Untere Grenzfrequenz verschieben ?

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Vul_Kuolun
Inventar
#1 erstellt: 06. Jan 2005, 04:01
Hallo zusammen,

wollte erstmal guten Tag sagen in diesem schönen Forum. Würde mich sehr freuen, wenn mir jemand mit ein wenig Elektrotechnik zur Seite stehen könnte.

Ich habe folgendes "Problem":
Da mir der Tiefbass in meinem rechteckigen Mietshauswohnzimmer mehr Probleme als Freude macht, wollte ich mal damit experimentieren die untere Grenzfrequenz meines Subs ein wenig nach oben zu schieben(gibts nicht sogar Wooofer, die diese Funktion eingebaut haben?).
Mein Gedanke ist der, ob es möglich/sinnvol wäre, vor den Subwoofer eine (möglichst einfache) Hochpass-Frequenzweiche zu hängen. Ich muss dazu sagen, daß ich zwar einen Lötkolben halten kann, von Elektronik aber nur sehr vage Vorstellungen habe.
Die Bauteilwerte wären sicher sehr verschieden zu dem, was mir ein Berechnungsprogramm für Frequenzweichen liefern würde. Die Weiche läuft ja praktisch auf den Verstärker des Woofers. Liege ich da richtig?
Kann mir einer von euch sagen, ob ein solches Unternehmen praktikabel wäre ? Wie müssten denn die Bauteilwerte/Schaltung aussehen (für eine Trennnfrequenz zwischen 40-80 Hertz, würde ich austesten), bzw. welche elektrischen Größen müsste ich kennen, um sowas näherungsweise zu berechnen?
Ich würde versuchen, die Schaltung in einem kleinen Gehäuse aufzubauen, daß ich dann mit Chinch-Anschlüssen zwischen Preamp und Subwoofer schalten würde: so könnte ich verschiedene Bautelwerte austesten, ohne den schönen Sub zu verbasteln.

Würde mich freuen, von euch zu hören:


Mark
Apalone
Inventar
#2 erstellt: 06. Jan 2005, 09:49

Vul_Kuolun schrieb:
Hallo zusammen,

wollte erstmal guten Tag sagen in diesem schönen Forum. Würde mich sehr freuen, wenn mir jemand mit ein wenig Elektrotechnik zur Seite stehen könnte.

Ich habe folgendes "Problem":
Da mir der Tiefbass in meinem rechteckigen Mietshauswohnzimmer mehr Probleme als Freude macht, wollte ich mal damit experimentieren die untere Grenzfrequenz meines Subs ein wenig nach oben zu schieben(gibts nicht sogar Wooofer, die diese Funktion eingebaut haben?).
Mein Gedanke ist der, ob es möglich/sinnvol wäre, vor den Subwoofer eine (möglichst einfache) Hochpass-Frequenzweiche zu hängen. Ich muss dazu sagen, daß ich zwar einen Lötkolben halten kann, von Elektronik aber nur sehr vage Vorstellungen habe.
Die Bauteilwerte wären sicher sehr verschieden zu dem, was mir ein Berechnungsprogramm für Frequenzweichen liefern würde. Die Weiche läuft ja praktisch auf den Verstärker des Woofers. Liege ich da richtig?
Kann mir einer von euch sagen, ob ein solches Unternehmen praktikabel wäre ? Wie müssten denn die Bauteilwerte/Schaltung aussehen (für eine Trennnfrequenz zwischen 40-80 Hertz, würde ich austesten), bzw. welche elektrischen Größen müsste ich kennen, um sowas näherungsweise zu berechnen?
Ich würde versuchen, die Schaltung in einem kleinen Gehäuse aufzubauen, daß ich dann mit Chinch-Anschlüssen zwischen Preamp und Subwoofer schalten würde: so könnte ich verschiedene Bautelwerte austesten, ohne den schönen Sub zu verbasteln.

Würde mich freuen, von euch zu hören:


Mark


Hallo Mark!
Ist passiv nicht sinnvoll zu realisieren! Brauchst du wirklich nicht weiter planen.
Aktiv wäre das ggf. möglich.

Wirtschaftlicher wäre mE die Neuanschaffung eines SW mit anderer Abstimmung. Oder Neukonstruktion, wenn's eine Eigenbau ist.

Hast du denn schon mit Alternativen in Bezug auf Raumakustik experimentiert?
Andere Aufstellung, Bassfallen/Absorber usw.?
Bringt häufig eine Menge!

Onlinerechner für Raumakustik bei hunecke.de
Tipps ggf. bei wvier.de

Viele Grüße
Marko
Vul_Kuolun
Inventar
#3 erstellt: 06. Jan 2005, 14:18
Hallo Marko,

besten Dank für deine ernüchtende Antwort.

Mit Aufstellung, Einstellung, etc. hab ich víel ausprobiert, und hab den Sound eigentlich auch weitestgehend soweit, daß ich den Bass als ordentlich einstufen würde. der Sub läuft ohne Bassreflexrohr (ist verschlossen), das hat mich eigentlich auf die Idee gebracht, daß ein Experiment mit noch weniger Tiefbass sinnvoll sein könnte. Aufstellungsmäßig macht es z.B. kaum einen Unterschied ob ich den Sub in die Mitte des Raums stelle oder an seinen derzeitigen Standort, etwa 30 cm vor der Wand an der die Lautsprecher stehen (in ca 40-50cm abstand zur Wand); nach links und rechst steht der Sub frei.
Bassfallen etc. sind mir zu raumfordernd.
Meinst Du, es wäre eine Möglichkeit die Weiche zwischen Aktivmodul und Lautsprecher einzubauen ? Ohne TS-Parameter wahrscheinlich ein Glücksspiel. Wobei man die evt. rauskriegen könnte. Ist ein Nubert 550 Sub.


besten Dank,

Mark
Apalone
Inventar
#4 erstellt: 06. Jan 2005, 14:36

Vul_Kuolun schrieb:
Hallo Marko,

besten Dank für deine ernüchtende Antwort.

Mit Aufstellung, Einstellung, etc. hab ich víel ausprobiert, und hab den Sound eigentlich auch weitestgehend soweit, daß ich den Bass als ordentlich einstufen würde. der Sub läuft ohne Bassreflexrohr (ist verschlossen), das hat mich eigentlich auf die Idee gebracht, daß ein Experiment mit noch weniger Tiefbass sinnvoll sein könnte. Aufstellungsmäßig macht es z.B. kaum einen Unterschied ob ich den Sub in die Mitte des Raums stelle oder an seinen derzeitigen Standort, etwa 30 cm vor der Wand an der die Lautsprecher stehen (in ca 40-50cm abstand zur Wand); nach links und rechst steht der Sub frei.
Bassfallen etc. sind mir zu raumfordernd.
Meinst Du, es wäre eine Möglichkeit die Weiche zwischen Aktivmodul und Lautsprecher einzubauen ? Ohne TS-Parameter wahrscheinlich ein Glücksspiel. Wobei man die evt. rauskriegen könnte. Ist ein Nubert 550 Sub.


besten Dank,

Mark


Hallo Mark!
Aktiv sind die TSP nicht so wichtig.
Da musst du einfach mal eine Weile suchen und für dich entscheiden, ob dir es das wert ist.
Ein Hochpassfilter lässt sich aktiv viel flexibler und auf verschiedene Weise realisieren:
-klassische Aktivweiche (zB Behringer 2310; sehr günstig; Preise für AW nach oben hin offen);
-Equalizer mit zusätzlicher Hochpassfunktion; haben zB auch die Behringers, müsste DEQ 1502 oder 1602 sein...
-Equalizer mit der originären Funktion: alles unter Frequenz x runterdrehen;
-Lautsprechermanagementsystem: dbx driverack, Sony SRP F-300, Behringer DCX 2496. Bei der Behringer DCX 2496 kann man einen 48 dB Hochpass einstellen...

Musst du mal das Angebot bei Thomann und Musicstore oder andere für dich sichten.

Aber ich bin skeptisch, dass du damit das Problem löst.

Viele Grüße
Marko

Nachtrag: da fällt mir der Behringer Ultragraph PEQ 2200 ein: der ist parametrisch einstellbar, aber nur mono, was ja für deinen Fall völlig ausreicht! 54,- € neu bei Thomann. Den kannst du für den Preis auf jeden Fall ausprobieren.


[Beitrag von Apalone am 06. Jan 2005, 14:39 bearbeitet]
Vul_Kuolun
Inventar
#5 erstellt: 06. Jan 2005, 17:09
Hallo Marko,

besten Dank für den Behringer-Tip! Hätte ich eigentlich selber drauf kommen können. Den PEQ 2200 werd ich mir bei Gelegenheit mal kommen lassen, den Versuch ists auf jeden Fall wert- zumal ich den bei Bedarf ja zurückschicken oder weiterverkaufen könnte (im Gegensatz zum "Gebastel").

herzlichen Dank nochmal,


Mark
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