Kaufberatung: Hi-Fi Verstärker der 70 bzw. 80 Jahre

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pimi1
Neuling
#1 erstellt: 03. Mrz 2008, 23:27
Lieber Foruumnutzer,
Ich wollte mir einen guten Verstärker der 70er bzw 80er Jahre kaufen (habe gehört die haben einen besseren Klang als die neuen)
Bitte um Rat: Hersteller und Name.
Danke!
Mohol
Stammgast
#2 erstellt: 04. Mrz 2008, 00:31
Es gibt einige, die meinen das tatsächlich.
Ich gehöre nicht dazu.

Und so wird die Diskussion jetzt weitergehen.........
e_holger
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 04. Mrz 2008, 02:48
Hallo Pimi1,

das ist ja eine tolle Frage bzw. Feststellung.....dazu meine Erfahrungen:

Mein erster Amp nach meiner Dual-Kompaktanlage war ein Kenwood KA-701, der im September 1980 gekauft wurde und heute noch bei meiner Oma läuft. Das ist kein Scherz, der ist schlicht unzerstörbar....auf einer Party hat ein anderes Japanprodukt...YamahaSonysonstwasfürnsch...einfach abgeschaltet...mein "Rettungs-Kenwood" hat die Party dann geschaukelt und wird derzeit nur noch selten betrieben, geht aber ohne Probleme. Ich habe mir sagen lassen, dass die Entwickler von damals danach Accuphase gemacht haben sollen, kann ich aber nicht bestätigen.

Heute habe ich (seit nun 14 Jahren!) eine audiolabor-Kombi, auch schon über 20 Jahre alt. Mit wenigen Modifikationen/Reparaturen macht diese Kombi immens Spaß und kann jede Eigenschaft der Quellen oder auch Lautsprecher transparent machen. Ich habe zwar gerade eine unbegründete Lust auf einen neuen Amp, werde dieser aber nur nachgeben, wenn mich ein Austausch wirklich nach vorne bringt.

Zum Grundsatz: die Entwicklung wird auch im Amp-Bau geschehen sein, ich denke, neue Amps haben schon "mehr" zu bieten....ist nur die Frage, ob man/frau das mag! Und da liegt der Hund begraben: nicht die Messwerte zählen, sondern das eigene Ohr. Daher hören, hören, hören...was Spaß macht und anmacht, das ist das richtige. Ob neu oder alt oder billig oder teuer...egal! Du hörst damit, nicht andere Schreiberlinge hier oder Fachpresse oder sonstwer, nur Dein eigenes feeling sollte entscheiden.

Gruß

Holger
fibbser
Inventar
#4 erstellt: 04. Mrz 2008, 12:45
Hi,

Ich bekenne mich zu der älteren Technik. Jawohl.

Nichtsdestotrotz sollte man es etwas differenziert betrachten.

Gehen wir mal von folgender Situation aus:

Ich habe ein begrenztes Budget von sagen wir mal 300€,
Grundsätzlicj habe ich die Möglich keit etwas Neues oder Altes und Gebrauchtes zu erwerben.

Was bekomme ich als Neuware? Einen Ymaha, Denon o. ä., das kleinste Modell, mit ca. 2x50Watt, rechtviel Plastik, magere Austattung, aber Garantie und neuer Zustand.

Für das gleiche Geld bekomme ich einen gebrauchten Verstärker oder Receiver aus den 70er oder Anfang 80er Jahren, überholt, mit 1 Jahr Gewährleistung vom Händler.
Ein Gerät das früher der Spitzenklasse zuzuordnen war, mit massiven 3mm starker Alu-Front, (über-)reichhaltiker Ausstattung, einer sehr schönen Optik (Gesvchmacksache), ein Gerät, das von vergangenen Zeiten erzählt, klanglich in etwas auf einer Stufe steht mit den Neugeräten, mit einer Haptik, von der neue Geräte nur träumen können.

Rein objektiv gesehen glaube auch ich, dass neue Einstiegsverstärler bessere techn. Daten haben als alte Einstiegsverstärker, teilweise sogar als Verstärker der damaligen Oberklasse...

Meine Erfahrung ist die, dass die alten Vintage-Verstärker einen "Langzeit-"Genuss bieten, ich kann ihnen stundenlang in (gehobener) Zimmerlautstärke stressfrei zu hören, wenn dies durch techn. "Unzulänglichkeiten" erkauft wird, dann gerne...

Für mich ist es die Kombination aus Aussehen, Klang und Anfassqualität, weshalb ich ein Befürworter solcher Geräte bin...ich gebe es zu!!

Als Beispiel für Geräte seien hier mal die großen Pioneer SX Receiver, Kenwood KA Verstärker und Konsorten genannt...

Gruß
Volker
Yorck
Gesperrt
#5 erstellt: 04. Mrz 2008, 12:58
Ich stimme voll und ganz zu.

Anfassqualität plus technische Spitzenleistung und einer guten Reparierbarkeit
bieten vor allem die alten Schlachtschiffe.
Vor allem Deutsche Oberklasse-Geräte belegen hier, meiner Meinung nach,
eine Spitzenstellung.

Ich für meinen Teil kaufe keine Wegwerf SMD Plastikisten aus Fernost mehr.
Egal was draufsteht und egal was mir die Presse suggerieren will...
Von nachhaltiger Werkmannsarbeit kann da keine Rede mehr sein.
ChinaMüll mit Glitzerfront.

Selbst in vielen sog. High End Kisten steckt keine ingenieuse Spitzenleistung sondern aus dem Großserienautomaten
gespuckter, nachfolgend mit Brabbel-Vodoo geweihter Konfektions SMD-Kram, wie man ihn auch in Conrad Hausmarke Verstärkern findet ...hahah

Winzige SMD Transistoren und Kondensatoren in Endstufennähe (HITZE?)..wer soll die jemals tauschen? Eine endgültige Konstruktion...wahrhaft endgültig.

Das Markenlogo bringts. Wenn XXX draufsteht muß es klingen und die
nicht mehr kritische Hifi Presse "testet" es jubelnd zu höchsten Weihen.

Wer einmal diverse hochgelobte Kisten, deren Namen ich hier nicht nenne,
aufgeschraubt hat, versteht, wessen Geistes Kinder diese Geräte sind.

Man braucht nur einmal die Potis einiger neuer Kisten zu drehen,
Milimeterweise Spiel wenn man Pech hat und das bei Preisen, die soooo billig nicht sind.
Im Gegenteil.
>Gerade im boomenden AVRecieverbereich tun sich da Abgründe auf.
Wackelkram, neonblaue Beleuchtung und Glitzergimmicks.
Keine Reparatur vorgesehen, nach 5 Jahren entsorgen.

Kaufpreis 2002
1500 Euro..selber erlebt=nach 5 Jahren kaputt
Harman Kardon=Ramsch.

NIE WIEDER.

Ich würde als Hifi-Einstieg grundsätzlich ein Deutsches hochsolides Gerät der 70er Jahre empfehlen. (So wird aus dem "Einstieg" dann ein echter Lebensbegleiter..statt Ramschfrust!)

Mein Plädoyer DUAL CV 120 / 121.

Von den Daten immernoch hervorragend.
Keinesfalls Alt Eisen oder Museumsware.

Hört ihn euch an und urteilt selber, auch im Vergleich zu einer gut getesteten und sehr leistungsstarken 90er Jahre Onkyo A 8690 Integra
Kiste--überzeugend, tonal keinesfalls schrill, belegt oder aufgedunsen.


Klanglich gerade auch heute in einer Zeit der High End Preisinflation (und Qualitäts Deflation) erstaunlich offen und mit einem schön konturierten Bass.

Leistung völlig ausreichend bis zu Pegeln, dass das Haus schwankt.

Für die Ewigkeit gemacht, soooo solide.
Sauberste Verarbeitung bis ins kleinste Detail.
Potis mit Koheschleifer die auch nach 35 Jahren (bei mir) nicht kratzen.
Leicht zu reparieren, da voll diskret aufgebaut..keine ICS.

Wenn mal was kaputt geht
(Was bei mir seit 35 Jahren noch nicht vorgekommen ist.)
Kann man quasi zu Conrad oder Bürklin gehen und sich aus dem Regal die passenden Einzelteile geben lassen--Kondensatoren, Endstufentransistoren.....alles Einzelteile die heute noch zu haben sind....nicht von Dual aber als gängige universal- Komponenten...es sind ja alles Deutsche Teile und keine Exoten aus Japan oder den USA. Ich sage nur statt seltener 2SC und 2NTransistoren....Bei Dual alles brave BC

Hinzu bekommst Du noch eine Schlachtschiffqualität mit Tastensätzen die bis heute in ihrer Qualität unerreicht sind. Die könnten auch einen Backofen schalten...soooooo solide--freu--

Nicht ganz unwichtig ist auch die enorme Güte des Phonoteils.

Um ein gleich gutes Phonoteil heute zu bekommen mußt Du schon in die High End Ecke schielen und das wird viel viel teuer als 60 euro für solch einen
CV 121 in Topzustand.

Auch ein Cv 80 ist auch heute noch eine ernstzunehmende Größe.

Wer etwas gutes tun will , kann--ich betone--KANN die Kondensatoren
in den Geräten tauschen...dies bringt zuweilen einen Zugewinn an Brillanz und Basskontur...ist aber nur dann nötig wenn sich ein DUAL Gerät evtl matschig oder verbrummt anhört.

In gutem Zustand (und das sind sie meist noch) überzeugen diese Geräte durch eine wunderbare gradlinige Korrektheit im Klang..kein aufgedunsenes Bass gebrummel kein Zisch-Bumm...sie sind eher englisch angestimmt Richtung Radford Verstärker..mit einer Priese autoritärer "no-nonsense" Studio-Linearität a la Klein und Hummel TS100. (Auch so ein top Schlachtschiff...aber viel teuer)


http://cgi.ebay.de/D...QQrdZ1QQcmdZViewItem
Hier kann man richtig glücklich werden...
CT 17 ein Spitzentuner mit einem Traumempfang und Trennschärfe der sogar eine großen Sansui schlägt.
CV 120 ein Verstärker dessen Solidität ungeschlagen ist.
CS 1229 ein Plattenspieler der fast jeden Thorens um Längen distanziert.

Um auch nur ansatzweise nachhaltig-qualitativ Vergleichbares heute zu finden, würden, wenn überhaupt zu finden, Beträge für HARD CORE SUPER HIGH END fällig...die jeder Beschreibung spotten.
Hier gibts Qualität zu einem Preis, dass man sich fragt wo sind all die kritischen Hörer und Konsumenten, die wahre Qualität
ohne Glitzerspökes und Brabbel-Vodoo erkennen und würdigen können??? Alle ausgestorben wie DUAL??

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 04. Mrz 2008, 14:06 bearbeitet]
gdy_vintagefan
Inventar
#6 erstellt: 04. Mrz 2008, 13:39
Ich habe mit den alten Yamaha-Verstärkern sehr gute Erfahrungen gemacht.
Damit meine ich vor allem Geräte zwischen 1980 und 1982, denn davon hatte ich mehrere.

Mein größter war der A-760, welchen ich aktuell im Wohnzimmer verwende. Dieser gehörte damals zur oberen Mittel- bis unteren Spitzenklasse. Das war auch der beste Yamaha, den ich bisher hatte. Im Moment wird dieser mit etwa 70 bis 100 € gehandelt.

Dessen kleineren Bruder, den A-560, hatte ich auch etliche Jahre. Der hat vielleicht nicht ganz so viel "Power" wie der 760, ist aber auch nicht zu verachten. Beide haben fünf Eingänge (2x Tape, Phono, Tuner, Aux). Für etwa 50 bis 60 € bekommt man diesen häufig.

Am längsten, ganze 24 Jahre lang, hatte ich das Einstiegsmodell dieser Reihe, den A-460. Die meiste Zeit lief das Gerät zuerst in meinem Jugendzimmer und danach in meinem Büro. Etwa ein Jahr lang hatte ich ihn auch mal im (größeren) Wohnzimmer - und in den 90er Jahren nahm ich den sogar zu etlichen Partys mit, das ging auch (vor allem wenn man sich auf Partys auch noch unterhalten möchte, d.h. er ist nicht extrem laut, aber dennoch für mittlere Privatpartys ausreichend). Er sieht dem 560 von der Blende her sehr ähnlich, hat aber einen Tape-Anschluss weniger.
Mittlerweile wurde er in meinem Büro abgelöst vom Receiver CR-240, der war das entsprechende Einstiegsmodell bei den Receivern. Für kleine Räume sind beide Geräte mehr als ausreichend. Den A-460 bekommt man oft schon für 30 bis 50 €, der kleine Receiver wird häufig noch niedriger gehandelt (20 bis 40 €).

Mit Abstrichen zu empfehlen ist auch der A-500, das war der direkte Nachfolger des A-560, und den hatte ich auch viele Jahre lang. Allerdings sind hier die Druckschalter für die Quellenwahl wesentlich anfälliger für Kontaktprobleme, man liest hier im Forum öfter davon. Noch (!) ein solider Klassiker, aber am Material wurde schon mehr gespart als bei der Vorgängerreihe. Der hat sogar sechs Eingänge (DAD = Digital Audio Disc, das sollte der damals ganz neu auf dem Markt befindlichen CD entsprechen). Preislich ist er etwa bei seinem Vorgänger anzusiedeln.

Dann hatte ich auch mal einen Yamaha aus den 90ern. Allerdings einen mit Surround. Den DSP-A590. Ich muss sagen, dass ich auch im Stereobetrieb sehr enttäuscht war. Von der Verarbeitung her sind die neueren Yamahas natürlich auch nicht mehr mit den alten zu vergleichen. Wie die aktuellen Vollverstärker (also ohne Surround o.ä.) klanglich sind, kann ich nicht beurteilen. Nach einigen Jahren mit diesem DSP kam ich wieder komplett zurück zu den guten alten Yamahas der frühen 80er. Und das war meine beste (HiFi-) Entscheidung der letzten Jahre.

Auch in den 70ern gab es gute Yamaha-Verstärker. Davon hatte ich bisher aber noch keinen, aber es gibt hier im Forum auch einige Experten, die sicher dazu auch was sagen können.

Gruß
Michael


[Beitrag von gdy_vintagefan am 04. Mrz 2008, 13:42 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#7 erstellt: 04. Mrz 2008, 13:55
DUAL CV 1600 auch ein tolles Spitzen-Gerät der 70er,
hier sogar vom Fachmann überholt.
Für das Geld was hier aufgerufen wird, bekommt man nichts auch nur ansatzweise Vergleichbares aus neuer Produktion.
Und selbst im Vergleich zu sehr teuren aktuellen Geräten von TEAC
und Marantz steht der CV1600 immernoch gut da.
Ich wage sogar zu behaupten, dass im A/B Blindvergleich einige den
DUAL CV1600 nicht von hochgelobten High End Manufaktur Produkten zum Preis eines kleinen Motorrades unterscheiden könnten.

http://cgi.ebay.de/V...QQrdZ1QQcmdZViewItem

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 04. Mrz 2008, 14:02 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#8 erstellt: 04. Mrz 2008, 21:48
Also mir wäre der Preis für den CV 1600 eindeutig zu hoch. Unter "komplett überholt" verstehe ich mehr als nur die Erneuerung des Entstörkondensators (Dual-Besitzer haben immer eine ganze Büchse davon als Vorrat), der Abgleichpotis inkl. Einstellung und Überholung des Relais (ein neues wäre mir lieber).
Curd
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 10. Mrz 2008, 15:30

pimi1 schrieb:
Lieber Foruumnutzer,
Ich wollte mir einen guten Verstärker der 70er bzw 80er Jahre kaufen (habe gehört die haben einen besseren Klang als die neuen)
Bitte um Rat: Hersteller und Name.
Danke!


Hallo,

da lassen sich ja abertausende von Geräten nennen - es werden mehr Infos benötigt

...in welcher Preisregion?

...welche Design Vorliebe?

...Schwarz,Silber?

...Holzgehäuse?

...welche Leistung wird benötigt?

...welche Quell-Geräte gibt es schon?

...welche Lautsprecher sind vorhanden?



aber vielleicht ist der TE schon wieder weg?
sagenwirmalso
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 11. Mrz 2008, 04:17
Im Falle das der TE wech ist, mische ich mich mal kurz in die Diskussion ein. Naja, ich hätte aber auch so gepostet...
Mir ergeht es ganz ähnlich wie Pimi. Eigentlich hatte ich mich ja schon auf meinen Marantz 1090 gefreut (in der Bucht gesehen, verliebt und geboten) Nun war er mir aber keine 180 Euronen wert, da ich ja quasi Einsteiger bin. (bevor aus diesem Thread ein Pro-und Contra Grabenkampf wird: Ick find die Marantzen ooch wegen der Optik schon lohnenswert!, dat nur am Rande) Aber da habe ich nun einen 1060 gesehen und fand diesen vom Leistungsniveau, für meine Verhältnisse, ausreichend. Auf www.wegavision.pytalhost.com/marantz.html, steht dieser jedoch im 78´er Prospekt "hinter" dem 1040. Heisst das er ist "schlechter" oder einfach nur älter? Und wie sähe ein Vergleich zum 1050 aus? (rein qualitativ)
P.s. an vorhandenen Geräten habe ich nur: Grundig 550 LS und ´nen CDP Yamaha cdx593 (sooo ganz alte cdp wollte ich dann doch nicht... )und als Tuner schwebt mir der Marantz 2100 vor
Gruss Andreas
Mr._M
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 11. Mrz 2008, 09:58
Guten Morgen,

irgendwie geht mir diese Neu gegen Alt Diskussion zunehmend auf den Senkel. Das mag auch daran liegen, dass sich das durch zu viele Themen zieht(obwohl es hier ja mal ausnahmsweise hinpasst- wenn ich mir die Überschrift so durchlese)

Kauft doch was ihr wollt und hört nicht auf das Gesabbel anderer Leute (sowohl auf das von Hifi- Propheten als auch Proleten).

Und dann immer diese Geld- und Kostendiskussionen...

Wer das Geld für (sehr gute) neue Sachen über hat, oder bereit ist das dafür auszugeben nimmt:

sehr gute neue.



Wer weniger Geld hat oder nicht bereit/ willens ist das auszugeben oder einfach viele/einige der alten Kisten ansprechender findet nimmt:

die alten



Wer einfach nur Musik hören will kümmert sich um den ganzen Mist einfach überhaupt nicht und nimmt:

irgend etwas und ne Couch.



Wer Sammler ist:

nimmt und behält



Wer Geld machen will:

nimmt, putzt, parkt, knipst und verkauft!



...und wer diese Diskussion leid ist:

macht am besten von allem ein wenig!


Rillenohr
Inventar
#12 erstellt: 11. Mrz 2008, 11:10
Hoppla, so hört es sich an, wenn man das Forum als ganzes in Frage stellt - denn hier geht es nun mal um Diskussion, Gedankenaustausch, Arguemteabwägen, sei es über Klang, alt-neu, Optik oder Geld. Das Problem ist halt, dass es bei der Fülle der Positionen nicht immer einfach ist zu diskutieren.
Ich mach das immer so: Wenn mir ein Thema "auf den Senkel" geht, nehme ich einfach nicht teil.

Was die Kostenfrage angeht, da sehe ich einen Hauptzweck eines Forums wie dieses. Ein Großteil, wenn nicht die Mehrheit, der Teilnehmer sucht für ihr Geld die "beste" Lösung. Ein anderer Teil der Teilnehmer hat nur technische Fragen.
Das sind nun mal elementare Themen, mögen sie auch noch so oft wiederkehren. Nur hoch aufgelöste Fotos anhimmeln - das bringt's auch nicht.

Curd
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 11. Mrz 2008, 11:27
Hallo,
mich nervt eher das ein TE Newbie eine Frage stellt, es dann Antworten, Nachfragen und Empfehlungen gibt....nicht zu knapp übrigens und der Newbie nicht mehr auftaucht

Das ist aber nicht abstellbar und wir werden damit leben müssen

Trotzdem hat der Thread Titel Potential....vielleicht lockt er andere Frage-Steller an



[Beitrag von Curd am 11. Mrz 2008, 11:27 bearbeitet]
Mohol
Stammgast
#14 erstellt: 11. Mrz 2008, 15:34
Sehe ich auch so wie Rillenohr.

Wem etwas stört, der soll Dich doch einfach fern halten. Niemand wird gezwungen, etwas zu schreiben oder zu lesen.
Mr._M
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 11. Mrz 2008, 21:48
Hallo


Hoppla, so hört es sich an, wenn man das Forum als ganzes in Frage stellt


nein.


denn hier geht es nun mal um Diskussion, Gedankenaustausch, Arguemteabwägen, sei es über Klang, alt-neu, Optik


stimmt, aber diese ewige Geld-Gejammer nervt mich(und ich bin auch kein Millionär).


Wem etwas stört, der soll Dich doch einfach fern halten. Niemand wird gezwungen, etwas zu schreiben oder zu lesen.



Niemand wird gezwungen, etwas zu schreiben oder zu lesen


nicht ganz,...mich interessiert das Thema ja durchaus, aber wenn in jedem Thread dieses teils unpassende TE-Gequatsche steht nervt das ab und an. Das kann man in letzter Zeit schlecht überlesen.


Trotzdem hat der Thread Titel Potential....vielleicht lockt er andere Frage-Steller an


Ja, vielleicht(hoffendlich!). Dann machen wir mal schnell weiter!

Rillenohr
Inventar
#16 erstellt: 11. Mrz 2008, 21:59
[quote="Mr._M"]
stimmt, aber diese ewige Geld-Gejammer nervt mich(und ich bin auch kein Millionär).
[/quote]

So zwischen den Zeilen klingt durch, du wärst gerne einer und würdest am liebsten noch mehr kaufen.

Da hilft Baldrian.



[Beitrag von Rillenohr am 11. Mrz 2008, 22:00 bearbeitet]
Mr._M
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 11. Mrz 2008, 22:09

So zwischen den Zeilen klingt durch, du wärst gerne einer


Ja, Millionar wäre ich gerne. Das brauche ich aber nicht zwischen den Zeilen zu erwähnen. Das kann ich auch direkt schreiben.
Aber:
selbst wenn ich nicht Geld wie Heu habe:
Ich jammere nicht den ganzen Tag über "überteuertes Hifi" oder Dinge die ich persönlich nicht kaufen kann.


würdest am liebsten noch mehr kaufen.


Generell natürlich. Hifi nein, ich bin kein Sammler. ich reduziere sogar meinen Hifikram.


Da hilft Baldrian.


verstehe ich in dem Zusammenhang nicht?!


Rillenohr
Inventar
#18 erstellt: 11. Mrz 2008, 22:14

Mr._M schrieb:

Ich jammere nicht den ganzen Tag über "überteuertes Hifi" oder Dinge die ich persönlich nicht kaufen kann.


Hier wird auch nicht gejammert. Der Preis ist, zumal bei Gebrauchtgeräten, ein Aspekt, der nicht außen vor bleiben kann. Schließlich möchte niemand übers Ohr gehauen werden. Du vielleicht?
Mr._M
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 11. Mrz 2008, 22:18
nein.

Ich glaube man versteht mich nicht Belassen wir es dabei und machen weiter!

Rillenohr
Inventar
#20 erstellt: 11. Mrz 2008, 22:44
Vielleicht hast du dich nicht genügend erklärt.

sagenwirmalso
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 12. Mrz 2008, 02:16

....vielleicht lockt er andere Frage-Steller an

so isses. Mich nämlich. Wie oben erwähnt interessiere ich mich für den Marantz 1060. Da Probehören via Ebay nicht so ganz einfach und der Preis ( , sorry Mr.M) auch ordentlich ist, wollte ich mal wissen ob jemand Erfahrung mit dem Teil hat. In einem amerikanischen Forum laß ich, der 1060 sei (warum auch immer) besser als 1050/1090. Könnt ihr dem beipflicheten? Bzw. würden irgendwelche Tatsachen gegen ihn sprechen? (grobe Mängel oder so)
zonebattler
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 12. Mrz 2008, 10:22

Mr._M schrieb:
nein.

Ich glaube man versteht mich nicht Belassen wir es dabei und machen weiter!

:prost


Ich verstehe Dich sehr wohl und würde gerne Deine wunderbare und sehr pointierte Einlassung von weiter oben in meinem Blog zitierend vorstellen. Mit Quellenangabe und Hinweis auf diesen Thread, versteht sich. Darf ich?

Beste Grüße,
Ralph, Musikhörer mit alten Gurken:

http://zonebattler.twoday.net/stories/1779621/
http://zonebattler.twoday.net/stories/2718535/
http://zonebattler.twoday.net/stories/1835906/
Mr._M
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 12. Mrz 2008, 10:38

Ich verstehe Dich sehr wohl und würde gerne Deine wunderbare und sehr pointierte Einlassung von weiter oben in meinem Blog zitierend vorstellen. Mit Quellenangabe und Hinweis auf diesen Thread, versteht sich. Darf ich?


vom mir aus

..da hätte ich vielleicht etwas mehr Wert auf Rechtschreibung und Grammatik legen sollen

viele Grüße,

Timo,
Musikhörer mit alten, ursprünglich amerikanischen, in Japan hergestellten Gurken des besten Jahrgangs(´77) und Fan und Benutzer von neuen, glitzernden Bohrinsel-Plattenspielern aus deutscher Produktion, welche man mit gar nicht genug Alu und Acrylglas beplanken kann.
Rillenohr
Inventar
#24 erstellt: 12. Mrz 2008, 11:59

sagenwirmalso schrieb:
... der 1060 sei (warum auch immer) besser als 1050/1090...


Habe zwar keine Erfahrungen mit dem Gerät, aber liegt wohl daran, dass der 1060 ein früheres Baujahr ist. Den älteren Marantzen sagt man gelegentlich eine höhere Qualität nach, weil damals an nichts gespart und die besten Bauteile verwendet wurden.

Beim Kauf würde ich eigentlich mehr auf den individuellen Zustand achten. Und natürlich auf den Preis.
zonebattler
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 12. Mrz 2008, 12:08

Mr._M schrieb:

Ich verstehe Dich sehr wohl und würde gerne Deine wunderbare und sehr pointierte Einlassung von weiter oben in meinem Blog zitierend vorstellen. Mit Quellenangabe und Hinweis auf diesen Thread, versteht sich. Darf ich?


vom mir aus

..da hätte ich vielleicht etwas mehr Wert auf Rechtschreibung und Grammatik legen sollen ;)


Vielen Dank! Und in Sachen Rechtschreibung mach' Dir keine sorgen, die korrigiere ich behutsam... ;-)

Dank & Gruß aus Grundig-City,
Ralph
JunkBrother
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 12. Mrz 2008, 12:25
Hi,

gibt zwar schon extrem viel darüber im Forum zu lesen aber wenn man ältere Geräte kauft sollte man sich auch gleich Serviceunterlagen besorgen und wissen wie ein Lötkolben aussieht. Was am besten für jeden ist sollte der eigene Geschmack entscheiden.
Besitze selber einen Marantz 1050 und bin, mit seinen 2*25Watt(lach) extrem zufrieden, habe für das gute Stück 30€ inkl. Versand bezahlt.
Die alten Marantz sind allerdings extrem überteuert in der letzten Zeit aber mit etwas Geduld klappt das schon.
Mein 1060 ist leider auf dem Postweg verschollen.
Kenwood hat auch sehr schöne und sehr leistungsfähige Verstärker die durchaus (teilweise) günstig zu haben sind.

Guter Klang kommt aus den neuen sicherlich auch(mir fehlt das Vergleichsmatterial) aber die Optik und diese Anfaßqualität ist echt Traumhaft.

MfG JB
Curd
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 12. Mrz 2008, 17:33

JunkBrother schrieb:
Kenwood hat auch sehr schöne und sehr leistungsfähige Verstärker die durchaus (teilweise) günstig zu haben sind.


Hallo,
allgemein beobachte ich eine grössere Nachfrage nach den Klassikern und nachdem nun die Flachpresse auf "Klassiker" zumindest teilweise eingeht - z.B. in der aktuellen Audio der Kenwood KA-8300 höchst löblich behandelt wurde Testurteil:Spitzenklasse(80 Punkte) für eine 30 Jahre olle Möhre ganz passabel oder
- das alles hat zur Folge das nun auch die Gebrauchtpreise weitersteigen. Ich habe den subjektiven Eindruck das mit dem fortschreiten der digitalen-virtuellen-Musik-pack-mich-in-einen-Mediaplayer-Technik ein erstarken der realen fetten Stereo-Klassiker einhergeht-- die normale Pendelbewegung -- auch deutlich am wachsen der ebay Rubrik der HiFi Klassiker abzulesen....mal sehen wie lange die Welle noch läuft...

Mr._M
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 12. Mrz 2008, 17:41
Auch in der aktuellen Stereo(die mir wohl wieder irgendwer zugesteckt haben muss ) gibt es ja eine Klassiker-Rubrik.

In der aktuellen Ausgabe geht um klassische Grundig Geräte(ich hoffe ich wecke keine schlafenden Hunde).

Es geht um SXV 6000, A5000 und einige andere. Diese behaupteten sich laut Stereo sehr gut gegen Burmester und Co.

Schade das es keine Zeitschrift(am besten wöchendlich) gibt, welche sich nur mit Klassikern beschäftigt.

Rillenohr
Inventar
#29 erstellt: 12. Mrz 2008, 21:39
Es reicht doch, dass es Foren gibt.

zonebattler
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 13. Mrz 2008, 00:24

Rillenohr schrieb:
Es reicht doch, dass es Foren gibt.

:prost


Und Links:

http://www.stereo.de/index.php?id=322

Gruß aus Grundig-City,
Ralph
Smoke_Screen
Stammgast
#31 erstellt: 13. Mrz 2008, 01:32
Verstärker aus den 70er bzw. 80er Jahren.....

Die Kombo XV5000/A5000 hab ich selbst mal gehabt. Damals
sehr preiswert bei einem Händler vor Ort gekauft,weil die
Dinger dort endlos im Regal gestanden sind.
Durchweg gute Teile,sehr guter Phono MM/MC Eingang der
Vorstufe. Ich glaube bis auf den Phono-Eingang war alles DIN.
Hat mich aber damals nicht gestört mit nem Dual C939 und
nem CS721/DV23R als Signalquellen.

Ganz allgemein gibt es ne Menge guter Vollverstärker aus den
80ern. Die Besten sind aber mittlerweile eher selten zu
bekommen und wenn dann so teuer das es sich kaum mehr lohnt.
(z.B. Pioneer A27)
Wie ein Vorposter das schon erwähnt hat ist Vintage grad
Mode,und was Gutes und Günstiges zu bekommen ist Glückssache.
Mit begrenztem Budget kannste jedenfalls praktisch vergessen
was Fettes an Land zu ziehen. Wenn,dann lohnt es sich schon
eher bestimmte Teile ins Auge zu fassen die zu ihren Zeiten
massig vertickt wurden. Wie z.B. der Sony TA-F700ES oder
manche der großen Onkyo Integra Vollverstärker. Die haben
vielleicht weniger HiFi-Glamour,bieten aber durchweg solide
Qualität und du kannst dich sogar trauen nen guten
MM/MC-Tonabnehmer dranzuhängen.

Just my 2 Cents


[Beitrag von Smoke_Screen am 13. Mrz 2008, 01:33 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#32 erstellt: 26. Mrz 2008, 02:07
Ich habe von meinem Vater einen "alten" Verstärker im Keller ausgegraben. Schwarzwälder Firma DUAL Class A CV 1260. Auch ein DUAL Plattenspieler war dabei. Ich habe beide gereinigt und an den PC bzw. Plattenspieler an den Verstärker gehängt.
Er funktioniert einwandfrei. Nun frage ich euch Profis: Ist der Verstärker gut? Und kann er mit der Solidät der 70-er Jahre Verstärker mithalten?

Vielen Dank
Rillenohr
Inventar
#33 erstellt: 26. Mrz 2008, 02:19
Der CV 1260 ist Baujahr 83/84, hat vermutlich (??) Hybrid-Endstufen, d.h. integrierte Endstufenbausteine, 2x 60/80 Watt, so um den Dreh herum, modernes Schaltungskonzept (Class A), wohl auch Plastikfront. Nicht ganz das, was man gemeinhin unter einem Klassiker versteht. Ist aber sicher kein schlechtes Gerät, damalige Mittelklasse von Dual. Sicher auch was fürs Auge mit den beiden Pegel-Instrumenten. Fazit: wenn er tut, dann behalten.
Gelscht
Gelöscht
#34 erstellt: 26. Mrz 2008, 02:28
Für einen Michael Jackson harmonierenden 16-jährigen hat er also genug Power?^^
Mohol
Stammgast
#35 erstellt: 26. Mrz 2008, 03:16
Ich frage mich, warum so viele immer nur auf die Wattzahl gucken. Selbst wenn er nur 30 Watt hätte, würdest Du sie in einem normalen Zimmer nicht ausreizen können. Viel wichtiger sind andere (Stabilitäts)Werte.
Soundcraft-1
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 26. Mrz 2008, 03:24

Celereon schrieb:
Für einen Michael Jackson harmonierenden 16-jährigen hat er also genug Power?^^


Einfach testen! Und wenn er dir gefällt, behalte ihn. In der Preisklasse macht den Klang sowieso hauptsächlich der Speaker...


Nachsatz:

Mal allgemein zu dieser Diskussion alt/neu. Da gibts ja einerseits die Leute "wo früher sowieso alles besser war" und andere, die immer dem neuesten Trend hinterherlaufen. Und jede Menge, die dazwischen sind.

Zu den ewig Gestrigen sei gesagt, die "Klassiker" von damals, die heute noch so toll sind, haben auch richtig richtig Geld gekostet.

Ich selbst habe 1982 für einen Vollverstärker (Marantz PM-8) satte 2.000 DM hingeblättert. Für eine Esotec-Vorstufe 1.600 DM. Mein erster CD-Spieler (Marantz CD-73) kostete 1983 auch satte 2.000 DM. Die Sachen sind übrigens heute noch im Einsatz.

Die zugrunde gegangene deutsche Elektronik-Elite glänzte damals allerdings auch mit hohen Preisen. Eine vernünftige Dual-Anlage kostete Ende der 70er locker 2.000 - 3.000 DM. Für Braun und Grundig konnte man problemlos 20 TDM für eine komplette Anlage hinlegen.

Das sind bereinigt heute Beträge nahezu in Euro. Für die o.a. Preise sollte es heute auch anständige Technik geben, inkl. Garantie. Und klingt vermutlich nicht schlechter.

Ich persönlich glaube aber, dass der Klang seit Ende der 80er/Anfang 90er mit herkömmlicchen Finanzmitteln nicht mehr verbesserbar ist. Da müssen dann schon Investitionen von mehren 10 TEUR investiert werden, um eine signifikante Verbesserung zu "normalen" High-End festzustellen.

Und die werden weitgehend ausbleiben, da sich auch die Musikgewohnheiten geändert haben. MP3 und Handysound mittels Bluetooth-Headset braucht keine Esotec-Serie, keine Röhrenverstärker o.ä.

Früher waren 38er Bässe Standard, heute zwar auch, nur in mm statt cm....


[Beitrag von Soundcraft-1 am 26. Mrz 2008, 03:54 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#37 erstellt: 26. Mrz 2008, 10:32

JBL-4730A schrieb:

Zu den ewig Gestrigen sei gesagt, die "Klassiker" von damals, die heute noch so toll sind, haben auch richtig richtig Geld gekostet.


Die Gestrigen wissen das, denn sie waren ja schon gestern unterwegs.

Der Reiz der Klassiker heute hat m.E. andere Gründe, als die Überzeugung, gestern war alles besser, vor allem der Klang.

Gestern war zwar nicht alles besser, aber vieles. Nicht nur im Hifi-Bereich. Das liegt vor allem daran, dass man noch nicht so sehr auf die Produktionskosten gucken musste bzw. die Produktion noch nicht so hoch entwickelt war. Da gab es z.B. noch Holz als Gehäusematerial, der Alu-Gehalt war auch nicht ohne. Wem diese Dinge etwas wert sind, der schwärmt eben fürs Gestrige. Dass das nichts mit Klangqualität zu tun hat, wissen wir.

Hinzu kommt für manche Leute der Reiz, solche alten Kisten wieder zum Leben zu erwecken, sofern sie angeschlagen sind. Das hat schlicht mit Basteltrieb zu tun. Da spielt dann vielleicht auch der Umstand eine Rolle, dass man die alten Geräte heute für ein paar Euro bekommt. Wenn hinterher, nach vertretbarer Mühe, wieder ein Topp-Gerät auf dem Regal steht, befriedigt das ungemein.
Auch das war mal besser: an den alten Geräten kann man als Hobbyschrauber und -elektroniker noch viel selbst machen. Bei modernen Geräten mit SMD-Leiterplatten, hochintegrierten Baugruppen usw. wird es schon etwas schwierig.

Darum geht es wohl.


[Beitrag von Rillenohr am 26. Mrz 2008, 10:48 bearbeitet]
Soundcraft-1
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 27. Mrz 2008, 03:06

Rillenohr schrieb:

JBL-4730A schrieb:

Zu den ewig Gestrigen sei gesagt, die "Klassiker" von damals, die heute noch so toll sind, haben auch richtig richtig Geld gekostet.


Die Gestrigen wissen das, denn sie waren ja schon gestern unterwegs.

Der Reiz der Klassiker heute hat m.E. andere Gründe, als die Überzeugung, gestern war alles besser, vor allem der Klang.

Gestern war zwar nicht alles besser, aber vieles. Nicht nur im Hifi-Bereich. Das liegt vor allem daran, dass man noch nicht so sehr auf die Produktionskosten gucken musste bzw. die Produktion noch nicht so hoch entwickelt war. Da gab es z.B. noch Holz als Gehäusematerial, der Alu-Gehalt war auch nicht ohne. Wem diese Dinge etwas wert sind, der schwärmt eben fürs Gestrige. Dass das nichts mit Klangqualität zu tun hat, wissen wir.


Jo, aber das gibts doch heute auch noch. Kostet dann halt etwas mehr. Nicht zuletzt deswegen, weil die Zielgruppe sehr klein ist.

Wer kauft heute schon so Equipment und gibt 7.000 Euro aus:

PDF: Marantz

Aber Recht haste natürlich auch, das noch jede Menge andere Faktoren eine Rolle spielen. Nur die "Aus-Prinzip-Gestrigen" nerven (bist Du nicht gemeint).
asd9999
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 02. Apr 2008, 10:38
Hi


Also ich kann dem Ansatz lieber einen älteren dafür hochwertigeren Verstärker zu kaufen nur unterstützen. Ich selber habe hier die Yamaha M-2´s rumstehen. Ok sie fressen einfach mal 50 Watt im Leerlauf. Klingen dafür aber richtig gut. Da ich mir leider keine richtig edle Vorstufe leisten konnte hab ich einen Yamaha RX-V1400RDS ( den hatte jemand obergünstig bei eBay angeboten ) als Vorstufe genommen. Da der ja richtig gelobt wurde und ich es einfach wissen wollte,habe ich einfach mal die M-2 gegen den RX-V1400RDS antreten lassen. Da die M-2´s ja auch an dem Receiver ( über Pre-Out ) hängen und ich gleiche Boxen hatte habe ich sozusagen die Endstufen des Receivers gegen die reine Endstufen antreten lassen. Und ich kann sagen da sind Welten dazwischen. Man ( zumindest ich ) höre einfach mehr Details. Was ich an alten Geräten sehr mag sie haben diesen flair von für die Ewigkeit gebaut. Keine billige Plastikfront. Habe meinen letzten DVD-Player wieder zurückgegeben ich konnte nicht damit leben 300 Euro zu bezahlen und dann son Plastikbomber hinzustellen. Ich finde am besten fährt man mit Alten Endstufen, einer neuen Vorstufe ( wegen Dolby und Co ), neuen kleineren Boxen oder großen alten, einem alten CD-Player und einem aktuellem DVD-Player. Natürlich ist zu bedenken das wenn die Teile schon ne Weile alt sind sie auch mal kaputt gehen können. Wobei ich hier eher schlechte Erfahrungen mit neuen Geräten gemacht habe. Quäle hier ne über 30 Jahre alte Yamaha P2200 für den Bass und die läuft auch noch!

Meine Schlussfolgerungen basieren auf den Erfahrungen die man als "normal" Mensch machen kann. Bestimmt gibt es viel bessere neue Endstufen nur kann ich MIR die nicht leisten. Für einen Kompromis aus Qualität und Preis sind alte Geräte immer gut. Schließlich ist das da niht wie mit Computer-Kram , eine gute Endstufe bleibt gut
günni7602
Neuling
#40 erstellt: 08. Okt 2014, 23:56
Hallo alle zusammen...
ich habe mich in voller Verzweiflung grade angemeldet weil mir niemand helfen kann..
Mein problem: habe boxen der Marke Heck Modell Mythos 500.
habe sie mit einem luxman l 190 betrieben und sehr zufrieden.
jetzt ist er leider hin
Könnte einen l 400 erwerben aber frage mich gibt es viele Modelle der heutigen Zeit die das auch bringen?
War bei normalen Läden wie berlet oder Saturn und keine Chance sogar über 500 euro nichts gefunden. Wer hat eine empfelung?
Schwergewicht
Inventar
#41 erstellt: 09. Okt 2014, 09:30
Der Luxman L 400 ist ja "baugleich" mit dem L 230. Im Vergleich zum L 190 hat er die höhere Ausgangsleistung, aber das gleiche Klangbild.

Neue Verstärker vertreten eine etwas andere Klangphilosopie mit weniger "Wärme" im Klangbild. Ich würde wieder zu einem Luxman greifen oder zu einer anderen billigen gebrauchten Verstärker-Alternative.

Hit_130
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 18. Nov 2015, 00:06
Das Thema ist zwar schon was älter aber egal.
eine Erfahrung mit neu und alt ist so.

Vor ca 4 Jahren habe ich mir eine neue Anlage bei saturn bestehend aus Vorverstärker und Endstufe gekauft für 2000€. Nach 3 Jahren war sie hin und es gab keine Garantie mehr :/ Das hatte mich so sauer gemacht das ich nur noch alte Geräte aus dem Internet kaufte.

Was ich sagen muss das ich seit meiner Kindheit alte Geräte aus den 50er 60er und 70er Sammel.
Ich bin und das sagt ein 19 jähriger mit Schallplatten und alten Hifi Geräten und Jukeboxen groß geworden.
Also sammelte ich schon sehr früh alte Geräte. Darunter war Saba, Technics, Philips, Grundig, Hitachi, Pioneer und Dual.

Und wie ich mir dann vor ca 4 Jahren mir die neue Anlage kaufte hatte ich immer die alten Dual Anlagen aus den 70er im Auge da sie mir Optisch sehr gut gefielen.
So stellte ich mir langsam eine Dual Anlage zusammen.
CV 121
CT 19
C 901
CS 16
CL 180
Dies war neben meiner modernen Anlage meine erste große alte Stereoanlage aus den 70er von Dual.
Muss auch sagen das ich dann auch viel öfters über die Dual gehört hatte als auf der neuen da mir der Klang der 70er Kombination viel besser gefiel.
Kuze Zeit später sah ich das Dual damals eine Quattroanlage im Programm hatte. Kurz eingelesen was das sei und welche Geräte man brauchte und schon ging es los.
Es kam alles nach und nach zusammen:
CV 240 weiß
PT4 weiß
dazu nahm ich meinen C 901 weiß
und meinen CT 19 weiß
1229 weiß
vier CL 190 ein paar in weiß eins in Nussbaum
CD 120

die Anlage war nach ca 1 knappen Jahr zusammen und konnte getestet werden
Und es gefiel mir so gut das diese Anlage bis heute meine Hauptanlage ist und jeden Tag läuft bei mir:)
In der Zeit musste der CV 240 mal gemacht werden also die Elkos usw für einen knappe 100€.
Aber seit dem kein Problem mehr.
Meine CL 190 da mussten alle Sicken erneuert werden da diese aus Schaumstoff waren. Das kostete um die 450€ da es gesamt 6 Chassis waren. Aber sonst wurde an den anderen geräten nix gemacht und laufen bis heute TOP.

Und wenn ich mir die Verarbeitung jedes Gerätes angucke und das Gewicht dann gibt es für mich nix besseres! Und der Klang den muss man erlebt haben da ich ihn leider nicht beschreiben kann so begeistert bin ich. Was ich sagen kann ist wenn ich eine Platte auflege bekomme ich immer eine Gänsehaut und das nur bei dieser Dual Anlage.

Meine 2 Anlage besteht aus:
Hitachi HMA 7500 und HCA 7500 Erstbesitz mit rechnung von 2116 DM von 1979
Saba 70k
Pioneer CT 4040
Dual CD 130
Dual 701

diese Anlage läuft auch so gut wie jeden Tag und wird auch benutzt wenn mal eine Party ist und es laut wird da mir dafür die Dual zu schade ist.

3 Anlage besteht aus

Marantz CS-80
Technics CD Player keine Ahnung gerade welcher
Dual 701
vier Philips 22RH532 Aktivboxen
alles aus Erstbesitz von meinem Onkel.
Leider ohne rechnung aber mit originalen Kartons.

Und die 4 Anlage ist
Grundig RTV 820 weiß
Grundig Audiorama 7000 weiß
Dual 1214 Hifi

Ja und dazu noch eine Jukebox, ein paar Kofferplattenspieler und ein Röhrenradio.

Aber um zum Abschluss zu kommen.
Ich kaufe generell nur noch alte Musikgeräte da ich mein Vertrauen zu neuen sachen verloren habe, was auch wie ich finde richtig ist. Aber jeder sieht sowas ja anders;)
Marsilio
Inventar
#43 erstellt: 18. Nov 2015, 01:04
Schöne Dinge die du da hast - und deine Dual-Plattenspieler sind Oberklasse. Vergleiche die doch mal mit so neumodischen Pro-Ject- und Regabrettchen, da kommt dir das grosse Heulen wenn du siehst wie die Plattenspielerindustrie bachab gegangen ist...
Hit_130
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 18. Nov 2015, 01:21
Das stimmt Marsillio leider.
Wenn ich mir heute einen Plattenspieler für 400€ bei Saturn angucke fange ich an zu kotzen!
Und wenn ich dann bedenke wie gut mein 1229 verbaut ist und wie schwer der ist das nenne ich Qualität.
Und welches Gerät von heute würde ohne Probleme 40 Jahre funktionieren keins! Wir sind leider eine Gesellschaft geworden die jedes Jahr was neues haben muss egal ob Fernseher, Stereoanlage, Handy oder Computer. Und ich persönlich als 19 jähriger finde das sehr traurig mit anzusehen.
Ich wäre gerne in den 50ger geboren da ich die 50er bis zu den 80er die Musik die Autos die Dekoration die Geräte die Friuren die Gebäude liebe! Und ich persönlich lebe auch so in diesen Zeiten. Das fängt von der Frisur, bis zum Auto an.
thomaseh
Neuling
#45 erstellt: 09. Mrz 2017, 18:28
Accuphase ist mE die Referenz bei servicefreundlicher langlebiger Qualität. Ich habe da in den 90er die Lehre mit diesen Gold-Kisten verbracht. Eine Augenweide innen. 20 Jährige Dinger überholt. Die laufen wahrscheinlich immer noch.

Diese Qualität der inneren werte habe ich später selbst z.Bsp. bei Krell, Audiolab, Conrad Johnson und anderen nicht mehr gesehen.

Hafler läuft auch immer noch.

Klar gibt auch andere gute Marken aus der Zeit:

Onkyo
Auch andere Japaner
Grundig Oberklasse
usw

Revox haben mir ein bisschen zu viele Steckverbindungen in den Geräten.

Sonstige Deutsche Marken kenne ich leider weniger. Burmester erschien mir überteuert aber schön.

Die späteren MosFet Dinger wie Classé Audio zeigen aber schon klar die Grenzen der Transistortechnik auf.
Die sind einfach schneller...
DB
Inventar
#46 erstellt: 09. Mrz 2017, 18:39

thomaseh (Beitrag #45) schrieb:
Accuphase ist mE die Referenz bei servicefreundlicher langlebiger Qualität. Ich habe da in den 90er die Lehre mit diesen Gold-Kisten verbracht. Eine Augenweide innen.

Naja, also das Innenleben eines E203 oder E204 sieht auch nicht anders aus als das x-beliebiger Mittelklasse-Japanverstärker von damals. Nicht mal die komischen Bowdenzüge hat man sich verkniffen.


MfG
DB
thomaseh
Neuling
#47 erstellt: 09. Mrz 2017, 19:26
Richtig DB. Das sind die ersten (Einsteiger) Modelle von denen.


[Beitrag von thomaseh am 09. Mrz 2017, 19:27 bearbeitet]
carlplayer
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 05. Apr 2017, 18:39
HiFi Verstärker 70 - 80er Jahre

Hab mich auch jahrelang mit diesem Thema rumgeschlagen.
Für mich steht heute eindeutig fest, das Preis - Leistungverhältniss ist bei Vintage Amps um längen besser als bei allem
was so aktuell auf dem dünn gewordenen Stereoverstärker Markt angeboten wird.
Für 300 - 1000€ gibt es wirklich top Vintage Granaten, neu aber nur Plastikkram mit integrierten Platinen und hochgepuschten Netzteilen.
Ich selber habe viele dieser Kassiker gehabt.

Den Yamaha AX 1070, er war grundsolide aber leider ohne Pepp. Für meine heutigen Ohren ziemlich langweilig und dann
dieser verfluchte Eingangswahlschalter. Eine ewige Kontaktbaustelle.

Den Sony 808 ES, gerade in der edlen Champanger Ausstattung ein echter Hingucker. Sehr solide und um Längen besser als
der Yamaha, aber in meinen Ohren immer noch kein richtiger Oberkracher.

Dann hatte ich einen Technic SU 8600. Ein Wahnsinnsteil für die heutigen Preise von knapp 300€.
Kaum schlechter als der Sony. Hab Ihn als reine Endstufe benutzt mit einem Mitsubishi DA-P20 als Vorstufe.
Gegen diese Kombination mußte der Sony weichen. Der alte Technics hatte einen echten Punch, das hatte
nichts mit den angegeben 73Watt / 4Ohm zu tun. Warscheinlich hat Technics (wie meine Sansui Lieblinge)
damals die Leistungsangabe bei der ungünstigsten Frequenz gemessen und nicht wie üblich bei der Günstigsten,
ein großer Unterschied.
Das Teil war sehr robust und nicht kaputt zu kriegen. Für mich dii Empfehlung für um die 300€
auch wenn die Vorstufe schon ihre Schwächen hat.

Dann kam ein Luxman L525
Den hab ich immer noch. Ein sehr harmonischer Feingeist und um Längen robuster als der superempfindliche L530
mit seinen massiven Wärmeproblemen. Für mich ist der L 525 der beste Lux außer warscheinlich dem reinen Class A L560.
Der ist aber auch nicht für 1000€ zu bekommen und ich hab ihn auch noch nie gehört.
Trotzdem steht auch der L 525 inzwischen im Warteregal (schöne Wertanlage) da ich vor 2 Jahren nun endlich meine wahre Liebe
entdeckt habe.
ALTE SANSUI´s, am besten aus den 70er Jahre.
Angefangen hat es mit einem völlig vergammelten Sansui AU 7900, für 45€ vom Flohmarkt.
Der läuft noch wurde mir vom Verkäufer beteuert, was ich natürlich nicht geglaubt habe.
Und --- er lief und wie das das Drecksteil lief.
Meine fetten 60kg Focal Boxen spielten an diesem kleinen verdreckten Verstärker wie ich sie zuvor noch nie gehört habe.
Die Bässe Abgrund tief und trocken, und die Höhen brilliant und mitten im Kopf.
Der Luxman mußte sich gleich geschlagen geben, auch wenn er sicher etwas runder und ausgewogener ist.
Aber ich steh einfach auf diesen brutalen klaren Sansui Sound.
Der Au 7900 war nur der Anfang. Er macht inzwischen jemand anderes glücklich.
Heute habe ich drei andere.
Einen AU 7500 (für mich der Beste an kleinen Kompaktboxen).

Eine AU 9900A (der läßt weder beim Klang noch bei den Anschlüssen oder gar bei der Klangreglung irgend welche Wünsche offen).

Und einem AU 9500 (der beste Vollverstärker den ich kenne).
Er Hat nur wenige Anschlüsse (2 + Phono), die Balance ist ohne Mittelstellung (ein ewiges Gefummel), der Lautstärkepoti eine einzige Katastrophe.
Alles findet zwische 8 - 9 Uhr statt. 2 mm weiter und die Nachbarn stehen auf der Matte.
Trotzdem - ist er erstmal eingestellt kenne ich keinen besseren Verstärker. Und ich hab viel gehört.
Accuphase ist mir zu langweilig, wie Sony nur 3 mal so teuer. Selbst ein McIntosh, unbestritten mit die besten und
wertigsten Amps überhaupt. Keiner packte mich so wie dieser 40 Jahre alte Sansui.
Die E Gittarren expodieren geradezu im Kopf ( mein Hochtöner sind die legendären ESS AMT-1).
Große Trommeln massieren staubtrocken die ganze Magengrube (Bässe = Focal 10C01).

Wenn ich mich gelegendlich mal bei Mediamarkt oder Saturn in den HiFi Abteilungen verlaufe dann denke ich immer:
"Nehmt doch endlich die Wolldecken aus euren Chassis!" Bässe so wummerich und weich. Man hört nicht wann sie einsetzen
man hört nicht wann sie enden. Die Höhen sind oft nur nervig. Zu spitz ,zu blass oder ich weiß nicht was.

Ich kann einfach nur sagen: "Leute kauft euch gute alte Vintage Amps solange es sie noch gibt."
Diese Qualität, diese Wertigkeit und diese Lebensdauer wird nicht mehr wiederkommen.

Grüße
Carl


[Beitrag von carlplayer am 06. Apr 2017, 10:05 bearbeitet]
carlplayer
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 05. Apr 2017, 20:01
PS.
Als Plattenspieler habe ich einen schönen alten DUAL 721.
Leider nicht mehr als Schnäppchen zu bekommen.
Für mich war es praktisch eine Beigabe zu der Anlage mit dem AU 9900A + TU 9900 + SC 1100.

Ein wunderbarer Dreher und nicht mit den üblichen Shure V15 oder Audio Technica AT12XE System.

Ich hab ein saugeiles Dynavector 20A-2 System. War schon eingebaut als ich ihn bekommen habe.
Sansui Leute wissen halt was gut ist. Ansonsten sind die Dynavetor Systeme kaum zu bezahlen.
Der Unterschied ist gewaltig. Die Top geschliffene Nadel taucht tief in die Rille ein.
Somit sind die Kratzer die weiter oben sind, kaum noch zu hören.
Wärend einfachere Systeme (Nadeln) jeden Kratzer mitnehmen und mache Platte unbespielbar machen,
ist mit diesem System kaum ein Knackser zu hören. Auch alte Platten lassen sich so gut geniesen.
Von der Dynamik und Auflösung will ich gar erst nicht anfangen zu schwärmen.

Leider liegen aber die Preise bei den Vintage Plattenspielern allgemein schon ganz wo anders, als sie noch bei den Amps sind.

Grüße
Carl


[Beitrag von carlplayer am 06. Apr 2017, 10:07 bearbeitet]
Volker465
Neuling
#50 erstellt: 06. Apr 2017, 20:13
Schau mal nach Telefunken TA 350 der hat den klang einer Röhre und ist UNkaputtbar ich habe mir den auch für unter 100eu besorgt ist der hammer
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