Lackieren von Multiplex

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Duji-Buji
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Mai 2015, 23:28
Hi,

ich wollte demnächst mit dem Bau der Audible 17 anfangen. Da im Bauplan stets von 21mm Multiplex die Rede ist, wollte ich das Gehäuse auch aus Multiplex bauen. Allerdings hatte ich auch vor das Gehäuse schwarz zu lackieren, was nach ein kurzer Recherche, eher schwierig bei Multiplex Platten ist.

Daher meine Frage: Gibt es irgendeine relativ einfache Möglichkeit Multiplex Platten schwarz matt zu lackieren oder sollte ich eher auf MDF umsteigen (ich denke ich würde dann auf 22mm MDF gehen)? Und wenn ich MDF nehme, muss ich sonst irgendetwas beachten, außer dass ich die Maßen entsprechend ändern muss?

Danke im Vorraus für alle Antworten

Mfg
Wave_Guider
Inventar
#2 erstellt: 19. Mai 2015, 00:22
Hi,

mit Multiplex ist halt ein entsprechender Look ziemlich fest vorgegeben und gewollt.

Lackieren, je nach dem was man darunter versteht, ist bei MPX nahezu unmöglich.
Denn dazu sind nicht nur die Schnittkannten zu porös, sondern die Flächen auch viel zu uneben.
Schwarz bekäme man es natürlich, aber nicht im Sinne einer glatten glänzenden Lackierung.

Wenn es Lack werden soll, wäre MDF tatsächlich die viel bessere Wahl.
Innenvolumen und Schallwandabmessungen beibehalten, klar.
Der eine/zwei Millimeter mehr bei MDF hinsichtlich Schallwandabmessungen, das spielt jedoch keine Rolle.

Grüße von
Thomas
MBU
Inventar
#3 erstellt: 19. Mai 2015, 00:49
Hi,

man kann schwarz beizen (Clou Pulver- oder Fertigbeize) und wachsen. Sieht dann z.B. so aus:

osiris_0036

Edith sagt: Mit der Autopoliermaschine aufpolieren.

Gewachste Oberflächen sind dankbar. Man kann diese auch nach Jahren mit wenig Aufwand wieder erneuern. Dieses HiFi-Rack ist Baujahr 2000. Ich hatte es letztes Jahr innerhalb 3 Stunden neu poliert (Stahlwolle 000) und gewachst.

010-k_462304


[Beitrag von MBU am 19. Mai 2015, 00:58 bearbeitet]
Giustolisi
Inventar
#4 erstellt: 19. Mai 2015, 10:18
Man bekommt schon eine schöne, schwarz matte Oberfläche hin. Man muss nur was dafür tun.
Als Erstes natürlich schleifen, die Leimfugen dürfen sich nicht abzeichnen, oder man macht gleich eine Schattenfuge.
Danach ist die Oberfläche immer noch zu saugfähig und das Holz quillt auch beim Lackieren. ich würde mindestens eine Schicht Sprühspachtel nehmen, dann schleifen und dünn Grundieren. Beim Schleifen der Grundierung fallen eventuell vorhandene Unebenheiten auf.
Hat man alles schon glatt und mit Grundierung bedeckt, kann man sich ans Lackieren machen. Ob matt oder glänzend kann man dann noch entscheiden.
Duji-Buji
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 19. Mai 2015, 12:29
Erstmal danke für die vielen Antworten

Aber aufgrund des geringegen Aufwands MDF zu lackieren, wechsel ich dann wohl zu MDF. Ich hab schon ein bisschen recherchiert und bin auf verschiedene Projekte gestoßen. Da ich folgendes Äußeres sehr ansprechend finde, wollte ich es genau so machen wie ChuckFinley (hier nochmal ein großes Dankeschön an die ausführliche Beschreibung).

Dazu habe ich aber auch noch ein paar Fragen:
1. Was genau ist der unterschied zwischen Isolierung, Füller und Grundierung? Chuck hat ja nur eine Schicht benutzt mit dem Namen Isolierfüller. Ist das so ein 2-in-1-Produkt oder wie hab ich mir das vorzustellen?^^ Hier wird nämlich z.B. ausdrücklich gesagt, dass man zuerst isolieren soll und dann füllern soll. Und anderswo ist plötzlich die Rede von Grundieren.
2. Wie lackiert man am besten Stellen, an die man eher schlecht ran kommt, wie z.B. den Boden oder das Bassreflexroht?
3. Was sollte man benutzen um die ganze Lackierung abzuschließen? Ich hab gelesen mal sollte dann nochmal mit Klarlack rüber gehen. Brauch man das nach obiger Behandlung eigentlich? Und wenn ja, wäre der Hesse-Lignal 2K-PUR Acrylharz-Klarlack UNA PUR DE 554 seidenmatt für meine Anwendung zu empfehlen?

So, das wärs erstmal
Mfg

EDIT: Und denkt ihr es reicht die Kanten, an denen geleimt wurde, einfach mit ein wenig Spachtel zu überspachteln und wieder zu schleifen oder sollte man dort eher zuerst ein wenig wegschleifen mit einer Dreikantfeile und die offenen Stellen dann wieder zuspachteln?


[Beitrag von Duji-Buji am 19. Mai 2015, 13:50 bearbeitet]
blabupp123
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 19. Mai 2015, 12:54
Hallo!
Ich möchte mich hier dranhängen, weil mein Vorhaben identisch ist.
Meine Anfängerfrage dazu: kann man die Beize direkt auftragen, ohne daß das Holz aufquillt oder lieber so, wie Giustolisi vorgeschlagen hat, also Sprühspachtel, Grund usw.
Mit beizen habe ich noch keinerlei Erfahrung und möchte es möglichst "schön" hinbekommen.

Mit MDF wäre es sicher leichter, aber vom MDF-Staub habe ich nach meiner Ersten Arbeit die Nase voll!

Btw: eignet sich die Audible 17 eigentlich für wandnahe Aufstellung?
Giustolisi
Inventar
#7 erstellt: 19. Mai 2015, 14:30

Was genau ist der unterschied zwischen Isolierung, Füller und Grundierung?

Isolierung? Das hab ich auf der Fassade, aber nicht auf den Boxen. Dort ist der Füller (Sprühspachtel) drauf. Nachdem der geschliffen ist, kommt dünn die Grundierung. Die hebt sich farblich etwas ab, so dass man beim Schleifen die Unebenheiten besser sieht. Hat man keine Unebenheiten mehr, ist es zeit zum Lackieren.
Zwischen den einzelnen Schritten lässt man am besten ein paar Tage Zeit, denn sowohl Sprühspachtel als auch Lack verlieren noch ein klein wenig Volumen, wenn sie schon hart erscheinen.

Meine Anfängerfrage dazu: kann man die Beize direkt auftragen, ohne daß das Holz aufquillt oder lieber so, wie Giustolisi vorgeschlagen hat, also Sprühspachtel, Grund usw.

Beize kommt direkt auf das Hol. Das Aufquellen lässt sich dabei nicht ganz vermeiden. Man kann vorher mal mit Wasser drüber gehen. Dann quellt das Holz und nach dem trocknen kann man mal drüber schleifen, damit es beim Beizen nicht mehr so extrem ist.
Viele Beizen sind leider nicht lichtecht, gerade viele buntere Töne bleichen mit der Zeit aus, wenn die Lautsprecher auch mal Sonne abbekommen.
Statt Beizen kann man auch Leinölfirnis mit Künstlerölfarbe einfärben. Das Holz quellt kaum noch und man kann den Farbton genau bestimmen. Gute Ölfarben sind außerdem oft sehr lichtbeständig.
blabupp123
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 20. Mai 2015, 02:02
Vielen Dank für die ausführliche Antwort!
Ich merke schon, gar nicht so einfach, das ganze... Wenn die Beize direkt aufs Holz muß, darf ich dann überhaupt spachteln?
Ich kann nicht davon ausgehen, daß die Verleimung so 100% hinhaut, daß spachteln überflüssig wird. Aber wie verhält sich dann die Beize? Ich kann mir das noch nicht so recht vorstellen.

Kannst Du einen guten Sprühspachtel empfehlen?
MBU
Inventar
#9 erstellt: 20. Mai 2015, 02:25

Varadero17 (Beitrag #8) schrieb:
Wenn die Beize direkt aufs Holz muß, darf ich dann überhaupt spachteln?


Nein - Spachtel nimmt keine Beize an, denn Beize muß ins Holz eindringen - ist schließlich keine Farbe die obendrauf hält.

Bei korrektem Zuschnitt klappt die Verleimung normalerweise schon so, daß man nicht spachteln muß. MPX macht i.d.R. nur Stress mit Löchern in den Zwischenschichten. Ich zitiere mich mal selbst:


Wer mit Multiplex baut muß mit Löchern an den Schnittkanten leben. Diese mit Korrekturwachs oder (Holz-) Spachtel zu füllen ist keine gute Idee, denn beides sackt nach und lackiert ist die Flickstelle dann immer zu sehen und als solche erkennbar. Im ersten Schritt wird die Fehlerstelle mit Leim versorgt. Im nächsten Schritt halbiert man Zahnstocher mit einem Seitenschneider und klopft dann mit dem Hammer so viele davon in die Fehlerstelle bis nichts mehr hineingeht. Den überstehenden Rest knipst man mit dem Seitenschneider ab, verschleift die Stelle und wischt feucht nach. Durch die Feuchtigkeit quellen die Zahnstocher in der Lücke und füllen diese komplett aus. So ein Flicken sackt nicht nach, ist nach dem Beizen und der Lackierung zwar noch sichtbar (Farbunterschied) aber nicht unbedingt als geflickte Fehlerstelle erkennbar.

Quelle

loch
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Wave_Guider
Inventar
#10 erstellt: 20. Mai 2015, 02:35

Varadero17 (Beitrag #8) schrieb:
Vielen Dank für die ausführliche Antwort!

Ich merke schon, gar nicht so einfach, das ganze... Wenn die Beize direkt aufs Holz muß, darf ich dann überhaupt spachteln?

Ich kann nicht davon ausgehen, daß die Verleimung so 100% hinhaut, daß spachteln überflüssig wird.

Aber wie verhält sich dann die Beize? Ich kann mir das noch nicht so recht vorstellen.

Kannst Du einen guten Sprühspachtel empfehlen?


Hallo Großmeister aller Gewerke die nur auf Dich gewartet haben:

in Deinem Stadium ist es wie beim ersten Koma-Saufen: man muss halt selber ausprobieren, wie es sich im Detail denn so ausgeht.

Jegliche Beihilfe im Form subjektiv vorgetragener Fremdhilfe geht ins Auge und hinten wieder raus, wenn nicht schon ansatzweise Eigenerfahrung vorliegen.

Oder so gesagt:

um Dir vorstellen zu können was Du dir nicht vorstellen kannst, musst Du ein paar eigenhändige Vorversuche machen.
Also prinzipielle Versuche mit den Materialien und Methoden, ___bevor___ es etwa ans wirkliche Stück geht.

Der Schuss kann dabei nach hinten losgehen, während jemand anders mit genau der Methode, jedoch ein perfektes Ergebnis erreicht hat.
Übung und Routine kann einen großen Unterschied machen .....


Wenn die Beize direkt aufs Holz muß, darf ich dann überhaupt spachteln?


Nein.
Denn Spachtel hat eine andere Farbe und andere Porigkeit (Beizeiaufnahmefähigkeit) wie Holz.
Eine gespachtelte Stelle (wie auch Leimfugen oder verschleppter Leim) sind nach dem Beizen weiterhin deutlich erkennbar, weil von anderer Helligkeit.

Eigeninitiativ ein paar Versuche anlegen (und das Ergebnis/Nicht-Ergebnis dann evtl. diskutieren) ist der beste Rat, der noch immer nicht befolgt wurde

Grüße von
Thomas
wuehler1606
Stammgast
#11 erstellt: 20. Mai 2015, 08:44
Wieso soll man Multiplex nicht schwarz Hochglanz lackieren könne? Habe ich selbst erst gemacht.

Das MDF die bessere Wahl ist, kann man wohl auf den Preis zurück führen. Außerdem lässt sich MDF besser an Kanten schleifen. Multiplex bricht dort schnell aus...
duffy_
Stammgast
#12 erstellt: 20. Mai 2015, 08:48
Weil nach ein paar Wochen die Grundierung bzw. Der Füller und der Lack in die Poren absacken und man die ganze Maserung der Deckschicht sieht, das ist einfach Murks hoch zehn.

Mal abgesehen von dem riesen Aufwand die Poren erstmal zu füllen..

Am besten MDF, im Idealfall mit Grundierfolie.


[Beitrag von duffy_ am 20. Mai 2015, 08:51 bearbeitet]
saniiiii
Inventar
#13 erstellt: 20. Mai 2015, 09:22
das mit multiplex geht schon, es ist hald ein enormer zeit und grundier-aufwand. für hochglanz hätte ich auch eher mdf genommen, bzw multiplex einfach mit ner 3mm hdf-platte überleimt.

sollte es aber trotzdem nur mit mpx zum lackieren gehen meine vorgehensweise :

-schleifen
-wässern und schleifen
-spachteln und trockenschleifen, ne woche warten, prozess wiederholen
-primern, eine schicht grundierung, schleifen, erst trocken, dann nass.
-weitere schicht grundierung, wieder schleifen
-+monat warten, nochmalig schleifen, grundierung sollte genug drauf sein.
-2 schichten farblack, die zweite schicht jeweils schleifen bis ca 1000 nass.
-hochglanz klarlack, eine schicht, schleifen, zweite schicht, schleifen, dritte schicht bis 1000 nass schleifen wieder.
jeweils mindestes 3 tage wartezeit, zur endpolitur nochmal 2 wochen warten.
-schleifpaste drübergehen, dann wieder mit polierpaste bis es funkelt.

-zwischen den schichten immer gut entfetten und reinigen!

So erreicht man eine geschlossene schicht mit sehr schönem tiefeneffekt und glanz, kleinere staubeinschlüsse werden durch das schleifen auch relativiert. wichtig ist eben die wartezeit zwischen den schichten beim grundieren um eben das nachsacken einigermaßen in den griff zu kriegen. optimalerweise sollte man das ganze sowieso harzen statt spachteln.
nichts desto trotz, nach nem halben jahr sacken die kanten trotzdem nach ohne harzung, da kommt man nicht drumrum.

die maserung siehst du aber nie mehr wieder.
wuehler1606
Stammgast
#14 erstellt: 20. Mai 2015, 11:46
Ich habe geschliffen, grundiert und lackiert. Und da sackt auch nach einem halben Jahr noch überhaupt nix zusammen.
duffy_
Stammgast
#15 erstellt: 20. Mai 2015, 17:31
Ich lern ja gern dazu, welches Material hast du verwendet, gibts Bilder davon?
blabupp123
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 20. Mai 2015, 18:27
@ MBU: Danke, ich weiß jetzt, was zu tun ist: Ich bleibe bei MDF!

MBU
Inventar
#17 erstellt: 21. Mai 2015, 03:22
Hi Chris,

MPX ist OK, solange es Buche ist. Birke ist "Abfall", fasert beim Fräsen und spreisselt ohne Ende - für die Tonne eben.

Ich arbeite in den letzten Jahren auch hauptsächlich mit MDF.
source
Stammgast
#18 erstellt: 21. Mai 2015, 06:50

MBU (Beitrag #17) schrieb:
Birke ist "Abfall", fasert beim Fräsen und spreisselt ohne Ende - für die Tonne eben.



Bist Du sicher das es Birke ist was Du verwendest. Vielleicht solltest Du über scharfes Werkzeug nachdenken, da klappt es auch mit der Bearbeitung.
Meine Gehäuse sind vorwiegend aus Birke-Multiplex gefertigt, von ein paar Ausnahmen abgesehen.
Staune immer über die Aussage das bei der Kanten bearbeitung gespachtelt/repariert werden muss, die Kanten sind bei mir mehr wie in Ordnung.
Ausser man möchte deckend glänzend/hochglanz lackieren, was icih persönlich für sinnfrei halte...da gibt es bessere Materialien.



source
wuehler1606
Stammgast
#19 erstellt: 21. Mai 2015, 07:18

duffy_ (Beitrag #15) schrieb:
Ich lern ja gern dazu, welches Material hast du verwendet, gibts Bilder davon?


Einfach ganz normales Multiplex. Ich kenne mich damit auch nicht wirklich aus.
Habe dem Schreiner das einfach in Auftrag gegeben und am Ende sieht es so aus...

Die Seitenwände sind aus Multiplex. Die Front aus MDF.
Wenn ich damals schon gewusst hätte, dass ich die lackieren will, hätte ich natürlich nur MDF verwendet.
Aber wie gesagt, hatte ich keine Probleme damit, Hochglanz zu lackieren.

http://s14.directupload.net/images/141030/7haweznh.jpg
MBU
Inventar
#20 erstellt: 21. Mai 2015, 13:44

source (Beitrag #18) schrieb:

MBU (Beitrag #17) schrieb:
Birke ist "Abfall", fasert beim Fräsen und spreisselt ohne Ende - für die Tonne eben.



Bist Du sicher das es Birke ist was Du verwendest. Vielleicht solltest Du über scharfes Werkzeug nachdenken, da klappt es auch mit der Bearbeitung.


Das Zeug wird zumindestens von den Baumärkten an meinem Wohnort als Birke MPX verkauft. Ich benutze seit Jahre Hartmetall-Fräser von Festool, aber wenn beim Chassisausfräsen der Fräser quasi parallel zur Maserung fräst "dröselt" es dort (leicht) auf. Das ist nicht besonders schlimm und lässt sich mit ein bißchen Schmirgel leicht beheben, aber bei Buche und MDF passiert das halt nicht.

Man bekommt auch nicht so eine schöne Oberfläche wie mit Buche MPX hin. Ich mag das Material einfach nicht! Leider hat kein Baumarkt in meiner Nähe mehr Buche MPX, deshalb baue ich (fast) nur noch in MDF.


[Beitrag von MBU am 21. Mai 2015, 13:45 bearbeitet]
Duji-Buji
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 15. Jun 2015, 17:55
Hi, ich bins nochmal danke nochmal für die vielen Antworten bin auch auf MDF umgestiegen, da es anscheinend einfacher zu lackieren ist^^

Die Box ist schon fast fertig, es muss nur noch die letzte Seite drauf geleimt werden. Dazu nochmal eine Frage: Wenn ich die Bassreflexöffnung auch schwarz lackieren muss (muss ja nicht super gut aussehen, es soll nur beim Anblick der fertigen Box der helle Reflexkanal nicht ins Auge fallen), kann ich das auch machen, wenn die Box schon fertig geleimt ist machen?Oder sollte ich das jetzt noch machen, solange ich da noch reingucken kann (so sieht es momentan in etwa aus)?
Und wenn ja, was würdet ihr empfehlen? Kann ich da einfach irgendeine Billigfarbe ausm Baumarkt mit dem Pinsel auftragen? Oder wie würdet ihr vorgehen?

Und eine kurze Frage noch zur Dämpfung: Im Bauplan steht einfach locker reinlegen, muss ich die Bassreflexöffnung beachten, also da einen Weg frei lassen oder einfach das gesamte Gehäuse locker füllen?

Mfg
saniiiii
Inventar
#22 erstellt: 15. Jun 2015, 18:06
würd mir n stinknormales spray kaufen, motolov black oder so. hab da sehr gute erfahrungen gemacht damit
Duji-Buji
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 15. Jun 2015, 19:04
Das Problem ist, dass im Reflexkanal ganz vorne eine Stoßkante von der Front ist und ich weiß nicht, ob n stinktnormales Spray ohne Grundierung auch "stark" genug ist, dass die Kante auch nach Jahren noch schwarz bleibt. Oder sind meine Bedenken unbegründet?

Und sollte ich dann erst die Seite drauf leimen und dann sprühen, damit es gleichmäßiger ist?
saniiiii
Inventar
#24 erstellt: 15. Jun 2015, 20:28
dachte es geht nur um den kanal? weil da kannste ziemlich sicher einfach n par mal sprayern, da ists schwarz^^ ansonsten kauf dir ne dose warnex, das ist auch noch ne halbe spachtelmasse
Giustolisi
Inventar
#25 erstellt: 15. Jun 2015, 20:58

Oder sind meine Bedenken unbegründet?

Ordentlich gefüllert und grundiert passiert da nix.
Viele haben es zu eilig, dabei geben Spachtelmasse und lack bei Zimmertemperatur noch nach Wochen leicht nach. Will man es perfekt haben, stellt man die Kisten an einen warmen Ort und lässt sie dort einfach für ein paar Wochen stehen. Dann zeichenen sich die Kanten auch später nicht ab.
Duji-Buji
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 15. Jun 2015, 21:20
Jo, es geht auch nur um den Kanal^^ Also kann ich einfach die andere Seite drauf leimen und dann mit ner Farbdose ordentlich in den Kanal sprühen bis er schwarz ist?

@Giustolsi: Ich hatte eben nicht vor da groß zu grundieren/füllern, da es nur der Kanal ist; da reicht es dass der schwarz ist^^ Den Rest der Box werde ich wahrscheinlich bei einem Lackierer machen lassen, da mir für ein edles Finish das nötige Equipment fehlt bzw. es teurer wäre als die Boxen einfach lackieren zu lassen.
Giustolisi
Inventar
#27 erstellt: 16. Jun 2015, 11:41

Den Rest der Box werde ich wahrscheinlich bei einem Lackierer machen lassen, da mir für ein edles Finish das nötige Equipment fehlt bzw. es teurer wäre als die Boxen einfach lackieren zu lassen.

Sprühdosen, Schleifpapier und Politur sind doch nicht teuer und viel mehr braucht man auch nicht.
ich hab das schon mal gepostet, aber es zeigt eben gut, wie ich mit simplen Mitteln eine schöne Oberfläche zaubern kann.
Es ist zwar ein Basskorpus, aber die Vorgehensweise ist vergleichbar, beim Lautsprecher ists sogar einfacher. Man braucht eben eine glatte Grundierung, um darauf lackieren zu können.
guckst du
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