Hobby Hifi 3/2018

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stereo-reini
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Mrz 2018, 07:05
Sieht so aus als ob es der Tang Band W5-2143 in die Ausgabe geschafft hat:
https://www.oaudio.d.../Merlin-Bausatz.html
Fosti
Inventar
#2 erstellt: 21. Mrz 2018, 08:43
Mal sehen ob heute was zu lesen im Briefkasten ist.....
larseickmeier
Gesperrt
#3 erstellt: 21. Mrz 2018, 10:41
Bei mir war die Zeitung gestern schon drin und ja der Bausatz ist im Heft und dazu noch der Test von einigen Breitbändern. Leider überhaupt nicht mein Thema und auch die anderen zwei Vorstellungen sind nichts so meins. Aber das gibt es ja immer mal wieder.
totü
Stammgast
#4 erstellt: 21. Mrz 2018, 14:19
na Klasse, dann werde ich morgen mal schauen - auf den W5 habe ich doch gewartet - danke für den Hinweis.

Schöne Grüße
totü
Stammgast
#5 erstellt: 25. Mrz 2018, 09:56

larseickmeier (Beitrag #3) schrieb:
Leider überhaupt nicht mein Thema und auch die anderen zwei Vorstellungen sind nichts so meins.


Des einen "Leid" - des anderen "Freud" Ich stehe auf Breitbandsound und freue mich jedes Mal, wenn es etwas Neues zu diesem Thema gibt. Zufälligerweise bin ich in Besitz der beiden TB W5 2143 und 1880 Chassistypen, derer sich BT in seiner aktuellen Ausgabe u.a. angenommen hat. Für mich war diese Ausgabe also Pflichtlektüre. Schön ist auch, dass es dieses Mal nicht wieder nur um Desktop Monitore ging. Sehr hilfreich für mich ist es in diesem Zusammenhang ebenso, dass BT immer wiederkehrend die Übersicht der bereits getesteten BB Chassis aktualisiert.

Kurzum: für mich mal wieder eine sehr interessante Ausgabe.

schöne Sonntagsgrüße ins Forum
Fosti
Inventar
#6 erstellt: 25. Mrz 2018, 10:15
Für mich liegen die Breitbandzeiten lange hinter mir, interessiert mich aber trotzdem noch. Ich vermisse nach wie vor den vermehrten Einsatz von aktiver Klangregelung. Das ist nun mal der Puls der Zeit und BT muss sich vorhalten lassen, dass Leute wie z.B. MBU hier aus dem Forum da weit voraus sind. Gerade bei BBs würde sich so eine Lösung mit vorzustellen geradezu anbieten.
captain_carot
Inventar
#7 erstellt: 25. Mrz 2018, 11:04
Ich denke mal, dass das auch einem größeren Teil der Leserschaft geschuldet sein dürfte. Auf der anderen Seite spricht man einen Teil der bisherigen Leser vllt. auch nicht mehr an, wenn man sich Neuerungen verschließt.
Nachdem ich von der letzten Ausgabe in bestimmten Punkten extrem enttäuscht war hab ich bis auf weiteres eh nicht vor, weitere Hobby HiFi zu kaufen. Die Inhaltsangabe und Vorschau wecken bei mir jetzt auch keine neue Lust auf die aktuelle HH.

http://hobbyhifi.de/...ktuelle_ausgabe.html
Fosti
Inventar
#8 erstellt: 25. Mrz 2018, 11:49
Mitteltonkalotte....RiPol......ach, schon spannend: http://hobbyhifi.de/Aktuell/Vorschau/vorschau.html
totü
Stammgast
#9 erstellt: 25. Mrz 2018, 12:16

Fosti (Beitrag #6) schrieb:
Ich vermisse nach wie vor den vermehrten Einsatz von aktiver Klangregelung ... und BT muss sich vorhalten lassen, dass Leute wie z.B. MBU hier aus dem Forum da weit voraus sind. Gerade bei BBs würde sich so eine Lösung mit vorzustellen geradezu anbieten.


Im Prinzip wird das bei jeder Rezension der jeweilig aktuellen HH Ausgabe angemerkt und genau aus diesem Grund habe ich mein Abo auch längst gekündigt. BT "verweigert" seiner Leserschaft den Fortschritt ... das mit der Abhängigkeit von den Anzeigekunden hatten wir ja bereits.

Aber wenn es dann doch hier und da mal wieder etwas sehr preiswertes im Angebot gibt, wie den aktuellen Bauvorschlag "Merlin" und die ausführlichen BB Chassistests, greife ich gerne wieder zu.
Frank.Kuhl
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 26. Mrz 2018, 20:59
Also einige der Anzeigenkunden haben auch diverse DSP Systeme und auch moderne Class-D Verstärkertechnik im Angebot. Ich glaube daran liegt es nicht. Man muss auch Lust darauf haben.
Fosti
Inventar
#11 erstellt: 26. Mrz 2018, 23:27
Beim Mitbewerber gab es eine interessante News: https://www.hifiberry.com/beocreate/
....und man ist nicht nur auf das recyclen alter LS beschränkt
Doppelsitzer
Stammgast
#12 erstellt: 27. Mrz 2018, 08:34
Ich weiß jetzt nicht was dem "typischem" Selbstbauer sein Antrieb ist. Sicherlich ist der Gehäusebau und auch die Weichenfrickelei die eine Seite.
Andererseits ist die Suche nach "dem" Lautsprecher eine nie endende.
Die Zukunft liegt aber ganz klar in aktiven Systemen, im gewerblichen Bereich zeigen da Nubert und KEF was da noch drin ist.
Erste Ansätze gab es ja schon in K&T. Angesichts das es mit den DSP Systemen auch für den Bastler nette Lösungen gibt sehe ich auch die Magazine in Zugzwang.
Mit Breitbandsystemen geht es aber noch viel einfacher. Mit dem TangBand w3-2141, w4-2142 habe ich da inzwischen beste Erfahrung und der w5-2143 wie in der HobbyHifi 3/18 passt sicherlich auch noch was den Korrekturbedarf angeht.
Ein passendes Gehäuse bauen, direkt an den AV-Receiver und den Rest durch das DSP mittels der Einmessautomatik des AV-Receivers erledigen lassen, fertig.
Ich habe in meinem FAST Lautsprechern inzwischen nur noch einfache Serienweichen drin, Sperrkreise raus und den AV-Receiver bügeln lassen.
Der Auflösungsgewinn ist schier beeindruckend.

Mehrwegesystem würde ich heute nur noch vollaktiv bauen.


[Beitrag von Doppelsitzer am 27. Mrz 2018, 08:36 bearbeitet]
Fosti
Inventar
#13 erstellt: 27. Mrz 2018, 17:06
Kann ich genau so unterschreiben. Ich hatte anno 2000 3 Fostex FX120 als Fronts (L - C - R), 2 FE83 als Rears und einen Ripol mit 2 SPH-300CTC. Pro Kanal (nicht bei dem Sub) hatte der alte Sony AVR 3 Filter 1x Highshelv, 1x Lowshelv und einen Notch jeweils mit variabler Frequenz und Güte.....viel einfacher geht es nicht und hat gepasst.
MBU
Inventar
#14 erstellt: 28. Mrz 2018, 00:17

Fosti (Beitrag #6) schrieb:
aktiver Klangregelung. Das ist nun mal der Puls der Zeit und BT muss sich vorhalten lassen, dass Leute wie z.B. MBU hier aus dem Forum da weit voraus sind.


Vielen Dank für die Blumen.

Zum Thema "aktiv mit DSP" werde ich das Gefühl nicht los, daß die Händlerschaft bis auf wenige Ausnahmen (, die DSPs verkaufen) kein Interesse an solchen Lösungen hat, weil an passiven Frequenzweichenbauelementen einfach unverschämt viel zu verdienen ist. Wenn man der Kundschaft dann auch noch "High-End-Weichenvarianten" einreden/verkaufen kann verdient man sich eine goldenen Nase dran.

Einen DSP kauft die Kundschaft eventuell nur einmal. Dieser wird dann auch für das nächste Projekt weiterverwendet und der Händler schaut in die Röhre.
ennokin
Stammgast
#15 erstellt: 28. Mrz 2018, 07:05
Ich denke passive Weichen haben noch ihre Daseinsberechtigung, gerade wenn man sie einfach halten kann. Plug & Play ist für manche eben auch wichtig. Wenn dann die Weichenteile aber so viel kosten wie die Chassis, sollte man über eine aktive Lösung nachdenken. Bestes Beispiel ist hier die neue "Merlin" aus der aktuellen HH.

https://www.oaudio.d.../Merlin-Bausatz.html

147€ für den Bausatz, davon sind 75€ für den Tang Band W5-2143, der Rest sind Weiche und Kleinteile. Also gerade hier wäre doch eine aktive Lösung absolut angebracht gewesen.
Joern_Carstens
Stammgast
#16 erstellt: 28. Mrz 2018, 08:13

ennokin (Beitrag #15) schrieb:

147€ für den Bausatz, davon sind 75€ für den Tang Band W5-2143, der Rest sind Weiche und Kleinteile. Also gerade hier wäre doch eine aktive Lösung absolut angebracht gewesen.

Moin

wobei sich dann die Frage stellt, ob man für 72,-€ (also die Differenz) in die Aktivierung kommt...
Neue Lautsprecher werden ja oft in ein bestehendes Setup integriert - das oft auf passive Lautsprecher ausgelegt.
ennokin
Stammgast
#17 erstellt: 28. Mrz 2018, 08:31

wobei sich dann die Frage stellt, ob man für 72,-€ (also die Differenz) in die Aktivierung kommt...
Neue Lautsprecher werden ja oft in ein bestehendes Setup integriert - das oft auf passive Lautsprecher ausgelegt.

Da hast du natürlich Recht, allerdings braucht man für Stereo 2 Boxen also wären es schon mal 144€. Ein "miniDSP 2x4 Boxed" kostet derzeit 110€
Ich würde zwar zum miniDSP HD greifen, der 250€ kostet und damit natürlich deutlich drüber liegen, aber es wäre grundsätzlich billiger und man hätte die Möglichkeit der Raumanpassung noch mit dabei. Wenn man als Zuspieler einen PC benutzt, wäre es sogar kostenlos. Aktiv-Entwicklungen sollten nur einfach mal etwas präsenter werden. Ideal wäre es doch, wenn Bauvorschläge mit passiver und aktiver Weiche veröffentlicht werden würden oder?
Röhrling
Stammgast
#18 erstellt: 28. Mrz 2018, 08:54
Hallo Ennokin,

Deine letzten zwei Sätze treffen zu 100% und sprechen mir aus der Seele.

Ich kann es nicht ganz nachvollziehen, warum immer noch 95% aller Bauvorschläge und Foren-Beiträge sich mit passiven Weichen beschäftigen. (möchte hier aber keine Grundsatzdiskussion lostreten...)

Trotzdem mal die Bitte an K+T oder die HH endlich mehr Gewicht auf die DSP Systeme zu legen!
captain_carot
Inventar
#19 erstellt: 28. Mrz 2018, 10:06
Pro und Contra DSP ist halt mannigfaltig.
Vorweg erstmal, es sollte gerade bei der Hobby HiFi eigentlich mehr geben. Die K&T hat das ja schon gemacht. Und zumindest von BPA sogar mindestens einen Bausatz vorgestellt, der zwingend vom AVR eingemessen werden sollte.

Die Hobby HiFi hatte letztes Jahr die Cumulus BS2017. Das wirkte aber auf mich irgendwie schon etwas 'hingerotzt', wenn man es mit passiven Entwicklungen vergleicht.

Jetzt mal zu aktiv, DSP und Einmessung allgemein:
Einmessung ist immer wieder ein Thema für sich. Macht man das von Hand braucht es nicht nur das passende Equipment, sondern auch Auseinandersetzung damit, was und wie man misst (wer misst misst Mist und so). Automatische Einmessungen sind auch nicht immer das Gelbe vom Ei, brauchen ggf. einiges an Nachregelung und, und, und. Da gibt es für verschiedene Einmesssysteme ja sogar umfangreiche Abhandlungen hier im Forum.
Mindestens ebenso gravierend ist aber auch, dass das auch kein Allheilmittel ist. Wirklich gut Einmessen lässt sich oft auf einen bestimmten Bereich. Heißt bei mir und meinen drei häufigsten Hörpositionen im Raum, dass ich mit gutem Ergebnis an Platz eins ganz massive Verschlechterungen an Platz zwei und drei erkaufe. Gilt natürlich primär im Tiefton.
Das spricht natürlich nicht generell Einmessungen. Nur ist das nicht in jedem Fall die Lösung mit dem idealstenErgebnis für jeden Anwender.

DSP ist natürlich eine tolle Sache. Aber auch hier gibt es mal mehr, mal weniger gravierende Nachteile neben all den (völlig zurecht genannten) Vorteilen. Da wäre z.B. ganz banal die Sache mit den Endstufen. Die günstige Lösung mit gebrauchtem AV-Receiver ist für manche z.B. untragbar. Weil man selbst das nicht will, weil Frau das eben nicht will oder man keinen Platz hat, Gründe lassen sich sicher massig finden.
Immer wieder mal ein neues Projekt, für das man den DSP wieder verwenden kann hat vllt. auch nicht jeder. Und natürlich kann man viele Stärken der DSP-Lösung auch gar nicht ausreizen, wenn man auf den Punkt mit dem Einmessen nicht die größte Lust hat.

DSP kann auch deutlich teurer sein, Cumulus Tower mit 460,-€ Paarpreis gegen Cumulus BS 2017 aktiv für 678,-€, wobei letztere zwingend sechs Endstufen benötigt, während man für erstere potenziell noch einen Stereo Verstärker hat. Klar, als gebrauchter AVR ggf. billig zu bekommen.

Bei aktiv gegen passiv kommt halt oft noch dazu, dass man ohnehin einen Verstärker als Schaltzentrale hat. Evtl. hängen da Netzwerkplayer, Pkattenspieler, Tuner und CD-Player dran. Selbst wenn das Gerät auftrennbar ist und man nur noch die Vorverstärkerfunktion nutzt, man gewinnt nicht zwingend etwas durch aktive Lautsprecherkonzepte. Natürlich ist auch das Gegenteil drin, nämlich nur noch Lautsprecher und gut versteckten Zuspieler stehen zu haben. Aber es gibt eben auch die Sichtweise, dass man nicht viel gewinnt.

Unterm Strich spielt natürlich auch die emotionale Komponente und gewisse Wünsche eine große Rolle. Für mich spielen Mehrkanal und AV-Receiver z.B. zukünftig keine Rolle mehr. Sieht man mal von den wenigen wirklich guten Tonspuren ab, die mich in Surround überhaupt begeistern können hat das gerade auch mit den ständig neuen Techniksäuen zu tun, die durchs Heimkino Dorf gejagt werden. 4K, volle Farbabtastung, HDR, Dolby Vision, variable Bildrate und dann steht schon die nächste große Neuerung vor der Tür, nein Danke.

Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass der ein oder andere sich bei HiFi auch in seiner noch mehr oder weniger analogen, 'einfachen' Welt einfach wohler fühlt.

Da wäre natürlich relevant, wie die durchschnittliche HH Leserschaft denn aussieht und wie große ihre Interessen an DSP, Einmessung und Co. eigentlich sind.
Röhrling
Stammgast
#20 erstellt: 28. Mrz 2018, 11:34

captain_carot (Beitrag #19) schrieb:
Pro und Contra DSP ist halt mannigfaltig.


Hi Captain_carot,
sehr richtig! Das Thema ist extrem vielschichtig. Mir ging es ja auch überhaupt nicht darum, die passiven Lösungen zu kritisieren, ich fnde nur das o.g. Verhältnis etwas schräg und nicht mehr zeitgemäß.


Übigens das Argument, dass nach Einmessungen im Bassbereich (Stichwort Raummoden) immer nur an genau definierten Plätzen der Sound passt stimmt natürlich. Aber mal ketzerisch formuliert, passt der Sound im Bassbereich u.U. bei Lösungen ohne DSP an keinem Platz im Raum wirklich...
captain_carot
Inventar
#21 erstellt: 28. Mrz 2018, 12:23

Röhrling (Beitrag #20) schrieb:
Das Thema ist extrem vielschichtig. Mir ging es ja auch überhaupt nicht darum, die passiven Lösungen zu kritisieren, ich fnde nur das o.g. Verhältnis etwas schräg und nicht mehr zeitgemäß.


Übigens das Argument, dass nach Einmessungen im Bassbereich (Stichwort Raummoden) immer nur an genau definierten Plätzen der Sound passt stimmt natürlich. Aber mal ketzerisch formuliert, passt der Sound im Bassbereich u.U. bei Lösungen ohne DSP an keinem Platz im Raum wirklich...
:prost

Zum ersten Punkt, das stimmt schon. Und ich seh da bei der K&T deutlich mehr Engagement als bei der Hobby HiFi. Die K&T hat aber meist eh die buntere Mischung, größtenteils Händlerbausätze hin oder her.
Bei den Händlerbausätzen muss es dann aber auch gegeben sein. Fand ich bei der Akerselva auch in Bezug auf die Vorgehensweise nicht verkehrt. War halt auf zwei Hefte verteilt.

Zum anderen Punkt, das ist gar nicht ketzerisch, sondern schlicht realistisch. Fakt ist, irgendeinen Tod muss man im Tiefton einfach sterben. Es sollte auch klar sein, dass die Aufstellung eigentlich sogar zuerst möglichst gut passen muss. Stimmt das, dann kann man mit manueller oder automatischer Einmessung aber noch viel rausholen, das sollte auch klar sein und braucht mittlerweile auch nicht mehr wirklich diskutiert werden.
Es ist halt nur (blöderweise) auch kein Allheilmittel.

Wichtig ist vllt auch, dass eine DSP Lösung gerade den Vielbauern wesentlich mehr entgegen kommen kann. Selbst dann, wenn sie am Ende doch noch eine Passivvariante entwickeln sollten. So oder so wäre es von Seiten der Hefte und ganz besonders der HH nicht verkehrt, dem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken, als man das tut. Auch mit Blick auf abgewanderte oder neue Leser. Bei der vorhandenen Stammleserschaft kann ich mir aber vorstellen, dass es viele vllt. gar nicht so sehr interessiert.
totü
Stammgast
#22 erstellt: 28. Mrz 2018, 16:35
Mir täte mal eine richtige Anfängerstory ganz gut, eine langsame Schritt-für-Schritt-Erklärung unter Rücksichtnahme darauf, dass es auch Leser gibt, die sich noch nie mit dieser Thematik auseinander gesetzt haben und auch nicht mehr unbedingt im lernfähigsten Alter sind. Das Ganze kann sich meinetwegen auch über mehrere Etappen hinziehen, nichts dagegen.

Aber ich vermute ebenso wie MBU, dass die Verdienstspanne bei den Passivbauteilen einfach zu groß ist, um diese Goldquelle aufzugeben. Man stelle sich vor, jeder Selbstbauer ist im siebten DSP Himmel und pfeift etwas auf Spulen und Kondis. Dann müssten sich Mundorf und Intertechnik andere Einnahmequellen erschließen. Wer mal gewerblich unterwegs war und über Mundorf und Intertechnik oder Monacor als Händler bezogen hat, weiß, wie immens hoch die Margen besonders bei den Bauteilen sind.

Schöne Grüße
Fosti
Inventar
#23 erstellt: 28. Mrz 2018, 18:07
Moin totü,

für Breitis findest die hier in den Beiträgen von MBU oder auf seiner HP gute Tipps. Für einen Zweiwegerich finde ich die Anleitung in meiner Signatur ganz hilfreich. ist aber auf Englisch. Mit den Raummoden wird es noch mal etwas spezieller, weil die oft sehr schmalbandig sind und das Messsystem das auch hergeben muss. Da traue ich automatisierten Einmesssystemen oft nicht über den Weg. Obwohl die auch besser werden. Ansonsten hier oder in einem anderen Forum einfach fragen. Da wird einem meist gut geholfen.

Und klar, sollte die Aufstellung vor Raumkorrektur gehen. Aber wo ist das immer möglich? Ein Wohnzimmer ist nun mal ein Wohnzimmer. Und da muss auch ich sagen, dass das Auge schon die Einrichtung bestimmt. Abhilfe sind da Subwoofer, die man schon etwas besser verstecken kann, aber dadurch sich auch einfacher ein akustisch optimales Plätzchen findet gegenüber Fullrange- Hauptlautsprechern.



EDIT: Manchmal muss man einfach praktisch anfangen. Auch mir geht es aktuell so, weil ich in die Messung von Intermodulationsverzerrungen einsteigen will, es dort aber so ich das jetzt Überblicke auch kaum Standards gibt.


[Beitrag von Fosti am 28. Mrz 2018, 18:10 bearbeitet]
totü
Stammgast
#24 erstellt: 29. Mrz 2018, 18:15
Bisher habe ich mich erfolgreich gegen DSP gewehrt, auch aus dem Grund, weil ich über gefühlte 1498 passive Bauteile verfüge. Soll ich die alle verschrotten? Mehr als n Appel und n Ei ist in der Bucht dafür auch nicht zu erwarten, scheinbar will die Klamotten keiner mehr haben, weil alle auf aktiv umgestiegen sind. Hinzu kommt, dass ich meine Selbstgebauten zum größten Teil in die Verwandtschaft verschenke, ansonsten saufe ich irgendwann ab. Das aber geht nur mit der herkömmlichen passiven Technik - Plug n Play. Aber irgendwann packt es mich auch, die Vorteile liegen ja auf der Hand und stimmt, Hilfe bekommt man hier sehr zuverlässig, die HP von MBU ist auch sehr detailliert. Vielleicht gibt es ja bald ein drittes Selbstbaumagazin

Schöne Ostern
captain_carot
Inventar
#25 erstellt: 29. Mrz 2018, 18:37
Das mit dem Aufbau eines Magazins klappt heutzutage prima, wenn man damit kein Geld verdienen und vielleicht sogar welches reinstecken will.
Und dabei reden wir noch nicht von Papier sondern online.

Ich bin ja, wenn auch für Videospiele, selber bei nem Online Magazin auf Hobbyebene involviert, siehe Signatur. Wir haben zwar mittlerweile auch ein Google Werbefensterchen, extra an der Seite und möglichst nicht störend. Aber das reicht nicht mal ansatzweise für die Serverkosten, sofern man nicht gerade viele Leser hat.

Gerade mit Blick darauf finde ich es eigentlich extrem gut, dass wir zwei Selbstbaumagazine in Printform haben. Nebenbei gibt es ja auch noch das Onlinemagazin von Intertechnik und das Acoustic Design Magazin von Udo, also händlereigene Dinger.

Vor dem Hintergrund haben eigentlich auch beide Printhefte einen gewissen Support verdient. Nur spricht mich die Hobby HiFi so gar nicht mehr an mittlerweile.
totü
Stammgast
#26 erstellt: 30. Mrz 2018, 10:40

captain_carot (Beitrag #25) schrieb:
Nebenbei gibt es ja auch noch das Onlinemagazin von Intertechnik und das Acoustic Design Magazin von Udo...



... und Hifi-Selbstbau, das allerdings 24 €/Jahr kostet
A._Tetzlaff
Inventar
#27 erstellt: 30. Mrz 2018, 14:18

MBU (Beitrag #14) schrieb:
Zum Thema "aktiv mit DSP" werde ich das Gefühl nicht los, daß die Händlerschaft bis auf wenige Ausnahmen (die DSPs verkaufen) kein Interesse an solchen Lösungen hat, weil an passiven Frequenzweichenbauelementen einfach unverschämt viel zu verdienen ist. Wenn man der Kundschaft dann auch noch "High-End-Weichenvarianten" einreden/verkaufen kann verdient man sich eine goldenen Nase dran.


Und das glaube ich eben nicht, sondern eher am Kunden liegt: Viele haben ihre mehr oder weniger gefestigte Ansicht, von der einige nicht so schnell loslassen.
Im DIY halte ich die meisten für viel zu gut informiert (meinetwegen auch nur mit Halbwissen ), um sich Aktivkonzepten völlig zu verschließen.

Was bereits angemerkt wurde: Mit einem Passivlautsprecher habe ich eine Art "all-in-one", an der es nicht mehr viel zu drehen lässt. Bei Aktivanlagen gibt es (neben den Kosten) mehr Freiheitsgrade, die die Fehlermöglichkeiten erhöht - wenn ich so gut ausgestattet und erfahren bin, ein Aktivsystem aufzubauen, dann brauche ich ja garkein Heft/Online-Abo mehr; darin liegt aber eben vielleicht die Daseinsberechtigung von HH und K+T, da gibts Fertigware, für die ich nichts wissen und können muss, außer handwerklichem Geschick.

Und mir gehts ähnlich: Ich mag die Chassistests und die gut gemachten Bauvorschläge. Aus dem DIY bin ich raus, das Heft ist mehr so eine Art Lektüre, wobei ich mir dennoch wünsche, dass er mal häufiger was anderes anbieten könnte.

Zum Heft: Unspektakulär, aber die Bauvorschläge halte ich für klasse.
MBU
Inventar
#28 erstellt: 30. Mrz 2018, 17:18

A._Tetzlaff (Beitrag #27) schrieb:

wenn ich so gut ausgestattet und erfahren bin, ein Aktivsystem aufzubauen, dann brauche ich ja garkein Heft/Online-Abo mehr


Wahre Worte!

An meinem Brieden aycr-Abo halte ich trotzdem fest, denn da sind mindestens zwei "Hefte" enthalten, die ich gerne lese.
totü
Stammgast
#29 erstellt: 30. Mrz 2018, 17:55
Ich brauche einfach immer noch das Papier, sei es bei Büchern oder auch hier bei unserem geliebten Hobby, ich kann mit kindle und den ganzen online papers nur schwer etwas anfangen. Ich bin einfach zu früh geboren, in einer zu antiken Zeit
_ES_
Administrator
#30 erstellt: 30. Mrz 2018, 21:45

Fosti (Beitrag #6) schrieb:
Gerade bei BBs würde sich so eine Lösung mit vorzustellen geradezu anbieten.


Hatte er ja gemacht, mit BBs und div. Subwoofern, dazu immer MiniDSP - fast ein ganzes Jahr über die Hefte verteilt.
Rufus49
Stammgast
#31 erstellt: 30. Mrz 2018, 21:51
Bei der HH habe ich in letzter Zeit auch den Eindruck, da kommt nicht mehr viel Neues oder Innovatives.
Eigentlich immer das gleiche Strickmuster für die Boxen - wie soll man auch ständig das Rad neu erfinden.

Das einzig wirklich neue sind die Chassis-Tests, hier kann man sich einen Eindruck über die Qualität der Treiber verschaffen, falls man diese mal in einem eigenen Projekt einsetzen möchte.

Frühere Ausgaben waren interessanter, teilweise mit guten Grundlagenartikeln, auch mal mit Tests von Elektronik, Messsystemen, Mikrofonen, etc. oder speziellen Projekten (Rundumstrahler, Open Baffle, Dipol-Konstruktionen, etc.)

DSP-Systeme sind mittlerweile so billig, dass man Breitbänder oder 2-Wege-Systeme damit in rel. kurzer Zeit entwickeln und optimieren kann - so weit so gut.

Andererseits ist es auch interessant passive Frequenzweichen für Boxen zu entwickeln und auszutesten, da die Boxen dann universell überall einsetzbar sind, ohne die ganze Elektronik hochzufahren und mitzuschleppen.
Einfach 2 Kabel an den vorhandenen Verstärker anklemmen und überall ohne Umwege Musik hören, hat natürlich auch seine Vorteile.


[Beitrag von Rufus49 am 30. Mrz 2018, 21:57 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#32 erstellt: 30. Mrz 2018, 22:18
Beides hat seine Vor und Nachteile.
Ich bin mit meinen PC-Hupen auch ohne DSP glücklich geworden - Der Sperrkreis kostet einen Bruchteil von so einer Weiche, warum sollte ich mir sowas dann ans Bein binden.
Weichen wie der MiniDSP haben den überragenden Vorteil, das man bei der Entwicklung keinen Baukasten von RCL Bauteilen haben muss, nebst Nebenwirkungen wie rumlöten, ab-/anklemmen, etc....
Damit gerät das Entwickeln zur (vermeintlich) kinderleichten Sache.
Timmermanns hatte es mit seiner Serie von Projekten mit dem MiniDSP gezeigt, was man damit machen kann, vor allem, was man mehr mit machen kann, als mit passiven Weichen.
captain_carot
Inventar
#33 erstellt: 30. Mrz 2018, 23:34

Rufus49 (Beitrag #31) schrieb:
Bei der HH habe ich in letzter Zeit auch den Eindruck, da kommt nicht mehr viel Neues oder Innovatives.
Eigentlich immer das gleiche Strickmuster für die Boxen - wie soll man auch ständig das Rad neu erfinden.

Frühere Ausgaben waren interessanter, teilweise mit guten Grundlagenartikeln, auch mal mit Tests von Elektronik, Messsystemen, Mikrofonen, etc. oder speziellen Projekten (Rundumstrahler, Open Baffle, Dipol-Konstruktionen, etc.)

Man muss ja nicht unbedingt das Rad neu erfinden.
Mit The Statement gab es aber im letzten Jahr eine einzige echte Hochwirkungsgradbox. Immerhin dann noch das Eckhorn Mk2. Chess Base war nix anderes als der the Voice Sub. Nicht dass das tragisch wäre. Aber neu war es halt nicht.
Das meiste was dann noch übrig blieb waren kleine BB's und Zweiweger.

Die K&T hat da einfach wesentlich mehr Abwechslung. Selbst wenn man Händlerbausätze mal außen vor lässt. Nimmt man die mit rein, dann geht es da erst Recht bunter zu. Die Chep Tricks der letzten Zeit waren auch immer relativ günstig. Zumindest gemessen an der Leistung.

Früher gab es solche etwas anderen Konstruktionen auch immer wieder in der HH. Z.B. die Backloaded Hörner mit PA-Koax. Auch bei den sonstigen Konzepten und Inhalten kommen mir die älteren Ausgaben einfach abwechslungsreicher vor. Dass sich Heftinhalte generell wiederholen ist unvermeidbar.
Es müsste allerdings auch nicht immer das Gleiche sein, das sich wiederholt.
_ES_
Administrator
#59 erstellt: 20. Apr 2018, 19:36
Diese Nachricht wurde automatisch erstellt!

Das Thema wurde aufgeteilt und einige themenfremde Beiträge wurden verschoben. Das neue Thema lautet: ""Entwickeln" mit DSP - Fluch der Neuzeit oder Segen für jedermann ?"
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