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Digitaler Vorverstärker??

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thomas_f.
Stammgast
#1 erstellt: 07. Sep 2004, 11:20
Ich bin auf der Suche nach einem digitalen Vorverstärker, welcher sowohl digitale als auch analoge Eingänge besitzt, fernbedienbar ist und einen (geregelten) digitalen Ausgang hat. Einen analogen Ausgang brauche ich hingegen nicht.

Bisher kenne ich nur ein Gerät, welches diese Anforderungen erfüllt - die TactAudio RCS 2.0S bzw. 2.2X!
Allerdings sind mir die ein wenig zu kostspielig und gebraucht relativ selten zu bekommen.

Kennt jemand (günstigere) Alternativen?
Mangusta
Stammgast
#2 erstellt: 07. Sep 2004, 11:34
Hallo Thomas,

soviel ich weiss erfüllt auch der RCS 2.0 deine Kriterien. Den gibts zur Zeit gebraucht und von Tact durchgecheckt für 1690 EUR (siehe Tact Homepage).

Gruss, Mangusta
thomas_f.
Stammgast
#3 erstellt: 07. Sep 2004, 12:01
Danke Mangusta,

den hab ich schon gesehen, allerdings verkauft TactAudio nicht nach Österreich (und F) online.....
Außerdem würde ich hier einen gebrauchten RCS 2.0 vorziehen, die sind zwar ebenso selten, aber schon deutlich unter 1000,- EURO zu haben.

Was ist eigentlich mit dem (nicht mehr produzierten) T&A 1200R?? - Hat dieser auch einen geregelten Digi-Ausgang oder ist nur der Analogausgang geregelt. Die Raumklangkorrektur funktioniert laut HP nur am Analogausgang ... oder sehe ich das falsch?
Richrosc
Inventar
#4 erstellt: 07. Sep 2004, 15:26
Hallo Thomas,

ich habe einen PD 1200 R. Wenn ich nach Hause komme, werde ich mal in der Bedienungsanleitung nachsehen und Dir berichten.

Ein User Namen´s Musikgeist hat vor einer Woche seinen PD angeboten. Schau doch mal unter der rubrik "Biete" nach.

Evtl. steht der PD noch drin.

Gruß - Richard
tjobbe
Inventar
#5 erstellt: 07. Sep 2004, 15:54
Moin Thomas,

was ist denn mit dem Meridian 518 (der allerdings keine analogen Eingänge aufweist) ?

der hat 5 Digi-In und zwei Digi-Out (geregelt) und läuft unter der Bezeichnung Digital processor and Control Unit

Preis: frag' mich nicht

Cheers, Tjobbe
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 07. Sep 2004, 16:31
Hi,
tja, wenn der Preis nicht wäre, würde ich den hier empfehlen:
http://www.accuphase.com/dc-330_e1.htm
Richrosc
Inventar
#7 erstellt: 07. Sep 2004, 18:27
Hallo Thomas,


Was ist eigentlich mit dem (nicht mehr produzierten) T&A 1200R?? - Hat dieser auch einen geregelten Digi-Ausgang oder ist nur der Analogausgang geregelt. Die Raumklangkorrektur funktioniert laut HP nur am Analogausgang ... oder sehe ich das falsch?




der PD 1200 R mit digitalem Ausgang kann Pegelgeregelt werden, jedoch ist eine Raumanpassung nicht möglich (nur für bestimmte T+A LS)

Gruß - Richard
thomas_f.
Stammgast
#8 erstellt: 08. Sep 2004, 09:07
Hallo Leute,

danke für die Vorschläge!!!

@ Richard:

Den T&A habe ich mir schon mal genauer angesehen. Schade ist halt, dass die Raumklangkorrektur bei Verwendung des digitalen Ausgangs nicht genutzt werden kann. Da wäre die Lösung mittels Tact RCS 2.0 sinnvoller und wahrscheinlich auch nicht teurer.

Wie bist Du mit dem PD 1200 R zufrieden?? Nutzt Du die Raumklangkorrektur?

@Joe:

Tja, den hab ich gestern im Netz auch noch gefunden, aber Accuphase ist nicht meine Preisklasse .... außerdem finde ich die Optik etwas "Altherrenhaft". So soll laut diverser Aussagen von verschiedenen Bekannten und auch Händlern dann auch der Klang sein ... ich selbst kann dazu nix sagen - also

@tjobbe:

Ja, Meridian hab ich mir auch schon gedacht, dass die was haben könnten. Oder auch TagMcLaren ... aber wieder in einer recht vornehmen Preisklasse

Gibt´s denn keine "preiswerteren" Alternativen von anderen Herstellern???
musikgeist
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 08. Sep 2004, 16:59
Hallo Tomas

Der T+A PD 1200 R mit Digitalausgang ist ein absoluter Exot der nur sehr schwer zu kriegen ist. In den letzten 2 J. habe ich kein Angebot gesehen!
Das Gerät wurde hauptsächlich als Ergänzung zu den digitalen Lautsprechern T+A A2D- A4D entwickelt- die selber die Raumkorrektur besitzen. Der PD 1200 R mit Digitalausgang ist daher nicht mit der Möglichkeit der Raumkorrektur ausgestattet.

Die bitten nur der PD 1200 mit Analogausgang, allerdings brauchst für die Einmessung das MEP- Messsystem das kaum ein Händler in Österreich haben dürfte.
Vor einigen Wochen hat das MEP für 1011 Euro bei Ebay den Besitzer gewechselt und ein PD 1200 R Analog für über 1200 Euro!

Gruß

musikgeist
Tschugaschwilly
Stammgast
#10 erstellt: 08. Sep 2004, 17:40
Hallo thomas_f.

Rein interessehalber: Wozu brauchst du denn eine digitale Vorstufe? Evtl. gibt es ja noch Alternativen.

Gruss
Tschugaschwilly
thomas_f.
Stammgast
#11 erstellt: 08. Sep 2004, 19:12
@ musikgeist:

Schade, dass es den PD 1200 R mit Digitalausgang noch seltener gibt. Wäre sicher eine interessante Option gewesen.

@ Tschugaschwilly:

Den digitalen vorverstärker brauche ich, um eine wenig Komfort und mehr Anschlußmöglichkeiten an meine digitale, vollaktive Kette zu bringen. Derzeit mache ich es mit einer normalen, relativ alten Denon-Vorstufe. Ist nicht optimal, weil eben einmal mehr gewandelt wird und die Wandler des alten CD-Player nicht am letzten Stand sind.

Naja, volldigital mit analogen Eingängen wäre halt optimal. Mal sehen, ob sich noch Alternativen auftun....
tjobbe
Inventar
#12 erstellt: 08. Sep 2004, 19:31
nun was mir sonst noch eingefallen ist ( aber auch das wird teuer ) MSB Technology ...

ich glaube in er Platinum Serie gibt es einen DAC II der einen Pegelregler hat wobei ich mir aber nicht ganz sicher bin ob der auch auf die Digitalen Ausgänge geht (er hat aber einen (1) Analogen Eingang der acuh geregelt ist)

Ein versuch wärs wert...

Frage: du hast dann sicher Aktive LS die über einen digitalen Eingang verfügen ...?

Die Frage wäre dann sicher die a) welche und in wie weit ist der Gewinn durch z.B. einen MSB DAC besser, denn irgentwo muß du wieder D/A Umsetzen (also in letzer Konsequenz bei dir im LS), oder habe ich was falsch verstanden ???? (denn bei deinem Denon handelt es sich doch nicht um einen DAP2500 oder 5500 ???)

Cheers, Tjobbe
Tschugaschwilly
Stammgast
#13 erstellt: 08. Sep 2004, 21:01

thomas_f. schrieb:

(...) Den digitalen vorverstärker brauche ich, um eine wenig Komfort und mehr Anschlußmöglichkeiten an meine digitale, vollaktive Kette zu bringen. Derzeit mache ich es mit einer normalen, relativ alten Denon-Vorstufe. Ist nicht optimal, weil eben einmal mehr gewandelt wird und die Wandler des alten CD-Player nicht am letzten Stand sind.


Hallo thomas_f.

Hast du denn digitale Aktivboxen? Ich kenne jemand, der betreibt digitale Aktivboxen an einem analogen Stereo-Verstärker und einem hochwertigen A/D-Wandler welcher daran hängt. Die 2 digitale Quellen (1x opt, 1x koax) können beim Wandler direkt 'durgeschlauft' werden. So verwendet er den analogen Stereo-Verstärker als Umschaltpult für die analogen Quellen. Evtl. wäre das eine Möglichkeit für dich.

Grüsse
Tschugaschwilly
Passat
Moderator
#14 erstellt: 08. Sep 2004, 21:52
Welche Vorverstärker mir geregelten digitalen Ausgängen gibt es überhaupt?

Bis auf herstellerspezifische Systemlösungen (z.B. T+A, Meridian) sind mir da keine bekannt.
Der Grund dafür dürfte auch klar sein: Eine Lautstärkeregelung über die S/P-DIF-Schnittstelle entspricht nicht der Norm, daher kann es nur herstellerspezifische Lösungen geben.

Noch einmal zur Klärung:
Ist wirklich ein VV mit geregelten Digitalausgängen (D/A-Wandler sitzt dann im Aktiv-Lautsprecher!) gesucht, oder ein herkömmlicher VV mit eingebautem D/A-Wandler (wie z.B. die Denon DAP xxxx, Yamaha CX-1000)?

Grüsse
Roman
thomas_f.
Stammgast
#15 erstellt: 09. Sep 2004, 09:45
Ich denke, ich habe für einige Verwirrung gesorgt....

Zeit, den Sachverhalt klarer darzustellen:
Ich betreibe keine Digital-Aktiv-Lautsprecher, sondern ein System mit dem Behringer DCX2496, also einer digitalen 2x3 Wege Frequenzweiche mit integrierten DA-Wandlern. Die aufgeteilten Frequenzbereiche werden mit drei gleichen Stereoendstufen verstärkt an die jeweiligen Chassis direkt weitergegeben - ohne passive Teile dazwischen, außer dem LS-Kabel natürlich

Eingemessen und entzerrt wird das Ganze mit dem DEQ2496, der zwei digitale Eingänge und zwei digitale Ausgänge hat, die ich verwende. Am digitalen (XLR)Eingang hängt der DVD/SACD/CD-Player und am digitalen (XLR)Ausgang hängt direkt der DCX2496. Zudem besitzt er (nur) einen Analog-Stereoeingang (ebenfalls XLR).

Zwei Nachteile haben die Studiogeräte von Behringer naturgemäß: Sie können nicht mehrere analoge und digitale Quellen verwalten und zudem sind sie nicht fernbedienbar.

Das Erste ist ärgerlich, wenn man mehrere, analoge Quellgeräte anschließen will (Tuner, TV, Video, Tape), das Zweite ist eine Komfortsache, wobei die Lautstärkeregelung bei meinem System eine weitere Problematik verbirgt.
Die Behringer sind digital in einem Bereich von +-15dB regelbar, aber man muss auch auf Übersteuerung bedacht nehmen - effektiv hat man also kaum mehr als 15dB Regelbereich, herzlich wenig.
Man könnte nun auch immer den den drei Verstärkern drehen, aber dass ist recht ungenau und zudem recht mühsam.

Die Lösung wäre also eine fernbedienbare Vorstufe, die idealerweise sowohl digitale, als auch analoge Eingänge bietet und zudem über einen geregelten Digitalausgang verfügt, der dann direkt die Behringer´s speist.

Meine zweitbeste Alternative ist eine "normale" Vorstufe und die Verwendung des einen Analogeingangs am DEQ2496. Aber da wird halt einmal mehr unnötig gewandelt.

So, jetzt alles klar?
tjobbe
Inventar
#16 erstellt: 09. Sep 2004, 15:37
Moin Thomas, jetzt ist's klar .. in dem Fall wirst du entweder um die Studiogeräte schiene ala Behringer nicht umhinkommen (wenn preiswert sein sollte) oder aber die Kohle für die "Exoten" in die Handnehmen da die als einzige wg. der digitalen AktivLS eine solche Vorstufen überhaupten beim Kunden platzieren können.

Wie isses denn die Behringer wegzuschmeißen, einen guten DAC mit analogen Eingängen suchen (siehe den MSB oben) und eine analoge Frequenzweiche zu kaufen ? (ALPS hatte sowas mal)

Cheers, Tjobbe
Werner_B.
Inventar
#17 erstellt: 09. Sep 2004, 16:38
thomas f.,

siehe auch diesen Thread mit einigen Gerätehinweisen:

http://www.hifi-foru...32&thread=402&z=1#16

Der T+A PD1200R(D) hat übrigens nicht eigentlich S/P-DIF-Ausgänge, sondern TA-DIF. Die Basis ist zwar S/P-DIF, aber im User-Kanal werden Zusatzinformationen u.a. zur Lautstärkeeinstellung übertragen, die dann im LS ausgewertet werden, d.h. die eigentliche Lautstärkeregelung findet im LS statt - der LS erhält also eine Information, wie laut er sich einregeln soll.

Damit ist diese Vorstufe nur mit T+A-LS funktionsfähig, es ist eine proprietäre Schnittstelle (ich hatte seinerzeit bei T+A nachgefragt, weil mich das ebenfalls interessiert hatte).

Wenn Du fündig wirst, bitte posten!

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 09. Sep 2004, 16:57 bearbeitet]
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 09. Sep 2004, 18:22
Hi,
hast du schon mal sowas die das hier angesehen: es handelt sich um Mixer mit digitalen Ausgängen.

Denon-Mixer

Roland-Mixer bzw. Roland-Informationen dazu
thomas_f.
Stammgast
#19 erstellt: 10. Sep 2004, 08:49
Tjobbe,

die Behringers hab ich inzwischen liebgewonnen und werd sie demnach sicher nicht wegschmeissen. Nach anfänglicher Skepsis kann ich nun sagen, dass diese Geräte mit Abstand das beste Preis-/Leistungsverhältnis für Leute haben, die vollaktives Multiamping mit digitaler Frequenzgangentzerrung betreiben wollen. Dafür würde ich auch in Zukunft Abstriche beim Komfort in Kauf nehmen.
Aber ich hoffe doch, eine Lösung finden zu können....

Werner_B,

wir beide dürften eine recht ähnliche Problemstellung haben, zumindest suchen wir beide exakt dasselbe Gerät!!
Nur scheint es niemand in einem vernünftigen Preisverhältnis herstellen zu wollen - NOCH!!!
Erst wenn der Bedarf steigt, wird es auch für Massenproduzenten interessant. Mal sehen was bei Nubert (DSP-Aktivbox) und NewformResearch (USA, die verwenden Behringer und Digi-Endstufen von Panasonic für ihre Elektrostaten-LS) so alles kommt.

Ich bilde mir ein, auch schon mal ein DIY-Lösung gesehen zu haben - mit Fernbedienung!!! Muss den Link mal suchen....


Joe_Brösel,

danke für die Links!
Diese Studio-Lösungen sind gute Ansätze, aber leider beide wieder nicht fernbedienbar. Ist auch beim geplanten Einsatz nicht notwendig. Zudem hat der Denon keinen Digitalausgang und der Roland hat nur einen Analogeingang - somit beide nicht ideal!!

Die Suche geht weiter ......
Werner_B.
Inventar
#20 erstellt: 10. Sep 2004, 09:29
thomas_f.,


Nur scheint es niemand in einem vernünftigen Preisverhältnis herstellen zu wollen - NOCH!!!


Was mich etwas irritiert ist, dass solche Geräte verfügbar waren, aber wieder vom Markt genommen wurden. Es kann zwar sein, dass sie einfach zu früh waren, aber ich bin etwas skeptisch, ob es das wieder geben wird. Zum einen geht die Marktausrichtung klar Richtung Surround (meist mit Receivern, mit denen man zwischen der digitalen und analogen Welt NICHT hin- und herkopieren kann), SACD und DVD-Audio geben nur Stereoton digital aus, Multikanal nur analog, die analog-passiven LS sind nach wie vor Standard. Da spielen viele Ursachen eine Rolle, die den Fortschritt verhindern. Ob sie überwunden werden? Grauslich, die Technik wäre da, man müsste sie nur in ein schlüssiges Gesamtkonzept bringen - eine reine Produktmarketing- und relativ kleine Engineering-Aufgabe.


...NewformResearch (USA...


Interessant, die verweisen u.a. auch auf deqx.com - das könnte was sein! Hast Du Dir den schon mal genauer angesehen? Der erste Blick auf die Papierform ist vielversprechend. Hast Du schon recherchiert, was der kostet?

Der Verweis auf Meridian ist nett, aber den 518 scheinen die nicht mehr anzubieten - das war genau die Kiste mit der digitalen Lautstärkeregelung u.a. ..., der 568V2 ist "nur" eine komfortable Patchbay ohne Regelung.


Ich bilde mir ein, auch schon mal ein DIY-Lösung gesehen zu haben - mit Fernbedienung!!! Muss den Link mal suchen....


Ja, bitte. DIY sagt mir nix. Was ist das?

Danke und Gruss, Werner B.
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 10. Sep 2004, 12:24
Hi,
DIY = Do it yourself.
Passat
Moderator
#22 erstellt: 10. Sep 2004, 16:01
Einen VV mit geregeltem Digitalausgang, der mit jedem beliebigen Digitalgerät über dessen Digitaleingang funktioniert, muß die Lautstärkeregelung standardkonform machen. Das geht auf digitaler Ebene (ohne wie bei herstellerspezifischen Lösungen die gewünschte Lautstärke im Subcode mit zu übertragen, denn das funktioniert ja gerade nicht mit jedem beliebigen Gerät) nur, in dem man, wie es bei vielen CD-Playern früher gemacht wurde, an der Bit-Auflösung herumspielt. 6db Dämpfung = 1 bit weniger Auflösung. Spätestens ab 12 dB Dämpfung wird das hörbar, der Klang verschlechtert sich um so mehr, je stärker die Dämpfung ist. Das kann man bei CD-Playern mit dieser Art der Lautstärkeregelung gut nachvollziehen.

Mögliche Lösung:
Analogen und digitalen Quellenwähler kaufen und an die Eingänge des Behringers hängen, gibts auch fernbedienbar.
Für die Lautstärkeregelung dann eine motorbetriebenes 6-Kanal-Poti zwischen Behringer und Endstufen hängen.

Beide Fliegen mit einer Klappe schlägt man mit einem älteren Surroundverstärker/Receiver/Vorverstärker, der sowohl einen 5.1-Eingang als auch für alle 6 Kanäle Vorstufenausgänge hat.

Das Ding kann man als analogen Umschalter benutzen (Tape-Out an Analog In des Behringers) und auch als digitalen Umschalter (MD/DAT-Out an Digital In des Behringers).
Die Ausgänge der Aktivweiche dann an den 5.1-Eingang, über die Pre-Outs dann in die Endstufen.

Bei fast allen Geräten befindet sich bei Anwahl des 5.1-Eingangs nur der Lautstärkeregler im Signalweg.

Grüsse
Roman
Werner_B.
Inventar
#23 erstellt: 10. Sep 2004, 16:50
Roman,


6db Dämpfung = 1 bit weniger Auflösung. Spätestens ab 12 dB Dämpfung wird das hörbar, der Klang verschlechtert sich um so mehr, je stärker die Dämpfung ist. Das kann man bei CD-Playern mit dieser Art der Lautstärkeregelung gut nachvollziehen.


Deshalb hatten Z-Systems rdp-1, Meridian 518 oder NAD 118 einen DSP verbaut, der das löst (Dithering ist glaube ich das Stichwort - bitte korrigiert mich, da setzen meine Kenntnisse denn doch aus).

Habe dazu hier:

http://www.audiorevolution.com/equip/wadia/

was gefunden:


It is possible to control the volume of a signal in the digital domain by using a mathematical formula-driven technology called DigiMaster, which adds random digital noise to the signal (known as "dithering") before the signal is converted to analog. It isn’t as bad as it sounds; in fact, dithering is a great digital technology used by many high-end products to allow headroom for digital attenuation (volume control) as well as down-converting to a higher bit resolution word. Currently, the Wadia 860 outputs (digitally) a 21-bit word. Soon 860s will come with a 24-bit 96 kHz input and output capability and all existing 860s will be upgradable to 24-bit 96 kHz.


und hier:

http://www.meridian-audio.com/m_bro_con.htm


518 Digital Processor and Control Unit

A home version of the professional Meridian 618 Mastering Processor used by leading recording studios worldwide, the 518 is three products in one: a digital preamplifier able to replace your analogue one; a world-class de-jittering device with proprietary resolution-enhancing and dithering characteristics; and a mastering processor that adjusts word length and applies state-of-the-art noise-shaping algorithms. This unit, inserted in any high-quality digital path, will dramatically improve its sound.

518 Controls: Source, DSP, Dither, In, Out, Display.

Audio inputs: Three SPDIF, One TOSLINK, One AES/EBU (XLR).

Audio outputs: One SPDIF and AES/EBU (XLR). Processing: Input/Output, Word-size, Dither, Volume level, emphasis.

Display: Eight-character dot matrix for DSP, Dither, Source, Input/Output bits, Sampling frequency.


Gruss, Werner B.
thomas_f.
Stammgast
#24 erstellt: 15. Sep 2004, 08:56
Hallo Leute,

war beruflich bedingt ein paar Tage nicht im Forum. Freut mich, dass es ein paar neue Ideen/Ansätze zu dem Thema gegeben hat.


Beide Fliegen mit einer Klappe schlägt man mit einem älteren Surroundverstärker/Receiver/Vorverstärker, der sowohl einen 5.1-Eingang als auch für alle 6 Kanäle Vorstufenausgänge hat.


In diese Richtung habe ich mich auch schon ein wenig schlau gemacht, speziell weil ja auch NewformResearch diesen Weg geht mit dem Panasonic Digitalverstärker SA-XR45. Allerdings werden dort nur 4 interne Verstärkerkanäle genutzt. Hmmmm??? - Warum eigentlich???
Liegt das an dem, dass die durch die breitbandigen Elektrostaten nur Unterstützung im Tieftonbereich brauchen, oder geht mit dem Panasonic einfach nicht mehr??
Der Pana hat jedenfalls 6 interne digitale Endstufen.....

Nochmal zur Sicherstellung, dass ich den Vorschlag von Passat richtig verstanden habe:
Den digitalen Ausgang des Receiver als Wahlschalter für die digitale Quelle verwenden und an den Digi-In des Behringer, sowie den analogen Ausgang (gibt´s meist nur als Tape Rec, wohingegen fast jeder Receiver auch einen Digi-Out aufweist) an den analogen Eingang des DEQ. Dann braucht man im Prinzip am DEQ nur noch wählen, ob Digi-In oder Analog-In. Soweit, so gut.

Nun, kann man sich bei allen Herstellern sicher sein, dass der Digi-Out immer die angewählte Digitalquelle ausgibt?
Beim Tape-Rec nehm ich das sehr wohl an, die Frage ist halt, wie komfortabel dies an der FB umzuschalten ist. Wenn ich im OSD in das x-te Untermenü muss, ist es keine echte Verbesserung.....

Ist es sicher, dass zwischen 6.1 Input und 6.1 Pre-Amp-Out meist nur der Lautstärkeregler liegt? - Wer kann das für spezifische AV-Receiver bestätigen??

Für eine solche Lösung hätte ich einen (neuen) Receiver von NAD, Cambridge Audio (haben beide entprechende Pre-Outs) oder sonst eine preisgünstige AV-Vorstufe ins Auge gefasst.
Wer kann´s noch?? Welche gebrauchten/älteren Modelle konnten das schon??


Mögliche Lösung:
Analogen und digitalen Quellenwähler kaufen und an die Eingänge des Behringers hängen, gibts auch fernbedienbar.


Wer bietet solche fernbedienbare Quellenwähler an??

Die Sache mit den motorbetriebenen Potis für alle 6-Kanäle zur Lautstärkeregelung dürfte wohl auch diverse andere Probleme mit sich bringen (Gleichlauf, Preis von guten Potis für 6-Kanäle ....). Das wurde im DIY-Forum schon diskutiert.

Jedenfalls mal Danke für die bisherigen, guten Vorschläge und Ideen!
Passat
Moderator
#25 erstellt: 15. Sep 2004, 11:04


Nun, kann man sich bei allen Herstellern sicher sein, dass der Digi-Out immer die angewählte Digitalquelle ausgibt?
Beim Tape-Rec nehm ich das sehr wohl an, die Frage ist halt, wie komfortabel dies an der FB umzuschalten ist. Wenn ich im OSD in das x-te Untermenü muss, ist es keine echte Verbesserung.....


Ja, das habe ich noch nie anders erlebt.
Bei manchen Geräten gibt es keine starre Zuordnung der Digitalanschlüsse zu bestimmten Quellen, das kann man dann einmalig fest zuweisen.
Am Rec-Out liegt meißt auch kein Signal der an den Digitalanschlüssen angeschlossenen Geräte an, der dafür nötige D/A-Wandler wird eingespart. So kommen sich die Signale auch nicht in die Quere.


Ist es sicher, dass zwischen 6.1 Input und 6.1 Pre-Amp-Out meist nur der Lautstärkeregler liegt? - Wer kann das für spezifische AV-Receiver bestätigen??


Das meist nur der Lautstärkeregler zwischen 5.1-Eingang und Pre-Out hängt, erkennt man daran, das dann sowohl der eingebaute Surrounddecoder als auch die DSP-Programme als auch das Bassmanagement, Laufzeitkorrektur, Klangregelung etc. nicht funktionieren.

Ein Blick in die Bedienungsanleitung hilft da weiter.
Bedienungsanleitungen für ältere Geräte gibts oft zum Download, bei Yamaha z.B. unter http://www2.yamaha.c...?div=av&lang=english

Fernbedienbare Quellenwähler gibts z.B. in einfacher Ausführung bei Conrad.

Grüsse
Roman
tjobbe
Inventar
#26 erstellt: 15. Sep 2004, 12:17

Das meist nur der Lautstärkeregler zwischen 5.1-Eingang und Pre-Out hängt, erkennt man daran, das dann sowohl der eingebaute Surrounddecoder als auch die DSP-Programme als auch das Bassmanagement, Laufzeitkorrektur, Klangregelung etc. nicht funktionieren.


ich würde das so nur für die Generation der "ersten DD/DTS"AVR's gelten lassen, denn die viele der aktuellen haben diese Funktionen oft auch am 5.1 implementiert.

eine alternative ist da sicher ein Gerät das nur die 6 Kanäle im Pegel beeinflußt. (ein häufig gesuchter ist der Sony P-9000ES und es gab auch mal was ähnliches von Yamaha..

Cheers, Tjobbe
mylar
Stammgast
#27 erstellt: 15. Sep 2004, 14:31
ich würde zum quasi selbstbau greifen:

irgendein pc.
irgendeine karte mit vielen digitalein und ausgängen
irgendeine mischpult software
irgendwelche motorfader wie behringer die auch hat.

dann die im mischer subgruppen bilden für je einen digitaleingang.
die tasten der faderbox schalten dann einfach je nur eine subgruppe auf solo - und auf den digitalausgang weiter.

so hat man zwar keine funkfernbedienung aber ein midikabel lässt mehr als ausreichende kabellängen zu und ggf mit verstärker.

mit etwas lesen, googlen usw ist diese lösung flexibler als alles was man kaufen können wird, weil individuell an die spezifischen probleme vor ort anpassbar.

ansonsten einen digitalmischer kaufen der viele adateingänge bieten und dann eben einen 8xspdif auf 1x adat lighpipe konverte anschaffen - keine ahnung ob es die noch gibt aber es gab sie....

irgendwann hab ich auch mal diese eine vorstufe die ganz genau das macht was sie soll, was ich will und nicht für erst für 5000 euro.
thomas_f.
Stammgast
#28 erstellt: 15. Sep 2004, 16:05
Also nach meiner momentanen Einschätzung finde ich die Lösung mit einem gebrauchten 5.1-Receiver oder Vorverstärker besonders "sexy" und budgetschonend.

Einerseits ermöglicht sie mir die fernbedienbare Quellenschaltung von digitalen und analogen Inputs, die dann auf analogem Weg in den DEQ2496 gehen, andererseits kann ich weiter meinen CD/SACD/DVDP am digitalen Eingang des DEQ lassen, um das Maß der Signalbearbeitung/-wandlung zu minimieren.

Die analoge Lautstärkeregelung der 6 Kanäle nach dem DCX2496 über den (zumindest) 5.1 Eingang und 5.1 Pre-Out des Receveivers ermöglicht die Einstellung, egal ob am DEQ der digitale oder analoge Eingang gewählt wurde.

Jetzt muss ich nur noch ein geeignetes Gerät finden, welches meine Anfoderungen an die Funktionalität und das (weniger wichtige) Design erfüllt.

Bei Neugeräten würde sich der Cambridge Audio 540R empfehlen. Unter 700,- EURO Neupreis ist er unter den gegebenen Umständen wohl ohne Konkurrenz, oder?

Die NAD-Receiver sind neu nicht unter 1000,- EURO zu bekommen. Gebrauchte findet man selten.
Und AV-Vorverstärker sind mit dem Nimbus des "High-End" behaftet und dementsprechend viel teurer .....

Etwas ältere, gebrauchte AV-Vorverstärker sind da noch die einzige Alternative...

Ich werde mich mal umschauen, hat noch wer Vorschläge für die gesuchte Gerätschaft? Oder gar eigene ERfahrungen?
tjobbe
Inventar
#29 erstellt: 15. Sep 2004, 16:35
Moin Thomas,

thema Budget schonend....

ein einfacher 6Kanal Pegelregler wäre der Yamaha DSP-e492 (der eigentlich ein 3Kanal Dolby Surround erweiterer ist aber für ca. 70€ den Pegelsteller mimt) in Verbindung ggfls mit einem preiswerten d DAC's sprich z.b. Denon DA500 (ca. 100€ bei iBäh)

DAC mit ungeregeltem digital output an Behringer, der mit 2*3 Kanälen zum DSPE492, der regelt die Lautstärke und via Cinch Pre-Outs für alle Kanäle gehts an die AktivLS.

Um die Analogen Quellen anzuschließen müsstes du allerdings diese mittels ADC digitalisieren.

Nur so eine Billig Idee....

Cheers, Tjobbe
thomas_f.
Stammgast
#30 erstellt: 15. Sep 2004, 16:38
Tjobbe,

hat der DSP-E492 5.1 Analogeingang und 5.1 Analogausgang, der mit FB Lautstärke geregelt bekommt??
Dann wäre das wohl die günstigste Alternative....

Wie sieht das mit dem DSP-E800 aus?? Den gibt´s sogar nch NEU...
tjobbe
Inventar
#31 erstellt: 15. Sep 2004, 17:27

thomas_f. schrieb:
Tjobbe,

hat der DSP-E492 5.1 Analogeingang und 5.1 Analogausgang, der mit FB Lautstärke geregelt bekommt??
Dann wäre das wohl die günstigste Alternative....

Wie sieht das mit dem DSP-E800 aus?? Den gibt´s sogar nch NEU...


da ich den 492 ganzganz früber mal benutzt habe kann ich dir definitiv sagen : er hat einen geregelten 5.1, und einen ungeregelten 5.1 Eingang sowie Pre-Outs für 6Kanäle...

siehe hier: http://www2.yamaha.co.jp/manual/pdf/av/english/am/DSP-E492.pdf

Cheers, Tjobbe

EDIT: beim 800 sollte es auch so sein...

http://www2.yamaha.co.jp/manual/pdf/av/english/am/DSP-E800.pdf

EDIT2: ja, der 800er hat auch 5.1 in und 5.1 out (geregelt als master volume)


[Beitrag von tjobbe am 15. Sep 2004, 18:31 bearbeitet]
Passat
Moderator
#32 erstellt: 15. Sep 2004, 18:59
Der E492 hat 2 Sätze 5.1-Eingänge, der eine Eingang lässt sich aber nur mit einem Schalter direkt am Gerät anwählen und umgeht den Lautstärkeregler, so das man den E 492 auch als 3-Kanal Endstufe nutzen kann.

Ansonsten hat der E 492 noch 5 Quelleneingänge zzgl. 1 Tapeanschluß incl. Rec-Out.

Allerdings nimmt der E 492 nicht sämtliche Elektronik beim nutzbaren 5.1-Eingang aus dem Weg. Der elektronische Pegelregler, mit dem sich die Lautstärke für jeden Kanal separat vorpegeln lässt, bleibt im Signalweg.

Der E 492 ist übrigens auch fernbedienbar.

Grüsse
Roman
thomas_f.
Stammgast
#33 erstellt: 15. Sep 2004, 19:24
Danke Tjobbe und Passat,

hab mir soeben beide Bedienungsanleitungen durchgelesen und beide Geräte kommen für mich in Frage.

Was mir in meinem Fall nicht ganz klar ist, ist die Frage, ob die Lautstärkeregelung über 6Ch-Input UND die Quellenauswahl über TapeRec GLEICHZEITIG verfügbar sind???
Geht meines Erachtens aus dem Manual nicht klar hervor, oder bin ich schon zu müde.....

Es müsste also für die Pre-Outs immer der 6Ch-Input bleiben und simultan die Quelle für TapeRec auswählbar sein, dann klappt´s wie geplant.
Passat
Moderator
#34 erstellt: 15. Sep 2004, 22:32
Ich probiere das mal bei meinem E 492 aus, gebe dann morgen wieder Bescheid.

Grüsse
Roman
Passat
Moderator
#35 erstellt: 16. Sep 2004, 19:59
Ich habe es gerade an meinem E 492 ausprobiert.
Die Signale der Eingangsquellen gehen unabhängig von der Wahl des 5.1-Eingangs auf den Rec-Out.

Der E 492 lässt sich also als fernbedienbarer Quellenumschalter und 6-Kanal Pegelregler benutzen.

Einzig die Bedienung ist dabei etwas umständlich, denn der Wahlschalter für den 5.1-Eingang ist mit dem Eingangswahlschalter verknüpft.

Wählt man z.B. bei gewähltem 5.1-Eingang eine andere Quelle an, so schaltet man damit auch den 5.1-Eingang ab. Man muß den dann extra wieder einschalten, die vorher gewählte Quelle bleibt weiterhin gewählt, die Signale gehen aber nur zum Rec-Out.
Ausnahme davon sind nur die beiden mit dem 5.1-Eingang logisch verknüpften Quellen, da merkt sich der E 492 die Stellung des 5.1-Eingangs für beide Quellen.

Ich hätte noch eine Alternative zum E 492, wenn du auf Fernbedienbarkeit verzichten kannst: Den Yamaha MVS-1.
Das ist ein 6-Kanal Poti und ein Signalquellenumschalter in einem Gehäuse. Er bietet 3 Eingänge plus Tape-Anschluß und hat einen separaten Pre-Out.
Das 6-Kanal-Poti ist vom Signalquellenumschalter getrennt, es hat einen 6-Kanal Eingang und Ausgang.
Der MVS-1 ist rein passiv aufgebaut und benötigt keine Stromversorgung.

Grüsse
Roman
tjobbe
Inventar
#36 erstellt: 16. Sep 2004, 21:13
@Passat: den hatte ich auch im Kopf... ;), war letzens auch einer auf eBay...

Cheers, Tjobbe
thomas_f.
Stammgast
#37 erstellt: 17. Sep 2004, 11:27
Super - danke an Euch beide!!

Ich war gestern in einem Fachgeschäft und wollte mal probieren, ob das AV-Receiver tatsächlich können, wenn sie einen Pre-Out haben.

Zunächst war der Verkäufer ziemlich verdutzt. Nach einer Erklärung meiner Anlage und der gesuchten Funktionalität, war auch er recht interessiert das herauszufinden. Obwohl er meinte das kann nicht funktionieren, weil man ja dann auf 6CH-Input geht und somit auch Tape-Rec daran hängt... sicher war er sich allerdings nicht!

An einem Denon 2803 haben wir´s vor Ort probiert, nachdem der Denon-Support am Telefon dazu nichts sagen konnte ....

Und siehe da - es klappte!!
Sowohl Quellenwahl, als auch Pegelregelung simultan!!

Ich gehe also mal davon aus, dass es EIGENTLICH jeder Receiver können sollte, der 5.1 Eingagn und Pre-Out´s hat.

Jetzt muss ich nur noch was finden, was zu optisch und budgetär zu meiner Anlage passt. Vielleicht finde ich ja was hochwertiges Gebrauchtes.
Irgendeinem Audiophilen High-Ender wird doch 5.1 eh bald mal zuwenig .....

Die beiden Yamaha kommen in Betracht, gibt´s aber leider nur in Schwarz. Zudem wurde gerade ein E800 mitten in der Auktion rausgenommen

Danke nochmal für die Hilfe!!

Der CambridgeAudio 540R um 700,- würde auch optisch sehr gut passen. Mal nachfragen, ob bei dem die Anforderungen auch zu 100% erfüllt sind....
Passat
Moderator
#38 erstellt: 17. Sep 2004, 17:53

Die beiden Yamaha kommen in Betracht, gibt´s aber leider nur in Schwarz.


Nein, das stimmt nicht.
Beide Yamahas gabs auch in Titan, den E 492 aber nur sehr kurze Zeit.

99% aller E492 und E800 werden aber in schwarz angeboten.

Grüsse
Roman
thomas_f.
Stammgast
#39 erstellt: 20. Sep 2004, 07:29

99% aller E492 und E800 werden aber in schwarz angeboten.


Darum dachte ich, es gibt sie nur in Schwarz.

Was ist eigentlich mit dem DSP-E580 und DSP-E1000?? Ich finde keine Unterlagen zu den Geräten online....

Können die dasselbe, wie der E800 und E492??
tjobbe
Inventar
#40 erstellt: 20. Sep 2004, 07:49
@thomas: nein, die stammen aus der Zeit als sich noch niemand um "5.1" scherte und daher besitzen diese Geräte auch keinen solchen Eingang. Du wirst manchesmal welche finden die mit einem 5.0 nachgerüstet wurden (gab da mal ein "Nachrüstwelle) die geräte sind aber für das was du vor hast eigentlich nicht geeignet.

Der E-492 war der erste mit den von dir benötigten Features und war ursprünglich sogar dafür gedacht diese "Nachrüsten" einem A-2070 zu ersparen (dafür der ungeregelte 5.1 eingang !...siehe auch die BDA S.14).

http://www2.yamaha.co.jp/manual/pdf/av/english/am/DSP-E580.pdf

Cheers, Tjobbe
thomas_f.
Stammgast
#41 erstellt: 21. Sep 2004, 06:50
Danke tjobbe,

bin beim Googlen auch auf die Nachrüstsätze gestossen.
Aber unbrauchbar für meinen Fall, wie du richtig beurteilt hast.

Immerhin kommt auch noch so ziemlich jeder 5.1 Receiver/Preamp mit 5.1 Pre-Out in Frage. Da werd ich doch wohl in naher zukunft was finden....

Übrigens: Du scheinst - ebenso wie Passat - ein Yamaha-Experte zu sein!? - Gut zu wissen, an wen man sich wenden kann, wenn der Kundendienst mal nicht weiter weiß
Apalone
Inventar
#42 erstellt: 23. Sep 2004, 14:08

thomas_f. schrieb:
Ich bin auf der Suche nach einem digitalen Vorverstärker, welcher sowohl digitale als auch analoge Eingänge besitzt, fernbedienbar ist und einen (geregelten) digitalen Ausgang hat. Einen analogen Ausgang brauche ich hingegen nicht.

Bisher kenne ich nur ein Gerät, welches diese Anforderungen erfüllt - die TactAudio RCS 2.0S bzw. 2.2X!
Allerdings sind mir die ein wenig zu kostspielig und gebraucht relativ selten zu bekommen.

Kennt jemand (günstigere) Alternativen?


Hallo Thomas,
was ist hiermit? Alternative aus dem PA-Bereich?
http://www.musik-ser...PreAmps/DBX_386_.htm

Viele Grüße
Marko
Passat
Moderator
#43 erstellt: 23. Sep 2004, 18:14
@thomas f.:

Übrigens: Du scheinst - ebenso wie Passat - ein Yamaha-Experte zu sein!? -


Yamaha-Experte ist etwas übertrieben, aber Yamaha-Fan würde schon passen.

Ich habe inzwischen fast die komplette Anlage von Yamaha, allerdings in einer wohl ziemlich exotischen Konfiguration.

Grüsse
Roman
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 23. Sep 2004, 21:39
thomas_f.
Stammgast
#45 erstellt: 24. Sep 2004, 07:00
Hallo Apalone und Geniesser,

die Lösungen aus dem Studio-Bereich hab ich mir schon angesehen. Im Prinzip würden die auch funktionieren, doch das Problem "Komfort" lösen sie leider alle nicht, weil ich bisher noch kein Gerät mit Fernbedienung gefunden habe - LEIDER!

Oder kennt ihr eines??

Bis auf weiteres werde ich mich wohl im Bereich AV-Receiver/Vorverstärker umsehen müssen.....
thomas_f.
Stammgast
#46 erstellt: 24. Sep 2004, 07:02
Hallo Roman!


Ich habe inzwischen fast die komplette Anlage von Yamaha, allerdings in einer wohl ziemlich exotischen Konfiguration.


Das macht mich neugierig .... erzähl!! Oder auch über PM/E-Mail...
Apalone
Inventar
#47 erstellt: 24. Sep 2004, 09:23

thomas_f. schrieb:
Hallo Apalone und Geniesser,

die Lösungen aus dem Studio-Bereich hab ich mir schon angesehen. Im Prinzip würden die auch funktionieren, doch das Problem "Komfort" lösen sie leider alle nicht, weil ich bisher noch kein Gerät mit Fernbedienung gefunden habe - LEIDER!

Oder kennt ihr eines??

Bis auf weiteres werde ich mich wohl im Bereich AV-Receiver/Vorverstärker umsehen müssen.....



Hi Thomas!
Wenn dir Fernbedienung so wichtig ist, dann kannst du auch eine Bluetooth-Rechner-Lösung angehen: etliche Geräte aus dem Profibereich verfügen über eine RS 232 Anbindung. Die Hardwareanforderungen für diese Steuerungen sind minimal, so dass du einen Alt-Laptop bestens verwenden kannst. Die Steuerung meiner Sony SRP F-300 läuft auf einem Pentium 133 (2000 für 50 DM gekauft, allerdings kein Laptop).
Mir wäre der Aufwand viel zu groß, aber wenn's so wichtig ist...

Viele Grüße
Marko
Passat
Moderator
#48 erstellt: 24. Sep 2004, 11:38

Hallo Roman!


Ich habe inzwischen fast die komplette Anlage von Yamaha, allerdings in einer wohl ziemlich exotischen Konfiguration.

Das macht mich neugierig .... erzähl!! Oder auch über PM/E-Mail...


Als Quellen dienen:
Plattenspieler 1: Dual CS 627 Q
Plattenspieler 2: Yamaha TT 400
Tape 1: Yamaha KX-670
Tape 2: Aiwa AD-F 660
Tuner: Yamaha TX-670 RDS
CD-Player: Yamaha CDX-870
Laserdisc: Yamaha CDV-W 901
DVD: JVC XV-D 721
VCR: Grundig VS 660
TV: Nokia D-Box 2 und Sony TV

Als Verstärker/Umschalter dienen:
Phono-Pre: Yamaha C-60
Quellenwähler: Yamaha AVS-700
Lautstärkeregler/DPL-Decoder: Yamaha DSR-100 PRO
4-Kanal Endstufe: Yamaha M-35
2-Kanal Endstufe: Sony TA-N 55 ES

Als Zusatzgeräte dienen:
Equalizer: 2x Yamaha GE-30, 1x Yamaha GE-60 (eingemesen per PC-Programm)
Dolby-Digital Decoder: Yamaha DDP-1
Surroundprozessor 1: Yamaha DSP-1
Surroundprozessor 2: Yamaha DSP-E 492

Lautsprecher:
Main: Acron 600B
Surround 1: Acron 400B
Surround 2: 2x Canton Plus S
Subwoofer: Canton Ergo AS 1
Center: Eigenbau aus Chassis der Acron 400B

Die meisten Quellen laufen im AVS-700 zusammen.
Im Stereobetrieb gehts von dort in den DSP-1, von dort 6-kanalig weiter in den DSR-100 Pro, von dort in die 3 EQs und von dort weiter in die beiden Endstufen.
Die Sony befeuert die 600B, die Yamaha die beiden Paare Plus S. Zwischen Plattenspielern und AVS hängt der C-60 als Phono-Pre (hat 2 Phono-Eingänge).

Im DD-Surroundbetrieb laufen DVD, LD und D-Box im DDP-1 zusammen, von dort gehts 6-kanalig in den DSP-E 492.
Im DPL-Surroundbetrieb laufen VCR, TV und Analogausgang der D-Box in den 492.
Die Hauptkanäle vom 492 laufen in den DSP-1, von dort weiter wie im Stereobetrieb. Die Endstufen im 492 befeuern die beiden 400B und den Center. Vom Sub-Ausgang des 492 gehts in den Subwoofer.

Bis auf DDP-1, Dual, den EQs und den Endstufen sind alle Geräte fernbedienbar.

Gesteuert wird das ganze von einer Yamaha RAV-2000 (Philips Pronto Clone).

Bei Surroundbetrieb ists dann ein 9.1-System.

Grüsse
Roman
thomas_f.
Stammgast
#49 erstellt: 27. Sep 2004, 08:38
RESPEKT !!!!!!!!

Dein Stromversorger wird sich freuen !

Und wie sieht das deine Frau??? Oder bist du solo glücklich ?

Meine bessere Hälfte jammert schon wegen meiner 5 Stk. 30Kilo Vintage-Endstufen, den beiden Behringers, einem DVD/SACD-Player, einem Tuner und dem Videorecorder - seit diesem Wochenende alles schön auf einem selbstgebauten Edelstahl-/Schiefer-Rack aufgetürmt.

Achja, zwei statthafte Tieftongehäuse mit 32er Isophon und MT/HT-Einheiten oben drauf stehen auch noch im Wohnzimmer...

Ich denke, Du hast wohl ein eigenes Musikzimmer??
X_S
Schaut ab und zu mal vorbei
#50 erstellt: 27. Sep 2004, 09:05
Ich hoffe, ich liege jetzt nicht total daneben mit meinem
Vorschlag und Ihr lacht mich jetzt nicht aus, aber ich
habe diese Diskussion mit Interesse verfolgt und würde
der KRF-X9070D von Kenwood nicht auch den gegebenen
Vorstellungen inetwa entsprechen?

http://kenwood.de/surrec.htm#9070

Hat auch 4 digitale Eingänge und für jeden Kanal
Vorverstärkerausgänge die geregelt werden.
thomas_f.
Stammgast
#51 erstellt: 27. Sep 2004, 11:11
Hallo X_S,

nein, Du liegst vollkommen richtig!!! Im Prinzip sollte das jeder AV-Receiver können, der Vorverstärkerausgänge für alle Kanäle und einen 5.1-Analogeingang hat.

Da gibt´s wohl einige von jedem Hersteller....

Die Frage ist für mich vielmehr einen zu finden, der

- optisch passend (silber, eher dezent - nicht zuviele Knöpfe und Aufschriften),
- preislich attraktiv neu oder gebraucht zu haben ist,
- bei dem mittels FB meine gewünschten Funktionen einfach (nicht im 5. Untermenü...) zu bedienen sind und
- die klanglichen Qualitäten der Vorverstärkerseite einen gewissen Level erreichen.

Das dürfte meine Wahl bedauerlicher Weise schon sehr einschränken ....
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