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Entmagnetisierung von Tonköpfen mit TDK HD-11

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Lass_mal_hören
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Mrz 2017, 12:00
Hallo zusammen,

nachdem ich seit einer Weile wieder Tapes höre und sammle, haben sich hier auch 5 Tapedecks wieder eingefunden, die ab und mal Pflege brauchen.
Mir geht's jetzt nur um die Entmagnetisierung der Tonköpfe, speziell um den TDK HD-11.

TDK HD-11 Demagnetisierer

Das ist offenbar ein Gerät, das elektronisch ohne Kreiselbewegungen innerhalb von Sekunden den Tonkopf entmagnetisieren soll. So ein Teil habe ich mir besorgt und komme entweder mit der (eigentlich simplen) Bedienung nicht klar oder das Teil bringt es nicht bzw. ist defekt.

Im Netz habe ich diese Anleitung gefunden (frei aus dem Englischen übersetzt):
Schalten Sie das Tapedeck aus. Schalten Sie den HD-11 an. Warten Sie, bis die grüne Lampe leuchtet. Halten Sie die Spitze des HD-11 nah an den Tonkopf und drücken Sie dann den seitlichen Funktionsschalter. Warten Sie, bis die grüne Lampe erlischt. Entfernen Sie anschließend den HD-11 vom Tonkopf und schalten ihn aus.

Soweit, so gut. Ich will das Ding aber gern testen, ob es überhaupt funktioniert. Wenn nicht, wär's ja mehr oder minder reines Voodoo.
Frische Batterien sind drin, die Lämpchen gehen. Soweit scheint das Teil zu gehen. Jetzt habe ich einen magnetisierten Schraubendreher, den ich mit diesem Gerät entmagnetisieren will. Erste Frage an die Auskenner: geht das überhaupt? Mit einer Drossel soll es ja funktionieren, aber auch hiermit? Ich habe es probiert und es ergab sich keine Änderung am Schraubendreher, er ist genauso magnetisiert wie vorher.
Mache ich etwas falsch oder ist der HD-11 hierzu ungeeignet?

Generell möchte ich in die Runde noch die Frage werfen, was denn vom HD-11 zu halten ist. Ist eine simple Drossel besser? Wer hat Erfahrungen mit dem HD-11?
Jörg_A.
Stammgast
#2 erstellt: 07. Mrz 2017, 13:52
Das mit dem entmagnetisieren eines magnetischen Schraubenziehers kannst Du mit so einem Teil vergessen.
Dazu ist das Magnetfeld des Gerätes viel zu schwach. Zum entmagnetisieren eines Tonkopfes (der sich ja nur ganz
schwach magnetisch auflädt) wird das aber reichen.
kinodehemm
Inventar
#3 erstellt: 07. Mrz 2017, 14:42
Moin

nimm nen Kompass zum testen - oder einfach ne Nähnadel in eine Schale Wasser..
Das Ding drüber, Auslöser drücken- da muss sich deutlich was bewegen, wenn die Pistole funzt..
Lass_mal_hören
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 07. Mrz 2017, 17:29

Jörg_A. (Beitrag #2) schrieb:
Das mit dem entmagnetisieren eines magnetischen Schraubenziehers kannst Du mit so einem Teil vergessen.
Dazu ist das Magnetfeld des Gerätes viel zu schwach. Zum entmagnetisieren eines Tonkopfes (der sich ja nur ganz
schwach magnetisch auflädt) wird das aber reichen.


Das leuchtet mir ein, danke.
Aber wenn das Magnetfeld des HD-11 zum Entmagnetisieren eines TK ausreicht, der aber keinen Schrauberdreher entmagnetisieren kann, eine Drossel dagegen schon, dann schießt man ja mit der Drossel auf Spatzen? (interessantes Wortspiel, btw )
Lass_mal_hören
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 07. Mrz 2017, 17:30

kinodehemm (Beitrag #3) schrieb:
Moin

nimm nen Kompass zum testen - oder einfach ne Nähnadel in eine Schale Wasser..
Das Ding drüber, Auslöser drücken- da muss sich deutlich was bewegen, wenn die Pistole funzt..


Super Tipp, danke! Hätte ich auch selber drauf kommen können. Es lebe das Forum, dann braucht man seinen eigenen Grips weniger anstrengen.
Compu-Doc
Inventar
#6 erstellt: 08. Mrz 2017, 11:51
...........vor dem Einloggen, Hirn abdocken

Gruß Robert
Lass_mal_hören
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 08. Mrz 2017, 13:23

Compu-Doc (Beitrag #6) schrieb:
...........vor dem Einloggen, Hirn abdocken

Gruß Robert :prost




So werde ich es zukünftig machen, ist ja hier wie beim Sex.
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