Kaufberatung : Toslinkkabel

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Fireblade929
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Feb 2004, 18:18
Ich habe eine Frage bezüglich des Kaufs eines Toslinkkabels. Was macht ein gutes Toslinkkabel aus ?


Gibt es wohl einen Qualitätsunterschied zwischen den beiden Kabeln ?

1.http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3800678759&category=36673

2.http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3275444606&category=22058
Chameo
Stammgast
#2 erstellt: 28. Feb 2004, 23:33
Ein gutes Kabel sollte möglichst viel von dem was man auf der einen Seite reingibt auf der anderen Seite wieder rauskommen lassen...
Ich persönlich setze die billigsten Toslink Kabel von Reichelt (1,75 EUR) ein und habe keinerlei Probleme damit. Bei längeren Verbindungen (>5m) kann der Griff zu einem etwas besseren (=optisch besser leitenden) Kabel sinvoll sein.

Klanglich gibt's bei digitalen Verbindungen eh keinen Unterschied.
cr
Inventar
#3 erstellt: 29. Feb 2004, 00:37
Die wesentlichen Unterschiede sind:

Dünn ummantelter Lichtleiter - dick ummantelter (dieser ist knickfester)
Lichtleiter starr mit Stecker verbunde - elastisch verbunden (letzeres haben oft die teureren Kabel, aber es kann Probleme verursachen, hat mir mal eine ganze Reihe von CDRs versaut, weil sich der Lichtleiter zu weit zurückgezogen hat, als am Kabel etwas Zug war)
Lichtdämpfung je Meter (könnte bei Kabeln über 5m eine Bedeutung haben), leider wird diese meist nicht bekanntgegeben.
ROBOT
Inventar
#4 erstellt: 29. Feb 2004, 00:55
...und nicht zu vergessen:

Die Qualität des Steckers bzw. hier der möglichst planen und sauberen Endstelle der Plastik-Faser (denn Glasfaser wird eher selten bei TOSLink eingesetzt, macht auch wenig Sinn..).

Rein übertragungstechnisch gesehen ist Toslink aufgrund der Spezifikation der Schnittstelle eher Mittelmass, für normale Heimkino-Anwendungen aber ok. Dies gilt leider auch für die coaxiale Verbindung (Stichwort Wellenwiederstand). Profis setzen auf sog. ST-Verbinder.

Ich würde, bei einer relativ hochwertigen Anlage, mir entsprechende "höherwertige" Verbindungen einfach gönnen, obwohl ich als Techniker um die Hintergründe weiss, sprich bisschen dicker, ordentliche Stecker, etwas bessere Optik. Ich kann mich da einfach nicht mit den superbillig-Verbindern anfreunden (denn die sind u.U. sogar messbar schlechter??).

Allerdings macht z.B. ein "vergoldeter" Stecker bei diesem Verbindungstyp wirklich wenig Sinn. Und auch Preise jenseits der 20 Euro für ein kurzes Stück.
Chameo
Stammgast
#5 erstellt: 29. Feb 2004, 01:14
Den Argumenten besserer Knickschutz durch dickere Hülle und besserem Sitz durch besseren Stecker kann ich natürlich zustimmen.
Was saubere Endstellen oder mittelmässige Toslink Spezifikationen angeht, so habe ich folgendes Versuchsbeispiel aus der Praxis: ich habe mal getestet welche Luftstrecke das Signal noch überbrücken kann, bevor mein Verstärker die Nullen und Einsen nicht mehr auseinander sortiert bekommt. Ich bin auf ca. 2 cm gekommen (mit 'ner ruhigen Hand). Soll heißen: o.g. ist ziemlich irrelevant und eine praxisnahe Fehlertoleranz scheint mir Toslink schon zu haben.

Dem Thema "messbar schlechter" kann ich nur zustimmen, solange wir hier über optische Dämpfung reden und nicht über Klang. Und erstere darf bei billigen Kabeln auch gern schlechter sein. Bei kurzen Kabeln hat das dann trotzdem keinen Einfluss.
cr
Inventar
#6 erstellt: 29. Feb 2004, 01:29
Ich bin auf etwa 1 cm Luftstrecke gekommen. Es hängt von den beiden involvierten Geräten ab, wie weit es geht.
Allerdings hatte ich ein Gerät, wo es dann zu Fehlern kam, wenn der Stecker ganz drinnen war, aber auch das hing wieder vom anderen Gerät ab, das sendete. So ganz 100% funktioniert es nicht bei jedem Gerät/Gerät-Stecker-Kombination.
ROBOT
Inventar
#7 erstellt: 29. Feb 2004, 01:39
Hi Chameo,

ich habe schon absichtlich "messbar" und nicht "klanglich" formuliert

Zu der 2 cm Sache muss ich aber anmerken:

Der Verstärker muss bei einem solchen Experiment ganz böse die Fehlerkorrektur einbeziehen, bis es halt nicht mehr geht. Und das ist neben dem Jitter und der Qualität der D/A Wandler eine der wenigen Parameter, die den "Klang" beeinflussen. Oder hattest Du Kopfhörer bei Deinem Versuch auf?
Und - noch unter weiteren Aspekten ist Dein Versuch relativ: UU hast Du einen CD/DVD Player, der von vornherein sehr gute Jitterwerte hat; und dazu einen Amp, der eine ebenfalls sehr gute Fehlerkorrektur hat. Was ist aber bei Leuten, die nicht über solche Geräte verfügen? Da kann dann schon die letztendliche Qualität der reinen Toslink Verbindung den "Klang" beeinflussen (Aussetzer u.ä.).

Abgesehen davon ist bei 7.1 Signalen die Toslink schon an ihrer Grenze, was die Datenrate betrifft. Insofern wird sie in Zukunft eh keine Rolle mehr spielen
cr
Inventar
#8 erstellt: 01. Mrz 2004, 01:18
Ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich glaube nicht, dass im SPDIF-Signal noch redundante Information zur Korrektur dabei ist. Übertragungsfehler äußern sich sofort in Aussetzern, Krachen, Bröseln.
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