selbstgebauter lautsprecher

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TheReal50Cent
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 28. Jan 2006, 02:12
Hi leutz
ich hab mir selber einen lautsprecher gemacht. Ich hab 0,6mm-draht auf eine papprolle gewickelt.Die papprolle hat ca. 1cm durchmesser und 2-3cm länge. Die Spule hat ein Widerstand von 1ohm.Dann hab ich eine trichterförmige pappe, mit durchmesser von 10-15cm, auf die spule geklebt. Den spulen-trichter hab ich mit einen magnet verbunden. Der magnet hat etwa einen durchmesser von 6-10cm. Es funkt alles, die spule wird auch nur handwarm nach eingenminuten. Das problem ist: Der selbstgemachte lautsprecher ist bei meiner volllautstärke einbisschen lauter als ein kophörer bei vollstärke. Weiß einer wie ich meinen lautsprecher viel lauter machen kann. Ich hab noch genug pappe,draht(dick und dünn),magneten,schnürre usw.
falls sich einer fragt wie ich die spule mit den magnet verbunden hab: leicht mit schnüren befestigt
Thorsten-Fischer
Stammgast
#2 erstellt: 28. Jan 2006, 02:27
Hallo TheReal50Cent,
mach das gesamte Schwingsystem (Membran, Schwingspulenträger, Schwingspule) um den Faktor 100 LEICHTER!
Gruß
capacitor
TheReal50Cent
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 28. Jan 2006, 02:48
ich hab dich jetzt nicht kapiert?? meinst du ich soll extrem dünnes papier nehmen für den trichter?? und eine lüftspule machen(ohne papprolle) und sofort an den trichter dranmachen?
Thorsten-Fischer
Stammgast
#4 erstellt: 28. Jan 2006, 03:02
Hallo TheReal50Cent,
>lüftspule machen(ohne papprolle) und sofort an den trichter dranmachen<

Nun dann wärst du der erste der das schafft (Trägerlose Schwingspule). Dünnes (Leichtes aber stabil) Papier und ein SEHR Leichter Schwingspulenträger, ebenso der Draht der Schwingspule. Wenn dann dein Magnetsystem/Systeme ein kräftiges Feld erzeugen können ist ein Wirkungsgrad der Hörbar ist in reichweite. Ein paar Schüler haben mal ein solches Projekt gestartet das Ergebnis war unerwartet gut für einen Selbstgebauten Mitteltöner. Verwendung fanden Seidenpapier mit anschließender versteifender Beschichtung aus Verdünntem Weißleim, ein Alu Dünnblech schwingspulenträger und ein Gewebeband (Polsterer) als Sicke.
Gruß
capacitor
TheReal50Cent
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 28. Jan 2006, 03:19
macht das ein unterschied wie viel draht ich aufwickle?? z.B wenn ich 50windungen mache oder 500.
xhighenderx
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 28. Jan 2006, 04:06
Ja, die Induktivität steigt. Du baust dir gleichzeitig einen Tiefpassfilter.
Ezeqiel
Inventar
#7 erstellt: 07. Mrz 2006, 16:26
Selberbauen von Chassis find' ich äusserst respektabel. Auch den Glühbirnen-/Christbaumkugelthread fand ich toll.

Leider sind die bastlerischen Mittel ja arg begrenzt. Oder nicht?

Was geht in der Hobbywerkstatt?

Gruss,
Ezeqiel

*update*:
@TheReal50Cent: Bau dein Chassis mal in ein Gehäuse ein.


[Beitrag von Ezeqiel am 07. Mrz 2006, 16:27 bearbeitet]
usul
Inventar
#8 erstellt: 07. Mrz 2006, 16:41
Naja, ein Hifi-Chassis wird man so nicht produzieren können, aber man kann sehr schön sehen, welche konstruktiven Änderungen welche Auswirkungen haben.
Robert_K._
Inventar
#9 erstellt: 07. Mrz 2006, 20:45
Hallo,

Ist ja lustig! Weiter so. Stell doch mal ein Bild der Konstruktion hier herein. Dann können wir bestimmt besser weiterhelfen.

ACHTUNG!!!

Bei der Anzahl der Windungen musst du vorsichtig sein!!!
Es sollten zumindestens soviele Windungen vorhanden sein, dass ein Gleichstromwiderstand von mindestens 3-4 Ohm vorhanden ist. Sonst machst du deinen Verstärker kaputt.

Du kannst den Widerstand auch berechnen:

Drahtlänge[in m] x (0,0175 / Drahtquerschnitt[in mm²])

Grüße

Robert
DER_BASTLER
Inventar
#10 erstellt: 09. Mrz 2006, 00:30
Ich finde so etwas sehr interessant, und finde es schade das sich hier nicht so viel tut.
Ich versuche auch schon meinen eigenen TMT zu bauen, allerdings ist es Basteltechnisch wirklich schwer.
Im Antrieb kommen mehrere Neodym Ringmagnete, Schwingspule aus 0,05mm dickem Aluminiumblech. Membran soll evtl. aus einem leichtem Pappmschee verschnitt werden. Sicke, ???.
mfg Bastler

Edit: Du musst auf jeden Fall noch ein wenig Esien zu dem magneten packen, und eine Schraube aus eisen durchschrauben die dann innerhalb der mitte der Schwingspule ist. Das sollte das Magnetfeld enorm effektiver machen.


[Beitrag von DER_BASTLER am 09. Mrz 2006, 01:40 bearbeitet]
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