Knacken bei hoher Lautstärke - Gehäuse optimieren?

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sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 24. Jul 2017, 20:45
Hallo zusammen,

Hab das Problem, dass ab 2/3 der Lautstärke, die Koax in meiner Bluetooth - Box Knacken. Bzw das knacken beim Erhöhen der Bässe knacken.

Ich vermute, dass das Volumen von meinem Gehäuse zu klein ist?

Mein Aufbau:

Material: 8mm MDF
Innenmaß: 24 x 11 x 9 cm (rein für die Lautsprecher zur Verfügung)

Gehäuse ist mit Visaton LS-Wolle gefüllt.

2x Treiber: Visaton PX10 mit jeweils 4 Ohm, 20 Watt Nenn- und 30 Watt Maxbelastbarkeit

Verstärker ist ein Modul mit TPA3110 Chip und 2x 15w out.

Kann mir in dem Fall ggf. ein Bassreflex oder so aus der Patsche helfen?

Oder gibt es andere Ideen? Habt vielen Dank im Voraus.

Hier noch ein Bild von meiner Box:

Front

20170723_184211
nfsgame
Stammgast
#2 erstellt: 25. Jul 2017, 07:40
Ist es denn ein Knacken oder ein verzerren? Bei erstem könnte es eine oder mehrere Verstrebung(en) tun, bei letzterem (was ich eher vermute) ist wohl schlicht der Amp am Ende angelangt. Wie wird die der Transenhaufen denn befeuert? Wie sind die beiden Chassis verschaltet? Was sagt das Datenblatt zur Stromlieferfähigkeit bei dadurch bestehender Impedanz?

Edit sagt: (Guten Morgen)... Knacken bei höherer Lautstärke und/oder angehobenen Bässen kann auch ein Anschlagen der Schwingspulen sein... Klingt auch wie nen Knacken.


[Beitrag von nfsgame am 25. Jul 2017, 07:47 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#3 erstellt: 25. Jul 2017, 12:04
Hi,
nfsgame (Beitrag #2) schrieb:
... Knacken bei höherer Lautstärke und/oder angehobenen Bässen kann auch ein Anschlagen der Schwingspulen sein... Klingt auch wie nen Knacken.

Bei geschlossenem Gehäuse und schwachem Verstärker ist das aber unwahrscheinlich.

Ich tippe auch auf heftiges Verstärker-Clipping,
was der Laie üblicherweise nicht für möglich hält, wg. "nur 2/3 - Lautstärke".

Gruss,
Michael


[Beitrag von Mwf am 25. Jul 2017, 12:05 bearbeitet]
jehe
Inventar
#4 erstellt: 25. Jul 2017, 12:22
ich würde da spontan auch auf Clipping tippen. Wenn ein Oszi vorhanden ist, ließe sich das ja schon mal problemlos abklären.
Denkbar wäre aber auch ein verirrtes Kabel, gegen das die Membran bei gehobener Lautstärke schlägt.
Big_Määääc
Inventar
#5 erstellt: 25. Jul 2017, 13:46
damit es "knack" muss man den Ämp aber schon richtig überfahren.
oder halt die Schwingspule schlägt an.
Mwf
Inventar
#6 erstellt: 25. Jul 2017, 14:06
Es fehlen noch wichtige Infos:
nfsgame (Beitrag #2) schrieb:
...
-- Wie wird die der Transenhaufen denn befeuert?
-- Wie sind die beiden Chassis verschaltet?
-- Was sagt das Datenblatt zur Stromlieferfähigkeit bei dadurch bestehender Impedanz?
...
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 25. Jul 2017, 20:17
Hallo zusammen und vielen Dank für eure Antworten.

Und entschuldigt bitte die späte Rückmeldung aber ich gerade erst gesehen, dass mein Beitrag verschoben wurde

Also mit befeuert meint ihr den Chipsatz/Verstärker? Das ist ein Tpa3110 von TI.

Link zum Datenblatt des TPA3110

Verkabelt hab ich die an den Treibern durch simples Aufstecken mit passenden Kabelschuhen, an den Verstärker hab ich gelötet und musste(wegen der mini Löcher am Verstärker) mitm Kabelquerschnitt von 1 auf 0,5 runter :/

Ich hoffe ich hab alles beantwortet?
Anbei noch ein Bild vom Inneren falls das hilft:
Elektronik
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 25. Jul 2017, 20:40
...eins noch. Eine Oszi hab ich nicht aber ein Multimeter.

Habe gerade bei meiner maximal möglichen Lautstärke (also noch ohne Knacken) die Stromstärke und die Spannung direkt am Ausgang des Step-up gemessen und auch mal die Spannung von 10,5v bis auf 16v erhöht . Aber das knacken kam trotzdem.

Die Stärke schwangte (je nach Bass zwischen 0,09 und 0,41 Ampere. (War ein zufälliges Lied von Gestört Aber Geil)

Ich hoffe das hilft ggf. auch noch?
KuNiRider
Inventar
#9 erstellt: 25. Jul 2017, 21:15
Auf dem Bild sehe ich zwei 18650 Akkus macht hur 7,5V also unter der minimalen Betriebsspannung von 8V des IC da kommt fast nix raus außer Clipping.
2x 10cm mit nur 2mm Hub und fc 110Hz in nur gut 2L Gehäuse sind sowieso praktisch bassfrei, hebt man den Bass nun per EQ an, wundere ich mich in Summe eigentlich nur, dass da überhaupt was rauskommt mit etwas Bassähnlichem geht da nur leise Zimmerlautstärke.
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 25. Jul 2017, 21:25
Ja das sind zwei Panasonic NCR18650B aber Parallel. Somit vor dem Step-up nur 3,7v die dann auf 10,5v angehoben werden. Vielleicht ist meine Idee in dem Punkt einfach nur misst?

Das Problem ist, dass ich doch sonst die Akkus nicht per MicroUSB geladen bekomme. Oder sehe ich das falsch? Hast du eine bessere Idee bzgl der 5v und 800-1000mA Input?
Ich besorge mir gern andere Teile und baue auch nochmal um, wenn ich dadurch etwas verbessern kann
KuNiRider
Inventar
#11 erstellt: 25. Jul 2017, 23:49
Ein Ladegerät für 4 St 18650 kostet ca 25€ und mit 4 in Reihe bist du mit 14 bis 16V voll im richtigen Arbeitsbereich des Verstärkers und auch die Strombelastung des Akkus ist in einem humanen Bereich.
Falls dein DC-DC-Wandler überhaupt ca 2,5 A (für ca 2x10W) kann, ist die Akkubelastung mit ca 7,5A nicht mehr lustig. Dagegen sind es nur knapp 2A bei der 4er Reihe.
Was mich in deiner Schaltung auch nicht sehe, ist ein fetter Puffer-Elko >>4700yF/16V - wie soll der Wandler die Spitzenlasten von 10,5V und 2x9,5V/4R=4,5A schaffen? Zumal die Taktfrequenz eines Class D i.d.R. deutlich höher ist, als die des Wandlers.
Hast du kein fettes 13,6V Netzteil zum Test ob es dann weniger knackt? Oder nimm mal eine 12V Autobatterie.


[Beitrag von KuNiRider am 25. Jul 2017, 23:50 bearbeitet]
Peter.1997
Inventar
#12 erstellt: 26. Jul 2017, 01:36
Ich glaube fast, dass das Problem beim Step-Up-Converter liegt, der mit der niedrigen Spannung von nur 4,2V bei voll bis 3V bei leer nicht richtig arbeitet. Der wird dann wohl bei Bässen nicht genug Strom liefern können bei dem großen Spannungsunterschied, noch dazu von einer sehr niedrigen Spannung, was dann zu einem Knacken führt; Obs jedoch das Knacken ist, das du hast, weiß nur der Herr, aber da heißt es eben: Fehlerquellen suchen. Genau solche Stepups habe ich auch schon verwendet, die zicken gerne mal rum, wenn denen was nicht passt.

Du kannst dir auch an so ein BMS 3 18650er anlöten. Laden kannst du das mit so einem Netzteil. Damit treibe ich bisher erfolgreich einige mobile Boxen an. Würde allerdings beim Strom-Ausgang noch einen Vorwiderstand von ca. 1 Ohm (eher etwas weniger) mit >10W dranhängen, zwecks Einschaltstrom.


Was mich in deiner Schaltung auch nicht sehe, ist ein fetter Puffer-Elko


Es werden nicht konstant 2,5A fließen (durchschnittlich eher (viel) weniger), da Musik keine kontinuierliche Sinuskurve ist. Es wird Spitzen geben, aber die sind nicht konstant und das kann der StepUp liefern. Wenn du lustig bist, kannst du einen kleinen Kühlkörper auf den Chip vom StepUp anbringen. Damit finde ich den kleinen StepUp für diese Anwendung geeignet, ich fahre mit diesem StepUp noch ganz andere Geschütze (z.B. TDA7498 an 32V; Wird selbst bei lange und laut (mit Kühlkörper) nur mäßig warm, auf keinen Fall heiß!) und noch ist nichts kaputt gegangen. Da auf dem Wandler und auf dem Verstärker schon Elkos drauf sind, wenn auch nur kleinere SMD-Elkos, und alle Bauteile den Strom eigentlich eh schon liefern können, sind fette Puffer-Elkos überflüssig. Ich sehe da eher ein Problem, was den Einschaltstrom betrifft. Da ein leerer Elko kaum Innenwiderstand besitzt und sich so mit hohen Stromstärken auflädt, fließt beim Einschalten der Anlage kurzzeitig ein hoher Strom und das BMS-Board könnte da abschalten. Deswegen, wie oben erwähnt, der Vorwiderstand, um den Stromfluss zu begrenzen.

Somit hättest du schon mal eine solide und immernoch kompakte Stromversorgung, die du auch recht einfach laden kannst. Zudem ist sie noch relativ günstig für die Leistung, man muss nur etwas Geschick im Löten haben. Mit dem BMS-Board könnte man auch eine Aufladung über Micro USB realisieren, da gibt es so kleine Platinchen mit nur einem Micro USB Anschluss (mal auf EBay nach "Micro USB Breakout" suchen), an denen man einfach die + und - Kontakte abgreifen kann. Dahinter dann noch einen StepUp auf 12,6V eingestellt, et voilà hast du einen Micro USB Port zum laden. Das will ich bei mir auch noch irgendwie realisieren, jedoch fehlt mir da Zeit und Lust, da ich dafür meine Konstruktion auseinanderbauen müsste, um nochmal neu zu verlöten..

Bei mir funktioniert das alles (bis auf den noch nicht vorhandenen Micro USB Anschluss), bzw. hat alles überall funktioniert. Nachdem ich bei meiner Haupt-Mobilen-Box den Stepup durch einen Größeren ersetzt habe, habe ich das Problem mit dem hohen Einschaltstrom und dass meine Schutzplatine dann abschaltet; Vorwiderstand ist noch auf dem Weg zu mir, also kann ich noch nicht sagen, ob das das Problem lösen wird. Bei meinen anderen Boxen, in denen der gleiche Step-Up verbaut ist, den du da in deiner Schaltung hast, ist das allerdings nicht passiert, da hat alles wunderbar geklappt. Vorwiderstand schadet aber nicht.


Zumal die Taktfrequenz eines Class D i.d.R. deutlich höher ist, als die des Wandlers.


Ich bin kein Experte in Sachen Elektrotechnik, aber ich sehe den Zusammenhang nicht, dass die Stromaufnahme/-Abgabe vom Wandler was mit den Taktfrequenzen vom Wandler und dem Verstärker zu tun hat? Die Aussage an sich mag wohl stimmen, dass der Amp schneller taktet, als der Wandler, aber was hat der Stromfluss damit zu tun?


[Beitrag von Peter.1997 am 26. Jul 2017, 01:39 bearbeitet]
L4M4
Stammgast
#13 erstellt: 26. Jul 2017, 06:32
Die sauberste Lösung ohne an den Akkus rum zu pfuschen dürfte der hier sein: https://www.banggood...Board-p-1151301.html?
Ladegerät + Bluetooth integriert und genug Leistung

@KuNiRider: Die NCR18650B haben einen dauerhafte Entladestrom von 2C, also 6,8A - sollte wohl reichen.

@Peter.1997: Biete bitte nicht solche Netzteile an. LiIon Zellen sind fast wie kleine Sprengkörper wenn man sie falsch lädt (v.A. in geschlossenen Behältern), v.A. wenn man sie überlädt - das würde ich nie im Leben einem 5€ Chinanetzteil überlassen. LiIons brauchen eine saubere CC/CV Ladekurve - das kann dieses Ding sicher nicht bieten.
Dein zweiter Vorschlag ist viel besser - 5V mit nem StepUp nach oben schrauben. Hier bitte beachten, dass der StepUp CC (=Constant Current = Konstantstrom) kann. Sieht man meist an mind. 2 Potentiometern, steht aber auch in der Beschreibung
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 26. Jul 2017, 10:06
Vielen Dank für eure detaillierten Antworten

Wegen dem Modul von Banggood:

Damit brauche ich ja nur dieses Modul, meine LS und die Akkus, oder?

Das Problem wird es mit meinen 4 Ohm LS geben. Die schreiben da: "Applicable speaker impedance: 6 ohms, 8 ohms (if the horn impedance is too small, there will be a phenomenon of amplify volume then staccato"

Die Lösung mit dem Step-up.. verstehe ich nicht ganz. Ich hab einen mit XL6009 Chip, der wohl bis 3 Ampere verarbeitet. Aber ob der eine CC-CV hat, weiß ich nicht. Da muss ich mich nochmal belesen.
Nutzt ihr einen anderen Step-up? Oder war das in Verbindung mit 4s und einem stärkeren Netzteil?

Entschuldigt bitte aber das habe ich nicht herauslesen können.

Die NCR18650B Akkus
Da hat L4M4 recht. Wegen der Eigenschaschten hab ich mich für diese entschieden.


[Beitrag von sycoj am 26. Jul 2017, 10:07 bearbeitet]
Peter.1997
Inventar
#15 erstellt: 26. Jul 2017, 10:23
@L4M4: Das Netzteil ist im Prinzip egal, das BMS-Board kümmert sich darum, aus der Stromquelle das nötige rauszuholen. Ich habe das Ding auch schon mit normalen 12V Netzteilen geladen, die real etwas mehr als 13V hatten. Die schutzplatine cuttet bei 12,6V, also über laden wird hier nichts.
KuNiRider
Inventar
#16 erstellt: 26. Jul 2017, 11:12
2x 10W Ausgangsleistung sind mit Bass(der ist Mono!)-EQ und den Minichasis gleich erreicht, macht 20W mit 0,85 Wirkungsgrad Class D = 23,5W mit dito für den Wandler = 27,6 W bei unter Last 3,5V Akkuspannung macht das 7,9A und das liegt auch über den sehr optimistischen 2c (wobei c selbst bei Nutzung bis ungesunden 3V runter bei nur 3,1Ah in den Tests ist), wird aber den Zellen nicht schaden, aber selbst wenn man pauschal 1/3 rechnet, werden sie heiß
Bei 4 Zellen in Reihe sind es nur 23,5W:14V=1,68A und in einem normalem 4fach-Ladegerätt sind die Zellen viel schneller und schonender wieder voll und die Betriebszeit ist auch doppelt so hoch wie jetzt, sowie mehr max. Power
Nochmal: Der Test mit den 12V einer Autobatterie direkt am Verstärker, würde schnell abklären, ob das Knacken an der Stromversorgung liegt.

@Peter1997:
Da keine vernünftigen Ladelkondensatoren zu sehen sind, muss der Wandler die Spannung durch nachregeln konstant halten.
Der Class D Verstärker arbeitet genau andersrum, sein Strombedarf folgt der Aussteuerspannung ca im Quadrat. Nun kann es passieren, dass er die Wandlerspannung durchschalten will, dieser aber gerade nicht 'da' ist und entsprechend nachregelt und die Spannung zusammenbricht. Ergibt ganz sicher kein Knacken, aber verzerrte Kurven / erhöhtes Rauschen kann ich mir gut vorstellen. Den hohen Anfangsstrom eines großen Pufferelkos muss man nicht mit einem Bratwiderstand vor dem Wandler verstecken, eine kleine Drossel ist da imho besser.


[Beitrag von KuNiRider am 26. Jul 2017, 12:07 bearbeitet]
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 26. Jul 2017, 11:56
@KuNiRider: die 4 in Reihe geschaltenen Akkus ließen sich dann jedoch nur mit einem BMS und einem größeren Netzteil realisieren? Da fällt dann meine Micro-USB Variante flach. Hab ich das richtig verstanden?

@Peter.1997:

Das stimmt. Die BMS Module haben den Schutz mit drin.
Peter.1997
Inventar
#18 erstellt: 26. Jul 2017, 13:04
Mag schon sein, dass die Billig-China-Lösung nicht die beste ist, ich will damit nur sagen, dass das auch funktioniert. Bei mir seit einem halben Jahr, da wurde noch NIE was auch nur annähernd warm, weder beim Laden, noch beim Entladen.

Alles klar, das mit der Taktfrequenz klingt einleuchtend, danke für die Erläuterung

Würde auch einfach mal ein Netzteil dranhängen, oder eine größere Batterie. Sogar ein einfacher 9V Block sollte da schon reichen, ohne stepup. Kannst halt nicht laut machen, aber zum testen sollte das langen.

Mit dem Vorwiderstand hatte ich mal eine Frage im kFkA Tgread gepostet und DjDump (Leo) hat dann geantwortet, dass er dieses Problem auch mal hatte und mit einem Vorwiderstand gelöst bekommen hat. Probieren schadet nicht, zumal das ganze ja kaum Geld und kaum Arbeit kostet.
Mit Drosseln hatte ich noch nie was zu tun, was für eine bräuchte ich da denn? Maximale Stromaufnahme vom Verstärker bei 12V ist ca. 4A, und mein BMS schaltet laut Verkäufer bei 30A ab.
KuNiRider
Inventar
#19 erstellt: 26. Jul 2017, 14:54
V Blockbatterie a
sycoj (Beitrag #17) schrieb:
@KuNiRider: die 4 in Reihe geschaltenen Akkus ließen sich dann jedoch nur mit einem BMS und einem größeren Netzteil realisieren? Da fällt dann meine Micro-USB Variante flach. Hab ich das richtig verstanden?

Wenn du 18650 mit Schutz wählst, ist der Tiefentladeschutz ja schon mit drin Da brauchst du nichts als einen 4fach-Halter + Schalter + Verstärker.
Zum Laden ist es etwas umständlicher, da du die Akkus rausnehmen und ins Ladegerät setzten musst - dafür hast du die Akkus in unter 3h voll. Dein USB braucht für deine ~6Ah eher 7h.
In Reihe laden sollte man tunlichst vermeiden, wenn man keinen Balancer verwendet! Es hat in Reihe immer einen Akku mit etwas weniger Kapazität, der wird dann immer deutlich tiefer entladen (bis umgepolt ) und seine Kapazität nimmt schnell ab, ist leerer und wird dadurch nicht ganz voll ... - bis er irgendwann von seinen besseren Kollegen im Betrieb umgepolt wird = Todesurteil.
Parallel wie bei dir ist nicht schlimm, würde ich aber auch meiden, wer mehr will, nimmt statt den 18650 die 26650 und hat echte 4-5Ah


9V Blockbatterie für den Verstärker?! Die bricht doch im Leerlauf schon ein
-> Ein 12V aus Modellrenner / Alarmanlage / Motorrad / Auto sollte es schon sein, da ist dann die Stromversorgung sicher nicht dass Problem und man kann den Fehler eingrenzen. Ein starkes Netzteil 12-13,9V/>3A tut es auch - selbst ein altes Autobatterieladegerät (die Großen mit Trafo) sollte tun, brummt halt evtl. etwas.

Als Drossel kann man gut die aus einem geschlachtetem Dimmer nehmen oder sowas
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 26. Jul 2017, 17:22
@All: ich prüfe das erstmal mit dem externen Netzteil, um das Problem einzugrenzen.

@KuniRider:

Mit dem Balancer das weiß ich. Hab einen für 2s da und auch schon per MicroUSB getest. Danach hab ich natürlich erst die Specs gelesen Auf den Input von 8,4v bin ich natürlich nicht gekommen Deshalb bin ich anschließend auf die Parallelschaltung der Akkus gewechselt.

Eine Möglichkeit wäre doch mit dem Breakout board, was Peter.1997 geschrieben hat? Das Problem kann nämlich auch noch sein, dass mein Lader TP4056 max. 1A verarbeitet und meine zwei Akkus parallel daran hängen. Somit würden nie mehr als 1A in den Stromkreis kommen obwohl die Akkus mehr könnten. Und der danach geschaltete Step-up halbiert mir wieder auf max. 0,5A (jetzt mal sehr optimistisch ohne Verluste betrachtet.

Also mein durch eure Antworten (vielen Dank nochmal ) betrachteter Lösungsvorschlag:

Breakout mit micro usb, dahinter step-up auf 8,4v minimum an das bms, um die 2 Akkus in Reihe zu laden. Von den Akkus aus per step-up (mit CC-CV) auf 12V out an den Verstärker. Dann sollte er theoretisch schonmal mehr als 1A statt der jetzigen 0,5A zur Verfügung haben. Das Laden würde halt länger dauern, weil der erste Step-up zwischen Breakout und BMS hängt. Oder habe ich jetzt einen falschen Denkansatz?

Das wäre doch die Lösung, wenn das mit dem Test eines Netzteils, wie ihr geschrieben habt, funktioniert ?
KuNiRider
Inventar
#21 erstellt: 26. Jul 2017, 20:33
1A*12V*0,85/2= 5,1W max pro Kanal
12V/7,4V*1A/0,85= 1,9A Batteriestrom in der Spitze. 2-4 Betriebsstunden
Wenn dir das reicht ist es ok - den Sinn des Stepups kann ich nicht sehen, kostet für mich ca 15% Wirkungsgrad und einiges an Leistung.

Jetzt versorg den Verstärker erstmal provisorisch mit richtig Leistung, dann siehst du, ob dir dein Konstrukt überhaupt taugt, bevor du noch mehr Geld und Zeit investierst
L4M4
Stammgast
#22 erstellt: 26. Jul 2017, 21:08
Jetzt mal ne andere Frage: Wo hast du deine Akkus denn her?

Bist du dir sicher, dass das Panasonic NCR18650B sind? Die sehen nämlich anders aus

Ich persönlich würde mir den Step up vor dem Verstärker kneifen und für 10€ noch 2 Akkus dazu kaufen - wenn das denn Originale Panasonics sein sollten, was ich mittlerweile leider bezweifle
Ansonsten gibts bei Gearbest derzeit für unter 10€ 4 2600mAh Samsungs - wenn das Budgetlightforum wieder läuft, kann ich dir den Code dafür reinschreiben, falls Interesse besteht. Billiger kommt man derzeit nicht an 4 Marken-18650er.
Edit: Sogar ohne Code: http://www.gearbest.com/batteries/pp_641265.html?


Wenn du die 5V auf 8,4V hoch-Steppst, braucht du das TP4056 board nicht mehr!
Der Strom geht vom USB zum Step up, dann über das Sicherheitsboard in die Akkus - und von den Akkus über das Sicherheitsboard in den Step up und dann in den Verstärker


[Beitrag von L4M4 am 26. Jul 2017, 21:16 bearbeitet]
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 27. Jul 2017, 00:11
@L4M4:

Vielen Dank für deine Antwort

Die hatte ich bei Amazon direkt gekauft. Waren damals um die 12 Euro. Das sind originale Panasonic. Sieht man vielleicht auch auf dem Bild nicht so

Die 4 Akku - Variante versteh ich, dass du die besser findest, weil der zweite Step-up raus fliegt. Und ich somit einen "Stromschwanker" weniger in meiner Schaltung habe. Hab ich das richtig verstanden?

Problem wäre jedoch dann, dass ich 1. ein 4s BMS brauche und 2. damit eine Ladung erfolgt von meinem 5v per Step-up auf 17-18v kommen muss, weil das BMS sonst nicht anspringt. Ich glaub nicht, dass der Step-up das lange mit macht oder der Wirkungsgrad da extrem sinkt. Oder sehe ich das falsch? Wenn ich was nicht verstanden habe, korrigiert mich bitte. Bin ja Laie

Bezogen auf den Aufbau mit 2 Step Up: Da hast du recht aber das hab ich vorher glaub schon mit dem Breakout Modul beschrieben

@all: Bin heute leider nicht zum Testen gekomm. Bin gerade rein (00:11Uhr) und trink noch ein Feierabendbierchen
_ES_
Administrator
#24 erstellt: 27. Jul 2017, 02:48

jehe (Beitrag #4) schrieb:
Wenn ein Oszi vorhanden ist, ließe sich das ja schon mal problemlos abklären.



Das ist der Punkt - was passiert genau, wenn es "knackt"....ändert sich was am Ausgang....mit einen Multimeter kann man "statische" Werte gut messen, alles andere ist dem Scope vorbehalten.
Wenn man keins hat, leiht man sich eins aus.
Will man sich des Öfteren mit der Thematik beschäftigen, kauft man sich eins, muss nicht unbedingt Top of the Pops sein, was NF-Anwendungen betrifft.
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 27. Jul 2017, 22:40
@ES: da magst du recht haben. Aber ich kenne leider niemand der eins hat. Und zum Verleih muss ich pro Strecke ca. ne Stunde fahren.

@ALL

bin nun zum Testen gekommen.
Bzw. musste ich mir gerade mal eine DC Buchse von nem alten Router runterlöten, weil der Verstärker keine hat

Es war erfolgreich!

Mit einem 12V 2,5A NT kein Knacken.
Erstmal vielen Dank an alle für die richtigen Ratschläge.

Das Problem sind also zu wenig Ampere.

Die Lösung mit dem Breakout MicroUSB und den zwei Step-up, wären doch ein Lösungsansatz?
Oder hab ich was vergessen bzw. nicht bedacht?

Habt vielen Dank im Voraus
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 27. Jul 2017, 23:06
@KuNiRider: bitte entschuldige aber ich hatte deine Antwort ausversehen überlesen

Deine zweite Formel bezieht sich auf 12V input oder 12v per step-up?

Ich glaub ich hab jetzt ein Denkfehler drin.

Also ich hab als Input 5v. Damit muss per Step-up auf mind. 8,4V damit das BMS anspringt und meine 2 Akkus in Reihe lädt.
Dann hab ich doch nur 7,4V out von den Akkus um an den Verstärker zu kommen? Der braucht doch aber mind. 10V?
Somit brauche ich doch den zweiten Step-up, um von 7,4V auf mindestens 10v zu kommen?
Oder stellst du den ersten Step-Up (der für das BMS) gleich auf 12V ein und gehst parallel von dem weg an den Verstärker?
KuNiRider
Inventar
#27 erstellt: 28. Jul 2017, 12:22
Die erste Rechnung war die erreichbare Leistung bei 1A / 12V aus dem Stepup.
Die zweite die Akkubelastung bei Vollast. Mit basslastiger Musik ist die im Mittel aber nur 1/2.....1/4
Beides für 2 Akkus in Reihe also 7,4 V
Ein Stepup sollte reichen, habe mir die Daten von deinen Teilen nicht angeschaut. Ich würde keinen, dafür 4 Akkus nehmen.
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 28. Jul 2017, 14:55
@KuNiRider: Das versteh ich und da bin ich auch vollkommen bei dir. Aber wie bekomme ich die dann per MicroUSB geladen?

Muss ja von 5v auf so 17V kommen?

Habt vielen Dank im Voraus.

Hier noch die Wirkungsgrade des Step-up (Screenshot)
Xl6009 Wirkungsgrad
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 28. Jul 2017, 19:59
Hallo zusammen,

hoffe euer Freitag war nicht zu stressig und ihr seid gut ins Wochenende gekommen?

Ich hab jetzt umgebaut und noch eine Frage. Wenn ich nur einen Step-up für das Laden der Akkus benutze und den selben Step-up nutze, um von den 7,4V auf die 12v für den Verstärker zu kommen, dann benötige ich doch 2 Schalter?

Ich hab das Breakout am Input des Step-up.
Den Step-up Output am 2S BMS.
Und nun geh ich ja vom Output des 2S BMS (was gleichzeitig auch Input zum Laden der Akkus ist) an den Step-up Input.
Bevor ich dann von seinem Output in den Verstärker gehe.

ohne Schalter, würde der sich doch selbst "befeuern" bzw das bms und die Akkus dahinter?


[Beitrag von sycoj am 28. Jul 2017, 20:04 bearbeitet]
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 29. Jul 2017, 14:11
Ich hab nun umgebaut.

Breakout MicroUSB an Step-up 1(9v) an Schalter an BMS an Akkus.
(5v und 0,7A durch Handyladegerät = Input zum Laden)

BMS an Schalter 2 an Step-up 2 an Verstärker.
(8,28V per Step-up auf 12,2V)

Resultat:
Bässe sind nun auch bei geringerer Lautstärke zu hören und die Lautsprecher knacken jetzt nicht mehr ab Lautstärke 11 von 15 sondern erst ab 12 von 15.

Kann mir jemand eine Zeichnung machen oder sagen, wie ich nur 1 Step-up verwenden kann?

Ich bin nun bisschen ratlos und hoffe jemand hat noch eine Idee.

Danke im Voraus.
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 29. Jul 2017, 22:02
An welchem Ausgang meinst du den 1 ohm Widerstand
anzubringen? Danke im Voraus
_ES_
Administrator
#32 erstellt: 30. Jul 2017, 01:43
Muss das denn unbedingt über USB aufgeladen werden ?
Ist das nicht am Ende egal, mit WAS das aufgeladen wird - laden muss man so oder so ?
Dann würde ich wirklich die erforderliche Spannung mittels genügender Anzahl Akkus bereitstellen.
Und sie mittels passenden Lader aufladen.
Das Entnehmen/Laden/wieder bestücken kann man sich sparen, wenn man sich im RC-Bereich umguckt, bzgl Akku/Lader.
Dann steckt man einfach den Lader an die Buchse und gut.

Problematik mit den Wandlern ist/wird sein, das Du keinen konstanten Strom ziehst.
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 30. Jul 2017, 10:50
@ES

Ja, denn die Mobilität steht im Vordergrund. Viele Leute (ausgenommen iPhone-Nutzer) haben ein Micro-USB-Ladegerät zu hause. Das heißt: Lautsprecherbox mitnehmen und gut.

Nichts desto trotz werde ich mir deine, L4M4's, Peter.1997's und KuNiRider's Variante zu Herzen nehmen und umsetzen. Danke
Und nur durch die 4Akkus bzw. dem BMS hab ich konstant die von KuniRider errechneten 1,68 A ? Ich brauche also nichts weiter?

Ich bestell mir 2 weitere Akkus, einen 4 -Fach Halter und ein 4s BMS Board. Einen DC-Anschluss hab ich ja noch da. Den bau ich aber direkt ans 4s BMS damit ich trotzdem (zur Not) über MicroUSB laden kann.

Brauch ich sonst noch irgendwas?
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 31. Jul 2017, 06:32
Würde denn nicht ein buck/boost converter wie der ltc3780 bei meinem MicroUSB-Problem helfen?

Die frage ist, ob man bei dem im boost modus auch einen hören strom bekommt? Konstantstrom bringt der ja und einstellbar ist der neben der Spannung auch.
sycoj
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 04. Aug 2017, 09:42
Also das Upgrade auf 4s über das BMS an den Verstärker ohne Step-up dazwischen funktioniert nun einwandfrei. Kein Knacken mehr. Danke an alle.

Das Laden per MicroUSB liegt jetzt jedoch in weiter Ferne :/

Kann ich eine LED zwischen ladebuchse (rundstecker) zum BMS mit entsprechendem Widerstand verbauen? Bei 17v / 18v und 2A bis 3A (je nach Netzteil)

Gibt es zwei farbige LED, die mit zwei verschiedenen Spannungen zurecht kommen?

Danke im Voraus
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