Lautsprecherselbstbau

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mark29
Stammgast
#1 erstellt: 20. Sep 2005, 23:10
Ich hab vor 15 Jahren eine TML gebaut, 2 20er und ein 25mm Hochtöner von Mainhattan Akustic, Jetzt möchte ich die mal umbauen. Die Tieftöner sollen nicht sichtbar an die Unterseite (mit Abstand zum Fußboden) als Treiber für eine TML und bis ca. 150Hz begrenzt. Den Hochtöner würd ich auch weiterverwenden wollen, den Mittelton- und Grundtonbereich soll ein kleinerer Tieftöner bis 13cm Außendurchmesser übernehmen. Alternativ könnte ich mir auch eine Breitbänder vorstellen, der sollte aber auch etwas Leistung vertragen, also 35qm mit mehr als Zimmerlautstärke beschallen können. Was würdet ihr mir empfehlen?
brause
Inventar
#2 erstellt: 20. Sep 2005, 23:55
moin ...

empfehlungen sind immer subjektiv .

schau mal hier vorbei .

http://www.lautsprechershop.de/

vielleicht wirst du fündig .
oder du fragst dort mal nach

"brause"
ukw
Inventar
#3 erstellt: 21. Sep 2005, 01:13
Für den Fall, das Du passiv trennst, solltest Du Dir eine 5" Pappe kaufen, die vom Wirkungsgrad passt.
Die Schallwand sollte breit sein, sonst ist der Grundtonbereich zu leise.

5" sind die Chassis mit 17,5 cm Außenmaß.
Damit sie im oberen Bereich nicht zu stark bündeln brauchst Du noch einen Phase Plug

http://www.users.bigpond.net.au/ggoodacre/centauri/diy/plugs.html
richi44
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 21. Sep 2005, 10:48
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit den Monacor MSH115 und MSH116 gemacht. Die werden bei mir bei etwa 200 Hz (in einer anderen Box ab 500Hz) eingesetzt und laufen bis etwa 6 kHz.
mark29
Stammgast
#5 erstellt: 21. Sep 2005, 11:58
Danke erstmal für die bisherigen Tipps.

Mir geht es vor allem um eine schmale Front, darum sollen die 20er nach unten verschwinden- die Seiten will ich dann bauchig ausführen. Der Grundtonbereich sollte natürlich nicht zu schwach sein. Da ich die 20er max. bis 150Hz laufen lassen kann, muß ich also ne Lösung finden...

Was haltet ihr davon den Grundtonbereich durch eine kleine TML mit dem Tief-/ Mitteltöner bzw. Breitbänder zu bauen.

Also eine große TML mit den beiden 20er für den Tiefbaß und eine kleine TML in dem Gehäuse für den Grundton...
kyote
Inventar
#6 erstellt: 21. Sep 2005, 14:26
http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browse&forum_id=104

Da bekämst du vermutlich mehr Antworten als hier.
ukw
Inventar
#7 erstellt: 21. Sep 2005, 18:53

mark29 schrieb:
Danke erstmal für die bisherigen Tipps.

Mir geht es vor allem um eine schmale Front, darum sollen die 20er nach unten verschwinden- die Seiten will ich dann bauchig ausführen. Der Grundtonbereich sollte natürlich nicht zu schwach sein. Da ich die 20er max. bis 150Hz laufen lassen kann, muß ich also ne Lösung finden...

Was haltet ihr davon den Grundtonbereich durch eine kleine TML mit dem Tief-/ Mitteltöner bzw. Breitbänder zu bauen.

Also eine große TML mit den beiden 20er für den Tiefbaß und eine kleine TML in dem Gehäuse für den Grundton...



Es ist egal was Du machst... mit einer schmalen Schallwand wird der Grundton zu schwach bzw verzerrt.
mark29
Stammgast
#8 erstellt: 13. Okt 2005, 11:43
momentan hab ich 20cm Breite und nen guten Grundton. Macht 16 oder 17cm nen großen Unterschied? Soll ich dann eventl. mit nem transparenten Vorsatz arbeiten, so als Designspielchen...?
Robert_K._
Inventar
#9 erstellt: 13. Okt 2005, 18:06
UKW schrieb:

Es ist egal was Du machst... mit einer schmalen Schallwand wird der Grundton zu schwach bzw verzerrt.


Hallo erstmal,

Das halte ich für sehr allgemein gehalten und sehe es als falsch an!

Gruß

Robert
derboxenmann
Inventar
#10 erstellt: 13. Okt 2005, 18:08
Ab 200Hz ist ja nicht wirklich mehr Hub zu erwarten... ich würde also den Hochtöner rauswerfen und nen ordentlichen Breitbänder reinkloppen

Schau dich mal bei www.tangband.de um... eiin W4-655SA, wie aus dem Stick sollte passen!
mark29
Stammgast
#11 erstellt: 16. Okt 2005, 18:32
Ja, ich hab ja auch schon an Breitbänder gedacht- würde schon optisch besser passen. aber wie siehts mit der Belastbarkeit aus- momentan ist Eß- und Wohnzimmer ca. 35 qm groß, aber wer weiß was in ein paar Jahren ist... zumindest jetzt sollte auch mal Partylautstärke drin sein. Und nach unten will ich auf jeden Fall nur mit 6dB filtern
derboxenmann
Inventar
#12 erstellt: 16. Okt 2005, 18:35
Ab 200Hz machen die Tangbands auch mal Partylautstärke mit, keine sorge!
Die frage ist, ob dass deine 20er machn
mark29
Stammgast
#13 erstellt: 16. Okt 2005, 18:36
Die haben schon manche Party mitgemacht...
Frage ist nur ob ich die TML sauber bis 200 hoch ziehen kann...
derboxenmann
Inventar
#14 erstellt: 16. Okt 2005, 18:41
Wohl eher nicht...
Ich denke bei 100Hz ist eine sinnvolle trennung erforderlich, warum du nur mit 6dB Trennen willst verstehe ich auch nicht!
mark29
Stammgast
#15 erstellt: 16. Okt 2005, 18:42
Hey, der Tangband ist ja günstig. Taugt der was? Ich mein, der Preis hat zwar nix über den Klang zu sagen und das billige Papier ist klanglich unkomplizierter als was exotisches...
aber das ist schon sehr preiswert oder?
derboxenmann
Inventar
#16 erstellt: 16. Okt 2005, 18:46
Der ist ordentlich, kommt allerdings aufs Gehäuse an und ob du einen Sperrkreis verkraften kannst...
Der spielt auch locker bis 100Hz runter, ob er allerdngs deinen PEgelanforderungen gerecht wird weiß ich nicht!
mark29
Stammgast
#17 erstellt: 16. Okt 2005, 18:47
Naja gut, zugegeben, bei Weichen bin ich in den letzten Jahren mit der Technik nicht mehr mitgekommen... da hab ich eh schon überlegt ob ich das nen Profi an den fertigen Boxen machen lasse...
mark29
Stammgast
#18 erstellt: 16. Okt 2005, 18:51
Naja, die Regel ist Zimmerlautstärke. Hab mir grad noch ein paar Test angeschaut- ich glaub das könnte man riskieren...
Er soll ein kleines geschlossenes Abteil bekommen. Könnte man da nicht gleich das Volumen so abstimmen, daß durch das Luftpolster keine Überlastung enstehen kann- dachte so an 3 Liter.
derboxenmann
Inventar
#19 erstellt: 16. Okt 2005, 19:22
Man kann da locker was durchsimulieren, nen guten Sperrkreis gibt es für den W4-655SA schon -. kannst dich ja per PM melden, wenn du mehr wissen willst - oder du suchst mal nach W4-655SA im Forum, du wirst dich wundern *g*
das_n
Inventar
#20 erstellt: 16. Okt 2005, 19:47
also in den ct-218 macht der W4-655SA deutlich über zimmerlautstärke mit.
sind da mit 220uF hochpassgefiltert. dringt trotzdem noch etwas bass durch, aber die können ganz schön huben, ohne dass es merklich verzerrt (da wird einem angst und bange)
derboxenmann
Inventar
#21 erstellt: 16. Okt 2005, 19:55
und wenn man jetzt SINNVOLLERWEISE nicht mit dem 220µF Kondensator sondern Aktiv trennt bei 100Hz, mit 24dB/Okt, dan geht da richtig ordentlich was

//EDIT: 220!!! nicht 22


[Beitrag von derboxenmann am 16. Okt 2005, 20:01 bearbeitet]
das_n
Inventar
#22 erstellt: 16. Okt 2005, 20:00

derboxenmann schrieb:
und wenn man jetzt SINNVOLLERWEISE nicht mit dem 22µF Kondensator sondern Aktiv trennt bei 100Hz, mit 24dB/Okt, dan geht da richtig ordentlich was ;)


denk ich auch. thermisch überlasten tut man die bestimmt nicht, wenn sie vom nutzbass entlastet sind.
mark29
Stammgast
#23 erstellt: 17. Okt 2005, 08:16
Das wäre natürlich ne Idee. wo find ich denn nen Schaltplan für ne Aktivweiche? Endstufen hab ich genug...
DDaddict
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 17. Okt 2005, 19:56
@ukw

> 5 Zoll = 17.5 cm ...

5Zoll =! (ist nicht) 17.5cm sondern 5 Zoll = 13cm.

>schmale Schallwand = schwacher / zu leiser Grundton

Nicht per se. Kann man kompensieren , nennt sich Baffle step Korrektur o.ä.

115/Breite der Schallwand in Metern = Übergangsfrequenz (pi mal Daumen gerechnet).

-> 20 cm Schallwand -> ca. 580 Hz wird der Übergang vom 360 Grad zum Halbraumstrahler erfolgen. Hier eine entsprechende Bafflestepkorrektur und alles ist gut. Aber Mehraufwand und Wirkungsgradverlust wenn per L-R kompensiert (Ab 580 Hz absenkung um 3 oder 4 dB , muss man probieren)! Ein vollständiges Kompensieren des Bsteps ist imO nicht dolle, bei mir taten es 3dB immer am besten.
ukw
Inventar
#25 erstellt: 18. Okt 2005, 00:44

DDaddict schrieb:
@ukw

> 5 Zoll = 17.5 cm ...

5Zoll =! (ist nicht) 17.5cm sondern 5 Zoll = 13cm.

>schmale Schallwand = schwacher / zu leiser Grundton

Nicht per se. Kann man kompensieren , nennt sich Baffle step Korrektur o.ä.

115/Breite der Schallwand in Metern = Übergangsfrequenz (pi mal Daumen gerechnet).

-> 20 cm Schallwand -> ca. 580 Hz wird der Übergang vom 360 Grad zum Halbraumstrahler erfolgen. Hier eine entsprechende Bafflestepkorrektur und alles ist gut. Aber Mehraufwand und Wirkungsgradverlust wenn per L-R kompensiert (Ab 580 Hz absenkung um 3 oder 4 dB , muss man probieren)! Ein vollständiges Kompensieren des Bsteps ist imO nicht dolle, bei mir taten es 3dB immer am besten.



Mit dem Zoll hast Du recht. Da habe ich mich gedankenlos vertippt. Du bist der Erste, der es bemerkt hat

Die Bafflestep-Korrektur funktioniert nicht, da die Box in der Waagerechten die schmale Schallwand sieht und in der Senkrechten zumindest in einer Richtung (zum Boden) eine Strecke von vielleicht einem Meter?

So ist die Ausbreitung des Schalls ungleichmäßig und eine Kompensation nur im Freifeld / schalltoten Raum "auf Achse" möglich.
kyote
Inventar
#26 erstellt: 20. Okt 2005, 18:34
Es gibt da schon diverse Konstuktionen mit schmaler Schallwand und seitlichem TT.




Wollt ich nur mal eben erwähnt haben.
ukw
Inventar
#27 erstellt: 21. Okt 2005, 02:36
@ kyote:
Ich versuch mal die Situation in ein Bild aus einem anderen Zusammenhang zu stellen:

Stell Dir vor, ich würde Dir erzählen, wie wichtig gutes Schuhwerk und auch bewusstes Bewegen nötig ist, wenn man den ganzen Tag auf einem harten Untergrund/ Boden steht (arbeitet)
(zB eine Bankangestellte oder Kankenschwester).

Du würdest antworten : So ein Quatsch und mir zum Beweis ein Bild von einer Sekretärin auf High Heels vor die Nase legen.

Das wäre ein Bild für den Vorgang unserer letzten Postings.

Mit anderen Worten: Die Isophon Europa zB. war ein Lautsprecher, der auch gute "Test's" bekommen hat und es war mal / ist modern einen hohen und schlanken LS im Wohnzimmer aufzzustellen.

Trozdem müssen solche Lautsprecher nicht besser sein als die Konzepte aus den Anfang 80zigern mit breiter Schallwand und direkt abstrahlenden Chassis...
Es liegt vielmehr der Verdacht nahe, das sie schlechter sind (wenn man sich etwas mit Physik auskennt)

verständlich?
kyote
Inventar
#28 erstellt: 21. Okt 2005, 08:28

ukw schrieb:
@ kyote:
Ich versuch mal die Situation in ein Bild aus einem anderen Zusammenhang zu stellen:

Stell Dir vor, ich würde Dir erzählen, wie wichtig gutes Schuhwerk und auch bewusstes Bewegen nötig ist, wenn man den ganzen Tag auf einem harten Untergrund/ Boden steht (arbeitet)
(zB eine Bankangestellte oder Kankenschwester).

Du würdest antworten : So ein Quatsch und mir zum Beweis ein Bild von einer Sekretärin auf High Heels vor die Nase legen.


Nein, das ist nicht richtig. Ich würde dir ein Bild von einer Bankangestellten auf High Heels vor die Nase legen und sagen, das es das auch gibt.
Ohne dabei eine Wertung abzugeben.
Robert_K._
Inventar
#29 erstellt: 21. Okt 2005, 14:36
Nu aber bitte!!!!
Ich möchte jetzt das Bild!!!!
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