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Sat-Fernsehempfang im ganzen Haus über altes Koax-Kabelnetz+A -A |
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Dehenry
Ist häufiger hier |
#1
erstellt: 29. Jan 2026, 18:18
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Hallo, ich hatte seit langer Zeit Kabelfernsehen und habe mich deshalb nie mit DVB-T oder Satellitenempfang beschäftigt. Jetzt muss ich das, da wir in ein noch zu sanierendes Einfamilienhaus aus Anfang der 80er Jahre umziehen wollen. In der Gegend gibt es kein Kabelfernsehen. Im Haus gibt es noch aus der Bauzeit mehrere "normale" Antennendosen für TV- und Radioanschluss. Die Kabel laufen im Dachboden zusammen, wo früher eine Antenne auf dem Dach stand. Im Dachboden kommen vier Koax-Kabel an, es gibt aber mehr Antennendosen im Haus. Ich gehe deshalb davon aus, dass manche der Dosen am selben Kabel hängen. Die Antenne wurde irgendwann abmontiert und durch eine Sat-Schüssel ersetzt. Die Fernsehkabel wurden dabei stillgelegt. Das Sat-Signal läuft durch zwei Kabel, die sehr stümperisch vom Dach außen über die Hauswand und dann an (nur) zwei Stellen direkt durch die Wand ins Haus gezogen wurden. Da hängen die bloßen Kabel jetzt einfach aus der Wand raus. Das möchte ich so nicht lassen. Ich würde gerne wenn möglich die vorhandene Antennen-Verkabelung wieder nutzen, damit man wie beim Kabelanschluss unabhängig fernsehen kann.Der Elektriker hat mir irgendeine sehr kompliziert aussehende und vor allem sehr teure (~7000 EUR netto!) Lösung angeboten. Deshalb versuche ich, mich zu dem Thema selbst etwas schlau zu machen. Nach allem, was ich bis jetzt gelesen habe, ist mein Ziel wohl tatsächlich nicht so einfach umsetzbar. Ich hätte folgende Fragen an die Experten hier: - Kann ein altes Koax-Kabel grds. für die Übertragung von Satellitenfernsehen genutzt werden? Der Elektriker sagt nein, aber ich habe auch anderes gelesen. - Gibt es eine Möglichkeit, direkt im Dachboden das Satellitensignal zu empfangen und so aufzubereiten, dass in das Fernsehkabelnetz des Hauses zumindest eine bestimmte Zahl an Programmen so eingespeist wird, wie es beim Kabelfernsehen der Fall ist? Den Fernsehern wird also quasi ein Kabelanschluss vorgegaukelt? - Ich bin auf den Begriff Unicable gestoßen, der mir in die richtige Richtung zu gehen scheint. Stimmt das? - Alternativ dachte ich an einen Sat zu IP Konverter, der die Programme dann ins LAN streamt, aber auch das ist laut Elektriker schwierig, weil der Stream nur von bestimmten Fernsehern (wohl Panasonic) empfangen werden kann. Mir fällt es schwer zu glauben, dass sowas im Jahr 2026 so schwierig ist! Habt Ihr sonst Tipps oder Ideen, in welche Richtung ich denken sollte? Soetwas wie Magenta TV käme wohl noch in Frage, aber ich möchte eigentlich kein solches Abo abschließen. Ich habe mich aber zugegebener Maßen noch nicht vertieft damit beschäftigt. Vielen Dank! |
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a33
Stammgast |
#2
erstellt: 29. Jan 2026, 19:18
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Was hat der denn angeboten als Setup? Damit wir uns nicht Mühe geben müssen, um eventuell das gleiche zu beschreiben. Dann können wir vielleicht gucken, wie es besser oder einfacher oder billiger kann. MfG, A33 |
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pegasusmc
Inventar |
#3
erstellt: 29. Jan 2026, 19:31
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Dann muss doch eh die ganze Elektrik neu. Dabei die Sat und Netzwerkkabel mitverlegen. |
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derGraueHase
Stammgast |
#4
erstellt: 29. Jan 2026, 21:45
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Stimmt beides, vor allem in Kombination miteinander. Nur die Steckdosen müssen ausgetauscht werden. Ich wohne in einem Altbau, und große Teile der Koaxverkabelung stammen aus den 70er - Jahren. Nur wo erforderlich (Einspeisung von unten statt vom Dachboden) wurde neues Kabel gelegt. Es gibt keinerlei Probleme mit dem Uraltkabel. |
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Dehenry
Ist häufiger hier |
#5
erstellt: 29. Jan 2026, 23:19
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Hier das, was der Elektriker vorgesehen hat. Typenbezeichnungen etc. stehen nicht im Angebot: Satellitenantenne Satelliten-Multischalter 8-fach Satelliten-Speisesystem LNB Stück Satelliten-Sparrenhalter Kopfstelle kompakt SAT auf IP Switch 24 Port Allein die Kopfstelle soll rund 5300 EUR kosten. Wir wollen nicht die komplette Verkabelung neu machen, sondern erst eine Isolationsmessung machen und schauen, was neu gemacht werden muss. Das wäre schon mal eine Erleichterung, wenn die Koaxkabel weiter verwendet werden können. Ich frage mich nur, warum die Vorbesitzerin dann die neuen Sat-Kabel hat verlegen lassen. [Beitrag von Dehenry am 29. Jan 2026, 23:20 bearbeitet] |
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dan_oldb
Inventar |
#6
erstellt: 30. Jan 2026, 01:49
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Hm, aber genau das hat er dir doch angeboten, dafür ist die Kopfstelle da um Sat auf IP umzusetzen, um dann von dem 24 Port Netzwerkswitch die IP-Signale per Netzwerkkabel im Haus weiter zu verteilen. Halte ich für irgendwas zwischen seltsam und fragwürdig wenn überall Coax liegt. Erfordert weiterhin das überall Netzwerkkabel gezogen und Dosen gesetzt werden, und die Empfangsgeräte Sat>IP können. Und weil man manchmal nicht auf einfache Lösungen kommt: Schaut ihr viel lineares Fernsehen, ist euch Sat-Empfang tatsächlich wichtig? Mein bettlägeriger Vater hat den TV 15-20 Stunden am Tag laufen, aber seit er einen Waipu-Stick hat schaut er nur noch darüber, also per Internet. Ich selbst schaue 1-2 Stunden am Tag, aber nur öffentlich-rechtliche, und schaue ebenfalls über die entsprechenden Apps; meinen Kabelanschluss nutze ich seit 10 Jahren nicht mehr. |
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raceroad
Inventar |
#7
erstellt: 30. Jan 2026, 07:53
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Das erscheint mir schlichtweg unseriös: Ganz abgesehen davon, dass man ein großes Fragezeichen dahinter setzen kann, ob Sat>IP in diesem Fall der richtige Ansatz ist, kommt mir der aufgerufene Betrag deutlich zu hoch vor. Ich habe zwar so gut wie keine Erfahrung mit Sat>IP, weiß aber von einem Sat-Shop, dar auch Sat>IP-Lösungen installiert, dass dort gute Erfahrungen mit Komponenten von Digital Devises gemacht wurden. Von denen hab' ich auf die Schnelle zwar nichts mit 24 Streams "am Stück" gefunden (.. Wobei ohnehin die Frage wäre, ob so groß nötig ist.), aber ein Umsetzer für acht Streams (Octopus NET SL SX8 Basic ) kostet unter 600,- €. Und das ist schon deutlich (!) mehr als für Consumer-Ware. Auch wenn für Netzwerk noch etwas dazu kommen mag, liebt man auch x3 sehr weit unter der genannten Summe.
So und nicht anders . Man muss herausfinden, wie die vorhandenen Dosen verkabelt sind. Das mag etwas Mühe machen, ist aber keine große Kunst. Einfach, wenn sie eh nicht mehr gebraucht werden, Dosen ausbauen, um die Kabel freizulegen, sodass man die Kabel "durchklingeln" kann (= Multimeter/Durchgangsprüfer ans eine Ende eines Kabels, am auszutestenden anderen Ende testweise einen Kurzschluss herstellen, auf den Multimeter/Durchgangsprüfer reagiert.). Wenn man weiß, welche Dosen zu welchem Strang gehören, kann man zumindest die Distanzen abschätzen. Wichtig wäre außerdem, sich den Aufbau der verlegten Kabel anzuschauen:
Wenn man das weiß, kann man die Realisierbarkeit von "Unicable" als dem deutlich kostengünstigeren Ansatz, mit dem man die Tuner fast aller TV direkt nutzen könnte, abschätzen. |
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y0r
Inventar |
#8
erstellt: 30. Jan 2026, 08:32
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Also die Sat2IP Kopfstation bekommst auch um Faktor 10 günstiger: https://www.satking....-sat-ip-ohne-twin-ci |
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Dehenry
Ist häufiger hier |
#9
erstellt: 30. Jan 2026, 08:51
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Vielen Dank für Eure Tips - das hilft mir schon sehr!
Du hast recht! Ich hatte das mit einer anderen Position im Angebot verwechselt, sorry! Trotzdem bleibt die Frage, ob das Ganze so teuer sein muss. Ich unterstelle dem Elektriker hier auch keine böse Absicht. Er sagte offen, dass er sich mit dem Thema TV-Empfang nicht so gut auskennt. Ich habe Geräte gefunden, die nur ein paar hundert Euro kosten (und das bestätigt y0r auch), aber da sagte der Elektriker, dass die nur mit wenigen Fernsehern funktionieren, weil der Stream einer bestimmten Norm unterliegt. Stimmt das? Wir brauchen keine große Anlage. Wenn man an vier Fernsehern unabhängig schauen könnte, würde das schon reichen. 8 wäre schon sehr großzügig - glaube nicht, dass wir noch vier Kinder bekommen. Ob Sat zu IP die richtige Lösung ist, da bin ich auch nicht sicher. Ich hatte das ursprünglich nur als Zusatz zum "normalen" Fernsehen gedacht, wenn man mal zB ausländische Sender sehen möchte. Da glaubte ich aber noch, dass es Kabelfernsehen gibt. Ich möchte auch nicht allein auf IPTV setzen. Ist wahrscheinlich auch eine Kopfsache, aber Rundfunkempfang hätte ich gerne immer noch separat und da wir die Fernsehkabel haben, bietet sich das ja an. Könnt Ihr mir noch Tips geben, wie die Lösung mit Sat-Empfang über das vorhandene Kabelnetz (ggfs. per Unicable) funktioniert und aufgebaut wird? Insb. wie funktioniert das, wenn man für HD-Empfang eine Smartcard o.ä. braucht? Nebenbei: Die Frage, ob wir in dem Haus insgesamt die (Strom-)Verkabelung neu machen müssen, scheint mir irgendwie auch eine Glaubensfrage zu sein. Ich habe ein weiteres Angebot von einem anderen Elektriker, der sich grundsätzlich weigert, Teile der vorhandenen Verkabelung beizubehalten. Im Haus sind zwar abgesehen von den Hauptleitungen überwiegend Stegleitungen verbaut, aber alles ist dreiadrig und bei den Stegleitungen zerbröselt nur der Außenmantel. Die Isolation der Adern ist bei allen Kabeln, die ich angesehen habe, noch ganz normal elastisch. Aber ich lasse wie gesagt die Isolation in jedem Fall erst mal testen. Wenn es da kein klar positives Ergebnis gibt, beiße ich in den sauren Apfel und lasse alles neu machen. Aber das wäre in dem Haus mit Split Level ein riesen Aufwand. [Beitrag von Dehenry am 30. Jan 2026, 08:53 bearbeitet] |
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y0r
Inventar |
#10
erstellt: 30. Jan 2026, 09:05
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Ich hatte ein langes Gespräch mit einem der Entwickler der genannten SatIP-Kopfstation. Er meinte, sie seien hier quasi Marktführer in dem Segment und hatten auch mit Panasonic eine Kooperation. Diese können nativ den Stream empfangen. Ansonsten benötigst du entweder einen Receiver der es kann oder bspw. den Dream Player für Android / Android TV. Der Entwickler meinte aber auch, dass, so gut es auch sei, er eine vorhandene Koax-Verkabelung vorziehen würde. Es hat halt noch immer den Vorteil, dass du weniger Komponenten benötigst und einfach jeder TV damit umgehen kann. Zusätzlich ist es aber schon nice. Du kannst quasi überall im Haus einen TV hinstellen oder auf dem Klo deine Soap weiterschauen, ohne eine Dose oder auf den Internetstream ausweichen zu müssen. Auch die WM oder Konzerte im Garten wären weniger Aufwand. Selbst über WLAN gibt es keine nennenswerte Verzögerung. Im Ausland könntest du dich via VPN, bspw. über deine FritzBox, einwählen und europäisches SatTV schauen. So könnte man auch SAT-TV aus Amerika oder Asien nach Schland holen. Aber ich schweife ab. |
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raceroad
Inventar |
#11
erstellt: 30. Jan 2026, 09:36
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Kein allzu guter Vergleich: Das ist ein Modell für nur vier Streams für an die 500,- €. Für einen Preisvergleich müsste man das x8 nehmen. Zuvor wurde auf Modelle vom selben Anbieter für 8 Streams hingewiesen, die nur grob 100,- € mehr kosten (je nach Ausführung). ***
Jetzt wird verständlich, in welche - Stand jetzt - falsche Richtung die Beratung lief.
Sat>IP wurde schon länger zu TV>IP erweitert (= funtz z.B. auch für Kabel-TV / Unterstützung der Fritz!-Boxen inzwischen auch in diesem Standard) und ist als EN 50585 (Transport of satellite delivered signals over IP networks ) standardisiert. Nützt aber nichts, wenn es so gut wie keine TVs gibt, welche dieses Protokoll unterstützen. Nur wenn das, z.B. mit einigen Modellen von Panasonic, gegeben ist, kann man Sat>IP so nutzen, als wäre ein Sat-Kabel angeschlossen. Klar bekommt man das irgendwie auch mit jedem x-beliebigen TV (Stick dran) hin, hat aber mMn nicht den Bedienkomfort wie mit "echtem Sat".
Verwechselst Du hier etwas? Sat>IP ist "nur" ein anderer Weg, das mit der eigenen Sat-Anlage empfangene Signal im Haus weiterzuleiten. Mit Empfang von Astra 19.2E für die deutschen Programme kommen zwar auch ausländische Programme, aber einen auf den ersten Blick Zugriff auf sehr viel mehr Auslandsprogramme hat man mit IPTV. Das hat aber erstens gar nichts mehr mit Sat-Empfang zu tun und scheitert zweitens oft an den Zugriffsrechten.
Ist mir auch sympathischer, weil man im Gegensatz zu IPTV nicht von einem Contentanbieter abhängig ist. Man muss aber auch sagen, dass der Trend leider in diese Richtung geht. Nur: Ob IPTV oder zwar Empfang mit der eigenen Antenne, aber Verteilung über Sat>IP: Auch dazu braucht man ja eine Kabelinfrastruktur. Mir wäre das über WLAN jedenfalls zu heikel, weil für mehrere Nutzer doch eine ziemlich hohe zu übertragende Datenrate anfällt.
Erst die Hausaufgaben machen und möglichst viel über das vorhandene Kabelnetz herausfinden.
Eines ist zumindest klar: Es macht keinen Unterschied, ob man Sat klassisch (= zu jedem Tuner ein eigenes Kabel) oder mit "Unicable" aufzieht. Anders sieht das mit Sat>IP aus.
Sicher sinnvoll, abklären zu lassen, ob nicht aus anderen Gründen (allgemeines Stromnetz, Netzwerk) ohnehin neue Kabel verlegt werden müssen. [Beitrag von raceroad am 30. Jan 2026, 09:38 bearbeitet] |
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y0r
Inventar |
#12
erstellt: 30. Jan 2026, 09:59
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@raceroad: ja, es war von meiner Seite aus nicht explizit das Modell gemeint. Ist eben der Einstieg. Kommt unter anderem auch darauf an, ob bspw. PayTV entschlüsselt werden soll etc.. Auch ob wirklich 8 Streams benötigt werden, wenn es bspw. nur ein Dreipersonenhaushalt ist, muss der TE selbst beantworten. Wie dem auch sei, der Preis liegt dennoch um einiges unter dem, was der Elektriker angeboten hat. [Beitrag von y0r am 30. Jan 2026, 10:01 bearbeitet] |
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derGraueHase
Stammgast |
#13
erstellt: 30. Jan 2026, 11:04
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Noch eine kurze Anmerkung zu IPTV: wir nehmen viel auf Platte auf und sehen uns das irgendwann später an. Mit IPTV würde das bei unseren TV-Geräten nicht funktionieren. |
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KuNiRider
Inventar |
#14
erstellt: 06. Feb 2026, 21:38
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Leider ist Koaxkabel nicht gleich Koaxkabel und daher ist ein so altesd Koax davon abhängig was für eine Qualität verbaut worden ist. In einem normalem Einfamilienhaus sollten aber ca. 80% der Koax funktionieren. Dosen müssen neu gesetzt werden, dann sollte ein e Unicable-Anlage funktionieren. http://www.hifi-foru...m_id=97&thread=13287Hier mal die typischen Verteilarten, für einen Unicable-Routerausgang: https://unicable-hil...le-so-einfach-gehts/ Mit einem Router der auch Wideband-LNBs verdauen kann, genügen sogar die zwei Leitungen vom Spiegel Du brauchst dann ein passendes Wideband-LNB und einen Router mit 2 Ausgängen (z. Bsp. UCW 12 + MSW 502-16 + NT 20-1.2)) und Verteilzeugs / Dosen wie in dem Link oben. Kosten ca . 350....450,- € |
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Bollze
Inventar |
#15
erstellt: 08. Feb 2026, 10:04
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Wieviele TVs sollen denn angeschlossen werden ? Normalerweise reicht pro Nase ein TV-Anschluss, die Kids hängen eh nur noch im Internet, die vermissen lineares TV oft nicht .. Aufzeichnen ? , im Internet gibt es ja die Mediatheken. Normalerweise reicht heute für ein Eigenheim eine Schüssel mit eine Quad LNB. = bis zu vier Tuner. Die Verteilung ist sternförmig. Kabel aus den 80er können durchaus funktionieren, wenn nicht sehr grosse Längen dabei sind, was ich mir bei einen Eigenheim nicht vorstellen kann. Versuch macht klug. Ein Bekannter von mir nutzt das weisse DDR-Koxialkabel. es liegt unter Putz über vielleicht 6 Meter. Das Kabel taugt nicht wirklich viel und hat eine starke Alterung, die Satsignale kommen noch ausreichend gut durch. Bollze [Beitrag von Bollze am 08. Feb 2026, 10:05 bearbeitet] |
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Dehenry
Ist häufiger hier |
#16
erstellt: 18. Feb 2026, 09:47
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Wir sind nur zu dritt. Der Elektriker sagt, er sei kein Fan von Unicable, und rät stark dazu, von jeder Dose eine Leitung in die Unterverteilung zu ziehen und da die SAT-Technik unterzubringen statt wie jetzt im Dachstuhl. Ich möchte aber eigentlich nicht alle Leitungen rausreißen, wenn es nicht wirklich sein muss. Hat Unicable denn klare Nachteile gegenüber einer direkten Verkabelung? |
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Bollze
Inventar |
#17
erstellt: 18. Feb 2026, 15:57
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So lange eine Person im Haushalt wohnt, die sich mit Unicable und Satellitenempfang auskennt, z.B. die TV/Empfänger/Receiver müssen bei Unicable adressiert werden. Sonst muss man bei einen Tausch des TV immer den Techniker rufen. Ich habe bei mir z.B. die Kabel mit in den Kasten für die Heizungsrohre gepackt, die bei mir an der Wand lang laufen. Es gibt auch Fussleisten wo man Kabel verschwinden lassen kann. Man sollte sich erstmal überlegen, wo man einen TV benötigt, oder ein Anschluss für ein Radio. Eventuell kann dabei die alte Verkabelung mit nutzen, dazu muss aber geklärt werden ob sich für diesen Zweck ausreichend ist. Bei kleinen Empfangsanlagen ist die Verkabelung nicht so kritisch, wie z.B, eine Verkabelung eines Wohnblocks mit Internetrückkanal, Allerdings würde ich beim Kabelkauf auf Markenware setzen, schon um Probleme wie ein zu schnelle Alterung zu vermeiden, ich hatte schon mal extremes Billigkabel, es ist nach kurzer Zeit defekt gegangen, Leiterbruch, Gute Marken sind Sytronic Kathrein Wisi, u.a. so lange es diese Marken noch gibt, hier Deutschland geht derzeit vieles den Bach runter. Dann werden die Marken auf Billigware geklebt, .ich meine ein Grundig TV ist schon längst kein Grundig mehr. z.B. usw.Bollze [Beitrag von Bollze am 18. Feb 2026, 16:25 bearbeitet] |
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y0r
Inventar |
#18
erstellt: 18. Feb 2026, 20:58
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Das Kathrein LCD 111A+ bekommst momentan bei Hornbach für 86 Cents pro Meter. Die 100m Rolle versandkostenfrei für 86€. |
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Bollze
Inventar |
#19
erstellt: 19. Feb 2026, 07:35
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Bei Hornbach wird teilweise das LCD 120 als LCD 111 verkauft, also auf den Kabelaufdruck achten, was da auf der Rolle gewickelt ist. Quelle der Info : Bewertungen auf Hornbach Seite unter diesen Produkt. Kahtrein hat Insolvenz angemeldet, soll aber mindestens teilweise saniert werden, in wieweit man dann auch an der Qualität der Produkte spart ? Quelle u.a. https://www.unterneh...wird-saniert-fertig/Bollze |
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raceroad
Inventar |
#20
erstellt: 19. Feb 2026, 07:42
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Hat er das auch begründet? Es gibt immer Elis, die den Unterschied zwischen einem statischen (= nicht alle Programme) und einem teilnehmergesteuerten Einkabelsystem ("Unicable" nicht kennen.
Der große Nachteil von "Unicable" war (ist), dass nur damit kompatible und entspr. konfigurierte Endgeräte genutzt werden können. Jetzt ist das System aber seit > 20 Jahren am Start (> daher mein "ist" nur in Klammern), sodass auch die allermeisten Receiver / TVs aus dem Bestand zumindest den älteren Standard (EN 50494, bis acht Tuner pro Kabel) unterstützen. Und auch jeder, der eine "normale" Sat-Anlage zum Empfang mehrerer Satellitenpositionen nutzt, muss seine Endgeräte konfigurieren. Auf der anderen Seite: Seit mehr als 10 Jahren gibt es Endgeräte, die man nur mit "Unicable" voll nutzen kann. So falsch kann der Ansatz nicht sein. Außerdem:
Eine Leitung heißt, dass man auf konventionelle Art lediglich einen Tuner frei verwenden kann, den zweiten allenfalls eingeschränkt (typ. für Receiver) oder gar nicht (typ. für TVs). Klar hängt es von den persönlichen Präferenzen ab, ob man Wert auf mehr als einen Tuner legt. Nur verfügen z.B. die TVs der "besseren" Serien oft über einen zweiten Tuner, der ohne "Unicable" und ohne zweites Kabel brachliegt. Und wenn man schon neu aufbaut, dann "richtig" (mMn). Daher mein Contra zu der – zumindest hier – Ablehnung des Elis ohne Begründung. Wenn es noch derselbe Elektriker ist, der die total überteuerte TV>IP-Lösung angeboten hat, wäre ich auch aus diesem Grund skeptisch. Außerdem ist es leicht vorgeschlagen, zu jeder Dose ein Kabel zu verlegen. Wenn es jetzt mehr Dosen als vom Dachboden abgehende Kabel gibt, können Dosen in Reihe geschaltet sein. Dann muss es zwar nicht, es kann aber für die Herstellung einer Sternverkabelung (= jede Dose hat ihr eigens Kabel) darauf hinauslaufen, Wände aufzustemmen. Allerdings kommt man auch für "Unicable" nicht um eine valide Bestandsaufnahme herum. Denn sollte es unzugänglich Verteiler geben, hätte man vmt. ein Problem. |
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y0r
Inventar |
#21
erstellt: 19. Feb 2026, 09:40
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Ja, das hatte ich gelesen. Diese Bewertungen waren allerdings Jahre alt. Die neuste besagte, dass alles ok war. Aber Danke für's Mitdenken. |
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y0r
Inventar |
#22
erstellt: 20. Feb 2026, 10:42
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@Bollze: FYI, es wurde das richtige geliefert. |
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Bollze
Inventar |
#23
erstellt: 21. Feb 2026, 08:15
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Wenn ein Unternehmen was für Qualität steht in Schieflage kommt und oder von einen Investor übernommen wird, so schaue ich immer genau hin. Letztendlich wird oft auch der gute Ruf einer Marke zu Geld gemacht. Das heisst es wird billig produziert und teuer unter einer bekannte Bezeichnung verkauft, Das geht so lange gut, wie die Kunden noch an die Marke glauben. Ob das nun bei Kahtrein der Fall ist weiss ich nicht. z.B. Grundig, Original Grundig ist pleite, den Namen findet man heute auch bei Ramschware wieder. z.B. so z.B: auf Batterien, die besonders schnell ausgelaufen sind usw. Was der alte Grundig wohl dazu sagen würde ? Oder ein ähnliches Beispiel für Qualität nach ganz unten, verkauft unter einen Namen der für Qualität steht. Technisat- Satantennen bekannt für nichtrostende Schüsseln und langlebig, aber es geht auch anders. Ich glaube billiger in der Herstellung geht es nicht mehr, Konstruktion ausreichend vielleicht für eine Campingschüssel mit ca. 30 cm , .. https://www.technisa...e-70-farbe-anthrazitBollze [Beitrag von Bollze am 21. Feb 2026, 08:29 bearbeitet] |
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