4Ohm Lautsprecher an 8Ohm verstärkler?

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Timo1122
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Jul 2012, 09:39
Moin

hab mal ne frage ob man einen 4Ohm LSP an einen 8Ohm ausgang des verstärkes machen kann? und ob der LSP dabei kaputt geht wenn man das macht!!!

Gruß
Highente
Inventar
#2 erstellt: 15. Jul 2012, 10:02
Dem Lautsprecher wirds weniger Schaden als dem Verstärker. Durch den 4 Ohm Wiederstand zieht der Lautsprecher wesentlich mehr Strom als der amp eigentlich liefern kann, dadurch überhitzt der Amp und entweder die Schutzschaltung springt an oder die Endstufe raucht ab.

Highente
Jeck-G
Inventar
#3 erstellt: 15. Jul 2012, 10:55
Gilt übrigens auch für Lautsprecher, die mit "4-8 Ohm" angegeben sind, denn es sind 4Ohmer.

4 Ohm sollte jeder brauchbare Verstärker abkönnen (muss auch dranstehen), gute Verstärker können auch 2 Ohm.
Benedictus
Inventar
#4 erstellt: 15. Jul 2012, 11:02
Viele Hersteller, besonders gerne die Japaner, schreiben 8 Ohm dran, damit sie im Zweifelsfall die Schuld von sich schieben können, wenn denn doch mal eine Überlastung eintritt. Aber solange du keine Turnhallenparty beschallen willst und der Verstärker nicht beim leichten Schütteln schon auseinanderfällt, wirst du mit 4-Ohm-Boxen keine Probleme bekommen.
Jeck-G
Inventar
#5 erstellt: 15. Jul 2012, 11:17
Haben die eher früher gemacht, heute sind die auch bei 4Ohm. Sogar ein popeliger Yamaha AX-397 (der Kleinste) kann herstellerseitig 4Ohm...
Timo1122
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 15. Jul 2012, 11:48
nee also eine Turnhalle möchte ich nicht beschallen wollte nur ein 4Ohm Sub dran machen und wissen ob da auch nix kaputt geht
Benedictus
Inventar
#7 erstellt: 15. Jul 2012, 11:55
Wenn du einen passiven Sub mit 4 Ohm parallel zu deinen Lautsprechern schalten möchtest, besteht große Gefahr. Wenn der Sub aktiv ist oder alleine an dem Verstärker hängt, ist alles okay.
Timo1122
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 15. Jul 2012, 11:58
was für eine gefahr denn?
olsound
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 15. Jul 2012, 12:24
Hi Timo. Benedictus hat völlig recht. Ganz einfach (und technisch nicht ganz korrekt) ausgedrückt: wenn du die LS parallel dran hängst, dann teilt sich der Widerstand. Dann muss der Amp wesentlich mehr Leistung liefern und ist schneller an seinen Grenzen.
In Reihe schalten geht kaum; dann würde sich der Widerstand addieren. Aber reine Subs arbeiten nicht immer so gerne mit anderen Boxen zusammen. Außerdem müsstest du dann einen einzelnen Kanal also links oder rechts mit dem Signal für den Sub versorgen und das wirkt sich gehörig auf die Wiedergabe aus.Was du machen kannst: bei einem passiven Sub klemmst du z. B. vom linken Lautsprecher am Plus eine zusätzliche Leitung und legst die auf den Plus vom Sub. Vom rechten Lautsprecher machst du das Selbe mit der Minus-Leitung. Die schließt du dann an den Minus vom Sub an. Dann geht der Sub als Einzellautsprecher "in Differenez" wie es so schön heißt. Längere Erklärungen spare ich mir hier. Jedenfalls kriegt der Sub dann sozusagen ein Mono -Signal (was ja sowieso erwünscht ist), die hohen Frequenzen werden von der Sub-internen Frequenzweiche abgeschnitten und die Impedanz bleibt gleich. Dazu sollte man aber noch sagen, dass das dann mit HiFi nicht mehr viel zu tun hat. Probiers halt mal aus.
CU Olsound
olsound
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 15. Jul 2012, 12:27
Mein Deutsch lässt auch langsam zu wünschen übrig. Es muss heißen "in Differenz" gehen.
CU Olsound
Timo1122
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 15. Jul 2012, 12:50
achsoo aber wenn ich denn nur denn sub gebrückt an denn Verstärker mache, und für die LSP einen anderen Verstärker nutze passiert nix oder?
Benedictus
Inventar
#12 erstellt: 15. Jul 2012, 12:53
pass mit dem Brücken auf, das mag auch nicht jeder Verstärker.
Timo1122
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 15. Jul 2012, 12:57
wollte mir einen Verstärker holen denn man auch brücken kann
olsound
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 15. Jul 2012, 13:08
Warum einfach, wenn es umständlich auch geht? Wenn du sowieso mit einem zusätzlichen Amp liebäugelst, dann klemm deinen bisherigen Verstärker ab besorg dir doch gleich einen, der von Leistung und Impedanz in etwa mit deinen Boxen geht UND einen separaten Anschluss für einen Sub hat. Dann bist du auf der sicheren Seite.
Wenn du einen zusätzlichen Amp nur zum brücken haben willst, dann musst du auch damit rechnen, dass der ein völlig anderes Leistungs- und Klangverhalten hat. Das Ergebnis KANN gut gehen. Ist aber eher selten der Fall. Meist entwickelt sich da nämlich eine ganz andere klangliche Bandbreite: von mies bis grauenvoll.
CU Olsound
Life is NOT about FINDING yourself. Life is about CREATING yourself
Jeck-G
Inventar
#15 erstellt: 15. Jul 2012, 13:48
Einen Passivsub an eine bestehende Anlage anzuschließen, ist nicht gerade einfach. Gibt zwei Möglichkeiten:

1. Man kauft sich ein sogenanntes Aktivmodul, dies ist ein Verstärker, den man in den Subwoofer einbauen kann. Man muss drauf achten, dass er eine eingebaute Frequenzweiche hat (bzw. einen Tiefpass), denn der Sub soll nur bis zu dieser (einstellbaren) Frequenz arbeiten. Nachteil ist, dass die Hauptlautsprecher diese Frequenzen mit übertragen müssen, da diese nicht entlastet werden.
Die Aktivmodule für Subwoofer haben meist einen Hochpegeleingang, den man direkt an die Lautsprcherklemmen vom Verstärker anschließt. Dieser ist hochohmig (muss nur das Signal abgreifen) und belastet den Verstärker nicht. Lautsprecherausgang auf Chincheingang wäre fatal, außer man nimmt einen geeigneten Pegelabschwächer bzw. DI-Box.

2. Man macht es über eine Aktivweiche und 2 Endstufen, d.h. eine Endstufe kümmert sich nur um den Bass und die 2. Endstufe um die Hauptlautsprecher (so ist auch meine Anlage aufgebaut).

Zu Post 9 (man sollte schon wissen, was man schreibt...) sage ich nur: Bloß nicht machen, denn was da steht ist völlig falsch und für die Geräte gefährlich.
Zumal man nur dann brückt, wenn man zwischen den beiden positiven Klemmen anschließt und einen Kanal invertiert (dafür geeignete Endstufen haben die Schaltung integriert). Desweiteren sieht jeder Kanal die halbe Impedanz, d.h. an einer 4Ohm-Box braucht man eine 2Ohm-stabile Endstufe.


Wenn du einen zusätzlichen Amp nur zum brücken haben willst, dann musst du auch damit rechnen, dass der ein völlig anderes Leistungs- und Klangverhalten hat. Das Ergebnis KANN gut gehen. Ist aber eher selten der Fall. Meist entwickelt sich da nämlich eine ganz andere klangliche Bandbreite: von mies bis grauenvoll.
Darum haben vernünftige Endstufen auch Pegelsteller, um den Verstärkungsfaktor anzupassen. Vom klang her dürften keine (hörbaren) Unterschiede bestehen, sofern die Endstufen vernünftig konstruiert sind, zumal die sich eh um unterschiedliche Frequenzen kümmern.
So kann ich z.B. meine LAB iP450 gegen eine deutlich stärkere LAB1600 (oder andere Endstufe) tauschen, ohne dass sich groß was an der Lautstärke ändert. Der Verstärkungsfaktor muss nur ausreichend dokumentiert sein...


[Beitrag von Jeck-G am 15. Jul 2012, 14:01 bearbeitet]
cr
Inventar
#16 erstellt: 15. Jul 2012, 14:16
Ein Passiv-Sub erscheint mir v.a. extrem unzweckmäßig.
Kaufen würde ich sowas sicher nicht.
Ist denn schon einer vorhanden?
Timo1122
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 15. Jul 2012, 15:19
ja ein Magnat Edition BS 30
cr
Inventar
#18 erstellt: 15. Jul 2012, 16:26
Und ist da keine Frequenzweiche integriert?
Die beiden Lautsprecherausgänge des Verstärkers müßten zum Sub, der eine passive Weiche enthält und zwei Ausgänge für die normalen LS hat.
Dann wird der Verstärker auch nicht überlastet, sondern betreibt ganz normales Mehrwegsystem wie wenns in einem LS wäre.....

Wenn nicht: extra Frequenzweiche für Sub einschleifen zwischen PreOut und Endverstärker (sollte halt auftrennbar sein) und ein weiterer Endverstärker für den Sub, wobei für einen Sub allenfalls auch ein Class-D genügt. Billige Verstärker findet man bei Thoman.de
Wenn der Verstärker nicht auftrennbar ist, sehe ich eher schwarz für ein sinnvolle Lösung (mit TapeOut - MonitorIn wirds nichts wegen der Lautstärkeregelung).
RocknRollCowboy
Inventar
#19 erstellt: 15. Jul 2012, 16:31
Wenn´s der hier ist, dann ist dieser für´s Auto gedacht und benötigt eine Frequenzweiche.

Ob es sinnvoll ist einen Auto-Sub zuhause zu betreiben steht auf einem anderen Blatt.

Schönen Gruß
Georg
cr
Inventar
#20 erstellt: 15. Jul 2012, 16:34
Für so einen Sub würde ich keine Minute meiner Zeit verschwendem, das ist Kinderkram.
jandariko
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 02. Jun 2016, 14:22
Ist die stufe aus dem auto noch da?

dann netzteil dran und ab gehts (dicke Kabel und ampere beachten)

ansonsten steht der aufwand im keinen verhältnis....
hab das zwar auch mal gemacht mit selben sub... hab ihn einfach auf eine stereo klemme und gib ihm
zwischen quelle und amp hatte ich noch einen alten eq als "frequenzweiche" gehängt, glaube aber das macht nicht soviel unterschied...der spielt eh nur "das was er will" ;D

Aber ganz klar... - das ist dann Pfusch
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