Sony WM-6DC wirklich gut?

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tomate22
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 05. Feb 2010, 10:21
Hallo zusammen,

ich möchte mir einen guten alten analogen Walkman zulegen. Die Recherche hat einige gute Modell von Sony hervorgebracht.

Die meisten von Sony haben ja diesen DD-Antrieb, der offensichtlich oft kaputt geht, wie ich hier in Erfahrung bringen konnte.

Hat der WM-6DC auch diesen anfälligne DD-Antrieb (DD = Disk Drive)?

Irgendwo (ich glaube hier im Forum), habe ich auch eine Meinung gelesen, daß der Schlitten auf dem die Köpfe des WM-6DC sitzen, entgegen der allgemeinen Meinung, gar nicht so hochwertig und präzise sein soll.

Letztendlich bin ich auf der Suche nach einem hochwertigen Walkman mit Dolby C. Muss nicht Sony sein...

Viele Grüße und Danke - Detlef
The-Luxman
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 05. Feb 2010, 14:12
Hallo Detlef,

beinahe hätte ich geschrieben, daß Du hier falsch bist....aber offenbar gibt es keine Forumsecke, in die ein guter alter Tape-Walkman hineinpassen würde

Also, ich hatte nacheinander den DD1, den DD3, den DD100 (auch bekannt als Boodo Khan mit einem Walkman-untypischen Full-Size-Kopfhörer) und den DDQuartz.
Mein Bruder hat (glaube ich ) immer noch den von Dir genannten WM-6DC (auch unter dem Zusatz "Professional" bekannt) und hat damit Ende der 80er in der Gruga-Halle mal ein Al Jarreau-Konzert mitgeschnitten Grauenhafte Qualität

Alle verfügten über diesen Disc-Drive, aber zum Glück nie über den eigentlich bekannten Mangel:
Anstatt über Riemen liefen die Teile ja über Zahnradscheiben. Die sollten einen besseren Gleichlauf bringen und nicht ausleiern.
Leider riß dieses Zahnrad (Spritzguß vermute ich, der anschließend "gezahnt" wurde) häufig und da, wo dann der Riß war, konnte das anliegende Zahnrad nicht mehr in dieses greifen und es gab so ein Knacken, wenn bei jeder Umdrehung diese Stelle kam. Gelaufen sind sie trotzdem, aber mit Knacken und entsprechendem Leiern an dieser Stelle.
Ursache hierfür war sicher nicht nur die Herstellungsmethode, sondern auch die Tatsache, daß die Zahnräder auf einem Metallträger aufgebracht waren. Tja...und Metall und Kunststoff verhalten sich i.d.R. in puncto Ausdehnung/Zusammenziehen bei Temperaturschwankungen nun mal erheblich anders. Und ein Walkman erlebt ja häufig Sommer und Winter an der frischen Luft
Wenn Du so ein Teil bekommst, hast Du Pech gehabt, denn diese Scheiben gibt's hundert pro nicht mehr.
Und der geneigte Verkäufer wird Dir wohl kaum sagen, daß es knackt , es sei denn, Du kannst Dich persönlich vom Zustand überzeugen.

Unter'm Strich würde ich sagen, daß der WM-6 DC, der DD 100 und der DDQuartz die besten ihrer Sippe waren.

Heute habe ich noch einen WM-EX 570 (habe ihn gerade mal ausgegraben ), habe ihn aber ewig nicht mehr benutzt.
Aber: Er funzt noch.



[Beitrag von The-Luxman am 05. Feb 2010, 14:18 bearbeitet]
tomate22
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 05. Feb 2010, 15:04
Besten Dank für die Antwort.

Dann ist es also so, das der d6c einen Disc-Drive Antrieb hat und vom Prinzip her das bekannte Zahnradproblem zu befürchten ist.

Nur, wieso kann ich keinen Hinweis auf das Zahnradproblem in Verbindung mit dem d6c finden?

Wurden bei diesem Modell andere Materialien verwendet?

Viele Grüße und Danke - Detlef
The-Luxman
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 05. Feb 2010, 15:13
Das kann ich Dir leider nicht beantworten. Gibt es denn überhaupt so viele Berichte über diesen Mangel?
Wie gesagt: Ich hatte dieses Problem nie. Und ich habe meine Walkmen gewiß hart rangenommen. Da war vom Strand auf den Seychellen bis zum Skifahren alles dabei.
Ich habe mir den Professional nie von innen ansehen können, aber die Größe könnte ja vermuten lassen, daß hier der Antrieb anders konzipiert ist. Allerdings ist da auch ein Mikro mit entsprechender Elektronik drin.
Da muß ich Dich leider in der Luft hängen lassen
Passat
Moderator
#5 erstellt: 05. Feb 2010, 15:16
Klanglich ist der WM-D6C der beste Walkman, der je gebaut wurde.
Wenn du nicht aufnehmen willst, dann dürften auch noch folgende Modelle mit Dolby C in Frage kommen:
Sony WM-DC 2, WM-DD 9, Aiwa HS-PC 202, HS-PC 202 II, HS-PX 1000.

Grüsse
Roman
The-Luxman
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 05. Feb 2010, 15:25
Den Aiwa HS-PC 202 hatte ich auch mal. Allerdings finde ich hier das angesteckte Batterie-Fach etwas fummelig. Bei meinem hat es zum Schluß auch nicht mehr richtig gehalten.
Außerdem habe ich posthum ohnehin eine Aversion gegen Aiwa:
Mein erster Walkman von denen hatte einen kleinen eingebauten Lautsprecher, der mir viele schöne Kassetten "verknackt" hat. Habe ich leider erst später gemerkt


[Beitrag von The-Luxman am 05. Feb 2010, 15:25 bearbeitet]
tomate22
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 08. Feb 2010, 18:07
Ok, danke für die Hinweise.
Dann mache ich mich mal auf die Suche nach einem Sony WM-D6C.

Viele Grüße und Danke - Detlef
christianauswien
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 20. Mrz 2010, 00:01
ja, der Sony WM-D6C war der beste
tragbare Player, den es je gab.

hatte heute das Vergnügen, einen
MP3 Player, näml. Cowon D2+ zu
testen, nach 5 Minuten Hörprobe
alles wieder eingepackt, unbrauchbar.

gibt es vielleicht CD- Walkmans mit
akzeptabler Soundqualität ?
DOSORDIE
Inventar
#9 erstellt: 20. Mrz 2010, 01:17
Lass dir nix erzählen ;-)

Der WM D6C hat zwar einen vom Prinzip her gleichen Antrieb wie die DD Serie, hat aber sonst absolut nichts damit zu tun. Der beste Walkman der DD Serie ist übrigens nicht der WM 100 sondern der DC 2, der hat noch Dolby C, dafür aber keine Bassanhebung. Am schönsten finde ich aber immernoch den Ur DD. Übrigens laufen bei mir alle Modelle ausgezeichnet. Die Ilder Wheels kann man nämlich reparieren indem man den gebrochenen Zahnring vorsichtig abzieht und das Metallrad etwas abschleift. Nicht so, dass der Kranz wieder ganz zusammengreift, sondern einen Spalt offen lässt, der so breit ist wie ein Zahn, ich selbst habs aber noch nicht gemacht. Ich habe nur einen einzigen Walkman bei dem das Zahnrad noch intakt war, ohne was dran machen zu müssen. Die Zahnräder brechen tatsächlich immer an exakt der gleichen Stelle, im Stereo2go Forum hat mal jemand von Sabotage gesprochen, weil da tatsächlich eine Stelle am Kranz ist der dünner ist, als der Rest. Wenn man das Zahnrad flickt klackts zwar an der Stelle noch leise, klickt aber eher wie das Ticken einer Uhr, stört nicht weiter und hat keinen hörbaren Einfluss auf den Gleichlauf mehr. Ab und an kommt es vor, dass die Kabel vom Tonkopf brechen, das ist aber - habe ich den Eindruck - auch so ein Generationsding, nach Typ sind die Kabel anscheinend unterschiedlich flexibel. Wenn man das dann aber 1 mal nachlötet, kann ich zumindest bisher sagen kommt da nix mehr...

Eine weitere Schwachstelle an den DDs ist das Gummi vom Capstan. Der Capstan wird nie abgesetzt, er wird immer gegen den Motor gedrückt, wird der Walkman mehrere Monate oder gar Jahre nicht benutzt bekommt er an der Stelle eine Vertiefung im Gummi, die macht sich dann ebenfalls durch ein zusätzliches Klacken und Leiern bemerkbar. Man kann den Capstan rausnehmen und das Gummi einfach abziehen und umdrehen, dann gehts wieder wie ne Eins, das funktioniert auch, wenn das Gummi durchrutscht.

Ein zweites Problem ist diese Feder, die gegen den Bandlauf drückt, sie ist einzig und allein dafür da, einen Massekontakt zwischen dem Bandlauf und dem Gehäuse herzustellen, irgendwann wird die Feder müde und dann fängts an zu Knacken, Abhilfe: Ein dünnes Drähtchen am Kopfträger festlöten oder schrauben und an einem Massepunkt auf der Platine verlöten, dann is wieder auf Ewig Ruhe. Es gab Serien bei denen das so gelöst war, die meisten haben aber die doofe Feder.

Dann kommt noch dazu, dass die Kopfhörerbuchsen direkt auf der Platine verlötet sind, Ich habe noch nie einen Walkman DD mit kaputten Kopfhörerbuchsen erlebt, aber die Kontakte auf der Platine brechen irgendwann, auch das kann man einfach durch Nachlöten beheben, manchmal sind die Lötstellen schon kaputt oder von den Leiterbahnen abgebrochen, dann sollte man zusätzlich eine Brücke zum nächsten Kontakt im selben Pfad legen, dann ist Sichergestellt, dass der Walkman nicht irgendwann im Bus oder Zug Zicken macht.

Ich kann zwischen den einzelnen DD Modellen keinen großartigen klanglichen Unterschied feststellen, der erste hat halt kein Dolby, aber das braucht man unterwegs wo die Geräuschkulisse meistens eh ziemlich laut ist auch nicht.

Der D6C hat einen komplett anderen Aufbau. Mechanisch besteht er quasi aus dem Laufwerk des ersten Walkmans TPS L 2 und auch des Pressman, der Walkman I hatte glaube ich auch so ein Laufwerk. Beim D6C hat man einfach nur das was im TPS L 2 riemengetrieben war durch Scheiben ausgetauscht. Das Laufwerk ist viel größer und grobmechanischer, als das der DDs, deshalb ist da auch kein brechendes Zahnrad drin und der Capstan setzt auch ab, wenn man Stop drückt, man merkt den Unterschied schon darin, dass der D6C rein mechanisch ist, die DDs funktionieren mit Hubtasten.

Einziges mir bekanntes Manko beim D6C (und auch beim DC2 weil der als einziger DD Walkman wohl die gleiche Motorsteuerung wie der D6C besitzt) ist das IC, das die Quartzsteuerung des Motors antreibt. Das geht irgendwann mal in die Brüche, wodurch ein Surren entsteht, was mit Dolby aber nicht mehr hörbar ist, es ist überhaupt so leise, dass man es nur hört, wenn man den Walkman voll aufdreht. Der Walkman ist im Inneren, wo man am Poti die Geschwindigkeit einstellen kann dann nicht mehr präzise regelbar. Er läuft minimal zu langsam, aber so geringfügig, dass es selbst mit Messton kaum auffällt, ich höre es nicht mal, wenn ich die Cassette erst im Walkman gehört habe und dann ins Tapedeck lege, wenn ich heim komme. Wenn man an dem Poti dreht, dann tut sich lange Zeit nichts, die Gleichlaufschwankungen nehmen dann irgendwann zu und auf einmal ist es extrem zu schnell, oder zu langsam, je nachdem in welche Richtung man dreht, insofern einfach so stehen lassen, dann gehts. Wenn es einen stört, dass es minimal zu langsam ist, der hat von aussen noch eine Feinjustierung für die Geschwindigkeit, ich glaub +/- 5%, die funktioniert komischerweise trotzdem noch. Die Aufnahme ist übrigens tatsächlich so gut wie mit einem stationären Cassettendeck, dass die Qualität des Live Mitschnittes so schlecht war, liegt wohl eher daran, dass das Mikrofon scheiße war oder die Umstände... Ich habe damit mal Aufnahmen über eine PA gemacht, die sind super geworden, ich habe die Sachen danach digitalisiert, die Leute dachten, das sei digital aufgenommen worden, das Rauschen war ja nur minimal, weil man Dolby C beim D6C tatsächlich auch zur Aufnahme verwenden kann, das geht bei den meisten anderen Walkmans mit Aufnahmefunktion nicht.

Der Walkman D6C ist klanglich schon ein starkes Gerät, er hat auch den besseren Bandlauf, als die DDs, da ist mehr Kraft vorhanden, frisst aber auch Batterien ohne Ende, der läuft mit 6 V, nicht mit 3, also 4 Batterien. Und man muss unbedingt drauf achten, dass dieser Batterieadapter dabei ist, sonst hat man ein Problem, das Teil ist noch zu haben kostet aber 50 oder 60 Euro beim Sony Service, ich hab nachgefragt, es gab alternativ dazu wohl auch nen Akku.

Klanglich finde ich sie alle gut und angenehmer als einen mp3 Player, vorrausgesetzt, die Cassetten sind gut aufgenommen.

Der DC2 unterscheidet sich desweiteren übrigens dadurch, dass er professionellere Endstufen hat, ausserdem hat er einen festen Line Out und einen Phones Out, die anderen DDs haben alle 2 Phones Outs (was auch eigentlich sinnvoller ist für den Privatgebrauch). Der DC2 ist auch schwerer, die Motorsteuerung vom D6C war wohl präziser und hat einen noch besseren Gleichlauf erzeugt, das war dann eben das Profimodell für Wiedergabe. Die Aufnahmeversion war der Walkman D3.

Ich habe

Walkman DD
Walkman DD II
Walkman DC 2
Walkman 7
Walkman D6C

Ich kann nur sagen, was die Neueren Geräte schon allein an Ausgangsleistung zu bieten haben und wie dünn und schrill die gegen die alten klingen ist echt arm. Diese Mega Flach 90s Walkmans bringens dagegen überhaupt nicht.

Klanglich hab ich Walkman mäßig nie was Besseres gehört. Übrigens lässt sich bei den normalen DD Modellen die Geschwindigkeitsregelung sehr exakt vornehmen, da geht nämlich nix kaputt.

Nach Jahrelanger Nutzung, wenn man so ein Gerät erhält knackt meistens das Lautstärke Poti, oftmals hat auch die Bandwahl und ggf. auch die Dolby Taste nen Wackler, Kontaktspray oder mehrmaliges Betätigen schafft Hilfe.

Die Kopfjustierung ist nicht ganz einfach, weil die Konstruktion etwas empfindlich ist, wenn man zu fest gegen den Kopfschlitten drückt ist beim abziehen die Justierung nicht richtig, da muss man ein bisschen rumprobieren, meistens stimmt sie aber noch.

Wenn einmal diese kleinen Krankheiten alle ausgemerzt sind ist das Gerät wieder fit für die nächsten Jahre, bis der Kopf tot ist, aber wenn man sich ne Leiche bei ebay besorgt ist das auch nicht das Problem, die Köpfe der unterschiedlichen DD Serien sind inkompatibel. Man braucht für einen DD also auch einen DD Kopf und keinen vom DD II oder umgekehrt, der DC2 hat dann nochmal nen anderen, der WM D6C ebenfalls, übrigens gibts auch noch nen D6, der ist haargenau gleich, nur dass die Indikatoren rot sind anstatt orange und dass er nur Dolby B kann, das war das Vorgängermodell vom D6C, der kam erst 2 Jahre später oder so.

Der D6C ist wesentlich teurer als einer der DDs. Wenn man nicht aufnehmen und so nen großen Klotz mit sich rumschleppen will ist man mit einem DD Modell besser bedient.

Abstand sollte man von den Vereinfachten DDs halten. DD 10, DD 11, DD 22, es gab da glaub ich noch andere. Die sind von aussen größer, aber innen ist nur der Capstan direkt, von da aus geht ein Riemen zu den Spindeln. Der Verstärker ist wesentlich schwachbrüstiger, er hat auch keine 2 Kopfhörerausgänge und sieht nicht so schön aus, dazu ist er dicker.

Dann gabs noch den DD9, der hat Logiksteuerung mit 2 Motoren und Autoreverse, Dolby B und C und 3 stufigem MegaBass, klanglich gefällt er mir am Wenigsten, der war schon auf Stöpsel ausgelegt und hat Ende der 80er sage und Schreibe 800 DM gekostet, so ein Gerät besitze ich auch, er ist wertig aber pottenhässlich, er spult extrem langsam, weil alles direkt angetrieben wird, er wird mit einer Batterie oder einem Flachakku angetrieben und das nur ungefähr 4 bis 6 Stunden. Pausensuchlauf gibts auch nicht. Das Ding hat ebenfalls nur einen Kopfhörerausgang und der Megabass scheint der Gleiche wie bei den letzten DD Modellen ab DD 30 zu sein, die Bässe pumpen und es klingt total kaputt, das ist ne Tatsache, deshalb bevorzuge ich auch die Modelle ohne MegaBass, obwohl man die beim Koss PortaPro eh nicht braucht. Eine gute Bassanhebung hat der DD 100 Boodoo Khan, die Beigelieferten Kopfhörer sind selten, klingen aber scheiße, mit den Koss klingen alle Modelle sehr sehr gut.

Mit 2 Mignon Batterien halten die DDs so ihre 16 Stunden, mit starken Akkus noch länger.

Ich glaube jetzt hab ich alles gesagt, was wichtig ist.

LG, Tobi
Sankenpi
Gesperrt
#10 erstellt: 20. Mrz 2010, 01:57
Ich kann mich der sehr ausführlichen Beschreibung von Tobi nur anschließen. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen.
Bei mir sind auch noch DD, DDII, DD9 und D6C vorhanden. Alle funktionieren bis heute einwandfrei.
Vom Abspielen gefällt mir am besten der DD9.
DOSORDIE
Inventar
#11 erstellt: 21. Mrz 2010, 03:16
Ich hab grad hacke. Ich höre dänische Popmusik aus den 80ern auf einer TDK MA Cassette aus den 90ern, die ich vorhin mit meinem Fisher CR W 90 Doppelcassettendeck ohne Einmessung vom PC aufgenommen habe. Der Sound ist unbeschreiblich gut. Ich vermisse nichts und ich kann mir nichts Besseres vorstellen. Ich höre ohrenzerstörend laut über Koss Porta Pro an einem Ur DD Walkman von 1983. Er ist silber und sieht geil aus und er klingt geil. Ich liebe ihn. Ich liebe das Lied, es heißt Somand af verden und ist von Dodo & the Dodos. Die Qualität ist erhaben, über alles. Ich habe oft schon festgestellt, dass ich vom Digitalhören müde werde, als ich meinen DAT Walkman auf hatte. Als ich zu meinem DD Walkman, den ich auch einstecken hatte war ich erstaunt wie bunt die Welt auf einmal wurde. Rauschen und Klirr kann so schön sein!

LG, Tobi
DOSORDIE
Inventar
#12 erstellt: 21. Mrz 2010, 03:33
Achaja, es ist mir egal, was irgendwer denkt, aber mein DAT hat mich noch nie zu Tränen gerührt, dafür klang es immer zu exakt und präzise, ich bin auch noch nie mit meinem DAT im Arm eingeschlafen, aber manchmal bin ich aufgewacht und hab mich gewundert, warum der Kopfhörer daneben liegt und mein Walkman noch in meiner Hand.

PLEASE DON'T STAND SO CLOSE TO ME

....

Is mir egal obs was besseres gibt, aber das hier macht mich glücklich, ich habe schon sehr viele andere Geräte gekauft, aber bisher hat mich über meine Kopfhörer noch nichts so glücklich gemacht wie dieses olle Ding hier. Es is egal in welche Richtung ich es drehe, es sieht immer schön aus und fühlt sich anders an, als alles andere was ich jemals in der Hand hatte. Wenn ich das Ding in der Hand habe, dann fühle ich mich zuhause und sicher.

Ich habe es entdeckt, als ich einen Sampler kennengelernt habe, er war von EMI und hieß Scratch and Break und war von EMI, er stand bei meinem Opa zwischen Heino Platten, keiner weiß bis heute wo das Ding herkam, aber ich hab sie immernoch. Innendrin IST immernoch ein Inlay mit Sony Werbung. Auf der einen Seite ist ein Walkman DD inder Urversion mit Testbericht und eine FH7/FH9 drauf. Auf der anderen Seite ein PS-F9 in Lebensgröße mit dem Statement "Im Liegen kann er, Im Stehen kann er. Der Sony PS-F9." Ein Batteriebetriebener Vertikal Tangential Plattenspieler... Den ich mittlerweile auch besitze. Die FH 7 hatte ich auch, von der Wertigkeit her - kein Thema - war sie Spitze, aber klanglich hab ich schon bessere Sachen gehört. Der PS-F9 hat Kinderkrankheiten, Platten mit Wellen oder Maxis mit zu breiten Rillen spielt er eher schlecht bis garnicht ab, aber alles Andere klingt mit Kopfhörern absolut überragend. Zum DD muss ich nichts sagen, ich liebe ihn. Ich habe 5 Walkmans, aber irgendwann kommt er immer wieder zum Vorschein und dann erlebe ich ein echtes Wunder. Wie gesagt, es is mir egal wie er im rationalen Frequenztest abschneidet, aber immer, wenn ich ihn raushole, Batterien einlege und einfach auf Play drücke, dann geht die Sonne auf, mehr als bei allen Anderen.

Das Ding ist so einfach und einfach... Wunderschön.

LG, Tobi
hifibrötchen
Inventar
#13 erstellt: 21. Mrz 2010, 03:45
Au ha noch ganz nüchtern ? die Welt ist bund
Na egal hauptsache man hat Spaß mit seinem Geräten
The-Luxman
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 22. Mrz 2010, 11:29
Neenee, das ist gar nicht so uneben!
Ich kann das gut nachvollziehen.
Erstens mal denke ich bei sowas an alte Zeiten, als ich mit dem Walkman und meiner Aspes rumgedüst bin (das hat damals noch fast niemanden gestört), zweitens haben die CC-Walkmen ohnehin viel mehr Charme, als die MP3-Teile, die zu 99% über die Haptik eines 1€-Tesa-Abrollers verfügen.
Werbung für Sony-Komponenten war damals weit verbreitet auf den Plattencovern, vor allem bei Rap etc.
Hach, das waren noch Zeiten!

christianauswien
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 23. Mrz 2010, 00:13
die MP3-s sind doch reinster
Schrott.

den Sony Professional konnte
man auch als Kasettendeck
an der Anlage verwenden,
und da kam richtig Musik
raus.

Bei den MP3-s reicht es nicht
mal für unterwegs.
hifibrötchen
Inventar
#16 erstellt: 23. Mrz 2010, 00:57
Hab ich schonmal gesagt das ich ein Sony WM-6DC in meiner Vitrine liegen habe und es bis heute einwandfrei funktioniert .
Das Teil hatte ich mal vom Sperrmüll gefunden mit dem dazu gehörigen Mikrofon .
DOSORDIE
Inventar
#17 erstellt: 23. Mrz 2010, 18:04
Also dieses Anti mp3 Player Ding hab ich vor einigen Jahren auch noch vertreten und da wars auch so, aber mittlerweile gibts klanglich gute mp3 Player für 50 Euro mit einem schnurgeraden Frequenzgang, wem der nicht gefällt, kann ja den Equalizer einschalten. Ich habe meinen Eltern einen zu Weihnachten geschenkt, von Teac. Bis auf dass ich ihn einmal Umtauschen musste, weil der erste von Anfang an kaputt war ist das Gerät eigentlich einwandfrei. Da ist auch ein UKW Radio mit RDS und eine Recorder Funktion eingebaut, auch für Sprachnotizen, der Radioempfänger ist erste Sahne und empfängt besser als mein AIWA Radio Walkman der mal 80 Mark gekostet hat, ich kriege damit sogar Sender von weiter weg in guter Qualität, Umschaltung von Stereo auf Mono erfolgt natürlich automatisch. Er ist mir nur etwas leise. Die alten Walkmans hingegen kann man richtig aufruppen, aber der Ipod Touch von meiner Freundin geht auch erschreckend laut.Ich denke, wenn man bereit ist, etwas mehr Geld auszugeben, dann bekommt man auch haptisch was Gutes. Der Ipod fühlt sich jedenfalls verarbeitungstechnisch nicht schlechter an als ein Walkman und er hat noch alberne Schüttelfunktionen...

Wenn man früher einen günstigen Walkman gekauft hat war der auch aus Plastik, das waren nur die teuren Modelle. Ein DD hat immer 280 bis 300 DM gekostet, der Preis schwankte immer ein bisschen, ich habe noch alte Preislisten wo man das nachverfolgen kann, der Walkman D6C kostete sogar 1000 DM, da kann man so eine Performance und Verarbeitung schon erwarten, was mich daran stört ist, man muss schon über den Phones Out an die Anlage gehen, wenn man ihn nicht an ner PA betreibt, sonst ist er doch sehr leise, aber da ich ihn wenn eh nur unterwegs nutze ist es mir egal.

Das Feeling ist jedenfalls großartig.
walo
Stammgast
#18 erstellt: 24. Apr 2010, 01:15
Hallo,
ich habe mir gerade ein WM-D6C zugelegt, der hatte ein Wackelkontakt an der Kopfhörerbuchse, jetzt habe das beseitigt, es war eine kalte Lötstelle an der Platine. Diesen habe ich behoben indem ich die Verbindung jetzt mit einem Kabel gelötet habe. Diese Buchsen sind empfindlich durch das ein- und ausstecken weil diese direkt auf die Platine gelötet sind, dadurch kann es schon mal vorkommen das der linke oder linke Kanal dann am Kopfhörer nicht mehr geht.
Na gut für CHF 20,00 oder 14,00 € was er mich jetzt gekostet hat kann ich nicht meckern ist ja sonst ein tolles Gerät.

Den WM-EX1HG als Jubileumausgabe mit edler Holzkiste habe auch noch, praktisch neuwertig wurde nur einmal benutzt zum testen, dieser ist mir auch zu schade um ihn zu gebrauchen. Ist immer noch in der Originalverpackung mit sämtlichen Papieren.

Gruss
walo
Kulf
Stammgast
#19 erstellt: 31. Mai 2011, 15:45
Ich schmeiß mich weg:

http://cgi.ebay.de/S...&hash=item1e5f44955a

Manchmal schäme ich mich, in Berlin zu leben...
OSwiss
Administrator
#20 erstellt: 01. Jun 2011, 21:03

Kulf schrieb:
Ich schmeiß mich weg

Ich mich nicht,
da typisch "RetroAudio" - Mondpreise am laufenden Band und das schon seit Jahren...


Gruß Olli.
Kulf
Stammgast
#21 erstellt: 16. Jun 2011, 14:18
[OT] Retro-Audio...
http://cgi.ebay.de/Tannoy-Westminster-/350342086072
"Wir nehmen gern einen Oldtimer von Mercedes oder komplette Leica-Sammlung in Zahlung."

Ich auch...
madmud
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 03. Sep 2013, 13:04
Ich hole den Thread wieder mal nach oben um die historische Atmosphaere, die diese Geraete umgibt, ein wenig zu dokumentieren. Der Anlassfall: ich habe mir gerade einen zweiten WM D6C angeschafft (als Ersatzteillager).

Meinen ersten WM D6C hatte ich in den 80er-Jahre fuer damals horrende 12.000.-- Schilling (nach einem lukrativen Sommerjob) angeschafft und ihn fuer Tonaufnahmen (Studentenradio) verwendet. Ich fand es sehr reizvoll jederzeit ausruecken zu koennen und eine Story oder ein Interview anzugehen, ohne vorher einen Recorder beim Sender ausfassen zu muessen.

Beim Radio war das Sony ein Reportage-Standardgeraet. Im ORF wurden damals die Sony-Modelle WM D6C und TC-D5 ausgegeben, wobei das TC-D5 mit seinen zwei runden VU-Metern zwar sehr cool aussah aber unhandlicher war und in der Klangqualitaet als unterlegen galt - trotzdem waren alle scharf auf die sehr schicken TCs. Die Geraete waren für eine private Nutzung aber völlig ausser Reichweite - sie kosteten fast doppelt so viel wie die an sich schon sehr teuren WMs. Das WM hatte uebriges auch in der freien Filmer-Szene einen exzellenten Ruf als genaues und erschwingliches Tonaufnahmegeraet, da der Ton durch die Quarz-Steuerung gut zu synchronisieren war.

Mit einem dynamischen Mikro (ich hatte ein AKG-D190 und spaeter ein AKG D222), waren die Aufnahmen wegen des nicht so guten Mikrofonverstaerkers im WM D6C immer dann verrauscht, wenn das Aufnahmesignal schwach war und daher besonders verstaerkt werden musste. Ein gutes Kondensator-Mikro (damals ein Sennheiser, das ich allerdings immer ausborgen musste) brauchte dagegen nicht so stark verstaerkt werden - dann war der Klang einwandfrei.

Wir waren angehalten, bei unseren Aufnahmen Dolby B und nicht Dolby C zu verwenden - wenn ich mich richtig erinnere, weil Dolby C bei zu schwachem Aufnahmepegel stumpfere Aufnahmen lieferte als Dolby B. Rauschen wurde generell weniger gefuerchtet als eine stumpfe, hoehenarme Aufnahme.

Als Aufnahmematerial fuer die Reportagen und Interviews gab es uebrigens eigene Chromdioxid-Kassetten, die mit einem grossen ORF-Logo gelabelt waren (angeblich waren dies Agfa-Kassetten). Diese Kassetten waren im Recorder gut sichtbar und verschafften bei Interviews einen gewissen Distinktionsbonus: Sie signalisierten die Autorität des Staatsfunks, auch wenn der Interviewer nur ein Freelancer fuers Regionalradio war.

Die Kassetten-Aufnahmen wurden im Studio mit massigen Revox-Cassettendecks auf Studer-Bandmaschinen ueberspielt, die in eigene Schnitttische integriert waren. Diese Reel-to Reel-Baender wurden dort zu einem Sendungsbeitrag zusammengeschnitten.

Nach ca. drei Jahren (intensivem) Gebrauch hat der Antrieb in meinem WM D6C angefangen zu eiern. Ich habe das Geraet dann zu Sony-Wien eingeschickt, wo es ausgezeichnet serviert worden ist - damals hat man mir die Bedeutung des "Professionell" auf dem Typen-Aufdruck erklaert - angeblich bedeutete dies, dass nicht das Consumer- sondern eben das Pro-Department die Serviceleistungen besonders sorgfaeltig erledigt hat - dies und eine Ersatzteilgarantie hatten aber ihren Preis. Ich kann mich nicht erinnern, wieviel die Reparatur und das Einmessen gekostet haben - ich kann mich nur an mein Entsetzen ueber den Betrag erinnern.

Nach einigen Jahren in denen das Geraet wenig benuetzt worden ist, hatte ich den weiter oben beschriebenen Lagerschaden, der wiederum von Sony behoben worden ist. Um das Jahr 2005 war dann das Potenziometer zur Einstellung des Aufnahmepegels kaputt - dieses Mal hat Sony aber nicht mehr helfen koennen - das Modell wurde nicht mehr produziert und es gab keine Ersatzteile mehr - auch nicht das kleine flache Einstellraedchen samt Poti. Ein befreundeter Elektronik-Ingenieur hat sich aber erbarmt und eine funktionierende Improvisation montiert.

Im Rueckblick beurteilt: Das WM D6C war trotz des harten Einsatzes immer sehr verlaesslich. Die Aufnahmequalitaet ausgezeichnet - besonders mit guten Mikrofonen. Die Qualitaet der Aufnahmen hat sich besonders dann gezeigt, wenn man die Takes nicht ueber das Geraet selbst, sondern ueber gute Anlagen wie die des ORF-Studios abgehoert hat - offenbar ist besonders in die Aufnahme-Sektion und weniger in die der Wiedergabe investiert worden. Die Verarbeitung ist insgesamt hervorragend: alle wesentlichen Komponenten aus Metall - nichts klappert. Benutzungsspuren machen das Ding auch nicht schaebig sondern geben ihm eine Art heroisches Flair.

Ich behandle das Geraet, wie man einen geliebten Oldtimer behandelt, den man nur gelegentlich vorsichtig bewegt - manchmal hoere ich meine alten Aufnahmen ab, manchmal zeige ich Kindern der Verwandschaft, wie alte Audiotechnik funktioniert. Als Recorder wird das WM D6C nicht mehr verwendet. Ich koennte mir aber vorstellen, dass die Aufnahmequalitaet auch aktuellen technischen Anspruechen genuegt.
[img]346173[/img]


[Beitrag von madmud am 03. Sep 2013, 21:03 bearbeitet]
Jason_King
Inventar
#23 erstellt: 03. Sep 2013, 13:27
Sehr schöne Beschreibung nostalgischer Zeiten, die Du mit dem WMD 6 C erlebt hast. Ich habe auch noch einen und nutze ihn jedes Jahr im Sommer auf der Terrasse mit einigen ausgesuchten Cassetten. Das Gerät macht sowohl von der Haptik als auch von der Optik immer noch etwas her und ich werde mich ganz sicher nicht von ihm trennen.
Haarmann
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 04. Sep 2013, 09:47
Ich habe von Ende 1985 für ca 10 Jahre alle meine Konzert Liveaufnahmen mit einem WM D6 Pro gemacht und hatte niemals Probleme mit dem Gerät. In der Zeit hatte er zweimal Wartung (eingeschickt, Riemen erneuert, Justage etc, teuer aber erforderlich und lohnenswert). Besitzen tue ich heute keinen mehr (bin aber der Firma treu geblieben, nehme heute mit einem PCM D50 Pro auf), da ich ihn dann in Zahlung gab als ich mir einen TCD D8 gekauft habe. Würde heute mal gerne eine Vergleichsaufnahme machen analog/digital aber naja, die Zeiten der Kassetten bzw DAT Aufnahmen sind, bei mir, definitiv Vergangenheit. Rückblickend kann ich nur sagen, der D6 war für mich privat das non plus ultra Aufnahmegerät zu der damligen Zeit und auch preislich am obersten Ende der Fahnenstange, ungefähr zwei Monatslöhne inklusive einem Mikro. Tolles Gerät!
Kulf
Stammgast
#25 erstellt: 04. Sep 2013, 10:00

Haarmann (Beitrag #24) schrieb:
Würde heute mal gerne eine Vergleichsaufnahme machen analog/digital aber naja, die Zeiten der Kassetten bzw DAT Aufnahmen sind, bei mir, definitiv Vergangenheit.

Das würde mich auch interessieren. Aber für den D6C vernünftige Bänder zu bekommen dürfte heute schwer sein. Was noch offiziell angeboten wird, ist
madmud
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 04. Sep 2013, 11:16
Ich habe gestern Abend mein "neues" WM ausprobiert - uebrigens im besseren Zustand als mein altes: Im Vergleich mit dem Solid State Recorder den wir aktuell verwenden (Marantz PMD670) gilt: mit Metall-Cassette und Dolby C ist das Sony WM schon sehr nahe an einer digitalen Aufnahme dran. Das Rauschen ist hier überhaupt kein Problem. Eher das Betriebsgeräusch des Geräts selbst - eigentlich sehr leise - aber wenns neben dem Mikro steht... an so was hat man früher halt auch denken müssen.
Verwendet man im Sony eine aktuelle Chromdioxid-Kassette (Fuji DRII), sind die Ergebenisse nicht mehr so gut: erhöhtes Rauschen, aber durchaus brauchbare Ergebnisse bei Sprachaufnahmen.

Ich habe mein altes D222 (dynamisches Mikro) verwendet und dann noch ein ME66 Kondesator-Richtmikrofon. Erstaunlich war, dass das D222 was das Rauschen betrifft, am digitalen Marantz deutlich schlechtere Ergebnisse als am analogen Sony geliefert hat. Dies hat am Mikrofonverstärker vom Marantz gelegen, der definitv nichts Vernünftiges mit dynamischen Mikros anfangen kann - wenn man den Pegel bisschen verstärkt, kommen sofort Nebengeräusche. Das Sony verhält sich da - anders als in meiner Erinnerung - zivilisierter.

Ob die Ergebnisse von analogen Kassettenrekordern qualitativ mit digitalen Aufnahmen mithalten können? Ja, mit Achtsamkeit und guten Bändern entstehen Aufnahmen, die natürlich und stimmig klingen und die nicht von technischen Störgeräuschen beeinträchtigt sind. Davon abgesehen: Die Handhabung von digitalen Daten ist halt schon sehr einfach - da will man sich ein analoges Bandgerät nicht mehr antun.

Brauchbare Kassetten für die alten Kassettengeräte zu bekommen ist völlig unproblematisch. Schwieriger dürfte die Situation bei guten Metall-Cassetten sein - ich habe vor etlichen Jahren noch einen grösseren Vorrat angelegt und sehe seitdem erstaunt in welche Höhen die Preise für Restbestände und Gebrauchtes steigen.


[Beitrag von madmud am 04. Sep 2013, 23:02 bearbeitet]
yulli
Neuling
#27 erstellt: 03. Feb 2014, 18:17
hallo, habe einen SONY WM-D6C geschenkt bekommen, leider ohne irgend ein zubehör.
nun bin ich auf der suche nach dem batteriefach oder nach einem akku nachbau
kennt hier jemand adressen wo man sowas bekommen könnte?
bin über alle hinweise dankbar!
mfg yulli
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