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2 Werte vom Deutschen Finale (Team Schlegelmilch)

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Autor
Beitrag
dbdragAndi
Inventar
#1 erstellt: 26. Sep 2004, 21:42
Einmal sind wir (also ich und mein Bruder) in der Street B angetreten:



In einem Opel Astra mit Schiebedach!!!!!! Eigentlich ein sehr guter Wert für das Auto und nur einem Sub.

Leider haben wir aufgrund "eines kleinen" Problems das Finale verloren. Wäre es nicht zum Problem gekommen, so hätten wir höchstwahrscheinlich auch wie der erstplazierte 151,3 db drücken können.

Hier ist Team Schlegelmilch in der SuperStreet 1-2 NW angetretten und haben den aktuellen Weltrekord um 0,3 db auf 161,1 db erhöht.



[Beitrag von dbdragAndi am 27. Sep 2004, 08:09 bearbeitet]
poeppchen
Stammgast
#2 erstellt: 26. Sep 2004, 21:55
herzlichen glückwunsch
poeppchen
Stammgast
#3 erstellt: 26. Sep 2004, 21:57
wie sah es in der street a aus?
wie waren da die werte
KartoffelKiffer
Inventar
#4 erstellt: 27. Sep 2004, 06:54
Ihr haltet den Weltrekord in der SS 1-2 NW ??

Respekt, muss gefeiert werden
Sashgermany
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 27. Sep 2004, 08:12
Nunja!

Verloren ist verloren!
Und ob ihr 0,4 zugelegt hättet lass ich mal als fraglich stehen!

Das Team Nachtschicht ist stolz mit einer 24Std. Konstruktion Deutscher Meister geworden zu sein.

Glückwunsch auch an den Matze der die Street A mit 151,2dB gewonnen hat ,an die Meister der Herzen (Team Putenstall SM1-2 und Team No Limit Alex E1)

Ihr seid für mich die wahren Deutschen Meister!!!

Üüüühh!!!

Team Nachtschicht Sash
bassgott
Inventar
#6 erstellt: 27. Sep 2004, 08:26
dem schließ ich mich an.
idefix83
Stammgast
#7 erstellt: 27. Sep 2004, 08:33
was für woofer waren und endstufen waren denn verbaut???
KartoffelKiffer
Inventar
#8 erstellt: 27. Sep 2004, 08:36

Radio: RF RFX9420
Amp: 2 RF T20000.1
Sub: 1 Team 15"
just-SOUND
Inventar
#9 erstellt: 27. Sep 2004, 09:03
Beim Sash waren 2 Atomic AP 12" und 2 SPL Dynamics EXT3000 verbaut.
KartoffelKiffer
Inventar
#10 erstellt: 27. Sep 2004, 09:08
Kenne sie zwar nicht aber die 2000D ist mir bekannt.... Nur mal so am Rande, Strom ?
Sashgermany
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 27. Sep 2004, 09:22
Batterie ist vor der DM getauscht worden!

Vorher war eine Maxima 900 drin!
Beim Finale war es eine Zealum/Northstar Batterie.

Kostenpunkt 299€.
Lautstärketechnisch hat sie wenn überhaupt 0,1dB gebracht ,war aber wesentlich Spannungstabiler.Konnte innerhalb von 1,5 Min 4mal denselben Wert bestätigen.
Was bei 2 EXT3000 echt massiv ist!

Gruss
KartoffelKiffer
Inventar
#12 erstellt: 27. Sep 2004, 09:25
Mit einer Batterie 4mal gleich gedrückt ?? Ufftata..... Hab ich das richtig verstanden, ihr wart die Kontrahenten vom Team Schlegelmilch in der SS1-2NW ?
Sashgermany
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 27. Sep 2004, 09:29
NEIN!

Wir waren die Kontrahenten von Team Schlegelmilch in der Street B!

Gruss



das sind die Komponenten!!

http://www.janaundma...tdBDrag/IMG_3675.JPG


[Beitrag von Klangpurist am 01. Okt 2004, 14:38 bearbeitet]
KartoffelKiffer
Inventar
#14 erstellt: 27. Sep 2004, 09:34
Scheiße meinte ich doch

Hab mal nen Bild gefunden, ist das deine aktuelle Installation ?



[Beitrag von KartoffelKiffer am 27. Sep 2004, 09:44 bearbeitet]
Sashgermany
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 27. Sep 2004, 09:48
nein! der Link oben ist der richtige!!!

Die Kiste mit dem Schonstein!!!
KartoffelKiffer
Inventar
#16 erstellt: 27. Sep 2004, 09:50
Öhm.... Hat doch was
Jagger192
Inventar
#17 erstellt: 27. Sep 2004, 09:52
scheint ja garnicht so schwer zum nachbaun zu sein.
dämmen darf man ja eh nicht in der klasse, oder?

Jagger
dbdragAndi
Inventar
#18 erstellt: 27. Sep 2004, 11:09
Naja, in einem Smart ist es ja auch viel einfacher einen ordentlichen Wert zu drücken als in einem Opel Astra mit Schiebedach (kürzere Kabelwege, viel weniger Volumen, höhere Reso (weniger Strombedarf).

Wenn man hochrechnet, dann haben wir auch nicht mehr als 24 Stunden an dem Gehäuse gearbeitet. Die Woche wird aber noch etwas daran gemacht. Mal sehen, wieviel es bringt

@Sashgermany: Ist für dich ein Teppich aus Gummi ein aquivalenter Ersatz??????


Hier ist noch ein Bild, vom Monsterauto (Team Schlegelmilch):



Cool ne???


[Beitrag von dbdragAndi am 27. Sep 2004, 11:10 bearbeitet]
KartoffelKiffer
Inventar
#19 erstellt: 27. Sep 2004, 11:16
Verflucht hohe Reso nech
Counterfeiter
Inventar
#20 erstellt: 27. Sep 2004, 15:57
Matze, der Deutsche Meister in Street A hat doch auch ne SPL Dynamics EXT3000 verbaut... anscheinend sehr geile Endstufen zum drücken...

Glückwunsch an alle
Smartmatze
Inventar
#21 erstellt: 27. Sep 2004, 16:16

AndiRockford schrieb:
Einmal sind wir (also ich und mein Bruder) in der Street B angetreten:



In einem Opel Astra mit Schiebedach!!!!!! Eigentlich ein sehr guter Wert für das Auto und nur einem Sub.

Leider haben wir aufgrund "eines kleinen" Problems das Finale verloren. Wäre es nicht zum Problem gekommen, so hätten wir höchstwahrscheinlich auch wie der erstplazierte 151,3 db drücken können.


Tja, technische Probleme sind leider Pech, und ob man in einer Klasse wo der Strom so wichtig ist jedes Mal den Wert hinlegen kann, den man unter Idealbedinungen "könnte" ist nochmal so ne Sache.

Ich hatte auch meinem Messsytem auch nochmal 0,2 mehr, aber da spielen im Zehntelbereich einfach zu viele Faktoren mit...

Naja, trotzdem herzlichen Glückwunsch zum Vizemeister, das ist doch immerhin auch etwas.

Üüüühh!!!
Matze

P.S.: Hifi One hatte auch technische Probleme...
Smartmatze
Inventar
#22 erstellt: 27. Sep 2004, 16:20

Jagger192 schrieb:
scheint ja garnicht so schwer zum nachbaun zu sein.
dämmen darf man ja eh nicht in der klasse, oder?

Jagger


Na dann bau mal nach

Üüüühh!!!
Matze, der weiss wie unglaublich komplex die heutigen SPL Kisten sind, weil er die letzten 4 Wochen nichts anderes gemacht hat als daran zu bauen...
Smartmatze
Inventar
#23 erstellt: 27. Sep 2004, 16:26

AndiRockford schrieb:
Naja, in einem Smart ist es ja auch viel einfacher einen ordentlichen Wert zu drücken als in einem Opel Astra mit Schiebedach (kürzere Kabelwege, viel weniger Volumen, höhere Reso (weniger Strombedarf).


Um dieses Argument ein für alle Mal aus der Welt zu räumen:

- Wenn man eine höhere Frequenz brummt benötigt die Endstufe KEINESFALLS weniger Strom!!!!

3 kw sind 3 kw sind 3 kw - EGAL bei welcher Frequenz - und der Wirkungsgrad ändert sich dabei auch nicht!!!

Wenn man für bei 50 Hz 3 kw an den Woofern hat zieht die Endstufe EXAKT GENAUSOVIEL Strom wie wenn man bei 80 Hz 3 kw an den Woofern hat.

- Ein Astra MIT Schiebedach ist DEUTLICH lauter als ein Astra OHNE Schiebedach - dadurch dass ein Schiebedach ene Versteifung des Himmels ist, ist es lauter.

- Ihr habt dafür den vorteil, dass ihr mindestens das doppelte an Gehäusevolumen zur Verfügung habt, was bei eurer tiefen Brummfrequenz SEHR von Vorteil ist!!!

Im smart wäre ein regelkonforme Gehäuse nichtmal halb so gross möglich..

Ich will eure Leistung nicht schmälern, den es ist wirklich prima, aber bitte wertet eure Leistung nicht übermächtig auf..

Üüüühh!!!
Matze, letztes Jahr mit 2 30er und 1 Endstufe 152,1 dB
dbdragAndi
Inventar
#24 erstellt: 27. Sep 2004, 16:29
Hatte der Hifi-One wirklich Probleme. Ich hab gehört, dass er nur die Endstufen nehmen konnte, weil mit den früheren hätte er seine Woofer kaputt gemacht
internetonkel
Inventar
#25 erstellt: 27. Sep 2004, 16:32
ich dachte für den hifi one war letzets jahr die letzte saison, der wollt doch nur noch sq mitmachen
dbdragAndi
Inventar
#26 erstellt: 27. Sep 2004, 16:38
Ja, des stimmt schon (obwohl ich des mit dem Strom nicht unbedingt glaube, da man bei höheren Frequenzen deutlich weniger Strom braucht um Leistung zu entwickeln).

Aber in der Street A und B kann man nur richtig laut sein, wenn man einen Panda oder Smart hat. Des ist auf jeden Fall der Fall.
Jagger192
Inventar
#27 erstellt: 27. Sep 2004, 16:41
Smartmatze da du ja richtig ahnung in dem SPL bereich hast, kannst du mir ja wieleicht die frage auch beantworten.
ob man in der klasse auch dämmen darf.

Jagger.

MFG an as-xion+2er_polo
Counterfeiter
Inventar
#28 erstellt: 27. Sep 2004, 16:42
ja eigentlich braucht man weniger Strom.. aber wenn man mit der Kiste die Impendanz genauso weit runter drücken kann wie bei niedrigeren Frequenzen kommts aufs selbe hinaus...
KartoffelKiffer
Inventar
#29 erstellt: 27. Sep 2004, 16:52
Hitzige Diskusionen bahnen sich an....


Aber stimmt schon, soll mal einer hinbekommen 150db zu überschreiten. Man sieht ja alleine schon wie schwierig das ist, daran, dass man von "Problemen" spricht.... Ich meine welcher "normale" Musikhörer hat Probleme beim Drücken ? Einfach Radio an, Frequenz suchen und los gehts....
dbdragAndi
Inventar
#30 erstellt: 27. Sep 2004, 16:59
unser Problem war, dass wir letzte Woche eine neue Batterie geholt haben (Stinger SP1700). Normalerweise gehören dann die Endstufen neueingestellt. Leider haben wir des komplett vergessen. Vorm Finale wollten wir dann alles geben und die Endstufen leicht clippen lassen. Jedoch ist der Sprung RFX9420R Radio von Vol.30 Sum 28 auf Vol.30 Sum 29 zu groß, sodass die Endstufe recht bald geclippt hat und alles nicht so richtig ging. Morgen tun wir die Enstufen nochmal einstellen und dann drücken. Mal schauen........
Son_of_Thor
Inventar
#31 erstellt: 27. Sep 2004, 18:39
Glückwunsch auch hier nochmal an die Deutschen Meister.
Schön das es der Matze geschafft hat, na und der Sascha natürlich auch, hehe war schon spannend.
So was im Nachhineine hätte sein können interessiert doch keinen, da beide absolut Regelkonform waren.
Sie waren lauter und haben damit verdient gewonnen.
You want to be the first, you have to finish first!
Mfg Dirk
Smartmatze
Inventar
#32 erstellt: 27. Sep 2004, 22:41

Jagger192 schrieb:
Smartmatze da du ja richtig ahnung in dem SPL bereich hast, kannst du mir ja wieleicht die frage auch beantworten.
ob man in der klasse auch dämmen darf.

In der Street darf man maximal 4 mm dick dämmen und dabei max. 2 Lagen Matten verwenden.

Üüüühh!!!
Matze
Smartmatze
Inventar
#33 erstellt: 27. Sep 2004, 23:00

AndiRockford schrieb:
Ja, des stimmt schon (obwohl ich des mit dem Strom nicht unbedingt glaube, da man bei höheren Frequenzen deutlich weniger Strom braucht um Leistung zu entwickeln).


Ich bin immer wieder erstaunt, wie sich solche schlicht nd einfach falschen Gerüchte halten können, nur weil Leute sie "gehört" haben und weiterverbreiten und Leute, die das oft genug gehört haben es dann wieder weiterverbreiten.

FAKT IST:
Leistung ist VOLLKOMMEN FREQUENZUNABHÄNGIG!
Wird dir jeder Elektrotechniker bestätigen können, da die Leistung ausschliesslich über die AMLITUDE der SPANNUNG sowie des STROMES gemessen wird - die Frequenz ist dabei völlig irrelevant, egal ob du mit den tatsächlichen Spanungs- und Strommaxima Û bzw. Î rechnest, oder mit den Effektivwerten Ueff und Ieff.

Achja, und der Wirkungsgrad der Endstufe mag zwar ganz leicht mit der Frequenz differieren, allerdings gehts da um Unterschiede zwischen ein paar Hz und mehereren Kilohertz, nicht zwischen 60 und 80 Hz...



Aber in der Street A und B kann man nur richtig laut sein, wenn man einen Panda oder Smart hat. Des ist auf jeden Fall der Fall.


Auch dem muss man widersprechen, wie Dan.jel und Patrick Hass mit ihren Golf 4 sowie die ganzen Amerikaner mit ihren CRXen und sogar FORD EXPLORERn beweisen!!!

Ich kenne Leute, die mit einem Panda, 2 DD 9912 und 5 kw Leistung keine 150 hinbekommen haben, was beweist, dass es auch bei solche einem Auto nicht SO einfach ist wie man manchmal denkt...

Ich hab beispielsweise in den letzten 4 Wochen nichts anderes getan als an meinem Gehäuse gebaut und hab viele Tage NICHTS dazugewonnen und bin bei allem immer nur leiser geworden!

Und beispielsweise würde in einem Smart gar keine solch grosse Batterie wie du sie hast reinpassen - eine Optima ist da schon das höchste der Gefühle!!!

SOOO einfach wie du es also darstellen willst ist es LÄNGST NICHT, einen Smart oder einen Panda laut zu bekommen - es ist lediglich vielleicht ETWAS mehr Potential !!!

Üüüüühh!!!
Matze


[Beitrag von Smartmatze am 27. Sep 2004, 23:12 bearbeitet]
Smartmatze
Inventar
#34 erstellt: 27. Sep 2004, 23:10

Counterfeiter schrieb:
ja eigentlich braucht man weniger Strom.. aber wenn man mit der Kiste die Impendanz genauso weit runter drücken kann wie bei niedrigeren Frequenzen kommts aufs selbe hinaus...


Tja, wenn man weniger Strom braucht, hat man auch weniger Leistung - aber auch das hat mit der Frequenz ABSOLUT NICHTS zu tun!

Klaro verhält sich die Impedanz in einer Kiste bei 60 hz anders als bei 80 Hz, aber wenn die Impedanz HÖHEr ist heisst, dass, dass auch WENIGER LEISTUNG auf den Lautsprecher geht - was wiederum bedeutet, dass es nicht so laut ist.

Das Ohmsche Gesetz ist der Massstab aller Dinge in der Elektrotechnik und daraus lässt sich auch die Lestung ableiten - und NIRGENDWO ist dort eine Frequenz zu finden.

Und wenn ein höherer Widerstand einen niedrigeren Stromfluss verursacht und dadurch weniger Ausgangsleistung entsteht, was widerum zu weniger LeistungsAUFNAHME führt hat das GAR NICHTS damit zu tun.

Ein Beispiel, dass vielleicht viele lächerlich finden, aber gar nicth so weit hergeholt erscheint wie er auf den ersten Blick bei manchen wirken mag:

Wenn ich nicht Vollgas gebe und nur die halbe maximale Leistung der Endstufe ausnutze, dann brauche ich doch auch weniger Strom, oder?!?

In diesem Sinne - glaubt net alles, was ihr "vom Hörensagen" her erzählt bekommt, sondern versucht jede Aussage selbst auf den Grund zu gehen und erklären zu können!

Üüüühh!!1
Matze
Smartmatze
Inventar
#35 erstellt: 27. Sep 2004, 23:45

AndiRockford schrieb:
unser Problem war, dass wir letzte Woche eine neue Batterie geholt haben (Stinger SP1700). Normalerweise gehören dann die Endstufen neueingestellt. Leider haben wir des komplett vergessen. Vorm Finale wollten wir dann alles geben und die Endstufen leicht clippen lassen. Jedoch ist der Sprung RFX9420R Radio von Vol.30 Sum 28 auf Vol.30 Sum 29 zu groß, sodass die Endstufe recht bald geclippt hat und alles nicht so richtig ging. Morgen tun wir die Enstufen nochmal einstellen und dann drücken. Mal schauen........

Naja, aber ganz ehrlich: Dann stimmt mit eurem Material was nicht:

Bei mir sind die Stufen am Radio auch recht grob gerastert, liegt einfach daran, dass die Stufe komplet aufgedreht ist und ich sie bei relativ geringem Radiopegel schon voll aussteuern kann.
(Endstufeneinstelung KANN was ausmachen, muss es aber nicht).

Bei mir ist es also so, dass ich bei Radiostellung 15 etwa 146,x mache, bei 16 knapp 149, bei 17 150,3, bei 18 die Endstufe leicht ins Clipping schicke mit 151,2 und bei 20 meinen Maximalmwert habe mit 151,4 (Werte waren auf meinem Messsystem, also nicht mit den offiziellen am WE gemessen Werten verwechseln, die etwa 0,2 unter den meinigen lagen).

Wen ich die Endstufe noch weiter ins Clipping laufen lassen und auf 25(!) hochdrehe passiert bei mir - NICHTS!
Ich werde ca. 0,1-0,2 db leiser, mehr nicht.

Wenn es bei euch solch fatale Konsequenzen hat wenn die Endstufe nur minimal ins Clipping geht würde ich mir ernsthafte Gedanken über die Qualität des Materials machen.

Wie du schon gesagt hast, hat HifiOne aus dem Grund die Amps gewechselt, weil die alten, wenn sie nur minimal zu wenig Spannung hatten, sofort die Woofer zerschossen haben (bei über 11,4 V war das Signal absolut sauber).
Könnte also ähnlich "böses Verhalten der Amps" bei euch sein wie bei denen..

Nichtsdestotrotz waren die neuen Endstufen nicht leiser als die alten, denn warum sie plötzlich nicht lauter waren, war auch ihnen nicht bewusst, da sie selbst auch deutlich mehr erwartet hatten. Eventuell lag es an einer losen Masseverbindung, die kaum Kontakt zur Karosserie hatte vorne im Motorraum...

Aber auch die haben - genausowenig wie ihr - die chance zu sagen "aer wir könnten doch".

Ich hab wegen 0,1 Punkten die Deutsche Meisterschaft im ESPL verloren - und da gings um 2 Messungen, wobei bei einer die Endstufe abgeschaltet hatte - und ich konnte es auch nur "hinnehmen", weil laut sein ist eine Sache - aber es muss eben auch alles funktionieren, um zu gewinnen...

Ist wie bei der Formel 1 - wer am besten in der Qualifikation war und vielleict auch noch die schnellste Runde gefahren ist, hat noch lange nicht das Rennen gewonnen...

In diesem Sinne: Nach dem Finale ist vor dem Finale und nächstes Jahr kommt bestimmt!!!

Üüüühh!!!
Matze
Smartmatze
Inventar
#36 erstellt: 27. Sep 2004, 23:47

Son_of_Thor schrieb:
Glückwunsch auch hier nochmal an die Deutschen Meister.
Schön das es der Matze geschafft hat, na und der Sascha natürlich auch, hehe war schon spannend.


Vielen Dank!
Im driten Anlauf nach 2002 und 2003 mit je Vizetiteln hats nun auch endlich geklappt!


You want to be the first, you have to finish first!


Eben
Das kann ich, sowohl von der eine Seite als auch von der anderen Seite aus gesehen bestätigen....

Üüüühh!!!
Matze
dbdragAndi
Inventar
#37 erstellt: 28. Sep 2004, 09:03
@Smartmatze:

Bei Vol. 30 Sum 28 ist die Spannung, die auf die Woofer geht ca. 149 Volt

Bei Vol. 30 Sum 29 ist die Spannung ca. 175 Volt.
Des ist ein viel zu großer Sprung. Wir wollten eigentlich die Spannung auf ca. 160 Volt erhöhen, sodass die Sinuskurve etwas mehr Clippen würde.

Es kann schon sein, dass unser Radio ein leichten Defekt hat, weil der Woofer (wie beim Finale) schön beim Testen die selben geräusche gemacht hat. Halt so bububub, also éxtremst Clipping Membranbewegungen. Des checken wir aber die Woche noch ab und lassen uns eventuell ein neues Radio schicken.

Zum Auto nochmal: Der Dan.Jel hat seit Saisonbeginn ständig am Auto rumgemacht und es nicht geschafft mehr wie 150,7 (eigentlich nur 150,3 db) zu erreichen obwohl er 2 DDS und 2 Eton (stark runtergebrückt) hat. Es ist natürlich in jedem Auto schwer hohe Schalldrücke zu erreichen. Aber bei einem "normalen" Auto ist halt früher Schluss als bei einem Panda oder Smart. Die Autos sind einfach lauter. Nicht ohne Grund hat Team MBS, Hifi-One (mit wie auch immer Woofern), Team Schlegelmilch etc. sehr gute Wert erreicht
Smartmatze
Inventar
#38 erstellt: 28. Sep 2004, 13:26
Die Voltzahl, die da rauskommt ist aber im Leerlauf gemessen, ohne Woofer dran, oder?

Weil du hattest mal geschrieben, dass du die 2000er auf 0,35 Ohm pro Stufe belasten willst und selbst da wäre die Impedanz in wirklichkeit nicht über 1 Ohm.

Bei 160 V und 1 Ohm hättest du allerdings 25,6 kW drauf, was dan doch etwas "unrealistisch" einzustufen ist

SO VIEL hat der Dan,jel übrigens auch net geschafft und immerhin hat er mit 2 Etons weniger als die HALBE Leistung die ihr oder andere habt.

Insofern sind also 150,7 mit nur knapp über 2000 W wirklich nicht schlecht.

Und laro sind die Ergebnisse it den Pandas so gut - weil der Panda lauter IST. Aber es snd keine WELTEN!

DER alte Opel Kadett vn Oki, das Ü2 ist auch ein 50 Hz-Brummer und ist mit selbem Equipment´wie im Terror nur ca. 1-1,5 db leiser.

Ein Panda holt halt nur das LETZTE aus dem Equipment und Gehäuse raus, aber deswegen ist es nocht lange nicht leichter, ein wirklich lautes Auto damit zu bauen.

Und ein Smart ist übrigens auch locker ein halbes db leiser als ein Panda - aber wie die Erfahrungen der letzten Jahre (bin ja auch schon bissl länger dabei) ist er auch nicht mehr als 0,5 bis max. 1 db lauter als andere "normale" Autos...

Üüüühh!!!
Matze
polosoundz
Inventar
#39 erstellt: 28. Sep 2004, 13:33
Mal ein kurze Verständnisfrage: Wie merkt ihr dass dass es bei euch zu Clippen anfängt? Also ihr sagt z.b. bei Lautstärke 28 clippts noch nicht, bei 30 dann schon, wie stellt ihr das fest? Wie äussert sich das?
dbdragAndi
Inventar
#40 erstellt: 28. Sep 2004, 14:04
Wir haben einfach ein Multimeter an die Verstärker (gelinkt) neigesteckt. Halt ohne Lautsprecher. Auf Wechselspannung gestellt und raus kommt pro Endstufe 75 Volt ohne Clipping. Gelinkt sind es dann 150 Volt. Wir wollten halt die Endstufe etwas clippen lassen, daher 160 Volt.

P.S. Die 1500er Endstufen von Team Schlegelmilch haben pro Stück >90 Volt

Die Spannung ist eigentlich nur dazu da um die Endstufe exakt einzustellen. Aber man kann damit keine Endstufen vergleichen.

Den Oki woll ma da rausnehmen. Der weiß wie man jedes Auto laut bekommt
polosoundz
Inventar
#41 erstellt: 28. Sep 2004, 14:05
Ja, aber WAS ist denn das zeichen für euch dass der Amp clippt? Ist ein hoher/plötzlicher Spannungsanstieg ein Indiz für Clipping?
dbdragAndi
Inventar
#42 erstellt: 28. Sep 2004, 14:07
P.S. Wir werden mal sehen, wie laut wir unseren Astra bekommen. Momentan spielen wir mit der Idee fürs kommende jahr 2 30er Team neizubauen angetrieben von 2 T5000 (wenn die rauskommen ). Ansonsten nur von 2 T3000.
dbdragAndi
Inventar
#43 erstellt: 28. Sep 2004, 14:08
wenn man die Ausgangsspannung der Endstufe erhöht, dann wird wenn die Endstufe das Signal nicht weiter verstärken kann aus Wechselstrom Gleichstrom. Wir haben mit der alten Batterie die Amps mit einem Oszi eingestellt gehabt. Daher wussten wir ab welcher Spannung die Endstufe clippt (halt nur bei einem Sinuston)


[Beitrag von dbdragAndi am 28. Sep 2004, 14:10 bearbeitet]
polosoundz
Inventar
#44 erstellt: 28. Sep 2004, 14:11
Ja, aber WIE genau findet ihr den Punkt raus wann zuviel Gleichspannunganteil vorhanden ist? Ihr meßt ja die Wechselspannung, was genau passiert dann in dem Moment mit der WS wenn ihr merkt: "ahhh, jetzt clippts"!

Macht der Wert nen Srpung nach oben? Nach unten? Etc.?
dbdragAndi
Inventar
#45 erstellt: 28. Sep 2004, 14:15
Man dreht am Gainregler oder am Radio (was nicht clippen kann, da es Rockford ist) soweit bis auf dem Oszi die Sinuskurvenspitze leichtrapetzförmig wird. Dann tut man einen Mutimeter an die Endstufe nei und schaut wieviel Spannung bei der Frequenz herauskommt (es wird immer bei einem Sinuston gemessen). Bei uns ist es 150 Volt gelinkt. Tun wir die Enstufe weiteraufdrehen, dann erhöht sich die Ausgangsspanung, was jedoch clipping bedeudet, da die Enstufe nicht mehr als 150 Volt "non-clipping" Signal liefern kann


[Beitrag von dbdragAndi am 28. Sep 2004, 14:16 bearbeitet]
polosoundz
Inventar
#46 erstellt: 28. Sep 2004, 14:17
Ahhhhhhhhhhh! Am Oszi schaut ihr, jetzt schnall ichs! Hab mich die ganze Zeit gewundert wie ihr es NUR anhand des Multis festellen wollt... Alles klar, ok!
Smartmatze
Inventar
#47 erstellt: 28. Sep 2004, 15:25

AndiRockford schrieb:
Wir haben einfach ein Multimeter an die Verstärker (gelinkt) neigesteckt. Halt ohne Lautsprecher. Auf Wechselspannung gestellt und raus kommt pro Endstufe 75 Volt ohne Clipping. Gelinkt sind es dann 150 Volt. Wir wollten halt die Endstufe etwas clippen lassen, daher 160 Volt.


Ja, wie gesagt - OHNE BELASTUNG!

Unter Last sieht das ganze aber ganz anders aus!

Wenn du eine niederohmige Last angehängt hast, geht der Amp bei einer ganz anderen Lautstärke am Radio ins Clipping:

Bei mir an 0,5 Ohm nominell (ca. 0,8 -1,0 Ohm real) bei 21 am Radio
Bei mir an 0,25 Ohm (0,4-0,5 Ohm real) schon bei 18 am Radio.

Die einzige Einstellung um herauszufinden, wieviel Clipping noch lauter macht und wann es dann wieder leiser wird: AUSPROBIEREN!




P.S. Die 1500er Endstufen von Team Schlegelmilch haben pro Stück >90 Volt


Sagt wie gesagt auch GAR NICHTS AUS, da man daraus NICHTS sagen kann über das Verhalten bei ageschlossener Last.

Auch ist die Aussagge, dass dein Team RF 150 V bekommt schlichtweg falsch!

Wenn es sich wie du schreibst um ein gelinkes Pärchen an 0,35 Ohm pro Amp handelt und wir von 0,7 echten Ohm pro Amp ausgehen (also von 1,4 gesamt), und von einer Leistung von 4500 W, dann kam da aus dem Pärchen noch 80 V raus (und ca 55 A).

AUSPROBIEREN wie man lauter wird ist die einzige Möglichkeit herauszufinden, wann ein Amp am lautesten ist!



Die Spannung ist eigentlich nur dazu da um die Endstufe exakt einzustellen. Aber man kann damit keine Endstufen vergleichen.


Da stimm ich dir völlig zu, dazu muss man das so machen.

Aber jedes Netzteil bricht unter Last und an niedrigeren Impedanzen zusammen, sodass die "Leerlaufspannung" nicht konstant gehalten werden kann - das kann KEIN AMP, denn kein Amps scheibt bis an seine äusserste Leistungsgrenze mit Halbierung der Impedanz auch die doppelte Leistung raus.

Meine EXT 3000 ist beispielsweise ein richtig High-current Amp.
Schiebt zwar im Leerlauf bis zum Clipping "nur" 75 V oder so raus, ist aber extrem hochstromfähig:

Bei mir schiebt sie beispielsweise unter Last sogar nur 40 V, dafür fliessen aber ca. 80 A durch die Kabel!!!

Was anderes: Hast du die Stromaufnahme eurer Endstufen mal mit einer richtigen Stromzange geMESSEN?


Den Oki woll ma da rausnehmen. Der weiß wie man jedes Auto laut bekommt ;)


Nein eben nicht, denn genau darum gehts ja. Da Oki jedes Auto laut bekommt zeigt es ganz genau, wo die Unterschiede zwischen den Autos liegen.

Und wie gesagt: Einen Panda "laut" zu bekommen ist genausowenig "einfach" wie mit einem anderen Auto - nur obenraus kommt man mit einem Panda halt EIN KLEINES STÜCKCHEN weiter...

Üüüühh!!!
Matze
Smartmatze
Inventar
#48 erstellt: 28. Sep 2004, 15:30
Eigentlich isses völlig egal, WANN eine Endstufe clippt.

Woher will man wissen, dass sie im Clipping nicht noch ein bisschen zulegt oder gleich wieder leiser wird?

Bei mir fängt sie an bei Lautstärke 18 leicht zu clippen, merkt man ganz eindeutig auch daran, dass der gemessene Wert nur noch minimal lauter wird. Bei Lautstärke 20 am Radio ist dann die lauteste Stellung, dort wirds dan nimmer lauter, bis es ab ca. 25 wieder etwas leiser wird.

Deshalb ist es völlig egal beim dbdrag WANN die Endstufe clippt, es ist nur wichtig bei welcher Lautstärke sie AM LAUTESTEN IST - ob und wieviel sie da schon im Clipping ist, ist völlig zweitrangig...

Üüüühh!!!
Matze
Counterfeiter
Inventar
#49 erstellt: 28. Sep 2004, 16:12

Smartmatze schrieb:

Counterfeiter schrieb:
ja eigentlich braucht man weniger Strom.. aber wenn man mit der Kiste die Impendanz genauso weit runter drücken kann wie bei niedrigeren Frequenzen kommts aufs selbe hinaus...


Tja, wenn man weniger Strom braucht, hat man auch weniger Leistung - aber auch das hat mit der Frequenz ABSOLUT NICHTS zu tun!

Klaro verhält sich die Impedanz in einer Kiste bei 60 hz anders als bei 80 Hz, aber wenn die Impedanz HÖHEr ist heisst, dass, dass auch WENIGER LEISTUNG auf den Lautsprecher geht - was wiederum bedeutet, dass es nicht so laut ist.

Das Ohmsche Gesetz ist der Massstab aller Dinge in der Elektrotechnik und daraus lässt sich auch die Lestung ableiten - und NIRGENDWO ist dort eine Frequenz zu finden.


Falsch!

Da dein Lautsprechersignal im gewissen Sinne ein Wechselstrom ist, mehr aber noch eine Mischspannung mit viel Wechselstromanteil, ist das Ohmsche Gesetz eher Wertlos!

Hier gild nämlich XL = 2*Pi*f*L

L ist die Induktivität und XL, der Blindwiderstand... der Rest sollte klar sein...

jetzt setzt mal L=1 ein... und dann schau mal Widerstand bei 30 Hz und 80 Hz

Ok, das dir vielleicht zu theoretisch... dann mach einfach den Versuch! Schalt den LPF deiner Endstufe ab und leg mal 200Hz rein, bei halber Lautstärke... Lass mal ne weile so laufen und mal Themperatur der Endstuf fühlen... Lautstärke beibehalten und dann das selbe bei 30Hz... nach deiner Therie, dürfte sich nichts weiter tun wirst ja sehen...

Weißte wieso nen Woofer mehr Hub in tieferen Frequenzen macht? Nicht weil er mehr Zeit hat um mehr Hub zu machen, sondern weil er mehr Energie zugeführt bekommt... mehr Strom, durch nen kleineren Widerstand...

FAZIT: Wenn man in seinem Auto bei 60 Hz nen hören Wert drückt als bei einem andern Auto, der mit 50 drücken "muss", ist man im Strommäßig gesehen klar im Vorteil! Weil man weniger Energie für gleiche Resultate braucht...

So, um Vorurteile auszuräumen, ich steh hier auf keinem seiner Seite... und wie das DM ausgegangen wäre wenn dies und das ist mir auch relativ egal... Wollte bloß mal diskutieren, weil Matze meinte... "um diese Behauptung ein für alle mal aus der Welt zu schaffen..."


MfG

Basti
Son_of_Thor
Inventar
#50 erstellt: 28. Sep 2004, 17:42
Endlich mal Leute mit technischen Verstand hier, so gefällt mir das.
Aber bei all dem sicherlich wichtigem Technischen Verständnis, denke ich das testen ist nunmal der entscheidene Faktor.
Ich habe diese Saison zum erstenmal Live erlebt wie so ein Fahrzeug gebaut wird und was da für eine mühe drin steckt.
Ich denke auch ich habe mir so einiges abgeschaut und viel gelernt und ich denke das sollten andere auch mal machen.
Ich bin noch jung und habe viele Saisons vor mir und so sollten das einige auch mal sehen.
Denkt ihr denn dem Sasha ist kein Fehler passiert oder da passte die Technik immer.
Leute hier werden Produkte bis auf ihr letztes ausgequetscht und das ist das normal das was mal nicht paßt.
Das es auf dem Finale passiert ist Pech, aber nur wenn man aus den Fehlern lernt kommt man eben weiter.
Wie der Sascha z.B. er hat mit dem Team, geschraubt, getestet und probiert und es immer weiter entwickelt, so kommt man eben weiter und das ist das schöne am Drag, da steht ein Wert und der ist unumstößlich Punkt.
Nur einige können halt nicht verlieren und müssen da noch auf andere Art ran was ich sehr Schade finde!
Auf diesem Wege noch ein herzlichen Gruß an die beiden Meister der Herzen!!!!
Team Putenstall und Team No Limit Alex!
Ihr seid die Deutschen Meister in euren Klassen und niemand anders.
Mfg Dirk
Smartmatze
Inventar
#51 erstellt: 28. Sep 2004, 20:42
Das war mir in keinster Weise zu theoretisch, im Gegenteil
Nur hast du mich nicht widerlegt, sondern eigentlich nicht so viel anderes gesagt als ich, allerdings ein paar Dinge zum Ende deines Posting nicht so ganz richtig ausgedrückt

Eine Spule hat im Wechselstromkreis einen durch Selbstinduktion verursachten induktiven Blindwiderstand. Der Strom eilt der Spannung hierbei um 90° nach. Eine Spule hat jedoch auch immer einen ohmschen Widerstandsanteil, sodass die Phasenverschiebung nie genau 90° betragen kann.

Was du nun mit deiner Formel bewiesen hast, ist:

EINE IMPEDANZ IST FREQUENZABHÄNGIG!

Du hast den den Blindwiderstand XL einer Induktivität L belegt - ein Lautsprecher ist aber alles andere als eine reine Induktivität, eben eine SPULE (wie oben schon beschrieben)- der ohmsche Widerstand ist NICHT vernachlässigbar, die Phasenverschieung ist NICHT 90 Grad!

Dadurch, dass du bewiesen hast, dass der Blindwiderstand XL frequenzabhängig ist, hast du nur bewiesen, dass eine Spule bei 50 Hz weniger Widerstand hat als bei 80 Hz.

Die Impedanz eines LAUTSPRECHERS ist langt nicht nur durch die Induktivität der Spule bedingt, sndern durch vieles anderes, beispielsweise DAS GEHÄUSE!

Du hast auch insofern recht, dass die Impedanz eines GLEICH GROSSEN auf 50 Hz abgestimmten Gehäuses bei 50 Hz niedriger ist als ein auf 80 Hz abgestimmten Gehäuses bei 80 Hz.

Bei unterschiedliche grossen Gehäusen sieht das dann nämlich auch schon wieder anders aus, dort ist die Impedanz nämlich grösser als bei kleinen.


Und jetzt schau nochmal nach oben - ich hatte geschrieben, dass die Impedanz SELBSTVERSTÄNDLICH unterschiedlich ist bei 60 und 80 Hz - und wie du auch geschrieben hast DURCH die unterschiedliche Impedanz eben unterschiedliche Leistungen verursacht werden.

Die IMPEDANZ des Gesamtsystems ist aber doch überhaupt nicht entscheidend, denn wenn die Impedanz meines Systems höher ist, dann wähle ich meine Spulen halt niederohmiger und kommt auf dieselbe Impedanz wie derjenige, dess Gehäuse von sich aus eine niedrigere Impedanz hat.

Bei mir liegen beispielsweise an der Endstufe 0,25 Ohm Gleichstromwiderstand an, obwohl die endstufe das eigentlich gar nicht können dürfte - da die Impedanz aber in Wirklichkeit höher liegt, funktioniert das - aber eben NUR bei meiner Frequenz, wenn ich bei 20 Hz brummen würde natürlich nicht.

Bei den Chmielewskis ists nicht anders: die Endstufe können auch längst nicht die niedrige Impedanz wie der Gleichstromwiderstand,aber dadurch, dass die anliegede Impedanz bei 50 Hz höher ist als der Re der Woofer funktioniert es eben.


Weißte wieso nen Woofer mehr Hub in tieferen Frequenzen macht? Nicht weil er mehr Zeit hat um mehr Hub zu machen, sondern weil er mehr Energie zugeführt bekommt... mehr Strom, durch nen kleineren Widerstand...


Uiuiui, hier hast du aber einen wirklich groben Verständnisfehler, denn SO gross sind die Unterschiede nun auch nicht in der Impedanz.

Die Unterscheide in der Impedanz der Spule liegen gar nicht weit auseinander:

Spule mit Induktivität 1mH (also absolut üblich für nen LS)

Z = Wurzel (Re² + (omega*L)²)

Impedanz bei Re von 3,6 Ohm und 50 Hz: 3,61367 Ohm
Impedanz bei Re von 3,6 Ohm und 80 Hz: 3,63491 Ohm

Nach deiner Rechnung würde dan folgendes passieren:

Bei U = 50V

50 Hz => 13,8363 A => 691,8 W
80 Hz => 13,7555 A => 687,8 W

Wie du siehst ist die Impedanzänderung alleine durch die Spule völlig zu vernachlässigen.

Warum nun ein Lautsprecher bei tieferen Frequenzen mehr Hub macht?

Dies hat wirklich nun gar nichts mit der Impedanz und der darausresultierenden Impedanz und der daraus resultierenden "Mehrleistung" im niedrigen Frequenzbereich zu tun, sondern mit der Energiebilanz.

Ein Lautsprecher, der bei tieferen Frequenzen durch die niedrigere Impedanz und dadurch grössere ihm zugeführte mehr Hub macht, müsste nämlich auch mehr Pegel erzeugen - tut er aber nicht!

Die Schallleistung ist wie immer Arbeit pro Zeiteinheit:
Also mechanische Arbeit (Luftverschiebung) pro Zeiteinheit!

Wenn die Frequenz nun niedrig ist, muss der Lautsprecher pro Schwingung eben mehr Hub machen, um dieselbe Schallleistung abzustrahlen.

Dies ist auch der Grund, warum ein Hochtöner denselben Wirkungsgrad haben kann wie ein Subwoofer, obwohl seine Membran deutlich kleiner ist als die eines Subwoofers - einfach weil die Frequenz deutlich höher ist und er somit dieselbe Luftmenge bewegt.
Statt 20 mal pro Sekunde 100 ml zu verschieben verschiebt er eben 10000 mal 0,2 ml und erzeugt dabei diesselbe Schallleistung!


Üüüühh!!
Matze
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