Anfänger mit vielen Fragen zu seiner Idee! Point P Erfahrungen???

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Strikemaker
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Jul 2011, 20:27
Sooo,

ich bin seit meiner Anmeldung in diesem Forum ein stiller aber doch täglicher Mitleser, der erstmal Hallo sagt.

Ich kann mich seit ca. einem Jahr einfach nicht mehr von dem Thema DIY Lautsprecherbau abwenden, vor allem wenn man dann noch sieht was der ein odere andere doch für schöne Werke erschaffen hat. So habe ich mich nun entschlossen wenn es auf den Winter zugeht, man eh weniger Draußen machen kann, mir endlich meinen Traum zu verwirklichen und mir schöne, gut klingende Lautsprecher zu bauen auch wenn meine bessere Hälfte da keinen Sinn drin sieht, aber man muss ja nicht alles zusammen entscheiden.

So zum Einsatzgebiet, da bei uns auch viele Filme bzw DVDs geschaut werden müssen diese Lautsprecher auch mit Filmmaterial, Stimmen und so weiter klar kommen. Ich schätze mal der Anteil an Filmen beträgt 50% und die restlichen 50% bestehen aus Musik mit einem großen Schwerpunkt an Elektronischer Musik (Electro, House) aber auch viel Gitarrenmusik (akustisch wie auch elektrisch). Da ich recht gerne Musik laut erlebe müssen die Lautsprecher dementsprechend auch einiges abkönnen.

Momentan habe ich ein 3.0 System bestehend aus meinem Onkyo TX-NR906 der auch weiterhin eingesetzt werden soll und 3 Nubert Nuwave CS 65. Das Set wurde erstmal nicht weiter erweitert weil ich ständig am lesen war und nicht wusste wo die Reise hin soll und nun bin ich ja beim DIY gelandet. Aber jetzt ist es klar und somit kommen diese 3 dann weg. Das ich die Selbstbau LS früher oder später vielleicht mal aktiviere möchte ich mir noch offen halten steht aber zu Beginn noch nicht auf den Plan.

Da ich hier ja auch häufiger gelesen habe das bei einem guten 5.1 System alle Lautsprecher im Idealfall gleich sein sollten möchte ich das so auch bei mir umsetzten. Erstmal 2 und die anderen dann nach und nach bis es 5 sind.
Auch wenn es nicht sooooo viele Berichte zu den Lautsprechern von Herrn Achenbach gibt bin ich dennoch dort hängen geblieben. Ich habe sie zwar noch nicht gehört (was ich aber noch vor habe) aber irgendwie finde ich die Produkte sehr ansprechend. Mein Gedanke sieht nun wie folgt aus:
Erstmal 2 dann später 5 Point P Lautsprecher zu bauen!
Weiße Schallwand
Abgerundete Seitenwände mit dunklem Furnier das mit Klarlack sein Finish erhalten soll.

Nun kommen aber meine Fragen

1.Kann ich damit Glücklich werden bzw. sind die Point P für mein Vorhaben geeignet? Musik und Film mit einer deutlichen klanglichen Steigerung? Bin für jede Meinung und jeden Ratschlag bezüglich der LS dankbar!

2.Herr Achenbach schlägt vor / bietet an zur Bassunterstützung noch einen 25er Bass mit zu integrieren, könnte man diesen unter die Point P im selben Gehäuse aber getrennten Kammer einsetzen? Oder müsste dieser ein getrenntes Gehäuse erhalten was ich sicherlich nicht bei meiner Obrigkeit durchbekommen würde.

3.Wenn 2. Funktioniert und die Bässe über ein Aktivmodul verfügen , würden dann diese auch im Direkt-Modus (Onkyo) wenn ich also Musik hören möchte, wo es nur um Stereo geht und ich theoretisch keine Bassunterstützung wie bei Filmen benötige, mitspielen oder wird der Subout am Receiver nur bei Filmprogrammen wie Dolby Digital, NEO usw aktiviert?

4.Aufbau: Macht es einen Unterschied oder gar Probleme wenn ich die Fronst als Stand LS baue, also als Kompakte die verlängert werden und unten der Subwoofer in das entsprechende Volumen setze und Center und die beiden Rears als Kompakte baue?

Ich bin wie gesagt absoluter Anfänger und bin für jede Erfahrung zu diesen Lautsprechern dankbar. Ich will sie mir ganz klar vor dem Kauf anhören und doch weiß ich nicht ob meine NuWave so gut/schlecht sind, als dass ich vor Ort sofort einen klanglichen unterschied hören kann und so hoffe ich doch, dass der ein oder andere sie schon gehört hat und mir sagen kann ob sie geeignet wären, wie sie klingen und ob mein Vorhaben von vorne bis hinten nur Müll ist (das hoffe ich natürlich nicht ) .

Ich bedanke mich schon mal im Voraus!
Gruß Christoph
moby_dick
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 24. Jul 2011, 10:18
Für Heimkino sollte man 5 gleiche 2-Weger nehmen und 1-4 Subwoofer. So die Aussagen der Fachleute. So etwa ist klanglich optimal und man bekommt es unter. Die Subwoofer können dann optimal gestellt und geregelt werden.

Trennung 80 Hz.
ippahc
Inventar
#3 erstellt: 24. Jul 2011, 11:17
moin,
ich habe die Point P zwar noch nicht gehört ,halte sie im Surround Modus aber für nicht optimal,
weil sie bis 40 Hz spielen und sich somit mit dem Subwoofer überlagern!
hier wären geschlossene die sich bei 90 Hz von alleine langsam verabschieden geeigneter!

der Sub spielt auch im Stereo Modus weiter!

viele habe ich noch nicht gehört aber die "Momo" und "PRO 13.07" (möglichst mit verschließbaren Reflexrohr aufgebaut)
bekommen mein Tipp aufgestempelt !

der Bass sollte ein extra Gehäuse bekommen ,da man mit der Aufstellung spielen muss!
wie @moby dich schon schrieb sollten es aber möglichst 2 oder 4 sein !



PS.warum man dir ein mini 25 er als Bassunterstützung für 25 er empfiehlt ,kann ich auch nicht verstehen!
Strikemaker
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 24. Jul 2011, 11:28
Also, ein 25er wurde mir nicht empfohlen sondern kann zur Bassunterstützung noch zusätzlich eingesetzt werden so habe ich das zumindest auf der Homepage gelesen. Würde mir halt entgegenkommen weil ch nicht noch zwei Subkisten stellen will/kann!

Mir ist klar das ein oder auch 2 Subwoofer zur besseren integration in den Raum im Idealfall ein getrenntes Gehäuse haben sollten damit man sie im Raum so stellen kann wie es der Raum braucht. Leider werde ich nicht noch zwei Subwoofer im Raum stellen dürfen so stellt sich mir halt die Frage ob man in den Fronts nicht jeweils einen Subwoofer integrieren kann, also spricht so viel dagegen Subs in den LS zu intergrieren damit man bis sagen wir mal 35hz kommt???

Wenn ich aber geschlossene LS habe die nur bis ca 90hz spielen, brauche ich beim Musikhören auch immer die BAssunterstützung von den Subs??? Lässt sich sowas sauber einstellen??? Ich dachte immer verstanden zu haben, das für Stereowiedergabe also Musikhören zwei Stand-LS die so bis ca 40hz runter gehen, Ideal sind?
Ist nun ein 2.1 System zum Musikhören doch besser?


[Beitrag von Strikemaker am 24. Jul 2011, 11:58 bearbeitet]
moby_dick
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 24. Jul 2011, 12:05
Wenn der Subwoofer sauber mit den Sat abgestimmt ist, spricht nichts gegen ein 2.1.

Du hast dann die Möglichkeit, den Sub optimal aufzustellen und zu entzerren, am besten mit dem Antimode. Ein Sub direkt an der Wand, Vorder- und Rückwand mittig fällt nicht auf und ist schon sehr gut. Kannst ja auch flach bauen, also 10 cm tief.

multibass
Nimm Variante b, die Peaks werden mit dem Antimode entzerrt.


[Beitrag von moby_dick am 24. Jul 2011, 12:10 bearbeitet]
Strikemaker
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 24. Jul 2011, 12:19
mhh okay, dann ist meine Vorstellung von Großenstandlautsprechern für Stereo wohl nicht zwingend nötigt bzw ein Satellitensystem mit Subwoofer besser!

Da es nicht ganz so leicht wäre den Sub hinten aufzustellen wäre meine Frage ob man die Subs (2) zwischen den Front LS aufstellen könnte und mit einem Antimode entzerren. Also von links nach rechts: LS SUB Lowboard SUB LS ????

@ ippahc und moby dick
ihr sprecht beide die Trennung bei 80-90Hz an, knnte ich die LS dennoch nehmen, über den Receiver bei 80hz trennen und den Rest von zwei Subs machen lassen???


Hat denn sonst einer mal die Lautsprecher gehört man kann mir was zum Klang sagen???

Gruß


[Beitrag von Strikemaker am 24. Jul 2011, 12:38 bearbeitet]
moby_dick
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 24. Jul 2011, 12:39
Das kannst du machen, dann die Sub auf 25% der Raumbreite stellen und die Raummoden in der Breite sind weg. Du hast dann in der Längsachse Pegelunterschiede im Bass, aber wenn alle in einer Reihe sitzen, ist das wurscht.
Strikemaker
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 24. Jul 2011, 12:45
Was kann ich denn nun so machen??? Die Subs vorne neben das Lowboard oder auch die Bassreflexlautsprecher über den Receiver bei 80Hz trennen???


[Beitrag von Strikemaker am 24. Jul 2011, 12:45 bearbeitet]
geist4711
Inventar
#9 erstellt: 24. Jul 2011, 12:48
von deiner idee standlautsorecher vorn, kompakte hinten musst du dich nicht zwingend verabschieden.
du kannst ja die kompakten nehmen und für die standlautsprecher vorn das selbe nur mit front- und seitenwänden bis auf den boden verlängert -schon hast du standboxen die technisch den kompakten gleich sind....

was ein kleiner tipp meinerseits ist, schau dich mal bei den ganzen bl-hörnern mit breitbändern um, die kosten wenig und wenn's einem nicht gefällt kann man mit den breitbändern auch für sub-sat-anlagen sehr gute 2-weger draus bauen indem man noch weiche udnd HT dazu kauft(und eben die gehäuse neu macht was nur holz kostet)....

zuletzt zum sub, gerade wenn auch für heimkino, der sub sollte soviel membranfläche wie vom platz her machbar haben, also mindestens 1-2 38er(15") bässe -wenn der platz da ist 1-2 eckhörner, dann kann man auch ohne probleme höhere pegel fahren.

mfg
robert
Strikemaker
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 24. Jul 2011, 13:00
@ geist4711

dake für den Tip mit den Stand-LS, so würde es mir optisch am besten passen.

zu deinem Tip zu den BL-Hörnern, sollte das so zu sagen ein weitere sogar günstige Alternative sein oder kennst du gar die Point P und sie ist für mein Vorhaben nicht besonders gut geeignet??

zum Thema Sub, 2 15 sind natürlich schon recht groß aber zumindest bei Herrn Achenbach auch im Programm so stellt sich mir nur die Frage ob zwei 15er auch bei Musik zu empfehlen sind oder ich dann nicht einfach in Bass und "Gewummere" unter gehe????

Fragen über Fragen
moby_dick
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 24. Jul 2011, 17:01
Im Bass geht man immer unter, wenn er zu laut ist. Die Raummoden kommen auch noch dazu. Ob man einen 40er TT oder 15er TT hat, ist wurscht. Nur wenn kein Bass da ist, stört nix.
Black-Devil
Inventar
#12 erstellt: 24. Jul 2011, 17:56
Ich würde, wenns die Point P werden soll (die von vielen als Highlight der Selbstbaumesse bezeichnet wurde!), die Gehäuse einfach geschlossen aufbauen. Das ergibt im Originalgehäuse f3 von 92Hz. Du könntest sogar noch deutlich kleiner bauen und bleibst trotzdem vom tiefgang gleich.
Dazu wie schon gesagt etwas richtig potentes als Subs, gerade wenns mal lauter werden soll.

Alternativ gibts ja auch noch die Point P 20 mit dem 20cm Koax. Der dürfte auch ohne den 25er laut genug gehen.
Strikemaker
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 24. Jul 2011, 20:09
@Black-Devil

Es freut mich zu hören das die LS klanglich so gut auf der Selbstbaumesse abgeschnitten haben. Das bestärkt mich in der Annahme dass die Point P nicht nur laut können sondern auch noch gut klingen.
Was mich halt stört/wundert ist die Tatsache das ich immer dachte und mir auch immer eingebildet habe zu lesen das für Stereo große Standlautsprecher einem 2.1/2.2 System vor zu ziehen sind?!?!?!
Ich mein ich will halt nicht nur einfach laut und bassstark es soll halt auch eine Steigerung zu meinen Nuberts sein die auch höchsten klanglichen Ansprüchen genügen.
Könnte ich das denn mit geschlossenen Point P und zwei 12er Forte Subs erreichen??? Klingt das sowohl bei Musik als auch Filmen überzeugend????

Ein Freund schlug mir heute beim Abendessen vor aus Gründen der Phasenrichtigkeit und Einstellungsmöglichkeiten lieber gleich Aktiv zu fahren!????? Ist Phasenrichtigkeit bei Passiven denn so ein Problem???
ippahc
Inventar
#14 erstellt: 24. Jul 2011, 22:36
dazu kann ich mal wieder was schreiben

wenn man Standlautsprecher hat die sehr tief gehen ,
und diese für eine saubere Bühnenabbildung auf stellt!
kann es ja sein das der im Gehäuse liegende Sub die Raummoden so extrem anregt das es unerträglich wird!?

was soll man dann machen?

wenn der Tiefbass dann mal stimmt ,ist wieder kaum Bühne abgebildet usw.
also sind ausgelagerte Sub leichter anzupassen!

Aktiv sollten sie sowieso sein ,um nochmal auf deine Frage ein zu gehen!


moby_dick
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 25. Jul 2011, 04:22

moby_dick schrieb:
Für Heimkino sollte man 5 gleiche 2-Weger nehmen und 1-4 Subwoofer. So die Aussagen der Fachleute. So etwa ist klanglich optimal und man bekommt es unter. Die Subwoofer können dann optimal gestellt und geregelt werden.

Trennung 80 Hz.


Ich wiedrrhole mich. Nachzulesen hier:
http://www.scribd.co...s-Floyd-E-Toole-p569
Strikemaker
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 25. Jul 2011, 08:53
@moby dick

Ich habe deinen Hinweis gelesen und bin ja auch schon von meinen Standlautsprechern mit intergriertem Subwoofer abgekommen. Des weiteren freunde ich mich auch mit jeder Minute mehr damit an, dass es wohl geschlossene 5 gleiche Lsutsprecher werden und als Unterstützung vielleicht 2 12er Forte Subs! Klar würde ich mit dem Entwickler erstmal über die Möglichkeit der geschlossenen Point P sprechen und das Antimode sollte auch kein Problem sein. Aber ich hoffe halt immernoch auf die ein oder andere Erfahrung mit den LS als auch den Forte Subs! Ich wüsste halt gern ob diese Kombination auch fürs Musikhören gut geeignet sind wir sprechen hier ja schließlich schon von einer ordentlichen Investition, zumindest für mich!
moby_dick
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 25. Jul 2011, 09:28
OK, zu den Coaxen: Da bin ich immer skeptisch, die sind zwar theoretisch gut, in der Praxis leiden die meisten an Unregelmäßigkeiten.

Hier nachzulesen:
http://www.audioconsequence.de/Produkte.html

Und hier der hochgelobte Thiel:

711T4Tfig3
http://www.stereophi...speaker-measurements

Lieber einen guten 2-Weger, am besten mit Waveguide-HT.


[Beitrag von moby_dick am 25. Jul 2011, 09:29 bearbeitet]
Strikemaker
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 25. Jul 2011, 09:57
@moby dick

Wie gesagt auch wenn mein Wissen und meine Erfahrungen sich in grenzen halten, will ih mir diese LS wenigstens mal anhören!

Welche 2Wege LS mit Waveguid würdest du denn empfehlen?

Ach und kannst du mir vielleicht erklären was man unter Phasenrichtigkeit versteht und ob das bei passiven LS so viel schlechter ist, als bei Aktiven!?!?!

Gruß
moby_dick
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 25. Jul 2011, 11:08
Ich kann da nichts empfehlen, da ich diese Boxen mit WG nicht gehört habe. Schau dir die Bündelung unter Frequenzgang an.
Aber schon normale 2-Weger klingen sehr gut, zB die Visaton Bijou 170, die habe ich scon gehört und kann sie empfehlen. Solche Boxen (ohne WG) passen leider manchmal nicht zum Raum.

Da ist probieren angesagt.

Phasenrichtigkeit:
Da gibt es viele wilde Theorien, von denen die meisten nicht belegt sind. Nach meiner Erfahrung und dem was Toole in seinem Buch
http://www.scribd.co...s-Floyd-E-Toole-p569
schreibt, ist der einzig wichtige Punkt die Phasenbeziehung der Chassis im Übergangsbereich, hier sollte die akustische Phase möglichst lange deckungsgleich oder sehr nahe sein.

Die absolute Phase oder der Phasenverlauf der gesamten Box ist nicht hörbar! Es gibt auch andere Meinungen dazu, manche hören ja sogar das Gras wachsen...

Das geht einfacher aktiv, aber ist auch passiv möglich, wenn die relevanten Daten vorhanden sind und der Entwickler darauf achtet. Ich mache das mit der Boxsim-Software und verwende auch deshalb nur Visaton-Chassis. Natürlich bauen auch andere Hersteller gute Chassis.
Black-Devil
Inventar
#20 erstellt: 25. Jul 2011, 11:20
Zu den Erfahrungswerten auch einfach mal die Suche bemühen

Hier zum Beispiel
ippahc
Inventar
#21 erstellt: 25. Jul 2011, 11:28

Strikemaker schrieb:

Welche 2Wege LS mit Waveguid würdest du denn empfehlen?

na dann eben nochmal

Momo..
http://www.lautsprechershop.de/hifi/momo.htm

bzw. Easter..
http://www.jobst-audio.de/Entwicklungen/easter/easter.htm

die Momo in CB könnte man bis auf 8 Liter verkleinern!
40x23x15 tief,perfekt für dichte Wandmontage

bei 8 Liter aber 220 uF ins Signal!
die "Easter" musste ich erst mal simulieren

momo cb

bitte aber nochmal über meinen Favorit nachdenken..
"PRO 13.07"
Strikemaker
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 25. Jul 2011, 11:33
Ja die Suche hatte ich natürlich schon bemüht und den Bericht habe ich betimmt schon zwei mal gelesen, ich hatte halt die Hoffnung das noch mehr diesen LS gehört haben und was dazu sagen können vorallem als geschlossene Variante und vielleicht auch zu den 12er Forte Subs!?!?!

Mich würde halt noch interessieren ob ich viel an Pegel verliere wenn ich statt bassreflex geschlossen bau bzw wenn das ein Problem wäre man die Bassreflex Variante nicht einfach über den Receiver bei 80HZ beschneiden kann?!?!

Gruß
ippahc
Inventar
#23 erstellt: 25. Jul 2011, 11:47

Strikemaker schrieb:

Mich würde halt noch interessieren ob ich viel an Pegel verliere wenn ich statt bassreflex geschlossen bau bzw wenn das ein Problem wäre man die Bassreflex Variante nicht einfach über den Receiver bei 80HZ beschneiden kann?!?!

Gruß

nein,viel Pegel verliert man dadurch nicht!
aber der Klang gewinnt sehr an Präzision!

du musst ja nicht CB Bauen,aber besser mit Rohr damit man nen dicken Korken rein stecken kann!
denn wenn du die Boxen mal ins schlaf- oder Kinderzimmer auslagerst haben sie offen wieder genug Bass ohne Sub!
Black-Devil
Inventar
#24 erstellt: 25. Jul 2011, 11:55
Der Pegelverlust bezieht sich ja nur auf den Bass, den du sowieso mit dem Sub auffüllst.
Wenn du die Reflexversion mit dem Reciever beschneidest, passen die Flankensteilheiten nicht mehr zwischen Sub und Top. Die Filter sind auf geschlossene Tops ausgelegt.
ippahc
Inventar
#25 erstellt: 25. Jul 2011, 12:03
wie kommst du eigentlich auf die Point P

du willst doch 5.2 Bauen denke ich?
und du schriebst ja auch schon das es 5 gleiche werden sollen!
aber du willst doch bestimmst keine 5 x 60 Liter Gehäuse ins Wohnzimmer stellen,oder?
und als Center kannst du das teil auch nicht hinlegen
Killerspring
Stammgast
#26 erstellt: 25. Jul 2011, 12:25

ippahc schrieb:
wie kommst du eigentlich auf die Point P

du willst doch 5.2 Bauen denke ich?
und du schriebst ja auch schon das es 5 gleiche werden sollen!
aber du willst doch bestimmst keine 5 x 60 Liter Gehäuse ins Wohnzimmer stellen,oder?
und als Center kannst du das teil auch nicht hinlegen :D


Es gibt mehere Versionen der Point P (P; P-S; P-20)
Evtl. meint er ja die P-20 die ist ja noch "klein"
Strikemaker
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 25. Jul 2011, 12:43
Mhh naja ich mein schon die Point P und denke wenn ich sie geschlossen bauen würde kommt man vom Volumen sicher kleiner davon.
Ich muss gestehen das ist eine reine Bauentscheidung (bitte nicht schlagen ) aber mich reizt halt die Leistung eines PAs mit den klanglichen möglichkeiten einer guten Hifibox! Ich fahr manchmal halt schon recht hohe Pegel will aber dennoch eine Steigerung zu meinen Nuberts! Irgendwie gefallen mir die Point Ps auch wenn das sicher kein Sinnvolles Kaufargument ist!
Wie gesagt ich hoffe ja das die Point P geschlossen ein gutes Stück kleiner ist, ich kann mich zwar mit einer stehenden Box als Center anfreunden aber es um im Rahmen bleiben!
Strikemaker
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 25. Jul 2011, 12:58
@ippahc

Da mir die Genannen LS nichts sagen muss Ich mir diese erstmal anschauen, nicht das du denkst ich würde deine Vorschläge unter den Tisch fallen lassen!

Was mir auch noch als alternative eingefallen ist, weil man vOn den LS ja immer nur gutes hört wären 5 Duetta Top. Ich weiß halt nur nicht ob die auch mal etwas Pegel abkönnen????

Gruß
Black-Devil
Inventar
#29 erstellt: 25. Jul 2011, 13:22
Die Nuberts haben ja zwei 16er TMT, oder? Die sind also schon mal mindestens so pegelfest wie eine Duetta Top oder die Easter. Wenn dir das reicht, ok.
Auch die Momo wird nicht so viel lauter können, da ist mit dem 25er in der Point P schon noch ne Ecke mehr drin. Ob man das braucht, ist natürlich die zweite Frage.
Die Pro 13.07 fällt da schon wieder ab, aber sie hat ja auch noch große Schwestern...

Ich sehe gerade, du bist aus Hessen!? Na dann nichts wie los nach 55278 Friesenheim! Denn Hören geht über Studieren!
Strikemaker
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 25. Jul 2011, 14:01
Richtig, ich komme aus dem Main Taunus Kreis also der Weg nach Friesenheim ist nicht besonders weit. Deshalb will ich sie dort ja auch hören. Denn als Anfänger wird sicher mal die ein oder andere Frage auftauchen und da ist es sicher niht schlecht wenn man auch msl hinfahren kann!
Black-Devil
Inventar
#31 erstellt: 25. Jul 2011, 14:06
Mit etwas Glück kannst du evtl. sogar die Point P mit nach Hause nehmen und dort anhören. Da mußt du aber nachfragen.

Falls dir die Point P dann wiedererwarten doch nicht zusagt, kannst du auch mal in Frankfurt vorbei schaun!
moby_dick
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 25. Jul 2011, 14:07
Main-Taunus ist nahe bei mir. Kannst mal die kleinen Bijous mit Aktivsub anhören. Ohne Center, mickrige Rear und nur 110 cm auseinander. Aber zur Orientierung hilfreich.

179_7959

Stereo ist bei mir völlig getrennt und ein paar Nummern größer.


[Beitrag von moby_dick am 25. Jul 2011, 14:09 bearbeitet]
Strikemaker
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 25. Jul 2011, 17:11
@black devil

Die homepage von blue planet hab ich mir auch schon angesehen aber so auf den ersten Blick hat mir da nichts wirklich zugesagt! Die Ceral gefallen mir optisch zb garnicht!

Man kanns drehen und wenden wie man will aber ums Probehören komm ich nicht drum. Aber ich bin ja schon mal ein gutes Stück weiter und weiß nun das es wohl 5 Kompakte geschlossene LS gibt und zwei starke Subs.
Roderik81
Inventar
#34 erstellt: 25. Jul 2011, 23:12
Hallo,

da ich die Point P´s schon gehört habe, will ich hier auchmal meinen Senf dazu geben.

Wenn mann das Kleingeld hat, sind die Pont P meiner Meinung nach ziemlich ideal sowohl für Musik als auch für den Sourroundbetrieb.
Ich finde es ziemlich unsverständlich das die hier jeder versucht seine persönlichen Favouriten unerzujubeln.
Jedenfalls gibt es nichts was die anderen hier genannten Vorschläge besser könnten als die P.

1. Irgenwelche wie auch immer gearteten seltsamen und haltlosen aussagen zum Tieftonfrequenzgang kannst du mal getrost igrnorieren. Bei einem Sourrundverstärker erledigt die Trennung die im Verstärker integrierte elektrronik. Das funktioniert hervorragen, greade wenn sich LS und Subwoofer in einem breit bereich überlagern, da du dann bei der Wahl der Trennfrequenz ziemlich frei bist und das auf deinen Raum abstimmen kanst.

2. Die Point ist eher schlank im Bass, dafür sehr dynamisch. Sie Für´s Musikhören als 2.1 mit subunterstützunk zu betreiben halte ich für idal - da kannst du so viel oder wenig Bass einstellen wie du´s persönlich magst. Der Mittelton profitiert auch von einer Bassentlastung.

3. Als Sourround´s tun es auch wirklich ertmal die alten LS, von hinten kommen quasi nur Effekte - da sind die Point eigenlich zu schade für. Einzig ob dun dir nicht gleich auch einen PointP Center bauen willst, würd ich mir überelgen, da alle Dialoge aus dem Center kommen.

4. Coaxe sind eine ziemlich elegante Lösung für ein Sourroudnsystem damit alle zuschauer guten Sound abbekommen und diedie übliche Lösung zum bau flacher Centerboxen bei weitem übertrifft.
Die immer wieder gerne angeführeten welligen Messungen von Coaxen sind nur halb so schlimm wie sie aussehen. solche schmalbandigen Beugungseffekte sind dem Ohr relativ egal. Du kannst das Zuhause selber ausprobieren und ein paar millimeter dicke Holzstäbchen um deinen Höchtöner herum auf der Schallwand plazieren - misst sich gruselig, aber es würde mich wundern wenn du das Blind heraushören kannst.


Desweiteren Spielt die Point für mich auf allerhöchstem Niveau mit, war mit das beste was ich auf der HMW (muss 2009 gewesen sein) und überhaupt in meinem Leben gehört habe. Sogar noch einen Ticken besser als die Son B würd ich sagen.
Ich bin mir übrigens sicher das Herr Achenbach seine Produkte bestens kennt und dich dazu beraten kann. Sicher verteht er auch sein Handwerk besser als viel der hier mitschreibenden.

LG,
Roderik

PS: Den richtigen / die richtigen Orte für Subwoofer sucht man am besten vor Ort, da sich jeder Raum anderst verhält. Mehrere verteilte sind aber immer besser. Ich habe je einen rechts und links an der Stirnseite unter den Stereo LS und das funktioniert hervorragend, da die gegenüberliegene Leichtbauwand quasie wie ein riesiger Bassabsorber funktioniert.
Strikemaker
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 30. Jul 2011, 19:04
Also,

nachdem ich heute Vormittag wieder mit meinem täglichen Ritual (lesen zum Thema Selbstbau-Lautsprecher) begonnen hatte, meinte meine Freundin so gegen 15 Uhr das es doch Sonnvoller wäre endlich mal bei Herrn Achenbach anzurufen und mal einen Hörtermin zu machen.
Eigentlich dachte ich nicht, dass es so kurzfristig klappen würde aber schon 1,5h später saß ich auf der Couch bei Herr Achenbach. Zu beginn beantwortete er mir erstmal meine zahllosen Fragen, zu seinen LS, LS im Allgemeinen, Aktiven-Lautsprechern, Aufbau und so weiter. Trotz meiner vielen Fragen bekam ich stets und immer eine Antwort die ich auch fast immer verstanden habe ! ich bin halt noch Anfänger!
Dann kamen wir zum hören der Point P, doch vorher stellten wir fest, dass ich vor lauter Vorfreude völlig vergaß meine CDs mit zu nehmen aber auch so war vieles da um mir einen Eindruck zu machen.
Von Dire Strait, Pink Floyd über Yelo, Fields of Gold, Paar Chinesischen Trommeln, Glockenspielen usw haben wir uns Musik und auch mal richtig laut angehört. Was soll ich sagen, es war richtig, dass manch einer sagte ich solle Probehören. Jetzt habe ich mal eine Messlatte und diese gilt es zu erreichen. Ich war mehr als beeindruckt, ich hatte häufiger ein Grinsen im Gesicht und einen gewissen Aha-Effekt. Endlich verstand ich, was viele meinen wenn Sie von "Bühne", "Auflösung", "Feinzeichnung" und vorallem "Dynamik" sprechen. Meine Güte sind meine Nubert LS schlecht. Ich war einfach nur begeistert und weiß nun, dass ich diese LS haben will! Mag sein, dass man in dieser Preisklasse sicherheitshalber noch anderes hören sollte, aber ich bin halt jemand der solche Sache mit dem Bauch entscheidet und der will diese LS.
Ich werde einen BAubericht erstellen wenn ich mit dem Bau anfange dies wird aber erst gegen November sein. Wollte mich aber dennoch bei allen hier bedanken die mir Ratschläge und Tips gegeben haben. Mein Plan sieht nun wie folgt aus, 5 Point P und 2 Forte 12. Die LS werden bei 80Hz getrennt! Wie gesagt der Baubericht wird folgen.

@Roderik81

auch wenn ich Anfänger bin Teile ich deine Einschätzung was den Klang betrifft und war froh deinen Post hier in dieser Form zu lesen. Hat mich unterstützt bei der Wahl und Entscheidung.

ach freu ich mich


[Beitrag von Strikemaker am 30. Jul 2011, 19:07 bearbeitet]
Roderik81
Inventar
#36 erstellt: 30. Jul 2011, 23:59
Na denn: Glückwunsch zu deiner Entscheidung!

Ich bin ja fast ein bischen neidisch auf dein zukünftiges System.
Black-Devil
Inventar
#37 erstellt: 31. Jul 2011, 06:54

Roderik81 schrieb:
Na denn: Glückwunsch zu deiner Entscheidung!

Ich bin ja fast ein bischen neidisch auf dein zukünftiges System.

dito!
Owel
Stammgast
#38 erstellt: 22. Sep 2011, 12:58
Gibts ein Update?

haste dir inzwischen noch andere LS angehört?
Wo stehst du gerade?
Strikemaker
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 10. Okt 2011, 12:22
Tja da ließt man täglich mit merkt aber garnicht wenns ne Frage gibt. sorry für die späte Antwort!

Also angehört habe ich mir keine anderen LS mehr, in meinen Augen auch unnötig. Denn ich war so beeindruckt von der Neutralität, Dynamik und der perfekten WIedergabe von Stimmen. Es gibt für mich nur diese

Aber ans Bauen gehts frühstens November und so eingespannt wie ih momentan beruflich bin könnte es leider auch Anfang Dezember werden!

Was ich noch klären müsste oder mir einig werden müsste ob ich geschlossen bau und dann immer Subunterstützung benötige bei Stereo oder bassreflex und bei Stereo den sub immer auslasse. Da komm ih irgendwie zu keiner Lösung.

Gruß
NHDsilkwood
Inventar
#40 erstellt: 10. Okt 2011, 19:09
Bau unbedingt Alles nach Orginalplan! Und lass Dir genug Zeit und lass Dich nicht treiben! Zuschnitte unbedingt vom Tischler/Schreiner!!! Bloss nicht aus dem Baumarkt!
Beim Material solltest Du auch nicht geizen. Also Vorgabe von Herrn Achenbach beachten!

Wahrscheinlich hast Du eh nen vernünftigen Receiver, der Das dann von sich aus einstellt. (Falls nicht, besorgst Du Dir eh schnell einen Vernünftigen) Ausserdem, je tiefer man den Sub trennen kann, umso besser. (Vielleicht reichen die PointP's sogar schon allein)
Strikemaker
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 11. Okt 2011, 18:59
Hey,

also ich werd das alles eh stück fü stück aufbauen und somit auch automatisch merken ob mir die point p's ohne sub reichen. Aber ich glaub fast nicht

Zum Receiver ich hab nen Onkyo 906 also keinen ganz kleinen aber es gibt natürlich schon paar neuere und vielleicht auch bessere. Aber da seh ich im Moment noch keinen Handlungsbedarf! Der darf erstmal bleiben!

Zum Thema Zuschnitt, eigentlich habe ich den Anspruch den Zuschnitt selber zu machen. Würd mir hlat noch eine schöne Kreissäge mit Führungsschiene von Festool kaufen und mein Glück versuchen! Ih mein ich les zwar immer nur dass die DIY'ler das Material irgendwo zuschneiden lassen, aber Irgendwie bin ich fest überzeugt, dass man mit dem richtigen Werkzeug das auch selber hinbekommen kann und muss!
NHDsilkwood
Inventar
#42 erstellt: 12. Okt 2011, 03:53
Maschinenpark...
Hmmmh... Dann lieber ne vernünftige Oberfräse mit nem Satz Fräser...
Obwohl ne Lamellofräse wär auch was Feines...
Weil Holz braucht man eh, und der exakte Zuschnitt schlägt nur minimal auf (Kaffeekasse)


Edit: Auch wenn die Meisten es als Voodoo bezeichnen, ich schwöre auf 2,5mm² Oelbach Silverline


[Beitrag von NHDsilkwood am 12. Okt 2011, 03:57 bearbeitet]
Strikemaker
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 12. Okt 2011, 05:03
Ja also vor ner guten Oberfräse wollte ich mich eh nicht drücken, die würde ich ja eh das ein oder andere mal für den Bau benötigen. Daran solls also nicht scheitern. Mich reizt halt die Frage ob ich mit einer guten Handkreissäge mit Führungsschiene den Zuschnitt auf Gärung hinbekomme?!?! Aber nur der Erkenntnis halber wäre das natürlich eine teure Anschaffung!

Was die Kabel angeht, vertrete ich bis jetzt eigentlich die Einstellung, das ein hoher Querschnitt, gute Verarbeitung und Schirmung ausreichen! Ich glaub zwar, dass dies eine Grundsatz Frage ist aber vielleicht sollte ich mir doch einfach mal so ein Kabel ansehen!

Gruß


[Beitrag von Strikemaker am 12. Okt 2011, 11:37 bearbeitet]
ad2006
Inventar
#44 erstellt: 12. Okt 2011, 05:49
Hallo,
mit einer Festo sollte es gehen. Die Kanten sind aber gefräst immer besser als gesägt. Daher fräse ich wenn nötig alles auf Gehrung. Sägen eigentlich nie. Aber ich habe auch keine Festo, nur die "große" Kress mit 1,7m Kress Lineal. Das geht richtung 300 Euro und ist nur Heimwerkerqualität. Damit geht das nicht wirklich so korrekt wie man möchte.
Dieter Achenbach hat nicht nur die Point P sondern auch Festool Werkzeuge. Frag den mal :-)
Kabel nehme ich in der Box immer 2,5mm ORBIT von SommerCable (Mediahalle.de) und ausserhalb der Box das gleiche in 4mm und bin damit Klanglich sowie auch von der Otpik und Verarbeitung sehr sehr zufrieden.
Neutraler, feiner Klang. Ohne Tendenz in eine Richtung. Der Preis ist auch sehr gut.

Gruss A.


[Beitrag von ad2006 am 12. Okt 2011, 05:53 bearbeitet]
herr_der_ringe
Inventar
#45 erstellt: 12. Okt 2011, 06:48

Die Kanten sind aber gefräst immer besser als gesägt.

kann ich als ex-tischler so nicht stehenlassen. vor allem bei einem fürs material geeigneten scharfen sägeblatt werden die gehrungskanten gesägt besser als gefräst. erst recht mit ne führungsschiene sowie im vergleich zu ner "DIY-üblichen" oberfräse (im regelfall - ich geh hier mal davon aus, daß die lager der säge i.o. sind und keine cnc o.ä. zuhause rumsteht )

wenn hingegen die lager der säge spiel haben und/oder du mit nem sägeblatt bis "uff stuagert" reiten kannst, wundert mich deine aussage weniger

festos sind zwar relativ teuer, qualitativ jedoch hochwertig und ihr geld somit wert. auch makita hat ne HKS mit führungsschine, meines wissens ist die führungsschiene 20cm kürzer und die maschine kann weniger tief eintauchen, sollte jedoch trotzdem ausreichen.
jedoch geht auch hier nix über ne große tischkreissäge. wenn du also jemandem im bekanntenkreis hast: nur zu, der kasten bier ist gut angelegt
ad2006
Inventar
#46 erstellt: 12. Okt 2011, 07:46
Hallo,
also das deckt sich nicht mit der Praxis.
Gesägt ist i.d.R. immer schlechter als gefräst.
Mit ganz feinen Japansägen kann man erstaunlich gute Qualität erreichen die kaum Nacharbeit bedarf. Mit herkömmlichen Sägeblättern jedoch nicht.
Die Oberfräse geht mit zig Tausend Umdrehungen ran und schafft eine bessere Oberflächenqualität.
So auch in der Industrie wo die Koordinatenschleifmaschinen vor sich hinstehen seitdem das HSC Fräsen Standard ist.
Nur in speziellen Fällen wird noch geschliffen.
Eine HSC geht auch mit 30.000 U/min ans Werk.

Wenn die Säge gut ist, dann ist die Gehrung auch gut und voll Nutzbar. Natürlich. Aber gefräst geht es noch besser.
Genauer gesagt... eine Bosch 1200 Oberfräse mit 40 Euro teurem 45° Fräser schafft eine besser Oberfläche als eine 140 Euro teure Kreissäge.



Gruss A.


[Beitrag von ad2006 am 12. Okt 2011, 07:48 bearbeitet]
herr_der_ringe
Inventar
#47 erstellt: 12. Okt 2011, 16:01
muss schon ein wunderdingens sein, so ne japansäge, wenn deine schnitte damit säuberer werden als mit ner formatkreissäge...wir haben die formatkreissäge aufgrund des wesentlich besseren ergebnisses (zudem ohne nacharbeit) der japansäge immer vorgezogen

zudem hinkt dein vergleich mit der industrie, da hier anzunehmenderweise die allerwenigsten diese resourcen werden nutzen können: also eher mal die ausstattung ner 5-mann-schreinerklitsche annehmen (die dürften sogar zu über 99% nichtmal ne cnc-fräse haben. hiesse also im umkehrschluss in etwa: baumarkt und handwerk produzieren nur vermurkste kanten?)

hohe drehzahl ist zudem nicht automatisch zwingend für ein gutes ergebnis notwendig, stichwort schnittgeschwindigkeit und vorschub. scharfes sowie geeignetes werkzeug/sägeblatt (geeignete zahnstellung, zahnform, etc.) ist natürlich generell grundvoraussetzung: wenn ich mit nem stumpfen zuschnittsägeblatt mit falscher drehzahl auf ner spanplatte rumreite brauch ich mich über schlechtes ergebnis nicht wundern.
mit korrektem werkzeug hingegen erhältst du schnittkanten, welche nur noch nen feinschliff benötigen (oder bei gehrungsschnitten direkt verleimt werden können)

tso, und nun genug des OT, viele wege führen nach rom in den diy-himmel
Strikemaker
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 12. Okt 2011, 16:44
mhh das war doch mal ein recht interessantes OT-Thema! Ich mein, nun weiß ich zwar immer noch nicht mit was man das bessere Ergebnis hinbekommt. Aber ich glaub ich werd es einfach mal testen!

Aber so wie ich das verstanden habe, gutes Werkzeug vorausgesetzt, kann man den Zuschnitt auch selber machen und es wird passend! Das ist schon mal ne wichtige Erkenntnis.

Gruß
mty55
Inventar
#49 erstellt: 25. Okt 2011, 08:21
ich würd die beiden für stereo auf jeden fall im Original mit Bassrelex bauen und den sub auslassen. Gibt ein stimmiges und harmonisches musikbild.
Für kino die restlichen dann von mir aus geschlossen wenn sie klein sein sollen - aber im zweifel auch als reflex.
Der sub kann ja nach oben begrenzt werden - falls du nach dem probehören immer noch meinst dass du einen brauchst...
Und du kannst ja auch nach fertigstellung der stereos mal testweise den reflexkanal mit nem reingesteckten brett verschließen - dann weißt du was der unterschied ist.

Viel freude bei der weiteren planung! Und veränder nicht zu viel- sonst kommt was anderes raus als der erfinder im sinn hatte
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