Frage zu Oberhandfräse

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schmieda
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Jun 2005, 14:00
hallo,

wie ist das, kann man mit billgen oberhandfräsen auch gute ergebnisse erzielen oder sind teurere oberhandfräsen vorzuziehen?

ich frage deshalb, bei uns im plus gibts grad eine für 24,95€ mit eingem zubehör. also ich schätze, die 10 fräsköpfe werden minderer qualität sein.

ich hatte mal ne billigstichsäge von hornbach, die war unteraller sau und wurde gegen eine kostenintensivere getauscht...
schmieda
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 25. Jun 2005, 14:15
hier mal noch schnell n link dazu: http://shop.plus.de/...e&menue_param=020110
V.I.B
Stammgast
#3 erstellt: 25. Jun 2005, 14:16
Man kann!

Das Problem dabei ist das die billigen Oberfräsen relativ gross und schwer sind, steife Kabel und relativ ungenaue Einstellskalen besitzen.

Ich selbst nutze eine "billige" Fräse von Ferm und kann damit relativ genau arbeiten. Die Einstellarbeiten VOR dem Fräsen dauern aber ein bisschen. Auch sollte man vorher eine Probefräsung durchführen damit man sieht wie nun die genaue Einstellung ist.

Wenn HM-Fräser mitgeliefert sind kannst du damit einige Boxen fräsen ohne das es den Fräsern grossartig etwas ausmacht. Dabei spielt aber das Material eine grosse Rolle. Ein Fräskopf leidet bei einer Spanplatte mehr als bei einer MDF-Platte.
LarsAC
Stammgast
#4 erstellt: 25. Jun 2005, 15:38
Für den Anfang ist so ein Billigteil durchaus okay. Wenn es Dir Spass macht, kannst Du immer noch auf eine Festool umsteigen, die Du dann um so mehr zu schätzen weisst...

Lars
JL-_Audio_Freak
Inventar
#5 erstellt: 25. Jun 2005, 16:20
Schau doch mal bei Ebay, da hab ich vor einigen Monaten eine Gebrauchte Oberfräse von Würth für 130€ ersteigert. Diese ist Baugleich mit der ELU MOF 97 E, neu richtig teuer.
Die besagte Bauhausmaschine hat ein Frund von mit, ich sag mal lieger nichts dazu . Vom mitgelieferten Bündigfräser hat nach 20 cm das Kugellager gefressen und ist weggeglüht

Lieber ne gute Maschine gebraucht gekauft, wie ne billige neu. So seh ich das jedenfalls
ducmo
Inventar
#6 erstellt: 25. Jun 2005, 16:40
Das Werkzeug was du meinst nennt sich Hand-Oberfräse und nicht Ober-Handfräse!

Ich kann zu billigem Werkzeug nur soviel sagen... Es macht absolut keinen Spaß damit zu arbeiten, die Genauigkeit ist dürftig, die Materialqualität von Fräser und Maschine ist ein Witz und wenn dir was an der Maschine kaputt geht, ist das nicht nur ärgerlich sondern es wird gleich richtig gefährlich! Schau mal im Baumarkt (da sind die Sachen schon etwas besser) nach Ersatzfräsern in einer guten Qualität... Dann wirst du dir sicherlich vorstellen können, was eine ordentliche Oberfräse kosten muss!

Wenn du die Fräse nur einmal brauchst um ein paar Ausschnitte in eine Box zu machen und danach würde sie eh nur in der Ecke liegen, ist eine Leihmaschine vielleicht ne Überlegung wert...


mfG Jan

ps.: Du hast doch schon Erfahrungen mit billigem Werkzeug gemacht... Die Oberfräse wird eher noch schlecht sein!
schmieda
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 25. Jun 2005, 22:38
also doch leihen...

danke für die antworten


[Beitrag von schmieda am 25. Jun 2005, 22:38 bearbeitet]
dupree
Stammgast
#8 erstellt: 26. Jun 2005, 00:45
Ich habe mir auch seinerzeit im Plus ´ne Oberfräse gekauft. Sieht an sich genauso aus, wie die in Deinem Link, nur habe ich damals € 39,99 bezahlt.

Für den Profi ist sie sicherlich nichts. Aber da ich mir nicht alle 2 Monate neue Boxen baue, langt sie für meine Ansprüche vollkommen.

Dass die mitgelieferten Fräser nichts taugen, darüber brauchen wir uns wohl nicht unterhalten.

Trotzdem würde ich sie mir jederzeit wieder kaufen.


Grüße


Thorsten
Heimwerkerking
Inventar
#9 erstellt: 26. Jun 2005, 00:52
Das leihen einer Oberfräse lohnt sichbei Tagesmieten von 10Eur absolut nicht. Vor allem bei unserem Werkzeug Verleih müßte man sich die Fräser selber kaufen. Sprich schon bei einmaliger nutzung lohnt sich so eine billig Fräse. Man sollte nur darauf achten das auch ein 8mm Futter für die 8mm Fräser beiliegt. Weil die sind schon deutlich besser als die 6mm.

Für den Heimgebrauch bzw das gelegentliche Boxen bauen reicht so ein Teil locker. Wobei man sie wirklich nicht vergleichen kann mit Metabo Makita Festool usw. aber die kosten dann auch gleich ein zigfaches
soLaar
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 26. Jun 2005, 09:23
Also ich habe mir eine günstige Fräse bei Amazon gekauft. Hat 25,- gekostet und ist grundsätzlich für den "Einstieg" in Ordnung. Da ist halt auch ein Fräsersatz bei, aber ich habe mir dann noch nen Fasen- und nen Rundfräser im Fachhandel gekauft. Mir waren nunmal über 100,- allein für das Gerät zu teuer.

http://www.amazon.de.../028-2058942-5015717
lowbas
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 26. Jun 2005, 10:53
Die Beschreibung bei Amazon ist etwas mager.
Wie tief kann man denn mit dem Teil fräsen?
Achja. Wie hoch sind die Versandkosten?
ConradM3
Neuling
#12 erstellt: 26. Jun 2005, 11:03
Habe auch die Fräse von T.I.P. Wobei es eigentlich nahezu egal ist, welche Handelsmarke da ihr Schildchen draufpappt. Für den Hausgebrauch sind diese "Wegwerfartikel" absolut ausreichend. Habe noch eine vergleichsweise teure (Heimwerker-)Oberfräse von Black&Decker aus früheren Tagen (damals 280,- DM), als diese Werkzeuge noch nicht bei den Discountern zwischen Bier und Keksen standen.
Bei der hat sich nach nicht allzu häufigem Gebrauch einer der Holme trotz regelmäßiger Reinigung und Ölung verklemmt.
Zudem ist sie leistungsschwächer. Man merkt den Preisunterschied nicht wirklich.

Beide sind keine ultrapräzisen Seziermesser und die Fertigungstoleranzen z.B. des Ständers machen sich beim Fräsergebnis hier und da bemerkbar. So verkippt man beim Eintauchvorgang bei ungleichmäßiger Kraftausübung etwas, woraus ein wenige 1/10mm großer Absatz an der Fräskante resultiert. Das kann man aber mit etwas Übung fast gänzlich vermeiden und/oder aber mit etwas Schleifpapier nacharbeiten.

Wo man nicht sparen sollte, sind die Fräser. Da lohnt es sich schon, mindestens hochwertige Heimwerkerware zu kaufen - Besser: Handwerkerqualität. Die Beipackfräser taugen nicht wirklich zur Bearbeitung von MDF.

Auf den Punkt gebracht:
Kann man bedenkenlos kaufen. Die Alternative ist ein Profigerät. Das sollte man anhand des Einsatzgebietes aber genau abwägen, denn das ist dann eine andere Preisklasse. Leihe sowie die denkbaren Zwischenstufen lohnen sich in meinen Augen eher nicht.
JL-_Audio_Freak
Inventar
#13 erstellt: 26. Jun 2005, 14:58
Man sollte aber auch nicht vergessen, das das Arbeiten mit diesen Billig- Maschinen auch sehr gefährlich sein kann. Ich will nicht dabei sein, wenn es so einen Billig- Fräser bei 24000 U/min zerlegt
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