allerdings schafft es der Antrieb des Tonabnehmerschlittens nicht mehr, den Schlitten gegen die Endabschaltung in der Ruheposition zu fahren. Die Antriebsscheibe dreht dann einfach gegen den Riemen durch. Die Endabschaltung am Plattenende wird dagegen gut erreicht.

Ich vermute es liegt daran, daß der Riemen an einer Stelle durch langjähriges Verweilen bereits eine Verformung besitzt und deshalb nicht mehr genügend Reibung gegen die Antriebscheibe erzeugt.

Was kann man tun? Ich habe schon versucht den Riemen zu reinigen und anders einzulegen, aber bisher ohne Erfolg.

Kann die Feder ausgeleiert sein?
Muß der Riemen erneuert werden?

Gehört auf die Stangen, auf denen der Schlitten läuft, eigentlich ein Tropfen Öl?

Ich hoffe sehr, daß mir jemand schnell einen Tipp geben kann und es sich nur um eine kleine Reparatur handelt. Ich würde nämlich gerne eine Rückabwicklung des Kaufes vermeiden, schließe diese aber auch nicht aus, da es hieß das Gerät sei zu 100% OK.

Viele Grüße,

Tomcat
Immergrün
Stammgast
#24 erstellt: 18. Jun 2007, 09:14
Ich weis, ich hole hier einen uralten Thread hervor, aber evt. gibts ja jemanden der mir sagen kann wie ich meinen wieder neuangeschafften B795 fernbedienen kann? Der Fernbedienungsgeber ist vorhanden weil ich habe aus alten Tagen noch einen B215S habee von dem ich mich bisher nicht trennen konnte.

PS. Ein alter, verbastelter B202 müsste auch noch irgendwo rumliegen.
A727
Stammgast
#25 erstellt: 18. Jun 2007, 09:56
Du benötigst einen entsprechenden IR-Nachrüstsatz, den Du über Peter Meinhold aus dem Revox-Forum beziehen kannst (pmeinhold ät t-online punkt de). An diesen schließt Du den B 202 an - und somit wäre der B 795 in dem gegebenen Umfang fernbedienbar (allerdings musst Du die Platten noch selbst auflegen )


[Beitrag von A727 am 18. Jun 2007, 09:57 bearbeitet]
Immergrün
Stammgast
#26 erstellt: 18. Jun 2007, 20:56
Gut das Du die eMail-Anschrift auch genannt hast. Revox Foren gibts wie Sand am Meer. Der Herr Meinold sitzt wohl leider in Österreich, hab per eBay große Probs mit Ausländern, auch in der EG.

Ich versuch es natürlich trotzdem. Herzlichen Dank.
A727
Stammgast
#27 erstellt: 19. Jun 2007, 08:27
Peter Meinhold sitzt nicht in Österreich, insofern musst Du dir keine Sorgen machen. Auch kenne ich ihn persönlich recht gut.

Revox-Foren wie Sand am Meer ? - eher nein. Ich kenne nur zwei:

http://www.revoxforum.de/
http://forum.studerundrevox.de/index.php
Immergrün
Stammgast
#28 erstellt: 19. Jun 2007, 13:07
Ich habe jetzt endlich eine Antwort von Peter Meinold. Demnach benötige ich einen B206. Damit kann ich nicht dienen, das wird mir zu Aufwändig. Ich hatte überall gelesen dass der B202 genügt.

Kann mier hier jemand das Anschlussschema des Nachrüstsatzes überlassen? Ich meine gelesen zu haben dass das nur ein paar Strippen sind, dann kann man das ja evtl. auch selber bauen.


PS:
www.revoxforum.de
www.revox.net
forum.studerundrevox.de
www.reeltoreel.de/Revox

Ich hoffe ich bringe da nichts durcheinander, es gibt noch mehr.


[Beitrag von Immergrün am 19. Jun 2007, 13:12 bearbeitet]
A727
Stammgast
#29 erstellt: 19. Jun 2007, 13:19
Ein B 206 ? - das erscheint mir unwahrscheinlich. Der B 206 erweitert "lediglich" den Radius resp. die Zugriffsmöglichkeit. Konkret bedeutet dies, dass Du das am B 206 und an sich bereits fernsteuerbare Gerät (was der B 795 ja n o c h nicht ist) beispielsweise von einem Nebenraum steuern kannst. Auch an den B 215 S könntest Du, da fernsteuerbar, einen B 206 anschließen.

Der nachrüstbare Einbausatz mit Buchse geht an den B 795, daran dann den B 202. Und somit wäre der B 795 lokal fernsteuerbar.

PS;
Revox.net ist die Info-Seite vom Betreiber des Revox-Forums, ReeltoReel hat kein Forum (mehr).


[Beitrag von A727 am 19. Jun 2007, 13:23 bearbeitet]
Immergrün
Stammgast
#30 erstellt: 19. Jun 2007, 13:52
Danke für die Auskunft. Es fällt mir schwer das alles auseinander zu halten. Herr Meinold hat auf meine Anfrage korrigiert, er hatte sich in der Bezeichnung vertan. Gibts denn nirgens ein Anschlussschema des Nachrüstzatzes?
A727
Stammgast
#31 erstellt: 19. Jun 2007, 15:33
Ich habe leider kein entsprechendes Anschlußschema verfügbar.

Du könntest noch einmal nachsehen, ob Du hier etwas findest: www.revox.name. Eine interessante Seite möchte ich Dir noch empfehlen: www.revoxonline.ch


[Beitrag von A727 am 19. Jun 2007, 15:34 bearbeitet]
AudioDidakt
Stammgast
#32 erstellt: 19. Jun 2007, 16:40
@Tomcat:

Vielen Dank.. ich hab das nicht gecheckt, daß man den Deckel des Tonarmes abnehemen kann, bis ich die Betriebsanleitung im Netz gefunden hab. Nun ist alles klar. Trotzdem Danke für die Antwort.

Tja Dummheit tut manchmal doch den Betroffenen weh!
Immergrün
Stammgast
#33 erstellt: 20. Jun 2007, 10:09
@A727, herzlichen Dank. Die Links waren mir bekannt. Es ist dort fast alles zu finden. Sogar genaue Unterlagen und Schaltpläne für den B202. Aber das was ich suche nicht. Anscheinend behalten ein paar Eingeweihte das für sich. Schließlich kann man Geld damit verdienen. (u. U. verständlich)
Immergrün
Stammgast
#34 erstellt: 08. Jul 2007, 10:37
Bin von Peter Meinhold inzwischen perfekt mit Neuware beliefert worden. Danke für den Tip.
Immergrün
Stammgast
#35 erstellt: 20. Jul 2007, 15:03
Hallo, ich habe noch eine Frage an den Spezialisten der seine Revox-Plattenspieler in- und auswendig kennt.

RealHendrik, weist Du (oder natürlich auch jemand anderes) ob Revox nach dem 790 irgendwann Änderungen (Maße) am Tonarm oder an der System-Einbaulehre vorgenommen hat?

Ich habe ein Original-TA-Einbaukit von Revox erstanden (wahrscheinlich vom bzw. aus der Zeit des 790. Bei meinem 291 in Verbindung mit dem Shure V15VxMR passt meiner Meinung nach die Lehre nicht. Wenn ich den Tonabnehmer nach Einbauanleitung der Lehre, oder (besser) nach Einbauanleitung des Servicemanuals vom 291 einbaue passt alles perfekt, aber es klingt nicht gut (Sack über der Musik). Wenn ich nach Lehre einbaue muß ich 3 mm unterlegen.
Gehe ich aber einfach nach den Vorgaben die Revox in Form einer Liste der Anleitung beigelegt hatte (steht so auch im Servicemanual), muß ich 4 mm unterlegen. Dann klingt es perfekt. Jetzt passt aber die Lehre nicht mehr drauf. Wenn ich das versuche wird die Nadel weit reingedrückt und die Lehre kippelt auf dem Systemkörper. Mach ich was grundlegendes falsch?

Zur Zeit habe ich so eingebaut und das System dann solange etwas hin und her gedreht bis es (laut Messplatte) 90 my sauber abtastet. Ob das so richtig ist weis ich nicht. Mir ist so als wenn es schon mal besser spielte, dann allerdings hat es gerade mal 60 my sauber abgetastet, bei 70 war schon Nebengeräusche leicht zu hören (alte originalverpackte Nadel, unbenutzt, also eigentlich neu. Laut Verkäufer seit 1 1/2 Jahre im kühlen, dunklen Lager??).


[Beitrag von Immergrün am 20. Jul 2007, 15:05 bearbeitet]
Huschgi
Neuling
#36 erstellt: 01. Nov 2007, 12:20
Hallo allerseits
habe meinen B791 seit Jahren kaum mehr benutzt, weil er jedes Mal etwas rumpelt im Bassbereich wenn der Stellmotor nachstellt.
Gibt's da Abhilfe?
Vielen Dank!
Felix
Revoxidiert
Schaut ab und zu mal vorbei
#37 erstellt: 01. Dez 2007, 22:21
Hallo,

auch ich besitze einen Revox B 790.

Ich habe ihn gebraucht über Eb.. gekauft. Anschließend zu Revox nach Villingen geschickt , ihn überholen lassen ( Kondensatoren und ein paar Kleinigkeiten einschließlich eines neuen Systems von AKG )

Dafür habe ich insgesamt 400.- € gezahlt.

Seit dieser Renovierung läuft er bei mir sehr oft. Ich finde die klangliche Wiedergabe gut, und möchte ihn nicht mehr hergeben.

Gruss
Revoxidiert
AudioDidakt
Stammgast
#38 erstellt: 31. Dez 2007, 17:43
Hallo

Habe ein kleines Problem mit meinem Revox. Hab mal ne LP auf den Rechner aufgenommen und dann festgestellt, dass der rechte Kanal ein gutes stück leiser ist als der linke. Auch würde ich gerne ein bischen mehr saft aus ihm rausholen. Muss doch meinen Amp ein gutes stück weiter aufdrehn, als wenn ich von CD abspiele.

Im Revox drin sind etliche Potties. Kennt sich jemand soweit aus, dass er mir sagen kann, ob da einer für Lautstärkeregelung und ein anderer für Balance gut ist?

Würde mich freuen.

Lg (und ein frohes neues)

Michael
sound_of_peace
Inventar
#39 erstellt: 22. Okt 2009, 19:30
Hallöchen,

sagtmal:

Ist der TonabnehmerTausch bei dem Revox B790 im Vergleich zu einem "normalen" Plattenspieler schwerer? Wird dafür anderes Werkzeug benötigt?

Auf was muss man bei der TA-Wahl achten?

Ich erwarte den Dreher in der nächsten Woche, hätte noch ein Goldring 1006 dafür über.

XS500
Stammgast
#40 erstellt: 23. Okt 2009, 05:14
Moin,

hier kannst du dir Service-und Bedienungsanleitung herunterladen, da ist auch der Tonabnehmerwechsel beschrieben.
Die Auswahl der Tonabnehmer ist schon eingeschränkt, zum einen brauchst du einen mit einer hohen Nadelnachgiebigkeit,
zum anderen darf er weder zu leicht noch zu schwer sein. Ausserdem muß die Höhe des Systems vom Boden bis zur Nadelspitze 20mm betragen.
Darüber steht sehr viel im Revoxforum, da solltest du dich mal schlau machen.
sound_of_peace
Inventar
#41 erstellt: 23. Okt 2009, 11:05
Die BDA wird dabei sein

Gibts auch irgendwo Ersatz für dieses Bürstchen für die Nadel oder ist ist da der Verschleis zu gering, als das man sowas bräuchte?


...vllt. ist ja auch das verbaute "passende System" noch in gutem Zustand.

...sobald der Revox da ist, werde ich mich im entsprechenden Forum melden, wenns weitere Fragen geben wird.

sound_of_peace
Inventar
#42 erstellt: 05. Nov 2009, 20:22
Hallo,

hab mir heute meinen Revox abgeholt, habe ihm einen neuen TA verpassen lassen, ist ein Nagaoka MP 110 geworden - klingt super (...aber vllt. etwas dumpf?)

timmdelfs
Neuling
#43 erstellt: 22. Nov 2010, 01:17
Hallo zusammen. Vielleicht hat das vor mir schon mal jemand geschrieben. Ich hab nur gelesen, dass verschiedene von Euch gedenken, ihrem Tangential-Revox ein neues System zu verpassen. Das original Revox Werkzeug-Kit mit Lehre ist schon lange vergriffen, aber ein Mitglied von www.revoxforum.de baut es nach und vertreibt es. Bedingung für die Bestellung ist, dass man Mitglied vom Forum wird.
timmdelfs
Neuling
#44 erstellt: 22. Nov 2010, 01:23
Dafür habe ich jetzt eine Frage an all die Experten. Ich habe den B 795 günstig erstanden. Ich wollte ihn mit einem Shure Ultra 500 bestücken, das ich schon lange besitze. Ich habe aber den Eindruck, dass es zu schwer ist, da ich den Arm nicht auf das gewünschte Abtastgewicht bekomme, selbst bei Einsatz des schwereren Gegengewichts. Ist das so?
Und noch eine Frage: Shure baut das V15 V-MR schon lange nicht mehr, dafür gibt es nun das M97xE, das ähnlich aussieht. Weiss jemand, ob das neue System mit dem V15 mithalten kann?

Vielen Dank aus der Schweiz, Timm
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