Vollverstärker + Endstufe ?

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Klangfreak
Inventar
#1 erstellt: 23. Okt 2011, 16:51
Hi,

habe einen Pioneer Vollverstärker mit getrennter Vor- und Endstufe.
An den wollte ich jetzt zusätzlich eine Denon poa 4400 Monoendstufe anschließen...

Da werd ich einfach am Pre-Out vom Pioneer einen Y-Splitter in die Chinchleitung einschleifen und dann einmal wieder beim Pioneer ran und einmal noch zum Denon in den Input.


Jetzt zum eigentlichen Problem:


Ich will beide Geräte über eine gemeinsame Steckerleiste ein-ausschalten, da der Denon schlecht zugänglich unterm Schrank steht.
Jetzt springt der Denon aber als erster an wenn er Strom bekommt.
Der Pioneer, als Steuereinheit, als zweites....

Jetzt hatte ich früher schonmal ne andere Vorstufe und Endstufe, und wenn da die Endstufe zuerst anging hat es dann laut gerumst als die Vorstufe anging.
Da kam ein kurzes Signal mit vollem GAIN.

Jetzt hat der Denon allerdings nen Gain-Regler, also ne eigene Lautstärkeregelung.
Allerdings ist er ja immernoch an die Hauptlautstärke, vorgegeben vom Pioneer, gekoppelt....

Was passiert also ?

....ich habs noch nicht ausprobiert



Schöne Grüße & Besten Dank für eure Hilfe!!

Olaf


[Beitrag von Klangfreak am 23. Okt 2011, 20:18 bearbeitet]
fischimac
Stammgast
#2 erstellt: 24. Okt 2011, 11:15
Erstmal zu meiner eigtl Frage:

Du hast nen Stereo Vollverstärker mit auftrennbarer Vor-Endstufe...
Die trennst Du auf...ok...Y-Kabel dazwischen...auch noch ok...dann aber EINE??? Mono-Endstufe dazu???

Das erschließt sich mir so direkt nicht!
Klangfreak
Inventar
#3 erstellt: 24. Okt 2011, 11:22
Genau, alles richtig.


Der Stereoverstärker ist für die Stereoboxen und die Mono-Endstufe für den Subwoofer....
cptfrank
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 24. Okt 2011, 13:07
Hallo Klangfreak,
das kann ja so nicht optimal laufen, denn dann bekommt der Sub ja nur von einem Kanal sein Signal.
Zusammenschalten von R+L geht nämlich nicht.
Gruß
Frank
Klangfreak
Inventar
#5 erstellt: 24. Okt 2011, 13:29
Das ist vielleicht richtig, aber ein anderes Problem


Mir geht es zunächst einmal um die Einschalt-Problematik....
sakly
Inventar
#6 erstellt: 24. Okt 2011, 18:40
Hi,

wenn beide Geräte an der gleichen Leiste hängen, gehen doch beide an. Durch die Einschaltverzögerung beider Geräte werden alle Endstufen erst nach mehreren Sekunden auf die Lautsprecher geschaltet. Die Vorstufe läuft bis dahin lange stabil.

Es gibt mehrere Möglichkeiten ein Stereosignal zu mono zu mischen.

Gruß
fischimac
Stammgast
#7 erstellt: 24. Okt 2011, 18:41

Klangfreak schrieb:
Das ist vielleicht richtig, aber ein anderes Problem


Mir geht es zunächst einmal um die Einschalt-Problematik....



Zu Deiner Einschaltproblematik...

Imho hilft Variante 1: ausprobieren...images/smilies/insane.gif oder Variante 2:
Kauf Dir ein Set mit mind. 2 ferngesteuerten 220V Anschluss-Zwischensteckern und einer Fernbedienung. Kanal 1: Alle Elektronik + Stecker für Monoblock
Kanal 2: Monoblock.

Dann kannst Du bequem vom Sofa aus alle Geräte so einschalten wie du willst...

Diesen pragmatischen Ansatz würde ich wählen...


[Beitrag von fischimac am 24. Okt 2011, 18:43 bearbeitet]
Klangfreak
Inventar
#8 erstellt: 24. Okt 2011, 20:20
Schönen Dank erstmal an alle für ihre Hilfe



sakly schrieb:
Hi,

wenn beide Geräte an der gleichen Leiste hängen, gehen doch beide an. Durch die Einschaltverzögerung beider Geräte werden alle Endstufen erst nach mehreren Sekunden auf die Lautsprecher geschaltet. Die Vorstufe läuft bis dahin lange stabil.
Gruß



Die Einschaltverzögerungen sind ja nicht 100% identisch....

Aber egal, nehmen wir einfach mal an ich schalte erst die Monoendstufe an und 2 Minuten später erst den Stereoverstärker.

Was passiert ?



Wie gesagt, ich hatte früher mal ne Endstufe ohne Gain-Regler, also nur ON/OFF-Schalter.
Wenn ich die zuerst angeschaltet hatte und dann erst die Vorstufe hat es mit vollem Bass einmal gerumst....
frank_aus_n
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 26. Okt 2011, 15:21
Du kannst 2 min. keine Musik hören, Sorry der musste raus.
sakly
Inventar
#10 erstellt: 26. Okt 2011, 21:45

Klangfreak schrieb:
Schönen Dank erstmal an alle für ihre Hilfe



sakly schrieb:
Hi,

wenn beide Geräte an der gleichen Leiste hängen, gehen doch beide an. Durch die Einschaltverzögerung beider Geräte werden alle Endstufen erst nach mehreren Sekunden auf die Lautsprecher geschaltet. Die Vorstufe läuft bis dahin lange stabil.
Gruß



Die Einschaltverzögerungen sind ja nicht 100% identisch....

Aber egal, nehmen wir einfach mal an ich schalte erst die Monoendstufe an und 2 Minuten später erst den Stereoverstärker.

Was passiert ?


Hmm, die Annahme ist doch Unsinn. Wenn ich die Geräte nur zusammen benutzen kann, schalte ich sie auch zusammen ein, also an der gleichen Leiste.
Wenn die Verzögerung am einen Gerät 5s und am anderen 6s dauert, ist das völlig egal.

Gruß
Klangfreak
Inventar
#11 erstellt: 27. Okt 2011, 17:59
Ich finde die Annahme nicht unsinnig. Selbst wenn nur 1sec zwischen den Einschaltverzögerungen liegt, reicht das doch um ein lautes Störsignal zu übertragen denke ich.


Wie gesagt, macht es einen Unterschied ob die Endstufe einen eigenen GAIN-Regler hat, oder eben nur einen On/Off-Schalter...!?
frank_aus_n
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 27. Okt 2011, 18:07
Was kommt denn bei dir für ein Störsignal? Ich kenne es ja wenn es beim Einschalten mal "knack oder bub" macht, aber irgendwelche Lautsprecher zerstörenden Verzerrungen hatte ich nie.
sakly
Inventar
#13 erstellt: 27. Okt 2011, 20:47

Klangfreak schrieb:
Ich finde die Annahme nicht unsinnig. Selbst wenn nur 1sec zwischen den Einschaltverzögerungen liegt, reicht das doch um ein lautes Störsignal zu übertragen denke ich.


Quark. Eine elektronische Schaltung, die mehrere Sekunden braucht, um einen stabilen Systemzustand zu erreichen solltest Du direkt entsorgen.
Beide Geräte sind nach spätestens 2 Sekunden betriebsbereit. Danach macht es keinen Unterschied mehr, wann das Gerät freigeschaltet wird.


Klangfreak schrieb:
Wie gesagt, macht es einen Unterschied ob die Endstufe einen eigenen GAIN-Regler hat, oder eben nur einen On/Off-Schalter...!?


Nein, siehe oben.

Gruß
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 27. Okt 2011, 21:06

sakly schrieb:

Quark. Eine elektronische Schaltung, die mehrere Sekunden braucht, um einen stabilen Systemzustand zu erreichen solltest Du direkt entsorgen.


Das ist mMn nicht ganz richtig, meine Glockenklang Bugatti 400 braucht gefühlte 30 Sekunden bis sie das Signal freischaltet.
Das macht sich dann aber nur durch ein ganz leichtes Blop bemerkbar, was sicherlich keinem Lsp. wirklich Schaden zufügen kann.
Ein Grund dafür sind die vier Bierglas großen Elkos und ganz ungewöhnlich ist das nicht, auch schalten beide Kanäle minimal unterschiedlich.
Trotzdem käme ich nicht im Traum auf die Idee meine Endstufe deshalb zu entsorgen, je nach Aufbau macht ein solches Verhalten nämlich durchaus Sinn.

Ich denke aber, das der TE die Situation des Einschaltens doch ein wenig dramatisiert, beim Ausschalten halte ich die Reihenfolge für wichtiger.
Wichtiger ist es, sich Gedanken über das Summensignal für den Subkanal zu machen, hier gibt es aber meines Wissens aber entsprechende Adapter.

Saludos
Glenn
germi1982
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 27. Okt 2011, 21:20
Eben, bei meinem TRX steht im Servicehandbuch:




Elektronische Einschaltverzögerung: Nach dem Einschalten des Gerätes dürfen die Relais RS 502, 503, 504 und 505 erst nach ca. 4 bis 6 Sekunden anziehen. Bis dahin darf an den Lautsprecherbuchsen keine Ausgangswechselspannung anliegen.


Das Ploppen kommt übrigens von den dicken Elkos die sich erstmal aufladen, beim Ausschalten kommt das daher weil diese sich dieses Mal entladen. Dazu noch etwas Sicherheit addiert, und schon kommt man auf die Zeit...
frank_aus_n
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 27. Okt 2011, 21:47
Auf jedenfall werden da keine gefährlichen Signale ausgegeben.
Klangfreak
Inventar
#17 erstellt: 27. Okt 2011, 22:26
Wie ist es denn z.B. wenn man ein DJ-Mixer als Vorstufe benutzt und den erst nach der Endstufe anschaltet.

Ich glaube die haben keine Einschaltverzögerungen; auf alle Fälle leuchten da in der ersten Sekunde sämtliche GAIN-LED`s bis in den roten Bereich auf...
germi1982
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 28. Okt 2011, 19:23

frank_aus_n schrieb:
Auf jedenfall werden da keine gefährlichen Signale ausgegeben.



Jup, ist nur unangenehm für die Ohren...
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