Welches Tonbandgerät

+A -A
Autor
Beitrag
WegaP120
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Okt 2018, 13:54
Hallo Leute,

hier Julio. Ich frage mal nach Tipps für ein neues Tonbandgerät, das demnächst ins Haus kommen soll.
Mein Setup steht in der Signatur.
Meine "Provennienz" im TB Bereich:
Tesla B116, AKAI GX4000D, AKAI GX 215D, AKAI GX 210D, AKAI X 201 und
AKAI GX 260D - bin kein Newbie mehr, aber bisher v.A. im Consumer Bereich unterwegs gewesen, das zur Info.
Jetzt suche ich nach einem neuen, da ich auch momentan keines mehr habe, leider.

Budget sind 800€, 18cm Spulen bevorzugt.

Hab schon das eine oder andre im Auge, will aber Eure Meinungen / Anregungen nicht weiter beeinflussen

Haut raus!
Grüße und


Julio
WegaP120
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 20. Okt 2018, 14:16
p.S. was dazu gesagt werden muss vll.: Ich nutze meine Bandmaschinen regelmässig. Ich mache Mixtapes für Partys usw... sie soll also kein Deko-Objekt sein. Eine gewisse Zuverlässigkeit sollte sie mitbringen ;-)
bapp
Inventar
#3 erstellt: 20. Okt 2018, 15:59
Hast du schon mal was von Revox gehört?
WegaP120
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 20. Okt 2018, 16:29
Hallo Ulli,

klar. Welche Maschine schwebt Dir vor?
Danke
Julio
tinnitusede
Inventar
#5 erstellt: 20. Okt 2018, 16:55
also, 18er Spulen auf den großen Maschinen sieht Sch..… aus, eine ASC 5004, oder die eher seltene Akai GX-270 kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen.

Hans
Zweck0r
Moderator
#6 erstellt: 20. Okt 2018, 17:47
Revox A77 ist ziemlich unverwüstlich mit ihren drei Direktantriebsmotoren im Alu-Guss-Panzerschrankchassis. Außerdem hat sie keine zwar bandschonende, aber anfällige Bandzugregelung.
WegaP120
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Okt 2018, 17:53

Zweck0r (Beitrag #6) schrieb:
Außerdem hat sie keine zwar bandschonende, aber anfällige Bandzugregelung.


Was genau meinst Du damit?

Danke
Julio
laminin
Stammgast
#8 erstellt: 20. Okt 2018, 18:11
Auch ich denke, dass fuer den deutschsprachigen Raum Revox/Studer die Geraete sind, fuer welche noch am besten Service und Ersatzteile (z.T. neu, original) erhaehltlich sind. Vielleicht hilft diese Seite einwenig um einen Ueberblick zu bekommen (incl. "Bandzugregelung").
In jedem Falle wuerde ich von "seltenen" Geraeten die Finger lassen. Hast du deine Akai Geraete einmal aufgeschraubt und hineingeschaut wie diese aussahen? Ich kann mich an eines erinnern. Wartungsfreundlich waren die m.W. in der Regel nicht (siehe ein paar Videos hier.


[Beitrag von laminin am 20. Okt 2018, 18:19 bearbeitet]
WegaP120
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 20. Okt 2018, 18:15
Hey,

danke für die Seite, ich les mich da mal rein. Ich konnte nur mit der Formulierung ( "keine zwar bandschonende, aber anfällige Bandzugregelung" ) nichts anfangen :-)

Grüße
Julio
Zweck0r
Moderator
#10 erstellt: 20. Okt 2018, 19:36
Bei gleichbleibendem Dreh-/Bremsmoment der Spulen wird der Bandzug immer größer, je kleiner der Durchmesser des Bandwickels wird.

Etliche Bandgeräte messen den Bandzug über Fühlhebel, und lockern in Abhängigkeit davon entweder mechanische Bremsen, oder regeln die Motorspannung nach. Die mechanischen rutschen gerne durch (Grundig), oder klappern (Uher), die elektronischen (Philips, Grundig TS 1000) sind auch zusätzliche Fehlerquellen, die es bei Revox A/B77 oder fast allen Akai-Maschinen (m.W. hat nur die GX-77 eine Bandzugregelung) gar nicht gibt.
bapp
Inventar
#11 erstellt: 20. Okt 2018, 20:06

Welche Maschine schwebt Dir vor?

Ich hätte dir auch eine B77 empfohlen. In jungen Jahren durfte ich eine Zeit lang damit herumspielen. Das Ding funktionierte einfach in jeder Hinsicht traumhaft präzise, und war natürlich auch optisch eine echte Attraktion. Von Problemen mit der Bandzugkontrolle habe ich damals nichts bemerkt.
Selber besaß ich später dann nur ein Akai 260D. Auch ein gutes Gerät - von den knallharten Umschaltgeräuschen her aber eher der Traktor unter den Bandmaschinen. Letztendlich haben sich aber eher die mühsam aufgenommenen Bänder mit der Zeit mehr oder weniger aufgelöst. Kasetten fürs Auto aufnehmen konnte das Ding natürlich auch nicht, und so ging es dann an einen Sammler.
Bei aller Faszination würde ich so etwas heute auch nicht mehr haben wollen - die Problematik dürfte dir aber bekannt sein.
bapp
Inventar
#12 erstellt: 20. Okt 2018, 20:32

"keine zwar bandschonende, aber anfällige Bandzugregelung"

Jetzt verstehe ich den Satz auch erst richtig.
Viele Geräte ließen das Band bei Start/Stop teilweise unkontrolliert herumflattern. Das Revox blieb bei "Stop" einfach stehen (etwas vereinfacht ausgedrückt).
WegaP120
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 21. Okt 2018, 08:25
Hey,

aaah... alles klar, das versteh ich. Jepp - is ja n Hobby und ne Leidenschaft halt.
Ja, das 260D isn Kasten, war auch mein letztes - musste ich dieses Jahr leider verkaufen - als Künstler hat man so seine Durststrecken.

Ok, dann werden wir doch etwas konkreter ;-)
Mir sind noch folgende über den Weg gelaufen:

Pioneer RT 707
Tandberg TD 20 A

Grüsse
Julio


[Beitrag von WegaP120 am 21. Okt 2018, 09:01 bearbeitet]
raindancer
Inventar
#14 erstellt: 29. Okt 2018, 12:44
Das Tandberg TD20 ist eine sehr gute Maschine, hatte leider schon damals (in neu bzw wenige Jahre alt, und Garantie war da nur 6 Monate...) ziemlich häufig Sehnsucht nach seiner Werkstatt. Immerhin gibts noch eine Service-Werkstatt für Tandberg, vlt mal mit denen Reden ob noch alle Ersatzteile erhältlich sind.

ASC hatte auch tolle Maschinen, Teac auch. Aber alle Tonbandgeräte in meinem Freundeskreis sind mittlerweile mehr oder weniger defekt, einzige Ausnahme ist ne Revox B77.

aloa raindancer


[Beitrag von raindancer am 29. Okt 2018, 22:45 bearbeitet]
yordi
Stammgast
#15 erstellt: 29. Okt 2018, 19:21
hallo,

nur Revox B77, die kann von vielen Werkstätten die sich darauf spezialisiert haben noch gewartet werde.
Ersatzteile sind auch kein Problem.

Außerdem ist die B77 unverwüstlich. Bei mir steht eine restaurierte und tut problemlos ihren Dienst.

Gruß yordi
bapp
Inventar
#16 erstellt: 29. Okt 2018, 19:42

...B77 unverwüstlich. Bei mir steht eine restaurierte...

Ich weiß nicht....aber natürlich muss auch Unverwüstliches bisweilen restauriert werden, damit es eben unverwüstlich bleibt.
yordi
Stammgast
#17 erstellt: 29. Okt 2018, 19:51
hallo ulli,

unverwüstlich heißt in diesem Fall: Die B77 war voll funktionsfähig, wurde dann aber durchgemessen.
Einige Bauteile wurden ersetzt und das Bandgerät auf die von mir verwendete Bandsorte eingemessen.

Anschließend wurde alle Knöpfe poliert und das Gehäuse neu beschichtet. Die B77 sieht jetzt wie neu aus.

Gruß yordi


[Beitrag von yordi am 29. Okt 2018, 19:53 bearbeitet]
bapp
Inventar
#18 erstellt: 29. Okt 2018, 21:19
Schon klar! Beim Begriff "restauriert" kamen mir halt grad andere Bilder in den Kopf...
tinnitusede
Inventar
#19 erstellt: 30. Okt 2018, 01:58
Moin,

ich hatte eine neue B77 gekauft, sie stand allerdings 20 Jahre original verpackt im Lager eines Händlers, sie war ungenießbar, jeder Kippschalter hatte größte Kontaktprobleme, auch war das Laufgeräusch recht deutlich. Da ich noch die TD20A hatte, ging sie umgehend zurück, was mit dem Händler im Vorfeld abgesprochen wurde.

Hans
Jörg_A.
Stammgast
#20 erstellt: 30. Okt 2018, 14:29
Klebende Andruckrollen gibt's da auch gerne mal. Ist aber als Ersatzteil noch verfügbar.
Tesla B116 hatte ich mal vor vielen Jahren. War eigentlich auch ein tolles Teil.
*hannesjo*
Inventar
#21 erstellt: 30. Okt 2018, 14:49
In meiner " Revox Ära " hatte ich - A77, B77 und A700.

Fantastische Geräte, aber SIE müssen laufen, laufen, und.........! ( Kaputtsteher )!!!!

Regelmäßige Wartung ( Revision ) sollte auch durchgeführt werden.
Bitte aber nicht vom Hobbyschrauber..........denn hier ist Know-how gefragt.!
als Konkurrenz lief eine " Braun TG 1000 " - auf Augenhöhe, teilweise sogar besser.( Bandlaufstabilität, Laufgeräusche, Relaistasten, )


[Beitrag von *hannesjo* am 30. Okt 2018, 16:09 bearbeitet]
DOSORDIE
Inventar
#22 erstellt: 31. Okt 2018, 10:20
Die Akais sind echt unkaputtbar, aber sie haben ihre Fehler und müssen auf jeden Fall revidiert werden.

Von den GX 260 hatte ich mehrere und bei allen war das Problem, dass sie leierten, ich habe nie die Ursache gefunden, auch nach reinigen der Capstanwelle, und des Motors, Schmieren usw. leierte sie nach wie vor.

Was auch echt ätzend ist, ist das Problem mit der Aussteuerung bei Aufnahmen, dass der Pegel sich ständig verändert, was wohl an alten Kondensatoren liegt.

Bei Akai muss auf jeden Fall die Andruckrolle erneuert werden, sonst stimmt der Azimut vorne und hinten nicht mehr, der ist dann bei jedem Band anders und sogar wenn man die Bänder seitenverkehrt abspielt stimmt nix mehr. Da neigen viele dazu an den Köpfen zu drehen, hab ich damals auch mal gemacht. AUF KEINEN FALL, dann ist Alles verloren, vor Allem bei Autoreverse.

Ich dachte damals dass was nicht stimmt, weil das Gegensprechen bei diesen Geräten verdammt laut ist, eigentlich ist es kaum auszuhalten, was schade ist, weil die Maschinen einen hervorragenden Frequenzgang erreichen, aber soweit ich weiß liegt das Problem bei den alten GX Köpfen, die haben das erst gegen Ende der 70er in den Griff bekommen.

Meine GX 747 ist auf beiden Geschwindigkeiten jedenfalls absolut leise, die GX 260 D und auch die GX 600, die ich man hatte lassen immer die Gegenspuren durchschimmern und man hört die andere Seite dann Rückwärts durch, sobald ein gewisser Pegel unterschritten wird.

Das ist wirklich schade, weil ich finde, dass sie GX 260 eine der schönsten 18er Maschinen ist die je gebaut wurden und sonst auch unkaputtbar und zuverlässig. Die ist wirklich zum Verlieben. Manchmal vermisse ich die auch.


[Beitrag von DOSORDIE am 31. Okt 2018, 10:21 bearbeitet]
WilliO
Inventar
#23 erstellt: 31. Okt 2018, 10:39
Hallo zusammen!
Bzgl. der Revox B77 Mk2 muss ich erwähnen das bei mir ein (oder zwei?) Netzteil-Elko's explodiert sind. Ich hatte die Maschine gerade erst erhalten und innerhalb der 1. Betriebsstunde (Wiedergabe) gab es einen ziemlich lauten Knall mit gleichzeitig ernorm starker Qualmentwicklung. Ein beißender Qualm hat sich binnen kürzester Zeit im Raum verbreitet. Das war echt unangenehme Erfahrung. Gottseidank wurde die Reparatur über Garantie abgewickelt.
Die Maschine war vor dem Verkauf von einer Fachwerkstatt überholt worden und hatte eine 6 monatige Garantie. Seit dem läuft die B77 einwandfrei.
Unkaputtbar? Na ja, ich habe sie mal komplett aus dem Gehäuse herausgenommen und gesehen dass das Ding schon sehr wertig = langzeitstabil und wohl auch servicefreundlich aufgebaut ist.

Meine Tascam 34B ist allerdings noch einmal eine andere Hausnummer. Außer dem letztens erst ersetzten Capstain-Riemen läuft das Ding völlig problemlos.

Die über die AKAI-Maschinen geschriebenen Macken kenne ich von meinen Maschinen gottseidank nicht!

Die Tandberg-Maschine ist sicher auch ein klasse Gerät!


Gruß
Willi


[Beitrag von WilliO am 31. Okt 2018, 15:11 bearbeitet]
pedi
Stammgast
#24 erstellt: 31. Okt 2018, 11:47
das waren die sogennanten knallfrösche.
das ist nicht nur bei revox ein problem. einige dualplattenspieler sind davon auch betroffen.
Michelle_Collector
Stammgast
#25 erstellt: 31. Okt 2018, 12:05
Hallo,
hatte mich früher schon mal zu diesem Thema dazu geäußert:
ich kann nur eine Revox A700 2-Spur IEC empfehlen.

Gründe:
- Revox kann heute noch mit Original-Ersatzteilen gewartet werden
- Modell A700 hat für gerade für kleinere Spulen eine gute Bandzug-
Regelung
- Ist gut einmessbar (Bandtypen)
- Ist vom Klang her den Japanern überlegen
DOSORDIE
Inventar
#26 erstellt: 31. Okt 2018, 12:10
Wieso überlegen?

Was ist denn da besser?

Du kannst doch nicht 2 Spur mit 4 Spur vergleichen, logisch, dass 2 Spur die Nachteile einer 4 Spur Maschine nicht hat, aber dafür verballert man auch mehr Bandmaterial, außerdem gibt’s ja auch 2 Spur Japaner.

Ich verstehe nicht, warum Revox immer so in den Himmel gelobt wird. Natürlich sind die Maschinen Topp, aber die Köpfe sind die weichesten, die ich kenne und rein von den Technischen Daten her sind andere Hersteller keinen Deut schlechter.

Es gibt ja nicht nur Japaner, Tandberg wäre z.B. Auch ne Möglichkeit.

LG Tobi
tinnitusede
Inventar
#27 erstellt: 31. Okt 2018, 12:19

DOSORDIE (Beitrag #26) schrieb:

Du kannst doch nicht 2 Spur mit 4 Spur vergleichen,
LG Tobi


hatta doch gar nicht

Hans
Michelle_Collector
Stammgast
#28 erstellt: 31. Okt 2018, 12:32
Hallo Revox-Skeptiker:

Tonköpfe
Da sollte man wissen , dass harte , abriebfeste Köpfe nicht unbedingt die besten elektromagnetischen Eigenschaften haben , z.B. prof. Vollmetallköpfe mussten (wenn beste Werte zu erhalten waren) öfter ge-
tauscht werden, weil zu weich.
die AKAI-Köpfe, z.B. waren langlebiger , waren aber elektromagnetisch nur
2. Wahl.
Zum Schluss (die Entwicklung ging weiter) haben sich Super-Permalloy
Materialien durchgesetzt , ein Kompromiss aus Langlebigkeit und
elektromagnetischen Eigenschaften;
die Revox-Geräte A77, B77 und A700 hatten die Revodur-Köpfe,
keine Profi-Teile , aber ein guter Kompromiss.

Nebenbei - Tandberg Spulengeräte sind so schlecht nicht , aber der Service bei den alten Dingern , stimmt der auch ?


[Beitrag von Michelle_Collector am 31. Okt 2018, 12:38 bearbeitet]
DOSORDIE
Inventar
#29 erstellt: 31. Okt 2018, 13:29
Eigentlich hat er das automatisch schon, weil es kaum 18er Maschinen gibt, die 2 Spurig sind und die meisten japanischen Heimtonbandgeräte 4 Spur Maschinen sind.

Ich weiß aber auch nicht, warum Glasköpfe schlechtere magnetische Eigenschaften haben sollen. Sie sind vielleicht wählerischer als andere Köpfe, was das Bandmaterial angeht, ich kann aber nicht sagen, dass die Aufnahmen einer Akai schlechter klingen als die anderer Maschinen und rein von dem Werten auf dem Blatt gibt’s zumindest vom Frequenzgang her kaum was Besseres.
Michelle_Collector
Stammgast
#30 erstellt: 31. Okt 2018, 13:36
Das erklärt sich von selbst:
Im Tonstudio mit den entspr. Bandmaschinen war das techn. Ergebnis maßgebend; ist nun mal so.

Das hier einer von den Profiherstellern (Revox, Ampex, Telefunken,
NAGRA) Glas-Tonköpfe wegen längere Lebensdauer , besserer elektr. Eigenschaften verbaut hat , wäre im Nachhinein eine absolute Neuheit:

Außerdem wird der Klang der TB-Geräte auch von der Elektronik bestimmt !

Die AKAI-Leute haben für den HiFi-Konsumenten gebaut , nicht für Profis und ihre Glas-Tonkopfspiegel war eine Marketing-Sache ...


[Beitrag von Michelle_Collector am 31. Okt 2018, 14:23 bearbeitet]
WilliO
Inventar
#31 erstellt: 31. Okt 2018, 15:17
@pedi:
Ich habe erst später erfahren das Revox auch die berühmt/berüchtigten Rifa-Kondensatoren -eben wie Dual- verwendet hat!
Als Erstbesitzer eines Dual 721 habe ich sie im Dual v o r einer eventuellen Explosion schon vor vielen Jahren getauscht.
Die im Dual-Forum so oft geschilderte Kondensator-Explosion habe ich auf "Revox-Art" erlebt. Das braucht man nicht wirklich

Gruß
Willi


[Beitrag von WilliO am 31. Okt 2018, 16:11 bearbeitet]
tinnitusede
Inventar
#32 erstellt: 31. Okt 2018, 16:03

DOSORDIE (Beitrag #29) schrieb:

Ich weiß aber auch nicht, warum Glasköpfe schlechtere magnetische Eigenschaften haben sollen. Sie sind vielleicht wählerischer als andere Köpfe, was das Bandmaterial angeht,



eher nicht, das Band hat durch die Glasschicht einen größeren Abstand zum MagnetisierungsSpalt.


Hans
*hannesjo*
Inventar
#33 erstellt: 31. Okt 2018, 16:11
Aber wer gibt schon eine gut erhaltene und revidierte A700 ab.

bei mir war es ein Tauschobjekt - " McIntosh Verstärker gegen Revox A700 "

D er Erhaltungszustand ( Revision / Rechnung. )hat ganz klar Vorrang , sollte kaufentscheidend sein. E ine " B 77 " - unter Berücksichtigung aller Fakten -
die Nummer eins / bezahlbar .
Yahoohu
Inventar
#34 erstellt: 31. Okt 2018, 16:26
Moin,
als "gut" beschriebene B77 bzw. Tandberg TD 20A gibt es für rund 500 Euro.
Als "revidiert" liegen sie bei ca. 800 Euro.
Ich würde lieber eine "gute" kaufen und dann von einem wirklichen Fachmann durchchecken lassen.
Es gehört natürlich auch Glück dazu, ein Sahneteil zu erwischen. Schlimm ist halt das "totstehen", viele gute Bandmaschinen teilen heute dieses Schicksal.


[Beitrag von Yahoohu am 31. Okt 2018, 16:27 bearbeitet]
*hannesjo*
Inventar
#35 erstellt: 31. Okt 2018, 16:49
Für Tandberg gibt es aber nur einen Fachmann .

Mit zeitnaher " Komplett Revision " - für 800 € ????? , ich glaube es nicht.!

... " R e v i s i o n " , die Vertrauenssache schlechthin. Da habe ich in 5 Jahrzehnten schon...... !


[Beitrag von *hannesjo* am 31. Okt 2018, 16:57 bearbeitet]
raindancer
Inventar
#36 erstellt: 31. Okt 2018, 19:54

DOSORDIE (Beitrag #22) schrieb:
Die Akais sind echt unkaputtbar, aber sie haben ihre Fehler und müssen auf jeden Fall revidiert werden.

Naja, ich hatte eine GX260 damals neu gekauft, die mußte schon in jungen Jahren rel. teuer repariert werden, zuletzt nach 40J ging auch nur noch abspielen, aber da war kaputtstehen definitiv ein Faktor. Die sonstigen von dir berichteten Mängel waren im Neuzustand nicht vorhanden. Klanglich war die aber allenfalls 2. Liga, die genannten Revoxe, Tandbergs, ASC, Teac konnten es besser, auch als 4spur.

aloa raindancer
*hannesjo*
Inventar
#37 erstellt: 01. Nov 2018, 14:37
Bei " eBay " - Tandberg Td 20 a für schlappe 2000 - 2500 € .


[Beitrag von *hannesjo* am 01. Nov 2018, 14:39 bearbeitet]
DOSORDIE
Inventar
#38 erstellt: 01. Nov 2018, 16:00
Die relativ laute Gegenspur ist kein Fehler, das war einfach so, weil die Spuren über Kreuz laufen, auch bei anderen Maschinen in dem Alter war das relativ extrem. Zumindest im Tieftonbereich hörst du bei Stille von der A Seite immer die Gegenspur durch und bei 19 cm/sec ist es noch extremer. Dass sie, als sie neu war geleiert hat bezweifle ich auch. Das war bei mir auch ein Fall von kaputtstehen. Rein von der Elektronik her ist die aber recht übersichtlich und diskret aufgebaut, die kann man leicht reparieren.

Was heißt denn klanglich höchstens zweite Liga? Was genau meinst du damit? Letztendlich ist das immer eine Frage der Einmessung. Ich würde mal behaupten, dass sie bis auf das Gegensprechen keinen Deut schlechter klingt als eine andere Maschine. Die Aufnahmen an sich waren damit immer sehr gut bei mir, da fand ich meine A77 nicht besser. Wenn man natürlich irgendein Band nimmt und darauf vertraut, dass das auf die Einmessung der Maschine passt, kann man auch keine guten Ergebnisse erwarten, vor allem nicht mit Shamrock Band oder so.

Das Geräte mal kaputt gehen - auch wenn sie noch nicht alt sind passiert eben, das ist aber nicht nur bei diesem Gerät so gewesen.

Und bei 9,5 cm/sec hat man in den oberen Höhen immer einen gewissen Verlust in der Brillianz, das geht nur mit EE Band tauglichen Maschinen besser. Das Band ist mir aber definitiv zu teuer. Habe eine Spule mal günstig bekommen.

LG Tobi
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Akai GX 260D
vampir am 02.01.2009  –  Letzte Antwort am 02.01.2009  –  5 Beiträge
Fragen zu altemTonbandgerät Akai GX-260D
Pränki am 25.08.2008  –  Letzte Antwort am 26.08.2008  –  3 Beiträge
AKAI GX-215D Manual/Anleitung?
classic.franky am 10.12.2009  –  Letzte Antwort am 10.12.2009  –  5 Beiträge
Akai Tonbandgerät
Pizzaface am 18.05.2005  –  Letzte Antwort am 18.05.2005  –  3 Beiträge
AKAI GX 747 äusserliche Restauration?
DOSORDIE am 09.03.2012  –  Letzte Antwort am 10.03.2012  –  3 Beiträge
Akai GX-400D Werteinschätzung
XqZi am 25.02.2013  –  Letzte Antwort am 25.02.2013  –  3 Beiträge
AKAI GX-630DB Betriebsanleitung
Holger4591 am 23.04.2015  –  Letzte Antwort am 24.04.2015  –  3 Beiträge
Lautsprecher bei Akai gx 260D Tonband
Anfänger-HiFi am 24.12.2013  –  Letzte Antwort am 30.12.2013  –  5 Beiträge
Akai GX 75
v.steppi am 19.12.2007  –  Letzte Antwort am 19.12.2007  –  2 Beiträge
Akai GX 75 MKII
nostalgiker am 29.12.2005  –  Letzte Antwort am 31.12.2005  –  6 Beiträge
Foren Archiv
2018

Anzeige

Produkte in diesem Thread Widget schließen

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder852.880 ( Heute: 39 )
  • Neuestes MitgliedJacoLouw
  • Gesamtzahl an Themen1.422.839
  • Gesamtzahl an Beiträgen19.088.952

Hersteller in diesem Thread Widget schließen