Konstruktionsfehler Epson D5-Panel? Einbrenneffekt bei Z4, TW600, TX-200, ATE-900?

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aloa
Stammgast
#1 erstellt: 12. Mai 2006, 22:47
Hallo,
ich wollte mir heute einen Sanyo Z4 zulegen, doch mein überaus kompetenter Fachhändler riet mir ausdrücklich von dem Kauf eines LCD Projektors mit dem neuen D5-Panel von Epson ab, da die D5-Panels höchstwahrscheinlich einen Konstruktionsfehler aufweisen der zu Einbrenneffekten führe, so dass der Projektor nach "maximal 1000 Stunden" nicht mehr zu gebrauchen sei.

Diese Einbrennefekte treten nach seiner Ansicht vorallem auf, wenn man 4:3 oder 3,35:1 Filme sieht, da bei diesen Formaten entweder neben dem Bild (4:3) oder über und unter dem Bild (2,35:1) ein schwarzer Balken angezeigt wird.
Da zur Darstellung dieser Balken die LCD-Kristalle dauerhaft in einer Stellung bleiben tritt schon nach durchschnittlicher Fernsehdauer eine Abduncklung dieses Bereiches auf.
Angeblich sei dieser Effekt nur kurzfristig reversibel, doch auf lange Sicht würde es zu einer starkn Abdunklung dieses Bereiches kommen.
Dieses sei deshlab besonders virulent, da ca 2/3 aller DVD-Filme in 2,35:1 sind und nicht in der 16:9 Auflösung des Beamers, so dass es zwangsweise zu einer solchen Abdunklung komme.

Von dem Fachhändler selbst durchgeführte Tests hätten dieses Ergebnis untermauert.

Dieses Ergebnis würde auch von einigen Benutzern eines Paralellforums bestätigt, so dass es scheinbar keine Spekulation des Fachhändlers sei:

Siehe hierzu:

http://www.beisammen...hilightuser=0&page=1

Deshalb möchte ich alle Beamerbesitzer mit dem aktuellen D5-Panel [Sanyo Z4, Epson TW600,Hitachi TX-200, Panasonic ATE-900] bitten kurz Stellungnahme zu geben, ob dieser "Einbrenneffekt" bei ihnen sich bemerkbar gemacht hat.

Vorteilhaft wäre es, das Beamermodell, die bisherige Betriebsdauer, Den Farbrikationsmonat, sowie die prozentuale Benutzung von 4:3, 2,35:1 und 16:9 Material anzugeben.

Gruß
Aloa

P.S.: Ich möchte nochmals klarstellen, dass ich nicht explizit behaupte, dass die D5-Panels diesen Fehler aufweisen, sondern nur eine statistische Erhebung starten, die diesen Fehler entweder bestätigt oder die Vorwürfe entkräftet. Die Schlüsse solle jeder Benutzer selber hieraus ziehen.


[Beitrag von aloa am 12. Mai 2006, 22:50 bearbeitet]
Nitram
Stammgast
#2 erstellt: 13. Mai 2006, 07:50
Kann ich nicht bestätigen.
Dachte eher, das Plasma Fernseher diesen Sticking Effekt
eher haben.
Normalerweise sind LCD`s unempfindlich.
Konstruktionsfehler??? kann schon mal vorkommen.

denn beim "Handy z.B. das Betreiberlogo bleibt auch nicht im Bild stehen" Ich weiss doofes Beispiel.
Dieser Sticking Effekt sollte sich wenn er vorhanden ist mit einem weißen Bild wieder Neutralisieren lassen.
aloa
Stammgast
#3 erstellt: 13. Mai 2006, 07:54
Diesem scheint nicht so zu sein, der Einbrenneffekt sei irreversibel, wie auch im anderen Forum behauptet wird.

Es solle an die Ansteuerung der Panals liegen und ein Konstruktionsfehler sein, der alle gefertigten D5-Panales betreffe und nicht nur ein Produktionsfehler bzgl. einer bestimmten Charge.

Gruß
Aloa
PulsarQuarz
Stammgast
#4 erstellt: 13. Mai 2006, 08:53
Hallo

Also das halte ich für ein wenig übertrieben wenn es wirklich so wäre das nach 1000 Stunden das Paneel eingebrannt ist hätte es bestimmt die ersten Sammelklagen in der USA gegeben. Wahr ist das laut einer TI Studie die LCD Paneele bei Dauerbetrieb innerhalb kürzester Zeit depolarisieren aber wer schaut schon ein Monat durch.

Gruss PQ
Thoka
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Mai 2006, 12:02
Achtung Meinungsfreiheit: sollten etwa die Margen an den genannten Geräten für die Händler inzwischen zu gering ausfallen? Nur mal so ein Denkanstoß...

Ich habe jedenfalls auf meinem TX200 jetzt knapp 600 Stunden und KEINEN derartigen Effekt wahrgenommen (BTW nicht mal im Ansatz!).

Und: ich möchte derzeit auch gar keinen anderen Beamer haben als meinen geliebten TX200, den ich jedes Nachts von der Decke abschraube, um ihn mit ins Bett zu nehmen.

Das Preis-/Leistungsverhältnis ist einfach top... und sexy ist der TX200 auch.

Kater10000
Stammgast
#6 erstellt: 13. Mai 2006, 12:05
Sex mit Geräten?????
aloa
Stammgast
#7 erstellt: 13. Mai 2006, 18:21
Was mich etwas beunruhigt ist die folgende Aussage aus dem im ersten Post benannten Thread:




ich hab mal die neuste AV durchgelesen und da steht auf seite 19 das dieser effekt von epson 520/ 600 usern auch entdeckt wurde.

zitat AV :4/2006" die ursache für das phänomen dürfte in der neuen struktur der hochtemperaturpanels von epson liegen"

"sie werden nun nicht mehr im zeilenweisen wechsel,sondern komplett umgeschaltet.damit verringert man das streulicht und verbessert den schwarzwert.doch gelegentlich führt es dazu das die flüssigkristalle den status behalten
wenn sie länger nicht anders geschalten werden."
"bei epson in japan kennt man das problem,behauptet aber das nur sehr wenige nutzer betroffen seien."
"ausserdem verschwindet der effekt wieder wenn man danach das gerät wieder normal benutzt"

zitat ende:


Scheint sich folglich doch um einen Konstruktionsfehler der D5-Panels zu handeln, zumal auf Seite 4 des entsprechenden Threads sogar ein Panasonic-Benutzer unter 100 Stunden Betriebszeit den "Einbrenneffekt" bemerkt hat.

@Thoka:
Mit welchem Material betreibst du den TX-200 hauptsächlich? Ist dabei das ganze Bild gefüllt, oder unten und oben bzw. an den Seiten schwarze Balken?
Welches Produktionsdatumist dein Beamer?
Wie steuerst du ihn an? Siehst du vornehmlich PAL oder NTSC-Material?

Evtl. scheint es mit den Schaltzeiten zusammenzuhängen.

Gruß
Aloa
Rafunzel
Inventar
#8 erstellt: 14. Mai 2006, 15:21
Hallo,

Es ist kein direkter Einbrenneffekt. Entstehen soll er wohl durch einen fehlerhaften Bildspeicherchip.
Das Phänomen konnte ich nach etlichen Begutachten von LCD´s (Z4, TX200, TW600, AE900) mit einem Testbild, bei einem AE900 von insg. 8 Panasonics, beobachten.
Ausgerechnet der AE900 bei Mediastar in Berlin war betroffen, der sowieso eher zur Abschreckung dient.

der Maskierungseffekt ensteht mit einem Standbild schon nach 5-10 Minuten, genauso schnell ist er auch wieder weg.

Kann man mit einem Testbild schnell ausfindig machen.
Erst eine Testbildstruktur 5-10min einwirken lassen, danach eine eine helle Fläche projektieren, schon ist er da oder auch nicht.

Es ist auf keinen Fall ein grundsätzliches Problem.
Der ein oder andere, bemerkt es halt früher oder später.

Gruß,
Rafunzel
aloa
Stammgast
#9 erstellt: 14. Mai 2006, 21:07
@Rafunzel

Woher hast du deine Infos?

Wenn ich nun 10Minuten ein Testbild mit weißem inhalt und schwarzen Balken ansehen und dann danach 10 Minuten lang einen Film auf Vollbild augezoomt sehe und danach bei einem weißen Testbild keine Abdunklungen zu erkennen sind bedeutet dieses, dass der Bildspeicherchip in Ordnung ist?

Gruß
Aloa
Thoka
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 14. Mai 2006, 22:38

aloa schrieb:

@Thoka:
Mit welchem Material betreibst du den TX-200 hauptsächlich? Ist dabei das ganze Bild gefüllt, oder unten und oben bzw. an den Seiten schwarze Balken?
Welches Produktionsdatumist dein Beamer?
Wie steuerst du ihn an? Siehst du vornehmlich PAL oder NTSC-Material?


Nun, ich schaue damit Hidef-Material, PAL-DVDs und Satelliten-TV in allen möglichen Formaten (2,35:1 / 1,85:1 / 1,33:1). Das ganze angesteuert über einen HTPC (DVI->HDMI) in 48/50 oder 60 Hz - je nachdem was das Quellmaterial gerade erfordert.

Produktionsdatum meines TX200 weiß ich nicht - ist aber einer der ersten, da ich ihn auch ziemlich direkt nach dem Verkaufsstart in Deutschland erworben habe.

Kann übrigens auch ein Bild (ja - habs schon getestet) locker 30 min. stehen lassen ohne irgendwelche der hier beschriebenen Einbrenneffekte ausfindig zu machen. Ein Freund von mir hat auch den TX200 und ebenfalls keinen derartigen Einbrenneffekt feststellen können.

Das nur mal nebenbei.
Thoka
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 14. Mai 2006, 22:42

Kater10000 schrieb:
Sex mit Geräten????? :D


Nee, ich nehme ihn den Beamer nur zum "kuscheln" mit ins Bett.
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