Tonband oder Kassette

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nostalgiker
Stammgast
#1 erstellt: 18. Dez 2005, 16:59
Hallöchen,
möchte mir zwecks Aufzeichnung von Radiosendungen ein analoges Aufnahmegerät zulegen. Bandmaschinen scheinen wegen der Bandkosten problematisch zu sein, Kassettendecks klingen angeblich schlechter als die Tonbandmaschinen. Zur Zeit könnte ich ein seinerzeit hoch gelobtes ONKYO TA 6711 original verpackt und unbenutzt für 300 Euro kaufen? Kann man da etwas falsch machen, wenn über soviel Jahre ein Gerät nicht benutzt wurde?
Gruß nostalgiker
harhuettne
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 18. Dez 2005, 18:36
Ich habe das TA 6211 Kassettendeck, das 6711 kenne ich nicht (ist das überhaupt ein ähnliches Modell...?). Das 6211 stellt mich allerdings sehr zufrieden.
Komfortfunktionen sind etwas rar gesät, Bias muß man selber einstellen und automatischer Suchlauf und Autoreverse gibt es auch nicht, allerdings hat es Dolby B & C (wobei ich das nicht mehr nutze da es m.E. den Klang verschlechtert) und einen abschaltbaren MPX-Filter sowie eine kompliziert manuell zu programmierende Repeat-Funktion. Dennoch ein sehr schönes und gut klingendes Gerät, obwohl es eigentlich bzgl. des Alters noch kein Klassiker ist. Den Preis von 300 € finde ich aber für ein Kassettendeck überhöht in der heutigen Zeit. Auch wenn es originalverpackt ist.

Meins habe ich gebraucht bei eBay erstanden, hat mich weniger als 40 € gekostet vor ca. 10 Monaten. Neupreis war um die 700 DM (Rechnung hat der Verkäufer beigefügt... ganz schönes Minusgeschäft für den).

Ich würde jetzt für das 6711 eine generelle Empfehlung aussprechen, ich weiß nicht wo die Unterschiede zum 6211 genau liegen, aber wenn das 6211 gut ist würde es mich wundern wenn das 6711 Schrott wäre.


Gruß,
harhuettne


[Beitrag von harhuettne am 18. Dez 2005, 18:39 bearbeitet]
CyberSeb
Inventar
#3 erstellt: 18. Dez 2005, 22:58
Hallo,

für 300 Euronen bekommst du schon eine wirklich gute Bandmaschine incl. VIEL Zubehör. Es kommt halt drauf an, was man will. Ich habe, nachdem ich einige Japaner "probiert" habe, die für mich wirtschaftlichste Maschine gefunden, die Revox A77 und habe nun schon 2. Mit etwas Glück bekommst du die schon für 50 Euro! Bei einer gut eingemessenen Bandmaschine braucht man schon etwas Gehörübung, um eine Aufnahme von CD von der CD zu unterscheiden (bei 19 cm/s).

Wenn du allerdings deine analogen Aufnahmen archivieren (und nicht mehr löschen) möchtest, wird eine Bandmaschine nichts für dich sein. Das Bandmaterial ist zu teuer!

Achso: Nicht zu vergessen: Nur mit einem Großspuler (wie die A77) kannst du 4 Studen am Stück aus dem Radio aufnehmen, bei 9,5 cm/s. Für Radio taugt 9,5 durchaus! Dann musst du noch entscheiden, ob 2- oder 4-Spur, aber das geht jetzt zu weit.

Gruß,
Sebastian
Reset
Gesperrt
#4 erstellt: 18. Dez 2005, 23:14
Hallo

Klangqualität:
- Ein gutes Kassettendeck kann klanglich mit einer Bandmaschine mit 9.5 cm/sec und meist auch 19 cm/sec mithalten; Zweispur.

- Das Kassettendeck hat jedoch eine Reihe Einschränkungen und technischer Probleme, die die Tonbandmaschine nicht hat. Die Kassette ist und bleibt eine primitive und problembehaftete Angelegenheit.

Langzeitkonstanz:
Die Langzeitkonstanz des Tonbandes ist besser als die der Kassette.

Bandmaterial:
- Das Angebot an Kassetten dünnt nach und nach aus. Metall-Kassetten gibt es nur noch gebraucht oder mit viel Glück und dicker Geldbörse als Restposten. Für hochwertige Type II Kassetten gilt dies ebenfalls. Erhältlich sind nur noch die zweite Wahl Type II und Type I.

- Neue Tonbänder gibt es immer noch, resp. die Fertigung läuft neu wieder an. Wie die Qualität ist, kann noch nicht beurteilt werden.

Kosten:
- Das Kassettendeck ist in Bezug auf die Kosten ungeschlagen. Die Kassetten die es noch gibt, sind für 1 - 4 € zu bekommen, Unterhalt und Service eines Kassettendecks sind nicht übermässig teuer.

- Die Bandmaschine kostet viel mehr im Unterhalt. Bei intensivem Gebrauch werden in der Regel alle paar Jahre die Köpfe fällig; bei meiner B77 halten sie 2 - 3 Jahre. Dazu kommt das haarstreubend teure Bandmaterial.

Soviel als allgemeiner Abriss.

Das Onkyo kenne ich nicht, es gehört für mich aber definitv nicht zu den Top-Decks, denn dort ist die Luft dünn und die Plätze längst belegt.

Falls du ein Freak bist, der unbedingt analog aufnehmen will, nimm die Bandmaschine und schluck die hohen Kosten. Siehst du es hingegen nicht domatisch, kauf dir einen CD-Rekorder.

Andererseits kannst du auch mit Glück für 300 € eine Bandmaschine mit Zubehör finden und für wenig Geld einige gebrauchte Bänder. Wenn du damit zufrieden bist und nicht übermässig viel aufnimmst, kannst du eine Bandmaschine relativ preiswert *betreiben*.

Gruss
Dreizack
Stammgast
#5 erstellt: 19. Dez 2005, 09:55
Als dritte Alternative für analoge Aufnahmen käme hier ja noch der HIFI-Videorecorder in Frage. Die Klangqualität zwischen Longplay- und Standardplaymodus unterscheidet sich praktisch nicht. Hinsichtlich der technischen Daten ist der HIFI-Videorecorder der Cassette allemal überlegen.

Mfg
Dreizack
Michael_Franz
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 19. Dez 2005, 18:39
==> Nostalgiker

ohne das Onkyo zu kennen würde ich sagen: Zu teuer.

Cassettendecks sind selbst bei ebay billig zu haben. Vor kurzen ging ein Teac Deck der nicht zu schlechten Sorte in sehr gutem Zustand für 35.-- Euro weg, weil abgeholt werden musste. Wenn Du auf Cassetten aus bist, so suche gezielt bei ebay oder im Sperrmüll (Anzeigeportal, -blatt) nach einem passenden Deck und achte darauf, daß es möglichst einen Einmesscomputer hat.

Wenn das Deck billig ist, kannst Du auch mal was riskieren, wenn es teurer ist, so probiere es aus und spiele die aufgenommene Cassette auch auf Fremdgeräten ab, so daß Du siehst, ob evtl. Comaptibilitätsprobleme auftauchen. Du musst natürlich jemanden mit einem "amtlichen" Deck finden. Aber wenn es keine Probleme gibt, so wäre es schon ein arger Zufall, das beide Geräte gleich falsch eingestellt sind, und das erleichtert die Ausgabe.

Du möchtest Radiosendungen aufzeichnen. Ganze Sendungen? Die laufen 55 Minuten. Dei dazu passenden Cassetten C120 werden immer rarer. Ich halte ein Cassettendeck für diesen Zweck für ungeeignet bwz. unkpraktisch.

Alternativen:

# Bist Du leidenschaftlicher Analogi aus Prinzip und Lebenseinstellung? Wenn ja überdenke diese Einstellung, wenn nein, denke gleich über einen DAT-Recorder nach. Ist auch 'ne tote Technik und passt also hierher.

# MiniDisc-Recoder, ebenfalls tot, fast schon klassisch und für die Aufzeichnung von UKW-Sendungen tauglich, auch wenn datenreduziert. Hör Dir das vorurteilsfrei an und entscheide.

# Bandmaschine: Die Bandkosten sind nicht zu verachten. Neuware ist teuer, Du musst mit 40 Euro rechnen, wenn Du 9,5 und 4-Spur fährst, das ist die preiswerteste Variante. Dafür bekommst Du 2 x 3h12min in Stereo, also max. 3 Sendungen am Stück je Seite. WEnn es billiger sein soll musst Du ständig nach gebrauchtem Nachschub suchen und hast Stress mit gebrauchten Bändern die beschädigt sein können oder evtl. nicht richtig zur Maschine passen (Stichwort: Einmessen)

# PC / Festplattenrecorder: Das ist m. E. die sauberste Lösung, die aber mir am wenigsten Spaß machen würde.

Meine persönliche Wahl wären a) DAT und b)MD
Dann arbeitest Du auch mit Wechselmedien und hast schnellen Zugriff.

PS: HiFi mit Video-Recorder ist o.K. Hatte ich auch schon, es nervt das Handling. Das Gerät braucht immer ne Weile, bis das Band eingezogen ist und surrt dann penetrant vor sich hin.


[Beitrag von Michael_Franz am 19. Dez 2005, 19:50 bearbeitet]
pragmatiker
Administrator
#7 erstellt: 19. Dez 2005, 19:32

Reset schrieb:

- Neue Tonbänder gibt es immer noch, resp. die Fertigung läuft neu wieder an. Wie die Qualität ist, kann noch nicht beurteilt werden.


Wobei vielleicht noch nachzutragen wäre, daß bei neueren Produkten vielleicht etwas Vorsicht angebracht ist, was den (gut klingenden und respektierten) Markennamen angeht. Die Firma Emtec z.B., die in München Weltklasse-Tonbänder (z.B. LPR35) und auch sehr solide Kassetten hergestellt hat, existiert seit dem Oktober 2004 nicht mehr (alles fachkundige Personal entlassen, alles Inventar für Forschung, Entwicklung und Fertigung eines ordentlichen Bandmaterials in verschiedenste Hände versteigert) - allerdings wurde der Markenname "Emtec" im Zuge der Firmenabwicklung verkauft. Was also heutzutage neu unter diesem Markennamen an magnetischen Speichermedien verkauft wird, das würde ich mir gaaanz genau ansehen.....

Grüße

Herbert


[Beitrag von pragmatiker am 19. Dez 2005, 19:34 bearbeitet]
Reset
Gesperrt
#8 erstellt: 19. Dez 2005, 19:37
Hallo Herbert


pragmatiker schrieb:

Reset schrieb:

- Neue Tonbänder gibt es immer noch, resp. die Fertigung läuft neu wieder an. Wie die Qualität ist, kann noch nicht beurteilt werden.


Wobei vielleicht noch nachzutragen wäre, daß bei neueren Produkten vielleicht etwas Vorsicht angebracht ist, was den (gut klingenden und respektierten) Markennamen angeht. Die Firma Emtec z.B., die in München Weltklasse-Tonbänder (z.B. LPR35) und auch sehr solide Kassetten hergestellt hat, existiert seit dem Oktober 2004 nicht mehr (alles fachkundige Personal entlassen, alles Inventar für Forschung, Entwicklung und Fertigung eines ordentlichen Bandmaterials in verschiedenste Hände versteigert) - allerdings wurde der Markenname "Emtec" im Zuge der Firmenabwicklung verkauft. Was also heutzutage neu unter diesem Markennamen an magnetischen Speichermedien verkauft wird, das würde ich mir gaaanz genau ansehen.....


Danke für den Hinweis. Ich persönlich sehe die neuen Bänder ebenfalls skeptisch und habe das mehrfach in den einschlägigen Foren geäussert. Die eingefleischten Tonbandler hingegen scheinen das weniger schwarz zu sehen. Zweckoptimismus?

Ich habe jedenfalls noch genügend Bänder - von den *alten* - als Reserve.

Gruss


[Beitrag von Reset am 19. Dez 2005, 19:38 bearbeitet]
Michael_Franz
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 19. Dez 2005, 19:57
Kein Zweckoptimismus!

Wenn eine organisch gewachsene Fertigung zertrümmert wird, wie das bei EMTEC der Fall war, läst sich das nicht so einfach rückgängig machen. Würden die anvisierten Termine gehalten, käme das eine Sensation gleich. Es tut sich was in Holland bei RMG, man bleibt dran und es spricht für die Firma, daß sie eben nicht mit halbgaren Produkten auf den Weihnachtsmarkt geht.

Die ersten Muster kursieren, die Distributoren haben geordert, alles blickt gespannt nach Oosterhout. Ich tue das mit Zuversicht. Ein beachtlicher Teil des Know Hows konnte dorthin kanalisiert werden.
pragmatiker
Administrator
#10 erstellt: 19. Dez 2005, 20:09

Reset schrieb:
Hallo Herbert


pragmatiker schrieb:

Reset schrieb:

- Neue Tonbänder gibt es immer noch, resp. die Fertigung läuft neu wieder an. Wie die Qualität ist, kann noch nicht beurteilt werden.


Wobei vielleicht noch nachzutragen wäre, daß bei neueren Produkten vielleicht etwas Vorsicht angebracht ist, was den (gut klingenden und respektierten) Markennamen angeht. Die Firma Emtec z.B., die in München Weltklasse-Tonbänder (z.B. LPR35) und auch sehr solide Kassetten hergestellt hat, existiert seit dem Oktober 2004 nicht mehr (alles fachkundige Personal entlassen, alles Inventar für Forschung, Entwicklung und Fertigung eines ordentlichen Bandmaterials in verschiedenste Hände versteigert) - allerdings wurde der Markenname "Emtec" im Zuge der Firmenabwicklung verkauft. Was also heutzutage neu unter diesem Markennamen an magnetischen Speichermedien verkauft wird, das würde ich mir gaaanz genau ansehen.....


Danke für den Hinweis. Ich persönlich sehe die neuen Bänder ebenfalls skeptisch und habe das mehrfach in den einschlägigen Foren geäussert. Die eingefleischten Tonbandler hingegen scheinen das weniger schwarz zu sehen. Zweckoptimismus?

Ich habe jedenfalls noch genügend Bänder - von den *alten* - als Reserve.

Gruss


Ich hab' auch noch genügend Bänder von den "alten"...aber ab und zu braucht man (speziell als Neuling) auch mal neues Material...und da wird's speziell bei Tonbändern schwierig. Wenn ich mal einige der diversen, "ordentlichen" Bandsorten für Spulentonbandgeräte Revue passieren lassen darf:

- Emtec LPR35: gibt's neu nicht mehr.
- Ampex 456: gibt's neu auch nicht mehr.
- Maxell XL-II: aus Neuproduktion ebenfalls Fehlanzeige.
- Die diversen Revox-Bänder (wer immer die auch hergestellt hat): gibt's neu schon lange nicht mehr.
- Quantegy "Grand-Master" 456 Studio Mastering Audio Tape: ist meiner Kenntnis nach der einzige Hersteller, der heute noch Spulentonbänder herstellt. Über die Qualität mag man streiten - aus meiner Sicht kommen sie an meine "alten" Ampex und Emtec-Bänder nicht hin.

Bei vernünftigen Compact-Cassetten sieht die Lage allerdings etwas günstiger aus: auch wenn Reineisenbänder aus Neuproduktion heute nicht mehr zu bekommen sind, so stellen doch folgende Firmen noch was her:

- Quantegy 472 Audio (IEC-Typ II).
- TDK Pro SM (IEC-Typ II).
- Maxell XL-II (IEC-Typ II).
- Emtec / MPO Chrome-Super-II (IEC-Typ II).

Hier ist die Zahl der Hersteller für Neumatierial zumindest (noch) viermal so hoch wie bei Spulentonbändern.

Deswegen würde ich dem Neueinsteiger in die analoge Bandaufzeichnung (wenn er nicht von Haus aus mit Bandmaterial "gesegnet" ist) als ersten Schritt heute (in vollem Wissen um die beschränkteren Leistungsdaten des "Schnürsenkels") eher den Kauf eines hochwertigen Cassetten-Decks mit Einmeßcomputer empfehlen - die Bandauswahl aus Neuproduktion ist einfach größer....

Grüße

Herbert
pragmatiker
Administrator
#11 erstellt: 19. Dez 2005, 20:18

Michael_Franz schrieb:
Kein Zweckoptimismus!

Wenn eine organisch gewachsene Fertigung zertrümmert wird, wie das bei EMTEC der Fall war, läst sich das nicht so einfach rückgängig machen. Würden die anvisierten Termine gehalten, käme das eine Sensation gleich. Es tut sich was in Holland bei RMG, man bleibt dran und es spricht für die Firma, daß sie eben nicht mit halbgaren Produkten auf den Weihnachtsmarkt geht.

Die ersten Muster kursieren, die Distributoren haben geordert, alles blickt gespannt nach Oosterhout. Ich tue das mit Zuversicht. Ein beachtlicher Teil des Know Hows konnte dorthin kanalisiert werden.


Servus,

ich konnte die "Zerlegung" von Emtec im Oktober 2004 an ein paar Tagen relativ "hautnah" miterleben. Weist Du was näheres von der "Recordable Media Group" oder hattest Du schon erste Musterbänder von den Herrschaften in den Händen? Würde mich interessieren....

Und, in welcher Form ist denn das Know-How nach Holland transferiert worden? Sind da die entscheidenden "Köpfe" mitgegangen (das zumindest ist mir nicht bekannt - bei der Hochgeschwindigkeits-"Abwicklung" von Emtec war allerorten eher Traurigkeit - auch über zerstörte Lebenswerke und -Entwürfe - zu sehen und zu fühlen).

Grüße

Herbert
Michael_Franz
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 19. Dez 2005, 21:26
=> Pragmatiker

Bei der Abwicklung war ich leider nicht dabei. Oder muss ich sagen "Gott sei Dank?" Es war, ohne daß ich eine emotionale Bindung an die BASF bwz. Emtec gehabt hätte (es war halt ein Band .... ) traurig genug, die Ankündigung der Auktion im Internet zu lesen und auch zu sehen, daß noch Wochen naher entscheidende Maschinen nicht verkauft waren sondern m. W. verschrottet wurden.

Meine Infos habe ich von Leuten, die hautnah dabei waren und die auch die eine oder andere Kleinigkeit an Land gezogen haben, die aber mehr von technisch-historischem Interesse sind denn bedeutend für den Neustart der Magnetbandfertigung. Diesen seriösen Infos zufolge haben einige der Spezialisten ihr Wissen und Können bei RMG zumindest zur Verfügung gestellt. Die genaueren Personalien sind mir im Detail jedoch nicht bekannt, ich denke die würden hier auch nicht her gehören.

Muster von SM911 und LPR35 hatte ich in den Händen, habe die aber flugs weitergereicht an jemanden, der sich mit Meßtechnik besser auskennt als ich und auch das Equipment dazu hat. Demnächst wird es wieder bei mir eintreffen, so daß ich das damit machen kann, was man mit Magnetband tun sollte: Bespielen. Wir mir gesagt wurde, ist das Band o.K., wenn es auch nicht ganz der alten Qualität entspricht. Das heisst jetzt nicht, es sei schlechter, das heisst nur: Es ist anders. Ob das Band als "kompatibel" einzustufen ist, darüber gab es bislang 2 verschiedene Meinungen. Ebenso wurde die 4-spurtauglichkeit noch nicht überprüft.

Alles in allem ist das jedoch ein Band, mit dem man sehr gut leben kann und das auch besser wickelt als das Quantegy.

SM911 und LPR35 waren für "noch vor Weihnachten" zugesagt, dieser Termin verzögert sich. Es ist aber bereits das LPR528 geplant (allerdings nicht mit weisser Rückseite, da die Rundfunkanstalten, die dies verlangten, als Großkunde wegfallen) und m. W. auch das SM 468.

Hier ist das ein wenig nachzulesen:

http://mb.abovenet.de/forum2/showtopic.php?threadid=3470

Gesichert zu haben ist im Moment nur das Quantegy, und hier ist, wenn man keine Scheu vor dickem Studioband hat, das 478 sehr empfehlenswert. Es wickelt sehr gut und es lohnt, auf diese Sorte einzumessen, wenn man sich darauf festlegen will. Ich tue das noch nicht und warte, ob die Ware aus Holland mit konstanter Qualität kommt. Das ist ja das entscheidende: Die Konstanz.


[Beitrag von Michael_Franz am 19. Dez 2005, 21:28 bearbeitet]
Matthias41
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 20. Dez 2005, 01:31
Hi Michael,

wieso solltest Du auch, hast Du doch selber noch genug im Zwischenlager R eingelagert.

Gruß
Matthias
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