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Bau eines Kugelwellenhorns

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Autor
Beitrag
MTL18
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Jul 2009, 22:01
Hallo Gemeinde,

hab die SuFu schon genutzt aber konnte mir meine Frage nicht so recht beantworten.

Ich plane z.Zt ein FAST System aufzubauen mit meinen alten Studio System Hörnern (mit Phillips 7,xx" Breitbänder.
Auf die Studio System Hörner will ich nun noch einen 3" Breitbänder an einem Kugelwellenhorn, bauen.

Ich habe soweit auch alles berechnet.
Ankopplungsfrequenz soll bei 680Hz liegen.Hornlänge ist 23,8cm.Der Munddurchmesser beläuft sich auf,round about, 36cm.

Das Horn soll (Holz-)Ring für Ring aufgebaut werden.

Frage 1 : Kann ich dafür 0,9cm Multiplex verwenden oder lieber dünner ?

So, angenommen ich benutze 0.9cm Multiplex, dann brauche ich bei 23,8cm Hornlänge : ~26 Ringe a 0,9cm RICHTIG ?

Dummerweise rechnet mein Programm (genauer meine Exel Datei)
nicht in 0,9cm Schritten.

Frage 2 : Gibt es kostenlose Programme bei denen man die Berechnungsabstände selber wählen kann (je nach Ringstärke)? Oder kann mir jemand die Tractrixfunktion nach r umstellen ?

Frage 3 : Gibt es eine Möglichkein mein Problem viel einfach zu lösen?

Ich wäre wirklich sehr sehr dankbar für brauchbare Antworten!

Beste Grüße


[Beitrag von MTL18 am 25. Jul 2009, 12:41 bearbeitet]
JesusCRamone
Stammgast
#2 erstellt: 25. Jul 2009, 10:27
Moin,

wenn du bei 300Hz starten willst, sollte das Horn schon eher einen tieferen Cutoff haben...
Wenn du in der Nähe von Bremen bist, kann ich dir ein Tractrix Horn (eigentlich für den FE103)zum probieren geben, in der Größe würde ich das allerdings erst ab 500Hz einsetzen mögen.

Gruß, Micha


[Beitrag von JesusCRamone am 25. Jul 2009, 10:27 bearbeitet]
MTL18
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 25. Jul 2009, 12:27
Hallo Micha,

da hab ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt.(Habs schon editiert)
Fc sind die 300Hz, also das Horn wird dann so ab 680Hz ansetzen.Da ist soweit alles richtig.

Hast du zufällig noch ne Idee was meine Fragen betrifft ?

Grüße


[Beitrag von MTL18 am 25. Jul 2009, 12:41 bearbeitet]
JesusCRamone
Stammgast
#4 erstellt: 25. Jul 2009, 16:54
Hi,

ungern :-) einen Tipp habe ich aber, bevor du dir so viel Arbeit machst, probier lieber erstmal eins aus Gips, damit du abschätzen kannst ob dir der Klang gefällt. Es gäbe auch noch die Möglichkeit an der Kontour(oder gleich was anderes nehmen zum Beispiel: oblate spheroid waveguide, L'Cleach) zu feilen mittels Hornresp. Dort kannst du auch deinen Treiber simulieren, was sicherlich nicht verkehrt ist.

Also nurzu, Micha
MTL18
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 25. Jul 2009, 17:18
Wieso ungern? Ist der Aufbau etwa ein großes Geheimnis ?

Das Problem bei Gips ist das ich imho keine Ahnung habe wie ich meine errechnete Funktion auf Gips übertragen soll, da scheint mir die Ring Methode einfacher.
Da müsste ich ja ein Negativ anfertigen und darüber mit Gips modellieren,richtig ?

Am Treiber möchte ich erstmal nichts weiter ändern.Mir gehts Primär nur um den Aufbau des Trichters.

Anybody any ideas ?

Viele Grüße
jogi59
Inventar
#6 erstellt: 25. Jul 2009, 17:27

MTL18 schrieb:
Frage 2 : Gibt es kostenlose Programme bei denen man die Berechnungsabstände selber wählen kann (je nach Ringstärke)? Oder kann mir jemand die Tractrixfunktion nach r umstellen ?

Hornresponse kann das
http://mywebsite.bigpond.com/dmcbean/
castorpollux
Inventar
#7 erstellt: 25. Jul 2009, 18:26
Hi,

Hornresp - schon wieder ein Update - jessas! Das wird häufiger aktualisiert als man f5 drücken kann

Schade, das es da kein Changelog gibt, aber die Software ist wirklich gut!

Grüße,
Alex
musklon
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 25. Jul 2009, 20:34
Hallo,

ohne verschiedene Prototypen wirst Du nicht auskommen.
Das der erste Versuch perfekt wird ist eher unwahrscheinlich.
Ich benutze zum Prototyping "blaue" Styroporplatten aus dem Baumarkt.
Gibt es in 10, 20 u. 40mm Stärke.
In Ringe geschnitten, mit Heißkleber zusammengeklebt und die Überstände mit Stuckgips verkleistert.
Als Anschluß für den Treiber eine 12mm MDF Platte.
So kannst Du wunderbar innerhalb von 2 Stunden einen Prototypen hinbekommen.
Wenn Du die Oberfläche schleifst und lackierst kannst Du die Teile auch ins Wohnzimmer stellen.

Grüße,

Oliver
jogi59
Inventar
#9 erstellt: 25. Jul 2009, 21:26

castorpollux schrieb:
Schade, das es da kein Changelog gibt, aber die Software ist wirklich gut!

Wenn sich etwas ändert, erfährt man das in folgendem Thread im Diy-Forum
Hornresp-Änderungen und Wünsche
castorpollux
Inventar
#10 erstellt: 26. Jul 2009, 01:16
Danke, lohnt sich doch immer wieder, "drüben" auch zu lesen
MTL18
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 26. Jul 2009, 01:21
Vielen Dank für die Antworten.Ich denke ich werde erstmal dem Vorschlag die Hörner aus Styroporplatten zu fertigen, nachkommen.

Und was Hornresp angeht - da muss ich mich erstmal vernünftig einarbeiten. Gibts da evtl. deutschsprachige Tutorials ?
schnitzer
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 26. Jul 2009, 10:14
Hallo,

http://www.hifi-forum.de/viewthread-104-9646.html

Vielleicht hast du den Thread schon gefunden. Ich hab das mit den Ringen mal probiert. Ich würde beim nächsten mal wahrscheinlich MDF statt MPX nehmen. Das lässt sich wesentlich leichter raspeln bzw. schleifen. Hab bestimmt 30 Stunden an den Hörnchen gesessen, weil das MPX so hart ist. Die Zeit vergeht aber schnell, wenn man Spaß daran hat und sieht, wie sie sich entwickeln. In ihrem Frequenzbereich habe ich bis jetzt nichts dynamischeres gehört.

Grüße
the_ferryman
Stammgast
#13 erstellt: 26. Jul 2009, 10:27
Hm, sowas ist doch eigentlich Drechslerarbeit. Auch das Schleifen sollte am rotierenden Werkstück bedeutend einfacher vonstatten gehen.

Wenn man mir eine brauchbare Konturliste zukommen lassen könnte, und Maßtolleranzen von 5mm zu verantworten sind, könnte ich einmal schauen, was ich tun kann. 36cm Durchmesser sind grenzwertig, geht aber noch.

Passt das so?


Welcher Treiber sollte darin denn spielen?

Grüße,
Julian

Edit: Mit welchem Wirkungsgrad- Zugewinn kann man dabei denn rechnen?
Edit²: Wie kann man sich in Hornresp eine Konturliste ausgeben lassen? Ich hab mir sonst immer die Exponentialfunktion oer Taschenrechner besorgt, und dann per Excel die Kontur berechnet. Bei der Tractrix- Funktion stoße ich dabei an meine Grenzen


[Beitrag von the_ferryman am 26. Jul 2009, 11:43 bearbeitet]
Ale><
Inventar
#14 erstellt: 26. Jul 2009, 11:51

the_ferryman schrieb:
Edit²: Wie kann man sich in Hornresp eine Konturliste ausgeben lassen?

Einfach das Horn berechnen, auf Schematic Diagram gehen und dann im Menü oben "File" - "Export" wählen.
Dort musst Du dann noch ein paar Daten eingeben und bekommst eine Textdatei mit der Hornkontur.

Gruß
Alex
the_ferryman
Stammgast
#15 erstellt: 26. Jul 2009, 12:15
Danke!
MTL18
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 26. Jul 2009, 13:19
@ the ferryman:

genau das Programm habe ich auch schon benutzt.Aber leider kann man dort auch nicht seine berechnungsschritte selber wählen.(Also bei 0,9mm Ringstärke in jeweils 0,9er schritten.)

Treiber soll ein 3" Tangband (W3-315) werden (d=75.5mm).Ich werde dir heute Abend mal eine Konturliste zukommen lassen per PM.
the_ferryman
Stammgast
#17 erstellt: 26. Jul 2009, 13:48
Die Thematik würd mich schon ziemlich interessieren, nur hab ich ein paar Fragen: Wieviel Wirkungsgradsteigerung ist möglich, und wie kompensiert man den Hochtonabfall? Superhochtöner im extra Horn/Waveguide?

Würde das Ganze theoretisch auch mit einem FRS-8 von Visaton funktionieren?

MPX ist ein bischen schade für die ersten Versuche...
Ich überlege gerade eine brauchbare Befestigungsmöglichkeit bei MDF.

Grüße,
Julian
Ale><
Inventar
#18 erstellt: 26. Jul 2009, 13:49

MTL18 schrieb:
genau das Programm habe ich auch schon benutzt.Aber leider kann man dort auch nicht seine berechnungsschritte selber wählen.(Also bei 0,9mm Ringstärke in jeweils 0,9er schritten.)



Doch - bei "Increment" lässt sich der Abstand der Berechnungsschritte einstellen (in gewissen Grenzen .. weiß nicht genau wo die liegen, aber 0,9er Schritte sind möglich - hab´s gerade ausprobiert).
the_ferryman
Stammgast
#19 erstellt: 26. Jul 2009, 13:57
Hornresp ist klar, wir haben es gerade von audiogen. Leichte Bedienung, und früher konnte Hornresp kein tractrix.
Ale><
Inventar
#20 erstellt: 26. Jul 2009, 14:07
OK - das ging an mir vorbei - sorry
the_ferryman
Stammgast
#21 erstellt: 26. Jul 2009, 14:56
...der Tipp mit Hornresp war klasse, so gehts einfach besser.

Die Simu sieht ja fürchterlich aus:

Ale><
Inventar
#22 erstellt: 26. Jul 2009, 15:44
Hmm - wenn ich das (mit Version 21.00) simuliere sieht es etwas anders aus - hier mal der Input und das Ergebnis:




Die Treiberparameter habe ich übrigens folgendermaßen eingegeben:
Sd vom Datenblatt eingeben - Doppelklick auf Cms (dann wird man nach Vas gefragt) - Doppelklick auf den nächsten Parameter .. usw (Re ist auch einfach übernommen).

Was das jetzt genau für ein Tactrixhorn bedeutet und wie es eigentlich aussehen sollte kann ich allerdings nicht nachvollziehen.

Mich würde das Ergebnis übrigens auch sehr interessieren

Grüße
Alex
the_ferryman
Stammgast
#23 erstellt: 26. Jul 2009, 16:09
1xPi ist doch Wandaufstellung. Das Horn, so wie ichs mir vorstelle befindet sich aber in mind. 90cm Höhe, eventuell die Wand im Rücken- also allenfalls Halbraum (2xPi).

Edit: Hab deine Simu nachvollzogen, und gemerkt dass ich mit anderen Parametern gearbeitet hab. So siehts halbwegs brauchbar aus.
Ich muss mir auch noch anlesen, wofür die Werte in den letzten 2 Zeilen stehen- bis auf Vrc

Da sich der Mdf- Verbrauch für einen Prototyp sehr in Grenzen hält, bin ich jetzt ernsthaft bereit, einen Versuch zu wagen. Ich habe auch kalibriertes Messequipment zur Verfügung, ausserdem reflexionsarme Messbedingungen (Garten). Am feudalsten wär es natürlich, wenn man mir den Treiber leihweise zukommen lassen könnte.

Viele grüße,
Julian

PS: @Krasser- so ein Hochwirkungsgrad- MHT- Hörnchen würde gut zu deinem TeeVauHoan passen, find ich.


[Beitrag von the_ferryman am 26. Jul 2009, 16:11 bearbeitet]
MTL18
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 26. Jul 2009, 16:14

the_ferryman schrieb:

Da sich der Mdf- Verbrauch für einen Prototyp sehr in Grenzen hält, bin ich jetzt ernsthaft bereit, einen Versuch zu wagen. Ich habe auch kalibriertes Messequipment zur Verfügung, ausserdem reflexionsarme Messbedingungen (Garten). Am feudalsten wär es natürlich, wenn man mir den Treiber leihweise zukommen lassen könnte.


Klingt sehr gut.Dann kann ich mir den Prototypen aus Styropor sparen

Behältst du den Fcut off so bei ?
the_ferryman
Stammgast
#25 erstellt: 26. Jul 2009, 16:20
Wie man F (cutoff) wählen sollte, weiss ich nicht... allerdings passen die Abmessungen für 300hz relativ gut auf die Bank.
Welche Wandstärke?

Hast du die Treiber schon?

Und komisch, dass niemand was zu meinen Fragen sagen will: Wirkungsgradgewinn, und wie kommt man dem Hochtonabfall bei?


[Beitrag von the_ferryman am 26. Jul 2009, 16:20 bearbeitet]
Ale><
Inventar
#26 erstellt: 26. Jul 2009, 16:36
Stimmt - wäre besser mit 2xPi zu rechnen

Ich kann Dir zu den Fragen leider auch nicht viel sagen.

Die Werte der letzten beiden Zeilen sind:
Lrc = Durchschnittliche Länge der Rückkammer
Fr und Tal = Dämpfung der Rückkammer
Vtc = Druckkammervolumen
Atc = Durchschnittlicher Querschnitt der Druckkammer

Ich habe einfach mal die Druckkammer weggelassen (soll ja auch keine davor, denke ich ) - wie ich den Widerstandswert des Dämpfungsmaterials herausfinde weiß ich auch nicht .. ist aber glaube ich erstmal Nebensache.


the_ferryman schrieb:
PS: @Krasser- so ein Hochwirkungsgrad- MHT- Hörnchen würde gut zu deinem TeeVauHoan passen, find ich.

Das habe ich mir auch schon gedacht
Bin allerdings gerade erstmal dabei es mit dem Sica 426 in CB zu versuchen (müssen noc gebaut werden) - Euer Ergebnis würde mich trotzdem brennend interessieren.

Schöne Grüße
Alex
castorpollux
Inventar
#27 erstellt: 26. Jul 2009, 19:54
Hi,

welchen Hochtonabfall?

Man sollte sich schon darüber im klaren sein, das so ein Horn nicht ab seinem Cut-Off kontinuierlich bis zur oberen Übetragungsgrenze den Wirkungsgrad steigert, irgendwann "sieht" der treiber das horn auch gar nicht mehr, weil die wellenlängen dafür zu kurz geworden sind...oder meintest du einen tatsächlich gegenüber der variante ohne horn auftretenden hochtonabfall - der mir persönlich noch nicht untergekommen wäre

Grüße,

Alex
the_ferryman
Stammgast
#28 erstellt: 26. Jul 2009, 20:16

Man sollte sich schon darüber im klaren sein, das so ein Horn nicht ab seinem Cut-Off kontinuierlich bis zur oberen Übetragungsgrenze den Wirkungsgrad steigert, irgendwann "sieht" der treiber das horn auch gar nicht mehr, weil die wellenlängen dafür zu kurz geworden sind.


Hm, ich hab darauf angespielt, dass der Treiber ab einer bestimmten Frequenz so stark bündelt, dass die Schallführung wirkungslos wird- der Wirkungsgradgewinn gegenüber dem Mittelton bleibt aus.
Ob das jetzt das selbe ist, wie von dir beschrieben, kann ich jetzt nicht genau sagen

Wenn jetzt das Horn im Mittelton 10db bringen würde, hätten wir einen 10db zu leisen Hochton, und das gefällt mir nicht


[Beitrag von the_ferryman am 26. Jul 2009, 20:17 bearbeitet]
castorpollux
Inventar
#29 erstellt: 26. Jul 2009, 20:30
Doch, wir meinen das gleiche, Bündelung resultiert aus der Wellenlänge und der Strahlergröße

Dagegen kannst du nichts machen, außer einen Hochtontreiber an ein anderes Horn zu koppeln, der dann den Bereich übernimmt.

Alternativ bleibt noch, und das wird eher praktiziert, mittels Frequenzweiche den angehobenen Bereich wieder abzusenken - zu linearisieren. Der Gesamtschalldruck wird immer am leisesten Glied der Kette ausgerichtet

Das Chassis wird dadurch im abgesenkten Bereich bei einem Bezugspegel X deutlich entlastet und der gewonnene Wirkungsgradgewinn kann zu SPL-Max addiert werden

Grüße,

Alex
the_ferryman
Stammgast
#30 erstellt: 26. Jul 2009, 20:45
Ist aber schlecht, wenn ich an einen wirkungsgradstarken Tieftöner ankoppeln will

Mir ging es ja eher darum, wie der TE hier dem Problem beikommen will.

Wobei so ein großes FAST mit 30cm Pappe + Kleinem hornloaded Breitbänder... wär ein nettes Projekt. Wenn ein Superhochtöner notwendig wird, verdirbt das natürlich ein wenig den Spaß.

MTL18?

Grüße,
Julian
MTL18
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 26. Jul 2009, 21:06
Also macht euch um meinen Superhochtonbereich keine sorgen

Das Projekt ist ein Versuchsprojekt und soll so aufgebaut werden wie beschrieben.Der Breitbänder(8") spielt in ein Backloaded Horn, der Tangband Breitbänder(3")soll in das besagte Fronthorn spielen.

Und die hornbedingte Mittelton unterstützung ist sehr erwünscht! Mein anders Hornsystem hat bereits unterstützung im Superhochton und ich möchte mal was anderes probieren und da kam mir das FAST System in den Sinn.

Ich hab nur bedenken ob das mit meinen Holzringen so klappt wie ich mir das vorstelle
P.Krips
Inventar
#32 erstellt: 26. Jul 2009, 21:10
Hallo,
ich möchte euch ja nicht den Spaß verderben, aber ein BB als Horntreiber dürfe nicht so der Bringer sein.
Ab ca. 2000 Hz wird der BB mit Partialschwingungen anfangen, was für eine ordnungsgemäße Hornfunktion nicht förderlich sein wird.
Bis zu diesem Frequenzbereich wird das Horn wohl noch gut funktionieren, darüber wird es IMHO noch steiler als in den Simus abfallen, von sich dann einstellenden Welligkeiten ganz zu schweigen.
Das würde dann aber einen dritten Weg bedingen..

Dann lieber eine gute und erprobte Treiber/Horn-Kombi nehmen...

Viele Grüße
Peter Krips
the_ferryman
Stammgast
#33 erstellt: 26. Jul 2009, 21:22

Ich hab nur bedenken ob das mit meinen Holzringen so klappt wie ich mir das vorstelle


bestimmt, mit extrem viel Zeit und Mühe.


Dann lieber eine gute und erprobte Treiber/Horn-Kombi nehmen...


Hast du ein Beispiel parat?
P.Krips
Inventar
#34 erstellt: 26. Jul 2009, 21:39
Hallo,


the_ferryman schrieb:

Ich hab nur bedenken ob das mit meinen Holzringen so klappt wie ich mir das vorstelle


bestimmt, mit extrem viel Zeit und Mühe.


Dann lieber eine gute und erprobte Treiber/Horn-Kombi nehmen...


Hast du ein Beispiel parat?


Ja....
Z.B. den HT-Treiber der Monacor Menhir (Celestion irgendwas..)mit dem Stereolab 400 Hz Traktrix-Horn.
Das Teil klingt (Na ja, eigentlich "klingt" es garnicht)traumhaft gut und preislich ist's überschaubar.....

Gruß
Peter Krips
the_ferryman
Stammgast
#35 erstellt: 26. Jul 2009, 21:43
Stimmt, daran hab ich auch schon gedacht.
Mal schauen, obs das Sparschwein hergibt. Vor allem die Kombination mit einigen 25ern oder 20ern, die du in einem Archivthread im DIY- Forum ansprichst, würd mir gefallen.

Grüße,
Julian
castorpollux
Inventar
#36 erstellt: 26. Jul 2009, 21:47

Ist aber schlecht, wenn ich an einen wirkungsgradstarken Tieftöner ankoppeln will


Da hast du allerdings recht

Um so etwas zu umgehen, solltest du ein Chassis verwenden, das im durch das Horn zu verstärkenden Bereich noch im "Anstieg" ist und seinen Endschalldruck erst erreicht, wenn das Horn aufhört zu laden. Hornresp ist bei der Evaluierung schon sehr hilfreich

Grüße,

Alex
MTL18
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 26. Jul 2009, 22:23

castorpollux schrieb:
Hornresp ist bei der Evaluierung schon sehr hilfreich

Grüße,

Alex


Ihr habt gut Reden, ich wäre auch gern im Kreis der Hornresp versierten

Wie war das mit dem deutschsprachigen Tutorial ?

Ob der Treiber wirklich so schlecht geeignet ist werde ich durch bauen und Messen rausfinden.
Aber ich bin gerade am überlegen ob ich den Fcut nicht doch wesentlich höher setzte...
MTL18
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 27. Jul 2009, 13:50
So, neue Idee: Ein kleines Koax System im besagten Horn.
Hornresp spuckt mir das aus:



Stellt sich mir nur die Frage ob ich den zu leisen Hochton etwas mehr kompensieren kann!? Eigentlich spielt es ja wie gesagt nicht so die Rolle, aber die o.g. beispielhaften -10dB im Hochton machen mich doch etwas nervös


Hab mich noch ein bisschen eingearbeitet - und bin meinen Fragen noch etwas näher gekommen , nur die Frage an die Experten: richig soweit ?

http://www.imgbox.de/users/public/images/q28634v104.jpg


[Beitrag von MTL18 am 27. Jul 2009, 14:06 bearbeitet]
jogi59
Inventar
#39 erstellt: 27. Jul 2009, 14:59

MTL18 schrieb:
Stellt sich mir nur die Frage ob ich den zu leisen Hochton etwas mehr kompensieren kann!? Eigentlich spielt es ja wie gesagt nicht so die Rolle, aber die o.g. beispielhaften -10dB im Hochton machen mich doch etwas nervös

Simulier mal weiter.
Wenn du auf der Seite mit der SPL-Response bist, gehe auf Tools, Directivity, Response und gib dann 0 ein.
Die Simulation ist dann normalerweise ein bischen zu optimistisch, aber sie entspricht mehr der Wirklichkeit.
MTL18
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 27. Jul 2009, 15:08
Jepp, auf 0° sieht die Simulation nun schon etwas freundlicher aus, habs grad mal durchsimuliert.
Hornresp hat mir sogar eine Konturliste nach meinen wünschen ausgegeben!

Schonmal danke an alle, ich konnte mir durch eure Antworten einiges nützliches zusammenreimen und ich hab meine Konturliste !!!

Was meint ihr zum W3-1723 ?
SRAM
Inventar
#41 erstellt: 27. Jul 2009, 20:03
Die default-Ausgabe gibt die akustische Leistung wieder. Daran ändert auch der durch Bündelung auf Achse später erfolgende Abfall auf null Grad nichts.

Solltest du außerhalb des Hallradius deine Boxen abhören, nutzt der vermeintliche bessere Verlauf auf Achse auch im "spot" nichts, ist die Abhörentfernung darunter wirds marginal besser.

Der bessere Weg ist ein Hornvorsatz mit phase-plug (schwierig) oder Diffraktionsschlitz (einfach).

Gruß SRAM


[Beitrag von SRAM am 27. Jul 2009, 20:04 bearbeitet]
MTL18
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 27. Jul 2009, 20:41
Interessante Idee aber das sprengt den Rahmen meines Projektes.
Ich versuche erstmal wie ich mit dem Koax Treiber zurechtkomme.Vielleicht verhält er sich im Hochton ganz gut und geht nicht im "Horn verloren".
Notfalls kann ich immernoch auf 3-Wege umrüsten.
MTL18
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 28. Jul 2009, 15:27
Ich habe mal ein paar andere Breitbänder durchsimuliert und bin letztendlich bei diesem hier angekommen.Was meint ihr ? Ist das brauchbar ? Würde sich ein extra Hochtöner ab 5,5Khz/12dB gut einfügen?

the_ferryman
Stammgast
#44 erstellt: 28. Jul 2009, 17:33
Welcher Treiber, könntest du den Eingabescreen posten?
P.Krips
Inventar
#45 erstellt: 28. Jul 2009, 18:36
Hallo MTL 18,
du zeigst wieder den Energiefrequenzgang, aus dem kann man nicht ableiten, ob und ab welcher Frequenz ein HT Sinn macht.
Da müsste man, wie schon gesagt auch die Eingabemaske sehen, um das nachvollziehen zu können.
Gruß
Peter Krips
MTL18
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 28. Jul 2009, 20:01
So, hier die Input Parameter (siehe 3 Posts weiter ;))
Wie liest man jetzt eine optimale Übernahmefrequenz ab ?


[Beitrag von MTL18 am 28. Jul 2009, 20:18 bearbeitet]
the_ferryman
Stammgast
#47 erstellt: 28. Jul 2009, 20:10
Du hast dich bei Mms vertan, oder?
Rms ist auch zu niedrig, Cms eine Zehnerpotenz zu groß.


[Beitrag von the_ferryman am 28. Jul 2009, 20:11 bearbeitet]
MTL18
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 28. Jul 2009, 20:13
Ja hab ich bei der Durchsicht auch gerade gesehen.

Ich schaue nochmal drüber
MTL18
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 28. Jul 2009, 20:17
EDIT :






[Beitrag von MTL18 am 28. Jul 2009, 20:25 bearbeitet]
P.Krips
Inventar
#50 erstellt: 28. Jul 2009, 20:20
Hallo,
bei einem stark richtenden MT/HT Horn sollte man aber eher 4Pi simulieren, der Frequenzbereich profitiert doch garnicht von einer Begrenzungsfläche, es sei denn, man baut es (die Hornmündung) wandbündig ein...
Gruß
Peter Krips

Edit:
P.S. unter Rg steht der Innenwiderstand des Verstärkers, das sind eher 0,01 Ohm, aber nicht 8....


[Beitrag von P.Krips am 28. Jul 2009, 21:13 bearbeitet]
MTL18
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 28. Jul 2009, 20:26
Nochmal EDIT. So sieht es mit 4Pi aus !
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