Monacor SPH 200 KE + Breitbänder

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Knobson
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Feb 2017, 05:06
Hallo liebes Forum , ich brauche mal wieder deine Ratschläge und zusätzlichen Meinungen

Meine Mirsch OM60 haben mich lange begleitet jedoch konnte von Originalzustand und dementsprechend Sammlerwert schon lange keine Rede mehr sein.
Statt den Originalen Basschassis wurden Monacor SP-200KE verbaut und die Frequenzweiche angepasst (vom Fachmann - bevor ich die Boxen übernommen habe) Gehäusezustand Note 3- (war damals auch als Selbstbau erhältlich dementsprechend auch keine konstruktive Meisterleistung

Nun habe ich über die Jahre schon einige Infos über die OM60 eingeholt und leider auch festgestellt das es fast unmöglich ist die originalen HT + MT neu zu ergattern daher habe ich einfach immer gehofft das sie nicht ganz sobald sterben aber Day 0 rückt näher!

Daher plane ich die SP-200KE zu behalten und mit einem Breitbänder zu kombinieren....
Was haltet Ihr von der Idee und welche BB würden prinzipiell erstmal in Frage kommen sodass TT und BB in etwa auf einem Niveau sind.
Wer Mirsch Boxen kennt, weiss das Sie nicht unbedingt durch Neutralität oder Linearität glänzen sondern Raumklang und Charakter das gewisse etwas ausmachen. Daher darf es ruhig wieder eine Box mit Charakter werden.

Ich hoffe auf interessante Vorschläge und bin auch neuen Ideen noch sehr aufgeschlossen!

Gruss Janek
Viper780
Inventar
#2 erstellt: 16. Feb 2017, 15:56
Da gibt's eine super Entwicklung mit toller Bühne und Raumklang, nur eben nicht mit Breitbandlautsprecher http://www.donhighend.de/?page_id=3212

Wenn dir die nicht zu groß ist unbedingt bauen, hier im Forum gibt's auch Varianten als Standlautsprecher mit etwas mehr Volumen und anderen GHP Kondensator.
Knobson
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Feb 2017, 17:23
Dankeschön für die Rasante Versorgung mit Lese-/Lernstoff =)
Gross darf es werden!

Ich erkläre nochmal kurz warum mir die Idee mit dem Breitbänder kam:
Habe als Resteprojekt vor kurzem zwei alte Visaton BG20 einfach in ca 35l BR (gehäuse waren alte Testgehäuse und Chassis flogen rum) gebaut und war von der Dynamik und Präzision des Basses positiv überrascht.
Ich dachte wenn ich sowas wie den BG20 (darf aber etwas teurer sein!) nun theoretisch untenrum nur ein bisschen entlaste mit dem 200KE und gleichzeitig bis ca 30HZ das Tiefbassfundament erweiter behalte ich etwas von den eigenschaften Beider Chassis.

Ich Höre überigens in allen Lautstärkebereichen und sämtlichen Genres Musik.
larseickmeier
Gesperrt
#4 erstellt: 16. Feb 2017, 18:13
30 Hz, SPH KE200 und sehr laut ist nicht unbedingt vereinbar. Guck dir die verlinkte LYC an. Die geht bis 40 Hz runter und mehr sollte man dem Chassis dann auch nicht zumuten. Damit geht es sehr laut (was auch immer Definitionssache ist). Ich weiss, du willst den TT weiter verwenden, aber für 30Hz und nur bis zur Trennfrequenz des BBs bieten sich andere TT, die als echte Subwoofer-Treiber gedacht sind eher an.
An deiner Stelle würde ich die LYC nachbauen, denn alles andere wird ein noch grösserer Aufwand...
Thessis
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 16. Feb 2017, 19:46
Knobson
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 19. Feb 2017, 20:14
Vielen Dank larseickmeier und Thessis für die hilfreichen Beträge.

Zu den genannten 30Hz: Damit meine ich natürlich keine linearität bis zu diesem Punkt. In der aktuellen Konfiguration (BR mit öffnung nach unten) merke ich jedoch bei Testtönen das sich Bei 30-35Hz schon was tut und auch der damit verbundene Maximalpegel reicht mir dann völlig.
Ich suche nochmal das schwedische Originalprospekt und die Daten der angepassten Frequenzweiche die momentan laufen. Das bringt evtl etwas Klarheit darüber wie der TT momentan arbeitet und inwiefern man das bei einem neuen Gehäuse hinsichtlich meiner Vorstellungen optimieren kann.

Gruss Janek
Ludger
Inventar
#7 erstellt: 22. Feb 2017, 14:10
Hallo Janek,
ich hatte mal den SPH200KE in der ersten Version und hatte ihn damals mit einem 4Ohm-Bandor Chassis kombiniert, gerschlossen in ca. 45 Liter.
Sehr sauberer Bass, konnte wandnah aufgestellt werden, excellente Dynamik und tonal auch sehr ausgeglichen. Ich habe damals bei ca. 350 Hz getrennt.
Leider habe ich den Bandor bei einer Silvesterfeier im Übermut zerschossen. Klanglich war das ein sehr guter Lautsprecher.
Gruß
Ludger
Kay*
Inventar
#8 erstellt: 22. Feb 2017, 17:31
schaue dir doch mal den Fostex FE206 an.
sofern das Bündelungsverhalten akzeptabel,
ist das ein echter BB, im Gegensatz zum BG20.
totü
Stammgast
#9 erstellt: 28. Feb 2017, 22:19
hi,

den FE 206 mit dem 200 KE nach den Vorstellungen des TE zu kombinieren, halte ich für sehr gewagt. Man müsste den 206er im Wirkungsgrad derart einbremsen, dass der ganze Spaß auf der Strecke bleibt. Aber: Ein gutes Chassis, zweifelsohne! Der 200 KE ist eher für eine 2-Wege Box sehr gut geeignet - hatte mal den CT Nr. sowieso aus der K+T von Timmermanns, war ne echte Granate. Der Monacor wurde meines Wissens damals mit dem Morel MDT 29 verkuppelt.

Schöne Grüße
Schon_wieder_weg
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 01. Mrz 2017, 12:01
Moin,


totü (Beitrag #9) schrieb:
den FE 206 mit dem 200 KE nach den Vorstellungen des TE zu kombinieren, halte ich für sehr gewagt.


das sehe ich aus den genannten Gründen auch so. Ich würde den SPH-200KE gar nicht mit einem Breitbänder kombinieren. Es wäre nämlich schade, die vorzüglichen Mitteltonqualitäten des Chassis nicht zu nutzen...
Kay*
Inventar
#11 erstellt: 01. Mrz 2017, 16:18

Man müsste den 206er im Wirkungsgrad derart einbremsen,

bei passiver FW sehr von Vorteil!
(und natürlich auch günstig bei wandnaher Aufstellung, sprich, dann ist der Wirkungsgrad vom KE nicht mehr sooo schlecht)
sonst FE126 oder wie die Vachfolger jetzt heissen.
Ich würde eh nicht unter 300Hz (abhängig von Aufstellung) trennen.


Ich würde den SPH-200KE gar nicht mit einem Breitbänder kombinieren

... würde ich unterstreichen, solange der TE nicht andere Vorstellungen hat


[Beitrag von Kay* am 01. Mrz 2017, 16:41 bearbeitet]
Knobson
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 13. Mrz 2017, 12:17
Hallo ich melde mich nochmals zurück um auch auf die letzten Beiträge einzugehen da sich mir einige neue Fragen stellen:
@Kay*: Kannst du das mit der Passiven FW und der Wirkungsgradbeschneidung eines BB näher ausführen? (die allermeisten sind ja vom Wirkungsgrad höher als der SPH 200KE)

Auf dem Papier scheint der SPH 200KE tatsächlich ein guter Kandidat für eine hohe Trennung zu sein aber erste Tests mit einer aktiven Frequenzweiche haben mich nicht überzeugt.
Ich habe ausserdem einen alten Thread zum gleichen TT gefunden der meine Vermutung bestätigt: klick
Daher bleibe ich erstmal bei dem Plan den SPH 200KE so zu nutzen wie es bisher der Fall war. BR Abstimmung auf ca. 35 HZ da mir der Pegel reicht. Und dann eine Ankopplung eines Breitbänders der ab dem Bereich der Kickbässe (100-200HZ?) übernehmen soll.
Gruss Janek
larseickmeier
Gesperrt
#13 erstellt: 13. Mrz 2017, 14:43
Also bevor du dich auf Jemanden berufst, der hier gerade mal einen Beitrag hinterlassen hat, solltest du mal nach der Little Yellow Cab suchen. Hab noch keinen erlebt, der sich über die Performance des Monacors dadrin beschwert hätte - ganz im Gegenteil. Weicher Bass und verhangene Mitte?! Sry, aber da hat derjenige definitiv in der Weiche und dem Gehäuse mist gemacht...
Auch die Messungen in der Hobby-Hifi sprechen sehr offensichlich gegen diese These. Ich vermute (ist wirklich nur eine Vermutung) du willst, deine Idee auf jeden Fall durchboxen, aber gerade von den alten Hasen hier und denjenigen, die nachweislich schon was mit dem Chasis gemacht haben, solltest du doch mehr als nur das eine Ohr schenken...
Kay*
Inventar
#14 erstellt: 13. Mrz 2017, 18:06

Passiven FW und der Wirkungsgradbeschneidung

Spannungsteiler (z.B. LS-Poti)
Mit den Widerständen "linearisiert" man die Impedanzkurve
(wenn man einen BB mit sehr gutem Wirkungsgrad hat,
entsprechend kleiner Parallel-Widerstand)
und Kondensator davor.
(bei grösseren BB's sollte 6dB/Okt. ausreichen).


Ankopplung eines Breitbänders der ab dem Bereich der Kickbässe (100-200HZ?) übernehmen soll

ich würde nicht unter 250Hz gehen,
im Grunde sollte man einen Punkt im BaffleStep treffen,
bei dem der Bass bündelt (Schallwandbreite).
Alles ist aber raumabhängig.
Ist die Trennung hoch genug, kann man über den Spannungsteiler
Wirkungsgrad des BB und Bass (Wirkungsgrad Raum-/Aufstellungs-abhängig) angleichen.


Weicher Bass und verhangene Mitte?

nur mal wieder so,
Raum-/Aufstellungs-abhängig,
Raumresonanzen ?
Kay*
Inventar
#15 erstellt: 13. Mrz 2017, 18:11

aber erste Tests mit einer aktiven Frequenzweiche

wenn eh aktiv,
kannste dir den Käse natürlich frei Schnauze einstellen,
da brauchste keine Spannungsteiler
Ludger
Inventar
#16 erstellt: 14. Mrz 2017, 18:18
Hallo,
meine Erfahrungen mit dem Monacor als Tiefmitteltöner waren folgendermassen:

wenn mit einem konventionellen Hochtöner, dann unbedingt einen mit großer Membran. Ich hatte zum Testen eine alte, aber sehr gute Hecokalotte mit 38mm Durchmesser sowie dem Celestion HF-1300. Trennung jeweils ca. 2000 Hz. Die Morel im Timmermann-Vorschlag geht ja auch in diese Richtung.

Mit einem kleinen Breitbänder wie dem Bandor (oder eventuell einm Jordan 50-mm-Modul) habe ich allerdings aus meiner Sicht bessere Ergebniss erzielt.

Gruß
Ludger
S04-Hotspur
Stammgast
#17 erstellt: 14. Mrz 2017, 19:49
Hallo,

ich hatte den SP 300 KE einige Jahre in einem Subwoofer im Einsatz. Klanglich der beste Tieftöner, den ich je hatte. Für mich war ein Qualitätsunterschied zu einer Papiermembran hörbar. Ähnlich geht es mir mit dem Audax HM 130 C0 mit Carbonmemban.

Deshalb bezweifle ich, dass der Monacor DT 254 auf demselben Level spielt.

Wenn Du aktiv dran gehen willst, finde ich die Kombination mit einem Breitbänder ab 100 Hz interessant. Einfach mal ausprobieren.

Mir fällt der Fostex FE 103 Sol ein.

Gruß, Andreas
Black-Devil
Gesperrt
#18 erstellt: 14. Mrz 2017, 22:36

S04-Hotspur (Beitrag #17) schrieb:

Deshalb bezweifle ich, dass der Monacor DT 254 auf demselben Level spielt.


Dann solltest du dir die LYC vielleicht mal anhören - die DT-254 macht im Waveguide einen hervorragenden Job und ICH glaube nicht, dass es mit einem Breitbänder ähnlich gut geht.
Schon_wieder_weg
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 15. Mrz 2017, 01:27
Moin Oli,

lass es einfach. Vertane Liebesmüh...
S04-Hotspur
Stammgast
#20 erstellt: 15. Mrz 2017, 20:55
Ich glaube, es gibt ein Missverständnis. Mein Zweifel bezieht sich darauf, ob der Hochtöner DT-254 auf dem Level des SP 200 KE mitspielt. Es ist nur ein Zweifel und kein Urteil, da ich den Hochtöner als "Standardprodukt" und den Tieftöner als "High-End-Produkt" einordne. Gehört habe ich die Box noch nicht.
Kann ja sein, dass der DT-254 eine Perle für kleines Geld ist. Gehört habe ich nur die aus meiner Sicht hervorragende Qualität des SP 300 KE.

Ich wollte nicht sagen, dass der Hochtöner nicht auf dem Level eines guten Breitbänders mitspielen kann. Ich habe mich nach jahrelangem Betrieb wieder von den Breitbändern abgewendet und bin auf Zweiweg zurück gegangen, gerade weil mir die Qualität im Hochtonbereich nicht reichte.

Wenn einer Freude am Breitbänder hat, bitte. Es gibt ja auch die Möglichkeit, beides auszuprobieren und durch den Vergleich seine Erfahrungen zu machen und Schlüsse daraus zu ziehen.

Gruß, Andreas


[Beitrag von S04-Hotspur am 15. Mrz 2017, 21:31 bearbeitet]
tiefton
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 17. Mrz 2017, 13:24
ja ja..es kann nur eine Wahrheit geben...
Der DT-254 ist im Waveguide sicher auch gut und mit dem SP gut kombinierbar. Das Hat Alex ja vorgemacht und stimmt sicherlich.

Ob der DT254 aber "high"End" ist - das muss jeder selber entscheiden.
Für das Geld sicherlich ein best buy - aber das Bessere ist des Guten Feind
Viper780
Inventar
#22 erstellt: 17. Mrz 2017, 14:25
Ich bin mir unsicher ob man hier wirklich was viel besseres bekommt - der DT-254 im WG ist ein sehr guter HT und auch der 26HD1 oder ein Audaphon AMT-1i lösen da nicht wesentlich besser auf (im direkten Vergleich gehört) und sind auch nicht dynamischer. Unterschiede sind auf unterschiedliche Abstimmungen oder positionen im Raum zurück zu führen
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